Die neue Fireblood kommt…

Liebe Blog BesucherInnen

Teamkollege Veit und ich sind die deutschen “Botschafter” für die Neuauflage der legendären Shimano Fireblood Ruten Serie. Wir fühlen uns sehr geehrt! Mit Spannung erwarteten wir die feuerroten Edelruten. Wir können Euch 4 verschiedene Modelle vorstellen. Hier meine erste Meldung!

Das hier vorgestellte Modell suchte ich aus, weil ich immer öfter mit sehr kleinen Spinnködern auf Meer-und Bachforellen angle.

Die Rute ist 2,69m lang, zweiteilig und hat ein Wurfgewicht von 3-15g. Damit dürfte sie eine perfekte Rute für die sehr leichte Angelei auf Meerforellen in Fjorden darstellen. Ich bin schon sehr gespannt auf meinen nächsten Küstenbesuch.

Aber zunächst testete ich die Rute beim Frühlings-Bachforellenangeln in Brandenburg. Ich kann es vorweg nehmen, die Rute hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Für alle Finessisten, die jetzt denken: das Teil ist doch viel zu lang! Nein! Einfach perfekt für die Uferangelei, bei der es am Bach sehr oft darauf ankam, den Köder parallell direkt am eigenen Ufer hinter dem Pflanzengürtel zu führen. Unmöglich mit einer kürzeren Rute.

Darüber hinaus erwies sich die feine schnelle Aktion der Rute als idealer Gegner für die oft brachialen Attacken der teils wirklich stattlichen Rotgetupften. Vorsicht: Angeln mit Suchgefahr!

Genial finde ich die rote (metallic) Lackierung, die bei jedem Licht ein wenig anders schimmert und die optisch sehr gelungene flammenförmige Aussparung am Griff: sie liegt perfekt in der Hand und habe den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

Winzige Köder, wie der kleinste Rapala Countdown (2,7g), oder der neue Blue Fox More Ungen Forellen-Miniblinker (2,5g) liessen sich mit der Fireblood unerwartet weit und genau werfen, auch das ein Genuss! Technisch und farblich super passend für die Rute finde ich die Shimano Stradic Ci4+ FA 2500. Bespult mit der 0,08mm Sufix Nanobraid war ich bestens gerüstet! Und nun die Bilder.

Beste Grüße von Jochen Dieckmann

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Pirsch am Brandenburger Forellenbach

Pirsch am Brandenburger Forellenbach

ein perfekter Griff

ein perfekter Griff

2-15g Wurfgewicht, genau rictig für eine Forellenrute

3-15g Wurfgewicht, genau richtig für eine Forellenrute

mit der 2,70er Länge kann ich die Ufertstrukuren ganz genau ausfischen, ganz ohne Pflanzen kontakt!

mit der 2,70er Länge kann ich die Ufertstrukuren genau ausfischen, ganz ohne Pflanzenkontakt!

und bäämmm! Jetzt muss ich die Forelle mit Druck am Krautgang hindern....

und bäämmm! Jetzt muss ich die Forelle mit Druck am Krautgang hindern….

 

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der nur 2,5cm große Rapala Coutdown brachte viele Bisse

der nur 2,5cm große Rapala Coutdown brachte viele Bisse

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Hauptsache Forelle Teil 4: Zodias Spin ML

Hallo Blogbesucher,

Ich bin im Stress. Gleich will ich meinen ersten Hechtversuch 2016 starten. Die Forellenangelei hatte mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich bin richtig “eingegroovt”. Heute gibt es wenig Text. Ich habe für Euch eine kleine Bilderserie mit Bachforellen-Live Biss. Die spricht hoffentlich für sich. Nur noch soviel: Rute: Zodias Spin ML, Rolle Stradic Ci4+ 1000, Köder Twister, Wetter Hagel, Graupel, Wind, Hund dabei! Here we go!

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Kurzes Lebenszeichen! – Erfolgreiche Meerforellensaison und mehr …

Der März und der April sind wie im Fluge vergangen und es blieb kaum Zeit zum Luft holen.
Zunächst war ich mit zwei Reisegruppen in Folge insgesamt 18 Tage in Panama (Bericht folgt ebenfalls) und danach folgte nahtlos eine der “stressigsten” Zeiten des Jahres im Leben eines Bodden- und Ostseeguides – die Lachssaison. Mit Vor- und Nachbereitung kommen da locker im Schnitt 12 Stunden Arbeit am Tag zusammen + die leidige Büroarbeit. Da bleibt vieles auf der Strecke und man beschränkt sich nur noch auf das Wesentliche.

