Erwarte das Erhoffte!

Zugegeben. Die Überschrift klingt nach einem Schlau-Schlau-Spruch von irgendeinem dahergelaufenen Wald-und-Wiesen-Esotheriker. Den sollte man aber als Angler immer beherzigen!

Wenn man sich den eher kleineren Raubfischen widmet, sind in der Regel die einzelnen Komponenten der Ausrüstung zwar angemessen auf den Zielfischschwach aber nicht auf einen kapitalen Fisch ausgerichtet. Der kann aber immer kommen. Ich lege daher immer sehr viel Wert auf eine zuverlässige Rolle, deren Bremse sehr fein und gleichmässig Schnur freigibt. Gerade wenn ein großer Räuber den Köder genommen hat, muß die Bremse mit urplötzlichen Fluchten klar kommen. (Hechte geben vor dem Boot oft nocheinmal Gas – auch wenn sie schon geschlagen schienen.)
Gibt die Rolle nur ruckartig oder wiederwillig Schnur frei, wird man den Fisch wahrscheinlich verlieren oder – noch schlimmer – abreissen.

Und so sind wir schon bei einer weiteren wichtigen Komponente, der Schnur. Niemand angelt gezielt auf z.B. Barsch mit einer 0,30 mm Geflochtener. Schnurdurchmesser um 0,10 mm oder noch dünner sind da eher die Regel. Deshalb ist es wichtig bei besonders dünnen Schnurdurchmessern besonders viel Wert auf Qualität zu legen.

Natürlich darf sollte man die anderen Kleinteile wie Haken, Einhänger und Vorfächer auch nicht ausser Acht lassen, aber für mich sind eben zuerst die Rolle und die Schnur am wichtigsten.

Deshalb: Shimano Rollen+ Shimano Kairiki. Dann klappt’s beim Barschangeln auch mit den dicken Hechten.

Mit Swimbaits auf schwedische Barsche

Hallo Besucherinnen und Besucher,

das war eigentlich ganz anders geplant. Mit Johannes Lohmöller, meinem Osnabrücker Freund habe ich an einem der besten Zandergewässer Schwedens den Urlaub verbracht. Da sowohl in Johannes` als auch in meinen Hausgewässern das Zanderangeln immer schwieriger wird, freuten wir uns auf krasse Zanderinfernos mit sowohl vielen als auch großen Zandern…

Wir fragten uns, ob es überhaupt notwendig sein würde, Barschgerät mit zunehmen, aber zum Glück entschieden wir uns dafür. Denn die Zander wollten so gut wie gar nicht beißen in dieser Phase, einheimische Angler berichteten uns, das das typisch wäre für dieses Gewässer in der Zeit von Mitte Juli bis Anfang August. Na klasse!

Wir haben die Flinte nicht ins Korn geschmissen, das könnt ihr uns glauben. Wir waren uns sicher, die Zander an verschiedenen Stellen gefunden zu haben, aber es gab meist nur zaghafte Bisse, wir fingen einfach zu wenig für den Aufwand, den wir dafür betreiben mussten.

Also entschieden wir uns, für die Barschangelei, auch wenn uns über die vorhandenen Größen und Bestände nicht viel bekannt war. Bzw. auch hier waren die Infos von gewässererfahrenen Anglern nicht gerade ermutigend.

Als wir Möwen in Brutfischschwärme hineinstoßen sahen, steigerte sich unsere Hoffnung und tatsächlich, wir fingen viele Barsche! Allerdings ließen die Durchschnittsgrößen durchaus zu wünschen übrig, aber die Frequenz war oft wahrlich phänomenal! Balsam auf Anglerseele…

Aber wo waren die großen Barsche? Wir fanden sie rund um Krautfelder und Steingruppen im Flachwasser, dort lauerten sie mehr oder weniger stationär nicht nur auf winzige Brutfische sondern auch auf etwas größere Weißfische und Artgenossen. Da waren dann Swimbaits in etwa 10cm Größe die richtige Wahl.

