Kleiner Nachschlag Mallorca

Das angeln, gemeinsame kochen und genießen der großen Loligo macht natürlich eine Menge Spass. Damit wollten wir uns aber nicht zufrieden geben. Es warten in den Felsen an Mallorcas Küsten einfach zu viele interessante Fische die gefangen werden wollen.

Rockfishing war angesagt. Nichts kompliziertes. Wie der Name schon besagt Felsen und Angeln. Ganz einfach per Fuß an der Küste entlang und ufernah von den Felsen in möglichst tiefen Wasser auf Wurfweite angeln. Falls ihr das erste mal einen Versuch startet und gar keinen Plan von der Örtlichkeit habt, fahrt in den nächsten Angelladen und fragt die Leute dort nach Tips. Egal wo auf der Welt, das hat bei mir auch immer funktioniert.

Kollege Alex hat sich während der Woche voll auf die spritzigen Barracudas eingeschossen. Von ihnen fing er einige und hatte eine Menge Drillspass.

Meine Mallorca Rockfishing Kombo bestand aus der Shimano Coltsniper BB 60 – 80gr. Eine tolle schnelle Rute mit der man die Köder auf große Weiten werfen kann. Gepaart mit einem enormen Rückgrat, da es durchaus auch in Küstennähe vorkommen kann, das ein größerer Thun einsteigt und demzuolge benötigt man eine Rute mit Power. Die Rolle ist eine Shimano Socorro 5000 SW. Sehr robust, salzwasserbeständig und ebenso ein Gerät für große Weiten. Auf der Spule sehr ihr was? Ganz klar. Shimano Kairiki. In dem Fall mit einem Durchmesser von 0,25mm. Der vormontierte Leader ist Shimano Ocea Fluorocarbon mit 0,58mm Durchmesser. Optimal um den scharfen Felskanten zu widerstehen. Also alles sehr robust dimensioniert. Ich benötigte über die Woche hinweg keine zweite Kombo. Die genannte deckte einfach das gesamte Uferangelspecktrum ab.

Einer dieser imposanten Exoten ist der Drachenkopf. Jemand der keinen Spass versteht. Weder im Drill noch an Land. Am ganzen Körper mit Stacheln versehen kann es zu schmerzhaften Verletzungen kommen. Deshalb der Handschuh.

Besonders freute ich mich über diesen  Amberjack. Nur ein kleiner seiner Gattung. Aber mein erster und sie wollen auch erstmal überlistet werden. Ein interessanter Sportfisch. Er liefert spritzige Köderverfolgungen, hammerharte Bisse und ist kompromisslos im Drill. Selbst der kleine hat mich gefordert.

Das Panorama und die Sonnenuntergänge waren traumhaft. Wie so oft ist eine Woche viel zu kurz. Wiederholung garantiert.

 

Euer Eric

Last Minute Eisangeln

Zur Zeit geht alles Schlag auf Schlag. Gerade noch auf Mallorca beim Rockfishing und dann schon auf dem heimischen Eis unterwegs.

Freitag kamen wir zurück. Am Samstag war ich familiär eingebunden. Da blieb nur noch der Sonntag. Also genau einen Tag Zeit, meinem geliebten Eisangeln zu fröhnen, denn ab Montag setzte bereits intensives Tauwetter ein.

Also kurz den Veit anrufen und ein klares Ja für einen gemeinsamen Sonntagstrip abholen. Gemäß dem Spruch „ Der frühe Barsch frisst den Jig.“ trafen wir uns um 5:30 Uhr um auch die volle Zeit des Tageslichts nutzen zu können.

Es ist immer wieder schön wenn etwas funktioniert. So auch diesmal. Die Gewässerwahl passte und unsere Bohrstrategie auch. Über den Tag verteilt gingen uns einige sehr schöne Eisbarsche ans Band.

Der Köder des Tages war bei mir der Rapala Snap Rap. Ein klassischer Balancejig in 6 cm Länge und einem Gewicht von 9gr. Allerdings habe ich meinen Rap vorab noch etwas getunt. Da ich wußte das die Barsche in diesem See eine Vorliebe für komplett schwarze Köder haben, lackierte ich ihn kurzerhand komplett um. Gute Entscheidung. Die Barsche fanden es prima und quittierten mit hammerharten Bissen und spannenden Drills unter dem Eis.

