Bachforellen haben bald Schonzeit

Hallo Prostaff-Besucherinnen und Besucher,

ich kann´s kaum glauben!

In knapp 2 Tagen ist schon wieder die Schonzeit für Bachforellen. Kommt mir noch wie gestern vor, als ich ab Mitte April den Brandenburger Forellen nachgestellt habe. Über die Angelei mit der Spinnrute habe ich ja schon einiges geschrieben, aber ich bin auch mindestens genauso oft mit der Fliegenrute unterwegs gewesen. gefischt. Dabei konnte in diesem Jahr deutliche Fortschritte in der Köderführung für Nymphen und Nassfliegen machen. Es setzte durchaus spektakuläre Bisse und grandiose Drills auf meiner 5er Biocraft-Combo und selbstgebundene Fliegen.

Dass ich dabei die drei größten Bachforellen (wahre Giganten!) leider verlor, spornt mich umso mehr für die nächste Saison an. In den Bildern seht Ihr eine Folge, bei der ich einen Nymphe stromab fische mit Live -Biss. Irgendwie sind Brücken auch beim Forellenangeln manchmal echte Hotspots! Hat richtig Spaß gemacht…

Ein schönes Wochenende wünscht Jochen Dieckmann

 

 

Ultra-leicht Granate Cardiff AX!

Hallo Besucherinnen und Besucher,

Die ultra leichte Spinnangelei hat mich mittlerweile völlig in ihren Bann gezogen. Immer öfter nutze ich die Chance, mit superleichten Miniködern verschiedenster Art ein paar Bonus-Fische zu fangen.

Die im vorigen Jahr erschienene Cardiff AX ist ein weiteres von mir sehr geschätztes Gerät aus dem sogennannten UL-Bereich. Sie steht auch im aktuellen Katalog für 2018.

Mit dieser Rute habe ich dann wirklich eine echte Ultraleicht-Rute in der Hand. Mein Modell hat ein Wurfgewicht von 0,7 bis 6g, bei der Länge von 1,98m. Es gibt zwei weitere Modelle: 1,88m, WG ebenfalls 0,7 bis 6g und nochmal 1,98m mit dem WG von 0,5 bis 4,5g. Ein irres Teil, das könnt Ihr mir glauben! Die von mir getestete Rute wiegt gerade mal 73g und hat eine gemäßigt progressive Aktion mit deutlichem Hang zur Parabolik. Alle Modelle sind 2-teilig und edel verarbeitet.

Dieser Aufbau macht die Cardiff zunächst mal zu einer idealen Forellenrute am Teich oder am Bach, denn sie wirft kleine Spoons, Miniwobbler oder winzige Spinner unglaublich weit und genau. Da ich sie erst nach meiner Frühjahrs-Forellen Saison bekam, habe ich sie im Sommer auf Barsch eingesetzt. Superklasse fischt sie sich mit einfach eingekurbelten Mini Zikaden. Dabei ist man vor Überraschungen nicht sicher, einmal schnappte sich ein großes Rotauge das nur 3g leichte Eisen….

Besonders begeistert bin ich immer wieder vom der Griffgestaltung, der kurze Korkuntergriff läßt sich im Wurf einfach unglaublich gut halten, macht jeden Wurf zum Genuß und katapltiert fast schwereloses Zeug wirklich richtig weit raus.

Das geteilte Handteil ist auch insgesamt aus Kork, der Rollenhalter aus Ci4+ Material gerfertigt.

Der schlanke Blank macht das Angeln zum Genuss, trotzdem steckt ein Menge Kraft in dem Rütchen.Wenn mal ein Hecht anbeißt, bekommt man richtig Spaß, die parabolische Aktion hat etwas Klassisches!

Kein Problem-Fisch gelandet- da muss ich auch vor großen Forellen keine Angst haben- im Gegenteil darauf freue ich mich schon!

Richtig gut lassen sich auch kleine Oberflächen-Stickbaits mit der Rute werfen und führen, besonders gefährlich für schöne Sommerbarsche.

