Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Expride 268ML

Bei so vielen Gewässertypen, Fischarten und natürlich auch Angelmethoden die es mittlerweile gibt, kann man eigentlich gar nicht genügend Ruten und Rollen haben.

Eine Ultralight, eine Rute für kleine Jigs (5cm) , eine Dropshotrute, eine für Crankbaits, eine für mittlere Jigs (10cm) undundund…..

Um so viele Methoden wie möglich abzudecken, sucht man natürlich nach einer Rute die am besten alles kann! Natürlich wird es keine Rute geben, mit der man einen kleinen Barschwobbler und einen Bigbait jenseits der 100g fischen kann… Trotzdem habe ich eine Rute gefunden, mit der man ein riesiges Spektrum im Light-/Medium-light- und Medium-Bereich perfekt abdecken kann!

Die Expride 268ML ist eine Rute, mit der ich sowohl Hardbaits als auch diverse Finessemethoden Fischen kann. Sogar kleine Blinker und Spinner lassen sich an der Rute super Fischen ! Da die Rute nicht so ,,hart“ ist, kann man wunderbar Crankbaits, Spinner und Topwater Köder mit Fischen, hat aber hinten raus immer noch genügend ,,Bums“ um beim Jiggen den Anhieb durchzubringen und Minnow artige Wobbler zu twitchen.

Mit der Rute habe ich bereits in Finnland erfolgreich auf Forellen geangelt, in der Berliner Innenstadt Barsche gedropshottet, vom Belly Boat aus Cranks problemlos gefischt und auch Nachts Zander gejiggt! Die Rute ist 2-Teilig, hat ein Wurfgewicht von 4g-12g (Köder bis 15g lassen sich problemlos Angeln) und hat eine Länge von 203cm und wiegt unglaubliche 102g!

BFS-Adrena: Eine neue Liebe…

… ist wie ein neues Leben.Lalalalala. Jetzt machen wir mal halblang. Aber nach dem ersten Gang ans Wasser, kann ich sagen, dass aus uns beiden was werden könnte. Sie liegt einfach gut in der Hand, schmiegt sich perfekt in den Ballen. Sie steckt voller Energie, hat Temperament. Man hat ihr Stil in die Wiege gelegt. Ja Mann, ein bisschen oberflächlich bin ich auch. Sie sieht einfach hammer aus. Und bei all diesen guten Eigenschaften hat sie sich auch noch ihre Sensibilität bewahrt. Eine Kostprobe gefällig?

daumenkino-brueckling
Ich sags mal so: Fette Tocks anzeigen kann jede. Deshalb war’s genau die richtige Entscheidung, die Poison Adrena am Neuköllner Schifffahrtskanal einzufischen. Also dort, wo jeder normale Ü15-Barsch sofort das Weite sucht und sich auf den Weg in sauerstoffreichere Gewässerabschnitte macht. Nur am kleinen Brückling kann eine Rute wirklich zeigen, wie sensibel sie ist.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass es mir die Adrena aus der Hand gerissen hat bei dem Biss...

Ich will jetzt nicht behaupten, dass es mir die Adrena aus der Hand gerissen hat bei dem Biss…

Ich fische hier bei uns meistens mit 5 Gramm. Das habe ich auch gestern so gehalten. Folgenden Bildern kann man ein bisschen entnehmen, wie gelenkig bzw. biegsam die Kleine ist.

ladung-2

Mit 6 Gramm (ich denke, der Köder wird so ca. 1 Gramm wiegen) geht schon was.

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Das Hafenbecken in der Lahnstraße kann ich jedenfalls überwefen. Locker.

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Und auch im Kanal muss ich den Wurf bremsen, wenn ich nicht übers Ziel hinaus schießen will.