Irgendwann schlug es dann so heftig ein, das sofort klar war das es sich um einen richtig dicken Moppel handelt. Die leichte Eisangerute krumm bis ins Handteil. Dabei gab es einige packende Fluchten bis er endlich unter dem Loch auftauchte und ich dachte ich traue meinen Augen nicht. Adrenalin pur. Ich hielt meinen neuen Eisbarsch PB in den Händen:

Meine Eisangelkombos für das Barschangeln waren einfach gestrickt. Nicht zu harte Eisangelruten ausgestattet mit kleinen Spinnrollen im 1000er Bereich. Auf die Spulen kam das Shimano Aspire Fluorocarbon in Durchmessern von 0,20mm und 0,25mm. Das Aspire Fluorocarbon ist auch und gerade in unteren Temperaturbereichen geschmeidig und flexibel. Die Abriebfestigkeit am Rand der Eislöcher ein weiterer Vorteil und gerade im Winter nicht von der Hand zu weisen, die praktische Unsichtbarkeit des Materials für die Fische.

Am Ende des Tages waren wir einfach nur glücklich über einen gelungenen Angeltag mit all seinen Facetten.

Euer Eric

Hook & Cook mit der Eging – Urlaubsangeltip

Sagenhafte drei Jahre befindet sich die Shimano Blue Romance Eging bereits in meinem Rutenarsenal. Nun war es an der Zeit sie auch einmal entsprechend ihrer Bezeichnung zu nutzen. Konzipiert wurde sie nämlich seinerzeit als Kalmarrute.

Mit meinem Arbeitskollegen Alex ging es für eine Woche nach Mallorca. Ein bischen chillen, gut essen, angenehme Temperaturen geniessen und ganz klar auch die Ruten schwingen.

Der Winter ist Kalmarzeit auf den Balearen. Gerade jetzt stehen die Chancen sehr gut um die großen Kalmare, “Loligo” genannt, vom Ufer zu fangen.

Markante Erfolg versprechende Stellen zum beangeln dieser für uns exotischen Spezies sind Seegrasfelder, die in unmittelbarer Nähe zu tiefem Wasser liegen. Vorrangig nachts ziehen die Kalmare zu den Krautfeldern um Nahrung aufzunehmen. Genau dann müssen wir unseren EGING Köder perfekt animiert dort platzieren.

Die Kutter der Kalmarfischer fuhren auch gegen Abend in ihre Fanggründe.

Meine Urlaubskombo bestand aus der erwähnten Shimano Blue Romance Eging 2,55m und 15 -30gr Wurfgewicht. Dazu eine kleine 2500er Spinnrolle, bespult mit 0,12er Kairiki.

Vor dem Köder platziere ich einen Leader. Hierfür nutze ich das 0,35er Shimano Aspire Fluorocarbon. Das verfügt über eine hervorragende Abriebfestigkeit. Wichtig beim angeln in Felsen und es dient auch zum herausheben der Kalmare.

Die Squid Jigs werden mit Hilfe des Rapala Knoten am Leader befestigt, dieser gibt den Ködern zusätzlichen Spielraum.

Fängige Köder sind spezielle Eging Jigs wie zum Beispiel der Rapala Squid Jig. Ausgestattet mit speziellen Mehrfachhaken gewähhrleisten sie einen sicheren Hakensitz nach der Köderattake des Kalmars. Kleiner Tipp, die meisten Loligos beißen gerne auf selbstleuchtende Köder.

Die Köderführung ist denkbar einfach und erinnert an das heimische Jiggen.

•                Nach dem Auswerfen absinken lassen bis zum Grund.

•                Kontakt zum Köder aufnehmen.

•                Drei kurze Schläge mit der Rutenspitze, um den Köder ruckartig vom Boden aufsteigen zu lassen.

•                Anschliessend wieder durchsinken lassen.  Aber bitte an loser Schnur.

Einen richtigen Biss darf man nicht erwarten. Es hat vielmehr etwas von einer gehakten Plastetüte. Aber der Geschmack entschädigt für den unspektakulären Drill.

Loligos schmecken hervorragend und sind sehr einfach in der Zubereitung. Viele Rezepte findet ihr dazu im Internet.

Bei uns gab es Kalmar in selbst eingekochter Tomatensauce, dazu frisches Baguette mit ordentlich Aoli.

 

Euer Eric

Barschfest

Zur Zeit läufts quer durchs Land recht gut in Sachen Dickbarsch. So auch in meiner Region.

Grund genug, mit meinem langjährigen Freund Niklas gemeinsam los zu ziehen.

Dieser Angeltag im Februar wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Die dabei geknipsten Bilder möchte ich euch nicht vorenthalten.

