Truttenjagd Part I

Hallo Leute,

morgen ist ja schon der erste Mai und somit die Schonzeit in Berlin für Barsch und Hecht vorbei. Wie ich aber schon in meinem letzten Blog erwähnt habe, ist seit dem 16 April die Bachforellensaison in Brandenburg eröffnet. Johannes und ich waren auch schon ziemlich erfolgreich und deswegen bleiben wir den Forellen auch noch ein paar Tage auf den Fersen. In diesem Jahr haben wir im Gegensatz zum letzten Jahr viele neue Salmoniedenstrecken ausprobiert. Da man an vielen Forellenbächen wirklich sehr viel laufen muss und das auf teilweise extrem unzugänglichen Pfäden, ist es wichtig, dass man nicht zu viel mit sich rumschleppt.

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Kescher, Rucksack und meine Stradic- Kombo.

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Hier riecht es doch förmlich nach Fisch.

Die erste Stecke, die wir in diesem Jahr befischten, war gleich ein Vollteffer. Schon im ersten Wurf war Rute die Rute krumm.

IMG_0529IMG_0530IMG_0531IMG_0537Um so weiter wir den Bachverlauf folgten, um so weniger Fischkontakte hatten wir.

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IMG_0625Dafür wurden die Forellen aber größer!

IMG_0606IMG_0605Und das waren die Erfolgsköder.

1. Blue Fox Vibrax Gr.3: mit ihm haben wir gefischt, wenn man eine freie Wurfbahn hatte oder relativ viel Wasserfläche schnell abgesucht werden musste.

2. Rapala Orginal Floater in 5 cm : mit ihm haben wir Stellen befischt, welche man schlecht anwerfen konnte oder wenn überhängende Äste im Weg waren. Dadurch dass er schwimmt, haben wir ihn einfach mit der Strömung abtreiben lassen. Wenn er den vermeintlichen Spot erreicht hatte, musste er nur langsam wieder eingeholt werden.

3: Rapala Coundown in 5cm. : er war optimal, wenn mal eine Etage tiefer gefischt werden musste. Mit seinen flatternden Absinkbewegungen konnten wir mit ihm so manche Forelle aus ihrem Gumpen locken.

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Meine Stradic Truttenflitsche.

 

 

Gomoku Spin – der ultimative Gumpenrocker!

Gern halten sich die Forellen in tiefen Gumpen auf. Dort haben sie vor den Spinnern ihre Ruhe. Die kommen nämlich auch bei geschickter Führung nur in die flachen Gumpen runter. Vor allem wenn man gegen den Strom fischt und die Forellen nicht nach Flachläufern steigen wollen, braucht man Köder mit Eigengewicht.

Wo wir beim Gomoku Spin von Storm angelangt wären. Den kleinen Jig-Spinner gibt’s in den Gewichten 6 und 10 Gramm.


Bei mir am Bach reicht der 6-Grämmer, um die Vertiefungen auszufischen. Der Köder ist so kompakt, dass er kurz über dem Boden läuft, wo ein 3er Spinner (der Vibrax wiegt 8 Gramm) maximal einen halben Meter bis einen Meter tief propellert.

Gomoku Spin-Bach-Tuning

Ein kleiner Trick gegen Hänger: Damit ich nicht ständig am Boden hängen bleibe, habe ich den Bauchdrilling abgenommen und stattdessen einen 4er Einzelhaken in den Sprengring geschraubt, der das Spinnerblatt hält. Wenn man ihn innen an der gewölbten Seite anbringt, läuft der Gomoku Spin astrein.

gomoku-einzelhaken gomoku-landung gomoku-trutte

 


Gomoku Spin-Spezifikationen

Gewicht: 6 und 10 Gramm
Länge: 4,5 cm und 5 cm
Farben: Gold Red (HGR), Blue Back Pink (BLPK), Live Sardine (MLIW), Inakko (INC), Silver Pearl Orange (SCP) und Holo Pink Head Chartreuse (HPHC)

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It’s Spinner-Time!

Blech steht bei vielen Angler ja nicht so hoch im Kurs wie Gummi, Balsa oder Plastik. Am Forellenbach ist das im Moment ganz anders. Da sieht man die Menschen fast nur spinnern. Und das hat einen guten Gurnd: Zum Saisonauftakt trifft man auf die geballte Aggression der Forelle. Die Fische haben nach der Schonzeit noch keine Blechroutine und springen unheimlich gut auf die Druckwelle eines Spinners an.