Ein weiteres Einsatzgebiet waren Krautfelder, die ich oft nur mit ihrem Eigen-Gewicht oder ganz leichten Jigköpfen mit Wacky-Würmern und Gummikrebsen mit der Cardiff beangelte. Zielgenaue Würfe in Krautlücken gingen einfach super – und die Barsche mochten es.

Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig Appetit machen auf diese tolle Rute. Wie sich wohl die erste Forelle damit anfühlt?

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Familienurlaub und Fliegenfischen

Wie jedes Jahr so stand auch vor kurzem der wohlverdiente Familienurlaub an. Einmal quer durch die Republik, gute Freunde besuchen und natürlich nicht ohne Angeln im Gepäck. Meerforellenangeln im Wiesenbach, Karpfenangeln für den Sohnemann an einem Weiher und zum Schluss noch ein wenig Fliegenfischen an einem absoluten Traditionsgewässer wie der Traun in Bayern.
Letzteres sollte dann auch den Höhepunkt unseres Urlaubes darstellen und wir wurden mit wunderschönen Fischen belohnt, aber seht selbst…

Die NRX von G.Loomis im Einsatz. Bei den großen Fischen war ich froh, mit der Klasse #5 gefischt zu haben.

Das klare Wasser bringt Fische wie gemalt hervor.

Ein Traumfisch aus der Traun und mit Sicherheit einer der schönsten Fische meiner anglerischen Laufbahn.

Auch eine kleine, aber nicht minder schöne Bachforelle mogelte sich zwischen die Regenbogenforellen.

Auch meine Frau bekam ein wenig Praxis im Fliegenfischen und hatte den Schwung schnell wieder drauf.

So darf ein perfekter Familienurlaub gerne aussehen.

Euer
Robert Balkow

Sephia auf Meerforelle

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher

Diese Shimano Rutenserie ist für mich zur Zeit ganz einfach d e r Allrounder im mittel-leichten Bereich des Spinnangelns. In den vergangenen Tagen angelte ich mit dieser Rute mit dem Dropshot Rig auf Barsche und auch das ging richtig gut! Aber davon später….

Im zeitigen Frühling angelte ich mit der Zauberrute auf Meerforellen an der Ostseeküste. Da ich dort bervorzugt mit kleinen Blinkern zwischen 5 und 18g fische, lag ich auch dort mit der Sephia Kombo goldrichtig. Kombo deshalb, denn ist gibt zu dieser Rute die optisch und technisch genau passenende Rolle ebenfalls namens Sephia BB. Bei dieser Stationärrolle handeltes sich um eine leichte Salzwasserrolle in einer 3000er Größe.

Als Schnur gibt es für mich seit Ihrem Erscheinen eigentlich nur noch die Shimano Kariki, in dieser Kombination habe ich sie in der Stärke 0,10mm aufgespult. So konnte ich meinen derzeitigen Küsten-Lieblingsköder, den grünen Gomuku Micro („Green Sardine“) von Storm in 12g in allen Wetter- und Windlagen traumhaft weit und präzise werfen.

Und wenn alles stimmt, dann läßt sich auch meistens das Ostsee-Silber nicht lumpen…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Sephia auf Forelle 2

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher,

auch in meinem letzten Beitrag berichtete ich schon über diese spezielle Rute aus dem Shimano Programm. Bei der Durchsicht meiner Fotos fand ich noch einige Bilderserien, die Ihnen und mir zeigen, wieviel Spaß und Angelerfolge damit möglich sind. In meiner Angelei spielt sie jedenfalls eine sehr große Rolle sowohl bei im Süßwasser als auch im Salzwasser.

Das Bild oben zeigt das Vorgängermodell Sephia SSR, es unterscheidet sich nur unwesentlich von dem aktuellen Modell Sephia BB unten:

Das aktuelle Modell ist mit nur 92g auf der Länge von 2,52m wirklich aussergewöhnlich leicht. Das Gerät hat eine Handlichkeit, die einfach total begeistert, wirft leichte Kunstköder unglaublich weit und ist sehr vielseitig (siehe letzter Eintrag). Ihre Spezial-Eging-Aktion arbeitet im Drill geschmeidig, Fischverluste kommen fast nicht vor.

Gerade im Drill sind unsere Brandenburger Bachforellen nicht zu verachten, ausserdem produzieren sie beim Blinkern, Spinnern oder Wobbeln, ähnlich wie Meerforellen, teilweise sehr agressive Schockbisse. Die Rute muss dann „von jetzt auf gleich“ sehr große Belastungen auffangen und die Schnur mit ihrer Biegung gegen drohenden Bruch stoßdämpfen. Auch dafür ist die Sephia ideal.

Jetzt ein paar Szenen aus dem Frühling 2017:

Noch ist alles ruhig, ein Wurf relativ weit stromauf, zusammen mit meinem Hund hoffe ich auf einen Biss…

Der kommt dann sehr kompomisslose und mit großer Gewalt…

Der Sephia-Blank fängt diese Energie perfekt auf, die Forelle zeigt sich in einiger Entfernung erstmals an der Oberfäche.

In einer anderen Situation sieht man, wie die Rute im Drill mit einer stark kämpfenden Bachforelle arbeitet:

Das macht echt Spaß! Und weil es so schön war, hier noch eine kleine Episode, es hat ordentlich geklatscht!

Alle kleinen Blinker, Wobbler oder Spinner, die ich am Bach benutzte, bekamen einen einzelnen Single-Haken verpasst. Das hier ist der geniale Storm Finnesse Wobbler Gomoku Flutter Slim:

Und nun noch ein paar Bafo-Portraits:

Ich hoffe, Sie hatten Spaß mit den Bildern!

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

Sephia auf Forelle!

Hallo Besucherinnen und Besucher,

Ich  bin ein mittlerweile ein großer Fan der sogenannten „Eging-Ruten“. Das sind Angelruten mit einer speziellen Aktion für die Angelei auf Tintenfische mit speziellen Kunstködern: Egingköder sind sehr eigentümliche Imitationen von kleinen Fischen und Tintenfischen, die anstelle von Haken einen oder mehrere Dornenkränze haben, an denen der Tintenfisch nach Köderkontakt hängen bleibt. eging-lureDiese Köder haben im Verhältnis zu ihrem recht voluminösen Körpern nur sehr wenig Gewicht. Also braucht man für gutes Werfen eine Rute mit gleichzeitig wenig Wurfleistung und viel Kraft, um den großen Luftwiderstand des Köders zu überbrücken. Eine solche Rutenaktion ist keinesfall eine reine Spitzenaktion, sondern eher eine Spitzenaktion im Übergang in eine parabolische Aktion. Die Shimano Rutenentwickler und -bauer stellen also Ruten her, die zugleich 2 physikalische Anforderungen perfekt erfüllen: 1. die erforderliche Schnellkraft für Weitwürfe auch für leichte Köder und 2. die erforderliche Stoßdämpfer-Funktion für optimale Drills ohne Fischverluste auch bei sehr weichen Fischmäulern (Tintenfische=Mollusken=Weichtiere!) oder knapp gehakten Fischen.

Für meine Einsätze sind Eging-Ruten in vielen Bereich optimal, denn ich bin sehr oft als Forellenangler in Süß-und Salzwasser. mit Köder zwischen 5 und 20g unterwegs. Die Sephia BB/M aus dem aktuellen Shimano- Programm ist eine wundervolle leichte Salzwasserspinnrute. Ich habe allerdings noch das Vorgängermodell Sephia SS, die eigentlich identisch sind. Die Rute verwende ich gleichermaßen gerne zu Angeln auf Meerforellen, Bachforellen, Rapfen und Barsche einsetze. Perfekt kombiniert mit der gleichnamigen Sephia BB-Rolle habe ich schon viele tolle Momente und Fische mit ihr gehabt. Super zusammen arbeitet sie mit kleinen Blinkern, Spinnern oder Wobblern, aber auch als Dropshot-Rute macht sie einen richtig „schlanken Fuß“. Kein Wunder, das Ding bringt bei einer Länge von 2, 52 gerade mal 93g auf die Waage. Besser geht es derzeit einfach nicht. Bitte laßt Euch nicht von der angegebenen Wurfgewichtsangabe irritieren. Die für das M- Modell (medium) angezeigten 2,5-4g beziehen auf die Eging-Köder. Ich würde für mein Modell das tatsächliche Wurfgewicht mit 3-18g beziffern.

Im folgenden seht ihr die Sephia mi Live-Biss und Aktions-Studie am Bach bei der Angelei mit kleinen Blinkern und Löffeln. Am Bach kombiniere ich sie gerne mit einer kleinen 1000er Rolle, hier mit der Stradic 1000HG. Auch das passt super zusammen, vor allem weil ich hier sehr feine Schnur verwende (Kariki 0,07mm). Unbedingt mal anschauen das geniale Teil!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Auf Bachforelle mit der neuen Sahara

Vereehrte Besucherinnen und Besucher,

endlich geht alles wieder los!

Auch in diesem Jahr startete ich die Raubfischsaison mit der Angelei auf Bachforellen am Brandenburger Niederungsbach. Ich muss mich jedesmal entscheiden zwischen der Spinn-oder der Flugangelei. Das fällt mir eigentlich immer schwer, denn beides ist für mich gleich reizvoll.

Zum Spinnangeln bevorzuge ich eine leichte bis sehr leichte Spinnrute, um auch sehr leichte Blinker oder Wobbler gut werfen zu können. Zu einer solchen Rute gehört natürlich ebenfalls eine sehr leichte und kleine Rolle. Ich bespulte die neue Shimano Sahara FI mit der ebenfalls für 2017 erstmals unter Shimano erschienene Kariki Geflechtschnur in 0,07mm und fischte diese Komponenten an der bewährten Zodias ML 2,03m Rute mit dem Wurfgewicht 4-12g.

Als Blinker-Köder dienten mir kleine Löffel und Kleinstwobbler. Die Löffel-Blinker: 1. Blue Fox Moresilda Trout Series in 4,8cm, 6g 2. Blue Fox More-Ungen 2,6cm, 2,5g. Als Wobbler nutzte ich die Miniversionen vom Rapala Countdown in 3cm, 4g und 5cm, 5g. Diese Köder ließen sich mit der genannten Kombo sehr gut werfen. Besonders die Kleinversion des Küstenblinkers Moresilda brachte Bonusfische mit sehr weiten stromauf oder stromab geführten Würfen, wenn die Bafos durch den hohen Angeldruck sehr vorsichtig geworden waren und anscheinend ein wenig mehr Abstand zum Angler haben wollten.

Ingesamt kann ich dazu raten, die Köderführung abwechslungsreich zu gestalten, auch immer mal stromab zu werfen und zusätzlich die Einholgeschwindigkeit zu variieren. Und bitte nicht wundern, dass in meiner Köderliste kein Spinner auftaucht. Selbstverständlich ist der Spinner ebenfalls ein vorzüglicher Köder zum Forellenangeln. Ich mag einfach die Ähnlichkeit zu einer meiner anderen Lieblingsdisziplinen: dem Meerforellenangeln an der Küste. Bachforelle und Meerforelle sind extrem nah verwandt- so auch meine Angelmethoden – ganz einfach!

Die neue Sahara hat sich jedenfalls super bewährt, gerade wenn der ein oder andere Fisch in die Bremse zog. Auch diese Rolle ist mit dem kaltgeschmiedeten und darum extrem robusten Hagane-Getriebe ausgestattet. Das 1000er Modell wiegt 215g, hat eine 5 :1 Übersetzung und damit einen Einzug von 66cm pro Kurbeldrehung. Ihre Zuverlässigkeit und ihr ruhiger Lauf ermöglichten mir die volle Konzentration auf den Wiesenbach…

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

P.S.: Die sensationelle Shimano Kariki Schnur bekommt demnächst noch einen Extra-Eintrag!

 

 

 

 

 

Edel abwaten ! X-Protect Wathose von Rapala

Hallo Besucherinnen und Besucher,

als überzeugter und begeisterter Meerforellenangler bin ich besonders von einem bestimmten Ausrüstungsgegenstand abhängig: Einer guten Wathose!

Die habe ich mit der X-Protect aus dem Hause Rapala nun gefunden. Beim herbstlichen Küstenwatangeln auf Meerforellen und Plattfische habe ich sie eingeweiht.

Grundsätzlich muss man sich beim Kauf einer Wathose für ein Modell aus Neopren oder aus Polyester entscheiden. Beide haben ihre Vorteile und Nachteile:

  • Eine Wathose aus Neopren ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man sich gegen kaltes Wasser schützen muss und sich nicht allzu viel bewegt. Eine bis zu 5mm starke Neoprenwand hät wirklich sehr gut die Körperwärme. Bei viel Bewegung, z.B. durch weites Laufen zu den Angelstellen am Strand, bietet die „schwere Rüstung“ allerdings nur eine begrenzte Bewegungsfreiheit. Außerdem gerät man leicht ins Schwitzen, dann wird die Hose von innen nass. Und das ist nicht gerade angenehm!
  • Eine sogenannte atmungsaktive Wathose aus Polyester trägt sich viel leichter und empfielt sich vor allem für Angler, die auch bei mittleren bis warmen Luft- und Wassertemperaturen unterwegs sind. Ich mache z.B. sehr gern häufige Standortwechsel, mit teils weiten Fußmärschen. Bei längerem Stand im kalten Wasser besteht allerdings die Gefahr des Auskühlens.

Bei der hier vorgestellten Wathose handelt es sich um ein Polyester-Modell mit einem wirklich begeisternden Tragekomfort. Schon beim Auspacken war ich über das unglaublich geringe Gewicht der Hose überrascht. Der Eindruck nach einer Woche Watangeln an der Ostseeküste bei überwiegend ungemütlichem Wetter bestätigte sich. Ich hatte noch nie eine bequemer und besser sitzende Wathose. Und der Wohlfühlfaktor spielt bei dieser Art der Angelei eine erhebliche Rolle…

Zu den Details:

  • Farbe: stahlgrau, Füßlinge und Träger schwarz;
  • Schulterträger elastisch, eine Kreuzverstärkung verteilt im hinteren Schulterbereich optimal den Druck;
  • bequeme Füßlinge aus warmhaltendem Neopren;
  • innere wasserdichte Tasche für Dokumente, Handy etc.
  • Aussentasche mit Reißverschluß für Zubehör;
  • Gummizug zum Überstülpen über den Watschuh sorgt für sicheren Halt und verhindern das Eindringen von Sand in die Watschuhe;
  • Größen/Schuhgrößen: S/8-9, M/9-10, L/10-11, XL 11-12, XXL 12-13.

Ich habe mit meiner Körpergröße von 1,90 das XXL Modell. Wichtig zu bedenken ist, dass man für so eine Wathose zusätzlich spezielle Watschuhe /(-stiefel) benötigt, die der Fachhandel für uns bereit hält. Diese Extra-Investition lohnt sich aber meiner Meinung nach sehr, denn so kombiniert man den hohen Komfort der Hose mit einem ebenfalls hohen Laufkomfort und optimaler Beweglichkeit.

Unter der Wathose kombinieren ich gerne je nach Temperatur spezielle Funktions-Winterunterwäsche mit einer dicken Jogginghose.

Zum Schluß noch ein wichtiger Tip: die Watschuhe müssen immer ein bis zwei Schuhgrößen größer sein als Eure normalen Schuhe. Denn die Neoprenfüßlinge brauchen im Schuh bedeutend mehr Platz als Strümpfe oder Socken.

Ich freue mich schon sehr auf die nächste Küstentour im Frühjahr, denn ich bin bestens gerüstet…

Pertri Heil wünscht Jochen Dieckmann

das Bild aus dem Rapala- Katalog

Modenschau an der Steilküste…

… ich glaube, ich muss den Catwalk noch ein wenig üben…

die Reissverschluß- Aussentasche

die sehr einfach nach aussen klappbare Innentasche

Klickverschluß- Träger

den Watkescher hänge ich in den Gürten ein und befestige ihn mit einer Schnur-Schlaufe daran

die Trägerquerverbindung sorgt für angenehmes Tragen

Watschuh mit noch hockgeklappter Stulpe direkt nach dem Anziehen

und mit heruntergezogener Stulpe als Sandschutz, vorn kann man sie mit einer Klammer an Schnürband einhängen und sicher befestigen

Hose dicht? Alles super! Die Forellen können kommen…

Biocrafting! Auf Forellen mit Fliegenrute und Nymphe

Liebe BlogbesucherInnen,

die größte Freude vieler Forellenangler liegt darin, ihre Fische mit der Trockenfliege zu fangen. Diese muss exakt und kunstvoll serviert werden und meistens genau auf Linie laufen, um von der Forelle genommen zu werden. Auch ich weiß diese Angelei mittlerweile sehr zu schätzen.

Aber es gibt Situationen, in denen geht eine Naßfliege oder Nymphe besser. Meine Situation für die Nymphe fand ich immer wieder vor einer kleinen Sohlschwelle im Fluß. Dort funktionierte die Nymphe sehr gut! Die Schnur musste ich nach dem ca 12-15m weiten Auswurf stromauf ziemlich schnell mit der Strömung von Hand einziehen („einstrippen“). Das erforderte durch aus eine gute Bewegungs- Koordination, ansonsten drohte Hängergefahr.

Fantastisch fand ich allerdings die krassen Einschläge in das leichte Flugangelgerät, wenn die Trutten voll motiviert auf die kleine Larvenimitation knatterten. Heftige Drills und sehr krumme Rute inklusive.

Bekennend nicht ausschließlich trocken!

Euer Jochen Dieckmann

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satter Einschlag in die 5er Bio-Kombo

das fetzt!

das fetzt!

DCIM107GOPRO

richtig Druck!

starke Gumpenrakete

starke Gumpenrakete

 

 

Meine Nerven! Forellenangeln mit der Fliegenrute

Hallo BlogbesucherInnen,

nun ist eigentlich schon Sommer und die frühjährliche Forellenangelei zumindest als mein anglerischer Schwerpunkt gelaufen. Gut gelaufen!

Ich war verhältnismäßig oft mit der Spinnrute unterwegs, hatte ich doch einige neue tolle Ruten einzuweihen. Aber spätenstens mit dem zahlreichen Erscheinen von Ephemera danica, besser bekannt als Maifliege war dann ein Fliegenruten-Solo angesagt. Besonders in puncto Trockenfliegenanglen bin ich allerdings noch ein echter Anfänger.

Gefangen habe ich meine „Trocken- Bachforellen“ in diesem Frühling ausschließlich mit der 5er (Biocraft) Rute, denn die Fische waren verhältnismäßig groß und vor allem echt kampfstark. Da war es gut, ein wenig mehr Druck aufbauen zu können, um die Fische im Drill aus den Hindernissen heraus zu halten.

Ich hatte einige Fehlbisse, aber ich habe sicher auch einige Fehler gemacht. Vor allem ärgerte ich mich oft über meine aus anderen Angelarten übernommene Neigung zum seitlichen Anschlag. So gelang es mir immer wieder, den Fischen die Fliege sauber aus dem Maul zu ziehen. Meine Nerven lagen teilweise echt blank. Ich werde mich weiter bemühen: Immer schön nach oben anschlagen und dabei die Schwimmschnur fein vom Wasser abheben!

Eine erfolgreiche Angelei wünscht

Jochen Dieckmann

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