„Zodias BFS“ meets Storm „So-Run Spike Tail“

Am Freitag konnte ich mein Boot aus der Werkstatt holen. Da am Nachmittag noch Termine anstanden, war nicht viel Zeit. Aber wenn man mit dem Boot schon mal auf dem Wasser ist, dann muss man doch auch ein paar Würfe machen, oder?

Also die „Zodias BFS“ und ein paar Köder geschnappt und ab dafür. Das Boot fährt, das neue Echolot ist provisorisch montiert und die als Zander ausgemachten Fische beißen nicht. Viel Zeit habe ich nicht und viel Geduld mit den Z-Fischen erst recht nicht.

Ich fahre daher einen Spot an, an welchem ich hier schon mal Barsche hatte. Ist ja nicht mein „Hausgewässer“ hier. So richtig gut kenne ich mich nicht aus. Dennoch bekomme ich die ersten Bisse. Zaghaft. Irgendwie bleiben die Fische nicht hängen. Sind die echt sooo klein, dass sie meinen Standardköder nicht rein bekommen? Was hier los? Alles spielt sich auch auf einem sehr begrenzten Gebiet ab. Dazu viel Wind. Und 3-5m ist auch nicht so flach, um bei diesen Bedingungen mit 2-5 Gramm rum zuspielen.

In solchen Situationen packe ich mit Vorliebe immer das Dropshot-Rig aus. Das ist jetzt einfach perfekt. Zum einen kann man recht schwer fischen – 10 Gramm, 14 Gramm oder auch noch schwerer. Trotzdem kann man bei Bedarf einen kleinen Köder verwenden und diesen verführerisch und unbeschwert am Grund rumzupfen.

In meiner Box mit den Dropshot-Ködern lagen ein paar neue Storm „So-Run Spike Tail“ in 4 Inch Größe. Hm, irgendwie sehen die jetzt nicht spektakulärer aus, als andere Köder. Doof aber auch nicht. War halt so eine Testpackung von einer Messe. Na gut, geben wir den Teilen eine Chance.

 

Gerade sind die Fische mit dem 3“ Köder nicht so fertig geworden und ich hänge mir einen 4“ Köder an den Haken. Ach egal. Rein damit jetzt. Hm, bewegt sich ganz geil. Echt schick. Wurf. Zupf, zupf, Pause, zuppel, zuppel, Pause – Biss! Oooops, dass ging fix. Ein Barsch kaum doppelt so groß wie der Spike Tail hängt am Haken. Nächster Wurf, zupp, zupp – Biss!

Und so ging das dann noch eine ganze Weile, bis ich aufgrund Zeitgründen abbrechen musste. Der größte Fisch mit Mitte 30 hat sich leider vor dem Fotoshooting verabschiedet. Der Spike Tail hat mich verdammt überzeugt (ich hatte auch andere Köder dran, aber heute kam an den Spike Tail am Dropshot nichts ran). Der doch recht groß wirkende 4“ hat erstaunlicher Weise auch die vielen kleinen Fische am Spot gefangen. Wirklich eine Überraschung das Teil.

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Auch die Gummimischung und der Aufbau überzeugen. Schön weich, aber nicht so anfällig, dass der Köder nach 2 Bissen gleich kaputt ist. Versetzt mit natürlichem Fischaroma und mit den üblichen Rillen und Kerben versehen. Top.

Ein Köder, welchem ich demnächst mehr Einsatzzeit gebe…

Hier nochmal ein paar Detailansichten:

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Die „Zodias BFS“ fische ich noch nicht so lange. Auch für das Dropshot-Rig nehme ich sonst eher eine Dropshotrute bzw. eine feine  Barschrute. Heute war jedoch nur die Baitcaster an Board. Aber Dropshot und Baitcaster geht echt mal sehr gut. Da die Fische sehr konzentriert standen, konnte ich mit der Baitcaster viel kleinere bzw. langsamere Sprünge (ich jigge das Dropshotsystem wie einen Jig über die Rolle am Grund entlang) vollführen, als mit einer 2500er Stationärrolle. Das ging richtig gut. Auch das werde ich jetzt mal öfter mit der Baitcaster machen.

