Harter Spanien-Auftakt…

Gestern morgen war ich fleissig. Habe meine Ruten aufgebaut und die Köderboxen bestückt. Soweit ich das überblicken kann, hab ich gut gepackt und nichts vergessen. Ist aber ja auch fast nix mehr daheim…

Und dann wollte ich mit meinen Schweizer Gästen ein bisschen fischen. Vom Boot unmöglich. Sturm. Also Uferangeln.

Wir haben viel versucht. Ich hatte exakt 4 Aktionen: 1. Fehlbiss. Schwanz ab. 2. Brutalo Einschlag vor den Füßen. Vollrun. Schnurcut. Alles innerhalb von 5 Sekunden. (Waller am Barschgerät…). 3. Einen kleinen Zander gefangen beim Werfen gegen Windstärke 7. 4. Einen kleinen Barsch erwischt.

ABER: Kulisse auch bei Wind geil. Kleiner Sonnenbrand i November. Viel Spaß mit den Schweizern.

Und ein schönes Bild in meiner Stammkneipe geschossen, in der ich jetzt das ganze Jahr abhänge…

Heute? Windstärke 6 bis 5. Boot oder Ufer? Man wird sehen…

Auszeit in Spanien

Mal eine Woche nur Chillen und Angeln nach dem ganzen Arbeitsstress im Sommer – danach stand meinen Kumpels Ronny, Christian, Karlheinz und mir der Sinn. Was liegt da näher als an den Ebro zu düsen zum anderen Kumpel, dem Stegherr Jürgen. In einer Woche kann man viel erleben und noch mehr sehen. Z.B. haben wir uns den oberen Stausee bei superniedrigem Wasserstand angeschaut und die trockengelegten Plätze inspizieren können, an denen wir im Frühjahr regelmäßig Fische fangen.

Geangelt haben wir natürlich auch. Es wurden Zander gestreamert, Ufer-Waller gefangen und auch ein paar Maschinen bezwungen. Die Bilder seht ihr evtl. im nächsten Katalog…

Herrlich war’s!

Man muss da eigentlich viel öfter hin. Der Hannes macht’s richtig. Der ist jetzt ja wieder drei Wochen dort. Aber im Frühjahr ist mein Atem länger. Da bin ich wieder 6 Wochen mit meinen Gudinggästen am Ebro. Kaum daheim, wächst schon wieder die Vorfreude aufs Frühjahr 2018. Schaut mal in euren Terminkalender. Vielleicht ist diese Tour hier ja was für euch?!

Gruppenreise mit Dori und Hannes

Servus bis zum nächsten Mal!
Dori

Sustain und Barsch? Passt!

Ein paar von uns Teamanglern testen gerade die neue Sustain. Ich hatte sie in Italien dabei, um evtl. mit ihr auf Blackbass zu finessen, habe aber viel mehr mit der Multi gefischt. Ich hole das in Spanien nach. Kollege Olli hat die 2500er aber fleissig im Einsatz. Und wenn ich mir die Bilder so anschaue, kann man nur sagen: Sustain, Gumpel Olli und Barsch – das passt ganz gut zusammen…

Sustian und Adrena – eine Traumkombo.

Und ein ganz schön schöner Barsch!

Henrik komplettiert meine Junior-Gang!

Paul und Aaron habe ich euch schon vorgestellt. Mit Henrik ist nun der vorerst letzte Jugendliche in mein persönliches Shimano-Jugendteam gerutscht. Dass das so kommen musste war nur eine Frage der Zeit – und der Noten. Die sind jetzt aber so gut geworden, dass sämtliche Bedenken, Henriks Schulkarriere könne unter der Aktivität im von mir betreuten Shimano-Jugendteam leiden, zerstreut wurden.

Und damit ist es endlich soweit: Aaron und Henrik sind nun auch bei Shimano Teamkollegen. Sind sie nämlich eh. Man darf die gar nicht auseinanderreißen.