Wir fischen 2er und 3er Spinner. Ganz hoch im Kurs steht der Vibrax Shad in der Farbe Perch oder Trout.

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Der 2er hat den Vorteil, dass er nicht so laut aufplatscht. Der 3er läuft praktisch schon an, bevor er im Wasser ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das andere Ufer befischt.

Spinnern mit dem Strom

Wenn man stromauf wirft und den Köder mit der Strömung führt, muss man natürlich ein bisschen mehr Gas geben, damit der Köder läuft. Dafür kommt man so tiefer runter. Mit der Strömung fischen wir besonders gern lange „Schüsse“, also gerade und schmale Strecken, in denen das Wasser schneller fließt.

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Spinnern quer zum Strom

Ein Wurf aufs gegenüberliegende Ufer lohnt sich, wenn der Bach ein bisschen breiter ist und man Wurzeln oder unterspülte Ufer ausmacht. Wichtig ist, dass der Rollenbügel schon geschlossen ist, bevor der Köder auftrifft. Dann muss auch schon losgekurbelt werden, damit der Spinner nicht im Holz hängen bleibt und auch direkt anläuft. Nur dann stürzt die Trutte aus ihrem Unterstand und attackiert den Spinner.

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Spinnern gegen den Strom

Gegen den Strom fischen wir gern an flachen Stellen und wenn umgestürzte Bäume oder im Wasser hängende Äste Treibgut sammeln, unter dem sich die Forellen sicher fühlen. Dann wird der Köder so knapp wie möglich an den Unterstand herangeworfen und so dicht wie möglich am Truttendach vorbeigeführt. (Leicht quer werfen und mit der Strömung am Holz vorbei führen.) Gegen den Strom fischt man auch gut unterspülte Ufer ab (die Uferseite, auf der man steht). Dazu wirft man den Köder in den Storm und lässt ihn einfach stehen, um ihn ans Ufer drücken zu lassen.

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Viel Spaß beim Spinnern und allem, was ihr sonst noch macht. Ich geh dann mal los. Habe ich mir nach 2 Tagen Dauerfeuer auf der Angel Master Show in Duisburg ohne Biss redlich verdient…

Bis die Tage!

Johannes

Bachforellen Tackle.

Hallo Leute,

die Forellensaison hat hier vor einigen Tagen begonnen und wir konnten auch schon ein paar schöne Forellen überlisten. Doch bevor ich hier mit Fangberichten und Köderbildern weitermache, möchte ich euch noch kurz mein Gerät vorstellen, das ich zur Forellenpirsch benutze . Da als Köder Spinner, Wobbler, Fliegen und Nymphen zum Einsatz kommen, benötige ich drei unterschiedliche Kombos.

 

IMG_0749Die erste Kombo benutzte ich, wenn Wobbler zum Einsatz kommen: Shimano  Alivio DX 2,40 m mit einem Wurfgewicht von 7 – 21 Gr. gepaart mit einer  Exage 2500 bespult mit ner 0,10 mm Sufix 832.

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Alivio DX 2,40 – SALDX24ML

 

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Shimano Exage 2500

Die länge von 2,40m habe ich bewusst gewählt, da man mit einer etwas längeren Rute den Lauf vom Wobbler besser beeinflussen kann. Gerade am Bach  lassen sich schwer zugängliche Stellen mit schwimmenden Wobbler viel besser befischen, weil man den Köder einfach mit der Strömung abtreiben lassen kann. Mit einer zur kurzen Rute kann man den Köder nicht so gut dirigieren.

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Der perfekte Spot für den Einsatz von schwimmenden Wobblern.

Die zweite Kombo benutze ich wenn Spinner zum Einsatz kommen: eine Stradic mit einer länge von 1,85m und einem Wurfgewicht von 3-15 Gr.

IMG_0720IMG_0591Dazu die passende Rolle in einer 2500 größe, bespult mit ner 0,08mm Sufix Nanobraid.

IMG_0756Meine letzte Kombo ist eine Fliegenkombo.

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An solch gekennzeichneten Strecken ist nur das benutzen einer Fliegenrute erlaubt.

Wie ich ja schon in meinem letzten Blogeintrag geschrieben hatte, ist das Waten in den Brandenburger Salmoniedenstrecken nicht erlaubt.  Dadurch hat man oft nicht wirklich viel Platz zum Werfen oder um Schwung zu holen. Deswegen fällt meine Wahl auch hier auf eine relativ kurze Rute.