Ich benutzte vorwiegend Storm Gummis wie den 360° Shad, den Joker Shad oder den Makan Minnow in gedeckten Farben mit Bleiköpfen zwischen 7 und 12 Gramm. Ganz wichtig war dabei ein feines Stahlvorfach, denn Hechte waren allgegenwärtig!

Hier bekam Johannes einen Hechtbiss auf den eingekurbelten Swimbait. Drillspass pur am relativ leichten Gerät….

Insgesamt war diese Angelei sehr abenteuerlich und aufregend, wir mussten uns bei oft sehr starkem Wind im absoluten Flachwasser sehr vorsichtig mit dem Boot bewegen, es gab außer uns kaum jemand, der das gemacht hat.

Allerdings ist Johannes Mercury mit einem Schraubenschutz ausgerüstet, das gab uns ein wenig Sicherheit. Mit mittelschwerem Gerät wie der Fireblood mit 14 -42g Wurfgewicht war es echt eine wilde Jagd mit einer extrem harten und risikoreichen Köderführung: entweder Hänger oder Biss!

Und an diesen Spots gab es dann wirklich schöne starke und aggressive Barsche!

Im Nachhinein alles gut! Man muss die Situationen eben nehmen wie sie sind. Wir haben uns oft gesagt: Ein Glück sind wir Barschangler!

Ganz liebe Grüße an dieser Stelle an meinen Freund Johannes, es war super mit Dir!

An Euch alle viele Grüße, ich glaube, es gibt noch die ein oder andere Schwedenstory…

Euer Jochen Dieckmann

 

Überraschung beim UL-Jiggen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich bin mir sicher, einige von Euch haben schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Als Barschangler hoffe auch ich immer auf den großen Fang eines kapitalen Stachelritters. Vor zwei Wochen hatte ich an einem Plateau-Rand einen Barschschwarm ausgemacht. Dort fing ich mit jedem Wurf einen kleinen Barsch und dachte gerade darüber nach, den Platz zu wechseln. “Komm, noch 3 Würfe”, schon beim nächsten ein ganz kurzer trockener Biss, Anschlag, großer Wiederstand! Richtig Gewicht! Bestimmt ein grosser Brassen….aber diese Kopfstöße….der Fisch kommt hoch….der größte Barsch, den ich im Wannsee jemals gesehen habe….oh weia, ganz knapp gehakt! Ich verliere den Fisch, beim Keschern, er war zwischen 45 und 50cm, mindestens!

So traurig, diese Erfahrung war, seit dem bin ich sehr motiviert auch an Stellen mit vielen kleinen Barschen. Der “Koffer” kann immer dazwischen sein!

Über diesen Fisch habe ich schon berichtet, auch der kam inmitten vieler Kleinbarsche.

Szenenwechsel. Gestern abend: ich jiggte mit der Expride UL Spinnrute mit einer Krebsimitation am 5g Jigkopf. Bisse von Barschen im Mittelwasser:

Ob es hier auch einzelne Große gab? Aber ja: Biss am Grund, wieder richtig Gewicht, aber doch deutlich weniger Gegenwehr, keine Kopfstöße.

Diesmal war es wirklich ein Brassen, der sich den Minikrebs hat schmecken lassen. Was soll´s, die Spannung bleibt trotzdem…

Wenn ich ein paar Brassen von dieser Größe beim internationalen Freunschaftshegefischen der ILA heute nachmittag am Kanal mit der Matchrute fangen könnte, wäre ich sehr froh! (Petrus, bitte!)

Für Euch bleibt immerhin in Bildern eine Aktionsstudie der genialen Expride UL, wahrhaft ein irres Rütchen!

