Meine Finesse-Rolle Cardiff Ci4+

Ich fische diese Rolle jetzt ziemlich genau ein Jahr. Ihren ersten Einsatz hatte sie auf dem Eis beim Mormyschka-Angeln. Ganz so fein ging’s nicht weiter in ihrem Leben. Sie musste dann auch mal 5 Gramm schwere Köder einkurbeln. Viel mehr habe ich ihr aber nicht zugemutet. Denn sie ist meine Finesse-Rolle und wird entweder mit der Expride ULS (Wurfgewicht bis 7 Gramm) liiert oder mit der Adrena UL (Wurfgewicht bis 6 Gramm).

Die 2000er Größe suggeriert, dass sie deutlich größer als eine 1000er Rolle ist. Ist sie aber nicht. Nicht merklich. Im Vergleich zur 1000er Stradic Ci4+ wiegt sie 5 Gramm mehr (160 vs. 165 Gramm). Was die Schnurfassung angeht, fasst die Stradic mehr. 170 m – 18er (Stradic) gegen 115 bzw. 145 m 14er (Cardiff). „bzw.“ deshlab, weil es zwei Versionen gibt. Eine 2000er mit einer Übersetzung von 6,0:1 und eine mit 5,0:1. Die schnelle Cradiff hat eine Shallow Spool, die langsame eine Super Shallow Spool. Da passt dann wirklich nicht viel Schnur drauf. Muss aber ja auch nicht. Es handelt sich um keine Weitwurf-Rollen, sondern um Rollen für die ganz feine Angelei mit dünnen Geflochtenen, Mono oder FC. Unterfüttern? Überflüssig.

Cardiff-Features:

  • Hagane Getriebe
  • X-Ship
  • Ci4+ Leichtbauweise
  • Alukurbel mit Krokknauf
  • AR-C Spool
  • Micromodule-Getriebe
  • One-Piece-Bail
  • S A-RB Kugellager
  • Aero Warp
  • Rigid Support Drag

Ursprünglich wurden die Rollen als perfektes Match für die superfeinen Cardiff AX-Ruten konzipiert, der Wurfgewichtsspektrum im Bereich von 0,5 bis maximal 6 Gramm liegt. Perfekt also auch als Partner für alle Solid-Tip- bzw. Tafftec-Ruten (Ruten mit Vollcarbon-Spitze) und alles andere, was mit leichten Ködern operiert.

Mir gefällt sich super. Ich fische die HGS (also die schnelle Version). Die läuft super an und dann auch ganz ruhig weiter.

Maximale Laufruhe zwischen den Jahren wünscht

Johannes

Sustain meets Sustain

Auf dem Barsch-Alarm habe ich vor kurzem die salzwasserresistenten Sustain Stationärrollen vorgestellt.

Diese Rollen sind vollgestopft mit den neusten Shimano-Technologien. Als da wären:

  • Hagane Gear
  • X-Ship
  • Hagane Body
  • MGL Rotor
  • X-Protect
  • G-Free Body
  • Ci4+
  • Cross Carbon Drag
  • Rigid Support Drag
  • One Piece Bail
  • Aero Warp
  • S AR-B
  • AR-C Spule

Wie bei den meisten Top-Rollen hat Shimano hier eine farblich passende und der Qualität der Rolle entsprechende Rutenserie an den Start gebracht. Analog zu Stradic + Zodias, Stella + Lesath, Dialuna + Exsence gibt’s zur Sustain-Rolle die Sustain-Rute.

Sustain Ruten-Serie

Die Serie umfasst 12 Stationärrollen-Ruten (oder auch „Spinnings“) – von klein und leicht bis lang und schwer. Hier die Übersicht:

Es gab schon letztes Jahr Sustain-Ruten. Die 2018er-Modelle sind aber komplett neu und warten mit zwei Features aus den JDM-Ruten-Serien (Expride oder Zodias) auf. Als da wären:

  • Hi-Power X-Konstruktion
  • Ci4+ Rollenhalter

Die Ruten sind außerdem sehr leicht und haben eine ausgeprägte Spitzenaktion. Im Gegensatz zu den etwas auffälligeren JDM-Ruten sind die Sustains sehr klassisch gehalten. Komplett schwarz eben. Mit silbrig-weißen Zierwicklungen.

