The Source

Hallo Leute

die Herbstzeit ist ja eigentlich mit einer der besten Jahreszeiten um den Räubern nachzustellen, doch leider ist gerade im Herbst das Wetter oft sehr unbeständig.

Man hat öfters Angeltage die wegen zu starken Wind oder Regen ausfallen. Um an solchen Tagen nicht zu Hause bleiben zu müssen, nutze ich diese Tage um den Karpfen nach zu stellen.

Für solche Tage wähle ich Gewässer die relativ klein sind und nicht ganz so weit entfernt sind. Da ich im Süden von Berlin wohne, habe ich eine Vielzahl an Seen fast direkt vor der Haustür.

Die Größe der Fische spielt bei mir bei solchen Trips auch keine Rolle. Da man sich nicht wirklich viel vorher vorbereiten(vorfüttern) kann. Umso wichtiger ist eine gute Futtertaktik und ein guter Boilie um in kurzer Zeit erfolgreich zu sein.

Ich hab in den letzten 2 Jahren eine Menge unterschiedliche Boilies im Einsatz gehabt, aber nur eine Sorte hat eigentlich immer Fisch gebracht.

The Source Boilies, durch ihren einzigartigen Geruch (Fengurec) heben sie sich von den meisten Boilies extrem ab. Der Geruch erinnert ein bisschen an Maggie.

Das komplette Source Arsenal….

Futter (Stickmix) und Pellets, haben eine hohe Lockwirkung, so kommen die Fische schneller an unseren Platz.

Die passenden Aromen und Pop- Ups dazu

 

Hier noch ein paar Fische die ich mit diesen Boilies überlisten konnte.

Auch die Schleien lieben den typischen Maggiegeruch….

 

Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Neuland

In der vergangenen Woche ging es für mich in die Ukraine. Wenn es um das Thema  Angeln geht sicher nicht die erste Wahl, bei der Überlegung wohin denn der nächste Trip führen soll.

Zu unrecht wie ich finde. Absolut facettenreich, jede Menge interessante Kultur, sehr freundliche Menschen, gutes Essen und vor allem viele Gewässer in denen jeder Angler seinen Zielfisch findet. Ein Land mit starken Gegensätzen welche neugierig auf mehr machen.

Die hiesige Szene ist gut aufgestellt und vernetzt, organisiert sich in entsprechenden Clubs, kümmert sich um die Gewässer und in den Angelläden gibt es alles was der versierte Angler benötigt. Die Produktvielfalt und schier unglaubliche Menge an Tackle hat mich stark beeindruckt. Das hatte ich so nicht erwartet. Wer sich auf den Weg hier her begibt, etwas vergessen hat oder nicht über die entsprechenden Transportmöglichkeiten verfügt, bekommt schlichtweg alles und dies obendrein zu einem moderaten Preis.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings. Auf dem Plan stand ursprünglich den Barschen und Zandern in der Westukraine nachzustellen. Das war jedoch nicht ohne weiteres möglich. Dort gibt es eine verordnete Laichzeit für staatliche Gewässer. Diese beginnt landesweit am 1.April. Deren Ende ist dann Mitte Mai bis Ende Juni jeweils den Begebenheiten vor Ort dem Gewässer individuell angepasst. Ohne Frage für den Fischbestand eine sehr gute Regelung. Für Angeltouris eher schwierig. Sämtliche Infos hierzu sind auf einer einfach gestalteten Website für Jederman ersichtlich. Aufgrund der Tatsache das von uns aktiv C&R umsetzt wird, bekamen wir jedoch eine Ausnahmegenehmigung um einen Tag den Räubern auf dem Bug nachzustellen. Das brachte am Ende leider nicht den erhofften Erfolg. Bis auf ein paar kleine Barsche und halbstarke Hechte wollte dort an dem Tag niemand unsere Köder. Weiterhin mit speziellen Genehmigungen angeln wollten wir auch nicht.

