Havel-Barsche

Hallo Leute,

am vergangenen Sonntag ging es mit meinem Kumpel Bernd endlich mal wieder auf die Havel zum Barschangeln. In den letzten Wochen wurden relativ viele und große Barsche in der Havel gefangen. Das Problem war nur, sie zu finden und gezielt zu befischen, da sich die Fische schon teilweise in sehr tiefes Wasser verzogen haben. Da größte Problem war aber, dass sich die Fische nicht direkt am Grund sondern ca. 2 m über den Grund aufhieten. Und bei einer Wassertiefe von fast 10 Metern war das Befsichen dann gar nicht so leicht. Um Köder in solch einer Wassertiefe am besten  kontrollieren zu können, sollte die Rute mindestens eine Länge von 2,40m haben. Ich verwende dafür eine Fireblood in 2,40 mit einem Wurfgewicht bis 35 Gr. Der Stock ist einfach nur der Wahnsinn!!

Als Köder  kann man natürlich normale Gummifische am Jig benutzen, aber wenn – wie im unseren Fall – auch noch eine sehr starke Strömung herrscht, sind Jigs nicht die beste Lösung . Durch den Strömungsdruck kommt man oft nicht schnell genug auf die gewünschte Tiefe. Und je länger der Köder nach unten braucht, desto weiter treibt er mit der Strömung ab. Natürlich könnte man den Jig einfach sehr schwer wählen, aber dadurch bekommt man sehr viele Fehlbisse. Deswegen eignen sich für diese Art der Fischerei am besten Köder die sehr klein und kompakt sind wie z.B.  Zocker, Zikaden usw.  Irgendwie komisch, in diesem Jahr hab ich mehr Barsche mit Metallködern wie Spinner, Blinker und Zocker gefangen als mit dem Gummifisch.

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Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Kanal Alande

Hallo Leute, ich komme in den letzten Wochen leider kaum zum Angeln, wenn überhaupt dann nur für ein paar Stunden. Am Wochenende war es wieder so super warm, so dass ich mich für einen kurzen Trip an den Teltowkanal entschieden habe. Dadurch dass der Kanal nur 5 min. von mir entfernt ist, lohnt sich auch ein Versuch für nur 2 Stunden am frühen Morgen oder Abend. In den letzten Jahren konnte ich an einigen Stellen im Hochsommer im wieder einige große Alande beobachten, leider konnte ich mit den üblichen Ködern bis jetzt noch nie einen überlisten. Der Plan war diesmal es mit der Fliegenrute zu Versuchen. Und funktionierte überraschenderweise sehr gut.

Es war extrem spannend da die Alande oft ganz nah Ufer waren und keine weiten Würfe erforderlich waren. Man brauchte den Köder einfach nur leicht in die Richtung der Fische schwenken.

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Da hatte die 4 er Biocraft ganz schön zu Kämpfen.

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Aber auch wenn die Alande nicht direkt am Ufer waren, konnten wir sie überlisten. Wir warfen die Köder in die Strömung  und ließen ihn mit der Strömung abtreiben. Dabei war wichtig das der Köder nicht zu tief geführt wurde,  da alle Bisse nah an der Oberfläche kamen.

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Henry mit einem schönen Kanal Aland

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Als Gerät verwendete ich:

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Shimano Biocraft 4-3

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dazu die passende Rolle

Hauptschnur : 4WF Biocraft

Voerfach: 18er Aspire Fluocarbon.

Die Erfolgsköder waren kleine Nymphen und Zuckmücken-Immitate die man eigentlich zum Renken-Fischen benutzt.

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Langsam wird der Teltowkanal zu meinem Lieblingsgewässer. Ich konnte in diesem Jahr schon einige schöne Fische dort überlisten. Nur mit den Zandern hats bis jetzt noch nicht geklappt.

Ich bleib aber am Ball, bis bald.

Berlin City Karpfen

Hallo Leute,

wie ich ja schon vor ein paar Monaten geschrieben habe, hat mich das Karpfenfieber wieder voll erwischt. Besonders das Angeln in der Stadt hat es mir besonders angetan. Leider ist die Suche nach den Fischen oft nicht sehr einfach da bestimmte Voraussetzungen einfach passen müssen. Viele gute Angelplätze sind oft  sehr hoch frequentiert von anderen Anglern, oder einfach nur von vielen Fußgängern. Der größte Nachteil aber ist, dass man viele Plätze einfach nicht gut vorbereiten kann da gerade im Sommer auf vielen Kanälen ein reger Schiffsverkehr herrscht. Deswegen ist eine genaue Platzwahl enorm wichtig, da wir meistens immer nur ein oder zwei Nächte am Stück machen. Durch das Jahrelange Angeln mit Spinnrute sind dadurch sehr viele Spots in Auge gefallen. Den dort wo sich viele Raubfische aufhalten, sind bekanntlich auch viele Friedfische am Platz. Warum sollten an solchen Stellen auch keine Karpfen sein. Wie beim Raubfischangeln haben sich Plätze die sich optisch von anderen unterscheiden als besonders fängig erwiesen. In Kanälen waren besonders Brücken, Regenwassereinläufe, Häfen und Mündungen sehr gut. Aber auch monotone Strecken waren gut wenn Wasserpflanzen da waren.

Hier ein paar Impressionen.

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Ansitz für eine Nacht. Da eine weite Anfahrt nicht erforederlich ist, sind immer viele Freunde mit am Start.

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Unterbrechungen von Spunwänden sind immer ein Hot Spot.

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Auch ein super Spot

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Pflanzen im Kanal gibts. An solchen Spots haben wir direkt vor den Füßen gefangen.

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Nachtidylle am Kanal.

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Krause immer auf der Suche nach dem ultimativen Spot.

Fische gabs auch.

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Stuppi mit schönen Schuppi. Was für ein Worstpiel

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Henry hat schwer zu tragen.

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Ich durfte auch mal.

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Krause mit seinem Geburtagsfisch.

Als Gerät verwende ich Ruten in einer Länge von 3,00m bis 3,30.

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Tribal Velocity Ruten und Ultegra Rollen.

Als Köder werwende ich Boilies von Dynamite.

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Dynamite White Chocolate und Halibut Pellets

 

 

Bis bald.