Die Biocraft EV-A in einer 4er Klasse. Mit einer länge von 2,29 m ist diese Rute ein Traum für die Fischerei in kleinen Bächen.

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Die dazu passende Rolle: Biocraft XT Large Arbor.

 

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Und jetzt ans Wasser. In den nächsten Tagen kommt der erste Fangbericht.

 

Danke fürs Vorbeischauen.

 

BFS-Spinnern am Forellenbach

Am Bach wird zielgenaues Werfen oft belohnt. Je näher der Köder an den Unterständen der Forellen vorbei läuft, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich auf den Spinner stürzen. Die Trutten stehen gerne unter unterspülten Uferpartien, in oder unter Wurzeln der am Ufer stehenden Bäume oder unter in den Bach gestürztem Altholz. Also in direkter Ufernähe. Mit Schwimmwobblern kann man sich Zeit lassen beim Werfen und die Köder in die heißen Zonen dirigieren. Beim ufernahen Spinnern aber muss der Rotor nach dem Auftreffen auf der Wasseroberfläche gleich loswirbeln, damit er nicht in Wurzeln, Ästen oder im Moosteppich auf den Steinen hängen bleibt. Bedeutet beim Angeln mit der Stationärrolle, dass der Bügel eigentlich schon vor dem Wasserkontakt umgeklappt sein muss. Außerdem muss die Schnur schon straff sein. Bei den vielen kurzen Würfen artet das schon fast in Wurfstress aus und mit der Zeit leidet da auch ein bisschen die Konzentration, so dass gegen Ende des Angeltages immer mehr Köder weiter oder kürzer fliegen als gewollt.
Deutlich praktischer ist da eine leichte Baitcast-Kombo. Denn die Baitcaster stoppt den Schnurlauf per Kurbelumdrehung. Außerdem kann man die Würfe sehr schön abstoppen und die Köder zentimetergenau platzieren.

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Besonders exakt ist das Pitchen. Dabei lässt man den Köder aus der Hand starten und bewegt die Rute nur leicht nach oben. Der Spinner schwingt dann nach vorne. Mit ein bisschen Übung bekommt man so sehr schöne und vor allem flache Würfe hin und kann den Köder lautlos absetzen.

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Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang die BFS-Kombo aus dem JDM-Programm. Namentlich die Aldebaran BFS und die Expride BFS. Dieses Gespann arbeitet ab 4 Gramm problemfrei – auch Einsteiger haben bei entsprechender Bremseinstellung (ich meine die Fliehkraftbremse, nicht die Sternbremse) keinen Tüddelterz.

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Auf die Rolle kommt eine 20er Mono. Ich verwende eine 20er Technium, die gut ein Viertel weniger Dehnung hat als die meisten anderen Monos. Mit einer Tragkraft von 4,7 kg hält die nicht nur die Königin der Königinnen aller Bäche sicher am Band, sondern rupft auch zuverlässig die Spinner aus dem Holz. Seit ich von 16er auf 20er umgestiegen bin, habe ich jedenfalls noch keinen Köder verloren. Obwohl ich natürlich auch mit der Multi immer mal übers Ziel hinausschieße bzw. den Spinner auch oft zu hart am Hindernis fische. Hier machen sich übrigens Einzelhaken oder widerhakenbefreite Zwillingshaken gut.

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Sicher muss man sich keine BFS-Kombo kaufen, um erfolgreich mit dem Spinner zu angeln. Wenn man aber eine hat, muss die unbedingt auch mal an den Bach geführt werden. Das macht süchtig. Ich freu mich schon auf den nächsten Ausflug und lasse sicher bald wieder von mir hören.

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Bis dahin wünsche ich euch immer eine Handbreit Trutte im Kescher!

Johannes

Saisonauftakt am Bach

Am 16 April endet die Schonzeit in Brandenburg für die Bachforellen. Da in Berlin alle Räuber noch mindestens bis zum 01.05.2015 geschont sind, widme ich den April ganz der Jagd auf die Rotgetupften. Mitte April sind Wassertemperaturen in der Regel noch so niedrig, dass Insekten und Larven noch Mangelwahre am Bach sind. Gerade deswegen ist die Jagd auf die Forellen zur Beginn der Saison mit Wobblern und Spinnern besonders erfolgsversprechend. Mit steigenden Wassertemperaturen kommt dann aber auch bei mir die Fliegenrute zum Einsatz. Wenn ich mit Wobbler und Spinner auf Salmoniden fische, werden von mir die Drillinge durch Einzelhaken ersetzt. Das hat viele Vorteile :

 

  1. Vermindertes Hängerrisiko
  2. Untermaßige Fische können unversehrter zurückgesetzt werden.
  3. Das Watangeln ist in Brandenburger Gewässer nicht gestattet, so dass alle Fische gekeschert werden müssen. Und Drillinge im Keschernetz machen sich bekanntermaßen auch nicht so gut.

