MH-Bs & Zetti: 12er Kairiki auf die Statio !

Nachdem ich nun 4 Wochen lang in Spanien jeden Tag gefischt habe und die 12er Kairiki von einer Spule auf die nächste gewickelt habe, um sie auf BC und Stationärrolle zu testen, kann ich so etwas Ähnliches wie einen Langzeittest zum Besten geben:

Die Schnur ist leise. Sie knotet sich super. Die Farbe bleicht natürlich ein bisschen aus, aber nicht besonders schnell und als hellgrüne Verbindung zum Köder ist sie auch gut zu sehen. Tragkraftangaben kann ich nicht machen. Ich habe aber vollstes Vertrauen. Sie muss auch Stein-, Holz- und Muschelkontakte einigermaßen gut abkönnen, denn im Embalse de Mequinenza kann man Steinen, Wurzeln, Bäumen und daran anhaftenden Muscheln auch mit einem langen Fluorocarbon-Vorfach nicht ausweichen.

Mit der Zodias MH lassen sich 4-Inch-Gummis an Jigs von 5 bis 25 Gramm nicht nur super werfen, sondern auch klasse führen. Dem Zetti hier hat der Hobbelgang über den Grund jedenfalls gefallen.

Ich habe die 12er hauptsächlich auf meiner alten Rarenium (erste Generation) gefischt, die übrigens noch läuft wie ein Schweizer Uhrwerk (nur leiser), obwohl ich sie durch halb Europa geschleppt habe und nicht nur Bodden- bzw. Ostseesalz reingekommen sein muss, sondern auch unendlich viele Hänger über die Rolle (Schande über mich) gelöst wurden. Aber wer wenn nicht der Teamangler soll denn ausloten, was das Material abkann?

Die alte Rarenium fische ich schon seit ich zu Shimano gewechselt bin. Das war 2013. Komisch. Fühlt sich viel länger an. Ist aber für eine Rolle, die so hart gefischt wird, eine beachtliche Leistung, wenn sie immer noch kurbelt wie am ersten Tag.

Als dann nach drei Wochen klar war, dass ich die Kairiki mag und das super matcht mit einer 2500er Rolle und der Zodias 270 MH, habe ich die Schnur umgespult. Und zwar auf eine Metanium. Erstens war da Mono zum Cranken drauf und Cranken war nicht angesagt. Zweitens wollte ich wissen, wie sich die doch sehr dünne und recht weiche Kairiki castet. Nach drei Abschüssen durch Tüddelblockade am ersten Tag war ich schlauer. Zu weich (zumindest wenn sie eingefischt ist) und vor allem zu dünn. Das klemmt am Anfang ab und an (vor allem, wenn man über die Rolle Hänger löst und sich das dünne Geflecht richtig weit in die Lagen reinarbeiten kann) und dann fliegt der Köder noch ein bisschen weiter als eh schon.

Also: Die dünne Kairiki (ich hab auch die 7er getestet und für sehr finessetauglich befunden) ist super für die Stationärrolle. Für die Baitcaster darf es etwas dicker sein oder dann doch gleich PowerPro.

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