Wasserdichtes Shimano DS Advance Warm Jacket – erster Eindruck

Shimano und stylische Angelkleidung passt einfach prima zusammen. Ob farbenfroh oder dezent gehalten, Sommer,  Winter oder Übergang, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und entsprechenden Zweck.

2017 war an sich ein niederschlagsreiches Jahr. Wenn sich das im Herbst und dem kommenden Winter fortsetzt, fehlte mir bis dato noch eine verlässliche wasserdichte Angeljacke.

Gerade eingetroffen, möchte ich euch hier das Shimano DS Advance Warm Jacket vorstellen.

Bereits beim auspacken fiel sofort das geringe Gewicht auf. Für mich gibt es nichts schlimmeres als schwere beengende Klamotten in denen man sich kaum bewegen mag.

Dryshield Technologie garantiert die Wasserdichte. Auch die Reißverschlüsse lassen da nichts durch. Für die zusätzliche Bequemlichkeit kann der Frontverschluss von beiden Seiten geöffnet werden. Klar, hier ist der Schieber gummiert um selbst mit nassen Händen eine sichere Haptik zu gewährleisten.

Die Kapuze verfügt über einen Schirm und ist leicht per Druckknöpfen zu entfernen.

Für besonders schützenswerte Dinge gibt es zudem eine Innentasche.

Auch das Shimano DS Advance Warm Jacket gehört zur STRV (Shimano Thermal Retentiv Value) Produktreihe. Mit deren Hilfe kann man perfekt aufeinander abgestimmte Outdorkleidung nach Bedarf an die jeweilige Witterung und Temperaturbereiche selektieren. Also über Unterwäsche, Hosen, Pullover, Jacken und so weiter kann man nach entsprechender Faktorenaddition die optimale Outdorkleidung zusammenstellen.

Sie ist auf passform geschitten, von daher wedelt oder flatter an windigen Tagen nichts. Durch das geringe Gewicht sehr angenehm zu tragen und die Bewegungsfreiheit ist optimal.

Soweit der erste Eindruck nach dem auspacken. Sobald ich mit dem Advance Warm Jacket unterwegs war, berichte ich euch von den praktischen Eigenschaften.

Diese Jacke gibt’s übrigens in verschiedenen Designs. Meins nennt sich Ripple Brown.

Euer Eric

Nachts auf Sund und Bodden

Diesmal war es kein Spontantrip, sondern eine länger geplante Urlaubswoche auf Rügen. Das neue Boot meines Angelbuddys Hannes war fit, einsatzbereit und sollte auf Herz und Nieren getestet werden.

Nach einem zähen ersten Angeltag und einigen Gesprächen mit „Kollegen“ schien klar, das derzeit zwar gute Frequenzen möglich sind, aber große Fische eher selten ans Band gingen. Uns war jedoch eher der Sinn nach krummen Ruten und kreischenden Bremsen.

Also Strategiewechsel. Mal das machen was mir schon längere Zeit unter den Nägeln brannte. Nachtspinnangeln. Nach meinen bisherigen Erfahrungen durchaus lohnenswert, da gerade in der Dunkelheit mitunter scheue Großfische auf Raubzug gehen. Dies gilt für Zander sowiso. Aber auch Hechte und Dickbarsche sind durchaus nachtaktiv.

Bei der Köderwahl zum Nachtangeln darf es gerne eine Nummer größer sein, da die Räuber sie schneller wahrnehmen. Uv-aktive Köder sind mitunter der „Joker“.

Bleibt noch die Entscheidung in Sachen Kombo. Normal nehme ich gern mehrere mit um zwischen Ködern, Montagen, Gewichten und so weiter schneller switchen zu können. Beim Nachtangeln erübrigt sich das, da weniger Köder und so weiter zum Einsatz kommen.

Ich wollte wenig „Gedöns“ mitnehmen und mich intensiv mit dem stundenlangen feuern und leiern großer Gummis beschäftigen. Dazu brauchte ich eine stabile und leichte Kombo. Die Rutenwahl fiel spontan auf die Shimano Technium STEC90XH in 2,74m. Eine sehr leichte Rute mit einem hammerharten Rückgrat, die obendrein ein echtes Weitwurfmonster ist.

Bei der Auswahl der Rolle war die Entscheidung einfach. Die Stunde meiner neuen Shimano Sustain 4000FI schlug. Schliesslich genau ihr Einsatzgebiet im leicht salzigen Bodden, wenn mit dicken Hechtdamen gerechnet werden muß.

Die Technium STEC90XH in Verbindung mit der Sustain 4000FI waren am Ende die optimale Wahl. Im Verlauf der Woche angelte ich fast auschliesslich mit dieser Kombo und hatte nie das Verlangen zu wechseln.

Unsere Taktik ging auf. Wir angelten fortan ausschliesslich nachts. Es gab zwar im Vergleich zum Tag viel weniger Bisse aber wenn es einschlug, dann war es oft ein stattliches Exemplar.

 

Zwischen den Hechten waren auch die Zander rege unterwegs. Bereits bei den sehr heftigen Bissen war sofort klar, wer sich den Köder einverleibt hatte.

 

Und zwischendurch? Da ließen es sich die Barsche nicht nehmen neben der Futterkonkurenz nach Beute zu suchen. Deren Bisse waren denen der Zander ähnlich.

Nacht für Nacht ging das so. Die Fluchten der Hechte und Zander waren deutlich heftiger als bei Tagesfängen. Vielleicht stehen sie bei nächtlichen Beutezügen stärker unter Adrenalin. Wie dem auch sei, die Sustain 4000FI machte durchweg einen super Job. Das oft gepriesene Bremssystem funktioniert perfekt. Gerade im Drill mit Großfischen zeigt sich deutlich wo die Qualitäten liegen. Das herunterreißen der Schnur von der Spule erfolgt absolut ruckfrei. Da hakt nichts selbst bei starker Belastung. Wichtig, weil dies mitunter der Moment des Schnurbruchs ist. Mit minimalem Drehen an der Stellschraube ist die Bremskraft fein dosierbar. Zudem ist sie mit ihren schlanken 280gr ein Leichtgewicht und ermüdungsfreiem angeln somit dienlich.

 

 

Die beschriebene Resistenz gegen Salzwasser und das wasserdichte Bremssystem kann ich nach dem Wocheneinsatz nur bestätigen. Alles trocken, funktionell und korrosionsfrei.

Bei Hannes schlug es auch derbe ein. Einige „Pbs“ fielen bei ihm im laufe der Nächte. So sehen glückliche Angler aus:

 

Keine Regel ohne Ausnahme. Ja ja, sorry, ich hatte mir vorgenommen nur Jigs zu leiern. Bis auf die letzte Nacht, da musste ich mit den Vorsätzen brechen. Nach den ganzen Hechten war mir der Sinn nach einem großen Abschlußzander. Der wurde dann sauber und fein gedropshottet.

In dem Fall mit der neuen Shimano Sustain Casting CSUSAX63M und einem Wurfgewicht von 14 – 35gr in Verbindung der mit der Shimano Curado 71XG. Eine tolle ausgwogene Baitcastkombo die sicher mit großen Gegnern fertig wird.

In diesem Sinne, falls es tagsüber einmal nicht optimal läuft und man die Möglichkeit hat auf die Nacht auszuweichen, dann macht das. Es kann sich lohnen.

Euer Eric

Shimano Gore-Tex Basic Warm Jacket

Weihnachten und der bevorstehende Winter sind sicher noch nicht auf dem Schirm aber unverkennbar geht es in diese Richtung.

Vor zwei Tagen brachte der Packetbote nun meine neue Winterjacke. Das aktuelle Shimano Gore Tex Basic Warm Jacket.

Da wir zur Zeit eher T-Shirt-Wetter haben kann ich leider noch nicht mit Fangbildern in Zusammenhang mit dem Warm Jacket dienen.

Macht aber nix, da ich mir bereits beim auspacken und anprobieren dachte, das diese Jacke sicher ein guter Tip für euren Weihnachtsmann sein könnte oder falls jemand von euch auf der Suche nach einer funktionellen Winterjacke ist.

Das Obermaterial besteht aus wasserfestem und atmungsaktivem GORE-TEX® Material.

 

Perfekt für eine Angeljacke ist der wasserdichte Zwei-Wege-Reißverschluss. Der Schiebergriff an ihm ist idealer Weise rutschsicher.

Damit der Wind nicht drunter weht, kann der Bund per Zipper eingestellt werden.

Bei der Kapuze ist man flexibel. Mit Drücknöpfen angebracht kann sie je nach Bedarf auch entfernt werden.

Durch Klettverschlüsse lassen sich die Ärmelabschlüsse und Aussentaschen kinderleichtleicht fixieren.

 

Über die Jacke verteilt sind mehrere stylische Shimano-Applikationen angebracht.

 

Das Innenfutter ist atmungsaktiv, angenehm weich und flauschig.

Eine verschließbare Innentasche rundet das ganze ab.

Das Basic Warm Jacket gehört zur STRV (Shimano Thermal Retentiv Value) Produktreihe. Mit deren Hilfe kann man perfekt aufeinander abgestimmte Outdorkleidung nach Bedarf an die jeweilige Witterung und Temperaturbereiche selektieren. Also über Unterwäsche, Hosen, Pullover, Jacken und so weiter kann man nach entsprechender Faktorenaddition die optimale Outdorkleidung zusammenstellen.

Insgesamt ist die Jacke sehr gut und aufwendig verarbeitet, der Schnitt großzügig und für eine vollwertige Winterjacke zudem ein echtes Leichtgewicht, was dem Tragekomfort dienlich sein wird. Sobald die kalten Tage einzug halten werde ich sie ausgiebig für euch testen und davon berichten.

Euer Eric

 

Zander und Sommersonne?

Letzten Sonntag stand Zanderangeln mit Veit auf dem Plan. Als wir uns vormittags trafen hätte man getrost darüber nachdenken können, bei dem top Spätsommerwetter auf einen gemeinsamen Barschtrip zu switchen. Aber nix da. Veit hatte eine Idee und ich war heiß wie Frittenfett.

Eins war jedoch klar, bei dem starken Sonnenschein mussten wir umdenken. Also wurden intensiv die tiefsten Regionen des Gewässers beackert und wir wichen vom harten Seeboden auf weichen teilweise schlammigen Grund aus.

Der Erfolg gab uns recht. Mit unserer Strategie konnten wir einige sehr schöne Zander an Bord bitten. Auch diesen dicken Racker:

Meine Tageskombo bestand aus der Shimano Technium STEC78M in 2,34m, einem Wurfgewicht von 7 bis 35gr und der Shimano Sustain 4000 FI, welche ich mit 0,15mm Shimano Kairiki bespult hatte. Wie ich finde eine sehr ausgewogene Symbiose zum leichten Zanderfischen. Schön leicht und doch kraftvoll genau wenn es drauf ankommt.

Fazit: sollte das Wetter nicht optimal erscheinen… einfach angeln.

Euer Eric

Gummigeben mit Hannes

Der Herbst da. Die schönste Angelzeit des Jahres. Oft leider etwas kurz. Also Gas und Gummi geben. Die ersten Angeltage der dritten Jahreszeit liegen bereits hinter uns. Resümee: die Fische beißen echt gut.

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit meinem Freund Hannes auf Schlauchboottour. Mit diesen kleinen Booten ist ein schneller und flexibler Einsatz ohne viel Aufwand möglich. Da die Boote aufgebaut transportiert werden, ist man innerhalb kürzester Zeit nach der Ankunft am Wasser startklar.

Wir fischten mit Erfolg mehrere kleinere Gewässer in der Nähe ab.

Unsere Taktik für die Tage war stets die gleiche. Zunächst das Gewässer lesen und große  Futterfischschwärme im Freiwasser suchen. Diese beackerten wir anschließend mit großen Jig-Spinnern und Gummifischen am schweren Bleikopf im Mittelwasser. Die Entscheidung fiel bewußt auf schwere Köder, weil diese beim Einkurbeln sehr gut in tiefem Wasser geführt werden können. Viele Fische gingen in Tiefen um zirka 7 Meter ans Band.

Dabei nutzte ich direkt die Gunst der Stunde und weihte die neue Shimano Expride 272MH mit einem schönen Barsch ein. Jeder Einschlag in den Hi-Power Blank ist ein wahrer Genuss und im anschliessenden Drill zeigt sie souverän ihr Rückgrat.

Die neue Expride und ich scheint wohl Liebe am ersten Angeltag zu sein. Ich geb sie nicht mehr her…

PS: Das ich mich am Anfang des Jahres für das Black Boat 230 entschieden habe, war auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg. Man kommt mit nichts schneller und trockener zum Fangplatz. Gummi geben bringts…

Euer Eric

Norwegen / Bessaker

Zehn Tage Norwegen liegen hinter mir. Die Eindücke sind verarbeitet, Fotos bereits archiviert und „vom Urlaub erholt“ ist jetzt Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Gefolgt bin ich der Einladung meines guten Freundes Andi. Er hatte im beschaulichen Bessaker in Mittelnorwegen ein riesiges Haus für neun Personen gemietet und sieben Betten waren noch frei. Klar, sowas schlägt man nicht aus.

Vor Bessaker trifft man auf ein sehr facettenreiches Revier. Flachwasser und auch Tiefseeangeln ist im Prinzip vor der Haustür möglich. Kurze Wege sind sozusagen der Garant für abwechslungsreiches angeln.

Stabiles und zuverlässiges Equipment sind im Norden unabdingbar. Meine Lieblingskombo bestand aus der Shimano Ocea Heavy Game S70H in Verbindung mit der Shimano Saragosa 10000 SW.

Das Wurfgewicht der Ocea liegt laut Angabe bei 60 -150gr. Tatsächlich hat diese Rute ein bei weitem höheres Spektrum. Nach meinen Erfahrungen liegt das Idealgewicht zum optimalen jiggen und pilken im Bereich um 300gr.

Fluchten von „Meterseelachsen“ sind damit perfekt zu beherrschen.

Die Shimano Saragosa in der 10000er Größe ist das optimale Pendant zur Shimano Ocea Rute. Ein robuste Rolle, mit einer kompromisslosen Bremse versehen, zudem salzwasserresistent und der sehr große Schnurzeinzug machen sie zum perfekten Begleiter auf dem Meer.

Auf der Spule der Saragosa befand sich die Shimano Power Pro mit einem Durchmesser von 0,28mm und einer Tragkraft von 20kg. Da ich das Revier nicht kannte hatte ich mehrere Kombos im Gepäck. Beim leichten jiggen und pilken kam nur die Ocea mit der Saragosa zum Einsatz.

Zu Bessaker gehört auch das Naturköderangeln. Dabei ging es auf Tiefen von 150 bis 210 Meter.

Hier setzte ich auf die Shimano Dedou Maru Plays 4000 in Verbindung mit der Shimano Exage S.T.C. Boat 30 – 50 LB. Idealer Weise eine mehrteilige Reiserute. Kurz, knackig und kompromisslos .

Eben genau das was eine Rute für das angeln großer Ködergewichte bis zirka 1000gr in tiefem Wasser ausmacht.

Die Shimano Dendou Maru Plays 4000 ist eine Elektrorolle. Ein echtes Werkzeug welches wie ein schweizer Uhrwerk arbeitet. Prädistiniert für den Meereseinsatz in größeren Tiefen. Wer einmal den Vorzug einer Elektrorolle geniessen durfte wird sie nicht mehr missen wollen.

Große Rollen haben meist große Spulen. Meine Dendou ist mit zirka 700m 0,23mm Power Pro bespult. Warum so ein „geringer“ Durchmesser? Zum einen vertraue ich der Power Pro absolut und beim angeln in sehr großen Tiefen kommt es auf Kleinigkeiten an. Der geringe Durchmesser birgt einen geringeren Wasserwiderstand gegenüber Unterströmungen und hilft somit den Schnurbogen beim ablassen des Köders so klein wie möglich zu halten. Dieser Tiefseeleng vom Andi wurde mit einer Dendou nach oben befördert.

Die Tage in Norwegen vergingen wie im Fluge. Bessaker ist ein herrliches Revier.

Nordlichter und Impressionen inklusive.

Eine Woche für das kommende Jahr haben wir bereits fest im Visier.

Jetzt wartet erstmal der heimische Raubfischherbst. Es bleibt spannend.

Euer Eric

OstseeRalley mit Hindernissen

Mein Freund Hannes aus Rostock hatte sich vor einiger Zeit ein neues Boot zugelegt. Ein schneller durstiger V8 Racer. Optimal zum Beispiel für fixe Spodwechsel zwischen Rostock und dem dänischen Gedser. Nach diversen Um- und Ausbauten sollte nun „Stapellauf“ sein.

Also „Plünnen“ gepackt und ab nach Rostock. Mit an Bord die neue Shimano Technium samt Shimano Ultegra

Am finalen Schraubertag stellte Hannes fest, das die Spritpumpe „rumzickt“. Da ein trinkfester V8 aber ordentlich befeuert werden möchte, wurde diese kurzentschlossen gewechselt.

Bei der Probefahrt merkten wir das sie leckt und dies auf die schnelle nicht reparabel ist.

Der Hammer. An der Ostsee. Bestes Angelwetter. Das Boot läuft nicht und obendrein ist Hansesail. Was im Umkehrschluss bedeutet: angelfähige Mietboote sind extreme Mangelware. An dem Punkt ein Danke an Thomas von Bootscharter Rostock. Er kennt sich gut mit Anglern und deren Bedürfnissen aus und organisierte uns trotz Megaevent ein Boot. Schwein gehabt…

Damit ging es dann bei Kaiserwetter und ordentlicher Welle Richtung Kadetrinne.

Dort erwarteten uns reichlich Dorsche. Allesamt nicht die größten ihrer Art aber drillstark für Frequenzangeln vom feinsten.

Die Shimano Technium in 2,74m und einem Wurfgewicht von 30 – 80gr. machte einen perfekten Job. Gerade bei relativ rauher See ist eine Kombo von Vorteil, die ohne wenn und aber, jegliche Boden-, Algen- und Fischkontakte direkt spürbar in das Handgelenk meldet.

Eine ausgewogene Spitzenaktion sorgte für gut sitzende Anhiebe und kaum Ausschlitzer.

Köder des Tages waren der Storm Superu Shad und der Storm Hypno Grub in meiner Lieblingsfarbe Lewd Shrimp. Wenn die Ostseeleoparden es ein wenig actionreicher mögen, ist der Storm Gomoku Micro Jig ein ausgezeichneter Köder.

Trotz Hindernissen war es am Ende ein gelungener Angeltag. Hannes fing übrigens einen gechipten Dorsch. Für diesen holte er sich am Folgetag satte 100€ Spritgeld, sowie viele Infos zum Alter, Zugverhalten und Wachstum der Dorsche, vom Fischereiinstitut in Rostock ab.

Meine Kombo bestand aus:

Rute: Shimano Technium 2,74m & 30-80gr Wurfgewicht

Rolle: Shimano Ultegra 4000 FB

Schnur: Kairki  mit 0,15mm  Durchmesser und 9kg Tragkraft

PS: mittlerweile ist die Spritpumpe dicht und die „Spirit“ kreuzt um Rostock.

Viel Spass am Wasser.

Euer Eric

Meine neue Flamme

Es gibt Tage an denen man sich ganz besonders freut wenn das Telefon klingelt.

Vor allem dann wenn Oma dran ist und sagt: „Junge, dein Packet ist da.“

Rückfrage: „Wie sieht das Packet aus?“

Antwort von Oma: „Groß und lang.“

Aha alles klar. Die „Neue“ ist da. Nach Feierabend also ohne Umwege schnurstracks zu Oma.

Ruck Zuck ist die Verpackung gekonnt zerlegt und ich halte sie in den Händen.

Die neue überarbeitete Shimano Expride 265UL.. Was für eine Ultralight Rute… Nochmals perfektioniert von den Produktentwicklern.

Der Hi Power X-Blank ist einfach beeinduckend. Superschnell und extrem robust. Obendrauf gibt’s den CI4+ Rollenhalter.

Genau das richtige „Werkzeug“ für das optimale ultralight angeln auf Barsche und gegebenenfalls mittlere Zander.

„Schnurstracks“ gings ab ans Wasser. Vom ersten Moment an absolut überzeugend. Ultra Light as its best.

Ich werde der neuen Shimano Expride 265UL auf den Blank fühlen und in der kommenden Zeit darüber berichten.

Euer Eric

Storm So-Run Joker Shad vs. Joker Vert – Tuning inklusive

Es gibt neue Mitglieder in der Gummifamilie von Storm. Zum einen den Storm Joker So-Run Shad und zum anderen den Storm Joker So-Run Vert.

Der erfahrene Gummifischer wird unschwer an der Bezeichnung bereits erkennen, wofür beide Gummivarianten stehen.

Schön das die Produktentwickler von Storm bei der Namensgebung den „Joker“ gleich mit eingebaut haben. Denn dem macht dieses neuartige Köderkonzept alle Ehre.

Der So-Run Joker Shad verfügt über einen großen Shad Tail. Shad steht für Schaufelschwanz . Sein Pendant der So-Run Vert besitzt einen V-Tail. Einen sogenannten V-Schwanz.

Zum Jiggen sind beide hervorragend geeignet. Wobei der Joker Vert auch beim vertikalen angeln, durch die Schwanzform, seine Vorzüge ausspielen kann.

Der Clou beider Ködervarianten ist, ihr könnt selbst über das Laufverhalten eures Storm Joker So-Run entscheiden. Denn beide verfügen jeweils über eine Membran. Beläßt man diese am Schwanz, sorgt das für ein eher langsames, ausgeglichenes und ruhigeres Laufverhalten. Entfernt ihr diese Membran wird daraus ein aktionsreicher, quirlieger und schneller Gummiköder. Ich persönlich finde das genial. Man kommt ständig in Situationen in denen man meint, der Köder läuft gut aber er könnte noch etwas Action am Schwanz vertragen. Mir fallen da spontan Winterköder mit wenig Aktion ein und Sommerköder die entsprechend mehr Druck unter Wasser machen sollten. Früher „schnitzte“ ich am Gummi, um den Schwanzbereich auszudünnen. Resultat war oftmals ein schnell abgebissener Schwanz, da die Stabilität des gesamten Köders unter der Maßnahme litt. Ab jetzt ist das nicht mehr nötig. Wenn man meint, es könnte etwas zackiger laufen, da die Räuber das gerade mögen, Membran entfernen und das Laufverhalten ist getunt. Ein Konzept bei dem der Angler sozusagen zwei gleiche Köder mit unterschiedlichem Lauf in der Box hat.

Die Storm So-run bestehen aus einer ausgewogenen Gummimischung. Schön weich für den guten Lauf aber doch etwas „aldente“ um möglichst vielen Attacken von Barsch und Zander zu widerstehen.

Erhältlich sind die So-Run in 4, 5 und 6 Inch. Sowie in sage und schreibe 16 Dekoren. Damit dürfte jede Situation bedient sein.

Mein derzeitiger Favorit ist der So-Run Joker Shad Größe 4 Inch in der Farbe Pro White & Limetreuse. Mit den 12,5cm passt er perfekt in das Beuteschema der Sommerräuber.