 

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Sprengringe, Einzelhaken und Sprengringzange.

Ganz wichtig bei der Umrüstung auf Einzelhaken ist, dass man verschieden Hakengrößen verwendet. Wird der Bauchhaken zu groß gewählt kann es sein, dass er sich im Wurf über die Tauchschaufel legt oder sich mit dem hinteren Haken verheddert. Bei Köder mit einer länge von 5cm bis ca. 8cm haben sich die Größen 8, 6 und 4 am besten bewährt.

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Quartett im Forellendesign.

Von links nach rechts.

Rapala Countdown in 5 cm

Rapala Orginal Floater 5cm

Rapala Ultra Light Minnow in 6cm

Rapala Orginal Floater in 7 cm.

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und ein Quartett für die nicht Kannibalen

Beim Umrüsten der Spinner muss man den Drilling zuerst durch einen neuen Sprengring ersetzen. Dazu muss der Drilling mit einer Zange abgeknipst werden.

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Blue Fox Quintett

Zur Aufbewahrung  eignet sich die flache Plano Box super.

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Nachdem die Köder scharfgemacht wurden, bekommen meine Rollen auch ein kleines Upgrade.

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Sufix Nanobraid meets Aspire Fluocarbon als Vorfach

Für die Forellenpirsch unabdingbar sind auch Polarisationsbrillen!

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Purist (Gelbe Gläser) und Aspire Polbrille.

Gelbe Glässer eignen sich super für trübe Tage und schattige Stellen.

Und zum Transport noch ein kleiner Rucksack und dann kanns losgehen!

IMG_0516Zum Gerät komme ich dann im nächsten Blog. Übermorgen geht die Saison ja schon los.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

Trutten-Raps

Wenn man durch den Rapala-Katalog geht, stößt man auf fast jeder Seite auf einen Wobbler im Forellen-Design. Das Trutten-Dekor ist so interessant, weil sich die Großforellen zu einem guten Teil von ihrem Nachwuchs ernähren.

Rapala trägt dieser Tatsache mit mehreren Forellen-Farbcodes Rechnung:

TR (Brown Trout)

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RT (Rainbow Trout)

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GJTR (Gold Juvenile Trout)

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BJRT (Balsa Juvenile Rainbow Trout)

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Und jetzt arbeiten wir uns mal durch den Katalog. Auf Seite 3 geht‘s los.

 

Scatter Rap Minnow

Ein 11 cm langer Minnow. Floater. Dank Scatter Lip bricht er beim Einkurbeln unregelmäßig aus. Für meinen Zweck ein bisschen groß. Sicher ein guter Schleppwobbler. Gewicht: 6 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,7 m. Erhältlich in TR.

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Scatter Rap Countdown

Die Modifikation des Countdown mit der geschwungenen Tauchschaufel, die diesen Wobbler ausbrechen lässt. Größe 7 cm. Gewicht: 7 Gramm. Tauchtiefe variabel. Beim Durchkurbeln ca. 1,5 bis 2,5 m. Erhältlich in RT und RT.

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BX Jointed Shad

Zweiteiliger Realo-Wobbler. 7 Gramm leicht, 6 cm klein. Bucklig. Gewicht: 7 Gramm. Flachläufer: 1,2 bis 1,8 m. Erhältlich in RT und TR.

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BX Jointed Minnow

Der schlanke zweigeteilte BX Minnow ist 3 cm länger als der kleine Shad. Gewicht: 8 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,4 m. Erhältlich in TR und RT.

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BX Minnow

Mit einer Länge von 10 cm imitiert der BX Minnow eine heranwachsende Forelle. Gewicht: 12 Gramm. Tauchtiefe: 0,7 bis 1,5 m. Erhältlich in TR. BXM_TR

X-Rap

Ein schöner schlanker Twitchbait, den es in vier verschiedenen Größen gibt. Nämlich in 4 cm (Gewicht: 2 Gramm), 6 cm (Gewicht: 4 Gramm), 8 cm (Gewicht: 7 Gramm) und 10 cm (Gewicht: 13 Gramm). Für den Trutten-Spezi sind sicher die 6 cm- und die 8 cm-Version am interessantesten. Tauchtiefe: 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR.