Unterm Strich waren alle Barsche sehr gut genährt dick und rund.

Das liegt sicher an den Krebsen, die auf dem Speiseplan stehen. Demzufolge waren Krebsimitate durchweg die fängigen Köder.

Niklas hat ordentlich zugeschlagen und auch an seiner PB-Schraube gedreht.

Beißzeiten gab es keine. Der Appetit der Barsche ging über den ganzen Tag hinweg.

 

Immer wieder schön wenn man so etwas mit Freunden erleben darf.

 

Meine Kombo des Tages möchte ich euch nicht vorenthalten.

Da auf einem Schlauchboot mit zwei Anglern der Platz knapp ist, entschied ich mich dazu, für diesen Tag auch nur eine Kombo mit zu nehmen. Die Shimano Expride 272MH mit einem optimalen Wurfgewicht von 7 bis 21 Gramm. Die richtige Wahl wenn man ein breites Spektrum an Barschködern abdecken muß. Kombiniert mit der Shimano TwinPower 2500 S. Auf der Spule seht ihr, ganz klar die Shimano Kairiki in 0,12mm.

Kommt gut durch den Winter.

Euer Eric

Wasserdichtes Shimano DS Advance Warm Jacket – erster Eindruck

Shimano und stylische Angelkleidung passt einfach prima zusammen. Ob farbenfroh oder dezent gehalten, Sommer,  Winter oder Übergang, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und entsprechenden Zweck.

2017 war an sich ein niederschlagsreiches Jahr. Wenn sich das im Herbst und dem kommenden Winter fortsetzt, fehlte mir bis dato noch eine verlässliche wasserdichte Angeljacke.

Gerade eingetroffen, möchte ich euch hier das Shimano DS Advance Warm Jacket vorstellen.

Bereits beim auspacken fiel sofort das geringe Gewicht auf. Für mich gibt es nichts schlimmeres als schwere beengende Klamotten in denen man sich kaum bewegen mag.

Dryshield Technologie garantiert die Wasserdichte. Auch die Reißverschlüsse lassen da nichts durch. Für die zusätzliche Bequemlichkeit kann der Frontverschluss von beiden Seiten geöffnet werden. Klar, hier ist der Schieber gummiert um selbst mit nassen Händen eine sichere Haptik zu gewährleisten.

Die Kapuze verfügt über einen Schirm und ist leicht per Druckknöpfen zu entfernen.

Für besonders schützenswerte Dinge gibt es zudem eine Innentasche.

Auch das Shimano DS Advance Warm Jacket gehört zur STRV (Shimano Thermal Retentiv Value) Produktreihe. Mit deren Hilfe kann man perfekt aufeinander abgestimmte Outdorkleidung nach Bedarf an die jeweilige Witterung und Temperaturbereiche selektieren. Also über Unterwäsche, Hosen, Pullover, Jacken und so weiter kann man nach entsprechender Faktorenaddition die optimale Outdorkleidung zusammenstellen.

Sie ist auf passform geschitten, von daher wedelt oder flatter an windigen Tagen nichts. Durch das geringe Gewicht sehr angenehm zu tragen und die Bewegungsfreiheit ist optimal.

Soweit der erste Eindruck nach dem auspacken. Sobald ich mit dem Advance Warm Jacket unterwegs war, berichte ich euch von den praktischen Eigenschaften.

Diese Jacke gibt’s übrigens in verschiedenen Designs. Meins nennt sich Ripple Brown.

Euer Eric

Nachts auf Sund und Bodden

Diesmal war es kein Spontantrip, sondern eine länger geplante Urlaubswoche auf Rügen. Das neue Boot meines Angelbuddys Hannes war fit, einsatzbereit und sollte auf Herz und Nieren getestet werden.

Nach einem zähen ersten Angeltag und einigen Gesprächen mit „Kollegen“ schien klar, das derzeit zwar gute Frequenzen möglich sind, aber große Fische eher selten ans Band gingen. Uns war jedoch eher der Sinn nach krummen Ruten und kreischenden Bremsen.

Also Strategiewechsel. Mal das machen was mir schon längere Zeit unter den Nägeln brannte. Nachtspinnangeln. Nach meinen bisherigen Erfahrungen durchaus lohnenswert, da gerade in der Dunkelheit mitunter scheue Großfische auf Raubzug gehen. Dies gilt für Zander sowiso. Aber auch Hechte und Dickbarsche sind durchaus nachtaktiv.