Ein schönes Wochenende wünscht Jochen Dieckmann

Stachelritter-Cup beim Team Bodden-Angeln

Jedes Jahr veranstaltet das Team Boddenangeln mit Unterstützung von Shimano in der letzten Augustwoche den Stachelritter-Cup. Die Veranstaltung geht über 3 Tage. Die 18 Teilnehmer werden auf 6 Boote aufgeteilt, auf denen jeweils ein Kapitän steht. 5 Kapitäne sind ein Guide vom Team Bodden-Angeln. Ein Mietboot fahre ich. Und auch wenn ich nicht über die Platzkenntnis wie die Bodden-Angler verfüge, lassen sich die Menschen ganz gern von mir über den Bodden kutschieren. Die Barschfreunde müssen eigentlich gar nichts mitbringen – außer Stahlvorfächern und Fluorocarbon, weil Shimano immer ein großzügiges Köderpaket stellt, das Mathias Fuhrmann und ich „mit viel Liebe“ konfektioniere und jedes Boot mit Ruten und Rollen ausstatten.

Das diesjährige Starterpaket – eine Mischung aus Hard- und Softbaits plus Flitz-Jigs.

Auch diese wählen wir mit Bedacht aus. Es handelt sich um Barschgerät, mit dem man aber eben auch einen Hecht drillen können muss. Letztere Eigenschaft ist nicht ganz unwichtig. Denn Hechte gibt’s immer reichlich als Beifang. So auch in diesem Jahr. Da hatten die Techniums und Nascis ganz schön was zu tun.

Heiko mit einem Hecht auf den Starterpaket-Kombo aus Flitzjig und SoRun-Gummi (STORM).

Was Heiko kann, kann Timo auch. Wieder ein schöner Hecht auf den Set-GuFi.

Sandro hat hechttechnisch voll zugeschlagen.

Hechtmagnet Matze – wo der aufschlägt, gibt’s Zahnschmerzen.

Markus mit schönem Hecht bei Ententeich. das muss am Samstagmorgen gewesen sein.

Der Zielfisch ist aber nun einmal der Barsch. Von denen wurden wir an manchen Spots teilweise überrannt. Schöne Durchschnittsgrößen.

Waldemar lag die Besatzung am Samstag zu Füßen. Keiner fängt die Barsche schneller als er. Sein Rekord: 21 Würfe – 21 Barsche. Muss man erst mal nachmachen…

Prächtige Barsche, hinter denen man sich einigermaßen gut verstecken kann.

Barsch am STORM-Flitz-Jig mit Spike-Tail.

Sandro kann nicht nur Hecht, sondern auch 40er-Barsch!

Und zwar gleich zweimal.

Augsburg kann auch Barsch…

… und zwar bei Wind und spiegelglatter See.

Sonne im Gesicht. Prachtbarsch in der Hand. So muss es sein beim Stachelritter-Cup.

Jörg mit Sturmbarsch. War echt ganz schön windig größtenteils.

Der Vaddi hat auch mitgemacht. Die großen Fische haben diesmal aber die anderen erwischt. Es sei ihnen gegönnt.

Die besten Fische waren 47 und 46 Zentimeter lang.

War das der 47er von Timo? Den 46er von Sebastian hab ich nicht auf Bild. So viele Boote udn Fotografen – da geht schon mal das eine oder andere Bild unter…

Ihr seht schon – es hat gebissen, dass es kracht. davon zeugen auch diese Bilder hier:

Alex und Lars mit Doppelbarsch.

Matze und Sebastian mit besserem Doppelbarsch.

Karlheinz und Hecht-Matze mit Barschhecht.

Wir (Matze Fuhrmann, das Team Bodden-Angeln, Shimano und ich) bedanken uns bei allen Teilnehmern…

… und freuen uns schon auf den Stachelrittercup 2018!

Johannes

Spike Tail all over

Hallo Besucherinnen und Besucher,

der Sommer ist fast zu Ende, Hochsaison für Barschangler! Barsche findet man jetzt überall: im tiefen Wasser, im Mittelwasser, im Kraut, einfach überall wo sich die gestreiften Räuber nochmal richtig vollfressen, bevor sie mit dem Laichansatz beginnen.

