Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Zander on the Rocks

Hallo Leute,

in den letzten Wochen ist ja leider nicht ans Angeln zu denken, deshalb hier ein kleiner Rückblick aus dem Dezember. Der Dezember lief phasenweise echt sehr gut. Leider war  es oft sehr kalt, so dass ich nicht so oft ans Wasser konnte, wie ich wollte. Irgendwie habe ich den letzten Jahren an Tagen kurz bevor ein Gewässer zufriert immer gute Erfahrungen gemacht. Besonders beim  Zanderangeln. Es kommt  mir so vor, als ob sich die Zander jedes Mal auf eine lange Durststrecke vorbereiten.

Dadurch dass der See schon zum größten Teil zugefroren war, konnten wir eigentlich nur an den Stellen fischen, wo der See eisfrei war.

 

Zum Glück war das Eis nicht sehr dick.

 

Dort mussten wir hin.

Es war unglaublich, als ob sich die Zander unter dem eisfreien Bereich gestapelt hatten. Wir konnten wirklich viele Zander überlisten.

 

Fireblood + Stradic = die perfekte Zanderkombo

Im diesem Sinne bis bald (mit der Hoffnung auf wärmere Temperaturen).

 

Digitaltechnik: Die Schnur muss nass sein – und der Finger an der Schnur!

Es ist mir schleierhaft, warum beim Jiggen nicht jeder mit dem Finger an der Schnur fischt.* Ich mache das, seit … Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, seit wann ich das mache. Ich bin auch nicht sicher, wem ich diese Inspiration ursprünglich zu verdanken habe. Waren es die alten Haudegen von Profi Blinker? War es ein anderes Urgestein der Spinnanglerszene? Auf jeden Fall waren es irgendwelche Videos (VHS!), auf denen irgendwer seinen Finger an die Schnur gehalten hat, mit der Folge, dass ich mir diese Technik irgendwann irgendwie angeeignet habe. So weit ich weiß, hat diese Technik komischerweise keinen halbwegs etablierten Namen. Da der Finger in der Biologie digitus heißt nenne ich sie mangels besserer Alternativen hier mal Digitaltechnik.

Mir ist schon klar, dass sehr viele, sehr gute Angler Köderführung und Bisserkennung sehr erfolgreich anderweitig kontrollieren. Die Behauptung ist also nicht, dass man mit der Digitaltechnik besser fängt. Sondern dass sie das Spinnfischen komfortabler, vor allem aber noch viel adrenalinschubreicher macht.

Bei den optischen Techniken (Blick auf die Rutenspitze, Blick auf die Schnur) ist das ziemlich offensichtlich: Man muss dauernd konzentriert irgendwo hinstarren, anstatt dass man – wie bei der Digitaltechnik – entspannt umherschauen kann. Endgültig an ihre Grenzen kommen die optischen Techniken spätestens, wenn das Licht ausgeht: Außer unter künstlicher Beleuchtung lassen sich Schnüre und Rutenspitzen im Dunklen ziemlich schlecht erkennen. Dabei soll der ein oder andere Zander ja auch schon nachts gefangen worden sein.

Bei den anderen taktilen Techniken (Wahrnehmung über die Rute, Finger am Blank), gibt es diese Nachteile zwar nicht. Ich glaube aber, dass sie im Vergleich zur Digitaltechnik weniger zuverlässig, weniger sensibel, weniger präzise sind: Wenn man den Zeigefinger während der Absinkphase an die Schnur hält, spürt man überdeutlich, wenn eine verlorene Laube den vorbeisegelnden Gummifisch schmachtend anhaucht. Dieser Hauch ist, fürchte ich, selbst über den modernsten Blank und das fortschrittlichste Rollenhalterreizübertragungssystem kaum wahrnehmbar.

Vor allem aber kann beim Spinnangeln kein Biss direkter in den Cortex krachen als durch einen Schnurschlag in die Zeigefingerkuppe. Das ist eine Unmittelbarkeit wie beim Fliegenfischen, wenn der Einschlag in die Striphand ballert. Starkstromschläge und der satte Widerstand, der auf den Anhieb folgt – wofür lohnt sich der ganze Angelirrsinn sonst?

