Bassmaster Elite Series

Nachdem ich den Berliner Bassmaster Vorentscheid gewinnen konnte, ging es für mich am 19.7 ins den Bundesstaat New York zu einem Turnier der Bassmaster Elite Series, welches am Saint Lawrence River statt finden sollte.
In New York City angekommen, musste ich leider vergebens nach meinem Koffer auf dem Gepäckband suchen…. Die Airline teilte mit daraufhin mit das mein Koffer noch in Berlin sei. Ist echt ein blödes Gefühl so völlig ,,nackt“ am anderen Ende der Welt zu sein. Da ich 3 Reiseruten, 3 hochwertige Rollen und so ca. 534 tackleboxen in meinem Koffer hatte, machten mir meine Klamotten keine großen Sorgen. ,,Der Koffer wird Ihnen morgen ins Hotel geliefert“ sagte mir die Dame von der Airline.

Da ich noch eine lange Autofahrt vor mir hatte, schnappte ich mir meinen Mietwagen und trat nach dem 9 stündigen Flug noch eine 6 stündige fährt an. Nach einem ausgiebigen Schläfchen traf ich mich mit Jo Ann Roberts, (Chamber of Commerce) und sie zeigte mir die schönsten Plätze der Gegend um Potsdam, Waddington und Ogdensburg. Der Saint-Lawrence River befindet sich im obersten Norden des Bundesstaates New York und bildet die Grenze zu Kanada. Teilweise sehr starke Strömung und kristallklares Wasser bieten einen super Lebensraum für Smallmouthbass. Largemouthbass oder auch Blackbass findet man hier auch, allerdings eher in Strömungsarmen Buchten.

Einmal im Jahr erwacht der kleine überschaubare Ort Waddington zum Leben, denn dann heißt es ,,Bassmaster Elite Series“.
Die Elite Series ist eine Turnierteihe die aus 10 Einzelturnieren besteht. Die 110 besten Angler des Landes Fischen mit ihren Booten was das Zeug hält. Das Ziel besteht darin, 5 Fische ( smallmouth oder largemouth) mit dem höchsten Gesamtgewicht zu fangen. Am ersten Turniertag starten alle 110 Angler gegen 9 Uhr morgens beim ,,launch“. Nach 6 std angeln kommt es zum großen ,,weight in“ (das wiegen der Fische).

In der Regel ist jeder Angler sehr pünktlich und checkt rechtzeitig ein, da es sonst üppige Punktabzüge hagelt. Jedes Boot hat ein integriertes ,,live well“ zum hältern der Fische. Die Fische werden kurz vor dem weight in nochmal in ein enspannungsbad gelassen, welchs die Fische vor dem wiegen beruhigt. Generell muss man sagen das mit den Fischen gut umgegangen wird. Fische die kurz vor dem wiegen nicht mehr lebendig sind, bringen dem Angler ca. 1kg. Abzug.Nach dem wiegen kommen die Fische direkt in das ,,Release boat“, welches Wasser mit einer Chemikalie enthält, die zur Produktion der Schleimschicht dient. Fische die Probleme mit ihrer Luftblase haben, bekommen mit einer kleinen Spritze etwas Luft abgesaugt.

Am 2. Turniertag wird exakt das gleich vom Vortag wiederholt. Am Ende dieser beiden Tage hat man ein ,,leaderboard“ welches zeigt wie viel Pfund jeder Angler in diesen beiden tagen mit max. 10 Fischen erreicht hat. Die besten 50 kommen weiter, bekommen ihre Startgebühr (5.000$!!!!!) zurück und dürfen am Samstag Fischen. Die restlichen Angler dürfen nach Hause fahren.
Wer am Samstag dann unter den top 12 ist, darf am final sunday teilnehmen. Am Ende wird das Gewicht, aller 4 Turniertage zusammengezählt und der Bassmaster Elite Champion steht fest. Als kleine Prämie erhält der Gewinner ein Taschengeld in Höhe von 100.000$!!!
Der Gewinner des diesjährigen st. Lawrence River Elite Turniers war kein geringerer als KEVIN VAN DAM. Er holte sich in seiner Karriere den 24. bass Elite Champion Titel und feierte seine 300. Turnierteilnahme. Mit ca. 45kg (90.3 Pfund) verteilt auf 20 Fische, dominierte er dieses Event.

Für mich war unfassbar zu sehen, wie viele Menschen sich für diese Jungs begeistern! Ich wünschte wir hätte nur ansatzweise eine ,,Liga“ die so viel Aufmerksamkeit erhält, bzw. geduldet wird. Am liebsten hätte ich mir mein Belly boat geschnappt, mich an ein Boot festgebunden und wär mit rausgefahren.
Am 3. Turniertag sollte es dann endlich so weit sein und ich sollte meine ersten SmallMouthBass fangen. Der leider ausgeschiedene Elite-Angler, Fletcher Shryock, lud mich und Mary Beth Mooney, die den organisatorische Teil meiner Reise managte, auf eine Angeltour außerhalb des Turniergebietes ein. Am ersten Spot angekommen, musste ich erstmal die Kurbel der Spinning Rolle auf die linke Seite Schrauben, denn In den Staaten sind alle rollen rechtshandmodelle. Wir könnten relativ zügig die ersten SmallMouthBass auf ca. 10cm lange Tuben und Würmer am Drop Shot oder Tungsten Jig fangen.

Die Biester haben so eine gewaltige Kampfkraft, dass ich beim ersten Fisch echt ganz schön überrascht war, was für ein ,,kleiner“ bass sich da meinen Köder geschnappt hatte. Extrem aggressive Bisse, bis zu 1m Höhe Sprünge und rasante fluchten bringen diese Fische von nun an ganz weit nach oben auf meine Liste. Am Ende des Tages hatten wir zu dritt ca. 20 Fische gefangen, genossen bestes Wetter und hatten eine Menge Spaß auf dem Orangenen Flitzer. Neben den Smallmouthbass konnte ich noch einen Rockbass und eine Art Döbel/Barbe fangen. Am Abend kam zum Glück mein Gepäck endlich an und ich hatte mein tackle wieder. Leider waren durch den unsanften Umgang der Airline diverse Boxen zersplittert.

Einen Tag später sollte es dann mit Michael Sorrento, einem lokalen Angler, auf walleye gehen. Nachdem wir eine Stunde ohne nennenswerten Erfolg unser Glück versuchten und ich nur einen smallmouth fangen konnte und der Wind immer stärker wurde, entschieden wir uns dazu, eine sehr zugewachsene Bucht auf Largemouth zu befischen. Ich montierte mir einen 5inch (12,5cm) langen dunklen Gummiwurm, schaltete ein 14g schweres Bulletweight davor und fing an. Nach 3 vermasselten Bissen hatte ich dann den Dreh raus und könnte jeden weiteren Biss verwandeln. Am Ende hatten wir ca. 15 Bass aus den tiefsten verstecken der Bucht gepopelt, beendeten den Angeltag und fuhren zur Siegerehrung.

Die Kulisse bei der Siegerehrung war der absolute Wahnsinn! Das aufheizen des Publikums, Nationalhymne und tobender Applaus gehören hier zum Standard. Da ich glücklicher Weise einen VIP-Pass bekam, hatte ich ständig Zugang hinter die Bühne, zum Mediatruck und konnte somit auch interessante Gespräche mit einigen bekannten Anglern machen. Mike Iconelli und Jordan Lee baten mich sogar auf ihr Boot um in Ruhe zu quatschen und das Dinner wurde bei kaltem Bier und Pulled Pork zusammen mit Justin Lucas (ebenfalls Elite Angler) verzehrt. Skeet Reese und Kevin Van Dam fanden auch kurz Zeit für einen smalltalk.

Generell muss ich sagen das ich von der Freundlichkeit, Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft begeistert war. Ein großer Dank geht an Mary Beth Mooney, Angie Thomson, Lori Solomon und Michael Mulone, welche mir ein unvergessliches Erlebnis organisierten!

