Storm 360 GT Swimbait – die Fangmaschine

Ich denke jeder Raubfischangler hat in seinen Tackleboxen Köder mit denen er regelmäßig schöne Fische fängt.

Habe ich auch einige. Allerdings wurden diese Köder oft erst nach längerer Zeit zum ständigen Begleiter.

Dann gibt es noch die „Köderspezies“, welche vom ersten Tag und dann fortlaufend ihre Fängigkeit unter Beweis stellt. Also echte Joker.

Und eben genau so ein Joker ist der Storm 360 GT Swimbait.

Die ersten Packungen gabs vor ein paar Wochen. Kurze Zeit später hatten meine Teamkollegen diesen Swimbait bereits auf dem Schirm. Alles klar. Also eingpackt die Teile und zum Lieblingsbarschsee gedüst.

Kombo montiert. Köder angeschraubt. Raus damit. Erster Wurf, zweiter… Oh Kontakt. Fehlbiss. Weiter. Dritter nix, vierter und bäm der sitzt. Ein guter „Enddreißiger“. So zog sich das dann über den Tag hin. Immer wieder gingen schöne Barsche ans Band. Um zu sehen ob dies nur am verwendeten Swimbait lag, angelte mein Begleiter andere Köder mit mäßigerem Erfolg.

Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel. Könnte man meinen. Nicht so beim Storm 360 GT Swimbait. Den hatte ich von da an bis dato immer dabei und er fing auch fortlaufend in verschiedenen Gewässer unter wechselnden Bedingungen stets seine Barsche. Genau deshalb ist er jetzt einer meiner Joker.

Wer meint die Köderform kommt ihm bekannt vor: ja das stimmt. Es sind die Trigger X Slop Hopper Gummis. Zum 360 GT werden sie durch die Verwendung eines speziellen Jigkopfes aus Plastik in dem ein recht kleiner Bleikopf verbaut ist. Der Plastikkopf ist groß und hohl. Dadurch ist er nicht kopflastig und das macht ihn perfekt zum angeln im Freiwasser, wo eben auch die dicken Barsche auf ihn warten.

Meine Barschvariante ist der 3,5Inch ( 9cm ) mit einem zirka 3,5gr Jigkopf.

Im folgenden Video erklären Jacob Wheeler und seine Freunde die Vorzüge:

Der Storm 360 GT Swimbait wird als Searchbait bezeichnet und eingesetzt. Searchbait = Suchköder. Ich kann dazu sagen: er sucht nicht … er findet.

Viel Freude damit am Wasser.

Euer Eric

Neuland

In der vergangenen Woche ging es für mich in die Ukraine. Wenn es um das Thema  Angeln geht sicher nicht die erste Wahl, bei der Überlegung wohin denn der nächste Trip führen soll.

Zu unrecht wie ich finde. Absolut facettenreich, jede Menge interessante Kultur, sehr freundliche Menschen, gutes Essen und vor allem viele Gewässer in denen jeder Angler seinen Zielfisch findet. Ein Land mit starken Gegensätzen welche neugierig auf mehr machen.

Die hiesige Szene ist gut aufgestellt und vernetzt, organisiert sich in entsprechenden Clubs, kümmert sich um die Gewässer und in den Angelläden gibt es alles was der versierte Angler benötigt. Die Produktvielfalt und schier unglaubliche Menge an Tackle hat mich stark beeindruckt. Das hatte ich so nicht erwartet. Wer sich auf den Weg hier her begibt, etwas vergessen hat oder nicht über die entsprechenden Transportmöglichkeiten verfügt, bekommt schlichtweg alles und dies obendrein zu einem moderaten Preis.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Auf dem Plan stand ursprünglich den Barschen und Zandern in der Westukraine nachzustellen. Das war jedoch nicht ohne weiteres möglich. Dort gibt es eine verordnete Laichzeit für staatliche Gewässer. Diese beginnt landesweit am 1.April. Deren Ende ist dann Mitte Mai bis Ende Juni jeweils den Begebenheiten vor Ort dem Gewässer individuell angepasst. Ohne Frage für den Fischbestand eine sehr gute Regelung. Für Angeltouris eher schwierig. Sämtliche Infos hierzu sind auf einer einfach gestalteten Website für Jederman ersichtlich. Aufgrund der Tatsache das von uns aktiv C&R umsetzt wird, bekamen wir jedoch eine Ausnahmegenehmigung um einen Tag den Räubern auf dem Bug nachzustellen. Das brachte am Ende leider nicht den erhofften Erfolg. Bis auf ein paar kleine Barsche und halbstarke Hechte wollte dort an dem Tag niemand unsere Köder. Weiterhin mit speziellen Genehmigungen angeln wollten wir auch nicht.