Bei der Köderwahl zum Nachtangeln darf es gerne eine Nummer größer sein, da die Räuber sie schneller wahrnehmen. Uv-aktive Köder sind mitunter der „Joker“.

Bleibt noch die Entscheidung in Sachen Kombo. Normal nehme ich gern mehrere mit um zwischen Ködern, Montagen, Gewichten und so weiter schneller switchen zu können. Beim Nachtangeln erübrigt sich das, da weniger Köder und so weiter zum Einsatz kommen.

Ich wollte wenig „Gedöns“ mitnehmen und mich intensiv mit dem stundenlangen feuern und leiern großer Gummis beschäftigen. Dazu brauchte ich eine stabile und leichte Kombo. Die Rutenwahl fiel spontan auf die Shimano Technium STEC90XH in 2,74m. Eine sehr leichte Rute mit einem hammerharten Rückgrat, die obendrein ein echtes Weitwurfmonster ist.

Bei der Auswahl der Rolle war die Entscheidung einfach. Die Stunde meiner neuen Shimano Sustain 4000FI schlug. Schliesslich genau ihr Einsatzgebiet im leicht salzigen Bodden, wenn mit dicken Hechtdamen gerechnet werden muß.

Die Technium STEC90XH in Verbindung mit der Sustain 4000FI waren am Ende die optimale Wahl. Im Verlauf der Woche angelte ich fast auschliesslich mit dieser Kombo und hatte nie das Verlangen zu wechseln.

Unsere Taktik ging auf. Wir angelten fortan ausschliesslich nachts. Es gab zwar im Vergleich zum Tag viel weniger Bisse aber wenn es einschlug, dann war es oft ein stattliches Exemplar.

 

Zwischen den Hechten waren auch die Zander rege unterwegs. Bereits bei den sehr heftigen Bissen war sofort klar, wer sich den Köder einverleibt hatte.

 

Und zwischendurch? Da ließen es sich die Barsche nicht nehmen neben der Futterkonkurenz nach Beute zu suchen. Deren Bisse waren denen der Zander ähnlich.

Nacht für Nacht ging das so. Die Fluchten der Hechte und Zander waren deutlich heftiger als bei Tagesfängen. Vielleicht stehen sie bei nächtlichen Beutezügen stärker unter Adrenalin. Wie dem auch sei, die Sustain 4000FI machte durchweg einen super Job. Das oft gepriesene Bremssystem funktioniert perfekt. Gerade im Drill mit Großfischen zeigt sich deutlich wo die Qualitäten liegen. Das herunterreißen der Schnur von der Spule erfolgt absolut ruckfrei. Da hakt nichts selbst bei starker Belastung. Wichtig, weil dies mitunter der Moment des Schnurbruchs ist. Mit minimalem Drehen an der Stellschraube ist die Bremskraft fein dosierbar. Zudem ist sie mit ihren schlanken 280gr ein Leichtgewicht und ermüdungsfreiem angeln somit dienlich.

 

 

Die beschriebene Resistenz gegen Salzwasser und das wasserdichte Bremssystem kann ich nach dem Wocheneinsatz nur bestätigen. Alles trocken, funktionell und korrosionsfrei.

Bei Hannes schlug es auch derbe ein. Einige „Pbs“ fielen bei ihm im laufe der Nächte. So sehen glückliche Angler aus:

 

Keine Regel ohne Ausnahme. Ja ja, sorry, ich hatte mir vorgenommen nur Jigs zu leiern. Bis auf die letzte Nacht, da musste ich mit den Vorsätzen brechen. Nach den ganzen Hechten war mir der Sinn nach einem großen Abschlußzander. Der wurde dann sauber und fein gedropshottet.

In dem Fall mit der neuen Shimano Sustain Casting CSUSAX63M und einem Wurfgewicht von 14 – 35gr in Verbindung der mit der Shimano Curado 71XG. Eine tolle ausgwogene Baitcastkombo die sicher mit großen Gegnern fertig wird.

In diesem Sinne, falls es tagsüber einmal nicht optimal läuft und man die Möglichkeit hat auf die Nacht auszuweichen, dann macht das. Es kann sich lohnen.

Euer Eric

Shimano Gore-Tex Basic Warm Jacket

Weihnachten und der bevorstehende Winter sind sicher noch nicht auf dem Schirm aber unverkennbar geht es in diese Richtung.

Vor zwei Tagen brachte der Packetbote nun meine neue Winterjacke. Das aktuelle Shimano Gore Tex Basic Warm Jacket.

