Den Joker ziehen!

Liebe Blogbesucherinnen und Besucher,

der Winter läßt uns nicht los… wie viele von Euch erwarte auch ich voller Sehnsucht den Beginn der neuen Saison.

Gerade dachte ich an einen meiner Lieblingsköder der Saison 2017, den Joker-Shad von Storm. Nach dessen erfolgreichen Einsatz als Swimbait auf schwedische Barsche, verwendete ich diesen Gummifisch an einem echt traumhaften Herbsttag als Jig mit 10-15g Bleiköpfen zum Absuchen der tiefen Rinnen meines Hausgewässers. Mit dem 4 inch-Modell (10 cm) hat man die richtige Grösse sowohl für Hechte, als auch für Barsche und Zander, also einen echten Allrounder. Ich bin ein Fan von eher natürlichen Farben, in diesem Fall waren das “Dirty chartreuse” (weiß-grün) und “Arkansas Shiner” (silber-grün).

Diese Gummis hatten es mir von Beginn an angetan. Das Gelenk am hinteren Körperdrittel und die spezielle Ausformung des Tellerschwanzes sorgen für einen sehr gleichmäßigen Lauf.

Ich ließ meinen Joker-Shad nicht wirklich lange durch die tiefe Stromrinne tanzen, da gab es auf das weiß-grüne Modell einen satten Biss…

Einen schönen Sonntag wünscht

Jochen Dieckmann

Shad Rap 4ever

Keine Rasseln oder ausgeklügeltes Weitwurfsystem. Der Shad Rap kommt ohne viel Schnickschnack aus.

Ein wenig zur Geschichte:

Als der Shad Rap 1982 auf den US Markt eingeführt wurde, brach im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein regelrechter Hype um den Crankbait aus Balsaholz aus. Schnell sprach es sich herum, dass der neue Crank aus der finnischen Kunstköderschmiede sehr gute Ergebnisse bei verschiedenen Walleye-Tunieren erzielte. Die Nachfrage war so hoch, dass die Produktion sehr schnell an ihre Grenzen geriet. Ca. 600.000 Shad Rap‘s konnte Rapala 1982 liefern! Aber In einem Land mit fünfzig Millionen Anglern war das natürlich viel zu wenig und so wurden für die Shad Rap‘s auf dem Schwarzmarkt schnell bis zu 45 Dollar verlangt.

Heute, ca 36 Jahre später wurden weltweit über fünfzig Millionen Shad Rap‘s an den Angler gebracht und an seiner Beliebtheit hat sich nichts geändert!

Bass Pro‘s wie Mike Iconelli setzen noch heute bei Bass-Tounaments auf das alte Holz. Das muss doch was heißen!?

Ich selbst hatte ihn irgendwann Ende der Neunzigerjahre das erste mal an die Schnur geknotet. Damals war es die 7cm Version mit dem Farbcode P für Perch. Heute noch meine absolute Lieblingsfarbe! Gefolgt von S und SD, beides Weißfisch Dekore. Es gibt mittlerweile unzählige Farbdekore!Von Schock bis super natürlich. Ich bevorzuge für die großen Barsche ausschließlich natürliche Dekore.

Im aktuellen Rapala Katalog gibt es den SR in zwei verschiedenen Größen, sieben und neun Zentimeter. Mit beiden Größen liegt man je nach Jahreszeit eigentlich immer im Beutespektrum der dicken Barsche.

Die sieben Zentimeter Version kommt geworfen auf eine Tiefe von ca.2-2,5 Meter. Das größere Modell taucht bis zu 3,5 Meter tief. Geschleppt kommen beide ca. nochmal einen guten Meter weiter runter.

Die Führung gestaltet sich relativ simpel: Ich führe den Shad Rap meistens schnell mit einigen kurzen Spinstops.Sehr oft kommen beim Wiederbeschleunigen die Bisse!

Aber hier heißt es probieren! Je nach dem wie aktiv die Fische sind, lässt sich die Führung leicht anpassen. Idealerweise hat die Tauschschaufel immer wieder Grundkontakt, darauf fahren die Dicken an manchen Tagen so richtig ab!

Durch die simple Führung lässt sich schnell eine große Wasserfläche nach aktiven Barschen absuchen. Typisches „Cranken“ halt.

Aber was macht gerade den Shad Rap für mich so attraktiv auf große Barsche? Gibt’s doch hunderte von Crankbaits in nahezu allen Formen und Farben auf dem Markt zu bestaunen… Richtig krasse Rassel-Sounds in den unterschiedlichsten Klängen gibt es da. Auch läuft er im Gegensatz zu den anderen Crank‘s schon fast langweilig dezent.

Genau aus diesem Grund! Er macht keinen Krach und kommt relativ dezent um die Ecke gewobbelt.

Es hat sich gezeigt, dass die großen Barsche in vielen Gewässern echt zickig sind. Im direkten Vergleich hat er sich oft bewiesen und hat genau dann gefangen, wenn seine Krawallbrüder verschmäht wurden.

Wahrscheinlich lassen mich auch meine Erinnerungen so ins Schwärmen kommen, hab ich mit ihm doch viele meiner ersten großen Barsche fangen können! Und auch heute noch bringt er mir zuverlässig richtige Koffer ans Band. Und dann war da noch mein PB, auch auf den guten alten Shad Rap gefangen!

Ich hoffe ihr könnt meine Verbundenheit zu dem Shad Rap etwas nachvollziehen 😉

Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren.

Viel Glück und dicke Barsche!

Olli

Rapala Shadows gegen Winterfrust

Es ist die schwierigste Zeit des Jahres dort draußen… Nicht aufgrund des Wetters. Dafür gibt’s ja Kleidung.

Vielmehr wird’s kein richtiger Winter in dem man zum Beispiel der Eisangelei frönen könnte, zumal die neue Rapala Eisangelrute bereits in den Startlöchern steht. Stattdessen kommt heute Randeis von 5m und morgen sind es bereits wieder 10°C auf dem Thermometer und eben dieses Hin und Her zieht sich so über die Wochen.

Den meisten Fischen und Anglern schlägt das gehörig auf den Magen. Nur einer scheint relativ resistent dagegen zu sein. Der Hecht.

Wenn man ihm den passenden und interessanten „Happen“ präsentiert kann es schnell krumme Ruten geben.

Aus dem Grund ist meine heutige Köderempfehlung beim Kampf gegen den Winterfrust: der Rapala Shadow Rap Deep 09.

Mit ihm habe ich sehr gute Erfahrungen, oft oder gerade auch an schwierigen Gewässern gemacht. In der angebotenen Farbpalette findet sich mit Sicherheit ein passendes Dekor für jede Situation. Mein persönlicher Favorit ist der Shadow Rap Deep 09 in der Farbe Yellow Perch. Er kommt ruck zuck auf seine Tiefe von zirka 1,5m bis 1,8m. Ob getwicht oder einfach eingekurbelt entfaltet er schnell seine verführerische flankende Bewegung und genau dieser können die Winterhechte nicht widerstehen.

Es sind auch nicht immer die größten Exemplare die sich an solch schwierigen Tagen überlisten lassen. Aber eine gute Frequenz mit halbstarken Hechten ist mir alle male lieber, als vor der Heizung dem Winterfrust zu verfallen.

Probierts aus. Viel Glück!

Euer Eric

Abzocken mit Gomoku…

Hallo Besucherinnen und Besucher,

dieser Beitrag ist die Fortsetzung meines vorigen “Abgezockt”. Ich weiß auch nicht, irgendwie üben Metallköder auf mich eine große Fazination aus. Sie sind die Klassiker im Bereich Kunstköder. Mir ist durchaus bewußt, daß gerade unter jüngeren Anglern dieser Ködertyp oft nicht gerade angesagt ist. Zu groß ist das Angebot aller erdenklichen Imitationen aus Gummi, dagegen habe auch ich überhaupt nichts einzuwenden. Trotzdem Leute: schaut Euch diese Köder ruhig mal an!

Den enscheidenden Vorteil von “Heavy Metal” habe ich schon desöfteren genannt, aber ich bringe ihn auch gerne an dieser Stelle noch einmal:

Es gibt nichts, womit man im Wurf weitere Distanzen überbrücken kann, als mit einem kompakten Stück Metall in Fischform! Der damit verbundene riesige Aktionsradius ist gerade in großen Gewässern und an der Küste ein Riesen-Vorteil.

Besonders begeistert bin ich von den Speedjig Varianten aus dem Storm Gomoku Programm, die ich im letzten Beitrag ausführlich beschrieben habe. Der eigentlich für die Meeresangelei konzipierte Assist-Hook fängt schon so hervorragend Barsche. In den Bildern zeige ich Euch jetzt noch die Varianten mit Einzelhaken im Köder-Heck und mit einem Gummi garnierter Assist-Haken. Ich möchte diese Zocker beim Barsch-Meerforellen und Rapfenangeln nicht mehr missen.

Ein schönes Wochenende wünscht Jochen Dieckmann

Abgezockt…

Hallo Leute,

Warum ist der Barsch mein Lieblingsfisch? Es gibt dafür einige Gründe, aber der wichtigste für mich ist ganz sicher die Vielseitigkeit der Methoden, mit der ich ihn beangeln kann.

Die im folgenden beschriebene Methode wird besonders Barschanglern der grossen Seen geläufig sein: die Angelei mit Zockern und Pilkern.

Schon seit einiger Zeit werde ich grundsätzlich aufmerksam, wenn ich im Katalog in der Abteilung Storm den Namen Gomoku lese. Konzeptköder mit diesem Namen brachten mir schon viele interessante Angeltage. Im 2017er Katalog gibt es ein erweitertes Programm der Pilker-und Speedjig Serien Gomoku Koika, Slow Rocker, Super und Micro. All diese Metallköder sind in Gewichten bis 250g in erster Line zum Meeresangeln gemacht und sind mit einem Assist Hook ausgestattet.

Zum Barschangeln zweckentfremden lassen sich vorzüglich die leichten Modelle von Koika und Super in 15, 20 und 30g und Micro in 8, 12 , 20 und 30g.

Der Gomoku Koika ist breit und fällt flatternd im Sinkflug etwas lansamer als der…

… Gomoku Micro! Die der Farbe Blue Fusilier ist ein echter Barsch-Magnet…

…und das ist der Gomoku Super für extrem weite Würfe und sehr schnelles Absinken…

Was unterscheidet diese Köder von herkömmlichen Zockern und Pilkern? Ihre Form! Koika und Micro sind asymmetrisch, das heißt: die eine Seite ist rund, die andere winklig geformt. Die runde Seite ist die schwerere. Dadurch legen sich Koika und Micro in der Sinkphase horizontal und flattern verführerisch. Der Super ist dagegen symmetrisch winklig geformt und am Kopf schwerer. Er sinkt also sehr schnell mit dem Kopf voran.

Wann setze ich diese Köder ein? Vor allem in sehr aggressiven Beissphasen im Sommer und Herbst, z.B. bei Barschjagden mit Möwenbeteiligung. Ein Riesenvorteil ist es, diese Metall-Raketen extrem weit werfen zu können. Zum Beispiel, wenn die Barsche inmitten einer weit entfernten Fahrrinne rauben. Besonders interessant finde ich an den Ködern den sogenannten Assist-Hook. Schon oft hatte ich das Gefühl, daß die Barsche den roten Faden am Kopf des Köder besonders aggressiv attackiert haben.

In den Bildern seht ihr den 20g Gomoku Micro im Einsatz mit dem Assist Hook, sozusagen “to go”, weitere Varitionen im nächsten Beitrag…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Tolle Partner zum Barsch-Speed-Jiggen: Dialuna, Stradic und Kariki

voll auf den Assist!

die Farbe Blue Fusilier ist UV-wirksam!

 

The Source

Hallo Leute

die Herbstzeit ist ja eigentlich mit einer der besten Jahreszeiten um den Räubern nachzustellen, doch leider ist gerade im Herbst das Wetter oft sehr unbeständig.

Man hat öfters Angeltage die wegen zu starken Wind oder Regen ausfallen. Um an solchen Tagen nicht zu Hause bleiben zu müssen, nutze ich diese Tage um den Karpfen nach zu stellen.

Für solche Tage wähle ich Gewässer die relativ klein sind und nicht ganz so weit entfernt sind. Da ich im Süden von Berlin wohne, habe ich eine Vielzahl an Seen fast direkt vor der Haustür.

Die Größe der Fische spielt bei mir bei solchen Trips auch keine Rolle. Da man sich nicht wirklich viel vorher vorbereiten(vorfüttern) kann. Umso wichtiger ist eine gute Futtertaktik und ein guter Boilie um in kurzer Zeit erfolgreich zu sein.

Ich hab in den letzten 2 Jahren eine Menge unterschiedliche Boilies im Einsatz gehabt, aber nur eine Sorte hat eigentlich immer Fisch gebracht.

The Source Boilies, durch ihren einzigartigen Geruch (Fengurec) heben sie sich von den meisten Boilies extrem ab. Der Geruch erinnert ein bisschen an Maggie.

Das komplette Source Arsenal….

Futter (Stickmix) und Pellets, haben eine hohe Lockwirkung, so kommen die Fische schneller an unseren Platz.

Die passenden Aromen und Pop- Ups dazu

 

Hier noch ein paar Fische die ich mit diesen Boilies überlisten konnte.

Auch die Schleien lieben den typischen Maggiegeruch….

 

Storm Gomoku Flutter Slim

Hallo Besucherinnen und Besucher,

Johannes hat gerade einige Rapala- und Storm Neuerungen für das Jahr 2018 vorgestellt. Als bekennender Fan der mittlerweile sehr umfangreichen Storm Gomoku Serie habe ich mich sehr über die Erweiterung des Flutter Slim um das etwas größere 7,5 Gramm-Modell gefreut. Mit dem schon im letzten Jahr erschienenen 2 Gramm-Modell konnte ich in 2017 schon einige tolle Barschfänge machen.

Hier das Bild aus Johannes´Eintrag vor ein paar Tagen inklusive seiner Bildunterschrift:

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Das kleine Modell ist 4,5 cm lang und fliegt für seine 2g sehr gut, vorausgesetzt, Ihr verwendet ein dementsprechende Finesse-Rute mit geringem Wurfgewicht. Meine Ruten waren entweder die Expride UL (2-7g) oder die neulich von mir vorgestellte Cardiff AX (0,7-6g)

Das Ding läßt sich sehr variantenreich führen:

  • langsam eingekurbelt wedelt er sehr lebendig mit dem Hinterteil (“Tail-Kicking Action”)
  • während eines Spinstops flattert er sehr kultig im Absinken
  • getwitcht bricht er stark aus (“Darting Action”)

Ich verpasse Ködern dieser Art sehr gerne hinten einen Einzelhaken, oder rüste gar komplett auf Einzelhaken um. So gibt es weniger Doppelhakungen im Drill.

Auf das neue größere Modell bin ich echt gespannt und schließe mit einem auf Flutter Slim gefangenen Sommerbarsch. Ist doch gefühlt noch gar nicht lange her…

Euer Jochen

Neuigkeiten von Rapala & Storm für 2018

Wie ihr vielleicht wisst, unterstützen sich die Firmen Rapala und Shimano im Vertrieb. Dementsprechend werden wir Teamangler auch mit Rapala-, Storm- oder Vibrax-Ködern ausgestattet, um sie zu testen und euch vorzustellen, Man könnte auch „promoten“ sagen – “vorstellen” gefällt mir aber besser. Schließlich versuchen wir, in unseren Berichten auch immer Praxistipps weiterzugeben und euch so dabei zu helfen, das beste Zeug für eure Zwecke aus dem großen Ködermarkt herauszufiltern.

Heute wird’s aber nur für Kurzbeschreibungen reichen. Die Einzel-Features liefere ich dann nach. Und jetzt zur eigentlichen Einleitung:

Für die Shimano Days in Parchim und im Südbrookmerland hat mir Shimano nicht nur eine Drillmaschine überlassen, sondern auch ein Paket mit Goodies mitgegeben. Namentlich Caps und Schlüsselanhänger. Da kamen an einem Tag zwei Kisten an. Eine große und eine etwas kleinere. In der großen waren die Kappen, in der kleinen die Schlüsselanhänger. Dachte ich. Als ich in Parchim war, habe ich das alles noch einmal überprüft und dabei festgestellt, dass die Schlüsselanhänger zusammen mit den Kappen im großen Karton untergebracht waren. Bei Druchschütteln des kleinen Päckchens hat‘s schön geraschelt. Ein vertrautes Geräusch. Wobblerrasseln, Verpackungsschaben, Hohlraumresonanz…

Bei Paket zwei handelte es sich um das Rapala-Storm-Promo-Paket, das die Firma an die Angelzeitungen verschickt, damit die Redakteure sehen, was wir den Leuten anbieten. An den fleissigen Teamangler, der so gern Neues ausprobiert, geht auch immer ein Paket raus. Und so kann ich euch heute ein paar Köder vorstellen, die ihr – hoffentlich – bald im Landen findet.

Damit kann man ein paar Sessions lang arbeiten, oder?

 

Fangen wir mit den Rapala-News für 2018 an:

Noch schlummern die Rapalas in den Verpackungen.

Wenn das kein Meeräschendesign ist – was ist es denn dann? Den Köder fische ich übrigens seit kurzem als Mini-Jerk auf Barsch (gibt’s demnächst eine Foto-Love-Story in der Fisch&Fang). Dazu nehme ich die fetten Einzelhaken ab (es ist in echt ein Thunfisch-Jerk, das Drahtgestell hält also auch einem Großbarsch stand) und drehe 4er Drillinge rein.

Ebenfalls ganz schön “life-like” ist dieser Weißfisch aus der Scatter Rap-Familie. (Cyprinus Scatteraepilis.)

Apropos lebensechtes Design: PEL jetzt auch beim Shadow Rap!

Noch ein Krebs-Schocker bei den Rippin’ Raps.

Ein MAX Rap in Live Ayu.

Bedeutet: Wenig neue Köder, dafür viele neue und sehr geile Köderfarben bei Rapala.

 

Storm-News für 2018

Die Hechtabteilung von Storm.

Der R.I.P. Spinner Tail sieht ein bisschen schrullig aus, oder? Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Teil fängt – was noch zu beweisen ist.

Die R.I.P. Roach sieht dafür umso fängiger aus. Ganz schön bullig für den Barschanglergeschmack.

Aber das Schwanzkonzept könnte genial sein. Müssen wir mal dringend checken. Der Bodden ruft…

Ein Mini-Seeker-Shad, der mit gespaltenem Schwanz zu den Hechten spricht? An den traut sich sicher auch der Teichhecht-Hunter ran.

Laute Rasseln. Wie man die anbringt? Ein Loch ausstechen und durch den Schwanz stecken. Zeige ich euch wannanders mal.

Sowas gefällt mir ja immer gut. Stromlinienkopf-System für Gummis von 6 bis 8 Inch.

 

Neues aus der Gummiabteilung von Storm.

Hmmm. Muss man testen.

Hui! Will man unbedingt testen!

Der hier sieht nach einem sehr guten Pelago-Bait aus und wird mir definitiv Fische bringen, sobald ich mich da eingefuchst habe.

Und die kleinen Grubs sind wosieso geil. Gute Farbe auch. Kann ich gebrauchen!

 

Und noch ein bisschen was zum Spielen
aus der GOMOKU-Serie.

Neue Farben beim Spin – ich warte ja sehnsüchtig auf eine neue Größe (20 Gramm wäre geil). So lange bleibt er halt was für die Streetfisher. Die Farbe würde ich aber auf jeden Fall auch angeln.

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Ein kleiner sinkender Wobbler im Disco-Gewand. Sicher top für die Forelle.

Mein Highlieght ganz zum Schluss: Ein Mini-Spinnerbait mit 11 Gramm Gewicht. Sehr sehr gute Barsch-Farbe. Da kann ich’s schon kaum erwarten, den zu testen. Muss man sehen, ob jetzt noch eine gute Spinnerbait-Zeit hier ist. In Spanien (November) wird der sicher seine Fische fangen.

 

So. Das war mein kleine Überblick über die Rapala- und Storm-Neuheiten für die Saison 2018. Ich mach jetzt auch mal einen auf Feiertag und wünsche euch viel Spaß beim Einheit-Feiern!

Johannes

Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Storm So-Run Joker Shad vs. Joker Vert – Tuning inklusive

Es gibt neue Mitglieder in der Gummifamilie von Storm. Zum einen den Storm Joker So-Run Shad und zum anderen den Storm Joker So-Run Vert.

Der erfahrene Gummifischer wird unschwer an der Bezeichnung bereits erkennen, wofür beide Gummivarianten stehen.

Schön das die Produktentwickler von Storm bei der Namensgebung den „Joker“ gleich mit eingebaut haben. Denn dem macht dieses neuartige Köderkonzept alle Ehre.

Der So-Run Joker Shad verfügt über einen großen Shad Tail. Shad steht für Schaufelschwanz . Sein Pendant der So-Run Vert besitzt einen V-Tail. Einen sogenannten V-Schwanz.

Zum Jiggen sind beide hervorragend geeignet. Wobei der Joker Vert auch beim vertikalen angeln, durch die Schwanzform, seine Vorzüge ausspielen kann.

Der Clou beider Ködervarianten ist, ihr könnt selbst über das Laufverhalten eures Storm Joker So-Run entscheiden. Denn beide verfügen jeweils über eine Membran. Beläßt man diese am Schwanz, sorgt das für ein eher langsames, ausgeglichenes und ruhigeres Laufverhalten. Entfernt ihr diese Membran wird daraus ein aktionsreicher, quirlieger und schneller Gummiköder. Ich persönlich finde das genial. Man kommt ständig in Situationen in denen man meint, der Köder läuft gut aber er könnte noch etwas Action am Schwanz vertragen. Mir fallen da spontan Winterköder mit wenig Aktion ein und Sommerköder die entsprechend mehr Druck unter Wasser machen sollten. Früher „schnitzte“ ich am Gummi, um den Schwanzbereich auszudünnen. Resultat war oftmals ein schnell abgebissener Schwanz, da die Stabilität des gesamten Köders unter der Maßnahme litt. Ab jetzt ist das nicht mehr nötig. Wenn man meint, es könnte etwas zackiger laufen, da die Räuber das gerade mögen, Membran entfernen und das Laufverhalten ist getunt. Ein Konzept bei dem der Angler sozusagen zwei gleiche Köder mit unterschiedlichem Lauf in der Box hat.

Die Storm So-run bestehen aus einer ausgewogenen Gummimischung. Schön weich für den guten Lauf aber doch etwas „aldente“ um möglichst vielen Attacken von Barsch und Zander zu widerstehen.

Erhältlich sind die So-Run in 4, 5 und 6 Inch. Sowie in sage und schreibe 16 Dekoren. Damit dürfte jede Situation bedient sein.

Mein derzeitiger Favorit ist der So-Run Joker Shad Größe 4 Inch in der Farbe Pro White & Limetreuse. Mit den 12,5cm passt er perfekt in das Beuteschema der Sommerräuber.

Einigen Zander hats auch gefallen.

Hier werden die Köder in bewegten Bilder vorgestellt:

Wer auf der Suche nach innovativen Ideen im Gummisegment ist, sollte sich die  Storm So-Run Joker einmal genauer ansehen. Leichter geht Ködertuning nicht.

Viel Spass und Erfolg damit.

Euer Eric