Ich habe selten zwei Jungs gesehen, die so super zusammenarbeiten. Die fahren mit ihren Eltern in Urlaub, gehen mit dem einen Vater paddeln und campen, besuchen die eine Oma hier und die andere da – nur mit einem Ziel: Zusammen Fische fangen.

Kennengelernt habe ich die beiden an der Spree. Bzw. auf der Spree, als sie nach kurzer Beratung hinter einem Busch hervorgekrochen sind, um diesen Typ auf dem Boot zu fragen, ob sie ein Selfie haben können. Das ging na klar nicht so einfach. Da musste man schon mal an Bord kommen und eine Runde mit mir angeln.

Seitdem sind wir im Kontakt. Und als Shimano uns Teamanglern erlaubt hat, sich Angelpatenkinder – sorry Jungs, so haben wir das intern genannt – zu suchen  und die mit der Unterstützung von Shimano intensiv zu betreuen, war klar: die beiden müssen dabei sein. Und dann ist mir auch noch Paul über den Weg gelaufen.

Der musste auch mit rein. Der Mist ist: Mehr als drei Jugendliche kann ich nicht betreuen. Schon bei Henrik, Aaron udn Paul müssen mir die großen Jungs und das Mädel ausm Team immer mal helfen und dafür sorgen, dass die Nachwuchsangler ab und zu mal ein Angelabenteuer erleben, das sie im Normalfall nicht so einfach serviert bekämen.

Wobei: Man muss sich da keine Sorgen machen, dass den Shimano-Rookies langweilig ist.

Ich freue mich, dass ihr am Start seid, Henrik, Aaaron udn Paul! Ein Mega-Team. Bin echt richtig stolz, euch ein bisschen zu unterstützen. Ihr seid schon super. Vieleicht kann ich ja noch ein ganz klein bisschen helfen, dass ihr noch mehr Fun aus eurem Hobby rauskitzelt!

Johannes

 

Abgezockt…

Hallo Leute,

Warum ist der Barsch mein Lieblingsfisch? Es gibt dafür einige Gründe, aber der wichtigste für mich ist ganz sicher die Vielseitigkeit der Methoden, mit der ich ihn beangeln kann.

Die im folgenden beschriebene Methode wird besonders Barschanglern der grossen Seen geläufig sein: die Angelei mit Zockern und Pilkern.

Schon seit einiger Zeit werde ich grundsätzlich aufmerksam, wenn ich im Katalog in der Abteilung Storm den Namen Gomoku lese. Konzeptköder mit diesem Namen brachten mir schon viele interessante Angeltage. Im 2017er Katalog gibt es ein erweitertes Programm der Pilker-und Speedjig Serien Gomoku Koika, Slow Rocker, Super und Micro. All diese Metallköder sind in Gewichten bis 250g in erster Line zum Meeresangeln gemacht und sind mit einem Assist Hook ausgestattet.

Zum Barschangeln zweckentfremden lassen sich vorzüglich die leichten Modelle von Koika und Super in 15, 20 und 30g und Micro in 8, 12 , 20 und 30g.

Der Gomoku Koika ist breit und fällt flatternd im Sinkflug etwas lansamer als der…

… Gomoku Micro! Die der Farbe Blue Fusilier ist ein echter Barsch-Magnet…

…und das ist der Gomoku Super für extrem weite Würfe und sehr schnelles Absinken…

Was unterscheidet diese Köder von herkömmlichen Zockern und Pilkern? Ihre Form! Koika und Micro sind asymmetrisch, das heißt: die eine Seite ist rund, die andere winklig geformt. Die runde Seite ist die schwerere. Dadurch legen sich Koika und Micro in der Sinkphase horizontal und flattern verführerisch. Der Super ist dagegen symmetrisch winklig geformt und am Kopf schwerer. Er sinkt also sehr schnell mit dem Kopf voran.