Also wurde kurzerhand umgeswitcht. Karpfen angeln war angesagt. Mein Vater hatte in den Tagen vor meiner Ankunft bereits entsprechende Gewässer lokalisiert und einen See in Privatbesitz gefunden an dem angeln gestattet war.

Uns erwartete ein zirka 130Ha großer See, ruhig in malerisch hügeliger Landschaft, kaum Angler vor Ort und ein netter Verwalter.

Nach einem kurzem Smalltalk vor einer Karte des Sees, hatten wir die Angelkarten in der Tasche und fuhren zu unserer Angelstelle.

Bootsnutzung war nicht gestattet. Also die Montagen werfen und den Futterplatz per Spomb präparieren.

Mit dem Zig Cloud Milky Mix von Dynamite Baits, der für eine verführerische Duftwolke sorgt, einigen Dynamite Baits Red Amo Boilies und reichlich Partikel, stellte ich einen Spodmix zusammen.

Dann folgte der arbeitsreiche Teil. Die Wathose an und Futter werfen, werfen, werfen und nochmals werfen.

Anschliessend wurden die Montagen gebaut. Als Hakenköder auch hier der Dynamite Red Amo in 15mm, garniert mit einem fluo weißen oder fluo pinken Red Amo Pop Up.  Um „Verhädderungen“ vor zu beugen, fädelte ich jeweils noch einen kleinen PVA Stick auf das Vorfach, um anschliessend tengelfrei auf maximale Distanz zu werfen. Laut der Aussage des Verwalters war es wichtig über ein Krautfeld zu kommen, um kurz dahinter die Köder zu positionieren. Dies klappte prima.

Fallen scharf. Zeit für einen Tschai mit Moloko ( Tee mit süsser Milch ).

Während ich noch drüber nachdachte, wie wohl so ein ukrainischer Karpfen losmarschiert, war es soweit. Vollrun. Kurze Zeit später lag der erste „Ukrainer“ auf der Matte. Ein makelloser Schuppenkarpfen. Drall und prall.

In der anschliessenden Nacht wurde wenig geschlafen. Immer wieder gab es Kontakte und im Wechsel kamen mal ein Schuppi oder auch ein Graskarpfen an Land.

Allesamt kräftige schöne Fische.

Der Seerekord liegt derzeit bei einem 28,2kg Schuppenkarpfen der erst einige Tage vor unserer Ankunft gefangen wurde.

Das an dem See ausschliesslich C&R praktiziert wird sollte noch erwähnt sein.

Immer wieder schön wenn etwas funktioniert. Nebenbei ergaben sich nette Kontakte zu anderen Anglern, die für uns und anders rum wir für sie, natürlich interessant waren. Verständigung auch ohne große ukrainische Sprachkenntnisse war stets möglich. Ein bischen Russisch, etwas Englisch, manchmal ein paar Worte Deutsch, am Ende Hände und Füße, irgendwie ging es immer.

Unterm Strich steht fest, die ukrainischen Gewässer werden mich öfter sehen. Karpfen, Zander, Welse und auch dicke Barsche. Alle sind hier zu finden.  Für mich eine klare Alternative zu ausgelatschten Pfaden in Frankreich oder Italien. Vom Berliner Raum quer durch Polen bin ich in zirka acht Stunden in der Westukraine.

Wer weiterreichende Infos benötigt kann sich gern bei mir melden.

Euer Eric

Auf Brassen mit der Waggler- Methode

Letzte Woche ging ich zum fischen an einen kleinen See, den ich schon seit meiner Kindheit kenne.

Dieser See beherbergt sehr viele- und große Brassen, welche bis zu 4kg schwer sind. Ich entschied mich auf einem kleinen Plateau, welches 20m vom Ufer entfernt und 6m tief ist, zu fischen.

In diesem Gewässer ist die beste Angelmethode der Waggler.

Für diese Art von Fischerei benutze ich die Vengeance Float in 3.90m, kombiniert mit einer Exage Rolle. Die Ultegra Invisitec mit 16mm Durchmesser vervollständigt mein Set-up. Nachdem ich meine Sitzkiepe und den andere Kram aufgebaut hatte, musste ich meine Montage binden. Ich verwendete einen vorbebleiten 14g Waggler kombiniert mit einer 6g Olivette.

Waggler

Das Bild zeigt die komplette Montage. Zu Beginn schleuderte ich 9 Bälle Grundfutter, in der eine Hand voll Mais beigemischt war, an meinen Platz. Das Grundfutter bestand aus einem Liter Super Mix und 1 Liter Brassen Spezial.

Ich verfeinerte das Futter mit etwas Caramel Aroma. Nach 3 Stunden angeln konnte einige große Brassen fangen.

BrasseIch fing alle Fische auf 2 Maiskörner und die meisten Bisse bekam ich, als ich mein Vorfach (38cm) auf dem Boden auflegte.

Viele Grüße und straffe Schnüre

Nils

Berlin City Karpfen

Hallo Leute,

wie ich ja schon vor ein paar Monaten geschrieben habe, hat mich das Karpfenfieber wieder voll erwischt. Besonders das Angeln in der Stadt hat es mir besonders angetan. Leider ist die Suche nach den Fischen oft nicht sehr einfach da bestimmte Voraussetzungen einfach passen müssen. Viele gute Angelplätze sind oft  sehr hoch frequentiert von anderen Anglern, oder einfach nur von vielen Fußgängern. Der größte Nachteil aber ist, dass man viele Plätze einfach nicht gut vorbereiten kann da gerade im Sommer auf vielen Kanälen ein reger Schiffsverkehr herrscht. Deswegen ist eine genaue Platzwahl enorm wichtig, da wir meistens immer nur ein oder zwei Nächte am Stück machen. Durch das Jahrelange Angeln mit Spinnrute sind dadurch sehr viele Spots in Auge gefallen. Den dort wo sich viele Raubfische aufhalten, sind bekanntlich auch viele Friedfische am Platz. Warum sollten an solchen Stellen auch keine Karpfen sein. Wie beim Raubfischangeln haben sich Plätze die sich optisch von anderen unterscheiden als besonders fängig erwiesen. In Kanälen waren besonders Brücken, Regenwassereinläufe, Häfen und Mündungen sehr gut. Aber auch monotone Strecken waren gut wenn Wasserpflanzen da waren.

Hier ein paar Impressionen.

IMG-20160419-WA0003

Ansitz für eine Nacht. Da eine weite Anfahrt nicht erforederlich ist, sind immer viele Freunde mit am Start.

20160423_070521

Unterbrechungen von Spunwänden sind immer ein Hot Spot.

IMG-20160419-WA0002

Auch ein super Spot

IMG-20160513-WA0002

Pflanzen im Kanal gibts. An solchen Spots haben wir direkt vor den Füßen gefangen.

IMG-20160728-WA0014

Nachtidylle am Kanal.

IMG-20160809-WA0008

Krause immer auf der Suche nach dem ultimativen Spot.

Fische gabs auch.

IMG-20160519-WA0000

Stuppi mit schönen Schuppi. Was für ein Worstpiel

22

Henry hat schwer zu tragen.

SONY DSC

Ich durfte auch mal.

IMG-20160811-WA0012

Krause mit seinem Geburtagsfisch.

Als Gerät verwende ich Ruten in einer Länge von 3,00m bis 3,30.

SONY DSC

Tribal Velocity Ruten und Ultegra Rollen.

Als Köder werwende ich Boilies von Dynamite.

SONY DSC

Dynamite White Chocolate und Halibut Pellets

 

 

Bis bald.

Fliegenfischen auf Döbel

Bestückt mit einer WF-7-F SBT (Short Belly Taper) serviert und wirft sich die #6er Biocraft EV-A erstklassig. Selbst 20m Würfe schräg vor das gegenüberliegende Ufer waren bei Wind kein Problem.

Bestückt mit einer WF-7-F SBT (Short Belly Taper) serviert und wirft sich die #6er Biocraft EV-A erstklassig. Selbst 20m Würfe schräg vor das gegenüberliegende Ufer waren bei Wind kein Problem.

Was macht man als Angelguide, wenn mal einen Tag nicht mit Gästen auf dem Wasser ist?
Richtig, man geht selbst mal Fischen. Mangels Forellen habe ich es letztens einmal mit der Fliege auf Döbel probiert. Das hat schon etwas vom Stil des Trockenfliegenfischens auf Forelle. Aus der Deckung heraus werden gespottete Döbel direkt mit einer Insektenimmitation (z.B.Tschernobyl Ant) angeworfen – Hochspannung pur!

Ein edler weinroter Blank mit perfekt dazu abgestimmten Ringwicklungen und dazu das Rot der Döbelflossen - passt perfekt, wie ich finde.

Ein edler weinroter Blank mit perfekt dazu abgestimmten Ringwicklungen und dazu das Rot der Döbelflossen – passt perfekt, wie ich finde.

Die Biocraft XT LA56 ist genau die richtige Größe. Ein wenig Backing aus geflochtener Schnur und fertig.

Die Biocraft XT LA56 ist genau die richtige Größe. Ein wenig Backing aus geflochtener Schnur und fertig.

Bei solchen Fischen und diesen Farben muss es nicht zwingend Forelle sein. Döbel sind in meinen Augen mindestens genauso hübsch.

Bei solchen Fischen und diesen Farben muss es nicht zwingend Forelle sein. Döbel sind in meinen Augen mindestens genauso hübsch.

Bei der Gelegenheit und den warmen Temperaturen habe ich auch gleich die Möglichkeit genutzt, die neuen Longsleeves aus dem Bekleidungsprogramm zu testen. Diese bieten besten UV-Schutz an sonnigen Tagen, sind angenehm zu tragen und haben sogar einen leicht kühlenden Effekt. Ein Kragen sorgt auch dafür, dass zusätzlich der Nacken vor der Sonneneinstrahlung geschützt ist. Bei vielen am Markt befindlichen UV-Shirts ist dies nämlich meist ein Manko.

Als bekennender Fan solcher Schlauchtücher bin ich natürlich glücklich darüber, dass es diese seitens Shimano nun auch in Deutschland gibt.

Als bekennender Fan solcher Schlauchtücher bin ich natürlich glücklich darüber, dass es diese seitens Shimano nun auch in Deutschland gibt.

Der Name Neck Cool/Halstuch ist Programm, denn das Material fühlt sich angenehm auf der Haut an und es entsteht keine Stauwärme. Es schützt vor allem Nacken und Ohren vor der schädlichen UV-Strahlung, denn das Geschmiere mit der Sonnencreme im Gesicht ist nicht unbedingt mein Fall. Jetzt nur noch einen Klecks davon auf die Nase und schon ist der Sonnenschutz perfekt.

In diesem Sinne auf ans Wasser!
Für mich war es garantiert nicht der letzte Besuch bei den Döbeln.

Euer
Robert

 

Hausboot Karpfen

Hallo Leute,

um die Schonzeit hier in Berlin zu überbrücken mache ich jedes Jahr ein paar Ansitze auf Karpfen. Der besondere Reiz liegt bei mir darin ein Karpfen mitten im Herzen von Berlin zu überlisten. In Berlin gibt es zahlreichen Kanäle und Häfen. Dort ziehen sich viele Fische zurück, wenn es kalt wird, um der Strömung im Fluss auszuweichen. Außerdem ist es dort meistens immer ein paar Grad wärmer. Leider sind vom Ufer aus diese Plätze meist unbefischbar. Um an solche Stellen zu kommen mieten wir uns ab und zu ein Hausboot. Um diese Jahreszeit bekommt man die Boote auch viel günstiger, da die Boote meistens nur im Sommer gut vermietet werden. Natürlich ist ein solches urbanes Ansitzangeln nicht jedermanns Sache, aber für mich stellt genau das den Reiz dieser Fischerei dar.

vbtgrtgtrg

Vom Kochgeschirr, Kocher, Bett und WC ist alles im Boot vorhanden. Man Braucht eigentlich nur sein Angelzeug und etwas zu Essen mitnehmen.

SONY DSC

IMG_6496

Ein Schlafsack muss natürlich auch noch mit.

SONY DSC

Henry beim ablegen seiner Rute

Die Schnüre brauchen beim Bootsangeln nicht gespannt werden. So werden die Bewegungen des Bootes nicht direkt auf unseren Pieper übertragen, was zu einem nervenden Pieps- Konzert führen würde und zweitens können die Fische ungestört am Platz fressen, ohne mit unserer Hauptschnur in Berührung zu kommen. Denn gespannte Schnüre mag definitiv kein Karpfen- egal wie doof er auch ist.

SONY DSC

Keine Swinger

Das Gerät welches ich für das Fischen vom Hauboot verwende:

Ruten: Tribal Velocity 10ft.(3,00m) mit 3lbs.

Rollen: Ultegra XSC 10000er.

Schnur: Technium 0,40 mm

Boilies: The Source 0,20mm und Sardine -Anchovy von Dynamite.

Wir konnten in zwei nächten 10 Fische verhaften, leider war kein richtiger Riese dabei, aber was macht das schon wenn man vor so einer abgefahrenen Kulisse fischen kann.

10502340_665174943598485_870561478038211155_n

IMG_6438

 

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

Weihnachtliches Angelvergnügen

Vom Montag vor Weihnachten an bis zum Neujahrstag hatte ich Urlaub. An angeln gehen auf größere Weißfische dachte ich im Vorfeld eigentlich erst mal gar nicht, denn normalerweise spielt das Wetter zu dieser Jahreszeit eher den Raubfischanglern mit zumindest Nachtfrost in die Hände. Zwar sind wir ja von den letzten Jahren her nicht ganz so kalte Temperaturen im Süd Westen der Republik gewohnt, aber was da Ende Dezember diesen Jahres temperaturmäßig auf uns zu kam, glich eher einem beginnenden Frühling.

So besorgte ich mir, als ich freitags meine Wetter App nach den gemeldeten Temperaturen durch sah, sofort ein gewisses Kontingent an Pinkys und kleinen Würmern. So das ich für eventuelle aufkommende Angellust auch gut gerüstet war. Damit lag ich, wie sich später herausstellen sollte, goldrichtig!   Immerhin waren zweistellige Plusgrade Tag und Nacht prognostiziert worden!

1 23 1321

Das Gewässer

Ein schöner kleiner Vereinsweiher, momentan noch ohne Störung durch Kormorane, bei mir in der Nähe war mein auserwähltes Ziel. Von einem befreundeten Angler hatte ich bereits gehört, das selbst die größeren Brassen noch mit ausgefeilter Technik zu fangen waren. Dienstags vor Heilig Abend war ich also um Punkt 9 Uhr am besagten Vereinsgewässer angekommen. Eine Magen Darm Grippe hatte mich über das WE zwar richtig durchgeschüttelt, aber ab diesem Tag war ich wieder fit für mehr!

Und wir hatten schon morgens eine Temperatur von 8 Grad plus!

Das Futter

Meine Futtermischung bestehend aus Black Hammer und Super Mix im Verhältnis 1:1 mit einer Kappe Spekulatius spezial – alles CM – hatte ich schon am Abend davor zwei Mal gut an genässt. Dies tat ich, damit nicht zu viele Partikel aufsteigen und um dadurch der Mischung einen großen Teil an Aktivität zu nehmen. Große Fische sollten ja schließlich mein Ziel sein. Eine letzte Zugabe von Wasser vor dem angeln gab der Mischung das von mir gewünschte optimale Bindevermögen. Nun drückte ich alles noch durch ein mittleres Futtersieb und es konnte los gehen. Dieser fertig angerichteten Masse gab ich noch ein paar Pinkys und eine gleiche Menge geschnittener Rotwürmer für meine Anfangsfütterung hinzu.

Die Taktik

Zu Beginn der Session warf ich von Hand 5 große Bälle Futter auf der 11.50 m Bahn ein. Hier benutze ich meine Shimano Kopfrute Aspire Ultra AX. Einen weiteren Futterplatz unter zu Hilfenahme einer Futterschleuder legte ich danach mit 6 kleinen Bällchen auf ca. 25 m für die Super Ultegra Match 3.90 m an. Die Futtermischung für die Match Rute befeuchte ich übrigens immer etwas mehr als die für die Stipprute. So lässt sich mit einem leichten Druck der rechten Hand ein genau passendes Stück Futter zum schießen mit dem Katapult drücken. Auf beiden Angeldistanzen benutze ich pures Futter ohne Zugabe von Erde!

Nun, es dauerte aber doch ziemlich genau 30 Minuten bis meine 0.3 Gramm Pose mit der Shimano  Aspire Silk Shock Hauptschnur in 0.12 mm und dem 0.08mm Vorfach gleicher Herkunft an der Kopfrute den ersten Biss registrierte. Der ging natürlich, wie sollte es auch anders sein, ins Leere. Den Köder – zwei Pinkys – neu angesteckt an den 20 er Haken der Serie 3010 von Sensas, verbrachte ich mein Rig erneut an die vorher befütterte Stelle. Und bald darauf hakte ich einen der an diesem Tag in meinem besonderen Fokus stehenden dicken Brassen. Das Fox Gummi der Größe 4 schoss geradezu aus meiner Spitze und dem zweiten Teil heraus bis die Flucht dann rasch zwar immer noch kräftig aber langsamer wurde. Einen guten Fisch von geschätzten 3 Kg konnte ich danach recht mühelos in meinen Unterfang führen.

Das beginnt ja super…..dachte ich mir an diesem Morgen!!

Durch leichtes Ziehen zur linken Seite kamen an diesem Tag die meisten Bisse und so konnte ich auf der 11.50 m Bahn noch 6 weiter Brassen und einige mittlere bis gute Rotaugen erbeuten. Einfach nur die Pose einsetzen und auf den Biss warten ging gar nicht, nur mit sauberer ruckfreier Technik und somit dem Reiz eines bewegten Köders kam auch eine regelmäßige Reaktion seitens der Fische! Immer dann wenn die Bisse nach ließen fütterte ich mit dem Pole Cup zwei locker gedrückte kleine Gaben Futter mit einigen losen Pinkys nach, um dann sogleich die andere Bahn zu befischen. Das mache ich an diesem und einigen anderen heiklen Gewässern immer so, um den Futterplatz wieder neu zu aktivieren und den hier befindlichen Fischen das Misstrauen zu nehmen.

Mit der Matchrute ging es an diesem Tag nicht ganz so gut. Zwar konnte ich trotzdem  zwei fette Brassen und einige gute Rotaugen erwischen, jedoch waren die Bisse hier mega fein und auch nicht so zahlreich wie auf dem forderen Futterplatz. Wenn ich an der Matchrute nicht meine Eigenbau Waggler mit einer dünnen Glasfaser Antenne bestückt gefischt hätte, wäre die Ausbeute mit Sicherheit deutlich schlechter gewesen. Das weiß ich aus jahrelanger Erfahrung unter solchen Bedingungen. An meiner Super Ultegra 3.90 m benutzte ich eine Aero Match 4000 Rolle von Shimano und meine Lieblings Match Schnur, die Technium Allround bei dieser Session in der Stärke 0.16 mm. Als Vorfach verwendete ich eine Aspire Silk Shock in 0.08 mm in einer Länge von 29 cm und einem Haken der Serie 3405 von Sensas. Diese Einheit aus Rute, Rolle, Schnur und Waggler Pose benutze ich unter diesen Umständen am liebsten. Die weiche Ultegra Match mit der fein justierbaren Frontbremse der Aero Match 4000 er Rolle machen ein gefühlvolles ausdrillen größerer Fische zu einer wahren Freude.

Auf jeden Fall haben wir mit mehreren Kumpels unseres Teams noch zwei schöne Tage am heiligen Abend und kurz vor Sylvester an diesem schönen Gewässer verbracht. Das Beißverhalten der Fische glich zwar eher auf Grund der feinnervigen Bisse der Winterzeit.  Jedoch genau dieser Umstand macht für mich immer wieder den besonderen Reiz des Spätjahres aus.

Aber eigentlich hatte ich mein gesamtes Takle schon ordentlich in meiner Garage verstaut…….tja, manchmal kommt es halt anders als man denkt.

1 23 1352

Euer Weihnachtsmann (CM)

Zielfisch Döbel

Liebe BesucherInnen,

Im Herbst geht nochmal alles richtig gut, denn die Fische sind so richtig in Fresslaune! Der milde Herbst begünstigt eigentlich alle Angelsituationen. Ich musste einfach mal wieder mit der Matchrute angeln. Als Zielfisch sollte es der Döbel sein, ich liebe die Herausforderung, mich möglichst auf eine Fischart zu konzentrieren. Als Gewässer diente die Spree östlich vor Berlin, hier schlängelt sie sich noch einigermaßen naturnah durch die Wiesen. Stark wechselnde Strukturen im Längs- und Querprofil des Flusses begünstigen den Döbel. Er braucht den Wechsel zwischen stärkeren Strömungen, tiefen Kolken und ruhigen Bereichen. Mit leichtem Gepäck gings los: Rucksackhocker, Kescher, eine Dose Spaltbleie, eine Ersatzpose, Hakenlöser, Vorfachschnur, Haken- so blieb ich beweglich und konnte öfter mal den Platz wechseln.

Als Ausrüstung diente mir die 3,30m lange Shimano Forcemaster Commercial Mini Float Rute in Verbindung mit einer 2500er Alivio Stationär-Rollem, 16er monofiler Hauptschnur und 12er Vorfach an der Hakengröße 12. Als Hakenköder verwendete ich Maden.

Ich begann meinen Ausflug in einer tiefen Aussenkurve mit. Zusammen mit meiner Posenmontage mit Stufenbebleiung liess ich immer ein paar Maden und etwas Futter abtreiben….

Alles weitere in den Bildern, einen schönen Tag wünscht Jochen Dieckmann

der Fisch: ein kleines Rotauge

der erste Fisch: ein kleines Rotauge

aber nach dem 2. Anschlag war die Rute richtig krumm...

aber nach dem 2. Anschlag war die Rute richtig krumm…

nach einem tollen Drill konnte ich den Zielfisch keschern

nach einem tollen Drill konnte ich den Zielfisch keschern

....und was für einen!

….und was für einen!

DSCN5000DSCN5003

es folgten viele kleinere Döbel der 20-25cm Klasse

es folgten viele kleinere Döbel der 20-25cm Klasse

aber auch einige Hasel gingen an den Haken, sie sind mit dem Döbel nahe verwandt

aber auch einige Hasel gingen an den Haken, sie sind mit dem Döbel nahe verwandt

die jederzeit verschiebbare Stufenbebleiung

die jederzeit verschiebbare Stufenbebleiung, hier benötigte ich unten einen Bulk aus 4 Schroten, um den Köder verzögert über den Grund schleifen lassen zu können

der Schwimmer: Drennan Crystal Avon mit der Tragkraft 4AAA (3,2g)

der Schwimmer: Drennan Crystal Avon mit der Tragkraft 4AAA (3,2g)

zuverlässig und genau richtig für diese Angelei: Shimano Alivio 2500

zuverlässig und genau richtig für diese Angelei: Shimano Alivio 2500 FD