Prosit Neujahr!

Mein Vater hat heute doppelt Grund zum Feiern. Erstens das neue Jahr. Zweitens seinen Geburtstag. Mein Kumpel Max darf sich auch doppelt freuen (er freut sich sicher dreifach). Er ist heute Vater eines kerngesunden Sohnes geworden. Ich gratuliere euch beiden. Und wir anderen? Wir stoßen jetzt mal zusammen an. Aufs neue Jahr! Möge es fischreich sein und gewürzt mit vielen schönen Abenteuern auf und am Wasser. Viel wichtiger ist aber ja, dass wir alle gesund bleiben, dass uns die Sonne ins Herz scheint und ausm A… wieder raus. Und dass wir Spaß am Leben haben und all das machen können, was wir uns vornehmen.

Also: Prosit Neujahr! Alles wird gut. Alles wird toll! Muskelkater wird’s geben vom Fischeanlupfen – aber damit können wir leben!

Mein Lieblingsbild des Jahres 2017. Da gab’s tatsächlich Muskelkater vom Drillen 😀

 

Schönen  Tag, einen guten Start in die erste Woche und ein glückliches, gesundes und auf allen Ebenen befriedigendes Jahr 2018!

Johannes bzw. die Shimi Raubfisch-Band!

Basic Insulation (Unter-)Jacke

Als Teamangler bestellen wir unsere Klamotten aus dem Katalog. (Es gibt ja leider keinen reinen Shimano-Shop in Berlin, der einfach mal alles dahat und wo man Jacken, Hosen etc. mal anprobieren kann.) Und weil ich nicht immer nur in Schwarz und Hell-Olivgrün rumrennen wollte und auch mal so eine leichte Jacke haben wollte, mit der man so viele Menschen rumflitzen sieht, habe ich mir die Basic Insulation Jacke bestellt. In der Farbe Green/Khaki und der Größe XL.

Ich hatte mich tierisch auf das Teil gefreut. Als es kam, war ich ganz gespannt. Ich zog die Jacke an. Und war enttäuscht. Was ist denn das nun wieder? Hab ich so ne komische Figur? Ok. Ich war schon mal ein kleines bisschen schlanker (Vorsatz 2018: da komme ich wieder hin). Und ich bin von Natur aus mit einem schmalen Kreuz ausgestattet. Und außer Angeln und Tackle-Schleppen und gelegentlich mal Rudern, mache ich nicht viel, um einen V-Körper zu erfighten. Normal hab ich solche Jacken-Probleme aber nicht. Wenn ich XL kaufe, ist das meistens etwas zu groß. Bei Shimano wandle ich immer zwischen L und XL und wenn was nach Japan-Klamotte aussieht, nehme ich ne XL und passe da bestens rein. (Das JDM-Zeug fällt meistens etwas kleiner aus.)

Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Jacke kürzer ist als mein T-Shirt. Und das ist recht kurz.

Aber hier? Das sieht doch voll doof aus. Wenn man die blanko anziehen will, braucht man kurze Beine. Und evtl. tatsächlich ein breiteres Kreuz. Jedenfalls hatte ich die Jacke erstmal ein paar Wochen abgehängt. Ganz hinten auf dem Jackenständer. Bis kurz vor Weihnachten. Da bin ich mal spontan an die Spree und hatte keinen Bock auf großartiges Umziehen.

Also die Insulation Jacke geschnappt und unter die normale Goretex-Jacke gezogen. Über ein langärmliges T-Shirt, mit dem ich im Büro rumsitze. Und siehe da: Als Unterjacke ist das Ding TOP. Man merkt fast nicht, dass man die „Jacke“ anhat. Im Katalog steht ja auch: „universelle Winterjacke, auch als Mittellage nutzbar“. In meinem Fall nur als Mittellage. Dafür aber sehr gut. Durch den kurzen Schnitt stört die nicht beim Bücken. Die Tasche vorn benutze ich fürs Smartphone. Die Jacke trägt überhaupt nicht auf. Man spürt sie nicht. Sie hält super warm. Sie wird künftig die Fleece-Schicht im Zwiebel-System ersetzen.

Ein echter Schlankmacher? Keine Ahnung. Aber warm hält sie auf jeden Fall. Und auftragen tut sie schonmal nicht.

Zwar wird niemand bemerken, dass ich nun eine dritte Jacke habe. Da muss man schon mal einen Blog dazu schreiben. Ich kann das Ding aber empfehlen. Als Unterjacke bedingungslos. Als Hauptjacke nur mit entsprechender Figur.

Einen schönen Tag euch!

Johannes

Meine Finesse-Rolle Cardiff Ci4+

Ich fische diese Rolle jetzt ziemlich genau ein Jahr. Ihren ersten Einsatz hatte sie auf dem Eis beim Mormyschka-Angeln. Ganz so fein ging’s nicht weiter in ihrem Leben. Sie musste dann auch mal 5 Gramm schwere Köder einkurbeln. Viel mehr habe ich ihr aber nicht zugemutet. Denn sie ist meine Finesse-Rolle und wird entweder mit der Expride ULS (Wurfgewicht bis 7 Gramm) liiert oder mit der Adrena UL (Wurfgewicht bis 6 Gramm).

Die 2000er Größe suggeriert, dass sie deutlich größer als eine 1000er Rolle ist. Ist sie aber nicht. Nicht merklich. Im Vergleich zur 1000er Stradic Ci4+ wiegt sie 5 Gramm mehr (160 vs. 165 Gramm). Was die Schnurfassung angeht, fasst die Stradic mehr. 170 m – 18er (Stradic) gegen 115 bzw. 145 m 14er (Cardiff). „bzw.“ deshlab, weil es zwei Versionen gibt. Eine 2000er mit einer Übersetzung von 6,0:1 und eine mit 5,0:1. Die schnelle Cradiff hat eine Shallow Spool, die langsame eine Super Shallow Spool. Da passt dann wirklich nicht viel Schnur drauf. Muss aber ja auch nicht. Es handelt sich um keine Weitwurf-Rollen, sondern um Rollen für die ganz feine Angelei mit dünnen Geflochtenen, Mono oder FC. Unterfüttern? Überflüssig.

Cardiff-Features:

  • Hagane Getriebe
  • X-Ship
  • Ci4+ Leichtbauweise
  • Alukurbel mit Krokknauf
  • AR-C Spool
  • Micromodule-Getriebe
  • One-Piece-Bail
  • S A-RB Kugellager
  • Aero Warp
  • Rigid Support Drag

Ursprünglich wurden die Rollen als perfektes Match für die superfeinen Cardiff AX-Ruten konzipiert, der Wurfgewichtsspektrum im Bereich von 0,5 bis maximal 6 Gramm liegt. Perfekt also auch als Partner für alle Solid-Tip- bzw. Tafftec-Ruten (Ruten mit Vollcarbon-Spitze) und alles andere, was mit leichten Ködern operiert.

Mir gefällt sich super. Ich fische die HGS (also die schnelle Version). Die läuft super an und dann auch ganz ruhig weiter.

Maximale Laufruhe zwischen den Jahren wünscht

Johannes

Frohe Weihnachten!

Liebe Blogleser und -leserinnen bzw. eigentlich ja umgekehrt. Nun denn. Im Namen des Shimano Raubfisch-Teams möchte ich euch allen ein paar schöne Festtage wünschen. Genießt den Stillstand. Haut ordentlich rein. Träumt beim Verdauungsschlaf von dicken Fischen. Oder macht’s wie ich und verabredet euch zu einem feiertäglichen Angelausflügchen. Natürlich nur von 14.30 Uhr bis zur Dämmerung. Man möchte ja bei der Familie sein. (Ich auch! WIRKLICH!) Aber so ganz sein lassen? Ne. Ihr seht das sicher nicht viel anders, oder? Schließlich liegt ja nicht nur unter meinem Weihnachtsbaum ein bisschen Angelgedöhns, das schnellstmöglich in Fischnähe geschleppt werden will. Ich bin mir sicher, dass auch eure Angehörigen das verstehen werden. Die sind ja Kummer gewohnt. Das Wetter soll’s ja auch zulassen. Mir wurde gerade sogar Sonnenschein vorausgesagt vom ZDF-Wettermensch. Zunehmender Mond. Da könnte was gehen…

Und wenn ihr es nicht schafft? Nicht so schlimm. Eine kleine Auszeit hat auch noch niemand geschadet. Außerdem versorgen wir euch hier auch zwischen den Jahren mit Infos und Bildern rund ums Hobby. Am allerliebsten würde ich euch Bilder von ein paar dicken Heilbronner Barschen (ich fahr na klar zur Family in den Süden) präsentieren. Ihr werdet sehen. Oder auch nicht. Mal gucken.

Also: Ein schönes Fest und viel Liebe!

Johannes

Sustain meets Sustain

Auf dem Barsch-Alarm habe ich vor kurzem die salzwasserresistenten Sustain Stationärrollen vorgestellt.

Diese Rollen sind vollgestopft mit den neusten Shimano-Technologien. Als da wären:

  • Hagane Gear
  • X-Ship
  • Hagane Body
  • MGL Rotor
  • X-Protect
  • G-Free Body
  • Ci4+
  • Cross Carbon Drag
  • Rigid Support Drag
  • One Piece Bail
  • Aero Warp
  • S AR-B
  • AR-C Spule

Wie bei den meisten Top-Rollen hat Shimano hier eine farblich passende und der Qualität der Rolle entsprechende Rutenserie an den Start gebracht. Analog zu Stradic + Zodias, Stella + Lesath, Dialuna + Exsence gibt’s zur Sustain-Rolle die Sustain-Rute.

Sustain Ruten-Serie

Die Serie umfasst 12 Stationärrollen-Ruten (oder auch „Spinnings“) – von klein und leicht bis lang und schwer. Hier die Übersicht:

Es gab schon letztes Jahr Sustain-Ruten. Die 2018er-Modelle sind aber komplett neu und warten mit zwei Features aus den JDM-Ruten-Serien (Expride oder Zodias) auf. Als da wären:

  • Hi-Power X-Konstruktion
  • Ci4+ Rollenhalter

Die Ruten sind außerdem sehr leicht und haben eine ausgeprägte Spitzenaktion. Im Gegensatz zu den etwas auffälligeren JDM-Ruten sind die Sustains sehr klassisch gehalten. Komplett schwarz eben. Mit silbrig-weißen Zierwicklungen.

Könnt ihr euch ja mal anschauen. Auch wenn der 2018er Katalog in der Druckversion noch nicht draußen ist, sind die Modelle schon in den Angelläden. Bei uns in der Shimano Raubfisch-Band hat sich schon ein Sustain-Team formiert. Die Kollegen werden euch die einzelnen Modelle bald hier auf dem Blog vorstellen!

Ihr habt in der Modell-Übersicht sicher gesehen, dass es auch einige Castversionen gibt. Da habe ich auch noch ein paar Bilder für euch:

 

An die schraubt ihr aber bitte keine Sustain-Rolle 😀

Johannes

Shimano Xefo Rock Traverse Bag

Eine Tasche für’s Endspiel 2018: Angeltaschen gibt es wie “Sand am Meer”. In verschiedenen Ausführungen und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten.

Bei mir war es bis dato so, dass ich mein Tackle in mehreren praktischen Taschen verteilt hatte. Also jeweils extra die Hard- und Softbaits, Kleinteile, Kamera und natürlich wenn es länger raus geht, auch die Verpflegung.

Das lief soweit gut, war aber mitunter nervig, da ich somit stets mehrere Taschen mit mir rumschleppen musste. Darum war der Gedanke nicht weit, nach einer Tasche Ausschau zu halten, welche die Prädikate “groß”, “leicht” und vor allem “geräumig” vereint.

Genau zu der Zeit flatterte der 2018er Shimano Katalog ins Haus. Bei Shimano gibt es schon seit vielen Jahren immer wieder echte „Monstertaschen“.

So auch aktuell mit dem Shimano Xefo Rock Traverse Bag.

Beeindruckende Maße: 31cm x 55cm x 39cm. Mein Bag ist die Variante mit sagenhaften 45l Volumen und der Artikelnummer BA224Q45TU.

Bereits beim Auspacken war klar, das die Shimano Entwickler hier eine bis in das Detail durchdachte Tasche von Anglern für Angler auf den Markt gebracht haben.

Verwendet wurde 100% Polyester. Der Deckel ist zusätzlich mit ABS-Material versehen, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

Sämtliche Kanten und Ränder wurden extra verstärkt.

Die salzwasseresistenten Reisverschlüsse  sind ein besonderes Highlight.

Den Innenraum kann man sich wie eine Wanne aus Hartplastik vorstellen. Da kann definitiv nichts eindringen.

Auf jeden Fall passt ordentlich was rein.

Eine extra geschütze Ablage für Dokumente wurde im Deckel integriert.

 

Linksseitig und an der Front finden wir obendrein wasserdichte Stauräume.

Abteilungen mit Mesh und Reißverschuß helfen bei der Ordnung.

Hier im Größenvergleich mit ihrer 20l-Schwester aus dem Jahre 2012. Ihr seht, die Taschen halten auch einige Jahre.

Mittlerweile hat das Shimano Xefo Rock Traverse Bag mich auf einigen Touren begleitet.

Fazit: genau die richtige Entscheidung. Nun kann ich den Inhalt meherer Taschen bequem und sehr sicher in einer transportieren.

Das spart Laufereien und bringt mir mehr Nettozeit für das eigentliche Angeln.

Wer also auf der Suche nach einer ultimativen Transportmöglichkeit für sein geliebtes Tackle ist, sollte sich das Shimano Xefo Rock Bag mal genauer ansehen.

Euer Eric

Stationärrolle füllen

Hier will ich kurz zeigen, wie man geflochtene Schnur auf eine Stationärrolle spult. Gemeint ist die Füllung der Spule mit neuer (oder von mir aus auch mit gebrauchter) Schnur.

Die Rolle an das Handteil einer Rute schrauben, die zur Kombination mit einer Sationärrolle gedacht ist. Damit die Geflochtene nicht auf dem Spulenkern rutscht, muss ein bisschen Monofil um den Kern gewickelt werden.

Los geht’s:

Mono durch den Leitring fädeln.

Mit einem Grinner-Knoten eine Schlaufe bilden, die sich zuziehen lässt.

Den Rollenbügel öffnen.

Die Schlaufe um den Spulenkern legen.

Festziehen. (Dazu muss man nur am langen Ende ziehen. Wenn man die Schnur befeuchtet, geht das super fluffig.)

Das kurze Schnurende so legen, dass es nicht am Rand überstehen kann (man hätte etwas kürzer abschneiden können – so musste ich es diagonal legen).

Mono drüber spulen. Kontrollieren, ob das überstehende Stück auch sauber unter den ersten Wicklungen vergraben ist.

Weiter füllen. Und zwar so weit, bis man das Gefühl hat, dass jetzt noch 100 bis 150 m Geflecht drauf passen. In diesem Fall hätte man noch etwas mehr Mono draufhauen können.

Geflecht und Mono mit einem schlanken Knoten verbinden. Hier empfehle ich ausnahmsweise den Albright, von dem ich ansonsten nicht so viel halte.

Den Verbindungsknoten mittig auf der Rolle platzieren und darauf achten, dass die überstehenden Enden schnell eingeebnet werden können. Dazu knickt man sie leicht ab.

Die Spule mit der Geflochtenen aufrecht stellen. Mit der Großspule ist das einfach. Man kann sie z.B. in den Papierkorb legen. Eine kleine Spule legt man am besten in einen mit Wasser gefüllten Eimer und kurbelt so schnell, dass sie sich aufrichtet. So kommt wenig Drall in die Schnur.

Bis 1 mm vor die Kante aufspulen. Fertig. Wer die Rolle zu voll macht, wird am Anfang Schnursalat produzieren. Ist die Rolle nicht ordentlich gefüllt, büßt man Wurfweite ein.

 

Mir macht das Rollenbespulen ein bisschen Spaß.

Schönen Tag euch!

Johannes

Günstige Allround-Gummi-Kombo

Aus aktuellem Anlass schreibe ich euch heute mal einen kleinen Beitrag über eine Allround-Gummi-Kombo aus dem gut&günstig-Segment von Shimano. Und zwar sind die Dori&Hannes-Spanien-Wochen im März 2018 so gut wie ausgebucht. Zwei Plätze sind noch frei in der Woche vom 3.3. bis 10.3.2018. Dann sind wir voll. Unsere Gäste sind jetzt schon heiß und wild am planen. Die Fahrgemeinschaften werden koordiniert. Die Flüge sind natürlich längst gebucht. Nur das mit dem Rutentransport ist noch so ein Ding. Und vor dem Transport steht natürlich noch die Frage an, was sie denn mitnehmen sollen. Die einen wollen auf Barsch fischen. Die anderen auf Zander. Die nächsten auf Schwarzbarsch. Andere auf alles. Vom Ufer. Vom Boot. Dropshot. Bleikopf. Carolina-Rig… Schwere Hechtruten sind vorhanden. Leichte Barschruten auch. Zanderruten teilweise nicht.

Ganz klare Ansage: Eine Zanderrute braucht ihr da! Und jetzt treffen wir uns mit allen Einsteigern ins Gummifischangeln. Allen Barschanglern, die auch gern mal auf Hecht und Zander fischen wollen. Allen, die zwar eine Hechtrute haben, aber eine Rute suchen, mit der man Hechte locker rausbekommt aber auch Barsche noch Spaß machen. Allen Junganglern, die eine Rute suchen, mit der sie dropshotten, jiggen, faulenzen und Carolina-Rigs schmeißen können. Sprich mit allen, die eine Allround-Kombo suchen, aber nicht gleich Unsummen auf den Tisch legen wollen.

Und da hab ich was Geiles für euch: Yasei Red Spinning Pike, Sedona und PowerPro.

Die Spinning Pike hat ein Wurfgewicht von 20 bis 60 Gramm.

Mit einer Länge von 2,5 m ist die Yasei Spinning Pike genau die richtige Allround-Rute. Die Spitze geht schön mit. danach kommt viel Power. Genau richtig für mich. Kein Besen. Kein Brett. Eine Rute mit Aktion. Aber schnell und hart genug, um das Aufsetzen des Jigs zu spüren, Bisse zu registrieren und den Haken zu setzen. Sehr toll: Sie wiegt nur 152 Gramm. Das ist ein sensationeller Wert für ene Rute, die ihr sehr günstig shoppen könnt.

Ich wollte sie anfangs mit einer 4000er Rolle kombinieren. Das war aber einfach zu viel für meinen Geschmack. Da die Spinning Pike so leicht ist und der Rollenhalter genau auf der richtigen Höhe sitzt, ist sie auch mit einer 2500er Rolle sauber ausbalanciert.

Als Rolle empfehle ich euch eine 2500er Sedona FI. Übersetzung: 5,0:1. Ich mag gern die niedrig übersetzten Versionen (es gibt eine HGFI mit einer 6,2:1er Übersetzung), weil die leichter anlaufen. Außerdem neigt man meines Erachtens eh oft dazu, zu schnell zu fischen. Ein Schnureinzug von 73 Zentimetern sollte gut ausreichen. Vor allem wenn man auch ein bisschen dropshotten und carolinieren will. (Das macht man meistens am besten eh langsam.)

Die Sedona sieht fast aus wie eine Stella, hat ein Hagnae-Getriebe, einen G FREE BODY, eine AR-C-Spule und Varispeed. Also viel Technik für einen sehr kleinen Preis. Kein Wunder, dass sie aktuell die meistverkaufte Shimano-Rolle ist.

Die Bremse ist fein einstellbar und auch groß. Da kommt man gut ran.

Als Schnur empfehle ich allen, die an Steinen angeln ganz klassische PowerPro. Keine 8fach geflochtene, sondern die oldschool 4fach geflochtene PowerPro. Die ist so unempfindlich, dass da auch mal ein Steinkontakt sein darf, ohne dass sie irgendwann reißt an dieser Stelle. 8fach geflochtene Schnüre sind zwar runder, weicher und leiser. Aber eben auch empfindlicher. Alle. Finde ich. Ich habe jedenfalls schon 8fach-Geflechte vieler Marken beim Auswerfen reißen sehen. (Ist das noch Deutsch? Ich bin mir gerade nicht sicher.) Deshalb also: Klassische PowerPro. Die ist ebenfalls verhältnismäßig günstig. Ist Kairiki auch. Wer lieber die rauftun will, hat natürlich meinen vorweihnachtlichen Segen.

Ich hab sie auf Großspulen. 13er und 15er. Eigentlich reicht die 13er. Aber wir haben da ja oft Welskontakte in Spanien und auch beim Zanderfischen hab ich gern eine dickere Schnur, damit ich mir keine Sorgen machen muss, wenn mal das Endkamel beißt. Wer auf Barsch fischt und vielleicht mal einen Zander oder Hecht dranbekommt, nimmt besser die 13er.

Und die PowerPro spule ich dann auf die Sedona.

Fertig: Zanderfein. Hechtfit. Barschready.

 

Und wie man die Schnur selber auf die Rolle zaubert, beschreibe ich in einem Extra-Beitrag. Jetzt wüsnche ich euch allen einen schönen 3. Advent. Und allen Spanien-Reise-Teilnehmern viel Spaß beim Planen!

Johannes

Extra für die Anglerfrauen!

Liebe Mitleserinnen dieses Blogs. Ihr verfolgt diese Beiträge hier regelmäßig. Nicht etwa weil ihr ins Angeln einsteigen wollt. Nein! Ihr habt keinen Bock auf Glitsch und Schmodder. Ihr habt auch keine Lust auf diese Kälte. Und auf doof im Boot rumsitzen, um irgendwann mal so nen Fisch zu fangen. Neeeeeee. Euch geht’s einfach darum, das Wochenende frei zu haben, um mit den Girls in aller Ruhe zum Shoppen ausrücken zu können. Deswegen fördert ihr das Hobby eures Mannes. Und weil ihr wisst, dass so eine schicke Rute oder Rolle doppelt und dreifach in Schuhen, Handtäschchen oder Schmuck aufgewogen wird, fahndet ihr hier nach Geschenktipps. Ganz schön clever!

In mir findet ihr jemand, der euch dabei unterstützen will, für maximale Euphorie im Schatten des Weihnachtsbaums zu sorgen. Euer Schatz ist Boddenangler? Er fischt auch gern mal auf Dorsch? Er mag Zander und Barsche? Er fängt immer mal einen Hecht. Und er mags gern klassisch? Er steht also eher aufs kleine Schwarze als auf eure pinken Highheels, mag Jeans und weißes Top an euch lieber als das fliederfarbene Rüschenkleidchen?

Dann schenkt ihm eine Sustain zu Weihnachten! Die sieht nicht nur super aus, sondern ist auch stabil und salzwasserfest. Und einen Award hat sie auch abgeräumt.

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent! Grüße an die Jungs daheim!

Johannes

Warnhinweis vorm Hosenkauf

“Die ist aber nicht von Shimano!” Das haben mir ein paar Leute gesagt mit Blick auf meine neue grüne Funktionshose. Keine Ahnung warum. Steht doch recht fett Shimano drauf. Wahrscheinlich erinnert sie an ein Modell einer anderen Marke. In jedem Fall haben wir jetzt auch wasserabweisende und sehr robuste Funktionshosen. Meines Erachtens sehen die auch richtig gut aus.

Kein Riese. Aber einen schönen Biss hat er gemacht. Aus dem Nichts.

Das Problem: Wir führen die in den Größen S, M, L, XL – also nix mit extralangen Beinen bei schlankem Schnitt oder maximaler Bauchfreiheit fürs kurze Bein.

Ich kann da mal ne Orintierung geben. Ich habe mir L (Europa -in Saien ist das XL) bestellt. Dabei hatte ich Angst, dass mir die Hose zu weit sein könnte. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht weil ich dramatisch zugelegt hätte in Spanien (ich habe mir selbst ein Pommes- und Süßkram-Verbot auferlegt). Sondern weil die Hose einen coolen Gürtel zum Festziehen hat und weil sie auch sonst ganz knackig sitzt. Vielmehr sind die Beine etwas kurz. Da ich die Hosen eh gern lässig auf der Hüfte trage, ist das kein großes Problem für mich. Für einen Mensch von 1,85 aufwärts mit einer Vorliebe zum Hosenanschnallen über dem Beckenknochen, ist die Hose aber zu kurz.

Die Warnung wollte ich mal kurz loswerden. Ich kann nix Verbindliches über die anderen Größen sagen. Ich würde mir die Hose aber tendenziell eher eine Nummer größer kaufen als weitentechnisch nötig – der Länge halber. L geht maximal bis 1,87 – wenn man Hüftträger ist. Sonst bis 1,82 oder so.

Schönen Gruß!

Johannes