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X-Rap Countdown

Die moderne Version des Countdown mit dem realistischen X-Rap-Finish ist einer meiner Lieblingswobbler geworden. Es gibt zwei Größen: 5 cm (Gewicht: 4 Gramm) und 7 cm (Gewicht: 10 Gramm). Erhältlich in TR und RT. Auch das design Muddler gehört in den Forellenbach.

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Original Floater

Der Klassiker unter den Klassikern. Die schrullige Balsa-Fangmaschine ist auch nach einer gefühlten Amtszeit von einem halben Jahrhundert nicht aus dem Programm wegzudenken. Im Gegenteil. Jetzt gibt’s mit dem 13 cm langen Floater sogar eine neue Version. Die Größen: 3 cm (Gewicht: 2 Gramm), 5 cm (Gewicht: 3 Gramm), 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 5 Gramm), 11 cm (Gewicht: 6 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 7 Gramm). Am Bach kann man sicher mit dem 5er und dem 7er am meisten anfangen. Tauchtiefe jeweils 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR, RT und GJTR.

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Countdown

Ganz weit vorn in meinen Wobbler-Charts. Ist ein bisschen schwerer als der Floater und fliegt ein bisschen weiter. Sinkt. Und fängt. Die Größen: 2,5 cm (Gewicht: 2,7 Gramm). 3 cm (Gewicht: 4 Gramm), 5 cm (Gewicht: 5 Gramm), 7 cm (Gewicht: 8 Gramm), 9 cm (Gewicht: 12 Gramm) und 11 cm (Gewicht: 16 Gramm). Lauftiefe: Variabel. Man kann ihn ja fallen lassen und tief führen. Gegen die Strömung beim Durchkurbeln läuft der 5 cm lange Countdown ca. 0,8 bis 1,8 m tief. Erhältlich in TR, RT, GJTR und BJRT.

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Jointed

Der Jointed ist ebenfalls ein Klassiker. Den zweiteiligen Floater gibt’s in den Größen 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 7 Gramm), 11 cm (Gewicht: 9 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 18 Gramm). Lauftiefe des 7 cm-Modells: 1 bis 1,8 m. Erhältlich in TR und RT.

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Ultra Light Minnow

Ein schlanker Kleinwobbler mit Minischaufel. Zwei Größen: 4 cm (Gewicht 3 Gramm) und 6 cm (Gewicht 4 Gramm). Extremer Flachläufer: 0,5 bis max. 1 m. Langsam sinkend. Erhältlich in RT und TR.

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Ein paar von diesen Modellen warten sehnsüchtig drauf, dass ich sie am Donnerstag mal wieder in den bach schmeiße:

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Vorbereitung auf die Forellen-Saison 2015

Nächste Woche ist es soweit. Am 15.4. endet auch in Brandenburg die Salmonidenschonzeit. Höchste Zeit also, sich ein bisschen vorzubereiten auf die Exkursionen an den Bach. Das Schöne an der Truttenpirsch ist ja, dass man gar nicht so viel braucht. Eine Rute, ein paar Köder, Zange, den vorgeschriebenen Totschläger, einen Kescher und ein bisschen Kleinzeig. Das war’s im Wesentlichen.

Was soll man also großartig vorbereiten? Mir fällt da schon ein bisschen was ein. Zuerst einmal muss ich in den Untiefen meiner Regale nach den Salmonidenködern suchen. Die Forellenboxen sind einigermaßen gut angereichert mit abgerüsteten Spinnern (Doppelhaken, Einzelhaken, Drillinge ohne Widerhaken) und Wobblern (Einzelhaken).

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Allerdings müssen da noch ein paar Neuzugänge abgerüstet werden.

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Der kleine Gomoku-Wobbler soll ja laut Katalog so gut fliegen. Mal schauen, ob er hält, was er verspricht. Dieses Gelb dürfte bei trübem Wasser sicher ganz gut zünden.

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Mit Lipless-Wobblern habe ich bislang noch nicht am Bach gefischt. Für Gumpen und lange Strecken ist das Ding (Ultra Light Rippin Rap) aber sicher ein Renner.

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Der 7 cm Jointed als Regenbogen-Forelle muss eigentlich ein Bringer sein. Der kleine Countdown (5 cm) ist das auf jeden Fall.

 

Dann will ich dieses Jahr noch mehr mit Mono fischen. Auf der Rarenium-E-Spule ist schon eine 16er Technium Spinning drauf. Markenzeichen: Vergleichsweise geringe Dehnung, große Tragkraft (3,0 kg). Allerdings habe ich schon lange nicht mehr unter Ästen in bierdeckel- bis bierkistengroße Lücken geworfen und muss mich erst wieder reinfuchsen in die Präzisionswerferei. Deshalb überlege ich noch, ob ich lieber eine 20er aufziehe. Ich habe noch eine Super 21 (Dehnung knapp 20 Prozent) , mit der ich noch ein bisschen stärker am Köder rupfen kann, wenn er im Ast hängt oder im Schilf am anderen Ufer.

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Die Rutenfrage stellt sich dieses Jahr nicht großartig. Japan-Modelle lasse ich erstmal schön zuhause. Die sind mir eigentlich zu schade für den Bach. Ich habe mir letztes Jahr so eine 1,80 m lange Beastmaster DX18L organisiert und war hochzufrieden mit ihr. Wurfgewicht bis 14 Gramm, kurzer Griff, butterweiche Aktion.

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Die wird’s wohl werden. Als Alternative steht noch eine NASCI55UL bereit. Die ist nur 1,65 m lang, was im Dschungel manchmal Vorteile mit sich bringt.

Dann werde ich mit Anfang der Woche noch die letzte Dosis Zeckenschutz vom Arzt injizieren lassen. Die Viecher kommen ja auch langsam wieder aus ihren Löchern gekrochen. Sie haben das Potential, einem das ganze Leben zu versauen. Gegen Borreliose kann man sich nach dem Biss mit einer Antibiotika-Kur zur Wehr setzen. Gegen die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) hilft zu 99 Prozent eine Impfung (3 Termine). Das FSME-Virus wird mit dem Speichel der Zecke übertragen. Die Symptome so ähnlich wie bei einer Grippe. Bei einem Teil der Patienten kann das Fieber aber mit einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten einhergehen. Gegen Viren sind Antibiotika machtlos. Ist man einmal infiziert, kann man nur versuchen, die einzelnen Symptome zu lindern. Insofern sollte sich eigentlich jeder Uferangler mal Gedanken über so eine FSME-Impfung machen. Ich habe jedenfalls keinen Bock auf irgendwelche Hirnschäden aus Zeckenspeichelbasis und habe auch immer ein Zecken-Notfall-Kit bei mir.

Jetzt aber genug der Panikmache. Ich muss noch ein bisschen die Boxen packen…

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…und meine praktische Rapala-Umhängetasche bestücken.

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Oder packe ich doch nochmal um in die kleine Tasche? Die reicht ja eigentlich völlig aus…

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Ich melde ich mich noch einmal mit einem Trutten-Rap-Special, bevor es an den Bach geht. Und ab Ende nächster Woche kommen dann hoffentlich die ersten Fangberichte rein. Daumen drücken, dass das Wetter hält, damit man die Silberblitze wieder anschießen sieht und der Ausflug an den Bach nicht zur Rutschpartie wird…

Schönen Sonntag noch!

Johannes

Mit der Fliegenrute auf Meerforellen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

das heutige Angelwetter war eine echte Katastrophe. Mit meinen Angelfreunden war ich trotzdem bei starkem Wind und noch stärkerem Regen mit der Spinnrute unterwegs. Saza und Bernd fingen jeweils einen Grönländer, ich konnte gerade mal einen Fehlbiss verzeichnen. Klatschnass ging es dann bald wieder zum Aufwärmen in die Bude.

Der Alltag des Meerforellenanglers kann hart sein, das gehört einfach dazu. Sehr hart trifft es einen aber auch, wenn man hinter dem Blinker bzw. Küstenwobbler wiederholt nur Nachläufer oder Anschieberfehlbisse bekommt, aber kein Fisch am Köder hängen bleibt. Es gibt nichts frustrierenderes, als zu wissen, die Meerforellen gefunden zu haben, sie aber nicht fangen zu können. Aber es gibt einen Alternative: die Fliegenrute!

Meerforellen sind eigentlich absolute Fressmaschinen: in nur 2 Jahren erreichen sie eine Körpergröße von 35-45 cm! Fresspausen sind da für diese Art nicht drin, allerdings spezialisieren sich die Fische phasenweise sehr auf ein Nahrungsschema. Gerade für die küstennahen Räuber ist das viel öfter die z.B. Garnele als Fischnahrung wie z.B. Sandaale oder Heringe. Sehr gerne werden auch eher standorttreue Kleinfische wie Grundeln oder Stichlinge gefressen. Im Frühjahr kommt dazu die Zeit, in der die Seeringelwürmer zum Laichen ausschwärmen und im Freiwasser unterwegs sind. Dann fressen unsere Mefos fast nichts anderes. Offenbar brauchen sie diese Spezialisierung, um aus den wechselnden Nahrungsresourcen das Optimum an Zuwachs zu erreichen.

Alle genannten Mefo-Nährtiere lassen sich wunderbar als Streamer- Imitationen selbst herstellen oder kaufen. Natürlich kann man sie als Springerfliegen oberhalb des Blinkers anbieten, oder eine Sbirolino- Montage verwenden. Die eleganteste Art ist aber die Fliegenrute. Ich habe dafür eine Rute der Klasse 6 für wenig windige Bedingungen und eine der Klasse 8 für stärkeren Wind. Beide Ruten kommen aus der 4 Pro X Serie von G-Loomis. Die Rollen sind die Biocraft Fliegenrollen von Shimano in der Klasse 5/6 bzw. 7/8. Als Fliegenschnüre empfehle ich auf jeden Fall eine Intermediate (langsam sinkende) WF-Schnur. Schwimmschnüre gehen bei Windstille, aber die ist an der Küste selten. Für die 6er Rute benutze ich eine 7er Schnur und für die 8er eine 9er, also jeweils eine Klasse höher als die Rute, um mit wenigen Schwüngen ordentlich Zug aufzubauen. Mit der knapp unter der Oberfläche laufenden Schnur bekommt man besonders bei seitlichen Winden keinen Schnurbogen und hat einen guten Köderkontakt. Das ist elementar wichtig. Von der vergleichsweise ( zur Spinnrute) geringen Reichweite sollte man sich nicht abschrecken lassen, mit ein wenig Übung sind recht bals 20m Wurfweite drin. Als sehr praktisch emfinde ich den sogenannten Schusskorb, in dem man die von Hand eingezogene Fliegenschur beim Einstrippen einsammelt und im Wurf wunderbar wieder heraus schießen lassen kann. Mich fasziniert beim Fliegenfischen am meisten die unvergleichliche Direktheit, alles ist pure Handarbeit! Die für passable Würfe notwendige Koordination der Bewegungsabläufe ist ein absolut spannendes Training und macht extrem Spaß. Aber die “Fusselwerferei” ist nicht nur Liebhaberei, es ist ganz oft einfach auch die fängiste Methode. Auch in den vergangenen Tagen fing ich mindestens die Hälfte meiner Mefos mit der Fliegenrute. Es fühlt sich einfach gigantisch an, wenn die Fliegenrute beim hammerharten Anbiss auf den Streamer von jetzt auf gleich den Halbkreis macht. Also traut Euch!

Dabei fällt mir ein: ich hab Euch ja gar nicht die 5er Biocraft Fliegenrute im Einsatz auf Rotaugen vorgestellt, dabei seht ihr dann auch den Schusskorb. Also wenn das Wetter morgen wieder so fies ist…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Bernd landet eine Gröni, die auf seine Springerfliege gebissen hat

Bernd landet eine Gröni, die auf seine Springerfliege gebissen hat

Erfolgsmuster war hier eine eher unauffällige " Magnus"

Erfolgsmuster war hier eine eher unauffällige “Magnus”

 dänischer Klassiker: die voluminöse Garnelenimitation "Pattegrisen"

dänischer Klassiker:
die voluminöse Garnelenimitation “Pattegrisen”

die obere der  beiden "Magnus" hat Bernd ziemlich verangelt

die obere der beiden “Magnus” hat Bernd ziemlich verangelt weil viel damit gefangen

Hauptsache Auge! Grundel-Muddler aus Rehaar sind häufig meine Favoriten

Hauptsache Auge!
Grundel-Muddler aus Rehaar sind häufig meine Favoriten

Meine Garnelen binde ich eher etwas sparsamer, so werfen sie sich deutlich besser und fangen trotzdem!

meine Garnelen binde ich eher etwas sparsamer, so werfen sie sich deutlich besser und fangen trotzdem!

oder wie wär`s mit Sandaal?

oder wie wär`s mit Sandaal?

Küsten-Fliegenfischer`s Traum: ein schöner und windstiller Sonnenuntergang

Küsten-Fliegenfischer`s Traum: ein schöner und windstiller Sonnenuntergang

auch an der Küste eien Hit Kombo: 6er Loomis mit Biocraft-Rolle

auch an der Küste ein Hit Kombo: 6er Loomis mit Biocraft-Rolle

Biss in der Abendstunde!

Biss in windiger Abendstunde!

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dieser Silberling liess sich den Augen-Muddler schmecken

dieser Silberling ließ sich den Augen-Muddler schmecken

und das bei Sonnenschein vormittags

und das bei Sonnenschein vormittags

diese Forelle wollte eien Garnele

diese Forelle wollte eine Garnele

und blieb dabei am Einhänger hängen

und blieb dabei am Einhänger hängen

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Blue Romance Eging als leichte Küsten-Spinnrute

Liebe Blogleserinnen und -leser,

das Küstenangelwetter ist alles andere als gemütlich, aber so ist Meerforellenangeln, zumindest für Angler wie mich, die nicht an der Küste wohnen und langfristig einen Tour festlegen müssen.

Dieser Beitrag ist nicht der erste über die Shimano Blue Romance Eging, denn das Gerät überzeugt mich einmal mehr während der 2015er Frühjahrstour. Auf den vergangenen Messen hatte ich die Möglichkeit, die Rute schon einigen Besuchern vorzustellen und stiess dabei durchweg auf Begeisterung.

Die Blue Romance Serie wurde für 2015 als Salzwasserrutenserie mit 8 Modellreihen aufgelegt. Das Modell Eging mit seiner speziellen Aktion für die gleichnamige japanische Angelart eignet sich hervorragend für die leichte Angelei mit Ködern zwischen 10 und 20g. Das von mir vorgestellte Gerät ist 2,55m lang und wiegt 128g. Dazu empfehle ich eine 2500er Rolle, in meinem Fall ist das die Shimano Sustain 2500 FG, diese Rolle ist salzwassertauglich und läuft einfach wie ein Uhrwerk. Zusammen mit einer feinen 10er Power Pro Geflechtschnur und einem 18g Küstenblinker arbeitete sich die Kombo als krasse Weitwurfmaschine wieder in mein Anglerherz.

Das stürmische Wetter machte die Platzwahl nicht einfach, trotzdem konnte wir einige schöne Meerforellen der Grönlander-Klasse (Fische zwischen 40 und 50cm) erbeuten. Die Forellen mochten teilweise bei weitem lieber eine Fliege, Bernd punktete oft mit seiner Springerfliege. Zu einem kompletten Meerforellenangler gehört allerdings nach meiner Erfahrung auch eine Fliegenausrüstung, sehr oft werden übliche Spinnköder ignoriert. Wer dann einen Garnelen- oder Kleinfisch- Imitation anbieten kann, vergrößert ganz klar seine Fangchancen. Deswegen werde ich Euch im nächsten Blog meine Fliegenausrüstung vorstellen.

Wer sich aber ein tolles Spaßgerät anschaffen möchte, sollte sich die Blue Romance Eging unbedingt mal anschauen, ich wiederhole mich gern: das Ding ist zum Ausflippen geil!

Viele Grüsse von der Küste, Jochen Dieckmann

Die schicken kleinen Silberbarren standen meist ganz flach...

Die schicken kleinen Silberbarren standen meist ganz flach…

...und scheinen wie geschaffen für das leichte Gerät.

…und scheinen wie geschaffen für das leichte Gerät.

Ein Traum in Blau!

Ein Traum in Blau!

die Drillaktion ist einfach nur perfekt

die Drillaktion ist einfach nur perfekt

 

und federt auch die Fluchten für  größere Fische chancenlos ab

und federt auch die Fluchten für größere Fische chancenlos ab

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von oben nach unten: Williamson Slick Jig 20g, 2 x Williamson Gomoku Lead Spoon 18g, Shimano Trout Quiver 18g, Bue Fox Möre Silda 10g

von oben nach unten: Williamson Slick Jig 20g,
2 x Williamson Gomoku Lead Spoon 18g, Shimano Trout Quiver 18g, Bue Fox Möre Silda 10g