Wann setze ich diese Köder ein? Vor allem in sehr aggressiven Beissphasen im Sommer und Herbst, z.B. bei Barschjagden mit Möwenbeteiligung. Ein Riesenvorteil ist es, diese Metall-Raketen extrem weit werfen zu können. Zum Beispiel, wenn die Barsche inmitten einer weit entfernten Fahrrinne rauben. Besonders interessant finde ich an den Ködern den sogenannten Assist-Hook. Schon oft hatte ich das Gefühl, daß die Barsche den roten Faden am Kopf des Köder besonders aggressiv attackiert haben.

In den Bildern seht ihr den 20g Gomoku Micro im Einsatz mit dem Assist Hook, sozusagen „to go“, weitere Varitionen im nächsten Beitrag…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Tolle Partner zum Barsch-Speed-Jiggen: Dialuna, Stradic und Kariki

voll auf den Assist!

die Farbe Blue Fusilier ist UV-wirksam!

 

Schwarzbarsch-Trip nach Sardinien

Ich sitze auf gepackten Koffern. Um 17 Uhr geht mein Flug. Lang bin ich nicht unterwegs. Ein paar Tage nur. Aber die werden es hoffentlich in sich haben: Zur Belohnung für den WPC-Gewinn schenken Dustin und ich uns einen Angelausflug der Extra-Klasse. So zumindest die Hoffnung. Teuer genug ist das ganze Unterfangen jedenfalls schon mal. Und die Vorzeichen stehen auch einigermaßen gut, denn da oben in den sardischen Bergen treiben große Blackbass ihr Unwesen.

Natürlich haben wir auch einen Kameramann dabei. Es muss BATV-technisch ja mal wieder was passieren. Wenn es nach uns geht, filmen wir uns das Material für 3 Kracherfolgen zusammen.

Der Packstress hielt sich einigermaßen in Grenzen. Man muss ja schon mal nicht an Stahl denken, braucht keine Zander- oder Hechtrute. Nur das Bass-Geschirr. Das besteht bei mir aus 8 Kombos. Soll ich euch die mal vorstellen? Echt? Oh Mann. Dann muss ich das alles wieder auspacken. Aber gut.

Die Ruten lasse ich jetzt aber im hochwertigen Transportrohr, ok?

Sieht man mir die Vorfreude an? Ich hoffe doch…

Darin befinden sich: Eine Zodias 270 MH und eine Expride 271 MH, beides Spinnngs, die eine zum Dropshotten, die andere zum Angeln mit Tubes am Jig. Fernerhin eine Zodias 1610H2 zum Fischen mit Spinnerbaits und Rubberjigs. Eine Adrena 172H für Rubberjigs und schweres Texas-Rig. Eine Expride 168MH2 für Rubberjigs und T-Rig. Eine Adrena MH zum Crankbaiten. Eine Expride 173XH für alle schweren Applikationen. Und dann noch eine Adrena M zum Twitchen. Das sollte reichen.

Meine Rollen: Curado XG mit 15 Pfund-Fluorocarbon, Metanium mit 15 Pfund-FC, Chronarch MGL mit 12 Pfund-FC, Citica mit 12 Pfund FC, Metanium MGL mit 15er PowerPro, Twinpower mit 13er PowerPro, Sustain mit 8 Pfund FC. Mono hab ich auch dabei – to be on the safe side…

7 Rollen für 8 Ruten? Ich kann ja eh nicht jede fischen. Am Ende werde ich 3 Kombos an Bord haben. Oder 4 oder 5. Mehr nicht. Vielleicht…

Die nehme ich zum Dropshotten – falls man das muss.

Aufs Tuben mit Sustain/Expride MH freue ich mich sehr. Die armen Bass…

Eine Rolle mit Geflecht muss schon dabei sein.

Auf allen anderen Rollen ist Fluorocarbon drauf.

Warum Fluorocarbon?

Alle machen es!

Dazu kommen ca. 3 kg Gummitiere – primär Krebse und Würmer.

Swimbaits muss ich auch dabei haben. Macht ja so nen Spaß. Hoffentlich stehen die auch mal flach.