Bis bald, Tight Lines und liebe Grüße
Joshi

Benefizangeln: 3.000 Euro für die Arche Noah am Haken

Einmal im Jahr richtet Toto Brosda, Teamangler bei Shimano Deutschland, gemeinsam mit Christian Hülsbusch, dem Betreiber des Angelparks Quellental in Klein Reken, ein Benefizangeln aus. Stets steht bei diesem Anlass ein caritativer Zweck im Fokus. In diesem Jahr wurde neben einer Grundschule einer italienischen Erdbebenregion die Arche Noah Gelsenkirchen als begünstigte Einrichtung auserkoren.

Bei diesem Benefizangeln wird der Fisch vom Betreiber gestellt. Jeder Angler zahlt eine Startgebühr von 49 Euro. Dank seines Netzwerks mit Partnern in ganz Deutschland konnte Toto Brosda auch in diesem Jahr wieder zahlreiches technisches Equipment wie Angelruten oder Angelrollen organisieren, welches am Ende der Veranstaltung unter den aus allen Teilen der Bundesrepublik angereisten Teilnehmern verlost wurde. Erstmals wurde dieses Event in diesem Jahr um den Programmpunkt Kinderangeln erweitert. Hier konnten interessierte Jungen und Mädchen unter der Anleitung von erfahrenen Anglern die Faszination des Angelsport für sich entdecken.

Die bei diesem Event erwirtschaftete Startgebühr wurde komplett dem Spendentopf zugeführt, der durch weitere Zusatzeinnahmen, beispielsweise aus dem Catering, noch weiter gefüllt wurde. Am Freitag war Toto Brosda zu Besuch in der Arche Noah und überbrachte den Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro an Verwaltungsmitarbeiterin Dominique Polen. Das Arche-Team bedankt sich herzlich bei Toto Brosda und allen Angelfreunden, die für diese gute Tat verantwortlich zeichnen.

Shimano Cup 2016 in Beckingen an der Saar

Gerade im Herbst ist die Strecke in Beckingen an der Saar durch ihren schönen Rotaugen- und  Alandbestand beliebt. Allerdings fordert sie auch die Anpassungsfähigkeit der Angler. Auf deutlich schnelleres Wasser als gewohnt, durch den zwei Tage zuvor aufgetretenen starken Regen und unterschiedliche Strömungsbedingungen durch den Schleusenbetrieb, mussten sich die Angler stetig anpassen. Nix Neues an der Beckinger Saar…

Wie im letzten Jahr schon, war Treffpunkt das Foyer der Mehrzweckhalle in Beckingen. Ausrichter war wieder der ASV Haustadt e.V. Es gab Kaffee und als erstes Highlight frische belegte französische Brötchen. Wo sonst gibt es so etwas schon?! War sehr lecker Tommy und naturellement merci!

Auch in diesem Jahr haben wir es geschafft den Termin so zu koordinieren, dass der Shimano Cup und das Freundschaftsfischen des ASV Hemmersdorf direkt beisammen lagen. Dadurch geben wir weiter entfernt anreisenden Tandems die Möglichkeit an 2 aufeinander folgenden Tagen an 2 Angelveranstaltungen teilzunehmen.

Geangelt wurde unter Berücksichtigung der lokalen Gesetzgebung nach CIPS angelehnt. Ziel der Hegemaßnahme war es einerseits eine Besatzmaßnahme in Kormorangeschädigte Gewässer durchzuführen und andererseits die invasive Grundelpopulation einzudämmen. Letztes stellt für unsere einheimische Fauna (nicht nur aus meiner Sicht) ein erhebliches Problem dar und wird uns wohl leider unser ganzes Leben lang begleiten. 2 Sektoren wurden vorbereitet. Einmal ein Feedersektor direkt unterhalb der Schleuse und ein darauf folgender Stippsektor, natürlich mit entsprechend großem Abstand dazwischen. Im Feedersektor wurde wg. des großen Teilnehmerfeldes eine Kreuzwertung durchgeführt. Wissen doch die meisten Angler, dass es gerade im Streckenabschnitt direkt am Parkplatz oft schwieriger ist an den Fisch zu kommen. Wenn man sich die Ergebnisse dann auch anschaut eine absolut richtige Maßnahme. Dadurch wurde die Chancengleichheit deutlich erhöht.

