Abgezockt…

Hallo Leute,

Warum ist der Barsch mein Lieblingsfisch? Es gibt dafür einige Gründe, aber der wichtigste für mich ist ganz sicher die Vielseitigkeit der Methoden, mit der ich ihn beangeln kann.

Die im folgenden beschriebene Methode wird besonders Barschanglern der grossen Seen geläufig sein: die Angelei mit Zockern und Pilkern.

Schon seit einiger Zeit werde ich grundsätzlich aufmerksam, wenn ich im Katalog in der Abteilung Storm den Namen Gomoku lese. Konzeptköder mit diesem Namen brachten mir schon viele interessante Angeltage. Im 2017er Katalog gibt es ein erweitertes Programm der Pilker-und Speedjig Serien Gomoku Koika, Slow Rocker, Super und Micro. All diese Metallköder sind in Gewichten bis 250g in erster Line zum Meeresangeln gemacht und sind mit einem Assist Hook ausgestattet.

Zum Barschangeln zweckentfremden lassen sich vorzüglich die leichten Modelle von Koika und Super in 15, 20 und 30g und Micro in 8, 12 , 20 und 30g.

Der Gomoku Koika ist breit und fällt flatternd im Sinkflug etwas lansamer als der…

… Gomoku Micro! Die der Farbe Blue Fusilier ist ein echter Barsch-Magnet…

…und das ist der Gomoku Super für extrem weite Würfe und sehr schnelles Absinken…

Was unterscheidet diese Köder von herkömmlichen Zockern und Pilkern? Ihre Form! Koika und Micro sind asymmetrisch, das heißt: die eine Seite ist rund, die andere winklig geformt. Die runde Seite ist die schwerere. Dadurch legen sich Koika und Micro in der Sinkphase horizontal und flattern verführerisch. Der Super ist dagegen symmetrisch winklig geformt und am Kopf schwerer. Er sinkt also sehr schnell mit dem Kopf voran.

Wann setze ich diese Köder ein? Vor allem in sehr aggressiven Beissphasen im Sommer und Herbst, z.B. bei Barschjagden mit Möwenbeteiligung. Ein Riesenvorteil ist es, diese Metall-Raketen extrem weit werfen zu können. Zum Beispiel, wenn die Barsche inmitten einer weit entfernten Fahrrinne rauben. Besonders interessant finde ich an den Ködern den sogenannten Assist-Hook. Schon oft hatte ich das Gefühl, daß die Barsche den roten Faden am Kopf des Köder besonders aggressiv attackiert haben.

In den Bildern seht ihr den 20g Gomoku Micro im Einsatz mit dem Assist Hook, sozusagen „to go“, weitere Varitionen im nächsten Beitrag…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Tolle Partner zum Barsch-Speed-Jiggen: Dialuna, Stradic und Kariki

voll auf den Assist!

die Farbe Blue Fusilier ist UV-wirksam!

 

The Source

Hallo Leute

die Herbstzeit ist ja eigentlich mit einer der besten Jahreszeiten um den Räubern nachzustellen, doch leider ist gerade im Herbst das Wetter oft sehr unbeständig.

Man hat öfters Angeltage die wegen zu starken Wind oder Regen ausfallen. Um an solchen Tagen nicht zu Hause bleiben zu müssen, nutze ich diese Tage um den Karpfen nach zu stellen.

Für solche Tage wähle ich Gewässer die relativ klein sind und nicht ganz so weit entfernt sind. Da ich im Süden von Berlin wohne, habe ich eine Vielzahl an Seen fast direkt vor der Haustür.

Die Größe der Fische spielt bei mir bei solchen Trips auch keine Rolle. Da man sich nicht wirklich viel vorher vorbereiten(vorfüttern) kann. Umso wichtiger ist eine gute Futtertaktik und ein guter Boilie um in kurzer Zeit erfolgreich zu sein.