Von kapitalen Fängen kann ich jetzt nicht berichten. Aber Spaß hat’s gemacht. Von diesem Ausflug könnt ihr an anderer Stelle mehr lesen. War ein ganz schönes Abenteuer, das wir beide da an unserem ersten Tag bestehen durften. Zum Schluss waren wir irgendwie beide froh, es wieder heil nach Hause geschafft zu haben. Andere Angler hatten weniger Glück. An der Brücke „Treptower Straße“ hat einer den Kampf gegen den großen Brückling verloren…

Ohoh...

Ohoh…

Schönes Wochenende!

Johannes

Unboxing: Poison Adrena 166 L BFS

Eigentlich bin ich lahmgelegt. Das Auto ist in der Inspektion, braucht ne neue TÜV-Plakette. Da böten sich Bürotage an. Es gibt noch einiges zu tun vor der anstehenden Spanientour. Geht aber nicht. Weil gestern so ein Paket ankam. Eins von den langen, die ich so liebe. Vor lauter Vorfreude und weil er so nett ist, habe ich dem GLS-Mann bei der Übergabe mal wieder ein Trinkgeld gegeben. Hatte ich mir schon eingesteckt, als ich ihm entgegenging. Wir verstehen uns sehr gut. Denn bei mir muss er mit den Paketen nicht bis in den vierten Stock hoch. Ich bin der Entgegengeher mit dem Grinsen im Gesicht. Ich bin der, der weiß, dass GLS nur gutes im Schilde führt bzw. in den Paketen hat. Ich also mit dem Paket wieder nach oben. Schnell eine Schere geschnappt und dann ran an den Tresor. (Seit einiger Zeit sind die Shimano-Kartons die Definition von Robustheit.)

Tataaaaa. Tatsächlich. Eine Adrena. Weil geil! Ich habe mir für die neue Saison exakt eine Rute ausgeguckt. Und zwar nur für euch. Denn ihr wollt ja alle den Unterschied zwischen Poison Adrena BFS und Expride BFS erklärt haben und zwischen neuer Aldebaran und der Limited. Auf vorletztere müssen wir noch ein bisschen warten. Dementsprechend wird’s erstmal auch nix mit dem ganz großen Vergleich. Aber mit einem reinen Brürotag wird’s eben auch nix. Ein bisschen Deluxe-BFS-Feeling muss ich schon nach draußen senden an diesem Donnerstag.

poison-adrena-166-l-bfs

Dazu springen wir nochmal zurück zur Paketöffnungszene. Ich ziehe also die Rute heraus aus dem Karton. Nehme die Adrena-Verpackung wahr, schaue aufs Schild und studiere den Text. Überschrift: „Poison Adrena 166L-BFS.“ Unterüberschrift: „BFS 66 Technical.“ Text: Japanisch (vier Zeilen). Dann steht da unten in der Fußzeile: „Spiral X. Ci4. BFS.” ‚Geil.‘ „Geil!“ Pause. „Wie geil!“ Pause. „Wie geil ist dass denn? Megaaaaa.“ Und dann packe ich sie aus, befreie sie vom Ballast der Etiketten, lege den schutzummantelten Carbon Monogrip frei. Halte sie in der Hand. Schwinge ein bisschen durch. Lasse sie wippen. Erspüre ihr kaum vorhandenes Gewicht. „Geil. Hammer. Ist ja der Wahnsinn. Boah ey. Krass.“

Jetzt der Auftritt meiner Freundin, die am Büro vorbeischlendert: „Du sagst Bescheid, wenn man Dir helfen kann? Ich dachte, Du hattest schon eine Angel.“ Jungs. Ich sag jetzt mal nix. Hier lesen ja auch zwei Frauen mit oder drei. Nur so viel: Würde ich den neuesten Schuheinkauf derart unempathisch kommentieren, wäre es nicht mit einem verständnisvollen Abnicken getan. Und einem gedachten ‚Weiber…‘ Ups. Naja, Mädels. Jochen kümmert sich in seiner nächsten Ansprache sicher um die angeknackste Angelfrauenseele. Ich muss mich jetzt um mein neues Babe kümmern. Schließlich ist die Kleine die einzige, ihrer Art, die ich mir für die neue Saison anschauen will. Ansonsten hab ich alles, was ich dringend brauche und ja, sie hat Recht, sogar ein bisschen mehr als das.