Pünktlich 9:50 ging es los! Fütterungsphase! Die ersten Feederkörbe wurden auf die Reise geschickt und im Stippsektor wurde die Bahn bereitet. Noch vor dem Startsignal um 10:00, öffnete pünktlich die Schleuse zum ersten Mal Ihre Tore und der erste Frachter passierte die Strecke. Normalerweise nichts Außergewöhnliches, aber auch nach dem Schiff blieb das Wasser zuerst einmal deutlich schneller als gewohnt und als der ein oder andere beim Loten und Montagenaufbau oder beim Wahl der Angeldistanz bedacht hatte. Auch auf das Verhalten der Fische haben diese Verhältnisse durchaus Einfluss. Ab diesem Zeitpunkt war dem ein oder anderen schon klar: Heute geht es wohl eher auf die „Dicken Brummer“!

Im Stippsektor kamen Thönes/Herrich mit diesen Bedingungen gerade zu Anfang des Fischens am besten klar. Mit 10360 die deutliche 1. Markus Thönes auf die Frage nach dem Fischen: „Was denkst Du was heute ausschlaggebend für Euren Erfolg war?“. „Geangelt habe ich heute meist mit einer 1,5gr Laetitia auf 13m. Regelmäßiges Füttern von hart gedrückten Bällen mit einem hohen Lebendköderanteil und gelegentliches Schießen von ein paar Maden brachte dann die größeren Fische auf den Platz. Ein Sensas 3405 18er Haken am 10er Vorfach war ausreichend, um auch die größeren Fische sicher zu landen. Gefangen haben wir die Fische fast ausschließlich im Trieb“.

Am Sektorende konnten Thönes Senior/Brachmann mit 6355 die 2 erzielen. Sicherlich ein schöner Angeltag für die Anglerfamilie Thönes! Das Saarerfahrene Tandem Kugler/CM konnten sich mit 6090gr knapp dahinter die 3 sichern. Da zeigte sich einmal mehr die ganze Erfahrung des „alten Fuchses“. Durch Umstellen der Taktik konnten die beiden trotz des anfänglich nicht guten Starts, doch noch einige schöne Fischen landen.

Im Gegensatz zum letzten Jahr kam der Rolle an diesem Tag keine großartige Bedeutung zu. Lediglich das Tandem Magnoli/Speicher konnte mit der Matchrute auch auf der Außenbahn ein paar schönere Fische fangen. Der Strecke hier wird inzwischen oft der Ruf einer „Rollenstrecke“ nachgesagt. Natürlich ist der Umgang mit der Match oder Bolo auch nicht von Nachteil, aber mir sind in den letzten Jahren nur 2 Fischen bekannt, bei denen die Rolle wirklich entscheidend für den Ausgang des Fischens war. Das spricht eigentlich für schöne Abwechslung im Umgang mit den Techniken!

Im Feedersektor muss man wg. der Kreuzwertung auch eine zweigeteilte Betrachtung anstellen.

Teilsektor A (direkt unter halb der Schleuse) wurde dominiert vom Tandem Maurer/Becker. Mit 7035gr eine schöne Beute. Nicht das erste Fischen, das die Beiden schon erfolgreich an der Saar gestaltet haben. Mitunter entscheidend für Ihren Erfolg war die Wahl der Distanz. Während andere sich hier und da während des Fischens wg. der wechselnden Strömungsbedingungen noch umstellen mussten, hatten Sie schon vor dem Fischen den „richtigen Riecher“ und wählten zur Vorsicht zuerst einmal kürzere Bahnen. Dahinter wurde es deutlich enger und richtig spannend. Bis Platz 5 in diesem Teilsektor waren es gerade einmal 125gr! Unsere Angelsportfreunde Beucher/Schmitt von der Mosel konnten letztendlich das Rennen auf dem 2 Platz mit 3565gr für sich entscheiden. Dritter wurden vom Team Browning Saarland Vreden/Feyand mit 3490gr (und weil es so knapp war: 4. Adelmann/Ehrlich 3480gr, 5. das Tadem mit dem Höchstgewicht im Vorjahr „Fischerle Ruppi“/Schütz 3440gr).

