Mein Arashi-Crankbait-Line-Up

Wenn eine neue Wobbler-Serie rauskommt, sind wir Teamangler immer ganz besonders heiß. Schließlich wollen wir den anderen Marken auf dem Markt immer ein bisschen Feuer geben. Oft kommt es zu kleinen Vergleichsfischen, wenn man mit „neutralen“ Anglern an Bord steht, die sich auf etablierte Köder verlassen. Da fängt man ungern weniger. Insofern war die Freude groß, als mir auf einem Meeting im Frühjahr letzten Jahres die Arashi-Serie gezeigt wurde, die dann Ende des Jahres erhältlich war. Ein bisschen spät für einen Crankbait. Aber schon allein die Tatsache, dass sich Hiroshi Takahashi und das US Pro Staff-Team für die Entwicklung verantwortlich zeigen, spricht für das große Potential dieser vergleichsweise günstigen Hardbaits.

arashi-opener

Über die Kern-Features habe ich schon ein bisschen was geschrieben. Nochmal kurz zusammengefasst:

a. „Self-Tuning Line Tie“: Die Tauchschaufel ist gelocht. Unter ihr läuft eine bewegliche Metallschiene in den Wobblerkörper, die in einem Gelenk sitzt. An dieser Schiene ist die Öse befestigt. Bedeutet konkret: Ösen-Trouble war gestern. Diese Wobbler brechen niemals ungewollt aus und kommen mit dem Versprechen eines 100prozentig stabilen Köderlaufs aus der Verpackung.

arashi-self-tuning

b. „Circuit Board Lip“: Die großen Schaufeln bringen die Köder nach ein paar Umdrehungen auf ihre Tauchtiefe.

c. „Rotated Hook Hangers“: Die um 90-Grad gedrehten Ösen erlauben, die Köder mit größeren Haken zu fischen, wenn man das will.


Arashi-Farbwahl

Nun kann ich ja nicht gleich alle Wobbler in allen Farben zum Testen anfordern. Insofern musste ich mich auf zwei Farben pro Modell festlegen. Um mal zu checken, welche Farben bei mir besonders gut laufen, habe ich die Farben auf die Modelle verteilt und dabei versucht, einigermaßen logisch vorzugehen. Also die besten Farben für einen Flachläufer, einen Halbtiefläufer und einen Deep Runner auszuwählen.

storm-arashi-serie

Silent Square

Der Silent Square ist ein flachlaufender Bulle, mit dem ich viel über Krautbetten und auf den Spreeflats fischen werde. Hier setze ich auf ein Barschdekor und einen Schocker, der mich im September auch beim Schwarzbarschfang unterstützen soll. Also Bluegill und Parrot.

silent-square-parrot silent-square-bluegill

Rattling Flat

Den Rattling Flat werde ich über flache Sand- und Kiesbänke kurbeln oder unter den Futterfischschwärmen im Sommer anbieten. Auch hier habe ich mich für zwei Naturdekors entschieden. Einmal Fisch und einmal Krebs. Also Wakakaski und Rusty Craw.

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Rattling Deep

Mit dem Rattling Deep möchte ich tiefer stehende Barsche und Zander fangen. Deshalb wieder ein Barsch-Imitat und einen Schocker, der auch in trübem Wasser gut zu sehen ist. Also Hot Chartreuse Shad und Baby Bass.

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Ich bin mir sicher, dass ich die Bestände noch aufstocke. Den Rattling Deep in Bluegill z.B. habe ich schon nachbestellt. Die Farbe sieht real genial aus. Da ist so ein Lilablassblauschimmer drin, der mich an die Farbe “Electric Shad” erinnert. Eine meiner liebsten Gummifarben. Dazu noch die Streifen. Perfekt. Den müssen die Barsche einfach lieben. Und eigentlich brauche ich die auch alle in Wakasaki und als Parrot und Craw. Oh Mann. Ihr seht schon. Völlig crank…

Bald stehen die ersten Tests an. Ich halte euch garantiert auf dem Laufenden, welcher Köder gefangen hat, welche Farben besonders erfolgreich waren und wie es überhaupt so lief. Die Zander haben ja noch Schonzeit. Die Rapfen auch. Insofern werde ich mich erstmal auf die Barsche konzentrieren. Mal sehen, was die von meinem Arashi-Crankbait-Line-Up halten.

Bis dahin viel Spaß auf dem Wasser!

Johannes

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