Neben einer recht durchwachsenen Lachssaison zeigten sich die Meerforellen wiederum äußerst beißfreudig und bei den wenigen Wurftouren konnte ich schöne Fische im Boot begrüßen.

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Gewichtige Überraschung! Meinen eigenen Meefo-PB konnte ich dieses Jahr auf satte 84 cm/5,8 kg  hochschrauben. Insgesamt konnten wir an diesem Tag 6 Forellen überlisten und meine Gäste entschieden (wie es sich gehört) die Wertung 5:1 für sich.

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Obwohl ich lieber die DIALUNA XR S906M zum Meerforellenfischen bevorzuge, zeigte mir mein Kumpel Micha, dass man auch mit der S806ML große Fische sicher ausdrillen kann.

Ein Traumfisch von 72 cm auf die leichte Rute. Der perfekte Moment!

Ein Traumfisch von 72 cm auf die leichte Rute.
Der perfekte Moment!

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Erfolgreiche Tagesbilanz

Zwischendurch nutzte ich mal einen freien Tag um mit meinem Sohnemann seine neue Rute und Rolle einzuweihen, die es für ihn kurz vorher zum Geburtstag gab. Seit seinem 3. Lebensjahr lehren wir nun schon gemeinsam den Schaproder Hafenplötzen und -barschen das Fürchten und nun wurde die nächste Stufe der “Anglerkarriereleiter” erklommen – das Heringsangeln.

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YASEI Red Player und Sedona 3000FE im Kampf gegen die Heringe. Die Kombo ist perfekt und wie es sich gehört, musste Papa vom Wurf über den Dril bis hin zur Landung nicht assistieren. Nur die zappeligen “Ostseetarpone” vom Haken befreien klappte noch nicht ganz so.

Stolz wie Bolle! Da er ja jetzt das Heringsdiplom erfolgreich bestanden hat, habe ich ihm versprochen, dass wir im Sommer mal gemeinsam auf Dorsche angeln werden. Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß!

Stolz wie Bolle!
Da er ja jetzt das Heringsdiplom erfolgreich bestanden hat, habe ich ihm versprochen, dass wir im Sommer mal gemeinsam auf Dorsche angeln werden. Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß!

Der April bot ansonsten nur wenig Zeit um mal Luft zu holen und wenn, dann habe ich wenigen Windausfalltagen endlich mal wieder die Gelegenheit genutzt um mich mit der Wathose in die Brandung zu stellen. Herrlich der Kontakt mit dem Element und wo könnte man sich besser erholen sowie neue Kraft tanken als am Wasser!

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Was gibt es schöneres als einen Tag am Strand?

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Speedmaster Seatrout + Exsence Ci4+ 4000XGS und 0,13mm PowerPro Super 8-Slick = Ostseesilber

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So ganz nebenbei habe ich auch noch die neuen GoreTex Mützen aus der Bekleidungkollektion für gut befunden. Selbst bei längeren schweißtreibenden Fußmärschen staut sich darunter keine Wärme und man behält immer einen kühlen Kopf.

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Bootsangeln ist ja schön und gut, aber diese hart erkämpften Fische bei grenzwertigen Bedingungen (teils Wellen in Schulterhöhe) zählen für mich doppelt und lassen das Anglerherz höher schlagen.

Nun geht die Trollingsaison für mich dem Ende entgegen und die Tage werden wieder etwas kürzer. Seit dem 1. Mai ist die Hechtschonzeit vorbei und ich verspreche in der nächsten Zeit wieder öfter von mir hören zu lassen.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit am Wasser!

Euer Robert

Hauptsache Forelle Teil3: Blu-Ro Light Game Tubular

Hallo Bogbesucher,

in diesem Eintrag geht es um eine sehr filigrane Rute aus der Salzwasser- Spinnruten Serie Blue Romance. Eric und ich hatten ja schon mit großer Begeisterung vom Modell Eging aus der gleichen Baureihe berichtet.