Also wurde kurzerhand umgeswitcht. Karpfen angeln war angesagt. Mein Vater hatte in den Tagen vor meiner Ankunft bereits entsprechende Gewässer lokalisiert und einen See in Privatbesitz gefunden an dem angeln gestattet war.

Uns erwartete ein zirka 130Ha großer See, ruhig in malerisch hügeliger Landschaft, kaum Angler vor Ort und ein netter Verwalter.

Nach einem kurzem Smalltalk vor einer Karte des Sees, hatten wir die Angelkarten in der Tasche und fuhren zu unserer Angelstelle.

Bootsnutzung war nicht gestattet. Also die Montagen werfen und den Futterplatz per Spomb präparieren.

Mit dem Zig Cloud Milky Mix von Dynamite Baits, der für eine verführerische Duftwolke sorgt, einigen Dynamite Baits Red Amo Boilies und reichlich Partikel, stellte ich einen Spodmix zusammen.

Dann folgte der arbeitsreiche Teil. Die Wathose an und Futter werfen, werfen, werfen und nochmals werfen.

Anschliessend wurden die Montagen gebaut. Als Hakenköder auch hier der Dynamite Red Amo in 15mm, garniert mit einem fluo weißen oder fluo pinken Red Amo Pop Up.  Um „Verhädderungen“ vor zu beugen, fädelte ich jeweils noch einen kleinen PVA Stick auf das Vorfach, um anschliessend tengelfrei auf maximale Distanz zu werfen. Laut der Aussage des Verwalters war es wichtig über ein Krautfeld zu kommen, um kurz dahinter die Köder zu positionieren. Dies klappte prima.

Fallen scharf. Zeit für einen Tschai mit Moloko ( Tee mit süsser Milch ).

Während ich noch drüber nachdachte, wie wohl so ein ukrainischer Karpfen losmarschiert, war es soweit. Vollrun. Kurze Zeit später lag der erste „Ukrainer“ auf der Matte. Ein makelloser Schuppenkarpfen. Drall und prall.

In der anschliessenden Nacht wurde wenig geschlafen. Immer wieder gab es Kontakte und im Wechsel kamen mal ein Schuppi oder auch ein Graskarpfen an Land.

Allesamt kräftige schöne Fische.

Der Seerekord liegt derzeit bei einem 28,2kg Schuppenkarpfen der erst einige Tage vor unserer Ankunft gefangen wurde.

Das an dem See ausschliesslich C&R praktiziert wird sollte noch erwähnt sein.

Immer wieder schön wenn etwas funktioniert. Nebenbei ergaben sich nette Kontakte zu anderen Anglern, die für uns und anders rum wir für sie, natürlich interessant waren. Verständigung auch ohne große ukrainische Sprachkenntnisse war stets möglich. Ein bischen Russisch, etwas Englisch, manchmal ein paar Worte Deutsch, am Ende Hände und Füße, irgendwie ging es immer.

Unterm Strich steht fest, die ukrainischen Gewässer werden mich öfter sehen. Karpfen, Zander, Welse und auch dicke Barsche. Alle sind hier zu finden.  Für mich eine klare Alternative zu ausgelatschten Pfaden in Frankreich oder Italien. Vom Berliner Raum quer durch Polen bin ich in zirka acht Stunden in der Westukraine.

Wer weiterreichende Infos benötigt kann sich gern bei mir melden.

Euer Eric

Pimp my Black Boat 230

So ein Angeltag kann schon sehr lang werden und beim Vertikalangeln ist eine entspannte Sitzposition auch von Vorteil. Aus diesem Grund hatte ich mir einen Drehsitz gekauft und dieser wurde kürzlich im Black Boat 230 verbaut. Der Zeitaufwand liegt bei zirka einer Stunde. Passendes Werkzeug ist die Voraussetzung und die Umsetzung recht einfach.

