Winterkoller

Zur Zeit sieht es in meiner Heimat recht düster aus in Sachen Angeln. Viele gute Gewässer sind zum großen Teil zugefroren oder zumindest an den interessanten Stellen. Randeis an den Uferstellen. Die Angelboote wurden wegen Eisgefahr vor Wochen bereits aus dem Wasser geholt, die Slippen sind vereist…

Und nun?

Ich will angeln. Köder ausprobieren, eine krumme Rute in der Hand halten und die Rollenbremse hören…

Was bleibt?

An sich ist das nicht mein Ding, aber ich rufe einige bekannte Forellenseebetreiber an und siehe da, eine Anlage hat geöffnet und die Teiche sind eisfrei. Perfekt.

Ruck zuck ist das Light Tackle und Köder gepackt. Ab zum Forellensee.

Der Betreiber begrüßte uns mit den Worten: ” Die sind extrem träge, vor 4 Tagen war noch Eis auf dem See, die beißen nur auf Powerbait oder Maden. Ihr könnt euch gerne eine Kombo ausleihen.” Na toll. Ich entgegnete ihm: ” Wir sind Spinnangler, es wird eine Weile dauern aber wenn wir den richtigen Köder gefunden haben wird es schon klappen.”

Und so war es auch. Die Forellen zogen gemächlich ihre Runden durch den Teich und wir probierten Köder um Köder.

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Bis zum Punkt an dem ich den Storm Gomoku Minnow aus der Köderbox nahm und den Forellen anbot.

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Ein Flachläufer. Genau richtig für die an der Oberfläche stehenden Forellen. Eine sehr langsame Einholgeschwindigkeit gepaart mit ganz zaghaftem antwitchen oder kurzen Spinstops brachte den Erfolg.

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Die Forellen gingen richtig darauf ab und es lief Schlag auf Schlag.

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Dann kam der Moment wo ich dachte: was ist das für ein Schatten der sich vom Grund blitzschnell auf meinen Storm Gomoku Minnow zu bewegt? Tock und er hängt. Mit ihm hätte ich in einem Forellensee am wenigsten gerechnet. Ein richtig draller Barsch. Er durfte übrigens weiter schwimmen.

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Mit den Forellen lief es noch einige Zeit so weiter. Am Ende des kurzweiligen Tages war klar: der Storm Gomoku Minnow in der Farbe ClearPinkHeadCharteus ist ein sehr guter Forellen- und Barschköder, man ist nie vor Überraschungen sicher und die Forellenfilets zum Abendessen waren zudem richtig lecker.

Jetzt hoffen wir mal, das sich der Winter entscheiden kann. Entweder kalt mit mindestens 15cm dickem Eis oder warm um die 15°C.

Euer Eric

 

Kommt der Winter?

Weihnachten 2015 ist gelaufen. Immer wieder schön, diese Tage am Jahresende an denen man Zeit findet, zurück zu denken. So auch heute. Ich bin gerade am überlegen was ich in den kommenden Tagen in Sachen Barsch und Zander unternehmen könnte, da klingelt mein Telefon und ein guter Freund ist dran: ” Hallo Eric. Alles klar? Was machen die Zander? Schon den Wetterbericht der kommenden Woche gesehen? Wie lange bleibt dein Boot noch im Wasser? Wollen wir vor dem Eis noch mal los?” Gefühlte einhundert Fragen und keine schnelle Antwort. In dem Moment schießen mir tausend Sachen durch den Kopf. Klar düse ich mit meinem Kumpel nochmal los um den Zandern unsere Vertikalköder auf den Kopf zu klopfen.

Aber Eis? Winter im Anmarsch? Glaube ich nicht. Da draußen sieht es eher nach Vorfrühling aus. Die Fische spielen zur Zeit eh verrückt. Ich schnappe mein Handy, schmeiße den Windfinder an und tatsächlich: Dauerfrost und Temperaturen nachts im zweistelligen Bereich. Top. Im Internet dann vorerst etwas Ernüchterung. Langfristig gesehen wohl nur ein kurzes “Winterstelldichein”. Aber egal. Die Hoffnung stirbt zuletzt und Wetterfrösche haben nicht immer Recht.

Vielleicht gibt es ja doch Eis. Im letzten Winter reichte es zumindest noch für ein paar Tage improvisiertes Eisangeln vom Steg. Das war die einzige Alternative um überhaupt angeln zu können, da die Eisdecke keine ausreichende Tragkraft hatte.

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Meine Empfehlung für Euch in Sachen Eisangelköder: der Snap Rap von Rapala. Er zündete vergangenen Winter sofort. Mir war es zwar nicht vergönnt damit einen dicken Winterbarsch zu fangen, aber was den kleinen Exemplaren als freßbar erscheint, dürfte auch für die Großen interessant sein.

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Den Rapala Snap Rap gibt es in vier Größen und zwölf Dekoren. Sie sind sehr gut verarbeitet und mit extrem scharfen Haken an den Enden und am Bauch versehen. Das Wichtigste bei dieser Köderform ist das Sinkverhalten. Es nützt nämlich nichts wenn der Jig in der Absinkphase einfach kopfüber zum Gewässergrund rast, da er nicht korrekt ausbalanciert ist. Den im Winter trägen Zandern und Barschen ist das schlichtweg zu schnell. Mit den Rapala Snap Rap`s läuft es optimal. Sie gleiten schön verzögert zum Grund und auch die Räuber, die weit über dem Grund stehen, haben genug Zeit den Köder ins Visier zu nehmen.

Vertikaljigs sind übrigens keine reinen Winterköder. Sie fangen in jeder Jahreszeit. Wie ich finde, eine zu unrecht unterschätzte Köderform. Vielleicht ein Joker der gerade an “schwierigen Tagen” oder stark frequentierten Angelstellen zündet. Im eingefügten Video ist zu sehen wie Altmeister Al Lindner damit Zander und einige “Barschartige” fängt. Ich denke unsere heimischen Zander und Barsche ticken ähnlich wie ihre Nordamerikanischen Verwandten. Die Rapala Snap Rap`s bekommen jetzt einen festen Platz in der Tacklebox und ich werde Euch berichten.

 

 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer Eric

Praxistest am Peenestrom: Shimano SpeedMaster CX XH

Meinen letzten Kurzurlaub verbrachte ich am Peenestrom. Mit im Gepäck war die neue Shimano SpeedMaster SSM CX27XH und einem Wurfgewicht von 42gr bis 84gr.
Der erste Einduck ist,…

Peenebarsch im Drill - man beachte die Kurve.

Peenebarsch im Drill – man beachte die Kurve.

… wie so oft im Leben, auch beim Tackle mitunter entscheidend. Kein brettharter Stachel. Vielmehr eine Gummifischrute mit sensibler Spitzenaktion und straffem Rückgrat. Damit ist die Ausschlitzgefahr beim Barsch kein Thema. Dennoch ist der Blank super schnell um den etwaiigen Zanderbiss zu parieren.  Selbst feinste Zupfer, Anfasser oder so genannte ” Draufleger ” vom Zander, kommen sehr gut übertragen im Handgelenk an.

 hier wurde der 13cm Gummi sehr spitz am Zusatzdrilling genommen.


Hier wurde der 13cm Gummi sehr spitz am Zusatzdrilling genommen.

Heute gefragt nach dem Einsatzgebiet dieser Rute, ist meine Antwort: Eine ideale Gummifischrute zum  Faulenzen mit Ködern von 10cm bis 18cm an Bleiköpfen bis zirka 40gr. Demnächst werde ich sie noch mit großen “Gummilappen” konfrontieren. Ich denke auch für das Angeln auf Hecht ist sie wie geschaffen.  Das “Durchleiern” von Gummishads in der Kategorie von 15cm bis 20cm am relativ leichten Bleikopf ist mit ihr eine Freude. Einige Testwürfe mit den genannten Ködern machte ich bereits. Die Rute lud sich dabei enorm auf und die Köder erreichten respektable Weiten. Allerdings blieb der Fangerfolg aus. Ich bleibe dran.Die Optik ist natürlich auch wichtig. Das Auge kauft ja bekanntlich mit. Über das neue Design der SpeedMaster lässt sich streiten. Ich finde es interessant, sehr gelungen und zeitgemäß. So ein Materialmix in den Handbereichen ist mal nichts von der Stange. Der neue Splitgrip aus Kork und schwarzem Duplon gepaart mit dem neuen Rollenhalter, sieht für meine Begriffe elegant aus.
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Die SpeedMaster CX XH Features:  

