Storm 360 GT im Hecht-Test

Puh das wird bestimmt nicht einfach, schoss es mir durch den Kopf, als ich die zwei Packungen der Storm 360 GT in Händen hielt, die ich als Muster geschickt bekommen habe: ein Päckchen LS-Lewd Shrimp und TB-Tru Blue. (Für den LS Shad habe ich mir schon den ein oder anderen Spruch von meinen Freunden anhören müssen von wegen der Farbe Pink und so…)

Jetzt haben wir an den meisten Gewässern sehr klares Wasser. Außerdem sind die Fische einem relativ starkem Befischungsdruck ausgesetzt. So hätte es mich nicht gewundert, wenn da nix gegangen wäre auf den neuen Köder. Wenn’s schwer wird, setzt man ja lieber auf bewährte Gummis – da geht’s dem Teamangler nicht anders wie dem Hobbyangler.

Allem Gefrotzel zum Trotz habe ich mich für das Model in Pink entschieden. Beim Auspacken fiel mir gleich der super gelungene Übergang vom Jigkopf zum Gummikörper auf. Schon lange gefallen mir Köder die mit einem einheitlichen Erscheinungsbild punkten können. Ich wie? ja nicht welche Erfahrungen ihr gemacht habt, aber ich glaube, wenn ein Jigkopf ansatzlos in den Körper übergeht kann man sich ein paar Gramm Gewicht sparen. Die Einheit ist einfach stromlinienförmiger.

Und so warf ich ihn aus, den 360GT in Pink – ganz ehrlich ohne viel Vertrauen flog das Ding Richtung Kante. Zum Vergleich angelte mein Spezl Matt mit einem Köder, von dem wir wussten, dass er fangen würde.

An dieser Stelle möchte ich mich mal bei Shimano bedanken, dass sie uns Teamanglern keinen Druck machen, dass wir mit Köder A oder B oder der Rute So und So besonders große Fische fangen müssen. Natürlich wird erwartet, dass wir Berichte über unsere Produkte schreiben und Fotos machen. Aber wir dürfen uns alles selber aussuchen – mal abgesehen von der Farbe jetzt.

Spätestens nachdem der Matt einen Biss hatte und einen Hecht gefangen hatte, dachte ich bei mir: ‚Pink – war ja klar. Winterfarbe und so…‘

Aber schon bald hatte auch ich die ersten Kontakte und zweimal sogar biss ein Hecht zwei, drei Mal hintereinander auf den GT, bevor er ihn voll genommen hat, sowas kenne ich eigentlich nur vom Drachkovitchfischen.

Manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und den Dingen eine Chance geben.

Diesen Köder hätte ich gern in Spanien dabei gehabt: super stabiler Body, der Haken top positioniert, überhaupt ein großer VMC Haken (der weit raussteht und entsprechend gut greift), Geräuschkugeln im Jigkopf, und sogar die beiden Ersatzschwänze sind perforiert, so dass man sie kerzengerade auf den Haken bekommt.

Es wird wohl nicht bei den beiden Testpackungen bleiben…

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

neunzehn − 17 =