An der Unterseite des Alubodens vom Black Boat wird eine zirka 4mm starke Konterplatte mit Baukleber fixiert und vernietet. Im Anschluss kann beides in einem Gang für die Verschraubungen durchbohrt werden.

Die Aluminiumplatte sollte penibel entgratet und geglättet sein, denn sie hat Kontakt mit dem Gummiboden. Die groß dimensionierte Konterplatte gibt dem Sitz im Boot perfekten Halt und Stabilität. Es kommen Rundkopfschrauben zum Einsatz.

Der Sitz kann nun von oben aufgesetzt und mit Flügelmuttern fest verschraubt werden. Somit ist er je nach Bedarf auch spielend einfach zu entfernen.

Für die optimale Gewichtsverteilung sollte der Sitz in der Mitte des Bootes positioniert werden.

Aus Gewichtsgründen fiel bei der Materialwahl der Konterplatte die Entscheidung auf Alumium. Allerdings sollte diese auch nicht unter 4mm stark sein.

Bei den Schrauben entschied ich mich für Edelstahl. Die kosten zwar etwas mehr, aber somit ist Rost kein Thema.

Auf dem Wasser erwies sich die Konstruktion als absolut kippstabil und komfortabel. Im übrigen hat man bei dem Black Boat 230 das Gefühl es wäre „angesaugt“ an die Wasseroberflächen. Auch bei starker einseitiger Gewichtsverlagerung kommt es nie in einen instabilen Kippbereich.

Erfolg hatte ich auch. Einige schöne Barsche kamen bereits an Bord.

Gefangen an Stellen, die ich von Land nicht erreicht hätte.

Wer Fragen bezüglich des Einbaus hat, kann sich gern an mich wenden.

Frohe Ostern weiterhin!

Euer Eric

Carp Zwolle 2017

Was macht ein Raubfischangler auf Europas größter Karpfenmesse? Zwei Antworten gibt es auf diese Frage. Zum Einen bin ich bereits über mein gesamtes Anglerleben hinweg auch begeisterter Karpfenangler und sitze so oft wie möglich hinter meinen Ruten. Zum Anderen präsentierte Shimano auf der diesjährigen Carp Zwolle einen Großteil des aktuellen JDM Tackle. Genau das war auch meine Aufgabe. Den interessierten Besuchern der Messe unser Angebot für Raubfischangler näher zu bringen.

Für mich gehört das zusammen. Wenn ich in Sachen Karpfen unterwegs bin, habe ich oft eine Raubfischkombo im Gepäck. Man hat dabei Zeit und Ruhe ein Gewässer zu lesen. Stellt man räuberische Aktivitäten fest oder entdeckt Einstände der Raubfische bekommt man gezielt den ein oder anderen Räuber ans Band.

Die Messe war auch eine prima Gelegenheit für mich, das neueste Shimano-Tackle in die Hand zu nehmen. Angefangen von den neuen Shimano Tribal TX Ruten in allen Wurfgewichtsklassen, welche ein Rutentraum darstellen. Über die gesamte Zodias-Rutenreihe. Bis hin zur Rollenbar, an der jedermann den Großteil aller Shimano Rollen in die Hand nehmen und durchkurbeln durfte.

Hinter mir liegt ein Wochenende mit jeder Menge Tackleinfo und vielen interessanten Gesprächen zwischen Anglern und meinen Teamkollegen.

Mitgebracht habe ich Euch auch etwas. Ein paar kleine Impressionen.

Viele Grüße

Eric

Mein erster Eindruck von der Technium Spinning 9’0 14 – 56 H

Vor einigen Tagen kam der Postbote mit einer neuen Shimano Rute. Genau genommen mit dem 2017er Modell der Shimano Technium Spinning 9’0 14 – 56 H. Grund genug, schnellstens ans Wasser zu düsen. Also ruck zuck Kontakt zu meinem Teamkollegen Veit aufgenommen und bereits einige Tage später ging es gemeinsam auf Zander. Eben genau der richtige Zielfisch für die Shimano Technium Spinning.