m Teilabschnitt B (Anglerparkplatz) waren die Bedingungen auf den Plätzen was die Strömungsverhältnisse angeht deutlich entspannter. Allerdings war es hier auch schwieriger Fisch zu fangen. Das Tandem Siegel/Große konnten sich mit 3940gr durchsetzen. Ein toller Erfolg, da auch hier der Abstand zum zweitplatzierten Tandem durchaus deutlich ausfiel. Zweiter wurden unsere Angelfreunde aus Frankreich Sylvain/Olivier (soll mal niemand sagen das wäre hier kein internationales Fischen 😉 ) mit 2945gr und Dritter wurden Schulze/Weber mit 2380gr.

Es bleibt ferner zu erwähnen: Unter der „fast Herrenstipperriege“ nahm auch ein reines Damentandem teil. Klasse! Dafür gabs vom ASV auch ein extra Sekt Präsent und ferner gab es eine Ehrengabe für das Tandem mit der weitesten Anreise (Kassel ganz knapp vor Dortmund).

Nach dem Angeln war dann „Fütterung der Raubtiere“ angesagt. Nudeln mit selbstgemachter Bologenese und reichlich Kaffee und Kuchen! Da auch ich einige Hegeveranstaltungen besuche, weiß ich doch was die Angler für Gourmets sind! Viel Meckerei hab ich nicht gehört… 🙂 Da kommt die traditionelle jahrzentlange Erfahrung vom 1.Maifest des ASV Haustadt unseren Besuchern zu Gute. Und natürlich an dieser Stelle auch im Namen aller Angler: Vielen, vielen Dank Euch Helfern vom ASV!!! Eine derart große Angelveranstaltung in dieser Qualität geht nicht ohne Euch und Euren Einsatz!!!

Auch ohne Sponsoren wäre eine solche Veranstaltung nicht durchführbar. Vielen Dank der Firma Shimano Germany Fishing GmbH in Krefeld. Danke für Eure Unterstützung!

Die Firma Shimano hält für das Friedfischangeln ein breites Spektrum an Produkten bereit. Beispielsweise für die Saar empfehlenswert für den Feedersektor eine Super Ultegra AX oder BeastMaster DX in 3,66m und 90gr. Beide Varianten bieten ausreichend Power zum Werfen und eine wunderbare Aktion zum Abfangen der Stöße beim Drillen. Ähnlich empfehlenswert aus dem Matchrutenbereich die Super Ultegra AX Match in 3,90m mit 20 gr (gefühlte 15 gr) Wurfgewicht. Nicht ohne Grund sieht man diese Rute auch bei einigen Teilnehmern der Sichtungsfischen durchaus des Öfteren.


Was Rollen angeht, bedarf es in der Anglerschaft eigentlich keiner besondere Erwähnung des Herstellers. Hier sind die Rollen von Shimano „einfach eine Bank“! Allerdings zum vervollständigen des Tackles für die Saar, doch noch ein paar Empfehlungen. Für die Feederruten passend eine Areo Feeder oder eine 4000er Baitrunner DL FB. Erstere setze ich auch gerne für die leichtere Feederei am Stillwasser auf mittlere Distanzen bis ca 60m ein. Letztere gerne auf kürzere Distanzen oder auch im Commercial Bereich. Beide Rollen bieten ein starkes Rückgrat, saubere Schnurverlegung und zuverlässige Bremsfunktion.