Einigen Zander hats auch gefallen.

Hier werden die Köder in bewegten Bilder vorgestellt:

Wer auf der Suche nach innovativen Ideen im Gummisegment ist, sollte sich die  Storm So-Run Joker einmal genauer ansehen. Leichter geht Ködertuning nicht.

Viel Spass und Erfolg damit.

Euer Eric

Next Level Zanderkombo: Shimano Technium +Ultegra + Kairiki

Ein stets präsentes, immer aktuelles, ständig hinterfragtes und hoch interessantes Thema: eine gut abgestimmte Zanderkombo für das Gummifischangeln.

Dazu stelle ich euch heute die aktuell von mir genutzte Kombo für das leichte jiggen auf Zander vor. Bestehend aus der Shimano Technium STEC710MH -2,39m / 10-35gr Wurfgewicht, einer Shimano Ultegra 4000 XG FB und diese bespult mit Shimano Kairiki 0,15mm in hellgrün.

Die Technium Rute ist erwartungsgemäß mit feinsten Komponenten ausgestattet.

 

Insgesamt sind es 8 Fuji Alconite K-Type Schnurlaufringe nebst einem Fuji Rollenhalter.

 

Fürs Handling immer wichtig: eine sauber verarbeitete Hakenöse.

 

Die Shimano Technium STEC710MH ist ein absolutes Leichtgewicht. Mit ihren 239cm Länge bringt sie gerade mal 135gr auf die Waage. Dies macht sie für Leute interessant, bei denen ein Angeltrip schon mal über den Tag andauert und ermüdungsfreies Angeln ein Thema darstellt.

 

Der XT200 Carbone Blank verfügt über eine super schnelle Spitzenaktion. Er lädt sich im Wurf enorm auf und damit lassen sich Gummis bis 13cm und Bleiköpfe bis 14gr spielend auf beachtliche Weiten befördern.

 

Die Bisserkennung kommt stets exakt im Handgelenk an. Gepaart mit dem schnellen Rutenblank ist die Fehlbissrate, gerade im Hinblick auf das harte Zandermaul, relativ gering.

 

Zu einer tollen Rute gehört für mich auch immer eine Rolle, welche mit ihren Dimensionen und Eigenschaften gut dazu passt. In dem Fall fiel meine Wahl auf die Shimano Ultegra 4000 XG FB (XG= Extra High Gear).

 

Sie vereint eine große Zahl an Features in sich: satte 11Kg Bremskraft , 4 – A-RB Kugellager, einschraubbare Einzelkurbel, eine wasserfeste Bremse, X-Ship-Getriebe für besondere Laufruhe und Kraftübertragung.

Das G-Free-Gehäuse für besser Balance. Das Aerp Wrap dient einer perfekten Schnurverlegung und dies auch bei ultra feinen Schnüren. Was will man mehr? Die Rolle ist in ihrem Segment eine echte „Sahneschitte“. Alleine das Bild der Schnurverlegung spricht Bände.

 Apropos Schnur. Zum erfolgreichen angeln ist eine verlässliche und angepasste Schnur unverzichtbar. Zur Zeit kommt nur eine in die Tüte (ähm auf die Spule) und zwar die Shimano Kairiki. Zum leichten Zanderangeln ist es die Variante mit 0,15mm Durchmesser, 9kg Tragkraft in der Farbe hellgrün.

 

Die Kairiki ist genau das was eine echte 8fach geflochtene High Performance Schnur ausmacht. Sie verfügt über eine hohe Tragkraft gemessen am geringen Durchmesser, ist schön geschmeidig und sehr abriebfest. Die Farben sind gut sichtbar in verschiedenen Lichverhältnissen. Kairiki – Mysterios Power.

Wer auf der Suche nach einer Kombo für das leichte Jiggen auf Zander ist, sollte sich die Technium + Ultegra + Kairiki – Variante mal genauer ansehen.

Meine Empfehlung hat sie.

Viel Spass am Wasser

Euer Eric