Es gibt Dinge die mit ihren Eigenschaften genau ins Schwarze treffen. Im Fall der Shimano Technium Spinning ist es im übertragenen Sinn, genau das stylische Blau in das sie trifft. Und zwar auf den Punkt. Das war bereits nach den ersten Würfen und gefangenen Zandern klar.

Wir haben hier ein echtes Weitwurfmonster. Der Blank lädt sich extrem auf und katapultiert die Gummifische auf enorme Weiten. Sie ist gemessen an ihrer Länge sehr leicht. So gab es nach stundenlangem werfen keinerlei Ermüdungserscheinungen.

Eine sensible Spitzenaktion mit einem schnellen und starken Rückgrat gehören zu einer guten Gummifischrute. Beides vereint die neue Technium.

Der Carbonblank übermittelte den Köderlauf, die vorsichtigen Anfasser und Bisse zuverlässig bis in mein Handgelenk. Für Uferangler wichtig: wenn die Anhiebe auf große Distanz gesetzt werden müssen, kommt ihr die Länge von 274cm zu gute. Der straffe und schnelle Blank leistet sein übriges um die Fehlbissrate sehr niedrig zu halten.

Mein sicher geangeltes Gewichtsspektrum lag bei Gummiködern im Bereich von 7 – 18gr und Größen bis zu 15cm. Eine sehr gute und solide Verarbeitung, sowie hochwertige Rutenbaukomponente werden shimanotypisch mitgeliefert.

Das liest sich interessant? Ich denke Ja. Die Shimano Technium Spinning 9’0 14 – 56 H vereint viele gute Eigenschaften und birgt sicher viel Potential in sich, das sie für den ein oder anderen von Euch zur Lieblingsrute macht.

Komplettiert hatte ich sie mit der aktuellen Shimano Stradic 4000FK HG. Angelte sich prima. Weil unsere Stradic einen sehr hohen Schnureinzug von zirka 99cm hat, eignet sie sich perfekt zum Faulenzen mit Gummifisch.

Hier die Eckdaten:

Länge: 274cm
Transportlänge: 142cm
Gewicht: 177gr
Ringe: 9
Teile: 2
Wurfgewicht: 15-50gr
Ringe: Fuji K/KR Alconite
Rollenhalter: Fuji

Ich wünsche Euch frohe und besinnliche Feiertage.

Euer Eric

Zander mit Köderfisch

Es gibt eine Angelmethode, die mich seit langer Zeit fasziniert. Zumal dann, wenn ich mich an Gespräche mit Anglern erinnere, die das praktizieren. Dabei hörte ich oft: „ Mit dem Köderfisch fängst du, wenn auf Kunstködern gar nichts beisst.“ oder „ Mit dem Köfi habe ich meine größten Zander gefangen.“ Aussagen die man im Kopf behält und es für mich interessant machen: Das Zanderangeln mit dem Köderfisch.

In den vergangenen Wochen war ich häufig unterwegs um den Zandern in meinen Hausgewässern,  mit Künstködern nach zu stellen. Beisszeiten, Fressgewohnheiten, Köderspektren, Luftdruck und Wetter hatte ich dabei immer im Blick. Es lief gut und ich konnte einige schöne Zander fangen. Von den aktuell gesammelten Erfahrungen wollte ich profitieren und bereitete mich parallel auf das Köderfischangeln vor.

Klar, es bedarf einiger Vorbereitung. Köderfische müssen mit der Stippe oder Senke beschafft werden. Ein paar grundlegende Infos zu fängigen Montagen und Tackle brauchte ich auch. Hillfreich waren hier Gespräche mit „alten Angelhasen“ und natürlich gibt es auf Youtube massenweise verwertbare Informationen.

Ich entschied mich für das angeln mit der Posenmontage. Sehr schlanke und leichte Posen mit gut sichtbaren Antennen im Gewichtsbereich von 4 bis 8 Gramm sind dafür optimal. Die Rute ist idealer Weise um die 3m lang und verfügt über eine parabolische Aktion. Diese verringert den Fischverlust im Drill, da man mit relativ dünnen monfilen Schnüren angelt. Das alles, weil der Oton darauf liegt, das der Zander beim Biss und der anschliessenden Flucht möglichst keinen Widerstand spüren darf.