Alles Kriterien die für mich ein Muss in Fragen Zuverlässigkeit sind. Für Bolo- oder Matchrute passend natürlich eine 4000er Stradic GTM RC (was soll ich zu der Rolle noch großartig sagen….?!) oder eine Aero Match (dem Pendant zu Areo Feeder, allerdings mit Doppelkurbel und etwas anderer Übersetzung und Schnureinzug). Ups….sorry, nun ist der Absatz etwas lang geworden, aber welcher Angler kennt das nicht, wenn er überzeugt über ein Tackle berichtet…

Zurück zum Event und kurze Zusammenfassung:

Tolles Gemeinschaftsangeln unter Freunden! Nicht die große Menge, dafür aber schöne (große) Fische! Etwas schwierigeres Wasser als gewohnt! Lecker Essen! Angelerherz was willst Du mehr….

Obwohl das ein oder andere Tandem mal mehr oder weniger gefangen hat, so stellt dieses Foto doch den eigentlichen Anreiz zum Austragen der Veranstaltung dar: Zufriedene Teilnehmer und freundschaftliche Atmosphäre an der Saar!

Brandungsseminar am 18. März 2017

Wieder klopft das nächste Brandungsseminar an die Tür, und zwar bereits zum 12. Mal!

Diesmal treffen sich alle Fans von langen Ruten, großen Rollen und bunten Perlen am 18. März 2017. Austragungsort der beliebten Veranstaltung ist natürlich wieder Neustadt-Pelzerhaken. Sie haben Lust auf intensive Fachgespräche mit dem Shimano-Meeres-Team und Kai Rohde von Kalles Angelshop? Sie möchten aktuelles Gerät für die Brandung testen? Fängige Vorfächer mit professioneller Hilfe knoten? Und Kniffe beim Werfen erlernen?

Dann bewerben Sie sich und werden einer von 30 Teilnehmern. Los geht’s um 11 Uhr mit der Begrüßung. Danach starten die zwei Gruppen im Wechsel zum Vorfachbau und Praxis am Strand. Gegen Mittag serviert ein Catering-Service eine kräftige Stärkung. Was Sie mitbringen müssen? Wetterfeste Kleidung, den Rest stellen Shimano und Kalles Angelshop. Um 17 Uhr endet die Veranstaltung mit einer Tombola.

Und so sind Sie dabei:

Schicken Sie eine formlose Bewerbung an:

Shimano Germany Fishing GmbH, Dießemer Bruch 114f, 47805 Krefeld
oder per E-Mail an: brandungsseminar@shimano-eu.com.

Bitte geben Sie unbedingt Ihre Adresse und Telefonnummer an!
Die Teilnehmer werden von Shimano schriftlich benachrichtigt und erhalten alle Veranstaltungsdetails.
Einsendeschluss ist der 10. Februar 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Fly Casting Clinic am 19. März 2017

Shimano mit seiner Marke G.LOOMIS und Kalles Angelshop aus Neustadt/Holstein laden nach den sehr erfolgreichen Veranstaltung der vergangenen Jahre nun zur fünften Fly-Casting-Clinic im Norden Deutschlands mit Master Casting Instructor Jürgen Friesenhahn ein.

Am 19. März 2017 werden die folgenden Themen behandelt:

  • Wurfmechanik mit der Fliegenrute verstehen und analysieren – „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • Werfen und Kontrollieren von WF-Schnüren und Schussköpfen mit der Einhandrute im Nah-, Mittel- und Distanzbereich.
  • Praktische Übungen: Knoten und Schlaufen (z. B. Herstellung einer Schlaufe in der Fliegenschnur, Verbindung von Runningline und Schusskopf)

Die Teilnahme ist auf 10 Personen begrenzt und für diese kostenfrei, Verpflegung in der Mittagspause inbegriffen.

Und so sind Sie dabei:

Schicken Sie eine formlose Bewerbung mit ein paar Zusatzinfos zu Ihrer Person und Fischerei an:

Shimano Germany Fishing GmbH, Dießemer Bruch 114f, 47805 Krefeld oder per email an info@flycasting-clinic.de.

Bitte geben Sie unbedingt Ihre Adresse und Telefonnummer an!

Die Teilnehmer werden von Shimano schriftlich benachrichtigt und erhalten alle Veranstaltungsdetails.

Einsendeschluss ist der 12. Februar 2017.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.