Was mache ich mit der?  Also bzw. wen schnalle ich da drauf? Die „alte“ Alde? Die Limited? Und wenn Limited dann mit Mono? Oder ziehe ich 40 m Geflecht drauf, damit ich ein bissl mehr über den Blank erfahre? Beantwortet sich ja von selbst. Ich werde die Limited von der Expride runternhemen, mit der Adrena BFS verkuppeln und ein bisschen Nanobraid drüberspulen. Ich hab da ja noch genau die richtige Ladung vom letzten Schnurtransfer (Geflecht gegen Mono).

Bevor ich mich zum Kanal aufmache, haue ich noch kurz die Poison Adrena BFS-Daten raus:

Länge: 1,98 m
Transportmaß: 1,98 m (einteilig)
Gewicht: 107 Gramm
Anzahl der Ringe: 12
Wurfgewicht: 4 bis 12 Gramm

Features: Carbon Monogrip (Blank geht ins letzte Griffteil über), Fuji K-Type Beringung, Spiral X-Blank, Ci4+ Rollenhalter.

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Ziemlich geil übrigens, wenn man sich auf Bildersuche bei Google begibt und „Poison Adrena 166 L BFS“ eingibt. Man könnte denken, ich fische das Teil schon ewig.

Der ganzen Dietelbilder-Flut zum Trotz ist dem aber nicht so. Deswegen: Tschüss! Ich hau jetzt Schnur auf die Limited und bin dann mal am Kanal. Evtl. komme ich nachher oder morgen mit ein paar Bildern wieder. Große Fische müsst ihr da aber nicht erwarten. Tue ich auch nicht. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich überhaupt eine rote Flosse sehe. Aber darum geht’s heute ja auch nicht…

Bis später!

Johannes

Zodias 270 MH – Boddentaugliche Großbarschrute

Ich würde es als „Liebe auf den ersten Wurf“ bezeichnen, denn bereits beim ersten Einsatz hat sich die Zodias 270 MH in mein Herz gespielt. Eine straffe und schnelle Aktion, eine sensible Spitze und genug Power um auch größere Fische sicher dirigieren zu können.
Die Bisse werden 1:1 ins Handgelenk übertragen und es macht einfach Spaß mit diesem leichten Taktstock und kleinen Ködern den ganzen Tag zu fischen.

Die Basics hatte ja bereits mein Kollege Johannes Dietel in einem Artikel zusammengefasst:
Zodias 270 MH – noch ne „Alles“-Rute

Nach ein paar Wochen im Einsatz bin ich immer noch vollends begeistert von der Rute. In Kombination mit einer Rarenium Ci4+ 2500 FB und 0,13mm Power Pro Super 8-Slick leistet sie bei mir fast täglich ihren Dienst. Egal ob 10 cm Gummifische am 21 g Bleikopf oder gar Jigspinner bis 35 g, der kleine Kraftprotz meistert alles. Einige Barsche 40+, Hechte bis knapp unter der Metermarke und sogar Zander hat sie schon auf dem Kerbholz und ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr werden.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

40+ Barsch als erster Fisch mit der neuen Rute.

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Kampfstarke Sommerhechte machen einen riesen Spaß an dem leichten Gerät.

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Selbst beim Zanderangeln vom Boot im Stillwasser macht die Zodias ein gute Figur.

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35 g Jigspinner und Sommerhecht – eine tödliche Kombi. Bei diesem Ködergewicht ist dann allerdings Schluss mit lustig.

Euer
Robert

 

POISON ADRENA 174XHSB Casting + Calcutta Conquest 301 – Light Weight & Big Lures

Die Poison ADRENA im im Zusammenspiel mit der Calcutta Conquest 301 - Eine wahre Powercombo und das nicht nur im Drill.

Die Poison ADRENA im im Zusammenspiel mit der Calcutta Conquest 301 – Eine wahre Powercombo und das nicht nur im Drill.

Heute möchte ich Euch einmal eine wahre Powercombo für die Hechtangelei vorstellen, welche bei mir bereits seit letztem Sommer im Einsatz ist und somit viele Einsätze unter härtesten Bedingungen auf dem Buckel hat.

Zunächst die harten Fakten:

POISON ADRENA 174XHSB Casting
Länge: 2,24m
Transportlänge: 190cm (im Griffteil gesteckt)
Gewicht: 160g
Wurfgewicht: 120g

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CALCUTTA CONQUEST 301
Gewicht: 325g
Übersetzung: 5,6:1
Schnureinzug: 76cm
Schnurfassung: 0,30mm – 230m

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Bespult mit 0,32mm Power Pro 8 Slick hat sich diese Combo wirklich in mein Herz gespielt und ist bei mir nahezu täglich im Einsatz egal ob Sommer oder Winter. Die POISON ADRENA meistert große Gummis, Jerks und Wobbler genauso gut wie kleinere Gummis und Twitchbaits um die 15cm Länge, ohne dabei an Ködergefühl zu verlieren. Die Spiral X Blank-Konstruktion macht die Rute leicht, aber man fühlt neben der Präzision in den Würfen vor allem die hohe Sensibilität. Leiseste Anfasser landen, nicht zuletzt dank des Ci4-Rollenhalters und des Carbon Monogrips, direkt im Handgelenk und man muss beinahe aufpassen, dass die Anhiebe nicht zu früh kommen. Egal ob beim Jiggen, Twitchen oder Durchkurbeln ist die 174XHSB für mich das perfekte Allroundwerkzeug für die Hechtangelei und darüber hinaus mit ihrer Länge von 2,24m äußerst handlich.

Zur CALCUTTA CONQUEST muss man eigentlich nicht viel sagen. Ausgestattet mit Shimanos modernster Technologie ist sie DER Standard, an dem Multirollen gemessen werden. Perücken beim Werfen gehören der Vergangenheit an und selbst fast ein Jahr Salzwassereinsatz hat die Calcutta bisher schadlos überstanden. Sie ist einfach ein brilliantes Arbeitstier!

Ein gejiggter 15cm Gummi am 14g Bleikopf war hier der Schlüssel zum Erfolg. Das Ergebnis ein schöner Meterhecht im Abendlicht.

Ein gejiggter 15cm Gummi am 14g Bleikopf war hier der Schlüssel zum Erfolg. Das Ergebnis ein schöner Meterhecht im Abendlicht.

Ich kann Euch diese Combo nur wärmstens empfehlen und ich bin mir sicher, dass Ihr mindestens genauso begeistert sein werdet wie ich es bin.

Euer
Robert

Zodias 270 MH – noch ne „Alles“-Rute

Vorab: 270 MH – wenn die Leute das im Katalog lesen, müssen sie nicht weiter nach der Länge suchen. 2,7 m. Logo. Stimmt aber nicht. Bei uns im JDM-Programm ist das ein bisschen anders. Da steht die erste Zahl für die Anzahl der Teile. Und die beiden anderen Ziffern bezeichnen die Länge in Fuß und Inch. Die Zodias 270 MH ist also zweiteilig (Teilung am Griffstück) und 7 Fuß und 0 Inch lang. Also exakt 2,1336 m. Somit haben wir es hier nicht mit einer Distanz-Rute zu tun, sondern mit einem handlichen Arbeitsgerät, mit dem man ziemlich viel anstellen kann. Denn das Wurfgewicht von 5 bis 18 Gramm kann man voll ausfischen. Ich würde sogar sagen, dass die locker 21 Gramm-Jigs packt mit 4 Inch-Gummis. Oder eben 15 Gramm mit 5 Inch. Weil sie einen sehr kurzen Griff hat, eignet sie sich auch gut zum Wobbeln. Oder zum Angeln mit Jig-Spinnern. Oder fürs T-Rig. Usw. Meine Testrute hat schon ganz gut Barsch gesehen. Und Fritten auch.

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Vergleichen kann man sie gut mit der Expride 270 MH. Ich würde sagen, dass sie die Blanks nicht so viel nehmen. Die Ausstattung ist ein bisschen anders. Es fehlt z.B. der Kork. Aber ein Ci4+ Rollenhalter ist auch verbaut (und der sorgt echt für ein mega Feeling und eine tolle Bissübertragung).

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Ich weiß, dass viele Leute gern 1000er fischen an den kurzen Ruten. Ich würde aber ne 2500er nehmen. Möglichst eine leichte. Das passt dann gut.

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Wie gesagt – die Blanks von Expride 270 MH und Zodias 207 MH sind sich recht ähnlich.

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Ziemlich „allround“, würde ich sagen.

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Ob dieses Bild zur Wahrheitsfindung beiträgt?

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Makelloses FC.

Wenn man also eine Rute für ein großes Einsatzspekturm sucht, die Barsch kann, aber auch Hecht, Rapfen und Zander…

Faktencheck:

Name: Zodias 270 MH
Länge: 2,13 m
Gewicht: 107 Gramm
Wurfgewicht: 5 – 18 Gramm
Teile: 2
Beringung: Fuji Alconite

 

Könnt ihr euch ja mal anschauen. Ich find‘ die super. Hier geht es zur großen Zodias-Übersicht.

Johannes

Mit der Grappler S73ML auf Ostseedorsche

Die Ruten der Grappler-Serie sind echte Multitalente in Ihrem Einsatzgebiet beim leichten Salzwasserfischen. Egal ob in Panama, auf den Lakkadiven oder in den USA, die Ruten begleiteten mich schon überall hin und haben stets gute Dienste geleistet.

Meine Freundin Sandra im Clicnch mit einem Striped Bass an der Grappler S73ML.

Meine Freundin Sandra im Clinch mit einem Striped Bass an der Grappler S73ML.

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Große Striped Bass – kein Problem für die Grappler!

Nachdem ich nun vor kurzem meine alte NEXAVE Pilk 2,40m ausrangiert hatte, musste etwas Neues für die heimische Fischerei auf der Ostsee her. Da ich vom Kleinboot keine lange Rute benötige fiel die Wahl schnell auf die Grappler S73ML, welche mit 2,21m Rutenlänge absolut perfekt für die Dorschangelei geeignet ist. Die Wurfgewichtsangabe mit 65 g ist pures Understatement, denn der Blank verträgt deutlich mehr. Geworfen waren damit selbst Gummifische an 100g Köpfen kein Problem. Bei der Rolle habe ich mich für die  5000er Saragosa bespult mit 0,19 mm PowerPro entschieden – ein Arbeitstier par excellence.

Grappler_DorschBisher bin ich mit der Combo vollends zufrieden. Der Blank mit Hi-Power X Technologie ist schnell, sensibel und mit enormer Power ausgestattet. Die Fuji K-Type Beringung verhindert Schnurperücken beim Auswurf und das Handteil aus hochwertigem EVA-Material lässt sich gut reinigen.

Ich denke, dass diese Rute auch als Lighttackleausrüstung in Norwegen überzeugen wird.

Euer
Robert

Kurzes Lebenszeichen! – Erfolgreiche Meerforellensaison und mehr …

Der März und der April sind wie im Fluge vergangen und es blieb kaum Zeit zum Luft holen.
Zunächst war ich mit zwei Reisegruppen in Folge insgesamt 18 Tage in Panama (Bericht folgt ebenfalls) und danach folgte nahtlos eine der „stressigsten“ Zeiten des Jahres im Leben eines Bodden- und Ostseeguides – die Lachssaison. Mit Vor- und Nachbereitung kommen da locker im Schnitt 12 Stunden Arbeit am Tag zusammen + die leidige Büroarbeit. Da bleibt vieles auf der Strecke und man beschränkt sich nur noch auf das Wesentliche.

Neben einer recht durchwachsenen Lachssaison zeigten sich die Meerforellen wiederum äußerst beißfreudig und bei den wenigen Wurftouren konnte ich schöne Fische im Boot begrüßen.

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Gewichtige Überraschung! Meinen eigenen Meefo-PB konnte ich dieses Jahr auf satte 84 cm/5,8 kg  hochschrauben. Insgesamt konnten wir an diesem Tag 6 Forellen überlisten und meine Gäste entschieden (wie es sich gehört) die Wertung 5:1 für sich.

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Obwohl ich lieber die DIALUNA XR S906M zum Meerforellenfischen bevorzuge, zeigte mir mein Kumpel Micha, dass man auch mit der S806ML große Fische sicher ausdrillen kann.

Ein Traumfisch von 72 cm auf die leichte Rute. Der perfekte Moment!

Ein Traumfisch von 72 cm auf die leichte Rute.
Der perfekte Moment!

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Erfolgreiche Tagesbilanz

Zwischendurch nutzte ich mal einen freien Tag um mit meinem Sohnemann seine neue Rute und Rolle einzuweihen, die es für ihn kurz vorher zum Geburtstag gab. Seit seinem 3. Lebensjahr lehren wir nun schon gemeinsam den Schaproder Hafenplötzen und -barschen das Fürchten und nun wurde die nächste Stufe der „Anglerkarriereleiter“ erklommen – das Heringsangeln.

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YASEI Red Player und Sedona 3000FE im Kampf gegen die Heringe. Die Kombo ist perfekt und wie es sich gehört, musste Papa vom Wurf über den Dril bis hin zur Landung nicht assistieren. Nur die zappeligen „Ostseetarpone“ vom Haken befreien klappte noch nicht ganz so.

Stolz wie Bolle! Da er ja jetzt das Heringsdiplom erfolgreich bestanden hat, habe ich ihm versprochen, dass wir im Sommer mal gemeinsam auf Dorsche angeln werden. Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß!

Stolz wie Bolle!
Da er ja jetzt das Heringsdiplom erfolgreich bestanden hat, habe ich ihm versprochen, dass wir im Sommer mal gemeinsam auf Dorsche angeln werden. Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß!

Der April bot ansonsten nur wenig Zeit um mal Luft zu holen und wenn, dann habe ich wenigen Windausfalltagen endlich mal wieder die Gelegenheit genutzt um mich mit der Wathose in die Brandung zu stellen. Herrlich der Kontakt mit dem Element und wo könnte man sich besser erholen sowie neue Kraft tanken als am Wasser!

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Was gibt es schöneres als einen Tag am Strand?

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Speedmaster Seatrout + Exsence Ci4+ 4000XGS und 0,13mm PowerPro Super 8-Slick = Ostseesilber

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So ganz nebenbei habe ich auch noch die neuen GoreTex Mützen aus der Bekleidungkollektion für gut befunden. Selbst bei längeren schweißtreibenden Fußmärschen staut sich darunter keine Wärme und man behält immer einen kühlen Kopf.

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Bootsangeln ist ja schön und gut, aber diese hart erkämpften Fische bei grenzwertigen Bedingungen (teils Wellen in Schulterhöhe) zählen für mich doppelt und lassen das Anglerherz höher schlagen.

Nun geht die Trollingsaison für mich dem Ende entgegen und die Tage werden wieder etwas kürzer. Seit dem 1. Mai ist die Hechtschonzeit vorbei und ich verspreche in der nächsten Zeit wieder öfter von mir hören zu lassen.

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit am Wasser!

