Sufix 832 – Die Schnur der Schnüre

Gerade eben habe ich mir mal wieder zwei Baitcaster mit frischer Schnur bespult. Einmal mit 18er und einmal mit 24er. Hoha! Der Dietel mit einer 24er. Was will er denn jetzt? Der hat doch nicht etwa einen Bigbait-Plan? Mitnichten. Zumindest nicht exklusiv. Bis auf weiteres bleibe ich meinen Barsch- und Zanderködern im Format von 3 bis 15 Zentimetern treu. Aber an diesem WE zieht es mich zum Angeln in den Wald. Ich werde ich in den gefluteten Wäldern eines Stausees nach Zandern kramen. Da kann ein bisschen mehr Tragkraft nicht schaden.

832-rollen

Um kurz auf den Ausflug zu sprechen zu kommen: Eigentlich war geplant, mit Jochen bei bestem Wetter auf Zander zu fischen. So wie es aussieht, sieht’s aber schlecht mit Sonne aus. Am Samstag regnet‘s durch. Am Sonntag haben wir evtl. mehr Glück. Aber: Der Luftdruck schwankt beachtlich. Und so werden wir nicht um Ausreden verlegen sein, wenn wir wenig fangen. Aber vielleicht läuft’s ja auch ganz anders. Man weiß es immer erst danach.

Aber darüber wollte ich ja gar nicht schreiben. Es geht doch um die Schnur. Ich habe mich für eine 832 entschieden. Warum?

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Erstmal ist sie grün. Damit ist sie für Jochen nicht so einfach zu sehen, so dass er nie weiß, wo genau ich angle. Worin da der genaue Vorteil liegt? Dass die Zander die Schnur genauso schlecht sehen. Die bekommen da vermutlich gerade richtig auf die Mütze (es ist Saisoneröffnung und es war schwer, eine Bude zu bekommen, weshalb wir nun in einem Bretterverschlag nächtigen). Viel Angeldruck, wenig optische Scheuchwirkung von der Schnur. Das passt schonmal.

Auch akustisch ist die Schnur für die Zander nicht wahrnehmbar. Die 832 ist echt schön leise.

Außerdem ist sie weich, abriebfest und hat eine Mega-Tragkraft.

Auf den Knoten bin ich relativ stolz. Bzw. frage ich mich auch, warum ich nicht schon mein ganzes leben den FG-Knoten zum Schnurverbinden benutzt habe. Schlanker geht's ja echt nimmer.

Auf den Knoten bin ich relativ stolz. Bzw. frage ich mich auch, warum ich nicht schon mein ganzes leben den FG-Knoten zum Schnurverbinden benutzt habe. Schlanker geht’s ja echt nimmer.

UND: Sie ist echt dünn. Da kann man eine 15er zum Barschangeln nehmen. Selbst die 18er ist noch barschtauglich. Und die 24er ist eine perfekte Schnur zum Zanderfischen im Unterholz – oder eben zum Großzanderangeln bzw. Hechteln.

Rechts die 24er, links die 18er.

Rechts die 24er, links die 18er.

Jetzt muss ich aber die Koffer fertig packen. Um 14 Uhr hole ich den Jochen ab. Drückt mal bitte die Daumen, dass wir die Reise nicht nur zum Duschen antreten…

Bis die Tage!

Johannes

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