Eventuell liegt meine Freunde aber auch daran, dass ich endlich mal eine richtig leichte Baitcaster von Shimano habe. Früher gab es hier nicht viel bzw. einfach nicht das was ich gesucht habe. Die wenigen Castingruten gingen meist ab 7 Gramm Wurfgewicht los. Die Zodias BFS hat ein Wurfgewicht von 4-12 Gramm. Die Angaben treffen für mein Empfinden auch sehr gut zu. Die Rute ist einfach nur toll. Edles Design, toll verarbeitet, super leicht, fein und sensibel. Wurfperformance und Bisserkennung – top. Ach was soll ich sagen – einfach ´ne geile Rute.

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schwarz, rot, silber – schickes, unaufdringliches Design

 

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stimmige Grifflänge – nicht zu lang und nicht zu kurz

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

Rollenhalter, in welchen sich die Finger perfekt einbetten.

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Und so wurden in 2-3 Stunden Angelzeit jetzt keine Mega Fotofische gefangen, aber dennoch ein paar neue Erfahrungen erarbeitet.

Jetzt, wo ich das hier am späten Sonntagabend schreibe, würde ich am liebsten sofort mit genau dieser Kombo („BFS“+“Spike-Tail“) wieder los. Aber Job und Steuererklärung fressen gerade sämtliche kommende Freizeit. So fliegen demnächst wohl eher meine Gedanken, als meine Köder.

 

Ich wünsche Euch etwas sehr, sehr Schönes. Und ich grüße Euch.

Tinsen

Zodias 270 MH – Boddentaugliche Großbarschrute

Ich würde es als “Liebe auf den ersten Wurf” bezeichnen, denn bereits beim ersten Einsatz hat sich die Zodias 270 MH in mein Herz gespielt. Eine straffe und schnelle Aktion, eine sensible Spitze und genug Power um auch größere Fische sicher dirigieren zu können.
Die Bisse werden 1:1 ins Handgelenk übertragen und es macht einfach Spaß mit diesem leichten Taktstock und kleinen Ködern den ganzen Tag zu fischen.

Die Basics hatte ja bereits mein Kollege Johannes Dietel in einem Artikel zusammengefasst:
Zodias 270 MH – noch ne „Alles“-Rute

Nach ein paar Wochen im Einsatz bin ich immer noch vollends begeistert von der Rute. In Kombination mit einer Rarenium Ci4+ 2500 FB und 0,13mm Power Pro Super 8-Slick leistet sie bei mir fast täglich ihren Dienst. Egal ob 10 cm Gummifische am 21 g Bleikopf oder gar Jigspinner bis 35 g, der kleine Kraftprotz meistert alles. Einige Barsche 40+, Hechte bis knapp unter der Metermarke und sogar Zander hat sie schon auf dem Kerbholz und ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr werden.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

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Kampfstarke Sommerhechte machen einen riesen Spaß an dem leichten Gerät.

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Selbst beim Zanderangeln vom Boot im Stillwasser macht die Zodias ein gute Figur.

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35 g Jigspinner und Sommerhecht – eine tödliche Kombi. Bei diesem Ködergewicht ist dann allerdings Schluss mit lustig.

Euer
Robert

 

Barsche mit der Blue Romance Light Game

Liebe Bogbesucherinnen und -besucher,

endlich Sommer! Die erste Hitze-Welle hat die diesjährige Fischbrut und auch die Barsche endgültig in Wallung gebracht. Auch in meinem Hausgewässer lohnt sich nun endlich die gezielte Barschangelei.