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Meine Kombo für die ersten Versuche besteht aus der Shimano Yasei Red AX Zander Lure 2.70m mit einen Wurfgewicht von 10-30gr. Eine Freilaufrolle sollte es sein. Genau das richtige Modell ist eine Baitrunner 2500 DL FB. Der Freilauf bei ihr ist „butterweich“. Optimal für vorsichtige Zander. Bespult wurde die Baitrunner mit Shimano Technium Invisitec Schnur der Stärke 0,25mm und einer Tragkraft von 6,7kg. Dann ging es los. Zunächst an Stellen, die mir mit Kunstködern bereits Zander bescherten. Ich kann es an der Stelle beschleunigen. Erfolg stellte sich schnell ein. Es dauerte nicht lange und die ersten „Kammschupper“ schnappten sich meine Köderfische.

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Das macht richtig Spass. Für mich hoch interessant, die Posen im Blick, direkt zu verfolgen, wie sich der Zander den Köfi einverleibt und anschliessend Schnur von der Spule zieht. Dann noch den optimalen Moment für den Anhieb finden. Wenn der Haken sitzt, kommt nun der Drill am leichten Gerät. Echt spannend.

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Mich hat es gepackt. Ich werde mich zukünftig weiter und intensiver mit dieser Angelei befassen. Über Ruten, Rollen, Schnüre, Posen, Montagen und weitere wichtige Details werde ich euch berichten.

 

Euer Eric

„Heavy-ultralight” mit Forcemaster und Sedona

Klar, die Bezeichnung „heavy-ultralight Angeln“ ist ein Widerspruch in sich. Gemeint ist hier das Angeln mit relativ kleinen Ködern und schweren Gewichten bis zirka 20 Gramm. Das UL Angeln habe ich schon vor einiger Zeit für mich entdeckt. Ich finde es spannend mit Miniködern hochfrequent oder auch auf große Raubfische zu angeln. Dabei gibt es stets Überraschungen, denn es können hier Fried- als auch Raubfische gefangen werden.

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Nachdem ich mich im Sommer lange in Flachwasserbereichen und dabei mit entsprechend leichten Gewichten bewegte, muss ich jetzt im Raubfischherbst mit schwereren Gewichten in größeren Tiefen angeln. In meinem Hausgewässer steht der Futter- und der Zielfisch auf zirka 7 bis 9m. Hier nutze ich das Texasrig mit schweren Bulletweights und einem 4Inch Gummiwurm als Köder. Die Führung des Rigs erfolgt ausgesprochen langsam. Das funktioniert zur Zeit prima.

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Meine Rute hierfür ist die Shimano Forcemaster 240UL mit einem Wurfgewicht von 5 bis 20gr. Die Forcemaster Rutenserie wird dem mittleren Preissegment zugeordnet. Es werden durchweg bewährte Rutenkomponente verbaut. Ihr Design empfinde ich als klassisch und schlicht.

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Dies macht sie für „alte Angelhasen“ und auch „angeltechnische Neulinge“ interessant. Ihre Aktion ist semiparabolisch mit enorm viel Kraft im Rückgrath. Das wichtigste an der 240UL ist ihre Spitze. Diese ist der Diaflash Taftec nachempfunden. Genau das ist es, was eine Ultra Light Rute haben muß. Aufgrund ihrer sensiblen Spitze werden Aussteiger auf ein Minimum reduziert.

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Ein Vergleichsangeln gab es vor kurzem auf dem Strelasund, zwischen meinem Opa und mir. Er angelte eine sensible und entsprechend weiche Rute mit herkömmlicher Spitze. Wir hatten beide identische Köder am Offset-Haken montiert. Das Ergebnis am Ende war eindeutig auf Seiten der Forcemaster 240UL. Während sich mein Opa noch beschwerte, die zaghaften Bisse der Barsche nicht eindeutig mit zu bekommen, landete ich mit der Forcemaster einen Barsch nach dem anderen. Die Bissinfos kommen zuverlässig im Handgelenk an und bei Anhieb und Drill ging kaum ein Fisch verloren.