Light Game sind sehr feinfühlige Ruten für die Salzwasserangelei mit kleinen bis sehr kleinen Köder. Hier die Übersicht über die unterschiedlichen Modelle:DSCN5710Das von mir beschriebene Modell ist das neue Tubular Modell. Die Tubular Spitze ist keine massive sogenannte Solid Tip. Trotzdem ist sie eine tolle Altenative zu “solid”.Sie ist hohl und dementsprechend deutlich weicher. Damit ist diese Rute sehr gut geeignet, wenn die Spinnköder überwiegend eingekurbelt werden. Gerade Forellen stupsen unsere Köder oft mehrmals an. Eine steife Spitze würde den Fischen dabei einen sehr direkten Widerstand bieten. Die Folge: der Fisch dreht meistens nach dem ersten Zupfer ab. Ein weiche Spitze hingegen zeigt den Biss deutlich an, ohne den noch zögernden Fisch gleich zu verprellen – ein Riesenvorteil!

Natürlich ist so ein feines Rütchen auch hervorragend zum Forellenangeln am Bach geeignet. Am besten kombiert finde ich sie mit einer schönen kleinen Stationärrolle wie der neuen 1000er Stradic FK. Diese Kombi arbeitet wunderbar mit sehr dünnen Schnüren, also habe ich eine 0,06mm PowerPro white aufgespult. Als Vorfach dient mir abermals ein 0,18 mm Aspire Flourocarbon in 1m Länge. So ausgerüstet kann ich Kleinst-Wobbler, -Blinker, -Spinner oder -Gummis sowohl erstklassig werfen, als auch animieren.

Bei den Erinnerungen an den ersten Einsatz der Blu-Ro Light Game, stockt mir jetzt noch der Atem: Bissübertragung und Drill waren einfach der Hammer. Die feine und dennoch kraftvolle Aktion der Rute liess einer gut gehakten Bachforelle keine Chance. Das feine Schnur-Material wurde gegen die massive Bisse und Fluchten von kräftigen Fischen perfekt abgepuffert. Spaßfaktor garantiert, wie gemacht für diese Angelei!

Beste Grüße von Jochen Dieckmann

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Hauptsache Forelle Teil 2: Zodias BFS Casting

Liebe Blogbesucher,

nach Johannes` sonntäglicher Hammer -Performance mit seiner Expride- Aldebaran- Kombo am Forelllenbach (Glückwunsch, Hannes für die PB-Bafo!), bekam auch ich mächtig Lust auf ein “Trout-Casting”. Wunderbarer Weise traf bei mir gleich am Montag darauf u.a. die heiß ersehnte Shimano Zodias “Castette” ein. Das BFS Modell (Baitcast-Finesse-System) ist einteilig, 2,03m lang und darf zwischen 4 und 12g werfen. Ich kombinierte die Rute mit der aktuellen Chronarch Ci4+, 0,10mm PowerPro White und 1m 0,22m Apsire Fluorocabon.

Ab dafür nach Feierabend an den Forellenkanal! Mit zitternden Fingern die ersten Würfe. Genial! Wirft sich super die Kombo! Egal ob Spinner, kleine Blinker oder Wobbler. Endlich wieder mit der unbeschreiblichen Direktheit der Baitcaster angeln! Immer wieder schräg stromauf oder stromab geworfen und sauber direkt vor dem Schilf per Daumen auf Spule gestoppt. Klack- Köder läuft. Biss kann kommen.

Einige Fehlbisse liessen sich nicht vermeiden, aber auch die waren spektakulär und ich konnte sie teilweise fotographisch einfangen. Ich hoffe, Ihr könnt Euch beim Betrachten der Bilder vorstellen, wieviel Spaß ich an diesem Feierabend hatte!

LG von Jochen Dieckmann

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Biss auf den stromauf geworfenen Blinker!

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die Bafo macht ordentlich Druck…

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die Chronarch Bremse und die geniale Aktion der Rute arbeiten perfekt…

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langsam läßt sie nach…

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immer dabei: Rapala Klappkescher mit Gummi - Netz

immer dabei: Rapala Klappkescher mit Gummi – Netz

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immer dabei: Laika mit großem Interesse

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geschafft! ein ordentlicher Brummer!

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Wurf stromab vor die diesseitige Schilfkante…

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…und Biss!

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spektakulärer Biss auf der anderen Seite stromab!

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gelungene Einweihung

 

Hauptsache Forelle Teil1

Willkommen liebe Blog -Leser,

endlich Saisonstart!

Seit einer Woche bin ich voll im Forellen-Fieber! “Hauptsache Forelle” soll eine kleine Serie werden. Es geht zwar in erster Linie ums Fische fangen, aber ich habe vor, ein paar unterschiedliche Dinge auszuprobieren. Im Berliner Umland angeln wir in einigen Bächen und kleinen Flüssen mit der Brandenburger Salmonidenkarte. Die Niederungsgewässer bieten nicht unbedingt eine vergleichbar spektakuläre Kulisse wie die Bäche der Hoch- und Mittelgebirge. Trotzdem macht diese Angelei süchtig!

In den vergangenen Tagen hatte ich bei jedem Ausflug mit der Spinnrute mit einer Menge von Fehlbissen zu kämpfen. Aber wenn es dann mal wirklich einschlägt und eine Bachforelle den Köder richtig gepackt hat, ist Adrenalin pur angesagt.

Im ersten Beitrag geht es um bewährtes Gerät, das ich schon in 2015 erfolgreich getestet habe. UL- Kombos wie diese möchte ich für die Forellenangelei unbedingt empfehlen. Die hier verwendete Shimano Yasei Red Perch hat ein Wurfgewicht bis 10g und ist 2teilig mit der Gesamtlänge 1,90m. Als Rolle verwendete ich die superfeine Shimano Symetre 500. Schnur: o,o6mm PowerPro white, 1m 0,18mm Aspire Fluorcarbon.

Als altgedienter Meerforellenangler habe ich ein großes Vetrauen zu allen Metallködern, besonders Blinker haben es mir angetan. Der Forelle auch, als sie mit voller Wucht hinter einem Wehr auf den grünen 5g Gomoku Lead Spoon knallte…

Ob auch ihr dafür einen treuen 4-Beiner braucht, bleibt dahin gestellt, ich schon!

Bis bald, Jochen Dieckmann

Beratung! Welcher Köder? Mein Hund wollte Eisen...

Beratung! Welcher Köder? Mein Hund wollte Eisen…

also Blinker!

also Blinker!

Ankunft am Wehr, Hoffnung…

ausserdem fand mein Hund, wir müssen zum Wehr...

ausserdem fand mein Hund, wir müssen zum Wehr…

überredet! Ankunft am Wehr. Hoffnung!

überredet! Ankunft am Wehr. Hoffnung!

...und den Mini-Blinker quer durchs Becken gekurbelt

…und den Mini-Blinker quer durchs Becken gekurbelt…

Supersache: es hat geklappt. Hund und Mensch sind zufrieden. Danke für die moralische Unterstüzung, Laika!

Supersache: es hat geklappt. Hund und Mensch sind zufrieden. Danke für die moralische Unterstüzung, Laika!

Traumstart am Forellenbach

Am Samstag war Saisonauftakt am Brandenburger Truttenbach. Allerdings hatte der Hannes keine Zeit. Denn im Angelverein wurden die Boote zu Wasser gelassen. Einer der besten Termine im Jahr. Nicht nur weil er das nahende Ende der Barsch- und Hechtschonzeit ankündigt. Da wird dann auch immer ein Bier getrunken und angegrillt. Wobei ich kurz vor der Fleischausgabe abgehauen bin. Ich hatte noch einen zweiten Termin: Der fand auf meiner Couch statt. Abstiegskampf. Mein VfB musste in Augsburg ran. 1:0 verloren. Ein Gruselkick vom Feinsten. Der Finger war immer am Zapper. Nur schwer war’s zu ertragen, was die Roten da auf den Platz gezaubert haben. Sieht verdammt nach Relegation aus. Aber was interessiert euch das? So viele VfB-Fans wird’s hier nicht geben.

Nun ja. Ein bisschen was hat das Fußballspiel dann doch mit diesem Blog zu tun. Schließlich galt es, der emotionalen Schieflage entgegenzusteuern. Was ist da funktionaler als ein Spaziergang mit der Trutten-Flitsche? Und so sah ich mich am Sonntag zwischen 7 und 9 gezwungen, mein Forellentackle zusammenzusuchen, Spinner abzurüsten auf Einzel- und Doppelhaken, die Wobbler von einem Haken zu befreien etc. Schnur wollte ich auch noch umspulen. Aber erstmal ins Internet rein und das Wetter checken. Hmmmmm. Leichter Regen von jetzt bis mittags. Und dann auch noch Sonntag. An diesem zweiten Tag der Truttensaison sind bestimmt schon 150 Mann den Bach entlang gestiefelt. Mit Spinnern, Gummis und allem, was die Köderkisten hergeben. Und eigentlich wolltest Du doch Dir doch auch den Rücken freiarbeiten für nächste Woche, Alter!

