Neuigkeiten von Rapala & Storm für 2018

Wie ihr vielleicht wisst, unterstützen sich die Firmen Rapala und Shimano im Vertrieb. Dementsprechend werden wir Teamangler auch mit Rapala-, Storm- oder Vibrax-Ködern ausgestattet, um sie zu testen und euch vorzustellen, Man könnte auch „promoten“ sagen – „vorstellen“ gefällt mir aber besser. Schließlich versuchen wir, in unseren Berichten auch immer Praxistipps weiterzugeben und euch so dabei zu helfen, das beste Zeug für eure Zwecke aus dem großen Ködermarkt herauszufiltern.

Heute wird’s aber nur für Kurzbeschreibungen reichen. Die Einzel-Features liefere ich dann nach. Und jetzt zur eigentlichen Einleitung:

Für die Shimano Days in Parchim und im Südbrookmerland hat mir Shimano nicht nur eine Drillmaschine überlassen, sondern auch ein Paket mit Goodies mitgegeben. Namentlich Caps und Schlüsselanhänger. Da kamen an einem Tag zwei Kisten an. Eine große und eine etwas kleinere. In der großen waren die Kappen, in der kleinen die Schlüsselanhänger. Dachte ich. Als ich in Parchim war, habe ich das alles noch einmal überprüft und dabei festgestellt, dass die Schlüsselanhänger zusammen mit den Kappen im großen Karton untergebracht waren. Bei Druchschütteln des kleinen Päckchens hat‘s schön geraschelt. Ein vertrautes Geräusch. Wobblerrasseln, Verpackungsschaben, Hohlraumresonanz…

Bei Paket zwei handelte es sich um das Rapala-Storm-Promo-Paket, das die Firma an die Angelzeitungen verschickt, damit die Redakteure sehen, was wir den Leuten anbieten. An den fleissigen Teamangler, der so gern Neues ausprobiert, geht auch immer ein Paket raus. Und so kann ich euch heute ein paar Köder vorstellen, die ihr – hoffentlich – bald im Landen findet.

Damit kann man ein paar Sessions lang arbeiten, oder?

 

Fangen wir mit den Rapala-News für 2018 an:

Noch schlummern die Rapalas in den Verpackungen.

Wenn das kein Meeräschendesign ist – was ist es denn dann? Den Köder fische ich übrigens seit kurzem als Mini-Jerk auf Barsch (gibt’s demnächst eine Foto-Love-Story in der Fisch&Fang). Dazu nehme ich die fetten Einzelhaken ab (es ist in echt ein Thunfisch-Jerk, das Drahtgestell hält also auch einem Großbarsch stand) und drehe 4er Drillinge rein.

Ebenfalls ganz schön „life-like“ ist dieser Weißfisch aus der Scatter Rap-Familie. (Cyprinus Scatteraepilis.)

Apropos lebensechtes Design: PEL jetzt auch beim Shadow Rap!

Noch ein Krebs-Schocker bei den Rippin‘ Raps.

Ein MAX Rap in Live Ayu.

Bedeutet: Wenig neue Köder, dafür viele neue und sehr geile Köderfarben bei Rapala.

 

Storm-News für 2018

Die Hechtabteilung von Storm.

Der R.I.P. Spinner Tail sieht ein bisschen schrullig aus, oder? Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Teil fängt – was noch zu beweisen ist.

Die R.I.P. Roach sieht dafür umso fängiger aus. Ganz schön bullig für den Barschanglergeschmack.

Aber das Schwanzkonzept könnte genial sein. Müssen wir mal dringend checken. Der Bodden ruft…

Ein Mini-Seeker-Shad, der mit gespaltenem Schwanz zu den Hechten spricht? An den traut sich sicher auch der Teichhecht-Hunter ran.

Laute Rasseln. Wie man die anbringt? Ein Loch ausstechen und durch den Schwanz stecken. Zeige ich euch wannanders mal.

Sowas gefällt mir ja immer gut. Stromlinienkopf-System für Gummis von 6 bis 8 Inch.

 

Neues aus der Gummiabteilung von Storm.

Hmmm. Muss man testen.

Hui! Will man unbedingt testen!

Der hier sieht nach einem sehr guten Pelago-Bait aus und wird mir definitiv Fische bringen, sobald ich mich da eingefuchst habe.

Und die kleinen Grubs sind wosieso geil. Gute Farbe auch. Kann ich gebrauchen!

 

Und noch ein bisschen was zum Spielen
aus der GOMOKU-Serie.

Neue Farben beim Spin – ich warte ja sehnsüchtig auf eine neue Größe (20 Gramm wäre geil). So lange bleibt er halt was für die Streetfisher. Die Farbe würde ich aber auf jeden Fall auch angeln.

Ja. Das könnte auf jeden Fall was sein für den Barsch und den Rapfen. Langstrecken-Stick. Sinkend. Flatternd. Zuckend. Barschimitierend. Mögen die sicher.

Ein kleiner sinkender Wobbler im Disco-Gewand. Sicher top für die Forelle.

Mein Highlieght ganz zum Schluss: Ein Mini-Spinnerbait mit 11 Gramm Gewicht. Sehr sehr gute Barsch-Farbe. Da kann ich’s schon kaum erwarten, den zu testen. Muss man sehen, ob jetzt noch eine gute Spinnerbait-Zeit hier ist. In Spanien (November) wird der sicher seine Fische fangen.

 

So. Das war mein kleine Überblick über die Rapala- und Storm-Neuheiten für die Saison 2018. Ich mach jetzt auch mal einen auf Feiertag und wünsche euch viel Spaß beim Einheit-Feiern!

Johannes

Angelpatenkind Theo Tomaszewski!

Hallo Besucherinnen und Besucher,

heute bin ich sehr stolz auf unsere „Shimano-Familie“, denn Johannes und Dustin haben tatsächlich die WPC gewonnen! Mir läuft ein Schauer über den Rücken, was für ein Erfolg! Meine herzlichsten Glückwünsche an dieser Stelle an die beiden.

Irgendwie muss ich mich aber jetzt aus meiner Sprachlosigkeit befreien, denn auch an der Basis wird bei uns direkt weiter gearbeitet. So möchte ich Euch heute mit großer Freude ein neues Mitglied in der Familie vorstellen: Theo Tomaszewski ist einer von derzeit zwei von Shimano unterstützten Junganglern.

Ich kenne Theo schon seit fast 10 Jahren. Er machte seine ersten Erfahrungen als Barschangler in Schweden, in Deutschland widmete er sich von klein an der Friedfischangelei und handelte sich schon als kleiner Junge den Spitznamen „Stippmaschine“ ein.

Seit einem halben Jahr ist er Inhaber des Fischreischeins, nun kann er auch endlich die Spinnrute schwingen. Theo´s aktuelle Kombo besteht aus einer Zodias ML-Rute mit dem Wurfgewicht von 4-12g und einer 1000er Ultegra Rolle. Doch vor dem Spaß kommt erst die Arbeit und er mußte sein Gerät zunächst mal einrichten.

In den Bildern seht Ihr, wie Theo als erstes seine Rolle an das Handteil seiner Rute montiert, um die Schur aufzuspulen. Zuerst belegt er ungefähr die Hälfte seiner Spule mit einer monofilen Unterschnur. Das ist jedem sehr zu empfehlen, denn die Unterschnur sorgt zum einen dafür, dass man nicht so große Mengen an teurer Geflechtschnur verbraucht. Zum anderen fängt die weiche Mono wie ein Puffer Zugbelastungen auf den Spulenkern auf und sorgt für eine gleichbleibend erstklassige Schnurverlegung. Anschließend werden 150m 0,07mm Kariki Geflechtschnur aufgespult. Nun muss nur noch das Flourocarbonvorfach mit dem Verbindungsknoten befestigen werden, Köder dran und schon kann der erste Wurf kommen!

Ich denke, dass diese Beschreibung auch allen Beginnern und Ruteneinrichtern helfen kann,

einen schönen Sonntag wünschen

Theo und Jochen

Auf Bachforelle mit der neuen Sahara

Vereehrte Besucherinnen und Besucher,

endlich geht alles wieder los!

Auch in diesem Jahr startete ich die Raubfischsaison mit der Angelei auf Bachforellen am Brandenburger Niederungsbach. Ich muss mich jedesmal entscheiden zwischen der Spinn-oder der Flugangelei. Das fällt mir eigentlich immer schwer, denn beides ist für mich gleich reizvoll.

Zum Spinnangeln bevorzuge ich eine leichte bis sehr leichte Spinnrute, um auch sehr leichte Blinker oder Wobbler gut werfen zu können. Zu einer solchen Rute gehört natürlich ebenfalls eine sehr leichte und kleine Rolle. Ich bespulte die neue Shimano Sahara FI mit der ebenfalls für 2017 erstmals unter Shimano erschienene Kariki Geflechtschnur in 0,07mm und fischte diese Komponenten an der bewährten Zodias ML 2,03m Rute mit dem Wurfgewicht 4-12g.

Als Blinker-Köder dienten mir kleine Löffel und Kleinstwobbler. Die Löffel-Blinker: 1. Blue Fox Moresilda Trout Series in 4,8cm, 6g 2. Blue Fox More-Ungen 2,6cm, 2,5g. Als Wobbler nutzte ich die Miniversionen vom Rapala Countdown in 3cm, 4g und 5cm, 5g. Diese Köder ließen sich mit der genannten Kombo sehr gut werfen. Besonders die Kleinversion des Küstenblinkers Moresilda brachte Bonusfische mit sehr weiten stromauf oder stromab geführten Würfen, wenn die Bafos durch den hohen Angeldruck sehr vorsichtig geworden waren und anscheinend ein wenig mehr Abstand zum Angler haben wollten.

Ingesamt kann ich dazu raten, die Köderführung abwechslungsreich zu gestalten, auch immer mal stromab zu werfen und zusätzlich die Einholgeschwindigkeit zu variieren. Und bitte nicht wundern, dass in meiner Köderliste kein Spinner auftaucht. Selbstverständlich ist der Spinner ebenfalls ein vorzüglicher Köder zum Forellenangeln. Ich mag einfach die Ähnlichkeit zu einer meiner anderen Lieblingsdisziplinen: dem Meerforellenangeln an der Küste. Bachforelle und Meerforelle sind extrem nah verwandt- so auch meine Angelmethoden – ganz einfach!

Die neue Sahara hat sich jedenfalls super bewährt, gerade wenn der ein oder andere Fisch in die Bremse zog. Auch diese Rolle ist mit dem kaltgeschmiedeten und darum extrem robusten Hagane-Getriebe ausgestattet. Das 1000er Modell wiegt 215g, hat eine 5 :1 Übersetzung und damit einen Einzug von 66cm pro Kurbeldrehung. Ihre Zuverlässigkeit und ihr ruhiger Lauf ermöglichten mir die volle Konzentration auf den Wiesenbach…

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

P.S.: Die sensationelle Shimano Kariki Schnur bekommt demnächst noch einen Extra-Eintrag!

 

 

 

 

 

Rapala Snap Rap: Lockvogel unterm Eis.

Balance-Jigs gibt’s wie Sand am Meer. Rapala hat mit den Jiggin Raps einen Klassiker etabliert. Die internationale Eisanglerschaft jedenfalls schätzt den Jiggin Rap als Topköder zum Eisangeln auf Forellen, Yellow Perch, Smallies, Walleyes, Zander, Barsche, Saiblinge usw. Vor ein paar Jahren noch habe ich mir die Teile aus den USA bestellt. Heutzutage bekommt man sie überall dort im Angelladen, wo reelle Chance auf eine Eisangelsaison besteht.

Ich verfüge gern über ein großes Köder-Sortiment und habe schon Tage auf dem Eis erlebt, an denen ich von Köderwechsel zu Köderwechsel besser gefangen habe. (Temporäre Rückschritte durch das Einwechseln eines „Totalausfall-Köders“ gab’s natürlich auch.) Und so kann ich sagen, dass ich sie alle schon probiert habe. Von groß bis klein. Von bunt bis naturfarben. Mit goldenem Drilling am extrem langen Schenkel oder mit einem kleinen „Augendrilling“. Wann immer ich an einem Balance-Jig vorbeilaufe, der noch nicht in meiner Kiste schlummert, laufe ich Gefahr, ihn kaufen zu müssen. Ähnliche Phänomene kennt ihr, glaube ich…

Beim Übersetzen des 2016er Rapala-Katalogs bin ich auf den Snap Rap gestoßen. Nachdem ich den englischen Text ins Angeldeutsche übertragen habe, stand da zu lesen:

Die Snap-Technik basiert auf einem scharfen Zupfer mit der Rutenspitze (ähnlich wie beim Anjiggen eines Gummifisches). Durch die schnelle Aufwärtsbewegung der Rute zischt der Snap Rap los wie ein unkontrolliert abgeworfener Dartpfeil und gleitet an schlaffer Schnur wieder zum Grund zurück. Diese Technik kann auch sehr erfolgreich im Freiwasser sein, wenn sich Barsche, Zander, Hechte oder Forellen nicht am Grund aufhalten. Der Snap Rap besticht neben Laufverhalten und Farb-Design durch seine langlebige Konstruktion. Ausgestattet mit Heavy Duty-Haken, um sich auch mit großen Zandern und Hechten zu batteln.

  • Einzigartiges Profil
  • Flügel-Konstruktion für „Gliding Action“ im Fall
  • „Darting Snap Action“ beim Anreißen
  • Schnell sinkend
  • Einzelhaken am Kopf und Schwanz
  • Black Nickel VMC-Drilling am Bauch

Aha. Interessant. Und vertikal angelt ihr Amis den nicht? Ihr steht nicht drauf, dass eure Köder maximal weit ausbrechen, wenn ihr die Fische suchen wollt? Also ich schon! Und so habe ich mir ein paar Snap Raps kommen lassen. Ich wollte die eigentlich im Sommer durchs Freiwasser jiggen (Ami-Style), kam da aber irgendwie nicht dazu. Als es aber am Samstag darum ging, die Eisangelköderbox zu bestücken, war eine meiner letzten Maßnahmen, die Snap Raps rauszukramen und in meine „First Choice-Box“ zu sortieren. Ihr seht, dass da ein paar ganz geile Köder drin liegen.

Der Snap Rap war nicht der erste Köder, den ich vors Stahlvorfach eingeklinkt habe. Nach und nach habe ich sie alle durchprobiert, bis ich beim Goldbarsch-Snap Rap gelandet bin.

Und jetzt? Na klar. Hallo. Ihr seid auf einem Teamangler-Bequatschen-die-Angler-bis-sie-das-Zeug-dann-kaufen-Blog unterwegs. Ist doch logo, dass ausgerechnet der Snap Rap gefangen hat. Von 5 Barschen um 30 Zentimeter kamen tatsächlich 4 auf den Snap Rap und einer auf Mormyschka.

Einen Hecht hab ich auch noch auf das Ding gefangen – bzw. etwas, was mal ein Hecht werden wird.

Könnt ihr jetzt glauben oder nicht. Ich glaube jedenfalls an einen neuen Köder und freue mich schon auf morgen, wenn ich den mit dem Joshi auf die ganz dicken Barsche loslasse.

Bis bald!

Johannes

Adrena BFS-Alde Limited-X-Rap-Dickbarsch-Twitchen

Seit gestern bin ich wieder zurück aus Spanien. Nach gut 4 Wochen Intensivangeln fällt die Eingewöhnung noch ein bisschen schwer. Während ich in Spanien in einer einsamen Hütte über den Dächern von Mequinenza gehaust habe, throne ich nun wieder über „meinem“ Hinterhof. Naja. Jammern auf hohem Niveau. Macht bestimmt auch bald wieder richtig Spaß hier im Office. Und auch an den Zivilisationslärm werde ich mich gewöhnen. Wann bzw. ob ich mich in diesem Jahr noch zu einem Spreetrip aufraffen kann, weiß ich allerdings nicht. Die Zeit ist knapp bemessen bis Weihnachten. Und ein bisschen fällt es einem ja auch schwer, vom Dickbarsch-Eldorado auf die Spree rüberzuwechseln. Allerdings bin ich voll positiv aufgeladen – u.a. mit Dickbarsch-Engergie.

Die Kulisse vermisse ich jetzt schon. Für mich ist dieser Stausee einfach das beste Angelgewässer. Immer anders. Nie leicht. Meistens wird Fleiß belohnt…

Die letzten Barsche habe alle rausgerappt. Stichwort: X-Rap. 8 cm. 7 Gramm. SCP. Das perfekte Weißfisch-Imitat. Und das hat reingehauen wie blöd. Vor 5 Tagen habe ich auf 1 m Wassertiefe spotweise einen Ü40er nach dem nächsten erwischt.

Den Fisch hat einer der Barsche rausgespuckt, bevor ich ihn gelandet habe. Perfectly matching the hatch !!!

Mehr oder weniger war das ein Zufall. Ich hatte meine neue Adrena BFS dabei und wollte einfach, dass die noch ein paar Fische fängt. Nach vielen Tagen der Crank- und Spinnerbait-Schmeißerrei hatte ich außerdem Bock auf Light-Tackle. Also genau die Spree-Konfiguration gewählt: Poison Adrena 166 L BFS, Aldebaran Limited, 0,205er Ultegra Invisitec Mono und der Twitchbait im Laubendesign. Und dann lostwitchen. Gut ist natürlich, wenn dann gleich ein Fisch kommt. In diesem Fall war’s ein ganz ordentlicher Zetti.

Das war ein schöner Einschlag auf die 12-Gramm-Rute.

Und dann gab’s Barsch satt.

Die passen unheimlich gut zu meiner Jacke, finde ich.

Barschangeln vom Feinsten. Bei Windstille und Temperaturen um 12 Grad macht das richtig Laune.

Hat das Spaß gemacht. Aber wenn alle Pläne aufgehen, waren das nicht die letzten Dickies in diesem Jahr. Zwischen den Jahren steht ein Dickbarschprojekt im Süden Deutschlands an. Die BFS nehme ich da sicher mit. UND: Ich habe ein bisschen was gefilmt. Wenn Dustin das Rohmaterial abnickt, twitcht es bald auch mal dicke Barsche auf BATV.

Bis bald!

Johannes

X-Rappen auf der Spree

Ich hatte es ja angekündigt: Mit dem unfreundlichen Wetter beginnt die Intensivzeit. Ich liebe es. Heute hier. Morgen da. Und fast überall beißt es. Am häufigsten bin ich aber auf der Spree. Kurze Anfahrt. Willige Barsche. Reale Angelbedingungen. Mal fängt man nen  Großen,…

"Groß" ist immer relativ zum Gewässer.

„Groß“ ist immer relativ zum Gewässer.

…und viel öfter die Kleinen.

"Klein" bleibt klein - gewässerunabhängig.

„Klein“ bleibt klein – gewässerunabhängig.

Ist aber ja auch egal. Man muss nehmen, was da ist. Und wenn man sich drauf einstellt, machen auch die kleinen Barsche Spaß. Angeln ist ja auch mehr als Fische fangen. Ich habe Spaß am Werfen, bin voll dabei beim Twitchen, tauche in den Wobbler und sehe die angreifenden Barsch-Horden durch dessen Augen.

Mitarbeiter des Monats ist der X Rap in 8 cm. Durch die Farbcodes muss man sich durchprobieren. Manchmal fressen sie Barsche, manchmal Stinte, manchmal Lauben.

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Der X Rap in der Farbe S. Klasse. Übrigens zwicke ich die Widerhaken an – wenn ich den Enddrilling nicht durch einen Einzelhaken austausche. Aber so ein Federdrilling ist halt schon eine Waffe…

Und wer fleißig angelt, bekommt auch immer mal ne Überraschung ans Band. Gestern wars ein Rapfen.

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Der hat den Köder zwar nicht voll erwischt, aber trotzdem war’s ein krasser Biss.

x-rap-rapfen

Heute kein Barsch. Keine Spree. Aber aufs Wasser geht’s natürlich trotzdem! Ich hab schon echt nen fiesen Job abgegriffen 😀

Man liest sich!

Johannes

Shadow Rap Shad: Rapfen-Aufrüstung

Noch ein ganz kurzer Nachtrag zum Shadow Rap Shadden auf Rapfen. Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass man die Drillinge auswechseln sollte. Über Facebook habe ich von Richard R. den Tipp bekommen, hierfür einen VMC-Haken zu verwenden, weil der stark ist, den Auftrieb aber nicht merklich mindert.

VMC 7554 - ein starker, scharfer und nicht allzu schwerer Haken. Genau richtig für die Shadow-Rapfen.

VMC 7554 – ein starker, scharfer und nicht allzu schwerer Haken. Genau richtig für die Shadow-Rapfen.

Zwar spielt der Auftrieb beim Rapfenangeln kaum eine Rolle, weil man meistens eh durchkurbelt. Aber der Haken gefällt mir so gut, dass ich ihn eh vorrätig hate. Emfohlene Größe: 8 – klingt klein. Aber der fällt groß aus.

Mein Rapfen-ans-Band-Bringer No. 1 ist derzeit der flachlaufende Shadow Rap Shad...

Mein Rapfen-ans-Band-Bringer No. 1 ist derzeit der flachlaufende Shadow Rap Shad…

... im Farbcode GHSH (Ghost Shiner).

… im Farbcode GHSH (Ghost Shiner).

Muss ich da heute wieder hin?

J.

Rotsehen und ernstmachen mit der neuen Fireblood

Liebe Besucherinnen und Besucher,

immer wenn ich zur Fireblood greife, wird es ernst.

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Dieses Modell in der 2,70m Länge mit einer Wurfleistung zwischen 14 und 42g ist ein echter Allrounder, sowohl für die Ufer- als auch für die Bootsangelei. Mit diesem Wurfgewichtsspektrum kann sie beispielsweise als leichte Hecht- und Zanderrute verwendet werden.

Geile Drillaktion? Garantiert! Hechtangeln im Mai...

Geile Drillaktion? Garantiert! Fireblood-Hechtangeln im Mai…

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Ein Test als Küstenspinnrute beim Watangeln auf Meerforellen oder Dorsche, steht noch aus.

Ich verwende sie auf meinem Hausgewässer zur Zeit als schwere Barsch- und Rapfenrute. Sehr oft und erfolgreich angle ich zur Zeit den großen Rapala Rippin Rap bei der Barschangelei. Mit 26g passt er genau in die Wurf-Range diese Modells. Aber auch tieflaufende Crankbaits wie der Storm Arashi Crank oder der Suspender Rapala Glass Rap Shad lassen sich mit diesem Fireblood Modell sehr gut animieren. Den Widerstand der großen Tauchschaufeln dieser Wobbler lassen sich mit der kräftigen Rute perfekt überbrücken.

So bildet sie einen optimalen Partner für die schon vorgestellte Fireblood mit der Wurfleistung 3-15g in gleicher Länge, die ich mit wachsender Begeisterung als Dropshot-Rute einsetze. Mit Wobblern lassen sich gerade in den Sommermonaten sehr gute Bonus-Barsche erwischen.

Ich bin mittlerweile ein großer Fan des “ Rotsehens“ beim Angeln. Die Fireblood schimmert in den unterschiedlichen Lichtsituationen beim Angeln immer wieder ein wenig anders….

Mit besten Grüßen von Jochen Dieckmann

die 2,70er Modelle in 3-15g als Dropshotte links und in 14-42g als Wobblerrute im Barscheinsatz

die 2,70er Modelle in 3-15g als Dropshotte links und in 14-42g rechts als Wobblerrute im Barscheinsatz

die leichte Rute im Drill mit einem Dropshot- Barsch

die leichte Rute im Drill mit einem Dropshot- Barsch

und jetzt wirds ernst! Wechsel auf den schweren Rippin Rap...

…und jetzt wirds ernst! Wechsel auf den schweren Rippin Rap. Mensch und Hund in Erwartung auf den aggressiven Mittelwasserbarsch…

...es hat geklappt. Krasser Biss aud den Lipless Crankbait in der Absinkphase!

…es hat geklappt. Krasser Biss aud den Lipless Crankbait in der Absinkphase!

in agressiven Beissphasen ist der Rasselwobbler einfach die Macht!

in aggressiven Beissphasen ist dieser Rasselwobbler einfach die Macht!

an anderen Tagen funktioniert der Glass Shad Rap super, er hält eine Lauftiefe von 2,5 bis 3m

an anderen Tagen funktioniert der Glass Shad Rap super, er hält eine Lauftiefe von 2,5 bis 3m

gerne nehme ich den "Glassy" auch in weiß, er schimmert im Gegenlicht violett

gerne nehme ich den „Glassy“ auch in weiß, er schimmert im Gegenlicht violett

 

I’m a Shadow Rapper!

Stop. Nicht ganz. Im Moment eher ein Shadow Rap Shadder. Seit der WPC habe ich ein paar Muster vom Shadow Rap. Dort habe ich schon einen wichtigen Barsch mit dem Flachläufer rausgetwitcht. Auch beim Stachelritter Cup kamen ein paar Fische auf den 9 cm langen und 12 Gramm schweren Twitchbait, der mir dieses Jahr noch viele Fische bringen wird – weil er genau das Mittel für den Herbstbarsch ist. Und auch beim anstehenden Spanientrip wird der oft im Karabiner hängen für den Blackbass-Zander-Flussbarsch-Mix. Im Moment fische ich aber auf Rapfen damit.

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Einfach genail, diese brachialen Einschläge. Man wundert sich echt bei jedem Biss über die Urgewalt, mit der die Silberblitze reinkrachen.

 

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Mal abgehen davon, dass man zum gezielten Rapfenangeln die feinen Haken gegen kräftigere auswechseln sollte,…

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

…hat Rapala mit dem Ding einen Volltreffer für Rapfen-Fans gelandet. Obergeile Schimmerfarben.

Oben ein "frozen" Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Oben ein „frozen“ Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Genau die richtige Größe und ein perfektes Laufverhalten (kippt auch bei schnellem Einkurbeln relativ dezent von einer Seite auf die andere). Außerdem fliegt er gut.

Gefischt wird das Ding an der 18-Gramm-Zodias (270 MH). Auch dafür ist diese Rute einfach perfekt.

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Hechte, Barsche, Zander, Flundern, Klieschen, Schollen, T-Rig, Jig, Chebu, Jig-Spinner, Twitchbait, Crankbait, Dropshot, C-Rig und jetzt Speed-Twitchbait-Kurbeln auf Rapfen – meine 270 MH hat schon viel erlebt, seit wir zusammen sind. Das trifft erst recht auf die Rarenium aus der ersten Generation zu.

 

Viel Spaß beim Rappen, Rap Shadden oder mit all den anderen Ködern, mit denen ihr auf Rapfen fischt!

J.

Zander Wobbler

Immer wenn ich auf Händlermessen unterwegs bin, fragen mich viele Angler mit welchen Wobblern ich auf Zander fische. Ich habe eigentlich eine ganze Menge an Favoriten.

Da die Bedingungen aber einfach zu unterschiedlich je nach Gewässer sind, ist nicht so einfach sich auf ein paar Modelle festzulegen. Da ich viel in Flüssen, Kanälen und flache Naturseen Fische, benutzte ich meistens Wobbler die nicht tiefer als 3,5m laufen, wobei ich doch meistens eher die Lauftiefe von ca. 1,5 cm bevorzuge. Selbst in sehr tiefen Gewässern kommen die Zander morgens und abends in sehr flache Gewässerbereiche, so dass tieflaufende Wobbler oft nicht nötig sind.

Ich hab mich am Anfang auch sehr schwer getan. Als ich vor einigen Jahren mit einem Kumpel auf der Havel zum Angeln unterwegs war, hat er mir richtig ein vorgeangelt. Wir hatten an einer Kante in ca. 7 m.  Wassertiefe geankert und mit unseren Ködern auf ca. 4 m. Wassertiefe geworfen. Wie gewohnt hatte ich mit einem typischen Zander Gummi in ca. 12cm gefischt und er mit einem Wobbler der ca. 1,5cm tief gelaufen ist.

Das Ergebnis war erschreckend, ich fing nicht einen Fisch. Er dagegen konnte 5 Fische überlisten und hatte auch noch eine Menge Fehlbisse. Spätesten seit diesem Erlebnis ist mir klar geworden, das Wobbler auch beim Zanderangeln immer mit dabei sein müssen. Leider ist es immer noch so, dass wenn man bei den meisten Zanderanglern in die Köderboxen guckt überwiegend nur Gummifische zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte man den Wobblern öfter eine Chance geben, weil man sonst an viele Fische vorbeiangelt.

Hier einige meiner Lieblingsmodelle.

Rapala Husky Jerk in 12 und 14cm

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Jochen mit einem Elbe Zander

Der Husky Jerk von Rapala hat in den letzten Jahren grade unter den Zanderanglern viel für Furore gesorgt. Er besitzt alle Eigenschaften die einen guten Zanderwobbler ausmachen. Sein schlankes design gepaart mit einem Rasselsound machen ihm extrem attraktiv für die Zander. Durch seinen neutralen Auftrieb (Suspending) lässt er sich besonders gut über Hänger trächtigen stellen führen, da man ihn sehr langsam führen kann. Es gibt glaub ich keine Wobbler der sich so simpel anbieten lässt und trotzdem super fängig ist. Die besten Fangerfolge konnte ich mit ihm erzielen in dem ich einfach nur langsam ein Kurbel. Natürlich lässt er sich aus super als Twitchbait einsetzten, aber gerade die langsame Führung macht Ihn oft unschlagbar.

Der Rapala Shadow Rap in 11 cm

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Mit einer Lauftiefe von ca.  0,60m – 1,20m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ihn benutze ich am liebsten wenn die Zander sehr aktiv sind in flachere Gewässerbereiche vordringen. Auch er ist ein sehr schlanker Wobbler, aber im Gegensatz zum Husky-Jerk besticht er durch sein quick-lebendigen lauf. Er wird einfach durch kurze Schläge (Twitchen) mit rutenspitze dazu animiert ein sterbenden Fisch zu imitieren (Dying minnow action).Ein weiteres Highlight ist das der Shadow Rap während den Twitch pausen kopfüber langsam absinkt.

Rapala X-Rap 10cm UV.

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An Tagen wo mit Rasselwobbler nichts zu machen ist weniger oft mehr. Der X-Rap Besticht nicht durch seinen Sound sondern eher durch die so genannte Slahbait Action. Diese kommt zum Vorschein wenn man ihn mit Kurzen Schlägen animiert. Und genau diese Aktion macht ihn an manchen Tagen so unverzichtbar. Auch er ist ein suspender (schwebend) der sich lautlos den Zandern annähert.

Rapala MaxRap Fat Minnow

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Einfach mal öfter ein Wobbler ran hängen, mit jedem Zander bekommt man mehr Vertrauen.

 

Bis bald..