Da wir zur Zeit eher T-Shirt-Wetter haben kann ich leider noch nicht mit Fangbildern in Zusammenhang mit dem Warm Jacket dienen.

Macht aber nix, da ich mir bereits beim auspacken und anprobieren dachte, das diese Jacke sicher ein guter Tip für euren Weihnachtsmann sein könnte oder falls jemand von euch auf der Suche nach einer funktionellen Winterjacke ist.

Das Obermaterial besteht aus wasserfestem und atmungsaktivem GORE-TEX® Material.

 

Perfekt für eine Angeljacke ist der wasserdichte Zwei-Wege-Reißverschluss. Der Schiebergriff an ihm ist idealer Weise rutschsicher.

Damit der Wind nicht drunter weht, kann der Bund per Zipper eingestellt werden.

Bei der Kapuze ist man flexibel. Mit Drücknöpfen angebracht kann sie je nach Bedarf auch entfernt werden.

Durch Klettverschlüsse lassen sich die Ärmelabschlüsse und Aussentaschen kinderleichtleicht fixieren.

 

Über die Jacke verteilt sind mehrere stylische Shimano-Applikationen angebracht.

 

Das Innenfutter ist atmungsaktiv, angenehm weich und flauschig.

Eine verschließbare Innentasche rundet das ganze ab.

Das Basic Warm Jacket gehört zur STRV (Shimano Thermal Retentiv Value) Produktreihe. Mit deren Hilfe kann man perfekt aufeinander abgestimmte Outdorkleidung nach Bedarf an die jeweilige Witterung und Temperaturbereiche selektieren. Also über Unterwäsche, Hosen, Pullover, Jacken und so weiter kann man nach entsprechender Faktorenaddition die optimale Outdorkleidung zusammenstellen.

Insgesamt ist die Jacke sehr gut und aufwendig verarbeitet, der Schnitt großzügig und für eine vollwertige Winterjacke zudem ein echtes Leichtgewicht, was dem Tragekomfort dienlich sein wird. Sobald die kalten Tage einzug halten werde ich sie ausgiebig für euch testen und davon berichten.

Euer Eric

 

Zander und Sommersonne?

Letzten Sonntag stand Zanderangeln mit Veit auf dem Plan. Als wir uns vormittags trafen hätte man getrost darüber nachdenken können, bei dem top Spätsommerwetter auf einen gemeinsamen Barschtrip zu switchen. Aber nix da. Veit hatte eine Idee und ich war heiß wie Frittenfett.

Eins war jedoch klar, bei dem starken Sonnenschein mussten wir umdenken. Also wurden intensiv die tiefsten Regionen des Gewässers beackert und wir wichen vom harten Seeboden auf weichen teilweise schlammigen Grund aus.

Der Erfolg gab uns recht. Mit unserer Strategie konnten wir einige sehr schöne Zander an Bord bitten. Auch diesen dicken Racker:

Meine Tageskombo bestand aus der Shimano Technium STEC78M in 2,34m, einem Wurfgewicht von 7 bis 35gr und der Shimano Sustain 4000 FI, welche ich mit 0,15mm Shimano Kairiki bespult hatte. Wie ich finde eine sehr ausgewogene Symbiose zum leichten Zanderfischen. Schön leicht und doch kraftvoll genau wenn es drauf ankommt.

Fazit: sollte das Wetter nicht optimal erscheinen… einfach angeln.

Euer Eric

Gummigeben mit Hannes

Der Herbst da. Die schönste Angelzeit des Jahres. Oft leider etwas kurz. Also Gas und Gummi geben. Die ersten Angeltage der dritten Jahreszeit liegen bereits hinter uns. Resümee: die Fische beißen echt gut.

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit meinem Freund Hannes auf Schlauchboottour. Mit diesen kleinen Booten ist ein schneller und flexibler Einsatz ohne viel Aufwand möglich. Da die Boote aufgebaut transportiert werden, ist man innerhalb kürzester Zeit nach der Ankunft am Wasser startklar.

Wir fischten mit Erfolg mehrere kleinere Gewässer in der Nähe ab.

Unsere Taktik für die Tage war stets die gleiche. Zunächst das Gewässer lesen und große  Futterfischschwärme im Freiwasser suchen. Diese beackerten wir anschließend mit großen Jig-Spinnern und Gummifischen am schweren Bleikopf im Mittelwasser. Die Entscheidung fiel bewußt auf schwere Köder, weil diese beim Einkurbeln sehr gut in tiefem Wasser geführt werden können. Viele Fische gingen in Tiefen um zirka 7 Meter ans Band.