Für mich hat sich in dieser Saison ein klarer Köderfavorit ergeben: der So Run Spike Tail Minnow von Storm in der Größe 3″ ( 7,5cm). Es handelt sich um einen sogenannten “Pin Tail” oder auch “No Action Shad”. Besonderheiten bei diesem Köder: eine Afterflosse im Kiel stabilisiert seinen Lauf, naturgetreue Optik/Farben, wiederstandsfähige Gummi-Mischung! Meistens benutze ich ihn als Dropshot-Köder “nose-hooked”, wie auf dem Foto, aber er lässt sich ebenso als Jig für Bleiköpfe oder alle Arten von Offset- Montagen hervorragend verwenden, denn er ist geschlitzt.In den vergangenen Tagen fing ich den Großteil meiner Barsche auf den Spike Tail und bin schon sehr neugierig, wie es nachher beisst, wenn ich wieder auf dem Boot bin….

Apropos, ich muss jetzt echt los! Viele Grüße, Jochen Dieckmann

Neuer Brassen-PB?

Gestern auf dem Kubitzer Bodden: Gummifischangeln auf Barsch. Biss. Anhieb. Fisch hängt. Fisch bockt. Viel Gewicht. Zuviel für einen Barsch. Zu unsportlich für einen Hecht. Vielleicht doch ein Barschgigant? Nein. Eine Monsterbrasse hat sich den Gummifisch geschnappt. Die Teile fressen jetzt wohl auch junge Heringe. Da hat der kleine Barschgummifisch genau ins Konzept gepasst. Ich hätte natürlich lieber einen 60er Barsch gefangen. Aber auch mit einer 60er Brasse kann ich leben.

Vibrax Barsche

Hallo Leute,

ich hatte ja im letzten Jahr schon mal etwas über das Barschangeln mit dem Spinner geschrieben. Sie gehören seit einigen Jahren wieder in meine Köder-Box. An Tagen, wo die üblichen Methoden versagen, scheint der Spinner immer seine Vorzüge auszuspielen.  Vor allem wenn man nicht weiß, in welcher Tiefe sich die Barsche aufhalten, ist der Spinner eine gute Option. Denn mit dem Spinner lassen sich fast alle Wassertiefen abfischen. Besonders auch im flachen Wasser lassen sich Spinner effektiv anbieten. Und an verkrauteten Gewässern, an denen Gummifische im Kraut hängen, sobald man ihn zu tief absinken lässt, ist der Spinner extrem fängig – der Gegendruck hält ihn oben, wenn man ein bisschen schneller kurbelt.

Meiner Meinung nach ist das leichte Handling von Spinnern oft der Grund, warum man damit so erfolgreich angelt.

Mit dem Spinner lässt sich relativ schnell eine große Wasserfläche in verschiedenen Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox. Durch seinen tropfenförmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer!

Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

 

Zodias und die Aldebaran. Ein Traum zum Barschangeln…

Bernd mit seiner UL- Kombo

Wie Ihr auf den Bildern seht, verwenden wir unterschiedliche Kombos.

Ich verwende für Köder ab 8 Gr. aufwärts eine Zodias MH mit einem Wurfgewicht bis 18 Gr. gepaart mit einer 3000er Stradic. Als Hauptschnur eine 0,10 mm Kairiki.

Für kleine Köder und Finesse-Methoden beuntze ich eine Zodias LBSF bis 12 Gr. Wurfgewicht gepaart mit einer Aldebaran. Als Hauptschnur eine 0,06 mm Power Pro.

Mein Kumpel Bernd schwört auf seine Diaflash zum UltraLigth-Fischen.