– 100 HPC – High Pressure Carbon Blank
– Biofibre Powered
– mattes Blank Finish
– Fuji Alconite Hard Chrome Beringung mit sehr stabilem Spitzenring
– hochwertiger Rollenhalter
– Split Grip Griff aus Kork und EVA
– Hakenöse oberhalb des Rollenhalter am Blank

Meine Kombination war diesmal die  SpeedMaster mit einer Shimano Stradic CI4+ FA der Größe 4000. Damit liegt die 190gr. schwere Rute sehr leicht und gut ausbalanciert  in der Hand.  Dies ermöglicht stundenlanges, ermüdungsfreies Angeln. Wie ich finde, gerade für das stundenlange Faulenzen ein wichtiges Kriterium.

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Auf meiner Rollenspule befindet sich derzeit die PowerPro Super 8Slick mit einem Durchmesser von 0,15mm. Diese Schnur ist, wie der Name verrät, aus 8 Fasern geflochten, schön rund und glatt. Zum Thema leise oder geräuscharm angeln: die mitunter störenden lauten Schnurgeräusche beim ankurbeln des Gummifisches, gehören damit der Vergangenheit an.
Der Trip zum Peenestrom war alles andere als leicht. Jeden Tag eine neue Wetterlage.  Ständig wechselnde Windrichtungen. Windstärken permanent im Grenzbereich. Heftige Regenschauer. Trotz allem landeten jeden Tag einige halbstarke Barsche und Zander im Boot. Hier noch einige Bilder:

Zander und Barsch wollten grelle Köderfarben

Zander und Barsch wollten grelle Köderfarben.

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Die Durchschnittsgröße bei den Barschen war?

mein neuer Lieblingstwister: Storm So-Run Hypno Grup 4″ Curl Tail

Top! Hier ein Barsch auf meinen neuen Lieblingstwister: Storm So-Run Hypno Grup 4″ Curl Tail

Barschangler soweit das Auge reicht.

 

Viele halbwüchsige Zander gab’s auch.

Als Fazit bleibt zu erwähnen, das ich die Kombo Speedmaster CX27XH mit Stradic CI4+ FA 4000 in den 4 Tagen am Peenestrom nicht mehr aus der Hand gelegt habe. In meinen Augen eine sehr gelungene Zanderrute. Mit ihr sind ausschlitzende Barsche kein Thema. Wer von euch eine neue Zanderrute sucht die ordentlich “Wumms” hat, aber dennoch feinfühlig genug ist um auch den zaghaftesten Biss zu erkennen und dies dann auch bis ins Handgelenk meldet, der sollte sich die neue Shimano SpeedMaster CX27XH 42gr-84gr bei seinem Fachhändler anschauen.

Ich, für meinen Teil, werde sie in den nächsten Monaten weiter testen und euch berichten.

Eric

Zander oder Barsch oder Hecht

Seit einiger Zeit schon wollte ich den Oderzandern einen Besuch abstatten. In dieser Woche kam mir ein freier Tag dafür wie gerufen. Also die Gummifischkombo ( Shimano Blue Romance Eging mit der Shimano Rarenium Ci4+ FB 2500 ) und einige Boxen mit Gummifischen eingepackt und ab an die Oder. Auf der Fahrt dorthin schwelgte ich noch in der Hoffnung das die Niederschläge der vergangenen Wochen den Wasserstand etwas stiegen ließen.

Odra3An der ersten Buhne angekommen war klar, nichts dergleichen ist passiert. Vielmehr sank der Wasserstand in letzter Zeit weiter. Die Strömungsgeschwindigkeit war zudem dementsprechend gering. Egal. Rute raus, Köder dran und in Richtung Flussmitte gefeuert. Auch an der Oder gilt meist in Sachen Jigkopfgewicht: so leicht wie möglich und so schwer wie nötig. Nachdem fest stand das Jigköpfe mit einem Gewicht von 10gr perfekt waren, kam eine längere Zeit der Suche nach dem idealen Gummi. An der Stelle kann ich abkürzen. Nach diversen Gummitypen, so einigen abgefischten Buhnen, unzähligen Würfen, reichlich Hängern und zirka fünf Stunden später, stand fest: das Ding mit der Mission Oderzander wird eine Nullnummer. Und nun?

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Ich marschierte zurück zum Auto und holte meine Ultra Light Kombo. Die Shimano Diaflash AX in 2,55m und einem Wurfgewicht von 2-10gr, in Verbindung mit einer Shimano Rarenium CI4+ FB 1000. Normaler Weise nicht die erste Wahl am großen Strom. Aber ich wollte Kontrastprogramm. Bei der geringen Strömung mit leichten kleinen Ködern an der Strömungskante und am Fuß der tieferen Buhnen angeln. Vielleicht bringt das Erfolg.

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Um möglichst hänger- und abrissfrei durch die Steinpackungen zu kommen, entschied ich mich für das Texas Rig. Nicht neu aber immer empfehlenswert ist dabei der Final Keeper. Er beugt dem Köderverlust enorm vor. Dazu ein 8gr Tungsten Bullet Weight, rote Glasperle und 0/1er Offset Haken, das sollte passen. Auf den Haken zog ich einen Wurm mit Schaufelschwanz.

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Kurze Zeit später in einem tiefen Bereich am Buhnenfuß war es dann soweit. Ein brettharter Einschlag. Zander? Nein. Keine Kopfschläge. Barsch? Nein. Kein Rupfen in der Rute. Aber die Diaflash AX war in diesem Moment richtig krumm. Leider hatte mein Begleiter die Kamera nicht im Anschlag. Was bleibt? Meister Esox hatte sich den Köder eingepfiffen. Der nun folgende Drill war mit der Ultra Light Kombo das reinste Vergnügen. Einfach herrlich wenn die Rute krumm ist und die Bremse schnurrt. Nach ein paar hektischen Fluchten lag der Bursche sicher im Kescher. Diesen auch bitte immer mitführen wenn mit Ultra Light Geschirr geangelt wird.

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Ich hoffte zwar auf Barsche aber auch die wollten nicht beissen. Allerdings schnappten sich in der Folge noch einige halbstarke Hechte nach dem Wurm. Diesen faulenzte ich knapp über den Grund. Eine halbe Kurbelumdrehung mit anschließender Pause von zirka 2 bis 3 Sekunden brachte die Bisse. Köderverluste gab es keine, weder durch die Hechte noch in den Steinpackungen.

Zwei Erkenntnisse bleiben nach dem Trip an die Oder: Pack immer die Ultra Light Kombo ein und in die Diaflash AX kann man absolutes Vertrauen haben. Es macht richtig Spaß diese sensible Rute in die Grenzbereiche zu führen. Bei halbwüchsigen Hechten war dieser noch lange nicht erreicht. Die Diaflash ist auch den Großen sehr gut gewachsen.

Das Wetter ist toll, also: Geht angeln!

Euer Eric

Herbstzeit = Hechtzeit

Ein Blick auf das Wetter der letzten Tage genügt, um zu erkennen das der Herbst anrollt. Also Zeit meinem “Lieblingshechttümpel” einen Besuch ab zu statten.

Mit dabei: meine leichte Gummifischkombo. Die Shimano Blue Romance Eging mit einer Länge von 2,55m und einem Wurfgewicht von 15-30gr. Daran hängt die Shimano 2500 Rarenium CI4+ FB. Gummis blieben diesmal allerdings zu Hause. Ich wollte testen, wie sich Hardbaits mit der Eging händeln lassen. Das Wasser des Sees ist sehr klar. Er wird kaum beangelt und befahren. Die Fische sind Lärm und Bewegung nicht gewohnt. Voraussetzungen die weite Würfe erfordern. Meine Eging ist mit ihrer Länge zwar keine ausgesprochene Hardbaitrute für solche Gewässer aber sie hatte meine Gummifische bei Bedarf auch immer sehr weit rauskatapultiert.

Zu den Ködern. Neben einigen Klassikern (Storm Twitch Stick und Rapala X Rap) nahm ich auch meine Storm Arashis mit ans Wasser. Der von Hiroshi Takahashi designte Black Bass Crankbait, brachte mir bereits im Frühling so manch einen Räuber.

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Auch diesmal. Die zu Beginn brav hintereinander geangelten Köderklassiker führten nur zu einigen faulen Nachläufern. Zeit für den Storm Arashi Rattling Flat. Neben einem großen Krautfeld war es soweit. Beim erneuten anleiern, kurz nach einem Spinstop, schnappte sich der erste Hecht den Arashi. So konnte ich im Anschluss noch einige halbstarke Hechte landen. Der Tag war gerettet und ein neuer Hechtköder für “schwierige” Tage gefunden.

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Die Eging machte auch beim Angeln mit Hardbaits auf weite Distanz eine sehr gute Figur. Selbst leichte Twitch- und Crankbaits fliegen auf respektable Weiten. Sie lädt sich sehr gut auf und bringt viel Energie in den Wurf. Ihre Bisserkennung ist optimal. Alle Anhiebe saßen zuverlässig. Egal ob Plattfisch, Dorsch, Barsch, Zander, Hecht im Süß- und Salzwasser, die Blue Romance Eging entwickelt sich zum zuverlässigen Allrounder. Wer auf der Suche nach einer Rute ist, die vielseitig eingesetzt werden kann, sollte sich die Shimano Blue Romance Eging einmal ansehen.

Die komplette Kombo:

  • Shimano Blue Romance Eging / Länge 2,55m / Wurfgewicht 15-30gr
  • Shimano Rarenium 2500 CI4+ FB
  • Power Pro in 0,15mm / rot
  • Storm Arashi Rattling Flat in 5,5cm / 12,5gr / Farbe Hot Blue Shad

 

Euer Eric

Plano Guide Series 3600 Tackle Bag

Ich hatte in meinem kurzen Anglerleben bereits einige Taschen in Gebrauch. Manche gaben schon nach kurzer Zeit ihren Geist auf und andere waren mit dem ganzen “Klimbim”, welches man an das Wasser schleppt, schlichtweg überfordert.

Vor einigen Tagen brachte die Postfrau die Plano Guide Series 3600 Tackle Bag. Die Tasche überzeugt nicht nur durch die planotypisch sehr gute Verarbeitung und Optik. Nein. Sie ist bis in das kleinste Detail praxisnah durchdacht.

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An der linken und rechten Seite hat sie jeweils eine abstehende, versteifte und gepolsterte Tasche. Die linke Seite ist für das Handy, Kleinteile und Papiere. Damit man das sofort erkennt und nicht lange suchen muss, steht es auch dran.” License”.

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Die Tasche auf der rechten Seite ist für Werkzeuge oder zum Beispiel eine Poolbrille gedacht. Auch hier muss keiner suchen oder gar die Seiten verwechseln. Ein kleines Schild mit dem Verweis: “Pliers” schafft sofort Klarheit über den Inhalt.

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Im Frontbereich ist eine geräumige Tasche für größere Dinge. In der Fronttasche befindet sich ein Befestigungspunkt für Tools wie Zangen oder Scheren, die man an einem Spiralband befestigen kann. In den darin befindlichen zwei Netztaschen ist ausreichend Platz für Leader und Kleinteile.

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Außen drauf befindet sich das coole Plano Guide Series-Logo. Beachtenswert finde ich dabei die Schiebergriffe des Reißverschlusses. Extra groß und mit rutschsicherem Gummi überzogen. Ob im Winter mit kalten Fingern oder auch mit nassen Händen, hier rutscht niemand ab!

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Auf dem Deckel der Tasche kann man prima eine Planobox platzieren. Das finde ich praktisch. So hat man die Köderbox mit den gerade fängigen Ködern viel schneller griffbereit und man muss bei einem kurzen Farbwechsel nicht gleich die ganze Tasche durchwühlen. Obendrauf lässt sich noch weiteres Zubehör mit Hilfe eines sehr stabilen und flexiblen Zurrbandes befestigen. Auch hier wurde sehr praxisnah gedacht. Das Band lässt sich Dank des großen Einhängers leicht mit einer Hand ein- oder aushaken.

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Zum Lieferumfang der Plano Guide Series 3600 Tackle Bag gehören ganze sechs (!!!) Planoboxen. Fünf finden im Innenraum ihren Platz. Die sechste, wie bereits oben erwähnt, wird auf dem Deckel der Tasche platziert. An der Innenseite des Deckels befindet sich eine durchsichtige Tasche für Angelpapiere oder ein Handy. Zu guter Letzt befindet sich auf der Rückseite noch eine Netztasche. Dank flexiblen Spanngummis kann man sie an verschiedene Inhalte anpassen und nichts verrutscht darin.

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Das kennen wahrscheinlich einige Angler: bei Regen stellt man seine Tasche im Boot oder am Land ab und nach einiger Zeit bemerkt man, das sich im Innenraum der Angeltasche ein Feuchtbiotop gebildet hat. Das ist bei der Plano Tasche ausgeschlossen. Der Boden ist aus sehr robustem und widerstandsfähigem Plastik gefertigt. Hier dringt kein Wasser ein und der Inhalt ist vor Witterung und Wassereinbruch geschützt.

Wer also eine Tasche für sein geliebtes Tackle sucht, die höchsten Ansprüchen gerecht wird, sollte sich das Plano Guide Series 3600 Tackle Bag genauer anschauen.

Euer Eric

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 3

Nur noch ein paar Tage und dann startet das große Event. Die Spannung ist mittlerweile auf dem Höhepunkt. Jede Menge Fragen im Kopf. An alles gedacht? Fehlt noch was?

Folgende Rutenkombinationen werde ich in Holland fischen:

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Die Yasei Spinning Perch White mit einem Wurfgewicht von 3gr bis 15gr. Kombiniert habe ich sie mit einer 1000er Rarenium Ci4+. Auf der Spule befindet sich eine 0.08er NanoBraid. Das ist die perfekte Ultra Light-Weitwurfmaschine für kleine Spinner, Jigs und Wobbler.

Auch die Shimano Blue Romance Eging mit einer Länge von 2,55m und einem WG von 15gr bis 30gr wird nach Holland reisen. An sie schraube ich eine 2500er Rarenium Ci4+. Als Schnur verwende ich eine 13er PowerPro 8Slick. Die Blue Romance Eging ist zum Faulenzen und Jiggen auf Barsch und Zander gedacht. Genau die richtige Rute für Gummiköder in der Kategorie von 3 Inch bis 5 Inch. Die Bissübertragung dieser Rute finde ich echt genial. Auch der zaghafteste Zupfer wird zuverlässig in das Handgelenk übertragen.

Die dritte Rute im Bunde ist meine aktuelle Lieblings Ultra-Ultra Light Kombo für das Finesseangeln mit dem Drop-Shot-, Carolina- und Texasrig. An meiner Diaflash AX in der Länge 2,25m und einem Wurfgewicht von 2gr bis 10gr hängt auch eine leichte 1000er Rarenium Ci4. Bestückt mit einer 0,06er NanoBraid. Wie mein Kollege Johannes bereits in einigen Beiträgen erwähnt hat: das Angeln mit dieser leichten, sehr feinfühligen Rute macht selbst bei kleineren Fischen viel Spaß und auch die vorsichtigsten Bisse bleiben beim versetzten Anhieb hängen.

Auch eine Baitcastkombo werde ich mitnehmen. Allerdings habe ich mich noch nicht entschieden, welche es sein wird.

Am Ende muss ich mich für zwei Kombos entscheiden, da das Reglement nur zwei Ruten für den Wettbewerb pro Teilnehmer vorsieht.

Bei den Schnüren setze ich wie oben beschrieben auf Sufix NanoBraid und PowerPro. In Sachen Leader vertraue ich dem Shimano Ultegra- und Aspire-Fluorocarbon.

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Hier noch eine kleine Auswahl an Köder die ich in Holland angeln werde.

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Blue Fox Vibrax Spinner in verschiedenen Dekoren und Größen. Storm Gomoku Spin Jigs müssen unbedingt mit. Was hier Fisch bringt, sollte auch in Holland fangen. Gomoku Wobbler, Gomoku Popper und das für unsere Breiten recht neue Köderkonzept: Gomoku Bottom, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Brandenburger Barsche fanden das gut. Mal sehen was die Holländer dazu sagen.

Jetzt werden noch die Köderboxen geordnet und die Spulen frisch bespult. Am heutigen Mittwoch geht es dann los. Geplant sind zwei Tage Angeln und Gewässererkundung in und um Hellevoetsluis.

Drückt mir die Daumen.

Euer Eric

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 2

Im zweiten Teil geht es nochmal um das Thema Taschen und Tackle Transportmöglichkeiten. Genauer gesagt ums Rapala Sling Bag Pro. Normalerweise versuche ich, mich bei meinen Angeltrips auf das Wesentliche in Sachen Köder und Zubehör zu beschränken. Man will ja schließlich nicht zum Packesel am Wasser mutieren. Bei der WPC am 27.06. sieht das ein wenig anders aus. Da möchte ich dann schon alle in Frage kommenden Köder am Mann habe und es darf halt auch nichts fehlen, um Rigs oder Vorfächer zu binden.

Das im letzten Artikel beschriebene Rapala Hip Pack ist schon ideal für uns Streetfisher. In Kombination mit dem Rapala Sling Bag Pro dürfte man dann optimal in Sachen “Köder und Tackle am Mann” ausgestattet sein.

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Das Rapala Sling Bag Pro ist ein Erfolgsmodell. Die Pro Version ist jetzt bereits die zweite überarbeitete Version.

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Das Hauptfach ist durch ein Band in der Größe variabel. Zwei große 3600er Plano Boxen finden darin Platz.

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Nach vorne geklappt, hat man damit eine sichere Basis, um zum Beispiel Köder zu montieren oder einfach was abzulegen.

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Auch hier haben die Leute von Rapala ein besonderes Highlight mit eingebracht. Die am Schulterband befindliche Tasche ist nicht nur wasserdicht, sie ist Touch Screen kompatibel. Heißt: auch mit nassen Händen kann man an das Handy greifen, ohne es lästiger Weise auspacken zu müssen.

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Das verwendete 600D Nylon macht einen haltbaren Eindruck. Auch beim Sling Bag Pro wurde auf der Rückseite Mesh Stoff verarbeitet um ein Verrutschen zu verhindern.

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Beim vorderen Verschluss und auch den Reißverschlüssen hat man weiter gedacht. Sie lassen sich problemlos mit einer Hand bedienen und sind gummiert, um das Abrutschen mit nassen Händen zu verhindern.

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Ich finde: Ein rundum gelungenes Streetfisher-Utensil und bin mir sicher, dass ich jetzt alles Nötige bequem mit an das Wasser bekomme.

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Euer Eric

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 1

Meine Teilnahme an der diesjährigen WPC steht bereits seit einiger Zeit fest. Die Spannung steigt und mittlerweile stecke ich bereits mitten in den Vorbereitungen. In der kommenden Zeit werde ich hier regelmäßig darüber berichten, welches Tackle ich für das Streetfishing Event mit nehmen werde.

Den Anfang mache ich heute mit dem Rapala Hip Pack.

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Beim Streetfishing braucht man die Hände frei für das Angeln. Normale Umhängetaschen und oder Angelkoffer sind dafür nicht optimal. Auf meiner Suche nach praktischen Taschen oder Transportmöglichkeiten stieß ich schnell auf das Rapala Hip Pack. Im Prinzip ein sehr stabiler und recht verwindungsfreier Bauchgurt mit einer Vielzahl Gimmicks die dem Streetfisher das Leben leichter machen.

Links und rechts befindet sich jeweils eine abnehmbare Tasche in der eine Plano 3450er Box Platz findet.

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Für Zangen und Messer gibt es Einsteckmöglichkeiten mit Gummizug, die auch gut fixieren. Besonders interessant finde ich die Retracktor Tasche. In der ist ein Spiralband integriert. Für Schnurclipper oder ähnlichem.

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Auch die Flaschenhalterung hat es in sich. Man glaubt es kaum: sie ist gepolstert. Das heißt coole Drinks oder frischer Kaffee bleiben länger kalt oder heiß.

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Kamera und Angelpapiere zum Beispiel bringt man im Frontbereich in einer ausreichend großen Tasche unter. Diese ist mit einem recht stylischen Rapala Logo versehen und verweist darauf, dass es sich hier um eine Limited Edition handelt.

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Auf der Rückseite ist Meshgewebe verarbeitet. Das sorgt dafür das das Hip Pack nicht ständig verrutscht.

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Beim Angeln fiel mir auf, dass sich die Klettverschlüsse auch mit einer Hand prima öffnen und schließen lassen. Das trifft auch auf den Klipp- und den Reißverschluss zu. Durch die Gummierung ist das problemlos auch mit nassen Händen möglich ohne abzurutschen.

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Zur Verarbeitung kann man sagen: “rapalatypisch” robust und bestimmt langlebig. Sauber und aufwendig vernäht. Der Reißverschluss macht einen sehr stabilen Eindruck. Die Klettbänder sitzen auch bombenfest.

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Insgesamt ein vollkommen durchdachtes Teil, das so gut wie keine Wünsche offen lässt und bestimmt für Streetfisher oder Angler die überhaupt per Fuß an Gewässern unterwegs sind, sehr interessant ist.

Euer Eric