Dabei nutzte ich direkt die Gunst der Stunde und weihte die neue Shimano Expride 272MH mit einem schönen Barsch ein. Jeder Einschlag in den Hi-Power Blank ist ein wahrer Genuss und im anschliessenden Drill zeigt sie souverän ihr Rückgrat.

Die neue Expride und ich scheint wohl Liebe am ersten Angeltag zu sein. Ich geb sie nicht mehr her…

PS: Das ich mich am Anfang des Jahres für das Black Boat 230 entschieden habe, war auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg. Man kommt mit nichts schneller und trockener zum Fangplatz. Gummi geben bringts…

Euer Eric

Norwegen / Bessaker

Zehn Tage Norwegen liegen hinter mir. Die Eindücke sind verarbeitet, Fotos bereits archiviert und „vom Urlaub erholt“ ist jetzt Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Gefolgt bin ich der Einladung meines guten Freundes Andi. Er hatte im beschaulichen Bessaker in Mittelnorwegen ein riesiges Haus für neun Personen gemietet und sieben Betten waren noch frei. Klar, sowas schlägt man nicht aus.

Vor Bessaker trifft man auf ein sehr facettenreiches Revier. Flachwasser und auch Tiefseeangeln ist im Prinzip vor der Haustür möglich. Kurze Wege sind sozusagen der Garant für abwechslungsreiches angeln.

Stabiles und zuverlässiges Equipment sind im Norden unabdingbar. Meine Lieblingskombo bestand aus der Shimano Ocea Heavy Game S70H in Verbindung mit der Shimano Saragosa 10000 SW.

Das Wurfgewicht der Ocea liegt laut Angabe bei 60 -150gr. Tatsächlich hat diese Rute ein bei weitem höheres Spektrum. Nach meinen Erfahrungen liegt das Idealgewicht zum optimalen jiggen und pilken im Bereich um 300gr.

Fluchten von „Meterseelachsen“ sind damit perfekt zu beherrschen.

Die Shimano Saragosa in der 10000er Größe ist das optimale Pendant zur Shimano Ocea Rute. Ein robuste Rolle, mit einer kompromisslosen Bremse versehen, zudem salzwasserresistent und der sehr große Schnurzeinzug machen sie zum perfekten Begleiter auf dem Meer.

Auf der Spule der Saragosa befand sich die Shimano Power Pro mit einem Durchmesser von 0,28mm und einer Tragkraft von 20kg. Da ich das Revier nicht kannte hatte ich mehrere Kombos im Gepäck. Beim leichten jiggen und pilken kam nur die Ocea mit der Saragosa zum Einsatz.

Zu Bessaker gehört auch das Naturköderangeln. Dabei ging es auf Tiefen von 150 bis 210 Meter.

Hier setzte ich auf die Shimano Dedou Maru Plays 4000 in Verbindung mit der Shimano Exage S.T.C. Boat 30 – 50 LB. Idealer Weise eine mehrteilige Reiserute. Kurz, knackig und kompromisslos .

Eben genau das was eine Rute für das angeln großer Ködergewichte bis zirka 1000gr in tiefem Wasser ausmacht.

Die Shimano Dendou Maru Plays 4000 ist eine Elektrorolle. Ein echtes Werkzeug welches wie ein schweizer Uhrwerk arbeitet. Prädistiniert für den Meereseinsatz in größeren Tiefen. Wer einmal den Vorzug einer Elektrorolle geniessen durfte wird sie nicht mehr missen wollen.

Große Rollen haben meist große Spulen. Meine Dendou ist mit zirka 700m 0,23mm Power Pro bespult. Warum so ein „geringer“ Durchmesser? Zum einen vertraue ich der Power Pro absolut und beim angeln in sehr großen Tiefen kommt es auf Kleinigkeiten an. Der geringe Durchmesser birgt einen geringeren Wasserwiderstand gegenüber Unterströmungen und hilft somit den Schnurbogen beim ablassen des Köders so klein wie möglich zu halten. Dieser Tiefseeleng vom Andi wurde mit einer Dendou nach oben befördert.

Die Tage in Norwegen vergingen wie im Fluge. Bessaker ist ein herrliches Revier.

Nordlichter und Impressionen inklusive.

Eine Woche für das kommende Jahr haben wir bereits fest im Visier.

Jetzt wartet erstmal der heimische Raubfischherbst. Es bleibt spannend.

Euer Eric