Egal ob auf flach stehende Räuber oder aber in 5- 10m Tiefe, das Dropshot-Rig ist und bleibt für mich die zuverlässigste Version bein Barschangeln. Dabei unterscheide ich maßgeblich zwei recht unterschiedliche Köderführungen:

  1. Die agressive: Abstand Köder- Blei 1-1,30m, aufrecht geführte Rute mit deutlichen Zupfern nach oben, Rutenlänge 2,40-2,70m.
  2. die passive: Abstand Köder, Blei 0,30- 0,70cm, seitlich geführte Rute, Rutenlänge 1,90-2,40m.

Wenn die Barsche weniger aktiv sind, also eher “nuckelig”, läßt sich mit der passiven Dropshot-Rute meist trotzdem noch gut Strecke machen. Die am 4er-6er Haken 3-5cm lange Brutfisch-Imitation aus Gummi wird nur an der Kopfspitze angeködert (nose-hooked). Das 5-10g Blei behält bei meinen seitlichen Züge durchgehend Bodenkontakt. Die Bisse kommen meistens in der Bewegung, immer wieder aber auch in den kurzen Pausen.

Mit der nur 89g leichten Blue Romance Light Game (tubular). Spüre ich jedes Steinchen, jede Muschel und am wichtigsten: jeden feinsten Zupfer! Mit ein wenig Übung kann ich Grundkontakte und Bisse bestens unterscheiden. Macht irre Spaß (traumhafte Drillaktion!), und ist genial fängig, fast schon gemein!. Zur Rute passt sehr gut eine robuste Stradic FK 1000 und eine geflochtene 0,08mm PowerPro (white) Schnur. Das Vorfach binde ich aus 0,21 bis 0,24mm Sufix Invisiline Fluorocarbon. Aber seht selbst!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Blauer Himmel -blaue Rute, das muss doch passen!

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand...

Havelanglers täglich Brot! Hier stehen nur Minis vor der Spundwand…

Mal schauen, ob im freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht...

Mal schauen, ob im tieferen Freiwasser vor der Segelyachthafen-Ausfahrt was geht…

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen....

schön langsaaaaaam seitlich die Kante hochschleifen…

...die weiche spitze wird herumgerissen, Biss!

…die weiche Spitze wird herumgerissen, Biss!

nach meiner Meinung sollten Spinnruten mit "playing action" beschrieben werden können.

nach meiner Meinung sollten auch Spinnruten mit “playing action” beschrieben werden können

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Brutfisch-Gummifisch nose-hooked

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Fireblood Zander

Hallo Leute,

endlich ist es soweit – auch ich konnte meine erste Firebloodrute einweihen. Da ich überwiegend auf  Zander  vom aus Boot fische, habe ich mich für 2 verschiedene Modelle in 2,40m entschieden. Die Firebloods sind einfach unglaublich und haben meine Erwartungen auch bei Weitem übertroffen. Die Modelle, die ich fische, haben ein Wurfgewicht von 10-35 Gr. und von 30-80 Gr. Die leichtere Rute bevorzuge ich zum Zanderangeln im Stillwasser (Naturseen). Da ich an  meinen Gewässern meistens Jigköpfe bis max. 15 Gr. benutzte und Gummifische in einer Länge von  max. 12cm, reicht ein Wurfgewicht von 35 Gr. völlig aus. Obwohl dieses Modell sehr feinfühlig ist, verfügt sie trotzdem über ausreichend Rückgrat, um einen Zanderbiss schnell zu parieren. Wie Jochen schon geschrieben hat: bei dieser Rute besteht absolute Suchtgefahr.

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Ein Fireblood-Special ist die flammenförmige Aussparung am Griff: Sie liegt perfekt in der Hand und man hat den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

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Zum zweiten Modell werde ich demnächst was schreiben.

Bis bald.

POISON ADRENA 174XHSB Casting + Calcutta Conquest 301 – Light Weight & Big Lures

Die Poison ADRENA im im Zusammenspiel mit der Calcutta Conquest 301 - Eine wahre Powercombo und das nicht nur im Drill.

Die Poison ADRENA im im Zusammenspiel mit der Calcutta Conquest 301 – Eine wahre Powercombo und das nicht nur im Drill.

Heute möchte ich Euch einmal eine wahre Powercombo für die Hechtangelei vorstellen, welche bei mir bereits seit letztem Sommer im Einsatz ist und somit viele Einsätze unter härtesten Bedingungen auf dem Buckel hat.

Zunächst die harten Fakten:

POISON ADRENA 174XHSB Casting
Länge: 2,24m
Transportlänge: 190cm (im Griffteil gesteckt)
Gewicht: 160g
Wurfgewicht: 120g

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CALCUTTA CONQUEST 301
Gewicht: 325g
Übersetzung: 5,6:1
Schnureinzug: 76cm
Schnurfassung: 0,30mm – 230m

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Bespult mit 0,32mm Power Pro 8 Slick hat sich diese Combo wirklich in mein Herz gespielt und ist bei mir nahezu täglich im Einsatz egal ob Sommer oder Winter. Die POISON ADRENA meistert große Gummis, Jerks und Wobbler genauso gut wie kleinere Gummis und Twitchbaits um die 15cm Länge, ohne dabei an Ködergefühl zu verlieren. Die Spiral X Blank-Konstruktion macht die Rute leicht, aber man fühlt neben der Präzision in den Würfen vor allem die hohe Sensibilität. Leiseste Anfasser landen, nicht zuletzt dank des Ci4-Rollenhalters und des Carbon Monogrips, direkt im Handgelenk und man muss beinahe aufpassen, dass die Anhiebe nicht zu früh kommen. Egal ob beim Jiggen, Twitchen oder Durchkurbeln ist die 174XHSB für mich das perfekte Allroundwerkzeug für die Hechtangelei und darüber hinaus mit ihrer Länge von 2,24m äußerst handlich.

Zur CALCUTTA CONQUEST muss man eigentlich nicht viel sagen. Ausgestattet mit Shimanos modernster Technologie ist sie DER Standard, an dem Multirollen gemessen werden. Perücken beim Werfen gehören der Vergangenheit an und selbst fast ein Jahr Salzwassereinsatz hat die Calcutta bisher schadlos überstanden. Sie ist einfach ein brilliantes Arbeitstier!

Ein gejiggter 15cm Gummi am 14g Bleikopf war hier der Schlüssel zum Erfolg. Das Ergebnis ein schöner Meterhecht im Abendlicht.

Ein gejiggter 15cm Gummi am 14g Bleikopf war hier der Schlüssel zum Erfolg. Das Ergebnis ein schöner Meterhecht im Abendlicht.

Ich kann Euch diese Combo nur wärmstens empfehlen und ich bin mir sicher, dass Ihr mindestens genauso begeistert sein werdet wie ich es bin.

Euer
Robert

Die neue Fireblood kommt…

Liebe Blog BesucherInnen

Teamkollege Veit und ich sind die deutschen “Botschafter” für die Neuauflage der legendären Shimano Fireblood Ruten Serie. Wir fühlen uns sehr geehrt! Mit Spannung erwarteten wir die feuerroten Edelruten. Wir können Euch 4 verschiedene Modelle vorstellen. Hier meine erste Meldung!

Das hier vorgestellte Modell suchte ich aus, weil ich immer öfter mit sehr kleinen Spinnködern auf Meer-und Bachforellen angle.

Die Rute ist 2,69m lang, zweiteilig und hat ein Wurfgewicht von 3-15g. Damit dürfte sie eine perfekte Rute für die sehr leichte Angelei auf Meerforellen in Fjorden darstellen. Ich bin schon sehr gespannt auf meinen nächsten Küstenbesuch.

Aber zunächst testete ich die Rute beim Frühlings-Bachforellenangeln in Brandenburg. Ich kann es vorweg nehmen, die Rute hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Für alle Finessisten, die jetzt denken: das Teil ist doch viel zu lang! Nein! Einfach perfekt für die Uferangelei, bei der es am Bach sehr oft darauf ankam, den Köder parallell direkt am eigenen Ufer hinter dem Pflanzengürtel zu führen. Unmöglich mit einer kürzeren Rute.

Darüber hinaus erwies sich die feine schnelle Aktion der Rute als idealer Gegner für die oft brachialen Attacken der teils wirklich stattlichen Rotgetupften. Vorsicht: Angeln mit Suchgefahr!

Genial finde ich die rote (metallic) Lackierung, die bei jedem Licht ein wenig anders schimmert und die optisch sehr gelungene flammenförmige Aussparung am Griff: sie liegt perfekt in der Hand und habe den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

Winzige Köder, wie der kleinste Rapala Countdown (2,7g), oder der neue Blue Fox More Ungen Forellen-Miniblinker (2,5g) liessen sich mit der Fireblood unerwartet weit und genau werfen, auch das ein Genuss! Technisch und farblich super passend für die Rute finde ich die Shimano Stradic Ci4+ FA 2500. Bespult mit der 0,08mm Sufix Nanobraid war ich bestens gerüstet! Und nun die Bilder.

Beste Grüße von Jochen Dieckmann

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Pirsch am Brandenburger Forellenbach

Pirsch am Brandenburger Forellenbach

ein perfekter Griff

ein perfekter Griff

2-15g Wurfgewicht, genau rictig für eine Forellenrute

3-15g Wurfgewicht, genau richtig für eine Forellenrute

mit der 2,70er Länge kann ich die Ufertstrukuren ganz genau ausfischen, ganz ohne Pflanzen kontakt!

mit der 2,70er Länge kann ich die Ufertstrukuren genau ausfischen, ganz ohne Pflanzenkontakt!

und bäämmm! Jetzt muss ich die Forelle mit Druck am Krautgang hindern....

und bäämmm! Jetzt muss ich die Forelle mit Druck am Krautgang hindern….

 

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der nur 2,5cm große Rapala Coutdown brachte viele Bisse

der nur 2,5cm große Rapala Coutdown brachte viele Bisse

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Endlich geht es wieder los – 2016 mit “Bassterra XT”

Endlich ist es vorbei  – der Winter, die Kälte, das Schmuddelwetter. Ich gebe es zu – ich bin schon gern ein “Schönwetterangler”. Es ist einfach angenehmer, bei Sonne, Wärme und blauem Himmel, als bei Kälte, Regen und Schnee zu angeln. Als Bellyboatangler ist man eh immer etwas mehr von der Wassertemperatur beeinflusst.

Und so ging es mit meinem Kumpel Micha heute für mich zum ersten Mal in diesem Jahr mit dem Belly wieder raus auf den See. Immer wieder ganz besonders schön, nach so langer Pause. Weiterlesen

Hauptsache Forelle Teil 4: Zodias Spin ML

Hallo Blogbesucher,

Ich bin im Stress. Gleich will ich meinen ersten Hechtversuch 2016 starten. Die Forellenangelei hatte mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich bin richtig “eingegroovt”. Heute gibt es wenig Text. Ich habe für Euch eine kleine Bilderserie mit Bachforellen-Live Biss. Die spricht hoffentlich für sich. Nur noch soviel: Rute: Zodias Spin ML, Rolle Stradic Ci4+ 1000, Köder Twister, Wetter Hagel, Graupel, Wind, Hund dabei! Here we go!

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Hauptsache Forelle Teil3: Blu-Ro Light Game Tubular

Hallo Bogbesucher,

in diesem Eintrag geht es um eine sehr filigrane Rute aus der Salzwasser- Spinnruten Serie Blue Romance. Eric und ich hatten ja schon mit großer Begeisterung vom Modell Eging aus der gleichen Baureihe berichtet.