1 kg Blei, Haken und anderes Kleinteilgedöhns. 50 Rubberjigs (es soll viele Hänger geben an den Steinwänden – kenne ich ja aus Spanien). Und dann natürlich noch zwei kleine Boxen mit Rapalas und Arashis für alle Tiefen (von der Oberfläche bis nach recht weit unten).

In die passt nicht mehr rein. Echt nicht.

Aber hier habe ich etwas Luft. Mal sehen, was sich noch so alles tut bis zum Abflug.

Spinnerbaits nicht zu vergessen. Klar.

Ein bisschen was an Klamotten wird etvl. noch in die Reisetasche passen…

Melde mich dann mit dicken Bass wieder!

Gute Zeit euch!

Johannes

Rapala „BX Minnow“ – die Barsch-Waffe im Herbst

In diesem Jahr war ich so gut wie nicht angeln. Wenig Zeit, Verletzung am Fuß, wodurch die Belly-Boot-Saison komplett ausfiel. Kein gutes Angeljahr für mich. Schön, wenn man dann doch mal für ein paar Stunden ans Wasser kommt.

Die Köpenicker Gewässer sind nicht gerade für Trophy-Fische bekannt. Im Herbst hat man mitunter dennoch eine ganz gute Barschangelei. Kein Riesen, aber Frequenzangeln ist ja auch mal ganz nett.

Wie überall muss man die Fische aber erst einmal finden. Hier arbeite ich sehr gern mit dem Dropshot-Rig. Weite Würfe aufgrund leicht überschwertem Bleigewicht geben mir die Möglichkeit, viel Fläche abzusuchen. Und so konnte ich auch recht schnell einen Barschschwarm ausfindig machen. Leider ließ die Durchschnittsgröße der Barsche sehr zu wünschen übrig.

In diesen Situationen greife ich dann gern auf Twitchbaits zurück. Keine Ahnung warum, aber auch an diesem Tag, war das der entscheidende Wendepunkt. Die Fische wurden deutlich größer, obwohl der Twitchbait im Verhältnis zum Gummi nicht viel größer war.

kaum größer als der Köder

Der Spot war recht schnell „platt“ gefischt. Die Bisse blieben aus. Zeit für einen Platzwechsel. Das Spiel beginnt von vorn. Fische suchen ist angesagt. Das Gewässer – ein Kanal – ist recht unstrukturiert und 50cm bis 2,50m tief. Mit kleinen Gummis am Jig oder dem Dropshot-Rig hat man jedoch die interessanten Stellen schnell abgefischt. Die Bisse blieben jedoch aus.

Ist heute wieder so ein „Wobbler-Tag“?
Also den Rapala BX Minnow wieder ans Vorfach und ab dafür.

Den BX Minnow gibt es jetzt schon einige Jahre im Rapala Sortiment. Ein toller Wobbler, der mich schon damals vom ersten Wurf an begeistert hat. Wenn es auf Barsch geht, dann ist für mich der BX der beste Rapala Wobbler im Programm. Johannes schwört zwar auf den „Countdown“, mir gefällt der BX Minnow jedoch irgendwie besser. Der Glaube an einen Köder ist manchmal mehr das Zünglein an der Waage, als der Köder selbst.

Nur Rapala hat Köder aus Balsaholz. Der BX Minnow ist zudem noch durch eine „Kunststoffhülle“ geschützt. Keine Rasselkugeln. „Lautlose“ Köderpräsentation. Viele Lebensechte Farben. 7cm und Schwimmtiefen von 0,60m-1,20m machen ihn perfekt für mein Gewässer.

Köderführung: ein klassischer Twitchbait, also leichte Schläge mal in die lockere, mal in die gespannte Schnur. Pausen zwischen den Schlägen. In den Pausen steigt der Wobbler in horizontaler Linie langsam auf. Auf die Schläge reagiert er je nach Schlaghärte mit den typischen Zuckungen.

