Hausboot Karpfen

Hallo Leute,

um die Schonzeit hier in Berlin zu überbrücken mache ich jedes Jahr ein paar Ansitze auf Karpfen. Der besondere Reiz liegt bei mir darin ein Karpfen mitten im Herzen von Berlin zu überlisten. In Berlin gibt es zahlreichen Kanäle und Häfen. Dort ziehen sich viele Fische zurück, wenn es kalt wird, um der Strömung im Fluss auszuweichen. Außerdem ist es dort meistens immer ein paar Grad wärmer. Leider sind vom Ufer aus diese Plätze meist unbefischbar. Um an solche Stellen zu kommen mieten wir uns ab und zu ein Hausboot. Um diese Jahreszeit bekommt man die Boote auch viel günstiger, da die Boote meistens nur im Sommer gut vermietet werden. Natürlich ist ein solches urbanes Ansitzangeln nicht jedermanns Sache, aber für mich stellt genau das den Reiz dieser Fischerei dar.

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Vom Kochgeschirr, Kocher, Bett und WC ist alles im Boot vorhanden. Man Braucht eigentlich nur sein Angelzeug und etwas zu Essen mitnehmen.

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Ein Schlafsack muss natürlich auch noch mit.

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Henry beim ablegen seiner Rute

Die Schnüre brauchen beim Bootsangeln nicht gespannt werden. So werden die Bewegungen des Bootes nicht direkt auf unseren Pieper übertragen, was zu einem nervenden Pieps- Konzert führen würde und zweitens können die Fische ungestört am Platz fressen, ohne mit unserer Hauptschnur in Berührung zu kommen. Denn gespannte Schnüre mag definitiv kein Karpfen- egal wie doof er auch ist.

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Keine Swinger

Das Gerät welches ich für das Fischen vom Hauboot verwende:

Ruten: Tribal Velocity 10ft.(3,00m) mit 3lbs.

Rollen: Ultegra XSC 10000er.

Schnur: Technium 0,40 mm

Boilies: The Source 0,20mm und Sardine -Anchovy von Dynamite.

Wir konnten in zwei nächten 10 Fische verhaften, leider war kein richtiger Riese dabei, aber was macht das schon wenn man vor so einer abgefahrenen Kulisse fischen kann.

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Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

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