Friedfischangeln in Holland mit Angelteam Haake

Im vergangenen Jahr taten sich 5 Angelsportbegeisterte zusammen um in Holland am Friedfischangeln teilzunehmen.

Die Mannschaft:
Willem Ritsema (Teamkapitän)
Hermann Brand
Jürgen Falkenberg
Andreas Hopster
Und Ich Dirk Becker

Die Frage, die wir uns stellten: Unter was für Farben treten wir an?

Unser Teamkapitän nahm hier den Kontakt zum Angelgerätehändler Rudi Haake in Lathen auf und fragte ihn, ob wir unter den Farben des Angelgerätehändlers  starten dürften. Dieser zeigte sich sofort positiv und befand, das sei eine gute Idee. Seit diesem Tag fischen wir unter den Farben.

Hier nun einen Ausblick auf das zurückliegende Jahr. Die Mannschaft und auch einzelne Akteure waren auf über 20 Veranstaltungen und das, so will ich meinen, nicht ohne Erfolg für das erste Jahr.  3 mal konnten wir ganz oben auf dem Treppchen stehen.

1 x Brand Hermann
1 x Hopster Andreas
1 x als Tandem Brand Hermann und Becker Dirk.

2. Platz Ritsema Willem
3. Platz 1 x als Tandem Ritsema Willem und Brand Hermann
4.  Platz 2 x Becker Dirk, 1 x Ritsema Willem, 1 x als Tandem Brand Herman und Becker Dirk.

Sowie viel Plätze im oberen Mittenfeld, Und das für eine junge Mannschaft (nicht von Lebensalter) und dies, so will ich meinen, kann sich durchaus für das Erste Jahr sehen lassen bei einem Teilnehmerfeld von 30 bis 50 Teilnehmer im Sektor.

Nunmehr bleib mir zu sagen, dass Ich mich im Namen der Mannschaft hier bei dem Angelgeschäft Haake für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung recht herzlich bedanken darf.

Von diesem Punkt aus wünschen wir allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Und die ersten Veranstaltungen für 2018 sind schon gebucht.

Man sieht sich am Wasser

Petri Heil Euer

Haake Angelteam

Prosit Neujahr!

Mein Vater hat heute doppelt Grund zum Feiern. Erstens das neue Jahr. Zweitens seinen Geburtstag. Mein Kumpel Max darf sich auch doppelt freuen (er freut sich sicher dreifach). Er ist heute Vater eines kerngesunden Sohnes geworden. Ich gratuliere euch beiden. Und wir anderen? Wir stoßen jetzt mal zusammen an. Aufs neue Jahr! Möge es fischreich sein und gewürzt mit vielen schönen Abenteuern auf und am Wasser. Viel wichtiger ist aber ja, dass wir alle gesund bleiben, dass uns die Sonne ins Herz scheint und ausm A… wieder raus. Und dass wir Spaß am Leben haben und all das machen können, was wir uns vornehmen.

Also: Prosit Neujahr! Alles wird gut. Alles wird toll! Muskelkater wird’s geben vom Fischeanlupfen – aber damit können wir leben!

Mein Lieblingsbild des Jahres 2017. Da gab’s tatsächlich Muskelkater vom Drillen 😀

 

Schönen  Tag, einen guten Start in die erste Woche und ein glückliches, gesundes und auf allen Ebenen befriedigendes Jahr 2018!

Johannes bzw. die Shimi Raubfisch-Band!

Das “richtige – Schnur – Lächeln”

liebe Besucherinnen und Besucher,

2017 war das erste Jahr, in dem ich die Kariki Schnur von Shimano komplett durchgefischt habe. Ich habe sie vielen Freunden und Kollegen empfohlen und werde  das auch weiterhin tun, denn diese Schnur hat uns allen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Weil sie einfach die richtige Schnur ist und zwar sowohl für Angelanfängerinnen, als auch für alte Hasen. Meine Team- Kollegen haben glaube ich auch schon alle über ihre guten Erfahrungen berichtet. Beim Dursehen meiner Fotos fand ich es immer wieder: das “richtige – Schnur – lächeln! Und immer war Kariki im Spiel…

Ich beginne mit meinem eigenen Lächeln. 0,10mm Kariki in der Farbe Mantis Green auf einer 4000er Excense-Hochgeschwindigkeits-Rolle:

Zusammen mit der 2,70 Fireblood (3-15g) im Einsatz beim 15g Dropshotten auf Distanz im tiefen Wasser. Würfe bis zu 70m. Zunächst mal rausfinden, wo die Barsche stehen.

Die Schnur ist sehr gut zu sehen. Wichtig, denn beim Dropshotten erkennt man sehr viele Bisse nicht unbedingt in der Rutenspitze…

Fächerförmiges Absuchen des Angelplatzes, das Gerät arbeitet perfekt, aber wann zeigt die Schnur in Richtung Barsch?

Jetzt! Ein toller Barsch hat den Köder erwischt – und da ist es: das Kariki –  Lächeln:

Fische gefunden, alles hat sich super angefühlt.

Möglicherweise ist mein Hund in diesem Moment noch stolzer als ich, aber egal, denn glaubt mir, weitere Barsche folgten…

…und weitere Lächler(innen) werden folgen! Ein Hoch auf diese fantastische Schnur!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Frohe Weihnachten!

Liebe Blogleser und -leserinnen bzw. eigentlich ja umgekehrt. Nun denn. Im Namen des Shimano Raubfisch-Teams möchte ich euch allen ein paar schöne Festtage wünschen. Genießt den Stillstand. Haut ordentlich rein. Träumt beim Verdauungsschlaf von dicken Fischen. Oder macht’s wie ich und verabredet euch zu einem feiertäglichen Angelausflügchen. Natürlich nur von 14.30 Uhr bis zur Dämmerung. Man möchte ja bei der Familie sein. (Ich auch! WIRKLICH!) Aber so ganz sein lassen? Ne. Ihr seht das sicher nicht viel anders, oder? Schließlich liegt ja nicht nur unter meinem Weihnachtsbaum ein bisschen Angelgedöhns, das schnellstmöglich in Fischnähe geschleppt werden will. Ich bin mir sicher, dass auch eure Angehörigen das verstehen werden. Die sind ja Kummer gewohnt. Das Wetter soll’s ja auch zulassen. Mir wurde gerade sogar Sonnenschein vorausgesagt vom ZDF-Wettermensch. Zunehmender Mond. Da könnte was gehen…

Und wenn ihr es nicht schafft? Nicht so schlimm. Eine kleine Auszeit hat auch noch niemand geschadet. Außerdem versorgen wir euch hier auch zwischen den Jahren mit Infos und Bildern rund ums Hobby. Am allerliebsten würde ich euch Bilder von ein paar dicken Heilbronner Barschen (ich fahr na klar zur Family in den Süden) präsentieren. Ihr werdet sehen. Oder auch nicht. Mal gucken.

Also: Ein schönes Fest und viel Liebe!

Johannes

Stationärrolle füllen

Hier will ich kurz zeigen, wie man geflochtene Schnur auf eine Stationärrolle spult. Gemeint ist die Füllung der Spule mit neuer (oder von mir aus auch mit gebrauchter) Schnur.

Die Rolle an das Handteil einer Rute schrauben, die zur Kombination mit einer Sationärrolle gedacht ist. Damit die Geflochtene nicht auf dem Spulenkern rutscht, muss ein bisschen Monofil um den Kern gewickelt werden.

Los geht’s:

Mono durch den Leitring fädeln.

Mit einem Grinner-Knoten eine Schlaufe bilden, die sich zuziehen lässt.

Den Rollenbügel öffnen.

Die Schlaufe um den Spulenkern legen.

Festziehen. (Dazu muss man nur am langen Ende ziehen. Wenn man die Schnur befeuchtet, geht das super fluffig.)

Das kurze Schnurende so legen, dass es nicht am Rand überstehen kann (man hätte etwas kürzer abschneiden können – so musste ich es diagonal legen).

Mono drüber spulen. Kontrollieren, ob das überstehende Stück auch sauber unter den ersten Wicklungen vergraben ist.

Weiter füllen. Und zwar so weit, bis man das Gefühl hat, dass jetzt noch 100 bis 150 m Geflecht drauf passen. In diesem Fall hätte man noch etwas mehr Mono draufhauen können.

Geflecht und Mono mit einem schlanken Knoten verbinden. Hier empfehle ich ausnahmsweise den Albright, von dem ich ansonsten nicht so viel halte.

Den Verbindungsknoten mittig auf der Rolle platzieren und darauf achten, dass die überstehenden Enden schnell eingeebnet werden können. Dazu knickt man sie leicht ab.

Die Spule mit der Geflochtenen aufrecht stellen. Mit der Großspule ist das einfach. Man kann sie z.B. in den Papierkorb legen. Eine kleine Spule legt man am besten in einen mit Wasser gefüllten Eimer und kurbelt so schnell, dass sie sich aufrichtet. So kommt wenig Drall in die Schnur.

Bis 1 mm vor die Kante aufspulen. Fertig. Wer die Rolle zu voll macht, wird am Anfang Schnursalat produzieren. Ist die Rolle nicht ordentlich gefüllt, büßt man Wurfweite ein.

 

Mir macht das Rollenbespulen ein bisschen Spaß.

Schönen Tag euch!

Johannes

Shimano Barsch-Guide

Es ist mittlerweile Ende November, meine Saison auf die großen Kirschen ist bereits in vollem Gange.

Ich möchte euch in den folgenden Zeilen einen kleinen Einblick in meine Auswahl an Tackle und Vorgehensweise geben.

Fangen wir an mit dem Fischen vom Ufer an großen Flüssen. Hier fische ich gerne etwas schwerere Ruten als man es vielleicht vom Barschangeln gewohnt ist. Das liegt einerseits daran, dass die Großbarsche, Zander und Hechte aus Rhein, Main, Mosel usw. wesentlich stärker unterwegs sind als ihre Artgenossen in stehenden Gewässern.

Zum anderen beherbergen Flüsse viele Hindernisse wie Kanten, Steinpackungen und andere Hindernisse. Hier brauch ich einfach eine Rute mit mehr Rückgrat, um auch mal einen stärkeren Fisch sicher um ein Hindernis herum lenken zu können. Ich bevorzuge hier Ruten mit einer Länge von 2,40 bis 2,70 Meter. Längere Ruten haben nicht nur den Vorteil der höheren Wurfweite! Nein, mit einer langen Rute lässt sich der Köder nicht nur besser animieren, er lässt sich durch den besseren Winkel auch über Kanten lupfen und verringert somit auch die Gefahr von lästigen Hängern.

Diese Ruten kommen bei mir zum Einsatz:

Technium STEC710MH 2,40m 14-42g
Sustain SUSSAX90H 2,74 14-56g

Rollen:

Sustain 2500HGFI
Stradic 2500FB

Nun geht es vom Ufer an unsere stehenden Gewässer wie Baggerseen, Talsperren, Hafenbecken usw. Hier benutze ich wieder etwas leichtere Ruten als noch in den großen Flüssen. Die Länge verändert sich nicht, nur die Ruten werden wieder etwas leichter.
Diese Gewässer geben einem meist die Möglichkeit, auch mal einen stärkeren Hecht oder Zander im Drill ein wenig Platz zu geben und ihn so trotzdem sicher zu landen. Zielfisch bleiben aber die großen Barsche. Diese machen, wenn es das Gewässer erlaubt, an leichterem Gerät einfach mehr Spaß!

Hier fische ich diese Kombo:

Sustain SUSSXA78M 2,40 7-35g, mit der Vanquish 2500HGSFA

Jetzt gehts ab aufs Boot. Hier unterscheide ich zwischen tiefen Gewässern wie Talsperren und flachen klaren Großgewässern. In den tieferen Gewässern wie meinem Hausgewässer, dem Edersee, fische ich gerne etwas kürzere Ruten. In der Regel haben sie eine Länge von 1,90 bis 2,20 Meter. Hier kommt es nicht auf hohe Wurfweiten an. Die kurzen Ruten lassen sich auf dem Boot einfach besser händeln.
Auch dürfen sie hier etwas leichter ausfallen. Vom Boot aus lässt sich hier eigentlich jeder Fisch sicher landen.

Ruten:
Poison Adrena 270M 2,18m 5-15g (Diese Rute wird nichtmehr hergestellt!!!es finden sich noch ein paar wenige im Handel, echt eine geniale Barschrute)
Expride 265ML2 1.98 4-12g

Rollen:
Vanquish 2500HGSFA
Sustain 2500FI

Auf den flachen meist klaren Großgewässern habe ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass gerade die wirklich großen Stachelritter eine gewisse Scheu vor meinen Boot zeigen. Ich glaube nicht, dass das Boot an sich ist das Problem ist. Eher liegt es wohl an meinem Echolot und dem ständig brummenden E-Motor. An anderer Stelle werde ich diesbezüglich nochmal näher auf meine Erfahrungen eingehen, wirklich interessant. Aus diesem Grund fische ich hier auch vom Boot wieder die gleiche Kombo wie vom Ufer: Sustain 2,40m 7-35g mit der 2500er Vanquish.

Wieder auf große Distanz kommen ist hier wichtig, so dass die Barsche das Boot erst mal nicht direkt auf dem Schirm haben.

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, nutze ich fast ausschließlich Rollen mit hoher Übersetzung. Nein, ich bin nicht zu faul zum Kurbeln 😉 Nur fische ich selbst bei klirrender Kälte super schnell! Was mir eine hohe Übersetzung definitiv erleichtert. Viele werden sich vielleicht fragen warum das? Liest man doch in der Regel, dass der Köder im kalten Wasser sehr laaaaangsam geführt werden soll!? Aber gerade die Großen wollen meines Erachtens auch im tiefsten Winter schnelle Köder!

Wo wir dann bei der Führung wären: Ich bevorzuge eine schnelle und zackige Führung mit schweren Köpfen von min. 14 Gramm, eher noch schwerer. Auch fische ich im Winter relativ flach, manchmal nur in einem Meter Wassertiefe! Ich kann jedem nur empfehlen, der bei niedrigen Temperaturen lieber in den tieferen Bereichen fischt, es mal mit Vertrauen und Ausdauer im flachen Wasser, direkt an der Steinpackung zu versuchen. Man glaubt es manchmal nicht, in was für niedrigen Wassertiefen die Dickbarsche auf die Jagd gehen!

Bei den Ködern benutze ich gerne schlanke Gummis in den Längen von 8-12cm in natürlichen Dekoren.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, mit was ich wann, wie und wo auf die dicken Gestreiften fische. Vielleicht konnte ich auch den einen oder anderen einen kleinen Tipp geben oder Tackle-Fragen beantworten.

Falls ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne über Facebook kontaktierenoder hier in die Kommentare schreiben.

tight lines
Olli