BX Sortiment

Twitch, Pause, twitch, längere Pause, twitch – Biß! Yes, geht doch. Der Fischzähler klickert sich wieder hoch. So macht das Spaß.

Am Ende des Tages zeigt der Fischzähler 72 Barsche. Keine Riesen. Aber dennoch ein kurzweiliger Angeltag. Wieder einmal hat der BX Minnow mich nicht enttäuscht und bleibt somit weiterhin fester Bestandteil meiner Köderbox.

Ich wünsche Euch etwas sehr, sehr Schönes. Und ich grüße Euch.

Mission complete

meine Lieblingsdekore

Bachforellen haben bald Schonzeit

Hallo Prostaff-Besucherinnen und Besucher,

ich kann´s kaum glauben!

In knapp 2 Tagen ist schon wieder die Schonzeit für Bachforellen. Kommt mir noch wie gestern vor, als ich ab Mitte April den Brandenburger Forellen nachgestellt habe. Über die Angelei mit der Spinnrute habe ich ja schon einiges geschrieben, aber ich bin auch mindestens genauso oft mit der Fliegenrute unterwegs gewesen. gefischt. Dabei konnte in diesem Jahr deutliche Fortschritte in der Köderführung für Nymphen und Nassfliegen machen. Es setzte durchaus spektakuläre Bisse und grandiose Drills auf meiner 5er Biocraft-Combo und selbstgebundene Fliegen.

Dass ich dabei die drei größten Bachforellen (wahre Giganten!) leider verlor, spornt mich umso mehr für die nächste Saison an. In den Bildern seht Ihr eine Folge, bei der ich einen Nymphe stromab fische mit Live -Biss. Irgendwie sind Brücken auch beim Forellenangeln manchmal echte Hotspots! Hat richtig Spaß gemacht…

Ein schönes Wochenende wünscht Jochen Dieckmann

 

 

Norwegen / Bessaker

Zehn Tage Norwegen liegen hinter mir. Die Eindücke sind verarbeitet, Fotos bereits archiviert und „vom Urlaub erholt“ ist jetzt Zeit ein paar Zeilen zu tippen.

Gefolgt bin ich der Einladung meines guten Freundes Andi. Er hatte im beschaulichen Bessaker in Mittelnorwegen ein riesiges Haus für neun Personen gemietet und sieben Betten waren noch frei. Klar, sowas schlägt man nicht aus.

Vor Bessaker trifft man auf ein sehr facettenreiches Revier. Flachwasser und auch Tiefseeangeln ist im Prinzip vor der Haustür möglich. Kurze Wege sind sozusagen der Garant für abwechslungsreiches angeln.

Stabiles und zuverlässiges Equipment sind im Norden unabdingbar. Meine Lieblingskombo bestand aus der Shimano Ocea Heavy Game S70H in Verbindung mit der Shimano Saragosa 10000 SW.

Das Wurfgewicht der Ocea liegt laut Angabe bei 60 -150gr. Tatsächlich hat diese Rute ein bei weitem höheres Spektrum. Nach meinen Erfahrungen liegt das Idealgewicht zum optimalen jiggen und pilken im Bereich um 300gr.

Fluchten von „Meterseelachsen“ sind damit perfekt zu beherrschen.

Die Shimano Saragosa in der 10000er Größe ist das optimale Pendant zur Shimano Ocea Rute. Ein robuste Rolle, mit einer kompromisslosen Bremse versehen, zudem salzwasserresistent und der sehr große Schnurzeinzug machen sie zum perfekten Begleiter auf dem Meer.

Auf der Spule der Saragosa befand sich die Shimano Power Pro mit einem Durchmesser von 0,28mm und einer Tragkraft von 20kg. Da ich das Revier nicht kannte hatte ich mehrere Kombos im Gepäck. Beim leichten jiggen und pilken kam nur die Ocea mit der Saragosa zum Einsatz.