Light Game sind sehr feinfühlige Ruten für die Salzwasserangelei mit kleinen bis sehr kleinen Köder. Hier die Übersicht über die unterschiedlichen Modelle:DSCN5710Das von mir beschriebene Modell ist das neue Tubular Modell. Die Tubular Spitze ist keine massive sogenannte Solid Tip. Trotzdem ist sie eine tolle Altenative zu “solid”.Sie ist hohl und dementsprechend deutlich weicher. Damit ist diese Rute sehr gut geeignet, wenn die Spinnköder überwiegend eingekurbelt werden. Gerade Forellen stupsen unsere Köder oft mehrmals an. Eine steife Spitze würde den Fischen dabei einen sehr direkten Widerstand bieten. Die Folge: der Fisch dreht meistens nach dem ersten Zupfer ab. Ein weiche Spitze hingegen zeigt den Biss deutlich an, ohne den noch zögernden Fisch gleich zu verprellen – ein Riesenvorteil!

Natürlich ist so ein feines Rütchen auch hervorragend zum Forellenangeln am Bach geeignet. Am besten kombiert finde ich sie mit einer schönen kleinen Stationärrolle wie der neuen 1000er Stradic FK. Diese Kombi arbeitet wunderbar mit sehr dünnen Schnüren, also habe ich eine 0,06mm PowerPro white aufgespult. Als Vorfach dient mir abermals ein 0,18 mm Aspire Flourocarbon in 1m Länge. So ausgerüstet kann ich Kleinst-Wobbler, -Blinker, -Spinner oder -Gummis sowohl erstklassig werfen, als auch animieren.

Bei den Erinnerungen an den ersten Einsatz der Blu-Ro Light Game, stockt mir jetzt noch der Atem: Bissübertragung und Drill waren einfach der Hammer. Die feine und dennoch kraftvolle Aktion der Rute liess einer gut gehakten Bachforelle keine Chance. Das feine Schnur-Material wurde gegen die massive Bisse und Fluchten von kräftigen Fischen perfekt abgepuffert. Spaßfaktor garantiert, wie gemacht für diese Angelei!

Beste Grüße von Jochen Dieckmann

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Hauptsache Forelle Teil 2: Zodias BFS Casting

Liebe Blogbesucher,

nach Johannes` sonntäglicher Hammer -Performance mit seiner Expride- Aldebaran- Kombo am Forelllenbach (Glückwunsch, Hannes für die PB-Bafo!), bekam auch ich mächtig Lust auf ein “Trout-Casting”. Wunderbarer Weise traf bei mir gleich am Montag darauf u.a. die heiß ersehnte Shimano Zodias “Castette” ein. Das BFS Modell (Baitcast-Finesse-System) ist einteilig, 2,03m lang und darf zwischen 4 und 12g werfen. Ich kombinierte die Rute mit der aktuellen Chronarch Ci4+, 0,10mm PowerPro White und 1m 0,22m Apsire Fluorocabon.

Ab dafür nach Feierabend an den Forellenkanal! Mit zitternden Fingern die ersten Würfe. Genial! Wirft sich super die Kombo! Egal ob Spinner, kleine Blinker oder Wobbler. Endlich wieder mit der unbeschreiblichen Direktheit der Baitcaster angeln! Immer wieder schräg stromauf oder stromab geworfen und sauber direkt vor dem Schilf per Daumen auf Spule gestoppt. Klack- Köder läuft. Biss kann kommen.

Einige Fehlbisse liessen sich nicht vermeiden, aber auch die waren spektakulär und ich konnte sie teilweise fotographisch einfangen. Ich hoffe, Ihr könnt Euch beim Betrachten der Bilder vorstellen, wieviel Spaß ich an diesem Feierabend hatte!

LG von Jochen Dieckmann

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Biss auf den stromauf geworfenen Blinker!

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die Bafo macht ordentlich Druck…

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die Chronarch Bremse und die geniale Aktion der Rute arbeiten perfekt…

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langsam läßt sie nach…

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immer dabei: Rapala Klappkescher mit Gummi - Netz

immer dabei: Rapala Klappkescher mit Gummi – Netz

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immer dabei: Laika mit großem Interesse

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geschafft! ein ordentlicher Brummer!

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Wurf stromab vor die diesseitige Schilfkante…

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…und Biss!

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spektakulärer Biss auf der anderen Seite stromab!

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gelungene Einweihung