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Bei der Rolle entschied ich mich für die Shimano Sedona 2500 FE. Eine tolle Rolle die optisch und technisch überzeugt. Die Sedona bietet das P4 Shimano-System. Das Synonym steht für: Power, Precision, Performance and Pleasure. Kurzum: kompromisslose Qualität, kombiniert mit ansprechendem Design und das zu einem attraktiven Preis. Genau das bringt die Sedona mit. Die Haptik des Kurbelknaufs ist angenehm griffg und die Bremse arbeitet shimanotypisch zuverlässig. Eine rundum gelungene Rolle zum günstigen Preis.

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Was rundet diese Kombo ab? Eine dünne, glatte, tragkräftige und gut sichtbare Schnur. Kennt ihr schon die Shimano Kairiki SX8? Die neue geflochtene Schnur von Shimano. Mich hat der erste Eindruck der 8-fach Geflochtenen überzeugt. Auf meiner Spule befindet sich die 0,10mm Variante mit einer Tragkraft von 6kg in stahlgrau. Sehr gut geeignet, um mit relativ leichten Gewichten in tiefen oder strömungsreichen Gewässern zu angeln. Diese Schnur werde ich in den kommenden Monaten intensiver angeln und halte euch mit meinen Erfahrungen auf dem laufenden.

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Euer Eric

Perfekt für ” Gummis am leichten Kopf “

Die Zander sind bei uns in Fahrt. Grund genug am vergangenen Wochenende den Kammschuppern nachzustellen. Klar, mit dabei meine derzeitige Lieblingskombo. Die Shimano Zodias MH270 versehen mit der neuen Shimano Stradic 2500 CI4+ HG. Die Zodias ist einfach optimal zum angeln mittlerer Gummigrößen um die 12cm an leichten Bleiköpfen. Beispielsweise in Flachwasserregionen oder wenn die Absinkphase möglichst lang sein sollte. Gute Köderkontrolle, optimale Bissübertragung ins Handgelenk und ein sicheres Gefühl im Drill auch bei größeren Fischen, all das bringt diese Rute mit. Macht einfach Spass damit zu angeln. Neben einigen halbstarken Zandern ging auch dieses schöne Exemplar ans Band.

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Euer Eric

Aspire Fluorocarbon – Allroundtalent auf neuer Spule

Dieser Sommer neigt sich dem Ende. Eindeutige Vorboten des nahenden Herbst sind fühlbar. Die langsam abnehmenden Lufttemperaturen führen zu zunehmend besseren Zanderfängen.  So nutzte ich meine Zeit zwischen einem Schichtwechsel und fuhr mit meinem Arbeitskollegen zum See.

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Wie immer mit von der Partie: meine geliebte Zodias 270 MH und 5 bis 18gr Wurfgewicht. Mit Ihr kann ich einfach ein weites Spektrum des Kunstköderangeln abdecken.  Genau die optimale Power, die ich benötige, um leicht auf Zander beziehungsweise schwer auf Barsch zu jiggen.

Aber bevor es los geht wird schnell ein Stück Flourocarbon an die Hauptschnur geknotet. Zum einen ein kleiner Dehungspuffer und zum anderen halt nahezu unsichtbar für den Zielfisch. Hier setze ich auf das 0,35er Aspire Flourocarbone. Geschmeidig, abriebresistent und knotenfest.

1 Kennt ihr schon die neuen Spulen des Shimano Aspire Fluorocarbon?  Sie werden auch euch begeistern. Im Gegensatz zu Angeboten anderer Hersteller werden diese aus einem weichen und flexiblen Plastik hergestellt.

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Damit gehören schnurschädigende, gebrochene oder gesplitterte Flouro – Spulen der Vergangenheit an. Aber nicht nur die Spulen sind neu, sondern auch die  Kerben zum fixieren des Schnurmaterials. Sicher kennt jeder die umherfliegende  Flouroenden in seinen Angeltaschen oder Boxen? Das Spiel hat jetzt ein Ende. In jeder Shimano Aspire Spule befinden sich zwölf der oben genannte Kerben und diese halten die Schnurenden bombenfest. Eine kleine aber feine Idee.

Um die Abriebfestigkeit zu untermalen:

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Auch beim Karpfenangeln nutze ich das Aspire Fluorocarbon für meine Vorfächer. Hier zwei Karpfen die ich vor kurzem fing. Beide überlistete ein D -Rig mit 0,40er Aspire Flourocarbon. Somit profitieren nicht nur Raubfischangler von diesem weichen, abriebfesten und durchsichtigen Material, auch für Karpfenangler ist es  hoch interessant.

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Der Raubfischtrip mit meinem Arbeitskollegen war erfolgreich. Momentan stehen die Zander in dem von mir beangelten Gewässern auf einer Wassertiefe von zirka 5m. Das perfekte Terrain für die Shimano Zodias und einem Gummi von 4 Inch am 7gr Bleikopf. Wir fingen dem Tag einige halbstarke Zander. Hat Spass gemacht.

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Viel Spaß beim Jiggen und Karpfenangeln mit dem Shimano Aspire Fluorocarbon.

Eric

4 Tage Dänemark

Unser nördliches Nachbarland ist in jeglicher Hinsicht ein Eldorado für Süss- und Salzwasserangler. Für meinen Angelbuddy Hannes und mich sollte es diesmal auf Plattfisch gehen. Unser Ziel war es, mit Ultra Light Tackle gezielt den “Flachmännern” Scholle, Kliesche & Co. nachzustellen.

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Angefixt hatte mich mein Teamkollege Johannes mit seinen Erlebnissen auf Langeland. Tellergroße “Platten” deren Bisse am UL Tackle süchtig machen…

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Bei der Frage,  was ich mit meinem Resturlaub machen werde, war dann auch ruck zuck klar: es geht mit Hannes nach Fynshavn an den kleinen Belt.

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Mit im Gepäck meine beiden super sensiblen Ultra Light Kombos.

Zum einen die Shimano Diaflash AX 2,25m und einem Wurfgewicht von 2-10gr. Für mich die perfekte Rute zum angeln im flachen Wasser. Abhängig von Wind und Strömung wurde bis 8m Tiefe mit dem Texas Rig gefischt. Bulletgewichte bis maximal 10gr in Verbindung mit einem 3 Inch beziehungsweise 4 Inch Gummiwurm bildeten die perfekte Symbiose.  Daran montierte ich die Stradic 1000 Hagane FK. Sie hat eine höhere Übersetzung wie zum Beispiel die 2500er Rarenium CI4+ FB.  Der Schnureinzug pro Kurbelumdrehung beträgt satte 79cm. Klein, handlich und kompakt. Genau das richtige um ermüdungsfrei stundenlang die Gummiköder über den Ostseegrund hüpfen zu lassen. Auf der Spule befindet sich eine Sufix Nanobraid in 0,06mm.

Manchmal schnappte sich auch der ein oder andere Hornfisch den Köder. Der Drill am UL Tackle mit diesen kampfstarken Gesellen macht natürlich jede Menge Spass.

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Meine zweite “Buttpeitsche” ist die Shimano ForceMaster in 2,40m und einem Wurfgewicht von 5-20gr. Sie hält was sie verspricht und eignet sich gut zum angeln in größeren Tiefen mit höheren Gewichten von 10-25gr. Diese Rute besitzt eine perfekte Spitzenaktion. Bereits kurz hinter  der Rutenspitze beginnt das kraftvolle Rückgrat zu greifen. Mit ihr hat der Ultra Light Angler genug Power, um auch kampfstarke Fische in jeder Situation sicher drillen zu können. Ich fische die ForceMaster mit einer Shimano Sedona FE in der Größe 3000. Aufgespult habe ich eine 0,10er PowerPro.

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Leider blieb die Frequenz beim Plattfischangeln aus und wir fingen in 4 Tagen, bedingt durch starke Wetterkapriolen, genau 19 Platten. Nicht viel für zwei Angler. Aber um mir die selbst gestellte Frage zu beantworten:

JA das Angeln mit Ultra feinem Gerät auf Platte und Co macht riesigen Spaß. Das müsst ihr unbedingt probieren.

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Der nächste Trip ist geplant.

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bis dahin…

euer Eric