Euer Robert

Die neuen JDM-Hämmer

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden die neuen JDM-Kataloge für die Saison 2016 in allernächster Zeit verschickt. Demnach müsste die Ware bei den JDM-Händlern schon erhältlich sein. Da ich am Katalog mitgearbeitet habe und auch schon ein paar Sachen probefischen konnte, kann ich schon einmal ein paar Produkte vorstellen, bevor ihr den Prospekt direkt bei uns (über die Facebook-Seite) oder bei eurem JDM-Händler des Vertrauens bekommt.

Ausführliche Einzelfeatures folgen in den nächsten Wochen und Monaten.

 

1. Baitcaster

Aldebaran BFS XG limited

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Man beachte die gelochte Spule und die 8 Pins, mit denen man die Rolle extrem fein einstellen kann. Ich habe meistens nur 2 Pins draußen.

Die Aldebaran BFS XG Limited ist Shimano’s Highend-Flagschiff auf dem Bait-Finesse-Sektor. Diese Rolle wurde entwickelt, um Gewichte ab 2 Gramm (!!!) mit einer Baitcast-Rolle werfen zu können. U.a. durch die gelochte und megaleichte Spule wird es möglich Micro-Köder und Superfinesse-Rigs punktgenau zu servieren. Die Aldebaran BFS XG Limited ist unsere beste “Waffe”, um Fische präzise und ohne Anstrengungen mit Finesse-Techniken zu befischen. Das neue BFS Bremssystem ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das das Risiko von Schnurperücken gegen Null tendieren lässt.

 

Calcutta Conquest 201 und 301

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Die Calcutta ist mit sicherheit eine der schönsten Rollen auf dem Markt. Die 201er ist sehr schmal, so dass man gute Wurfweiten erzielt (je schmaler, desto mher Schnur nimmt man mit einer Windung auf und desto leicher läuft sie auch ab).

Vollgepackt mit Shimanos modernster Technologie sind die runden Calcutta Conquests mit dem zeitlosen Design DER Standard, an dem Multirollen gemessen werden. Micro Module Getriebesystem,  Stable Spool SVS Infinity Design stehen für eine höhere Haltbarkeit, extreme Laufruhe, gleichmäßige Bremswirkung im Wurf und richtig viel Power. Ideal zum Werfen und Fischen von  Jerkbaits, Crankbaits oder großen Swimbaits.

Die Calcutta Conquest 201 hat eine 4,8:1er Übersetzung (Schnureinzug: 60 cm pro Kurbelumdrehung). Die Calcutta Conquest 301 hat eine 5,6:1er Übersetzung (Schnureinzug: 76  cm pro Kurbelumdrehung)

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Mein erster Calcutta-Fisch war dieser Vertikal-Hecht. Man kann Rollen schlechter einweihen.

 

Metanium DC HG L

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Die Metanium DC ist DIE High-End Shimano-Baitcast-Rolle. Aufgrund des HAGANE Gehäuses wiegt sie extrem wenig. Das integrierte X-Ship Getriebe steht für maximale Laufruhe. Das technisch voll ausgereifte  i-DC5 Bremssystem unterstützt den Angler auf den zentimetergenau zu werfen. Das HAGANE Gehäuse ist eine Kombination aus seiner Magnesium-Legierung und CI4+ Side Plates, um so absolute Robustheit mit Leichtigkeit vereinen zu können.

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Sieht nicht nur scharf aus, sondern wirft auch soweit, dass ich bei Longrange-Bissen Probleme hatte, den Anschlag durchzubringen.

 

2. Stationärrollen

 

Excense Ci4+

excense

Eine unserer Hochgeschwindigkeits-Statios. Brutaler Einzug. Der macht sich auch gut, wenn man auf Distanz fischt und nur die ersten Meter interessant sind (z.B. wenn man Kanten abfischt oder weit vom Ufer entfernte Strukturen).

Die Exsence Ci4+ ist in Japan eine der beliebtesten Rollen zum Wolfsbarschfischen. Mit einem superleichten CI4+ Gehäuse und einer Übersetzung von 6,0:1/6.2:1 ziehen diese Rollen unheimlich viel Schnur ein. Neun Kugellager und ein kugelgelagertes Schnurlaufröllchen  sorgen für einen megaruhigen Lauf.  Die flache Spule eignet sich perfekt für geflochtene Schnüre. Die Exsence Ci4+ C3000 HGM ist bei den Wolfsbarschspezialisten deshalb so beliebt, weil sie mit ihrer  6.0:1-Übersetzung pro Kurbelumdrehung satte  88 cm Schnur aufnimmt und so eine schnelle Köderführung begünstigt. Die Exsence Ci4+ 4000 XGS verwenden die japanischen Cracks, wenn sie schnell über Hindernisse im Uferbereich kommen müssen. Die superschnelle Übersetzung von 6.2:1 trommelt 99 cm pro Kurbelumdrehung auf die flache Spule…

 

 

SEPHIA BB

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Auch eine freshe Rolle, oder?

Die Sephia BB ist die perfekte Rolle zum Eging (Tintenfischangeln): super leicht und dank des X-Ship-Getriebes auch extrem geschmeidig für höchste Präzision und maximales Ködergefühl. Diese Eigenschaften machen sie auch zu einer herausragenden Stationärrolle für viele andere Süß- und Salzwasserdisziplinen in Europa. Sowohl die SEPHIA BB C3000S als auch die C3000HGS BB sind mit einem X-Ship Getriebe ausgestattet. Im Vergleich mit der 3000S hat sie aber eine höhere Übersetzung (6,0:1). Dadurch erhöht sich der Schnureinzug auf für diese Rollengröße beachtliche 88 Zentimeter pro Kurbelumdrehung.

 

 

3. Ruten

 

 

EXPRIDE 270MH 

expride-270-mh-krumm

Da ist ein fetter Schwarzbarsch an der Expride, der sich im Verlauf der Auseiandersetzung leider erfolgreich im einzigen Krautballen der Bucht festgesetzt hat.

Die 270MH erweitert die Expride Range um ein etwas stärkeres Modell.Die 7-Fuß/RF-Version (Regular Fast Taper) ist eine Allround-Rute zum Gummifischangeln mit Jigs du Rigs und zum Wobbeln auf große Barsche, Zander und Hechte. Markenzeichen sind eine hervorragende Köderkontrolle, maximale Bisserkennung, viel Drill-Power und ein breites Einsatzspektrum.

 

 

DIALUNA XR S806LS 

DCIM100GOPRO

Platte im Drill. Mit der Rute habe ich inzwischen Barsche, Zander, Hechte, Flundern, Steinbutt, Schollen usw. gefangen. Die ist also gut eingefischt und mir echt ans Herz gewachsen. Vor allem, wenn ich kleine Rigs und Köder weit werfen will.

Die S806L-S ist die sensible Solid Tip-Variante der Dialuna und wurde speziell zum Ultralight-Angeln unter widrigen Bedingungen geschaffen wie sie z.B. beim Rockfishing an der Küste herrschen können. Die Solid Taftec Spitze überträgt feinste Zupfer vom Angler auf den Köder und umgekehrt. Bestens geeignet zum ganz feinen Plattfischangeln, aber auch Barsch- und Forellenangler werden diese Rute schätzen, wenn sie leichte Köder weit werfen müssen.

 

POISON Adrena 174XHSB 

Auch interessant ist die 174XH-SB. Mit ihrem Wurfgewicht von bis zu 120g ist sie die ideale Allround- und Big Bait-Rute für die Hechtfischerei. Egal ob Jerkbaits, Wobbler, Spinnerbaits bis 100 Gramm oder große Gummifische und Swimbaits – das 2,21m lange Kraftpaket wird mit jedem Köder fertig. Das XHSB-Modell steht für Anbisse, die wie Stromschläge in den Ellenbogen fahren, kraftvolle Anhiebe und kompromisslose Drills. Die wird euch der Robert Balkow sicher bald mal vorstellen.