Könnt ihr euch ja mal anschauen. Auch wenn der 2018er Katalog in der Druckversion noch nicht draußen ist, sind die Modelle schon in den Angelläden. Bei uns in der Shimano Raubfisch-Band hat sich schon ein Sustain-Team formiert. Die Kollegen werden euch die einzelnen Modelle bald hier auf dem Blog vorstellen!

Ihr habt in der Modell-Übersicht sicher gesehen, dass es auch einige Castversionen gibt. Da habe ich auch noch ein paar Bilder für euch:

 

An die schraubt ihr aber bitte keine Sustain-Rolle 😀

Johannes

Günstige Allround-Gummi-Kombo

Aus aktuellem Anlass schreibe ich euch heute mal einen kleinen Beitrag über eine Allround-Gummi-Kombo aus dem gut&günstig-Segment von Shimano. Und zwar sind die Dori&Hannes-Spanien-Wochen im März 2018 so gut wie ausgebucht. Zwei Plätze sind noch frei in der Woche vom 3.3. bis 10.3.2018. Dann sind wir voll. Unsere Gäste sind jetzt schon heiß und wild am planen. Die Fahrgemeinschaften werden koordiniert. Die Flüge sind natürlich längst gebucht. Nur das mit dem Rutentransport ist noch so ein Ding. Und vor dem Transport steht natürlich noch die Frage an, was sie denn mitnehmen sollen. Die einen wollen auf Barsch fischen. Die anderen auf Zander. Die nächsten auf Schwarzbarsch. Andere auf alles. Vom Ufer. Vom Boot. Dropshot. Bleikopf. Carolina-Rig… Schwere Hechtruten sind vorhanden. Leichte Barschruten auch. Zanderruten teilweise nicht.

Ganz klare Ansage: Eine Zanderrute braucht ihr da! Und jetzt treffen wir uns mit allen Einsteigern ins Gummifischangeln. Allen Barschanglern, die auch gern mal auf Hecht und Zander fischen wollen. Allen, die zwar eine Hechtrute haben, aber eine Rute suchen, mit der man Hechte locker rausbekommt aber auch Barsche noch Spaß machen. Allen Junganglern, die eine Rute suchen, mit der sie dropshotten, jiggen, faulenzen und Carolina-Rigs schmeißen können. Sprich mit allen, die eine Allround-Kombo suchen, aber nicht gleich Unsummen auf den Tisch legen wollen.

Und da hab ich was Geiles für euch: Yasei Red Spinning Pike, Sedona und PowerPro.

Die Spinning Pike hat ein Wurfgewicht von 20 bis 60 Gramm.

Mit einer Länge von 2,5 m ist die Yasei Spinning Pike genau die richtige Allround-Rute. Die Spitze geht schön mit. danach kommt viel Power. Genau richtig für mich. Kein Besen. Kein Brett. Eine Rute mit Aktion. Aber schnell und hart genug, um das Aufsetzen des Jigs zu spüren, Bisse zu registrieren und den Haken zu setzen. Sehr toll: Sie wiegt nur 152 Gramm. Das ist ein sensationeller Wert für ene Rute, die ihr sehr günstig shoppen könnt.

Ich wollte sie anfangs mit einer 4000er Rolle kombinieren. Das war aber einfach zu viel für meinen Geschmack. Da die Spinning Pike so leicht ist und der Rollenhalter genau auf der richtigen Höhe sitzt, ist sie auch mit einer 2500er Rolle sauber ausbalanciert.

Als Rolle empfehle ich euch eine 2500er Sedona FI. Übersetzung: 5,0:1. Ich mag gern die niedrig übersetzten Versionen (es gibt eine HGFI mit einer 6,2:1er Übersetzung), weil die leichter anlaufen. Außerdem neigt man meines Erachtens eh oft dazu, zu schnell zu fischen. Ein Schnureinzug von 73 Zentimetern sollte gut ausreichen. Vor allem wenn man auch ein bisschen dropshotten und carolinieren will. (Das macht man meistens am besten eh langsam.)

Die Sedona sieht fast aus wie eine Stella, hat ein Hagnae-Getriebe, einen G FREE BODY, eine AR-C-Spule und Varispeed. Also viel Technik für einen sehr kleinen Preis. Kein Wunder, dass sie aktuell die meistverkaufte Shimano-Rolle ist.

Die Bremse ist fein einstellbar und auch groß. Da kommt man gut ran.

Als Schnur empfehle ich allen, die an Steinen angeln ganz klassische PowerPro. Keine 8fach geflochtene, sondern die oldschool 4fach geflochtene PowerPro. Die ist so unempfindlich, dass da auch mal ein Steinkontakt sein darf, ohne dass sie irgendwann reißt an dieser Stelle. 8fach geflochtene Schnüre sind zwar runder, weicher und leiser. Aber eben auch empfindlicher. Alle. Finde ich. Ich habe jedenfalls schon 8fach-Geflechte vieler Marken beim Auswerfen reißen sehen. (Ist das noch Deutsch? Ich bin mir gerade nicht sicher.) Deshalb also: Klassische PowerPro. Die ist ebenfalls verhältnismäßig günstig. Ist Kairiki auch. Wer lieber die rauftun will, hat natürlich meinen vorweihnachtlichen Segen.

Ich hab sie auf Großspulen. 13er und 15er. Eigentlich reicht die 13er. Aber wir haben da ja oft Welskontakte in Spanien und auch beim Zanderfischen hab ich gern eine dickere Schnur, damit ich mir keine Sorgen machen muss, wenn mal das Endkamel beißt. Wer auf Barsch fischt und vielleicht mal einen Zander oder Hecht dranbekommt, nimmt besser die 13er.

Und die PowerPro spule ich dann auf die Sedona.

Fertig: Zanderfein. Hechtfit. Barschready.

 

Und wie man die Schnur selber auf die Rolle zaubert, beschreibe ich in einem Extra-Beitrag. Jetzt wüsnche ich euch allen einen schönen 3. Advent. Und allen Spanien-Reise-Teilnehmern viel Spaß beim Planen!

Johannes

Extra für die Anglerfrauen!

Liebe Mitleserinnen dieses Blogs. Ihr verfolgt diese Beiträge hier regelmäßig. Nicht etwa weil ihr ins Angeln einsteigen wollt. Nein! Ihr habt keinen Bock auf Glitsch und Schmodder. Ihr habt auch keine Lust auf diese Kälte. Und auf doof im Boot rumsitzen, um irgendwann mal so nen Fisch zu fangen. Neeeeeee. Euch geht’s einfach darum, das Wochenende frei zu haben, um mit den Girls in aller Ruhe zum Shoppen ausrücken zu können. Deswegen fördert ihr das Hobby eures Mannes. Und weil ihr wisst, dass so eine schicke Rute oder Rolle doppelt und dreifach in Schuhen, Handtäschchen oder Schmuck aufgewogen wird, fahndet ihr hier nach Geschenktipps. Ganz schön clever!

In mir findet ihr jemand, der euch dabei unterstützen will, für maximale Euphorie im Schatten des Weihnachtsbaums zu sorgen. Euer Schatz ist Boddenangler? Er fischt auch gern mal auf Dorsch? Er mag Zander und Barsche? Er fängt immer mal einen Hecht. Und er mags gern klassisch? Er steht also eher aufs kleine Schwarze als auf eure pinken Highheels, mag Jeans und weißes Top an euch lieber als das fliederfarbene Rüschenkleidchen?

Dann schenkt ihm eine Sustain zu Weihnachten! Die sieht nicht nur super aus, sondern ist auch stabil und salzwasserfest. Und einen Award hat sie auch abgeräumt.

Ich wünsche euch einen schönen ersten Advent! Grüße an die Jungs daheim!

Johannes

Biomaster SW

Hallo Leute,

heute möchte ich eine Rolle vorstellen, die ich als die eierlegende Wollmilchsau bezeichnen würde.

Wer öfter auf Reisen ist, wird mit der Biomaster SW die perfekte Reisbegleitung  haben. Gerade auf Reisen  muss man mit dem Gewicht des Koffers extrem haushalten um Gewicht zu sparen. Da ist es sehr vom Vorteil wenn man mit einer Rolle viele Bereiche des Angelns abdeckt .

Egal wo es mich in der Welt bisher hin verschlagen hat, mit der Biomaster SW war ich immer auf der sicheren Seite. Ich hab sie in einer 4000 und 5000er Größe im Einsatz gehabt.

Obwohl  es sich bei der Biomaster um eine Salzwasserrolle handelt, ist das Handling eher mit einer normalen Spinnrolle zu vergleichen. Mit einem Gewicht von ca. 300 Gr. ist sie nicht schwerer als übliche Spinnrollen. Ich habe meine Rollen seit über 3 Jahren überall auf der Welt im Einsatz und noch nie Probleme gehabt.

TECHNISCHE DATEN
Größen: 4000, 5000, 8000, 10000
Kugellager: 6 Shielded A-RB (plus 1 Walzenlager)
Schnurverlegung: Aero Wrap
Kurbel: Einschraubbare Einzelkurbel aus Aluminium
Easy Maintenance: Ja (Gehäuse und Schnurlaufröllchen)
Wasserdichtes Bremssystem: Ja

• Alle wichtigen Komponenten mit spezieller
Veredelung gegen Korrosion
• X-Ship Getriebe mit effizienter Kraftübertragung
• Enorme Bremskraft
• Bügelarm aus einem Stück gefertigt
• Spule aus kalt geschmiedetem Aluminium mit AR-C Spulendesign
• Größe 4000 für das anspruchsvolle Spinnfischen im
Süß- und Salzwasser
• 4000/5000: Kurbelknauf aus EVA-Material
8000/10000: Kurbelknauf aus Gummi

Zum Meerforellenangeln

Zum Schwarzbarschangeln auf Kuba

Auf Exoten in Thailand

Zum Dorschangeln

Und im Meer mach die Biomaster auch eine extrem gute Figur

 

Wer auf der Suche nach einer Rolle ist, mit der man bei fast allen Fischarten auf der sicheren Seite ist, sollte sich die Biomaster SW mal anschauen.

 

Hagane läuft!

Hallo Leute,

gestern abend beim Streetfishing an der Spree dämmerte es schon, aber mir ging ein Licht auf!

Ich fischte ultraleicht auf Barsche, dabei fiel mir auf, wie gut meine Stradic FK 1000 auch nach zwei Jahren noch läuft. Ich habe sogar das Gefühl, sie läuft immer besser!

Und ich habe sie nicht geschont…

Im Rückblick muss ich zugeben: Ich war zunächst durchaus skeptisch, die Rolle hat nicht mehr den Öl-Port zum selbst nachfüllen, das fand ich bei den Rollen aus der Vor-Hagane-Zeit gleichermaßen beruhigend wie auch praktisch. Die mit Hagane-Getriebe ausgestatteten Rollen sind schlicht und ergreifend wartungsfrei. Ich denke nach 2 Jahren hartem Dauereinsatz kann ich sagen: Hagane läuft!

Auch gleich geht`s wieder zum Fahrrad-Streetfishing mit der Stradic- Diaflash Kombo, wahrscheinlich gibt`s ein nur paar mittlere Barsche, aber wer weiß…

Für Euch habe ich aber vorher noch ein paar Bilder von einer wirklich empfehlenswerten Rolle, die mich jedesmal wieder nicht nur technisch, sondern auch optisch erfreut.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Meine WPC -Kombos

Ihr habt es sicher schon mitbekommen: Dustin und ich haben das bedeutendste Raubfisch-Turnier in Europa gewonnen. Wir dürfen uns WPC-Champions schimpfen. Manche Leute betiteln uns sogar als Weltmeister. Auch vier Tage nach dem Finale fühlt sich das einfach nur gut an.

Auf dem Barsch-Alarm wurde ich aufgefordert, etwas über meine Ruten/Rollen-Kombos zu schreiben. Man will wissen, ob wir es genauso gemacht haben wie die US-Cracks, die für jeden Köder eine Rute im Boot liegen haben, um möglichst viel Zeit zu sparen und nicht montieren zu müssen. Der richtige Platz für dieses Feature ist hier im Shimano-Blog.

Wir hatten nicht trainiert, wussten also nicht genau, was auf uns zukommen würde. Würden die Fische Spinnerbaits nehmen? Würde man Barsche mit Kleinzeug überlisten müssen? Sind wir mal in der Situation, dass wir die drei Barsche und Zander, die man jeden Tag „einreichen“ kann, voll haben und nur noch einen großen Hecht fangen müssen? Fischen wir viel gegen den Wind, so dass man (bzw. ich) lieber mit der Statio fischt als mit der Baitcaster? Fragen über Fragen, die wir nicht beantworten konnten im Vorfeld. Also hieß es, auf alles vorbereitet zu sein und viele Kombos aufzubauen, von denen wir die meisten im Rutenfach verstauten. Maximal vier Kombos hatten wir oben auf dem Deck des Nitro.

Foto: Stefan Tiedemann

 

Ich kann euch ja mal sagen, was ich mir aufgebaut hatte:

Expride BFS plus Aldebaran und 10er Geflecht mit 25er FC und 2,7 kg-Titan zum Twitchen und leichten Softjerken bzw. zum Angeln mit Straighthead Jigs und No-Action-Shads

Poison Adrena M mit Metanium MGL plus 13er Geflecht und 30er FC mit 5 kg-Titan zum Cranken und Softjerken

Poison Adrena MH mit Metanium DC und 15er Geflecht plus 35er FC und 8 kg-Titan zum Cranken und Softjerken über Kraut

Poison Adrena H mit Metanium und 15er Geflecht plus 40er FC und 11 kg-Titan zum Spinnerbaiten und Chatterbaiten und ggf. zum Angeln mit dem mittleren 360 GT-Searchbait über Kraut

Poison Adrena bis 15 Gramm mit 2500er Stradic Ci4+ plus 12er Geflecht mit 25er FC ohne Titan zum Barsch-Twitchen mit dem 8 cm-X-Rap in Scoop

Expride MH mit 3000er  Twinpower und 13er Geflecht plus 30er FC mit 8 kg-Titan zum leichten Gummifischangeln, Twitchen, Softjerken etc. bei Wind

Fireblood (2,4 m / WG 30 bis 80 Gramm) mit 4000er Biomaster und 20er Geflecht mit 40er FC und 11 kg-Titan zum Jiggen auf Zander und Hecht und zum Searchbaiten mit dem großen 360 GT.

Ich liebe das Angeln mit der Baitcaster. Macht mit eigentlich mehr Spaß. Aber im Wettkampf kommt es drauf an, jeden Biss zu verwandeln. Wir hatten an jedem Tag Wind. Ich habe viel auf Maximalwurfweite gefischt. Deshalb war meine Hauptrute die Fireblood. Mit ihr habe ich von meinen 11 Fischen 8 gefangen. Nämlich 6 Zander und 2 Barsche. Unter anderem auch den letzten Fisch, der uns nach ganz oben katapultiert hat.

2 Fische (Minihecht und 48er Barsch) gingen auf die Expride bis 21 Gramm. Der 48er war der erste Fisch, den ich mit der Rute gefangen habe. Ich dachte eigentlich, dass die meine Hauptrute werden würde. Aber so kann man sich täuschen.

Unseren ersten Barsch habe ich mit der Adrena bis 15 Gramm gefangen. Und zwar am ersten Tag. Das war mir dann aber doch zu riskant: zu leicht und ohne Stahl – wenn dann ein Hecht kommt und die Leine kappt, beißt man sich doch in den Hintern.

 

Dustin hat nur gecastet. Seine Hauptrute war die Zodias 172 H mit einer Chronarch.

Sephia auf Meerforelle

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher

Diese Shimano Rutenserie ist für mich zur Zeit ganz einfach d e r Allrounder im mittel-leichten Bereich des Spinnangelns. In den vergangenen Tagen angelte ich mit dieser Rute mit dem Dropshot Rig auf Barsche und auch das ging richtig gut! Aber davon später….

Im zeitigen Frühling angelte ich mit der Zauberrute auf Meerforellen an der Ostseeküste. Da ich dort bervorzugt mit kleinen Blinkern zwischen 5 und 18g fische, lag ich auch dort mit der Sephia Kombo goldrichtig. Kombo deshalb, denn ist gibt zu dieser Rute die optisch und technisch genau passenende Rolle ebenfalls namens Sephia BB. Bei dieser Stationärrolle handeltes sich um eine leichte Salzwasserrolle in einer 3000er Größe.

Als Schnur gibt es für mich seit Ihrem Erscheinen eigentlich nur noch die Shimano Kariki, in dieser Kombination habe ich sie in der Stärke 0,10mm aufgespult. So konnte ich meinen derzeitigen Küsten-Lieblingsköder, den grünen Gomuku Micro (“Green Sardine”) von Storm in 12g in allen Wetter- und Windlagen traumhaft weit und präzise werfen.

Und wenn alles stimmt, dann läßt sich auch meistens das Ostsee-Silber nicht lumpen…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann