Sustain SSUS19728

Hallo Leute,

Heute möchte ich euch meine Allround Rute vorstellen, die ich vom Boot oder zum Urbanen- Fischen benutzte.

Die Sustain (SSUS19728) mit einer Länge von 1,90 m und einem Wurfgewicht von 7-28 Gr.

Überall dort, wo es nicht auf die Distanz ankommt, deckt ihr mit dieser Rute so ziemlich alles mit ab was man zum leichten Spinnangeln benötigt.

Ob vom Angeln mit dem Jig oder zum Wobbeln, die Sustain ist ein wahrer Traum. Mit einem Gewicht von nur 110 Gr. ist sie ein absolutes Leichtgewicht. Der Blank ist sehr dünn und Kräftig und dennoch ist die Sustain sehr feinfühlig um auch mit leichteren Jigs oder Wobblern zu Fischen. Sogar zum Angeln auf Zander mit leichten Gummis und kleinen Wobblern benutze ich sie sehr gerne. Als optimal würde ich jigs ab 5 Gramm und Wobbler zwischen 6cm und 10cm bezeichnen. Obwohl der Blank hart ist, federt die feinfühlige Rutenspitze auch wunderbar Fluchten von kleineren Fischen ab. Die Bissübertragung ist einfach nur der Wahnsinn. Die Bisse machen süchtig.

Auffällig ist auch die kleine Beringung mit den 7 Fuji Alconite K-Type Ringen. Die Schnur saust gefühlt fast ungebremst durch die eng angelegten Ringe. Dadurch erzielt man genauere und weitere Würfe.

Hier ein paar Detailbilder:

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kleine und eng anliegende Fuji-K-Type-Ringe

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Die Teilung der Rute ist am Griff.

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Eine Aluminium Abschlusskappe.

CSUS21721_0001Geliefert wird die Rute in einem Neoprenfutteral.

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An der Sustain machen auch kleine Barsche Spass.

Insgesamt sind 8 Spinnruten und eine Castingrute verfügbar. Alle mit einem leichtem und dünnen HPC200-Blank.

Schaut euch mal bei eurem Händler um, da wird bestimmt eine passende dabei sein.

 

Bis bald.

Forellenangeln UL

Hallo Blogbesucher/innen,

im meinem letzten Beitrag habe ich über die Barschangelei mit der Yasei Red Perch berichtet. Dort könnt ihr auch über die technischen Daten des Geräts nachlesen. Genau den gleichen Aufbau verwende ich auch am zugewachsenen sommerlichen Wiesenbach für die Angelei auf Bachforellen. Spätestens auf den Fotos kann man deutlich erkennen, warum dort vor allem eine kurze Rute angebracht ist. Da Sommerforellen meist sehr heikel sind, verwende ich auch hier vorzugsweise sehr feine Schnüre und nur eine Rute mit sehr geringem Wurfgewicht pariert die Fluchten meiner Zielfische zufriedenstellend ab. Der letzte Bachbesuch war wirklich fummlig und auch an so einem Kleingewässer gibt es nicht nur Forellen…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

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Werfen ist ist out, pendeln ein Muss!

zunächst biss ein kleiner Aland auf den Mini-Jig

zunächst biss ein kleiner Aland auf den Mini-Jig

und dann dieser Wahnsinnsbarsch, na ja, ist ja auch ne Barschrute

und dann dieser Wahnsinnsbarsch, na ja, ist ja auch ne Barschrute

hier gehört der Köder rein!

hier gehört der Köder rein!

Brandenburger Niederungsbach "at his best"

Brandenburger Niederungsbach “at his best”

und tatsächlich: bald wälzt sich ein feiner "Wiesenleopard" im Drill

und tatsächlich: bald wälzt sich ein feiner “Wiesenleopard” im Drill

ein Kescher ist hier absolut Pflicht

ein Kescher ist hier absolut Pflicht

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Bachforellen-Trip in der Schweiz

Seit vorgestern bin ich zurück aus der Schweiz. Dort habe ich eine Woche lang im Angelfachgeschäft von meinem Kumpel Bata als Kundenberater fungiert und den Leuten die Vorzüge unserer Ruten, Rollen, Schnüre und Köder erklärt. Da Bata fast das komplette Rapala-Programm anbietet und Shimano-Fan ist, hatte ich da ein großes Aufgabengebiet. Besonders begeistert waren die Fans des feinen Spinnfischens von den feinen Sustain-Ruten in 1,9 m mit einem WG von 1 bis 10 Gramm und 5 bis 15 Gramm. Extrem leicht (100 bzw. 105 Gramm), superschnell, mega feinfühlig und schick. Kein Wunder, dass von denen einige über den Tresen gingen. Eine hielt sich mein Freund aber für sich selbst zurück.

Bei einem Trip an einen Bergbach durfte ich sie einfischen. Bei 34 Grad ging es am Samstag los. Ziemlich warm wars, als ich zusammen mit dem Röbi in der Watbuchse über die Felder und Wiesen marschierte. Umso erfrischender dann der Einstieg in den Bach. Schatten und kühles Wasser. Perfekt.

Meine wasserdichte Kamera hatte ich am Gürtel. Als ich sie dem Röbi gab und ihm die einfache Bedienung erklären wollte, mussten wir allerdings feststellen, dass ich den Akku im Ladegerät vergessen hatte. Prima! Aber Röbi hatte ja ein I-Phone dabei.

Mann, war das eine Hitze. Röbi zeigte mir aber einen coolen Trick, wie man sich erstmal runterkühlt: Einfach in die Hocke gehen bis an den Wathosenrand. So kann das kühle Bergbachwasser fast auf die ganze Körperfläche wirken. Geniale Idee.

Wir also erstmal 3 Kilometer bachabwärts, um uns dann zurückzuangeln. Kurz darauf hatte ich die erste Forelle. (Röbi ließ mir immer den Vortritt.) Foto! Ging nicht. I-Phone gewässert.

Nun ja. Die beiden Vögel angelten sich dann immerhin erfolgreich durch einen traumhaft schönen Bach, fingen Forellen ohne Ende. Auch ein paar um die 30 cm. Aber keine großen. Zu klares Wasser. Zu viele Badegäste.

Am Auto angekommen, nahm ich dann mein Smartphone auf, das entweder eine richtig schlechte Kamera hat oder dessen Kamera vom Besitzer nicht richtig eingestellt wird. (Ich stehe mit den Dingern weitestgehend auf dem Kriegsfuß.)

Wir fuhren dann nochmal ein anderes Teilstück an. Von dem kommen diese sensationellen Bilder. Es ist so schön am Schweizer Bach! Vielleicht kann man’s erahnen.

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Eine sensationelle Kombo (1000er Biomaster und die zweitfeinste Sustain) perfekt inszeniert.

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Das Logo blitzt im Sonnenlicht über dem Bergbach. Große Fotokunst.

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Röbi drillt den ersten Fisch an einer malerischen Rausche.

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Action pur. Nicht jede Kamera fängt solche Momente derart präzise ein.

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Man sieht’s ja deutlich: Der Fokus lag auf der Forelle.

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Natur pur. Man möchte die einzelnen Tropfen am liebsten greifen.

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Röbi im Drill. Die Cam arbeitet zuverlässig. Die Bildqualität ist stets die selbe – ob im Schatten oder Licht.

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Schnappschuss (da kanns schon mal unscharf werden): Viele bildschöne Kleinforellen waren unterwegs. Deshalb fischten wir mit Gummi (ein Haken) und ohne Widerhaken.

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Der Vaddi mit Forelle.

 

Der ideale Begleiter: Ultegra Ködertasche

Beim Forellenangeln nutze ich für mein Zubehör die Ultegra Ködertasche. Sie fasst vier große AIM Boxen und bietet mir eine Menge Platz, um alles zu verstauen. Ein weiteres Plus ist das hochwertige Thermomaterial im großen Hauptfach, ideal für warme Tage, um meine Naturköder wie Bienenmaden und Würmer zu schützen. Die gummierten Außentaschen bieten zusätzlich Platz für z.B. Brillen und Tackle, welches schnell griffbereit sein muss.

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Maße: 37 cm x 30 cm x 19 cm

Optik: Sehr schick.

Tragekomfort: Dadruch dass sie nur 19 cm breit ist, trägt sich die Tasche sehr komfortabel – auch wenn man auf dem Weg vom Auto zum Angelplatz viele Ruten und anderes Tackle unter die Arme klemmen muss.

Ich möchte diese Tasche jedenfalls nicht mehr missen.

Euer

Toto

Bachforellen Lautlos

Hallo Leute,

in den letzten Wochen komme ich kaum zum Angeln. Wenn überhaupt dann nur für ein paar Stunden. Zum Glück sind die Brandenburger Salmonidengewässer nicht ganz so weit weg, so dass sich auch ein Trip für ein paar Stunden immer lohnt. Leider werden die Forellen auch immer wählerischer. Da muss man schon öfters mal tief in die Trickkiste greifen. Sprichwörtlich fliegen den Forellen jeden Tag die Köder um die Ohren. Da ist das Geräusch von einem auf dem Wasser klatschenden Köder schon ein Warnsignal. Und da die Bachforellen sehr Strandorttreu sind bekommt nicht viele Möglichkeiten einen Spot an zu werfen. Ein Fehlwurf und der Spot ist gleich verbraten. Die Lösung ist den Köder lautlos zu präsentieren damit man mehrere Chancen hat den Spot an zu werfen und länger zu befischen. So lange bis der Köder optimal für die Forelle platziert wurde. Und genau dafür eignet sich ein schwimmender Wobbler. Des Weiteren kann man mit einen schwimmenden Wobbler Stellen befischen die sich nicht gut anwerfen lassen.

Den Wobbler braucht man einfach nur auf der Wasseroberfläche absetzten und nicht weit werfen. Man lässt ihn einfach mit der Strömung abtreiben.

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überhängende Bäume machen das Werfen nahezu unmöglich.

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auch hier kommt man mit dem Werfen nicht weit.

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der perfekte Kanal für schwimmende Wobbler.

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Ein Fehlwurf und der Köder hängt fest. Den Wobbler kann man einfach rantreiben lassen.

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Diesen Spot kann man nur mit einem schwimmenden Wobbler optimal befischen.

Die wichtigsten Instrumente für diese Methode sind eine ausreichend lange Rute und ein nicht sinkendes Vorfach. Wenn das Vorfach nämlich sinkt, wird es von der Strömung erfasst. Dadurch bekommt man den Wobbler oft nicht dahin wo man ihn gern hin bekommen möchte, weil man einen Schnurbogen bekommt. Um das Vorfach vorm absinken zu hindern gibt es einen einfachen Trick. In den meisten Angelläden gibt im Fliegenfischerzubehör Schnurfett zu Kaufen. Einfach mit den Fingern das Vorfach einreiben und schon schwimmt es. Das ist ein großer Vorteil wenn man den Köder an der Oberfläche abtreiben lassen möchte. Gleichermaßen wichtig ist wie schon erwähnt die Rutenlänge. Da der Köder oft in der Strömung dirigiert werden muss oder das Ufer nicht sehr gut zugänglich ist sollte die Rute eine Länge von mindestens 2,40m haben.

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ich verwende für diese Art der Angelei eine Speedmaster DX in 2,40 mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr.

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gepaart mit ner 3000er Technium und ner 0,10mm Power Pro.

Als Köder hat sich ein Wobbler als besonder fängig erwiesen.

Der Orginal Floater von Rapala . Es gibt ihn in sechs verschieden Größen, von 3cm bis 13cm, wobei sich für die Forellenjagd am meisten die Modelle in 5cm und 7cm bewährt haben.

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Der OG Floater!

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So Leute, das war es jetzt erstmal mit den Bachforellen. Ab Montag ist die Zanderschonzeit vorbei.

 

Bis bald.

 

Mein Einstand mit der Trockenfliege

Hallo Blogbesucher,

ich bin aufgeregt: es ist Maifliegenzeit! Fliegenfischers Traum: die Forellen beissen nun am besten auf die Trockenfliege. Und so konnte auch ich meine ersten Forellen mit dieser sagenumwobenen Angelart überlisten. Ich will gar nicht viele Worte machen und lieber schnell die Bilder hochladen. Aber soviel dann doch:

1. Es ist ein wunderbares Naturerlebnis und eine absolut spannende Angelei.

2. Die Bisse auf die Trockenfliege waren teilweise unerwartet heftig.

3. Meine Biocraft Kombo der Klasse 4 erwies sich als perfekt.

Alles weiter in den Bildern, mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

...eine Mailfliege mit krummen Schwanzfäden...

…eine Mailfliege mit krummen Schwanzfäden…

...und meine Nachbildungen...

…und meine Nachbildungen…

...eine gebogene 4er Biocraft...

…eine gebogene 4er Biocraft…

... noch springt sie...

… noch springt sie…

...auch Bernd freut sich über den ersten Biss...

…auch Bernd freut sich über den ersten Biss…

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Bachforellen auf Nymphen und Streamer

Liebe Leserinnen und Leser,

endlich war es soweit: ich durfte meine ersten Bachforellen mit der leichten Fliegenrute fangen. Dabei vetraute ich zunächst auf die mir geläufigen Streamer und Nymphen. Ich angelte also noch nicht mit der Trockenfliege. Meine Shimano Biocraft Kombo der AFTM Klasse 4  mit entsprechender Schwimmschnur erwies sich dabei als absolut passend. Es hat riesigen Spaß gemacht, die Hechte müssen also noch ein wenig warten. Natürlich möchte ich es auch mit der Trockenfliege versuchen, schließlich ist Maifliegenzeit. Oh weia, ich bin jetzt schon süchtig.

Ein fischreiches Wochenende wünscht

Jochen Dieckmann

Schlichte Kettenaugen Streamer im Whooly Bugger Stil imitieren irgenwie alles und nichts

Schlichte Kettenaugen Streamer im Whooly Bugger Stil imitieren irgendwie alles und nichts

Bald schon kam der erste Biss

Bald schon kam der erste Biss

Der Drill am superleichten Gerät macht einfach Spaß!

Der Drill am superleichten Gerät macht einfach Spaß!

Bafo in Top-Kondition

Bafo in Top-Kondition

Diese packte zu auf eine braune Goldkopfnymphe

Diese packte zu auf eine braune Goldkopfnymphe

Ein Kescher gehört unbedingt zur Ausrüstung

Ein Kescher gehört unbedingt zur Ausrüstung

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Spinner- Forellen

Hallo Leute,

in den letzten Wochen haben wir echt viele Kilometer an verschiedenen Forellenbächen gemacht. Wir konnten viele Forellen bis fast 50 cm überlisten. Die Erfolgsköder waren je nach Tageszeit und Gewässer oft sehr unterschiedlich. Manchmal wollten die Forellen den Spinner und manchmal waren kleine Wobbler bis ca. 7 cm  sehr erfolgreich. Trotzdem hat sich beim letzten Mal hat sich ein Köder als besonders fängig erwiesen.

Die Vibrax Spinner von Blue Fox:

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Gerade die Größe 3 hat sich als sehr fängig erwiesen.

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Mal sehen was in den nächsten Tagen noch so geht. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

 

Bis bald.

 

Ran an die Bachforelle…

Liebe Pro Staff -Besucherinnen und Besucher,

jetzt bin ich auch dran an der Brandenburger Bachforelle. Absolutes Neuland für mich und gar nicht so einfach. Natürlich ist die Bachangelei für mich in erster Linie für das Fliegenfischen interessant, aber zunächst mal habe ich mich von meinen im Bereich Bachforelle schon erfahrenen Team Kollegen Johannes und Eric guiden lassen und war mit auf einer Spinnangel-Tour. Wirklich ganz fummelig an den kleinen verwachsenen Gewässern. Meine Angel dafür war die nur 1,80m lange Shimano Yasei Red Perch mit einer Shimano Stradic 1000 Rolle, bespult mit 0,08mm PowerPro white und 0,20mm Aspire Fluorocarbon. Immerhin konnte ich zwei Forellen überlisten! Danke und viele Grüße an Johannes und Eric!

Allen anderen wünsche ich einen schönen Tag mit hoffentlich vielen Fischen, Jochen Dieckmann

In der Rausche hinter der Brücke...

In der Rausche hinter der Brücke…

....geht fast immer was!

….geht fast immer was!

 So auch hier.

So auch hier.

Das ging ja gut los!

Das ging ja gut los!

Mein Hund: immer sehr interessiert...

Mein Hund: immer sehr interessiert…

Meine erste Bafo!

Meine erste Bafo!

Die Sonne strahlt, Eric strahlt, Stradic auch.

Die Sonne strahlt, Eric strahlt, Stradic auch.

Absolut "eingegroovt": Johannes Dietel .

Absolut “eingegroovt”: Johannes Dietel .

...und lauert hier schon die nächste Rotgetupfte?

…und lauert hier schon die nächste Rotgetupfte?

 

Gummiforelle UL

Nach der ganzen Spinnerei am Bach hatte ich letzte Woche mal genug vom Blech-Propeller. In der Annahme, dass es den inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überblitzen Forellen auch so geht, habe ich meine Tasche umgepackt und die Spinner und Wobbler erst gar nicht mitgenommen, sondern durch ein paar Packungen Kleingummis und sehr leichte Bleiköpfe ersetzt. In den flachen und eher mäßig strömenden Truttengräben sollten Jigs von 1,8 Gramm völlig ausreichen.

Dementsprechend kam für diesen Ausflug auch nur UL-Hardware in Frage: Poison Adrena 264 UL (2 bis 7 Gramm). 1000er Rarenium. 6er Nanobraid von Suffix. 20er Fluorocarbon (Shimano Ultegra). Köder-Auswahl: Kleine Twister und Shads (ca. 4 cm).

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Und ab dafür. Ich parkte mein Auto so, dass ich auf dem Hinweg mit der Strömung lief, um auf dem Rückweg gegen den Strom am Ufer entlang zu spazieren. Ich war noch keine 20 m gelaufen, da hatte ich schon den ersten Fehlbiss. Ein zweites Mal wollte diese Trutte aber nicht aufs Gummi springen. Das war zum Saisonstart noch ganz anders. Da griffen die Fische solange an, bis sie am Haken hingen. Und wenn sie sechs Anläufe dafür brauchten.

Ein paar Meter weiter der nächste Fehlbiss auf den gejiggten Shad. Dann ging 200 m lang gar nichts mehr. Keine Forellen mehr da? Wetterkrise (es regnete immer mal wieder ein bisschen)? Kunstköder-Allergie?
Höchste Zeit, Gegenmaßnahmen einzuleiten. Also: FC von 1 m auf 2 m verlängern. Mini-Twister statt Action Shad. Kurbeln statt zupfen. Bingo. Schon war ich im Geschäft.

poison-adrena-ul twister-trutte

Meine Würfe zielten immer ans andere Ufer, leicht stromab. So konnte ich den Twister ganz langsam halb gegen die Strömung führen. Die meisten Attacken kamen unweit der gegenüberliegenden Seite, ca. 1 m vom Ufer entfernt. Ich musste also wirklich dicht ranwerfen, wenn ich einen Fischkontakt verzeichnen wollte.

mini-trutte fehlbiss twister-trutte2
Da jetzt eine Regel draus zu machen, wäre albern. Vor allem, weil die größte Forelle des Tages auf den gezupften Twister ging.

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Die meisten Bisse hatte ich aber eindeutig beim Durchkurbeln. Inzwischen haben also auch die erst kürzlich ausgewilderten Forellen ihre Befindlichkeiten und reagieren auf manche Köderpräsentationen besser als auf andere.