Also die Truttenpläne ad acta gelegt, die entsprechenden Dokumente in Word aufgemacht und wieder Buchstaben und Zahlen in die Maschine geklopft. Dann ruft Jochen an. Die verkürzte Version eines 15-Minuten-Telefonats: „Wollte mich mal melden. War gestern Forellenangeln. Hatte nur 2. War aber erst nachmittgas da und habe gehört, dass morgens 50 Mann am Start waren. Es soll nicht mal mehr Parkplätze gegeben haben. Kein Wunder, dass da nix gebissen hat. Heute wird’s ähnlich sein. Habe trotzdem Bock. Kommste mit?“ „Ja. Klar. Wann?“ Um 15 Uhr waren wir am Bach, der eigentlich mehr ein Kanal ist.

Vorher habe ich mir noch kurz eine Frage beantwortet, die mich letzte Woche schon beschäftigt hat, die aber eigentlich keine Frage war: Baitcaster- oder Spinning-Gear? Ich habe so ne neue Aldebaran. Die hat noch keinen Wobbler geschmissen, geschweige denn einen Fisch gedrillt. Mit Schnur war sie schon bespult. Allerdings mit feiner Nanobraid. (Sieht nach 8er aus.) Und ich angel doch so gern mit Mono auf Forelle. Aber ich wollte auch sehen, wie leicht ich mit der Rolle und der Expride BFS werfen kann. Also das dünne Geflecht drauf lassen. Die Rute ist ja jetzt auch kein Besenstil.

Am Wasser angekommen die nächste Frage: Spinner, Gummi oder Wobbler? Klare Ansage: Countdown. Die ersten Würfe noch mit dem 7 cm-Modell. Das ging so gut, dass ich ein paar Würfe auf den 5er runtergegangen bin. Und dann Strecke machen. Immer schön stromauf werfen. Diagonal. Und nach 120 Metern war die Latte auf einmal krumm. Ein heftiger Drill. Kescher ausfahren. Einnetzen. Bingo!

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Schrullig. Uraltes Konzept. Aber halt immer noch ein Bringer. Der 5 cm-Countdown in Gold-Schwarz mit dietelgetuntem Endeinzelhaken.

 

Nach dem Vermessen stand fest: Bachtrutten-Rekord mit 51 Zentimetern! Sensationell.

Ich angle seit 3 Jahren im Schnitt 10 Tage auf Forelle. So ein schöner Fisch war mir bis dato nicht vergönnt. Ein Auftakt nach Maß...

Ein Auftakt nach Maß: Ich angle seit 3 Jahren im Schnitt 10 Tage auf Forelle. So ein schöner Fisch war mir bis dato nicht vergönnt. Perfekt.

 

Ich hatte eigentlich mit Nachläufern, Anschiebern und Fehlbissen gerechnet. Aber nicht mit so einem Fisch. Schließlich bekommen die Forellen an den ersten Tagen der Saison richtig auf die Mütze. Naja. Das sollte dann ja auch so kommen. Einen Fisch fing ich noch. Dann war Sense.

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Macht sich echt gut am Bach. Schon cool, wenn man nicht umklappen muss und der Köder mit dem Auftreffen direkt losläuft…

 

Ein paar hatte ich noch kurz dran. Ansonsten durfte ich mich über schöne Würfe freuen, frische Luft und sogar ein paar Sonnenstrahlen.

Es hätte schlechter losgehen können. Dementsprechend motiviert bin ich für die nächsten Ausflüge. Jetzt aber schnell das Dokument wechseln. Die Arbeit ruft…

Bis die Tage!

Johannes

Endlich wieder Trutten-Time!

Seit ich vor knapp 2 Wochen wieder zurückgekommen bin aus Spanien, sitze ich vor der Flimmerkiste und hacke Buchstaben und Zahlen in meine Tastatur. Übel. Übel. Dabei hätte ich doch problemlos weiterangeln können. Schon doof, dass man auch arbeiten muss im Leben.

ABER: Was vor 10 Tagen noch ein kaum sichtbarer Lichtstreif am Horizont war, blendet jetzt fast schon so stark, dass ich den Bildschirm kaum mehr wahrnehmen kann vor lauter Gegenlicht. Instiktiv zieht es mich zu den Wobblerkisten und den Spinnerboxen und zu den Tüten mit den Kleingummis und der Finesse-Jig-Kiste. Schließlich geht am 16.4. die Trutten-Saison los bei uns. Oh Mann. Schnurumspulen muss ich auch noch. Auf die Alde muss frische Mono drauf.  Und auf die Statio auch. 20er oder 16er? Und womit fange ich an? Baitcaster oder Statio? Wobbler oder Spinner? Sind da überall die Widerhaken angezwickt? Soll ich mir schon mal Nudelsalat vorkochen, damit ich Power für lange Touren durch den Wald habe? Welche Strecke fische ich zuerst? Verdammt. Freue ich mich auf Sonntag oder Montag!

Warum? Darum:

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Keine Kompromisse

Beim Forellenangeln ist die wichtigste Verbindung zum Fisch das Vorfach.

Wir vom Trout-Team Germany, nutzen als Vorfachschnur die Aspire Fluorocarbon.
Hier kommen die Durchmesser von 0,12 bis 0,25 mm bei uns zum Einsatz.

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Eine der optimalen Eigenschaften dieser Schnur ist, dass sie viermal schneller sinkt als eine monofile Schnur. Dies ist gerade beim leichten angeln mit Bienenmaden ideal. Sie ist eine sehr weiche Schnur und damit gut für eine natürliche Köderpräsentation geeignet.

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Beim Hakenbinden merkt man schnell, dass diese Schnur keine Wünsche offen lässt, denn die Art und Weise wie sie sich beim Binden bzw. Knoten verhält ist einzigartig für eine Fluorocarbon Schnur.

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Da wir sehr viel mit rotierenden Ködern angeln, benötigen wir eine Schnur die sich nicht verzwirbelt bzw. verdrallt.

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Mit der Aspire Fluorocarbon haben wir die optimale Vorfachschnur gefunden um optimal auf Forellen zu Angeln.
Euer
Toto

Mit der 8ter Fliegenrute auf Meerforellen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute möchte ich noch einen kleinen Rückblick auf den Herbst machen, denn auch da schlug immer wieder die Stunde für die G.Loomis Pro4X Trout der AFTMA Klasse 8. In diesem Beitrag geht es um die Wat-Angelei auf Meerforellen. Wenn ich an der Küste bin, kombiniere ich gerne die Spinnangelei mit Blinkern und Wobblern mit der Streamerfischerei unter Benutzung einer Fliegenrute. Mittlerweile nutze ich die Fliegenrute mindestens zu 50% meiner Küstenangelstunden. Vom rein sportlichen Aspekt mal abgesehen, macht der Einsatz von Fliegenrute vor allem dann Sinn, wenn der Zielfisch Meerforelle eher auf z.B. Garnelen anspricht als auf Fischnahrung. Ich verwende als Köder neben Garnelenimitationen auch gern auffällige Fisch-Streamer (Muddler aus Rehhaar) mit Riesenaugen im Grundel-Look. Eine Rute der Klasse 8 läßt sich an der Küste prinzipiell immer fischen, ihr besonderer Vorteil liegt darin, daß auch größere Streamer zu Einsatz gebracht werden können.

Bei aller Kraft ist meine 8ter Pro4X Trout eine feinfühlige Rute, mit der mir das Werfen und Drillen riesigen Spaß macht. Sie 2,70m lang und hat eine für die Küste ideale schnelle und steife Aktion. Sie ist viergeteilt und wird mit einem schicken 80cm Transportrohr geliefert. So ist sie für den Rucksack- Outdoor- Transport genauso geeignet wie für den Koffer und Flugreisen. Als Rolle verwende ich die Shimano Biocraft  Fliegenrolle 7/8, als Schnur die 8ter schwimmende Version der Shimano Biocraft WF Fliegenschnur und als Vorfach ein ca. 2,5m langes durchgehendes 0,25 mm Shimano Aspire  Fluorocarbon.

Einen schönen 1. Advent wünscht Jochen Dieckmann

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