Manchmal höre ich, die Digitaltechnik sei schwer zu beherrschen, aber ich glaube das ist ein Irrtum. Ein bisschen Training sollte reichen. Wichtig ist eine eigene Routine zu entwickeln, wie man die Schnur zu fassen bekommt. Ganz gut geht das mit der Oberseite des Zeigefingers: Nach einer beliebigen Zahl von Kurbelumdrehungen die Schnur kurz oberhalb des Schnurlaufröllchens mit dem Zeigefinger (Fingernagelseite) stoppen. Ob fast direkt am Schnurlaufröllchen oder etwas darüber hängt davon ab, ob der Rollensteg zwischen Mittel- und Ringfinger oder zwischen Ring- und kleinem Finger liegt.

Dann umgreifen, indem man die Schnur mit der Fingerkuppe (Fingerabdruckseite) einfängt.

Das alles geht nur in der Position, in der das Schnurlaufröllchen dem Blank am nächsten ist, wenn es sich auf seiner Umlaufbahn um die Rollenspule also gerade zwischen Spule und Rutengriff befindet. An ihre Grenzen kommt die Digitaltechnik daher bei extrem kurzen Absinkphasen, sei es im ganz flachen Wasser, bei stark überbleiten Ködern oder weil die Laune der Fische solche verlangt. Absolutes Minimum an Schnureinzug ist, dass das Schnurlaufröllchen die Spule einmal komplett umrundet, weil man die Schnur zuvor nicht erneut zu fassen bekommt. Je nach Übersetzung entspricht das weniger als einer viertel Kurbelumdrehung. Da muss das Stoppen, Umgreifen, Loslassen und erneute Stoppen der Schnur dann allerdings so hochfrequent erfolgen, dass man kaum noch nachkommt. In solchen Fällen weicht man daher besser auf eine der anderen Techniken aus. Wobei dann immer wieder festzustellen ist, dass Angeln auch mit diesen ziemlich viel Spaß machen kann …

Tight Lines!

Jan

 

* Um Missverständnisse zu vermeiden: Mit Jiggen ist hier ganz allgemein das Angeln mit kopflastigen Ködern gemeint, bei dem eine kontrollierte Absinkphase eine Rolle spielt; egal, ob die Animation des Köder zwischen den Absinkphasen nun über Rute, Rolle oder beides erfolgt.

Die heilige Zweifaltigkeit – Teil 2: Nachruf auf eine ziemlich perfekte Zander-Combo

Wenn’s auf Hecht und Zander bzw. auf Hecht oder Zander in ziemlich unterschiedlichem Schweregrad oder auch auf Dorsch in unterschiedlichen Tiefen gehen soll, kommt als Ergänzung zur schweren Biomaster Select Shad die leichte Biomaster S81MH ins Spiel.

Sie ist von Haus aus eine mittelschwere Zanderrute: 2,46 Meter lang bei einem wiederum recht realen Wurfgewicht von 15 bis 50 Gramm. Ganz überwiegend nutze ich sie für klassische Zander-Gummis zwischen 10 und 15 Zentimetern an Köpfen zwischen 5 und 25 Gramm. Für meinen Geschmack liegt die Rute am besten mit einer 2500er-Rolle in der Hand, aktuell fische ich sie am liebsten mit der Biomaster FB. Wer zur Ausbalancierung etwas mehr Gewicht an den Griff bringen möchte oder wer an die Bedeutung maximaler Beschleunigung beim Anjiggen über die Rolle glaubt, kann natürlich auch eine 4000er mit hoher Übersetzung dranschrauben, z.B. die Stradic.

Ich muss zugeben, dass mich beim Erstkontakt die ziemlich sensible Spitze etwas irritiert hat. Ich dachte, dass ich zum Zanderjiggen nur Bretter mag, außerdem habe ich mich gefragt, ob es da Kraftübertragungsverluste beim Anschlag gibt. Wie ich nach ausgiebigem Testen mittlerweile weiß, ist beides nicht der Fall.

Mittlerweile sehe ich eher die Vorteile der Spitzensensibilität: Kollegen, die nicht mit dem Finger an der Schnur fischen, haben mir gesagt, dass ihnen dadurch die Köderführung und die Bisserkennung erleichtert werden. Vielleicht schlitzt dadurch auch der eine oder andere Fisch weniger aus. Außerdem lassen sich so Hardbaits und (Meerforellen-)Blinker besser animieren.

Womit wir schon wieder beim Thema Salzwasser wären: Fürs leichte Dorschangeln vom Boot eignet sich die Rute super. Fürs Fischen in der Andrift hat sie die richtige Länge und die richtige Schnelligkeit, bei der Abdriftangelei spielt die sensible Spitze ihre Stärken aus.

Wenn aufgrund der Tiefe, der Strömung und/oder der Driftgeschwindigkeit Bleiköpfe von mehr als 35 Gramm benötigt werden, macht mir das Fischen mit schwererem Geschütz mehr Spaß. Das gilt auch, wenn regelmäßig mit großen Dorschen zu rechnen ist. Dann kommt die Select Shad zum Einsatz: Schwer bebleite Gummifische und Pilker in üblichen Ostsee-Größen lassen sich mit ihr komfortabel fischen. Und wenn es mal drauf ankommt etwas mehr Druck auszuüben (z.B. am Wrack), hat die Select Shad die dafür erforderlichen Kraftreserven. Zwar kommt auch die leichte Biomaster S81MH mit Fischen besseren Formats klar, der Drill kann dann allerdings ein wenig dauern …

Einen guten Eindruck macht die Rute übrigens auch beim Meerforellenangeln vom Boot. Ich habe sie dazu zwar bislang nur ein einziges Mal eingesetzt und dabei auch nur eine einzige, zu allem Überfluss auch noch untermaßige Meerforelle gefangen, auf deren Abbildung ich hier aus Pietät verzichte. Die ersten paar hundert Würfe mit Møresildas zwischen 15 und 22 Gramm im klaren Wasser über Leopardengrund haben aber viel Spaß gemacht, zumal sich zur Abwechslung immer mal wieder ein Dorsch in den flach geführten Blinker eingeklinkt hat.

Leider ist dieser Text ein Nachruf. Denn wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, ist die Biomaster S81MH im nächsten Jahr nicht mehr im Sortiment. Letzte Chance also, die Altbestände aufzukaufen …

Alles Gute!

Jan

Die heilige Zweifaltigkeit – Teil 1: Eine ziemlich perfekte Hecht-Combo

Manche meiner Kollegen stören sich manchmal daran, dass ich am liebsten pro Köder mindestens eine Ruten-Rollen-Combo mit an Bord nehme. Darauf nehme ich natürlich Rücksicht, indem ich die Anzahl der Gerätschaften drastisch reduziere.

Wenn es zum Äußersten kommt und man sich auf ein Limit von zwei Combos pro Person einigt, sind trivialerweise zwei Dinge wichtig: Erstens muss die jeweilige Combo für ihren Einsatzzweck möglichst perfekt geeignet sein. Zweitens müssen sich die beiden Combos möglichst ideal ergänzen.

Je nach Zielfisch, Methode, Köder, Revier etc. kommen natürlich unendlich viele sinnvolle Doppelkombinationen in Betracht. Für ein breites Spektrum von Einsätzen auf Hecht und Zander, z.B. am Peenestrom, am Strelasund, auf holländischen Großgewässern etc. hat sich ein Biomaster-Duo als ziemlich perfektes Couple erwiesen: Die schwere Biomaster Select Shad S86XH und die leichte Biomaster S81MH. Dieses Duo ist nebenbei auch die endgültige Doppelkombination für Dorsch.

Die Biomaster Select Shad ist fürs (schwere) Hechtangeln aktuell meine erste Wahl. Sie ist 2,59 Meter lang und hat ein – ich würde sagen ziemlich reales – Wurfgewicht von 45 bis 135 Gramm: Bei Ködergewichten jenseits der 100 Gramm kann man immer noch durchziehen, bei Gewichten am unteren Ende des Spektrums lädt sich die Rute immer noch vernünftig auf. Ich fische mit der Select Shad hauptsächlich große Gummis zwischen 20 und 30 Zentimetern an Köpfen zwischen 10 und 30 Gramm. Wenn mit Großfisch zu rechnen ist oder wenn man den Köder dauernd durch dichtes Kraut zerren und freischlagen muss, nehme ich sie aber genauso gerne für die 15-Zentimeter-Klasse. Und natürlich lassen sich auch alle möglichen Swim- und Hardbaits super mit ihr fischen …

Die Rute ist schnell und straff. Bei Belastung geht die Aktion aber ins Parabolische über. Die Reserven im Rückgrat sind gigantisch und auch für Monsterhechte ausreichend. Ich fische die Rute am liebsten mit einer 4000er Rolle, aktuell mit der superleichten Stradic Ci4+, mit der sie für meinen Geschmack hinreichend ausbalanciert ist. Sie verträgt aber auch (manche würden wahrscheinlich sagen: sie verlangt eigentlich) ein 5000er Format.

 

Die Rute spielt Ihre Stärken auch beim schweren Zanderangeln aus, wenn etwa in der Hoffnung auf bessere Exemplare größere Köder zum Einsatz kommen. Für extragroße No-Action-Shads um die 25 Zentimeter an entsprechend schweren Köpfen braucht man sowohl zum Werfen als auch insbesondere für einen wirksamen Anhieb schon etwas mehr Wumms, als ihn eine typische Zanderrute bietet.

Bleibt noch das Salzwasser: Für Dorschtouren auf der Ostsee braucht meiner Meinung nach niemand etwas anderes als die heilige Zweifaltigkeit. Aber dazu mehr in Teil 2 …

 

 

 

Zanderalarm

Hallo Leute,

wie der Eric ja schon vor ein paar Wochen geschrieben hat, sind die Zander im Moment  richtig in Fahrt. Am vergangenen Wochenende verabredete ich mich mit Eric, um gemeinsam ein neues Gewässer zu erkunden.

Wenn man ein Gewässer noch nie vorher befischt hat, ist es oft nicht ganz einfach gleich die richtigen Spots wie z. B  Unterwasserberge, Plateaus oder Sandbänke zu finden. In der Regel sucht man den ganzen Tag nach den vermeintlichen Spots und kommt kaum zum Angeln.

Wir hatten diesmal richtig Glück: wir waren gerade zwei  Minuten unterwegs, als uns das Echolot verdächtige Sicheln an einer kleiner Erhebung anzeigte. Gleich mit den ersten Würfen konnten wir ein paar schöne  Zander verhaften. Manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu, wenn man auf der Suche nach Spots ist.

Wir konnten in den ersten  zwei Stunden genau zehn Zander fangen.

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Nachdem wir keine Bisse mehr bekamen, versuchten wir es an verschiedenen erfolgsversprechenden Stellen. Leider ohne Erfolg – es war wie verhext. Wir bekamen in den nächsten Stunden keinen einzigen Biss mehr.

Erst als wir uns entschieden wieder den Erfolgsplatz anzufahren, bekamen wir wieder Bisse.  Kaum dort angekommen, waren die Fireblood-Ruten gleich wieder krumm.

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Insgesamt konnten wir zwanzig Zander fangen. Für das erste Mal an einem neuen Gewässer, extrem gut.

Seit ich im Besitz einer Fireblood-Rute bin, macht das Zanderangeln gleich doppelt so viel Spaß.

Zum Schluss noch das genaue Setup:

Rute: Frireblood 2,40 m WG 30-80 Gr.

Rolle: Stradic HG 4000er

Schnur: Power Pro 8 Slick 0,15mm

Vorfach : 0,35 mm Aspire Fluocarbon.

Zander Wobbler

Immer wenn ich auf Händlermessen unterwegs bin, fragen mich viele Angler mit welchen Wobblern ich auf Zander fische. Ich habe eigentlich eine ganze Menge an Favoriten.

Da die Bedingungen aber einfach zu unterschiedlich je nach Gewässer sind, ist nicht so einfach sich auf ein paar Modelle festzulegen. Da ich viel in Flüssen, Kanälen und flache Naturseen Fische, benutzte ich meistens Wobbler die nicht tiefer als 3,5m laufen, wobei ich doch meistens eher die Lauftiefe von ca. 1,5 cm bevorzuge. Selbst in sehr tiefen Gewässern kommen die Zander morgens und abends in sehr flache Gewässerbereiche, so dass tieflaufende Wobbler oft nicht nötig sind.

Ich hab mich am Anfang auch sehr schwer getan. Als ich vor einigen Jahren mit einem Kumpel auf der Havel zum Angeln unterwegs war, hat er mir richtig ein vorgeangelt. Wir hatten an einer Kante in ca. 7 m.  Wassertiefe geankert und mit unseren Ködern auf ca. 4 m. Wassertiefe geworfen. Wie gewohnt hatte ich mit einem typischen Zander Gummi in ca. 12cm gefischt und er mit einem Wobbler der ca. 1,5cm tief gelaufen ist.

Das Ergebnis war erschreckend, ich fing nicht einen Fisch. Er dagegen konnte 5 Fische überlisten und hatte auch noch eine Menge Fehlbisse. Spätesten seit diesem Erlebnis ist mir klar geworden, das Wobbler auch beim Zanderangeln immer mit dabei sein müssen. Leider ist es immer noch so, dass wenn man bei den meisten Zanderanglern in die Köderboxen guckt überwiegend nur Gummifische zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte man den Wobblern öfter eine Chance geben, weil man sonst an viele Fische vorbeiangelt.

Hier einige meiner Lieblingsmodelle.

Rapala Husky Jerk in 12 und 14cm

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Jochen mit einem Elbe Zander

Der Husky Jerk von Rapala hat in den letzten Jahren grade unter den Zanderanglern viel für Furore gesorgt. Er besitzt alle Eigenschaften die einen guten Zanderwobbler ausmachen. Sein schlankes design gepaart mit einem Rasselsound machen ihm extrem attraktiv für die Zander. Durch seinen neutralen Auftrieb (Suspending) lässt er sich besonders gut über Hänger trächtigen stellen führen, da man ihn sehr langsam führen kann. Es gibt glaub ich keine Wobbler der sich so simpel anbieten lässt und trotzdem super fängig ist. Die besten Fangerfolge konnte ich mit ihm erzielen in dem ich einfach nur langsam ein Kurbel. Natürlich lässt er sich aus super als Twitchbait einsetzten, aber gerade die langsame Führung macht Ihn oft unschlagbar.

Der Rapala Shadow Rap in 11 cm

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Mit einer Lauftiefe von ca.  0,60m – 1,20m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ihn benutze ich am liebsten wenn die Zander sehr aktiv sind in flachere Gewässerbereiche vordringen. Auch er ist ein sehr schlanker Wobbler, aber im Gegensatz zum Husky-Jerk besticht er durch sein quick-lebendigen lauf. Er wird einfach durch kurze Schläge (Twitchen) mit rutenspitze dazu animiert ein sterbenden Fisch zu imitieren (Dying minnow action).Ein weiteres Highlight ist das der Shadow Rap während den Twitch pausen kopfüber langsam absinkt.

Rapala X-Rap 10cm UV.

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An Tagen wo mit Rasselwobbler nichts zu machen ist weniger oft mehr. Der X-Rap Besticht nicht durch seinen Sound sondern eher durch die so genannte Slahbait Action. Diese kommt zum Vorschein wenn man ihn mit Kurzen Schlägen animiert. Und genau diese Aktion macht ihn an manchen Tagen so unverzichtbar. Auch er ist ein suspender (schwebend) der sich lautlos den Zandern annähert.

Rapala MaxRap Fat Minnow

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Einfach mal öfter ein Wobbler ran hängen, mit jedem Zander bekommt man mehr Vertrauen.

 

Bis bald..

 

Storm Makan Minnow

Hallo Leute,

am Wochenende war ich wieder in Brandenburg unterwegs, leider ist das das Wetter hier in den letzten Wochen so extrem wechselhaft, so dass an manchen Tagen das Angeln fast unmöglich war. Das hatte sich leider auch in den Fangergebnissen sehr bemerkbar gemacht. Ich konnte zwar viele Fische in den letzten Wochen fangen, aber die Größe der Fische war erschreckend. Dementsprechend musste bei jedem Angeltrip viel ausprobiert werden. Ich hab euch ja schon in den Letzten Berichten einige Stormköder vorgestellt mit denen ich schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Einen habe ich euch aber noch vorenthalten.

Den Storm  So-Run Makan-Minnow

Ihn gibt es in 2 Größen (7,5cm und 10 cm) und in 5 verschiedenen Farben. Durch seine reltiv geringe Größe, ist er ein Köder der sich super zum Barschangeln eignet.

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Er lässt sich super mit jeder Methode  Fischen, egal ob am Jig, Dropshot, Carolina oder Texasrig.

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Ich konnte letzte Woche mein warscheinlich schönsten Barsch bis jetzt mit ihm überlisten.

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Aber die Zander mochten ihn auch.

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Bis bald.

Arashi Zander

Hallo Leute,

mein Urlaub ist schon wieder seit ein paar Wochen vorbei, leider hatte ich nicht wirklich viel Zeit um ans Wasser zu kommen. Zum Glück waren die paar Ausflüge die machen konnte dafür sehr erfolgreich, so dass ich trotzdem einige Fische fangen konnte. Durch die ganzen  Wetterwechsel (Wind und Regen) waren die Zander in den letzten Wochen richtig in Fahrt gekommen und Beißfreude.

Viele Angler unterschätzen solche Situationen, denn an solchen Tagen sind einige Köder anderen weit überlegen. Ich hab früher auch einfach nur den Gummifisch gefaulenzt und darauf gewartet dass ein Zander irgendwann den Köder am Grund nahm. Aber wenn die Fische sehr aktiv sind fangen Köder die man schnell und aggressiv fischen kann bei weitem besser als Gummifische. An solchen Tagen kommen bei mir Crankbaits zum Einsatz ! Beim Fischen mit Crankbaits kann man eigentlich nichts falsch machen, da diese einfach nur ein gekurbelt werden müssen. Dadurch kann man relativ schnell viel Wasserfläche absuchen. Durch die bullige Körperform und den eingebauten Rasselsystem sorgen sie immer für die nötige Aufmerksamkeit.

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Die Storm Arashi Rattling Deep in 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Das Gerät das ich zum Cranken verwende.

Rute : Sustain in 1,90m WG: 7-28 Gr.

Rolle : 2500 Stradic FK

Schnur : 0,13mm Power Pro 8 Slick

Vorfach: 0,33mm Aspire Fluocarbon.

 

Bis bald.

 

 

Superu Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder in der Uckermark unterwegs. Die Zander stellen sich bei den ganzen Wetterwechseln in den letzten Tagen an meinen Gewässern irgendwie quer. Diesmal sollte es an einen See gehen der im Gegensatz zu meinen Hausgewässern sehr tief war und Wassertemperaturen nicht so schnell schwanken. In den letzten Wochen konnte ich die meisten Zander  in einer Wassertiefe von ca. 1,5m überlisten. Genau das ist auch das Problem, im so flachen Wasser verändert sich die Wassertemperatur sehr schnell. Deswegen war der Plan diesmal an einem Gewässer zu Fischen in dem sich die Fische viel tiefer aufhalten und die Wassertemperaturen konstanter sind. Der Plan ging voll auf, wir fanden die Fischer in ca.5m Wassertiefe. Das machte die Suche nach den Fischen nicht gerade einfach. Wir fanden die Fische an Kanten die von 3 Meter auf ca. 8 Meter abfielen.

 

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Die Erfolgsköder waren die Storm So-Run Superu Shads von Storm in 12,5 cm.

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Die Super Shads sind im Bauch und auf dem Rücken geschlitzt, so dass sie auch super am Texas und Carolina-Rig gefischt werden können. Ich hatte mit Ihnen in den letzten Wochen schon einige Sternstunden.