Mit der 8ter Fliegenrute auf Meerforellen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute möchte ich noch einen kleinen Rückblick auf den Herbst machen, denn auch da schlug immer wieder die Stunde für die G.Loomis Pro4X Trout der AFTMA Klasse 8. In diesem Beitrag geht es um die Wat-Angelei auf Meerforellen. Wenn ich an der Küste bin, kombiniere ich gerne die Spinnangelei mit Blinkern und Wobblern mit der Streamerfischerei unter Benutzung einer Fliegenrute. Mittlerweile nutze ich die Fliegenrute mindestens zu 50% meiner Küstenangelstunden. Vom rein sportlichen Aspekt mal abgesehen, macht der Einsatz von Fliegenrute vor allem dann Sinn, wenn der Zielfisch Meerforelle eher auf z.B. Garnelen anspricht als auf Fischnahrung. Ich verwende als Köder neben Garnelenimitationen auch gern auffällige Fisch-Streamer (Muddler aus Rehhaar) mit Riesenaugen im Grundel-Look. Eine Rute der Klasse 8 läßt sich an der Küste prinzipiell immer fischen, ihr besonderer Vorteil liegt darin, daß auch größere Streamer zu Einsatz gebracht werden können.

Bei aller Kraft ist meine 8ter Pro4X Trout eine feinfühlige Rute, mit der mir das Werfen und Drillen riesigen Spaß macht. Sie 2,70m lang und hat eine für die Küste ideale schnelle und steife Aktion. Sie ist viergeteilt und wird mit einem schicken 80cm Transportrohr geliefert. So ist sie für den Rucksack- Outdoor- Transport genauso geeignet wie für den Koffer und Flugreisen. Als Rolle verwende ich die Shimano Biocraft  Fliegenrolle 7/8, als Schnur die 8ter schwimmende Version der Shimano Biocraft WF Fliegenschnur und als Vorfach ein ca. 2,5m langes durchgehendes 0,25 mm Shimano Aspire  Fluorocarbon.

Einen schönen 1. Advent wünscht Jochen Dieckmann

DSCN5029DSCN5031DSCN5032DSCN5033DSCN5034DSCN5036DSCN5040DSCN5097DSCN5098 DSCN5041DSCN5045DSCN5047DSCN5057

Die Aernos-Fangmaschine

Hallo BesucherInnen,

Kurz vor dem Ende der Bootsaison nutzte ich einige der wunderbar sonnigen Herbsttage zum Barschangeln in den tiefen Rinnen meines Hausgewässers. Nach meiner Meinung ist für die Barsch-Angelei in Tiefen zwischen 6 und 10m kaum etwas effektiver als ein geworfenes und gejigtes Dropshot-Rig.

Auch ich habe schon oft über die Vorteile dieses Systems philosophiert, und auch jetzt nenne ich sie gerne nochmal: man ist total variabel in der Wahl des Bleigewichtes, man kann sich also unterschiedlichen Strömungs- und Tiefenverhältnissen optimal anpassen. Mit einem schweren Blei kann man dazu sehr weit werfen und schnell auf Tiefe kommen. Der bedeutendste Vorteil des “Droppi” ist aber ganz sicher der schwerelose Köder. Er ist lediglich mit dem Gewicht des Hakens belastet und das erleichtert unseren Zielfische die “Nahrungsaufnahme” ernorm. Meistens wird der Gummiköder absolut vorbehaltslos genommen, Fehlbisse erlebe ich bei dieser Angelei nur selten (oft im Gegensatz zu Beikopf-Jigs). Mit dem Dropshot-Rig habe ich also eine sehr zuverlässige Methode, viele Barsche zu fangen.

Wichtig dafür ist aber die richtige Angelrute: sie sollte eine moderate und nicht zu steife Spitzenaktion haben. Eine perfekte Dropshot- Rute ist für mich die Shimano Aernos aus der EVA- Serie in 2,40m mit dem Wurfgewicht von 5-25g. Ihre sensible Spitze zeigt die Bisse zuverlässig an und bietet dem beissenden Barsch gleichzeitig kaum Widerstand. Ihr Rückrat und ihre Schnelligkeit sorgt kurz darauf für ein sicheres Hakensetzen. Die Rute ist mit ihren 125g superleicht und macht einfach Spaß. Die angehm enge Beringung mit 10 Fuji O-Type Ringen sorgt für eine absolut gleichmäßige Belastung des Rutenkörpers in Wurf und Drill. Dazu passt technisch und optisch sehr gut die schnelle und ebenfalls leichte Shimano Stradic Ci4+ 2500 FA.

Im goldenen Herbst wurde diese Rute für mich zur absoluten Barschfang-Maschine. Ich verwendete vorzugsweise nur an der Spitze anhakte (“nose-hooked”) Pintails oder Gummiwürmer in den Längen zwischen 6 und 12cm. Als Haken empfehliche die für diese Angelei spezielle entwickelten “Wide-Gap” Haken in den Größen 4-6. Ich verwende allerdings nur selten die speziellen Dropshotbleie mit dem geschlitzen Öhr, lieber nehme ich normale Arlsley-Birnen zwischen 5und 20g.

Und nun noch ein paar Herbst-Dropshot-Fotos!

Grüße von Jochen Dieckmann.

eine kleine Auswahl Dropshot-Gummis

eine kleine Auswahl Dropshot-Gummis

Aernos 2,40 und ihre Freunde: Dropshot-Rig mit Nosehooked Shad und 10g Birnen-Blei

Aernos 2,40 und ihre Freunde: Dropshot-Rig mit nosehooked  Pintail-Shad und 10g Birnen-Blei

nicht nur farblich der perfekte Partner:stradicCi4+

nicht nur farblich der perfekte Partner: StradicCi4+ 2500

und raus damit!

und raus damit!

die Havel-Barsche fürchten diesen Namen

die Havel-Barsche fürchten diesen Namen

hiererkennt man gut die sensible Spitzen-Aktion

hier erkennt man gut die sensible Spitzen-Aktion

wer sagt, dass man auf Dropshot nur Kleine fängt?

wer sagt, dass man auf Dropshot nur Kleine fängt?

vor allem fängt man immer wieder gierige Barsche

vor allem fängt man gierige Barsche

DSCN4958DSCN4964DSCN4970DSCN4972DSCN4965DSCN4967

Zielfisch Döbel

Liebe BesucherInnen,

Im Herbst geht nochmal alles richtig gut, denn die Fische sind so richtig in Fresslaune! Der milde Herbst begünstigt eigentlich alle Angelsituationen. Ich musste einfach mal wieder mit der Matchrute angeln. Als Zielfisch sollte es der Döbel sein, ich liebe die Herausforderung, mich möglichst auf eine Fischart zu konzentrieren. Als Gewässer diente die Spree östlich vor Berlin, hier schlängelt sie sich noch einigermaßen naturnah durch die Wiesen. Stark wechselnde Strukturen im Längs- und Querprofil des Flusses begünstigen den Döbel. Er braucht den Wechsel zwischen stärkeren Strömungen, tiefen Kolken und ruhigen Bereichen. Mit leichtem Gepäck gings los: Rucksackhocker, Kescher, eine Dose Spaltbleie, eine Ersatzpose, Hakenlöser, Vorfachschnur, Haken- so blieb ich beweglich und konnte öfter mal den Platz wechseln.

Als Ausrüstung diente mir die 3,30m lange Shimano Forcemaster Commercial Mini Float Rute in Verbindung mit einer 2500er Alivio Stationär-Rollem, 16er monofiler Hauptschnur und 12er Vorfach an der Hakengröße 12. Als Hakenköder verwendete ich Maden.

Ich begann meinen Ausflug in einer tiefen Aussenkurve mit. Zusammen mit meiner Posenmontage mit Stufenbebleiung liess ich immer ein paar Maden und etwas Futter abtreiben….

Alles weitere in den Bildern, einen schönen Tag wünscht Jochen Dieckmann

der Fisch: ein kleines Rotauge

der erste Fisch: ein kleines Rotauge

aber nach dem 2. Anschlag war die Rute richtig krumm...

aber nach dem 2. Anschlag war die Rute richtig krumm…

nach einem tollen Drill konnte ich den Zielfisch keschern

nach einem tollen Drill konnte ich den Zielfisch keschern

....und was für einen!

….und was für einen!

DSCN5000DSCN5003

es folgten viele kleinere Döbel der 20-25cm Klasse

es folgten viele kleinere Döbel der 20-25cm Klasse

aber auch einige Hasel gingen an den Haken, sie sind mit dem Döbel nahe verwandt

aber auch einige Hasel gingen an den Haken, sie sind mit dem Döbel nahe verwandt

die jederzeit verschiebbare Stufenbebleiung

die jederzeit verschiebbare Stufenbebleiung, hier benötigte ich unten einen Bulk aus 4 Schroten, um den Köder verzögert über den Grund schleifen lassen zu können

der Schwimmer: Drennan Crystal Avon mit der Tragkraft 4AAA (3,2g)

der Schwimmer: Drennan Crystal Avon mit der Tragkraft 4AAA (3,2g)

zuverlässig und genau richtig für diese Angelei: Shimano Alivio 2500

zuverlässig und genau richtig für diese Angelei: Shimano Alivio 2500 FD

Köderboxen aus dem Japan-Programm

Im Katalog sieht man ja oft nicht, was die Sachen können. Und so war ich selber überrascht, als ich gestern meine neue Tackle-Box aus dem Japan-Programm erhalten habe. Das 40 cm lange, 27 cm tiefe und 26 cm breite EVA-Behältnis mit einem Fassungsvermögen von ca. 28 Litern (eigene Berechnung) wartet z.B. mit zwei Features auf, von denen ich eines genial finde.

JDMBAITBOXBLACKBLUE

Ich habe früher schon gern diese EVA-Boxen genommen, weil sie mehr oder weniger wasserdicht, leicht zu reinigen, zusammenfaltbar und deshalb megapraktisch sind. Unpraktisch war aber immer, dass die beiden Plastik-Griffe immer auseinandergegangen sind, wenn man die Taschen abgestellt hat. Das hat besonders genervt, wenn man voll beladen war. Dann musste man z.B. erst das Rutenbündel ablegen und sich mit beiden Händen die Griffe wieder in die linke Hand legen. Eine „Einhandbedienung“ war nicht möglich. Die JDM-Boxen sind mit einem die beiden Griffe vereinenden Verschlusssystem ausgestattet. Da hat mal jemand für uns mitgedacht. Finde ich super.

Das "Griff-Lock-System" offen.

Das “Griff-Lock-System” offen.

Das "Griff-Lock-System" kurz vorm Verschließen.

Das “Griff-Lock-System” kurz vorm Verschließen.

tragegriff-close

Locked “Griff-Lock-System”.

 

Etwas weniger wichtig aber auch schön finde ich, dass auf dem Deckel ein Druckknopf-System angebracht ist, dass ebenjenen offen hält, wenn man das wünscht.

Der männliche Part des Druckknopfssystems.

Der männliche Part des Druckknopfssystems.

Das weibliche Gegenstück.

Das weibliche Gegenstück.

Fusioniert halten die beiden Knöpfe die Tasche offen.

Fusioniert halten die beiden Knöpfe die Tasche offen.

 

Die Funktion der beiden Plastikschnallen an der Seite erschließt sich mir noch nicht. Mit Sicherheit könnte man da einen Tragegurt durchschlaufen. Der liegt allerdings nicht bei.

seite

Zum Verschließen gibt’s gleich zwei Reißverschlüsse.

reissverschluss

 

Man hat da viele verschiedene JDM-EVA-Taschen zur Auswahl. Ich glaube, dass ich mit der BK011L40BKBL genau die richtige für meine Zwecke herausgesucht habe.

jdm-taschen

Plattfisch blinkern

Liebe Blog Besucher/innen,

Wir angeln an der Ostseeküste auf unterschiedlichste Weise, meistens auf Meerforellen mit Spinn-und Fliegenruten, aber auch auf Plattfische mit leichtem Brandungsgeschirr. Dabei hat sich schon in den letzten Angelfreizeiten eine Methode favorisiert: das Plattfische blinkern!

Dafür benutzen wir normale Küstenblinker, bei denen der Drilling gegen ein kurzes Monofil-Vorfach (10-20cm) mit einem kleinen Wurmhaken ausgetauscht wird. Man kann einfach die Spinnrute verwenden, die man sowieso zum Meerforellenangeln dabei hat.

Ich machte mir heute einen besonderen Spaß, indem ich eine Feeder-Rute benutzte: die ForceMaster Commercial Distance Feeder von Shimano. Das Gerät ist eigentlich für die Angelei in kommerziellen Gewässern auf große Friedfische gemacht und zeichnet sich durch eine sehr weiche Aktion aus. Die Rute ist 3,60m lang und hat zwei Feeder-Spitzen (2 und 3 oz, bzw. ein Wurfgewicht bis 90g).

Ich benutzte heute einen weißen 30g Blinker mit dahinter geschalteten Seeringelwurm. Die Bedingungen waren zum Brandungsangeln denkbar schlecht, wir hatten Rückenwind! Aber gerade dann spielt diese Montage ihre Stärke aus, man ist sehr flexibel und kann über systematische Platzwechsel den Strand auf die “Flunder-Platzhirsche” absuchen.

Einfach den Blinker auswerfen, auf den Grund sinken lassen und langsam in Intervallen über den Sand schleifend einkurbeln. Die sehr feinfühlige Rute zeigte die Bisse hervorragend an. Sie ist mit 220g leicht genug, um wie eine Spinnrute locker die ganze Zeit in der Hand gehalten werden zu können. Echt effektiv und spannend! Wir fingen einige echt gute Platten bis 1kg und ich konnte die zukünftige Friedfischrute unkonventionell einweihen. Super-Teil!

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

die jütländische Strände sind eine wahrlich harte Umgebung für die Rute

die jütländische Strände sind eine wahrlich harte Umgebung für die Rute

der bewurmte Blinker wird langsam über Grund geschleift

der bewurmte Blinker wird langsam über Grund geschleift

sensibel!

sensibel!

die Beute wird gut bewacht

die Beute wird gut bewacht

so macht der Flunder-Drill richtig Spaß!

so macht der Flunder-Drill richtig Spaß!

geht doch!

geht doch! Blinker mit Vorfach und Wurm fängt Flunder

und die ist noch besser!

und die ist noch besser!

DCIM100MEDIA

Megapraktischer Allrounder: Rapala ProWear Tote

„Rapala ProWear Tote“ – das klingt ja mal dramatisch. Nehmen wir direkt mal ein wenig Fahrt raus und übersetzen: „Tote“ ist Englisch und bedeutet „Tragtasche“. Ich verkünde also nicht das Ende der ProWear-Produktion, sondern will euch heute mal ganz kurz eine Tragtasche vorstellen, die in allererster Linie dafür konzipiert wurde, Wathosen und –jacken aufzunehmen, die in meinem Haushalt inzwischen aber als Universal-Tragtasche eingesetzt wird. Meine Freundin Janine verwendet sie sogar als kleine Reisetasche, weil sie so schick, geräumig und praktisch ist.

2-totes

Watklamotten für 2 Personen.

Damit die feuchten Watsachen das Wasser abschwitzen können, ist oben ein engmaschiges Gummigitter angebracht, das mit einem Reisverschluss dicht gemacht werden kann.

tote-gumminetz

Watjacke drin. Wathose drin. Und: Da ist noch Luft. Also Platz für die Treter.

tote-gummi-close

Nahmaufnahme vom Netz. Eine bessere Bildunterschrift fällt mir gerade nicht ein.

Der Boden ist aus Gummi, damit die Nässe nicht in den Kofferraum bzw. aufs Parkett suppen kann.

Nach unten hin ist die Tote abgedichtet.

Nach unten hin ist die Tote abgedichtet.

Die Seiten bestehen aus reißfestem Material. Das Ganze ist flexibel und passt sich dem Inhalt an.

prowear-logo

Echt schick. Da hat Janine schon recht.

 

Tragevorrichtungen sind natürlich auch angebracht.

tote-tragerriemen

Wie alles an der Tasche sind auch die Trageriemen sehr gut verarbeitet. Da kann man ordentlich Gewicht zuladen – also auch eine schwere Neopren-Hose.

Und an der Seite kann noch ein bisschen Kleinzeug dazugestopft werden.

Die beiden Seitentaschen sind auch aus Gummi.

Die beiden Seitentaschen sind auch aus Gummi.

Auf der amerikanischen Rapala-Seite verliert man zu dem Teil nicht mehr Worte als unbedingt nötig: „Carry waders and other gear with style. Net lid allows wet items to dry.“

Viel mehr muss ich eigentlich auch nicht dazu schreiben. Könnt ihr euch ja mal anschauen, wenn ihr viel Waten geht – oder wenn eure Freundin auch auf sportliche Taschen in Olivegrün/Schwarz steht…

UL -Solid Tip Angeln im Hafen

Liebe Blogbesucherinnen und -besucher,

Hochsommer, warmes Wasser-jetzt geht alles! Trotzdem ist es manchmal gar nicht so einfach, ein paar Räuber ans Band zu bekommen. Das gilt besonders für die viel beangelten Hafenanlagen, in denen sich gerade Barsche und Rapfen gern aufhalten. In den vergangenen Tagen war ich dort mit unbeschwerten Soft-Jerks unterwegs. Diese Köderdarbietung hat zwei entscheidende Vorteile: 1. Die meisten Fische kennen sie nicht und 2. Ich kann damit sowohl direkt an der Oberfläche mit der gleichen Führung wie mit einem Stickbait angeln oder den Köder extrem langsam absinken lassen.

Aber sie hat auch einen großen Nachteil: Ein sogenannter “weightless Softjerk” hat kaum Eigengewicht, denn er besteht nur aus dem Gummiköder und dem Haken. Meine Alivio Super Sensitive Rute ist gemacht für Wurfgewichte zwischen 1 und 10g und hat eine “Solid Tip”. Das bedeutet, sie hat eine hauchdünne Vollkohlefaserspitze. Damit spüre ich beim Spinnangeln nicht nur jeden feinsten Biss, sondern die Rute läd sich auch schon mit geringsten Gewichten gut auf. So konnte ich meine fast gewichtslosen Gummiwürmer immerhin 12 bis 15m weit auswerfen. Und das reichte aus im Flachwasser zwischen Anlegern, Ausflugsdampfern und Touristen.

Aber was passiert, wenn ein kampfstarker Fisch am Feinst-Gerät hängen bleibt? Halten 0,06mm PowerPro mit 0,18mm Fluoro-Carbon-Vorfach einem Rapfen stand? Seht es in den Fotos.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

ein Trigger X Probe Worm leicht gekürzt in der" weigtless Offset" Anköderung

ein Trigger X Probe Worm leicht gekürzt in der” weigtless Offset” Anköderung

die oberflächen orientierten kleinen Hauptstadt-Barsche bissen zahlreich und gierig

die oberflächenorientierten kleinen Hauptstadt-Barsche bissen zahlreich und gierig

er stand direkt neben dem zweiten Pfleiler oben rechts im Bild...

er stand direkt neben dem zweiten Pfleiler oben rechts im Bild…

...und stürtzte sich mit einem Schwall auf die Gummiwurst...

…und stürzte sich mit einem Schwall auf die Gummiwurst…

ein spannender Drill, die Bremse winzigen der Symetre 500 Rolle arbeitete astrein mit...

ein spannender Drill, die Bremse der winzigen Symetre 500 Rolle arbeitete astrein mit…

...und richtig froh war ich auch über den Rapala Klappkescher mit Gumminetz!

…und richtig froh war ich auch über den Rapala Klappkescher mit Gumminetz!

einmal tief durchatmen vor der Hauptstadt-Kulisse

einmal tief durchatmen vor der Hauptstadt-Kulisse

Läuft!

Läuft!

Eine Rute zum ultraleichten Spinnangeln

Hallo Blogbesucher/innen,

für die Angelei mit sehr kleinen und leichten Kunstködern braucht man eine Angelrute mit einem sehr geringen Wurfgewicht. Im Handel und in den Katalogen findet man sie heute unter der Bezeichnung UL (Ultra-Light). Der große Vorteil eines solchen Gerätes liegt neben dem nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor vor allem in der Möglichkeit, Miniköder im Bereich von 1 bis 10g ausreichend weit werfen zu können. Die Aktion (=Biegeverhalten unter Last) einer UL-Rute ermöglich obendrein die Verwendung von sehr dünnen Schnüren/Vorfächern, denn sie federt die Fischbewegungen im Drill optimal ab. So kann ich auch bei eventuell schnurscheuen Fischen an stark beangelten Plätzen durchaus auf den ein oder anderen Biss mehr hoffen.

Sehr empfehlen möchte ich Euch dafür die Shimano Yasei Red Perch. Sie ist 1,90m lang, zwei-geteilt und hat ein angegebenes Wurfgewicht von 3-12g. Sie wiegt knapp unter 100g und hat eine perfekte Aktion zum Angeln auf Barsche (Perch = engl. Barsch) und Forellen. Ich benutze sie sowohl für Kleinstwobbler, Mini-Spinner/Blinker und leichteste Gummi-Jigs mit 1 bis 5g Bleiköpfen. Damit ist sie für mich sowohl beim Street-Fishing in der Stadt als auch am zugewachsenen Forellenbach im Einsatz. Super ausbalanciert ist sie mit einer 1000er Stationärrolle wie der Shimano Stradic Ci4+ 1000. Na klar passt dazu nur eine dünne Schnur wie die PowerPro in 0,06 und 0,08 mm.

Ich bin jedenfalls immer öfter ultra-light unterwegs und genieße die kurzweilige Angelei damit, auch wenn die Fische nicht immer die größten sind….

Zunächst mal Bilder vom Barschangeln.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Stadtbarsch

Stadtbarsch

nicht groß, aber zahlreich

nicht groß, aber zahlreich

Yasei ist Cult!

Yasei ist Cult!

Aktions-Studie kleiner Barsch 1

Aktions-Studie kleiner Barsch

Aktionsstudie normaler Barsch

Aktions-Studie normaler Barsch

Aktionstudie guter Barsch

Aktions-Studie guter Barsch

Perca umringt von Canis und ich mittendrin!

Perca (fluviatilis) umringt von Canis (lupus v. Domesticus) und ich mittendrin!

Gomoku Bottom (Storm), Finesse-Hardbait in 2,5g

Gomoku Bottom (Storm), Finesse-Hardbait in 2,5g

DSCN3776

Gomoku Popper (Storm), Mini Oberflächenköder in 3g über filigraner Blank-Optik

Rapala Original Floater, 7cm, 4g

Rapala Original Floater, 7cm, 4g

Plano Guide Series 3600 Tackle Bag

Ich hatte in meinem kurzen Anglerleben bereits einige Taschen in Gebrauch. Manche gaben schon nach kurzer Zeit ihren Geist auf und andere waren mit dem ganzen “Klimbim”, welches man an das Wasser schleppt, schlichtweg überfordert.

Vor einigen Tagen brachte die Postfrau die Plano Guide Series 3600 Tackle Bag. Die Tasche überzeugt nicht nur durch die planotypisch sehr gute Verarbeitung und Optik. Nein. Sie ist bis in das kleinste Detail praxisnah durchdacht.

plano1
An der linken und rechten Seite hat sie jeweils eine abstehende, versteifte und gepolsterte Tasche. Die linke Seite ist für das Handy, Kleinteile und Papiere. Damit man das sofort erkennt und nicht lange suchen muss, steht es auch dran.” License”.

plano5
Die Tasche auf der rechten Seite ist für Werkzeuge oder zum Beispiel eine Poolbrille gedacht. Auch hier muss keiner suchen oder gar die Seiten verwechseln. Ein kleines Schild mit dem Verweis: “Pliers” schafft sofort Klarheit über den Inhalt.

plano4
Im Frontbereich ist eine geräumige Tasche für größere Dinge. In der Fronttasche befindet sich ein Befestigungspunkt für Tools wie Zangen oder Scheren, die man an einem Spiralband befestigen kann. In den darin befindlichen zwei Netztaschen ist ausreichend Platz für Leader und Kleinteile.

plano3
Außen drauf befindet sich das coole Plano Guide Series-Logo. Beachtenswert finde ich dabei die Schiebergriffe des Reißverschlusses. Extra groß und mit rutschsicherem Gummi überzogen. Ob im Winter mit kalten Fingern oder auch mit nassen Händen, hier rutscht niemand ab!

plano10 plano11
Auf dem Deckel der Tasche kann man prima eine Planobox platzieren. Das finde ich praktisch. So hat man die Köderbox mit den gerade fängigen Ködern viel schneller griffbereit und man muss bei einem kurzen Farbwechsel nicht gleich die ganze Tasche durchwühlen. Obendrauf lässt sich noch weiteres Zubehör mit Hilfe eines sehr stabilen und flexiblen Zurrbandes befestigen. Auch hier wurde sehr praxisnah gedacht. Das Band lässt sich Dank des großen Einhängers leicht mit einer Hand ein- oder aushaken.

plano2

plano9
Zum Lieferumfang der Plano Guide Series 3600 Tackle Bag gehören ganze sechs (!!!) Planoboxen. Fünf finden im Innenraum ihren Platz. Die sechste, wie bereits oben erwähnt, wird auf dem Deckel der Tasche platziert. An der Innenseite des Deckels befindet sich eine durchsichtige Tasche für Angelpapiere oder ein Handy. Zu guter Letzt befindet sich auf der Rückseite noch eine Netztasche. Dank flexiblen Spanngummis kann man sie an verschiedene Inhalte anpassen und nichts verrutscht darin.

plano6 plano7
Das kennen wahrscheinlich einige Angler: bei Regen stellt man seine Tasche im Boot oder am Land ab und nach einiger Zeit bemerkt man, das sich im Innenraum der Angeltasche ein Feuchtbiotop gebildet hat. Das ist bei der Plano Tasche ausgeschlossen. Der Boden ist aus sehr robustem und widerstandsfähigem Plastik gefertigt. Hier dringt kein Wasser ein und der Inhalt ist vor Witterung und Wassereinbruch geschützt.

Wer also eine Tasche für sein geliebtes Tackle sucht, die höchsten Ansprüchen gerecht wird, sollte sich das Plano Guide Series 3600 Tackle Bag genauer anschauen.

Euer Eric

Rapala-X-Protect Wathose Einsatz-Rapport

Nachdem der erste Eindruck ja ausgiebig in Schrift und Bild erschienen ist, hatte ich nun genügend Zeit die Hose intensiv zu testen. Um es kurz zu machen: Sie hält was sie verspricht.

Prowear_Bild_001

Sie trägt sich sehr bequem, selbst bei Klettertouren über Mauern und Hindernissen die einem beim Fischen im Weg stehen.

Prowear_Bild_002

Ebenso macht sich die Atmungsaktivität bei langen Paddeltouren auf dem Bellyboot positiv bemerkbar.

Prowear_Bild_003

…und natürlich erreicht man mit einer Wathose Stellen, die sonst unerreicht geblieben wären.

Bis jetzt überzeugt die Wathose doch mit einer erstaunlichen Qualität. Alle Nähte sind dicht und auch das Material hat noch keinerlei Abnutzungserscheinungen…

Prowear_Bild_004

…und dabei wurde mit der Hose nicht zimperlich umgegangen.

Ein treuer Begleiter, welcher mich noch lange bei meiner Fischerei unterstützen wird.

stay tuned

Tobi