Ich hab in den letzten 2 Jahren eine Menge unterschiedliche Boilies im Einsatz gehabt, aber nur eine Sorte hat eigentlich immer Fisch gebracht.

The Source Boilies, durch ihren einzigartigen Geruch (Fengurec) heben sie sich von den meisten Boilies extrem ab. Der Geruch erinnert ein bisschen an Maggie.

Das komplette Source Arsenal….

Futter (Stickmix) und Pellets, haben eine hohe Lockwirkung, so kommen die Fische schneller an unseren Platz.

Die passenden Aromen und Pop- Ups dazu

 

Hier noch ein paar Fische die ich mit diesen Boilies überlisten konnte.

Auch die Schleien lieben den typischen Maggiegeruch….

 

Storm Gomoku Flutter Slim

Hallo Besucherinnen und Besucher,

Johannes hat gerade einige Rapala- und Storm Neuerungen für das Jahr 2018 vorgestellt. Als bekennender Fan der mittlerweile sehr umfangreichen Storm Gomoku Serie habe ich mich sehr über die Erweiterung des Flutter Slim um das etwas größere 7,5 Gramm-Modell gefreut. Mit dem schon im letzten Jahr erschienenen 2 Gramm-Modell konnte ich in 2017 schon einige tolle Barschfänge machen.

Hier das Bild aus Johannes´Eintrag vor ein paar Tagen inklusive seiner Bildunterschrift:

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Das kleine Modell ist 4,5 cm lang und fliegt für seine 2g sehr gut, vorausgesetzt, Ihr verwendet ein dementsprechende Finesse-Rute mit geringem Wurfgewicht. Meine Ruten waren entweder die Expride UL (2-7g) oder die neulich von mir vorgestellte Cardiff AX (0,7-6g)

Das Ding läßt sich sehr variantenreich führen:

  • langsam eingekurbelt wedelt er sehr lebendig mit dem Hinterteil („Tail-Kicking Action“)
  • während eines Spinstops flattert er sehr kultig im Absinken
  • getwitcht bricht er stark aus („Darting Action“)

Ich verpasse Ködern dieser Art sehr gerne hinten einen Einzelhaken, oder rüste gar komplett auf Einzelhaken um. So gibt es weniger Doppelhakungen im Drill.

Auf das neue größere Modell bin ich echt gespannt und schließe mit einem auf Flutter Slim gefangenen Sommerbarsch. Ist doch gefühlt noch gar nicht lange her…

Euer Jochen

Neuigkeiten von Rapala & Storm für 2018

Wie ihr vielleicht wisst, unterstützen sich die Firmen Rapala und Shimano im Vertrieb. Dementsprechend werden wir Teamangler auch mit Rapala-, Storm- oder Vibrax-Ködern ausgestattet, um sie zu testen und euch vorzustellen, Man könnte auch „promoten“ sagen – „vorstellen“ gefällt mir aber besser. Schließlich versuchen wir, in unseren Berichten auch immer Praxistipps weiterzugeben und euch so dabei zu helfen, das beste Zeug für eure Zwecke aus dem großen Ködermarkt herauszufiltern.

Heute wird’s aber nur für Kurzbeschreibungen reichen. Die Einzel-Features liefere ich dann nach. Und jetzt zur eigentlichen Einleitung:

Für die Shimano Days in Parchim und im Südbrookmerland hat mir Shimano nicht nur eine Drillmaschine überlassen, sondern auch ein Paket mit Goodies mitgegeben. Namentlich Caps und Schlüsselanhänger. Da kamen an einem Tag zwei Kisten an. Eine große und eine etwas kleinere. In der großen waren die Kappen, in der kleinen die Schlüsselanhänger. Dachte ich. Als ich in Parchim war, habe ich das alles noch einmal überprüft und dabei festgestellt, dass die Schlüsselanhänger zusammen mit den Kappen im großen Karton untergebracht waren. Bei Druchschütteln des kleinen Päckchens hat‘s schön geraschelt. Ein vertrautes Geräusch. Wobblerrasseln, Verpackungsschaben, Hohlraumresonanz…

Bei Paket zwei handelte es sich um das Rapala-Storm-Promo-Paket, das die Firma an die Angelzeitungen verschickt, damit die Redakteure sehen, was wir den Leuten anbieten. An den fleissigen Teamangler, der so gern Neues ausprobiert, geht auch immer ein Paket raus. Und so kann ich euch heute ein paar Köder vorstellen, die ihr – hoffentlich – bald im Landen findet.

Damit kann man ein paar Sessions lang arbeiten, oder?

 

Fangen wir mit den Rapala-News für 2018 an:

Noch schlummern die Rapalas in den Verpackungen.

Wenn das kein Meeräschendesign ist – was ist es denn dann? Den Köder fische ich übrigens seit kurzem als Mini-Jerk auf Barsch (gibt’s demnächst eine Foto-Love-Story in der Fisch&Fang). Dazu nehme ich die fetten Einzelhaken ab (es ist in echt ein Thunfisch-Jerk, das Drahtgestell hält also auch einem Großbarsch stand) und drehe 4er Drillinge rein.

Ebenfalls ganz schön „life-like“ ist dieser Weißfisch aus der Scatter Rap-Familie. (Cyprinus Scatteraepilis.)

Apropos lebensechtes Design: PEL jetzt auch beim Shadow Rap!

Noch ein Krebs-Schocker bei den Rippin‘ Raps.

Ein MAX Rap in Live Ayu.

Bedeutet: Wenig neue Köder, dafür viele neue und sehr geile Köderfarben bei Rapala.

 

Storm-News für 2018

Die Hechtabteilung von Storm.

Der R.I.P. Spinner Tail sieht ein bisschen schrullig aus, oder? Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Teil fängt – was noch zu beweisen ist.

Die R.I.P. Roach sieht dafür umso fängiger aus. Ganz schön bullig für den Barschanglergeschmack.

Aber das Schwanzkonzept könnte genial sein. Müssen wir mal dringend checken. Der Bodden ruft…

Ein Mini-Seeker-Shad, der mit gespaltenem Schwanz zu den Hechten spricht? An den traut sich sicher auch der Teichhecht-Hunter ran.

Laute Rasseln. Wie man die anbringt? Ein Loch ausstechen und durch den Schwanz stecken. Zeige ich euch wannanders mal.

Sowas gefällt mir ja immer gut. Stromlinienkopf-System für Gummis von 6 bis 8 Inch.

 

Neues aus der Gummiabteilung von Storm.

Hmmm. Muss man testen.

Hui! Will man unbedingt testen!

Der hier sieht nach einem sehr guten Pelago-Bait aus und wird mir definitiv Fische bringen, sobald ich mich da eingefuchst habe.

Und die kleinen Grubs sind wosieso geil. Gute Farbe auch. Kann ich gebrauchen!

 

Und noch ein bisschen was zum Spielen
aus der GOMOKU-Serie.

Neue Farben beim Spin – ich warte ja sehnsüchtig auf eine neue Größe (20 Gramm wäre geil). So lange bleibt er halt was für die Streetfisher. Die Farbe würde ich aber auf jeden Fall auch angeln.

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Ein kleiner sinkender Wobbler im Disco-Gewand. Sicher top für die Forelle.

Mein Highlieght ganz zum Schluss: Ein Mini-Spinnerbait mit 11 Gramm Gewicht. Sehr sehr gute Barsch-Farbe. Da kann ich’s schon kaum erwarten, den zu testen. Muss man sehen, ob jetzt noch eine gute Spinnerbait-Zeit hier ist. In Spanien (November) wird der sicher seine Fische fangen.

 

So. Das war mein kleine Überblick über die Rapala- und Storm-Neuheiten für die Saison 2018. Ich mach jetzt auch mal einen auf Feiertag und wünsche euch viel Spaß beim Einheit-Feiern!

Johannes

Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Storm So-Run Joker Shad vs. Joker Vert – Tuning inklusive

Es gibt neue Mitglieder in der Gummifamilie von Storm. Zum einen den Storm Joker So-Run Shad und zum anderen den Storm Joker So-Run Vert.

Der erfahrene Gummifischer wird unschwer an der Bezeichnung bereits erkennen, wofür beide Gummivarianten stehen.

Schön das die Produktentwickler von Storm bei der Namensgebung den „Joker“ gleich mit eingebaut haben. Denn dem macht dieses neuartige Köderkonzept alle Ehre.

Der So-Run Joker Shad verfügt über einen großen Shad Tail. Shad steht für Schaufelschwanz . Sein Pendant der So-Run Vert besitzt einen V-Tail. Einen sogenannten V-Schwanz.

Zum Jiggen sind beide hervorragend geeignet. Wobei der Joker Vert auch beim vertikalen angeln, durch die Schwanzform, seine Vorzüge ausspielen kann.

Der Clou beider Ködervarianten ist, ihr könnt selbst über das Laufverhalten eures Storm Joker So-Run entscheiden. Denn beide verfügen jeweils über eine Membran. Beläßt man diese am Schwanz, sorgt das für ein eher langsames, ausgeglichenes und ruhigeres Laufverhalten. Entfernt ihr diese Membran wird daraus ein aktionsreicher, quirlieger und schneller Gummiköder. Ich persönlich finde das genial. Man kommt ständig in Situationen in denen man meint, der Köder läuft gut aber er könnte noch etwas Action am Schwanz vertragen. Mir fallen da spontan Winterköder mit wenig Aktion ein und Sommerköder die entsprechend mehr Druck unter Wasser machen sollten. Früher „schnitzte“ ich am Gummi, um den Schwanzbereich auszudünnen. Resultat war oftmals ein schnell abgebissener Schwanz, da die Stabilität des gesamten Köders unter der Maßnahme litt. Ab jetzt ist das nicht mehr nötig. Wenn man meint, es könnte etwas zackiger laufen, da die Räuber das gerade mögen, Membran entfernen und das Laufverhalten ist getunt. Ein Konzept bei dem der Angler sozusagen zwei gleiche Köder mit unterschiedlichem Lauf in der Box hat.

Die Storm So-run bestehen aus einer ausgewogenen Gummimischung. Schön weich für den guten Lauf aber doch etwas „aldente“ um möglichst vielen Attacken von Barsch und Zander zu widerstehen.

Erhältlich sind die So-Run in 4, 5 und 6 Inch. Sowie in sage und schreibe 16 Dekoren. Damit dürfte jede Situation bedient sein.

Mein derzeitiger Favorit ist der So-Run Joker Shad Größe 4 Inch in der Farbe Pro White & Limetreuse. Mit den 12,5cm passt er perfekt in das Beuteschema der Sommerräuber.

Einigen Zander hats auch gefallen.

Hier werden die Köder in bewegten Bilder vorgestellt:

Wer auf der Suche nach innovativen Ideen im Gummisegment ist, sollte sich die  Storm So-Run Joker einmal genauer ansehen. Leichter geht Ködertuning nicht.

Viel Spass und Erfolg damit.

Euer Eric

360GT – The WPC-Winning Lure!

Bei der WPC kams ja auf jeden Fisch an. Besonders aber auf den letzten. Mit allen anderen Fischen haben wir uns in Position gebracht. Aber ohne den 44er Barsch hier. Also genau den auf dem Bild…

… hätten wir gar nix erreicht, wären vielleicht nicht mal auf Siegertreppchen gekommen.

Das Üben im Mai und Juni hat sich voll ausgezahlt. Ich habe mir daheim Vertrauen angeangelt. Mit kleinen Fischen, ok. Aber wenn die Fische bei uns an der Spree einen Köder gut finden, dann funzt der auch in Gewässern mit besseren Beständen.

Warum ich den 360GT so mag?

  • Rasselkopf
  • Flanken
  • heftige Schwanzausschläge
  • einfache Führung

Ich habe das Ding in den letzen beiden entscheidenden Stunden gefischt, erst eine Zanderbombe draufgehabt, die sich dann kurz vorm Boot abgeschüttelt hat. Und dann kam der Barsch. Methode: Driftfischen. Auswerfen. Durchkurbeln. Anschlagen, wenn es zuckt.

Farbcode LC (Lime Chartreuse). Ihr seht ja das Wetter, die Wellen und evtl. die Wassertrübung auf dem Bild oben. Deshalb der Schocker.

I love it!

Johannes

Storm 360 GT Swimbait – die Fangmaschine

Ich denke jeder Raubfischangler hat in seinen Tackleboxen Köder mit denen er regelmäßig schöne Fische fängt.

Habe ich auch einige. Allerdings wurden diese Köder oft erst nach längerer Zeit zum ständigen Begleiter.

Dann gibt es noch die „Köderspezies“, welche vom ersten Tag und dann fortlaufend ihre Fängigkeit unter Beweis stellt. Also echte Joker.

Und eben genau so ein Joker ist der Storm 360 GT Swimbait.

Die ersten Packungen gabs vor ein paar Wochen. Kurze Zeit später hatten meine Teamkollegen diesen Swimbait bereits auf dem Schirm. Alles klar. Also eingpackt die Teile und zum Lieblingsbarschsee gedüst.

Kombo montiert. Köder angeschraubt. Raus damit. Erster Wurf, zweiter… Oh Kontakt. Fehlbiss. Weiter. Dritter nix, vierter und bäm der sitzt. Ein guter „Enddreißiger“. So zog sich das dann über den Tag hin. Immer wieder gingen schöne Barsche ans Band. Um zu sehen ob dies nur am verwendeten Swimbait lag, angelte mein Begleiter andere Köder mit mäßigerem Erfolg.

Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel. Könnte man meinen. Nicht so beim Storm 360 GT Swimbait. Den hatte ich von da an bis dato immer dabei und er fing auch fortlaufend in verschiedenen Gewässer unter wechselnden Bedingungen stets seine Barsche. Genau deshalb ist er jetzt einer meiner Joker.

Wer meint die Köderform kommt ihm bekannt vor: ja das stimmt. Es sind die Trigger X Slop Hopper Gummis. Zum 360 GT werden sie durch die Verwendung eines speziellen Jigkopfes aus Plastik in dem ein recht kleiner Bleikopf verbaut ist. Der Plastikkopf ist groß und hohl. Dadurch ist er nicht kopflastig und das macht ihn perfekt zum angeln im Freiwasser, wo eben auch die dicken Barsche auf ihn warten.

Meine Barschvariante ist der 3,5Inch ( 9cm ) mit einem zirka 3,5gr Jigkopf.

Im folgenden Video erklären Jacob Wheeler und seine Freunde die Vorzüge:

Der Storm 360 GT Swimbait wird als Searchbait bezeichnet und eingesetzt. Searchbait = Suchköder. Ich kann dazu sagen: er sucht nicht … er findet.

Viel Freude damit am Wasser.

Euer Eric

Berliner Karpfen

Hallo Leute,

um die Schonzeit hier in Berlin zu überbrücken, mache ich jedes Jahr ein paar Ansitze auf Karpfen. Der besondere Reiz liegt bei mir darin, einen Karpfen mitten im Herzen von Berlin zu überlisten. In Berlin gibt es zahlreichen Kanäle und Seen, die einen guten Karpfenbestand haben.  Durch die relativ kurzen Anfahrtswege lassen sich so viele Hotspots super leicht vorfüttern. Dadurch lohnen sich auch oft relativ kurze Trips. In diesem Frühjahr war ich an verschiedenen Berliner Kanälen und und einigen Seen unterwegs. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte konnte ich in diesem Jahr relativ viele Karpfen überlisten, leider war bis jetzt noch nicht der richtig große dabei. Hier ein paar Impressionen vom letzten Trip am Kanal.

Um mein Köder optimal auszulegen, macht sich eine Wathose sehr gut. Aber aufpassen: nicht überall sind Kanäle so flach!

Ultegras und TX 2 Ruten passen super zusammen.

Die Shimano Exage Schnur habe ich schon seit einem Jahr im Einsatz und wurde nie entäuscht.

Um Fische schneller auf den Spot aufmerksam zu machen, reicht oft einfach gekochter Hartmais und ein bisschen Aroma.

Als Rig verwende ich am liebsten Line Aligner mit nem Sinkenden Boilie und nem kleinen Pop-Up.

meine Lieblings-Pop-Ups

Kleine Pellets zum Füttern und Boilies

Carp Spirit Haken… ein super Preis-Lesitungsverhältniss

Mein erster Karpfen 2017

 

Bis bald…

Mit freundlichen Grüßen

Veiti

 

 

Köderduell: Softjerk vs. Searchbait

Wer den Blog verfolgt, hat ja im letzten Beitrag gelesen, dass für gestern ein Trip an ein Gewässer mit Dickbarsch-Potential angedacht war. Da war ich dann auch mitm Bernd.

Immer eine Freude.

Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Ich wollte es ja komplett mit dem 360GT durchziehen, habe mir aber ein paar Softjerks und beschwerte Offsethaken als Zweitkonzept mitgebracht, falls man ein bisschen tiefer fischen muss. (Der GT braucht eine gewisse Geschwindigkeit, um seinen Aggrowedelkippellauf voll zu entfalten und lässt sich in der 9 cm-Variante nicht tiefer als 1,5 m führen – zumindest nicht horizontal.)

Softjerken war am Anfang ein voller Treffer. Jeder von uns hat bestimmt 50 Barsche gefangen. Dass es nur ein Bild davon gibt, hat aber einen Grund: Die Fische waren klein.

Naja. Das war der beste Softjerk-Barsch des Tages.

Also ab zum Berg. Wieder den GT ran. Aber die mittlere Größe. Schließlich solls hier auch Hechte geben. Fehlbiss. Nochmal angeworfen. Peng. Hängt. Fetter Barsch! Äh.

Etwas früher habe ich den Betrug schon bemerkt.

Ne. Kleiner Hecht.

Trotzdem cool, dass er zweimal gebissen hat.

Dann wieder zurück zu den Stegbarschen. Wieder: Ein kleiner Barsch nach dem nächsten auf Softjerk. Bernd zu mir: „Jetzt kommt die Zeit, wo es sich lohnt, mal was Größeres dranzumachen.“ (Kurz vor Dämmerung.) Ich also wieder den 9er GT montiert. Eine halbe Stunde nur Fehlbisse von kleinen Barschen. Dann: PENG!

Herrliche Bildausschnitte, die der Bernd immer wählt.

Schönes Ding. Der einzige Ü35er an diesem Tag.

Na? Auf was kam er denn? Wirklich aufn GT?

Tatsache. Bernd braucht jetzt auch so ein Ding mit Rasselkopf.

Dann Sonnenuntergang. Schön.

Der GT geht schon mal schlafen. Wir sind dann noch ne Stunde heimgefahren.

Und heute? Angelfrei? Ich bin mir nicht sicher. Die Fackel brennt!

Schönes WE!

Johannes

PS: Voll vergessen. Ich habe ja im vorletzten Beitrag über meine GT-Kombos referiert. Für gestern habe ich nochmal umgestellt gehabt, weil ja größere Fische zu erwarten waren und ggf. auch Hechte. Also ne 12er Kairiki auf die Chronarch MGL draufgespult und mit dem 166 M Adrena kombiniert. Warf sich super und hat voll Bock gebracht.

Jetzt ist erstmal genug mit Umspulen. So passt das.