Ein ganzer Schwung Zodias-Links

Unser ganzes Team steht auf die Zodias. Das haben alle schon mitbekommen, die den Blog verfolgen. Als kleinen Service habe ich für euch nochmal die ganzen Links rausgesucht, so dass ihr euch über spezielle Modelle bzw. über Methoden und den dazu passenden Zodiassen informieren könnt:

Natsch:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/unverhofft-kommt-oft-erster-angeltrip-2017/

Jochen:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-barsch-tube-wacky/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-barsch-creature-wacky/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/fangbericht-grosser-barsch-mit-zodias-bfs-casting/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/fangbericht-grosser-barsch-mit-zodias/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-spinning-ml2-und-ihre-lieblingskoeder-zum-barschangeln/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/hauptsache-forelle-teil-4-zodias-spin-ml/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/hauptsache-forelle-teil-2-zodias-bfs-casting/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/angelpatenkind-theo-tomaszewski/

Veit:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/vibrax-barsche/

Eric:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-5-18gr-die-alleskoennerin/

Tinsen:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-bfs-meets-storm-so-run-spike-tail/

Robert:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-boddentaugliche-grossbarschrute/

Johannes:

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/zodias-270-mh-noch-ne-alles-rute/

http://www.shimanofishnetwork.de/prostaff/mh-bs-zetti-12er-kairiki-auf-die-statio/

ZZZZZZZZodias…

Wir haben hier und an anderer Stelle schon viel über die Zodias-Rutenserie gesprochen und werden das auch künftig tun. Heutemorgen lassen wir aber nur Bilder sprechen…

Veit mit brutalem Vibrax-Klopper an der 268ML.

Schon wieder so eine Granate! Diesmal aber an der LBFS mit der Aldebaran.

Jochen serviert kleine Rapala-Cranks mit der 268 ML.

Die LBFS im Barschdrill.

Hoppla. Barschgranate auf die LH.

Jig-Spinner (Gomoku Spin) mit der 268LH.

Eric mit Lipless Softvibe und Endbarsch an der 270 MH.

Natsch drillt eine Mefo an der 270 MH – ihr erster Fisch mit der Rute.

Da sind die beiden auch schon…

Zwei Spanier und eine 270 MH. Für den Lake Caspe ist das die ideale Rute. Barsch macht sie super. Zander kann sie aber auch.

Und Hecht? Sieht nach einem knackigen Drill aus. Man sieht sehr schön, dass die 270 MH bis zur Mitte mitgeht, wenn da was Ordentliches am Haken hängt.

Auf Jig-Spinner kommen eben auch immer wieder Hechte. Am Bodden und woanders auch. Da tut ein bisschen Extrapower gut.

ZZZZZZZZZZZZodiasZZZZZZZZZZetti.

Juhu! ZZZZZZZZZander.

Was die da oben können, kann der Eric auch.

Lesath DX im Bodden-Light-Hecht-Test

Einem Staffelstab gleich habe ich gestern Veits Lesath DX weitergereicht an einen Hechtspezialisten. Namentlich an Matze Fuhrmann, bei dem ich jetzt zwei Tage war, um mit ihm und Fisch&Fang-Chefredakteur Henning Stühring Barsche zu fangen. (Es kam Stoff für ein schönes Video und eine coole Foto-Love-Story mit gestreiften Boddenbarschladies raus.)

Vorgestern auf dem Bodden. Schwäne soweit das Auge reicht.

Matze hat am zweiten Tag fast ausschließlich die Lesatz gefischt. Mit großen Cranks. Die Hechtfrequenz war einigermaßen niedrig. Wir hatten ca. 7 oder 8 Stück. Dafür umso mehr Barsche. Zielfischangeln vom Feinsten.

Insofern gibt’s jetzt nicht superviele Hechtbilder. Aber einen angedeuteten Sprung, einmal krummer Stock und einen Hechtstemmer habe ich schon für euch. Den Rest seht ihr dann irgendwann in der Fisch&Fang.

 

Weiterhin eine schöne Oktoberwoche wünscht

Johannes

Lesath DX im Sund-Barsch-Test

Wie in meinem letzten Bericht angemerkt, habe ich mir Veits Lesath DX in 2,4 m mit einem WG bis 42 Gramm ausgeliehen, um sie mal am Bodden zu testen und sie dicke Barsche drillen zu lassen. Irgendwer muss das Ding ja mal vernünftig einbarscheln 🙂

Was will er uns denn sagen? Kann mal jemand den Ton anschalten, bitte.

40-Gramm-Ruten sind für mich genau richtig für den Sund. Besonders wenn sie 2,4 m lang sind. Die Länge brauche ich für weite Würfe und knackige Anhiebe auch auf volle Wurfdistanz. (Man angelt da nicht nur flach und da tut der Hebel gut.) 40 Gramm Wurfgewicht brauche ich für Jigs und Jig-Spinner bis 30 oder 35 Gramm. Und ebenfalls für genügend Druck beim Anhieb. Auch wenn ich mich selbst am Bodden primär den Barschen widme. (Fische ich dort gezielt auf Zander oder Hecht bin ich mit meiner 80-Gramm-Fireblood sehr gut bedient. Sehrsehr gut sogar.)

Veit hat mit der Lesath bislang Barsche bis knapp 40 Zentimeter gefangen, Zander bis 80 cm und Hechte bis 70 cm. Er war aber ja auch erst zweimal mit ihr los und dafür ist das ja schon mal ganz ok.

Schönes Zanderbrett.

Er hat sie in höchsten Tönen gelobt. Die Barsche würde man lässig reinkurbeln können. Zander und Hechte bekäme man problemlos genagelt.

Sieht gut aus im Hechtdrill.

Klingt doch voll nach perfekter Sundrute, oder nicht? Ich hab mich echt gefreut auf den Test. Wenn man sie porbewippt, fällt das geringe Gewicht auf. Der Hi-Power X-Blank ist superstraff. Alle Komponenten sind premium. Porsche oder Benz? – das ist hier die Frage…

Am Sund habe ich dann Jigs von 10 bis 20 Gramm mit ihr gefischt und Jig-Spinner bis 24 Gramm. Hat sie super gemacht.

Erfolgreich eingebarschelt. Der erste 40er, der in Deutschland mit dieser Rute gefangen wurde.

Vorher gab’s noch einen 38er.

Das Ding ist Porsche und Benz gleichermaßen: schnell, nobel, durchzugsstark und exklusiv. Preislich sicher nix für jedermann. Aber jedermann würde sie sicher gern fischen. Der Veit sicher auch. Stellt sich nur die Frage, wann er sie wieder zurück bekommt. Spaß. Bald ist sie wieder bei Dir, Veit. Aber vorher fängt sie noch ein paar Boddenbarsche. Bzw. übergebe ich sie heute evtl. sogar mal an einen Hechtspezialsten.

Schönen Tag euch!

Johannes

Expride-Fehler im aktuellen Blinker

Vor ca. einem Jahr habe ich für den Blinker einen Report über das perfekte Barschgerät verfasst, in dem ich mehrere Kombos für die verschiedenen Disziplinen beschrieben habe. Da wundert es dann, wahrscheinlich schon ein bisschen wenn ich den barschaffinen Lesern in der Oktober-Ausgabe eine Rute für alle Fälle vorstelle.

Diese ist keine ausgemachte Langstreckenwaffe. Sie ist nicht geeignet für schwere Spinnerbaits und dicke Crankbaits würde ich auch nicht zumuten wollen. Aber sie ist viel mehr als ein Kompromiss. Sie heißt im Bericht Expride 266 L und hat ein Wurfgewicht von 4 bis 12 Gramm.

Oh NEIN! Ausgerechnet mir passiert so ein Mist. Ich geh mit den Dingern schlafen und fische sie so oft. Und dann das. Es handelt sich natürlich um die 265 ML2, die 2015 noch eine 268 ML2 war und in der Weiterenticklung kürzer geworden ist.

Sie ist zweiteilig und 6 Fuß und 5 Inch lang (1,96 m). Der Blank ist schnell und straff, geht aber super mit im Drill. Obwohl sie in der ML-Klasse spielt (ML = Medium Light), hat sie mächtig Power und viele Reserve für große Gegner. Beim Einfischen konnte ich ihre Vorgängerin  Großfischtauglichkeit gleich an einem 1,10 m langen Hecht austesten.

Fette Galosche auf 10 cm No-Action-Shad. Das war ein spannender Drill an der Expride 265 ML2.

Test bestanden. Wenig später kamen dann die ersten Barsche. Auch meinen bisher größten Barsch habe ich mit dieser Rute gefangen. Einen 52er am Volkerak in Holland.

Endbarsch. Der ist nicht nur lang gewesen, sondern auch wirklich superschön.

Kein Wunder also, dass ich dieser Rute verfallen bin. Das wird jedem Angler genauso gehen, der den Stecken in die Hand nimmt und die ersten Fische damit fängt. Die etwas kürzere neue Version (fische ich inzwischen auch) ist fast noch einen Tick straffer.

Warum ich diese Rute empfehle? Der schnelle Blank prädestiniert sie zum Twitchen und Jiggen gleichermaßen. Mit einer Länge von knapp unter 2 m weist sie einen kurzen Hebel auf, der sich gut macht, wenn man den Köder minutiös bearbeiten will. Das mache ich beim Angeln mit dem Texas-Rig, ShakyHeads oder beim Dropshotten – Methoden also, wo man filigrane Köder oft möglichst lange am Spot halten will und nur mit minimalen Bewegungen aus dem Handgelenk animiert. Auch für kleine dickbauchige Wobbler und kleine Jig-Spinner (bis 10 Gramm) eignet sich die Rute ganz hervorragend. Auch Spinner der Größen 1 bis 3 lassen sich weit werfen und der Einzugswiderstand eines 3ers ist nicht zu viel. Überhaupt muss man sagen, dass das Wurfgewicht eher defensiv angegeben ist. Als Teamangler ist es eine meiner Aufgaben, die Grenzen des Geräts auszuloten. Das habe ich ausgiebig getan und auch mal mit 18-Gramm-Jigs losgeballert. Auch da hat sie nicht herumgezickt. Ideal ist es sicher nicht, aber wenn man einigermaßen flüssig wirft, kann man schon mal ein paar Gramm mehr schleudern, als auf dem Blank geschrieben steht.

Da sieht man evtl. den fetten Jig, wenn man ganz nah rangeht.

Ich hoffe, dass das möglichst viele Blinker-Leser lesen – oder dass sie nach dem Wurfgewicht gehen und nicht nach der Typenbezeichnung.

Mist! Schönes Wochenende euch.

Johannes

Lesath DX

Hallo Leute,

für die nächste Saison hat Shimano wieder einige neue Modelle am Start. Wie der Johannes schon geschrieben hat, hat Shimano eigene Werke, in denen die Ruten produziert werden. Die japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich  jedes Jahr ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren.  Besonders die Spiral X-  und High X Power-Technologie machen die Ruten immer dünner und kräftiger. Für die neue Saison wurde auch die Lesath  mit diesen Features ausgestattet.

Seit ein paar Wochen habe ich ein Modell der neuen Lesath-Ruten im Einsatz. Ich muss sagen, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes  jedes Mal geflasht bin, wenn ich die Rute in die Hand nehme. Extrem dünn und ein noch etwas schnellerer und vor allem steiferer Blank als beim alten Modell.

Wer die alte Lesath mit der neuen vergleicht, wird sofort merken, wie die Spiral X und High X Power Technologie den Rutenmarkt revolutioniert. Leider ist die Rutenserie nicht grade günstig. Deswegen muss ich davor warnen, die Ruten in die Hand nehmen bei euren Tackledealer. Ihr werdet euch sofort verlieben. Wer allerdings auf der Suche nach eine außergewöhnlichen Rute ist, findet in der Lesath ein Meisterwerk der Rutenbaukunst.

Die Sprial X Technologie gibt den Rutenblank ein unglaubliche Wurfperfomance.

Drillspaß und eine Mega Bisserkennung

Ich würde sagen, perfekt eingeweiht

Hier noch ein paar Details:

• Blank mit einer schnellen, progressiven Aktion
• Spiral X-Konstruktion gegen Blank-Twist und Hi-Power
X-Konstruktion gegen ein Verdrehen des Blank
• Starker, steifer und extrem leichter Blank mit unglaublicher
Wurfperformance (sowohl was die Distanz angeht als auch
die Genauigkeit)
• Leichtbau-Shimano Ci4+ Rollenhalter für einen perfekten
Halt der Rolle
• Ultra leichte Fuji Titanium Torzite Beringung
• Stofffutteral und ein stabiles Hartfutteral

Es gibt zehn unterschiedliche Modelle. Damit dürfte für alle Angelmethoden die richtige Lesath dabei sein.

SLEDX21M 2.10m 107cm 2 122g 7-28g
SLEDX24M 2.40m 124cm 2 127g 7-28g
SLEDX24MH 2.40m 124cm 2 140g 14-42g
SLEDX27ML 2.70m 139cm 2 152g 7-21g
SLEDX27M 2.70m 139cm 2 155g 7-28g
SLEDX27MH 2.70m 139cm 2 167g 14-42g
SLEDX27H 2.70m 139cm 2 172g 21-56g
SLEDX27XH 2.70m 139cm 2 – 42-84g
SLEDX30M 3.00m 154cm 2 170g 7-28g
SLEDX86XHINT 2.59m 133cm 2 – 45-135g

 

 

 

Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Die besten Gummifisch-Ruten 2018

Du bist auf der Suche nach der besten Gummifischrute? Dann musst Du natürlich erst einmal bei Shimano stöbern! Für die Saison 2018 hat Shimano ein riesiges Ruten-Programm am Start, das jeder Geldbeutelgröße gerecht wird. Wie in jedem Jahr haben wir in allen Preissegmenten tolle Serien mit vielen Modellen. Mal mit klassischen Korkgriffen, mal mit EVA-Handteilen, mal schrill und oft ganz klassisch. In vielen Serien gibt’s die selben Wurfgewichte in verschiedenen Längen, so dass Uferangler genauso ihren Traumstock zum Jiggen oder Faulenzen finden wie Bootsangler.

Da ist die Gummifischrute krumm? Zander? Hecht? Barsch? Nun ja. Es ist der Veit. Da ist die Zanderwahrscheinlichkeit recht groß…

Unsere Übersicht über die besten Gummifischruten 2018 soll vor allem auch Einsteigern helfen, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion Fragen stellen, die euch die Shimano-Raubfisch-Band schnellstmöglich beantwortet.

Japan-Features für Europa-Modelle

Shimano hat eigene Werke, in denen wir unsere Ruten produzieren lassen. Unsere japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren. Diese Technologien (Spiral X und High-Power X) sind ein Ausstattungsmerkmal der JDM-Serien (Expride, Zodias, Dialuna, Sephia). Was Wurfverhalten und Bissübertragung angeht, spielen die Modelle aus den JDM-Serien in einer eigenen Liga. Für 2018 hat Shimano diese Technologien auf „Euro-Serien“ übertragen. Das sind Rutenserien, die auf die hiesigen Verhältnisse angepasst sind. Konkret: Während man in Japan vorzugsweise mit kurzen Ruten auf Bass fischt und lange Ruten hauptsächlich zum Wolfsbarschangeln verwendet werden, brauchen wir hier oft längere Ruten zum Uferangeln auf Zander, Barsch, Hecht und so weiter. High-Power X und Spiral X-Blanks haben jetzt also auch die Lesath, Sustain, Diaflash und einige Modelle aus der Blue Romance Serie (z.B. die Ultra Softbait), die eigentlich zum Salzwasserangeln entwickelt wurde, sich aber auch sehr gut im Süßwasser macht. Achtet im Katalog einfach auf diese beiden Logos, wenn beim Biss maximal Strom durch eure Hände fließen soll:

Fireblood hilft bei der WPC

Unsere Flaggschiff-Serie unter den Gummifisch-Ruten ist neben der Lesath-Reihe die Fireblood-Range. Mit ihr haben Dustin Schöne und ich die WPC 2017 gewonnen. Supertolle Ruten mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Rote Gefahr – das Shimano-Team steht auf die Fireblood.

Gute und günstige Gummifisch-Ruten

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet aber auch in den preiswerten Serien tolle Ruten. Hervorheben möchten wir da die Scimitar-Serie. Die wurde für 2018 noch einmal optisch aufgewertet. Die Blanks waren schon seit Serien-Stapellauf außergewöhnlich gut. Leicht und straff. Kaum zu glauben, dass man solche Ruten zu einem wirklich niedrigen Preis bekommt. Zusammen mit einer Sedona hat man für etwas mehr als 100 Euro eine Top-Kombo, die auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aussieht als eine Fireblood mit einer Stella.

Die beste Länge für eine Gummifisch-Rute

Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings weniger als man denkt. Eine 2,10 m lange Rute wirft nur ein paar Meter kürzer als eine 2,70er. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich diese Mehr-Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, verwandelt man mit einer langen Rute die Bisse sicherer (Stichwort: Helbelwirkung). Beim Jiggen auf Distanz kann man den Gummifisch mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

Das ideale Wurfgewicht einer Gummifisch-Rute

Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Im Folgenden habe ich die aktuellen Shimano-Gummifischruten nach Einsatzgebieten aufgeschlüsselt.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Diaflash & Co garantieren maximalen Angelspaß. Die Ruten wiegen nix, werfen kleines Zeug sehr weit und bringen dennoch jeden Fisch nach Hause.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 LS (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash BX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm und 3-15 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Expride 265 UL (1,96 m, einteilig, WG 2-10 Gramm), Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Fireblood SFBL63110 (1,90 m, zweiteilig, WG 1-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61 L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm), Beastmaster EX (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), NASCI BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Alivio 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm)

 

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Die Expride wurde überarbeitet und ist jetzt noch schneller.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Blue Romance Ultra Light Game 761540 24MH (2,23 m, zweiteilig, WG 5-12 Gramm)

Top-Ruten:  Sustain AX 61 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-14 Gramm), Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611 ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), NASCI 611 L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Premiumruten: Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 610 ML (2,10 m, am Griff geteilt, 7-21 Gramm), Zodias 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Bassterra XT 268 MH (2,03 m, einteilig, WG 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: NASCI BX 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Scimitar BX 610 M (2,08 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Catana EX 21M (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Force Master 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Krumme Fireblood. So muss das sein.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 710 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Eging 801025 (2,44 m, zweiteilig, WG 10-25 Gramm), Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster EX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,34 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Weit werfen – gut fangen. Das ist oft die Barschlosung vom Ufer.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Lesath 27 MH (2,74 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 7-35 Gramm), Beastmaster EX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 710 M (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 14-42 Gramm), Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Sustain AX 910 H (3,0 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm),Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 14-56 Gramm), Speedmaster CX 27 H (2,7 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 H (2,74 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Vengeance BX 27 H(2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

Rute vergessen? Geht ja gar nicht…

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 90 XH 27 H (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 28-84 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 XH (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Vengeance BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm), Alivio DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm)

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Gib Grossgummi! Aufm Bodden braucht man eine stabile Rute. Und nicht nur da…

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 86XXHSS (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm), Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

 

Hier nun die entsprechenden Seiten aus dem aktuellen Shimano-Katalog (2018):

 

Wem die Abbildungen hier zu klein sind, empfehle ich diesen Link hier zum Gesamtkatalog:

Ein Sommer auf Grönland…

Einen ganzen Sommer auf Grönland? Nein, keine Angst so lange warf ich nun auch nicht dort, aber mit ca. 2,5 Monaten ist der Sommer auf Grönland auch nicht wirklich lang. Nach meinem ersten Besuch vor ein paar Jahren war es nun dieses Jahr wieder einmal soweit und meine Wege führten zusammen mit einer Reisegruppe nach Grönland. Ich konnte es kaum erwarten, denn die Erlebnisse von der letzten Tour haben sich ganz tief ins Gedächtnis gebrannt. Unvergleichlich ist diese Ruhe und Weite in der unberührten Natur zu spüren. Keine Hektik, kein Lärm, kein Internet, kein Handy … nur das sanfte Säuseln des Flusses voller Arktischer Saiblinge, welcher sich seine Weg durch das saftig grüne Fjell bahnt.

Im Sommer merkt man warum Grönland auf englisch „Greenland“ heißt. Hier an der Südwestküste ist nämlich keine Spur von ewigem Eis und Schnee. Nur die spärlich von Schnee bedeckten Berggipfel rund um das Tal und die Gletscherreste zeugen von den unwirklichen Bedingungen im kalten arktischen Winter und speisen mit ihrem Schmelzwasser den Fluss vor uns. Der Grund warum wir hier sind.
Jetzt aber im Sommer haben wir fast T-Shirt Wetter. Sonnenschein und keine Wolken am Himmel, zum Glück habe ich meine Sonnencreme eingepackt. Die Wathose wird nur angezogen, wenn es nicht anders geht.

Da wir hier mit sehr großen Saiblingen rechnen müssen gilt es beim Angelgerät keine Kompromisse einzugehen. Die Rute meines Vertrauens ist eine NRX der Klasse #5 von G.Loomis. Alles darunter ist Spielzeug und man bekommt schnell die Grenzen aufgezeigt. Die aus dem Meer aufsteigenden Saiblinge sind wild, kampfstark und fordern selbst die #5er Rute bis an die Belastungsgrenze.

Um euch einen kleinen Eindruck zu geben, was euch auf Grönland erwartet, hier ein paar weitere Bilder:

Der Fluss bei „Nacht“. Selbst dann wird es nicht dunkel und man kann theoretisch 24h durchangeln, was ich natürlich ein zwei Mal gemacht habe.

Mit 83 cm war dieser Fisch einer meiner größten auf der Tour. Da ist man ganz froh mit der #5er zu fischen. 😉

Morgendämmerung auf Grönland – ein Farbenspiel, das seinesgleichen sucht und die Belohnung für eine durchgefischte Nacht.

Es wird garantiert auch nicht mein letzter Sommer auf Grönland gewesen sein.

Euer
Robert Balkow

Shimano OCEA PLUGGER Flex – Weitwurfwunder mit Power

Die Ocea Plugger Flex ist die perfekte Kombination zu den Stella SW und Twin Power SW Spinnrollen um mit Stickbaits auf Thunfische, kleinere Trevallies, Red Snapper und andere pelagische Arten im Salzwasser zu fischen. Der Blank ist eine Mischung aus Spiral X und Hi-Power X Technologie.
Die Spiral X Konstruktion besteht aus 3 Lagen. Der Blank besteht aus Carbonmaterial, dessen Fasern vertikal angeordnet sind. Dieses Grundgerüst wird zusätzlich von einer inneren und äußeren Lage diagonal und entgegengesetzt mit Carbontape umwickelt. Durch die Verwendung dieses Carbontapes im Gegensatz zu herkömmlich diagonal verlaufenden Fasermatten wird eine hohe Verwindungssteifheit erreicht und gleichzeitig Gewicht gespart. Das ermöglicht leichte Ruten und eine direkte Kraftübertragung für beste Wurf- und Drilleigenschaften.


Die Hi-Power X Konstruktion besteht aus einem diagonal gewickeltem Carbon-Tape, welches auf die äußere Lage des Blanks aufgebracht wird. Die Breite dieses Tapes, der Winkel mit dem es gewickelt wird und die Position am Rutenblank bestimmen die spezifische Aktion, welche genau auf die Zielfischarten abgestimmt ist, oder im Produktionsverlauf angepasst werden kann. Durch dieses Verfahren erhält der Angler mehr Kontrolle beim Rutenhandling.

Fuji SIC K-Type Beringung

So, nun aber genug der Theorie.
Auf der letzten Tour nach Indien/Lakshadweep, konnte ich mich in diesem Frühjahr persönlich von den Vorzügen der Ocea Plugger Flex überzeugen. Ich hatte das schwerste Modell der Serie im Test mit einem Wurfgewicht von bis zu 130 g. Mit Stickbaits um 100 g war diese allerdings in meinen Augen optimal bestückt und katapultierte die Köder zuverlässig bis in die Brandungszone. Etwas gewöhnungsbedürftig war anfangs die etwas weiche Spitze, aber der Name „Flex“ kommt ja nicht von ungefähr. Dafür lassen sich mit dieser Rute auch wesentlich leichtere Köder auf Weite befördern.

Im Drill machte Sie sich bei Fischen von bis zu 12 kg ordentlich krumm, hatte aber noch genug Reserven falls mal ein etwas größeres Exemplar einsteigen sollte. Ich denke, dass die Rute Rute Thune bis 30kg und GTs bis etwa 15 kg ohne weiteres bewältigt. Für die ganz Kapitalen sollte man dann doch eher zu schwererem Gerät greifen. Bestückt mit einer Rolle der 8000er oder 10000er Größe ist sie perfekt für die mittelschwere Fischerei am Riff.

Viel Liebe zum Detail.

Die Rute wird mich garantiert noch auf einigen Reisen begleiten.

Euer
Robert Balkow

Infos zu meinen Salzwassertouren findet Ihr auf http://www.getaway-sea-angling.com/?lang=de