Wenn man mit sehr leichten Ruten fischt, machen auch kleine Barsche viel Spaß. Die großen Barsche wollen ja leider nicht immer…

 

 

 

 

Ultraleicht Dropshotting mit der Diaflash 225 UL

Hallo Besucherinnen und Besucher dieses Blogs,

alle, die schon einige Beiträge von mir gelesen haben, wissen, das Dropshot –Rig wird von mir als sicherste Version des Barschangelns angesehen und dementsprechend sehr häufig gefischt. Mittlerweile unterscheide ich für mich persönlich drei Versionen:

1.      Ultraleicht mit 2-7g Gewichten, Rig-Vorfachstärken 0,16mm bis 0,20mm, Ködergrößen 3-7cm

2.      Standard mit Gewichten von 10-15g, Rig-Vorfachstärken 0,22 bis 0,25mm, Ködergrößen 6 bis 11cm

3.      Schwer mit Gewichten zwischen 15 und 30g, Rig-Vorfachstärken zwischen 0,25 und 0,30mm, Ködergrößen zwischen 8 und 15cm

Für welche Version ich mich entscheide, hängt z.B. ab von Wassertiefe und –strömung, erforderlicher Wurfdistanz, oder vorwiegender Größe der Raubfischbeutefische oder-krebse

Sehr oft kommt das sehr leichte Rig zum Einsatz. Wenn meine Raubfische nicht sehr aktiv sind und /oder sehr vorsichtig, lassen sich damit immer noch ein paar überlisten. Mit einer so leichten Montage angle ich vorwiegend in flachem Wasser bis maximal 3m, sie funktioniert auch bestens in sehr flachem Wasser zwischen 0,5 und 1m.

Eine der besten Ruten für diese Angelei ist ganz sicher die Shimano Diaflash AX  Serie. Es gibt sie in den Längen 2,10m, 2,25m und 2,40m. Jedes Modell ist als UL (1-7g) und L (2-10g). Auf den Bildern von mir seht Ihr die 2,25m UL. Sie ist 2-teilig und hat einen EVA Griffteil, mit nur 105g Gewicht liegt sie perfekt in der Hand. Ich kombiniere sie meistens mit der Shimano Stradic FK 1000 und einer 0,07mm Kariki-Schnur.

Bestechend an diesem Klassiker ist die Aktion: Die ultra-sensible Taftec Spitze ermöglicht absolut dosierte und abwechslungsreiche Köderanimationen vor allem für vorsichtige Fische. Ihr könnt den anbeißenden Barsch erst mal ordentlich in die Spitze laufen lassen, ohne dass dieser sofort etwas davon mit bekommt. Ein richtiges Gedicht mit extremem Spaßfaktor ist auch die Drillaktion der Rute, die macht echt süchtig!

Hinzufügen müsste ich noch meinen derzeitigen Lieblingsköder: das ist der Spike-Tail von Storm in der Größe 3“ (7cm) mit dem ich die momentane Beutefischgröße super imitieren kann.

Es grüßt Jochen Dieckmann

Angelpatenkind Theo Tomaszewski!

Hallo Besucherinnen und Besucher,

heute bin ich sehr stolz auf unsere “Shimano-Familie”, denn Johannes und Dustin haben tatsächlich die WPC gewonnen! Mir läuft ein Schauer über den Rücken, was für ein Erfolg! Meine herzlichsten Glückwünsche an dieser Stelle an die beiden.

Irgendwie muss ich mich aber jetzt aus meiner Sprachlosigkeit befreien, denn auch an der Basis wird bei uns direkt weiter gearbeitet. So möchte ich Euch heute mit großer Freude ein neues Mitglied in der Familie vorstellen: Theo Tomaszewski ist einer von derzeit zwei von Shimano unterstützten Junganglern.

Ich kenne Theo schon seit fast 10 Jahren. Er machte seine ersten Erfahrungen als Barschangler in Schweden, in Deutschland widmete er sich von klein an der Friedfischangelei und handelte sich schon als kleiner Junge den Spitznamen “Stippmaschine” ein.

Seit einem halben Jahr ist er Inhaber des Fischreischeins, nun kann er auch endlich die Spinnrute schwingen. Theo´s aktuelle Kombo besteht aus einer Zodias ML-Rute mit dem Wurfgewicht von 4-12g und einer 1000er Ultegra Rolle. Doch vor dem Spaß kommt erst die Arbeit und er mußte sein Gerät zunächst mal einrichten.

In den Bildern seht Ihr, wie Theo als erstes seine Rolle an das Handteil seiner Rute montiert, um die Schur aufzuspulen. Zuerst belegt er ungefähr die Hälfte seiner Spule mit einer monofilen Unterschnur. Das ist jedem sehr zu empfehlen, denn die Unterschnur sorgt zum einen dafür, dass man nicht so große Mengen an teurer Geflechtschnur verbraucht. Zum anderen fängt die weiche Mono wie ein Puffer Zugbelastungen auf den Spulenkern auf und sorgt für eine gleichbleibend erstklassige Schnurverlegung. Anschließend werden 150m 0,07mm Kariki Geflechtschnur aufgespult. Nun muss nur noch das Flourocarbonvorfach mit dem Verbindungsknoten befestigen werden, Köder dran und schon kann der erste Wurf kommen!

Ich denke, dass diese Beschreibung auch allen Beginnern und Ruteneinrichtern helfen kann,

einen schönen Sonntag wünschen

Theo und Jochen

Köderduell: Softjerk vs. Searchbait

Wer den Blog verfolgt, hat ja im letzten Beitrag gelesen, dass für gestern ein Trip an ein Gewässer mit Dickbarsch-Potential angedacht war. Da war ich dann auch mitm Bernd.

Immer eine Freude.

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Ich wollte es ja komplett mit dem 360GT durchziehen, habe mir aber ein paar Softjerks und beschwerte Offsethaken als Zweitkonzept mitgebracht, falls man ein bisschen tiefer fischen muss. (Der GT braucht eine gewisse Geschwindigkeit, um seinen Aggrowedelkippellauf voll zu entfalten und lässt sich in der 9 cm-Variante nicht tiefer als 1,5 m führen – zumindest nicht horizontal.)

Softjerken war am Anfang ein voller Treffer. Jeder von uns hat bestimmt 50 Barsche gefangen. Dass es nur ein Bild davon gibt, hat aber einen Grund: Die Fische waren klein.

Naja. Das war der beste Softjerk-Barsch des Tages.

Also ab zum Berg. Wieder den GT ran. Aber die mittlere Größe. Schließlich solls hier auch Hechte geben. Fehlbiss. Nochmal angeworfen. Peng. Hängt. Fetter Barsch! Äh.

Etwas früher habe ich den Betrug schon bemerkt.

Ne. Kleiner Hecht.

Trotzdem cool, dass er zweimal gebissen hat.

Dann wieder zurück zu den Stegbarschen. Wieder: Ein kleiner Barsch nach dem nächsten auf Softjerk. Bernd zu mir: “Jetzt kommt die Zeit, wo es sich lohnt, mal was Größeres dranzumachen.” (Kurz vor Dämmerung.) Ich also wieder den 9er GT montiert. Eine halbe Stunde nur Fehlbisse von kleinen Barschen. Dann: PENG!

Herrliche Bildausschnitte, die der Bernd immer wählt.

Schönes Ding. Der einzige Ü35er an diesem Tag.

Na? Auf was kam er denn? Wirklich aufn GT?

Tatsache. Bernd braucht jetzt auch so ein Ding mit Rasselkopf.

Dann Sonnenuntergang. Schön.

Der GT geht schon mal schlafen. Wir sind dann noch ne Stunde heimgefahren.

Und heute? Angelfrei? Ich bin mir nicht sicher. Die Fackel brennt!

Schönes WE!

Johannes

PS: Voll vergessen. Ich habe ja im vorletzten Beitrag über meine GT-Kombos referiert. Für gestern habe ich nochmal umgestellt gehabt, weil ja größere Fische zu erwarten waren und ggf. auch Hechte. Also ne 12er Kairiki auf die Chronarch MGL draufgespult und mit dem 166 M Adrena kombiniert. Warf sich super und hat voll Bock gebracht.

Jetzt ist erstmal genug mit Umspulen. So passt das.