Zu Bessaker gehört auch das Naturköderangeln. Dabei ging es auf Tiefen von 150 bis 210 Meter.

Hier setzte ich auf die Shimano Dedou Maru Plays 4000 in Verbindung mit der Shimano Exage S.T.C. Boat 30 – 50 LB. Idealer Weise eine mehrteilige Reiserute. Kurz, knackig und kompromisslos .

Eben genau das was eine Rute für das angeln großer Ködergewichte bis zirka 1000gr in tiefem Wasser ausmacht.

Die Shimano Dendou Maru Plays 4000 ist eine Elektrorolle. Ein echtes Werkzeug welches wie ein schweizer Uhrwerk arbeitet. Prädistiniert für den Meereseinsatz in größeren Tiefen. Wer einmal den Vorzug einer Elektrorolle geniessen durfte wird sie nicht mehr missen wollen.

Große Rollen haben meist große Spulen. Meine Dendou ist mit zirka 700m 0,23mm Power Pro bespult. Warum so ein „geringer“ Durchmesser? Zum einen vertraue ich der Power Pro absolut und beim angeln in sehr großen Tiefen kommt es auf Kleinigkeiten an. Der geringe Durchmesser birgt einen geringeren Wasserwiderstand gegenüber Unterströmungen und hilft somit den Schnurbogen beim ablassen des Köders so klein wie möglich zu halten. Dieser Tiefseeleng vom Andi wurde mit einer Dendou nach oben befördert.

Die Tage in Norwegen vergingen wie im Fluge. Bessaker ist ein herrliches Revier.

Nordlichter und Impressionen inklusive.

Eine Woche für das kommende Jahr haben wir bereits fest im Visier.

Jetzt wartet erstmal der heimische Raubfischherbst. Es bleibt spannend.

Euer Eric

Die besten Gummifisch-Ruten 2018

Du bist auf der Suche nach der besten Gummifischrute? Dann musst Du natürlich erst einmal bei Shimano stöbern! Für die Saison 2018 hat Shimano ein riesiges Ruten-Programm am Start, das jeder Geldbeutelgröße gerecht wird. Wie in jedem Jahr haben wir in allen Preissegmenten tolle Serien mit vielen Modellen. Mal mit klassischen Korkgriffen, mal mit EVA-Handteilen, mal schrill und oft ganz klassisch. In vielen Serien gibt’s die selben Wurfgewichte in verschiedenen Längen, so dass Uferangler genauso ihren Traumstock zum Jiggen oder Faulenzen finden wie Bootsangler.

Da ist die Gummifischrute krumm? Zander? Hecht? Barsch? Nun ja. Es ist der Veit. Da ist die Zanderwahrscheinlichkeit recht groß…

Unsere Übersicht über die besten Gummifischruten 2018 soll vor allem auch Einsteigern helfen, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion Fragen stellen, die euch die Shimano-Raubfisch-Band schnellstmöglich beantwortet.

Japan-Features für Europa-Modelle

Shimano hat eigene Werke, in denen wir unsere Ruten produzieren lassen. Unsere japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren. Diese Technologien (Spiral X und High-Power X) sind ein Ausstattungsmerkmal der JDM-Serien (Expride, Zodias, Dialuna, Sephia). Was Wurfverhalten und Bissübertragung angeht, spielen die Modelle aus den JDM-Serien in einer eigenen Liga. Für 2018 hat Shimano diese Technologien auf „Euro-Serien“ übertragen. Das sind Rutenserien, die auf die hiesigen Verhältnisse angepasst sind. Konkret: Während man in Japan vorzugsweise mit kurzen Ruten auf Bass fischt und lange Ruten hauptsächlich zum Wolfsbarschangeln verwendet werden, brauchen wir hier oft längere Ruten zum Uferangeln auf Zander, Barsch, Hecht und so weiter. High-Power X und Spiral X-Blanks haben jetzt also auch die Lesath, Sustain, Diaflash und einige Modelle aus der Blue Romance Serie (z.B. die Ultra Softbait), die eigentlich zum Salzwasserangeln entwickelt wurde, sich aber auch sehr gut im Süßwasser macht. Achtet im Katalog einfach auf diese beiden Logos, wenn beim Biss maximal Strom durch eure Hände fließen soll:

Fireblood hilft bei der WPC

Unsere Flaggschiff-Serie unter den Gummifisch-Ruten ist neben der Lesath-Reihe die Fireblood-Range. Mit ihr haben Dustin Schöne und ich die WPC 2017 gewonnen. Supertolle Ruten mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Rote Gefahr – das Shimano-Team steht auf die Fireblood.

Gute und günstige Gummifisch-Ruten

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet aber auch in den preiswerten Serien tolle Ruten. Hervorheben möchten wir da die Scimitar-Serie. Die wurde für 2018 noch einmal optisch aufgewertet. Die Blanks waren schon seit Serien-Stapellauf außergewöhnlich gut. Leicht und straff. Kaum zu glauben, dass man solche Ruten zu einem wirklich niedrigen Preis bekommt. Zusammen mit einer Sedona hat man für etwas mehr als 100 Euro eine Top-Kombo, die auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aussieht als eine Fireblood mit einer Stella.

Die beste Länge für eine Gummifisch-Rute

Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings weniger als man denkt. Eine 2,10 m lange Rute wirft nur ein paar Meter kürzer als eine 2,70er. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich diese Mehr-Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, verwandelt man mit einer langen Rute die Bisse sicherer (Stichwort: Helbelwirkung). Beim Jiggen auf Distanz kann man den Gummifisch mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

Das ideale Wurfgewicht einer Gummifisch-Rute

Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Im Folgenden habe ich die aktuellen Shimano-Gummifischruten nach Einsatzgebieten aufgeschlüsselt.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Diaflash & Co garantieren maximalen Angelspaß. Die Ruten wiegen nix, werfen kleines Zeug sehr weit und bringen dennoch jeden Fisch nach Hause.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 LS (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash BX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm und 3-15 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Expride 265 UL (1,96 m, einteilig, WG 2-10 Gramm), Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Fireblood SFBL63110 (1,90 m, zweiteilig, WG 1-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61 L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm), Beastmaster EX (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), NASCI BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Alivio 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm)

 

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Die Expride wurde überarbeitet und ist jetzt noch schneller.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Blue Romance Ultra Light Game 761540 24MH (2,23 m, zweiteilig, WG 5-12 Gramm)

Top-Ruten:  Sustain AX 61 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-14 Gramm), Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611 ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), NASCI 611 L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Premiumruten: Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 610 ML (2,10 m, am Griff geteilt, 7-21 Gramm), Zodias 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Bassterra XT 268 MH (2,03 m, einteilig, WG 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: NASCI BX 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Scimitar BX 610 M (2,08 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Catana EX 21M (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Force Master 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Krumme Fireblood. So muss das sein.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 710 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Eging 801025 (2,44 m, zweiteilig, WG 10-25 Gramm), Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster EX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,34 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Weit werfen – gut fangen. Das ist oft die Barschlosung vom Ufer.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Lesath 27 MH (2,74 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 7-35 Gramm), Beastmaster EX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 710 M (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 14-42 Gramm), Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Sustain AX 910 H (3,0 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm),Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 14-56 Gramm), Speedmaster CX 27 H (2,7 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 H (2,74 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Vengeance BX 27 H(2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

Rute vergessen? Geht ja gar nicht…

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 90 XH 27 H (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 28-84 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 XH (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Vengeance BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm), Alivio DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm)

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Gib Grossgummi! Aufm Bodden braucht man eine stabile Rute. Und nicht nur da…

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 86XXHSS (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm), Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

 

Hier nun die entsprechenden Seiten aus dem aktuellen Shimano-Katalog (2018):

 

Wem die Abbildungen hier zu klein sind, empfehle ich diesen Link hier zum Gesamtkatalog: