Kubanische Schwarzbarsche

Hallo Leute,

seit 4 Jahren fahre ich nun jeden Winter nach Kuba zum Angeln und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht was man hier erlebt. Worte und Fotos können nur schwer wiedergeben, was man hier alles so erlebt. Jedes Mal, wenn ich wieder in Deutschland bin, frage ich mich ob das nur ein Traum war. Normalerweise versuche ich auf Kuba im Salzwasser und im Süßwasser zu Fischen, aber da wir in diesem sehr viel Pech mit dem Wetter hatten, mussten die Ausflüge zum Meeresfischen leider immer wieder ausfallen lassen. Aufgrund der extrem schwankenden Temperaturen war das Angeln auch nicht gerade leicht. Wir mussten viele verschieden Köder und Techniken ausprobieren um überhaupt ein paar Fische zu fangen. Es war jeden Tag anders. Mal fingen wir die Fische direkt an der Oberfläche mit sogenannten Propeller Wobblern, und am Nächsten Tag mit tieflaufenden Crankbaits. Es war oft sehr schwierig, wenn wir aber den passenden Köder gefunden hatten ging oft die Post ab.

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Geregnet hat es fast jeden Tag.

Wir mussten jede Regenpause zum Angeln nutzen.

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Gleich geht der Regen wieder los.

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So sah das Wetter an den guten Tagen aus.

Wenn die Sonne mal rauskam, fingen wir aber dafür sofort Fische.

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Der größte Fisch mit 12 Pfund.

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Normalerweise gehören solche Fische zur Tagesordnung, aber bei den schlechten Bedigungen freut man sich über jeden Fisch doppelt.

Je nach Stelle die wir befischten, änderten sich auch die Erfolgsköder.

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An solchen Stellen konnten wir mit den folgenden Ködern punkten:

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Die Rapala X-Rap Props. Die X-Rap Props sind Oberflächenköder die mit ihren beiden Edelstahl-Propeller auf der Wasseroberfläche kreisen und daurch einen starken Lärm und Splash erzeugen.

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Die Rapala Weedless Shads

Der am Rücken sitzende Einzelhaken wird von einem Drahtarm abgedeckt. So schlüpft er durchs Schilf, Seerosenfelder und Krautbetten, ohne Salat einzusammeln. Die harte Schaufel verleiht diesem Wobbler eine lebhafte Aktion. Dank des schlanken Profils bewegt er sich fast widerstandslos durchs Wasser. Zusätzlich erzeugt er mit seinen Rasseln für einen unwiederstehlichen Sound. Wenn man ihn an gespannter Schnur fallen lässt, schwimmt er wie ein Fischchen Richtung Grund.

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Wenn wir an steilen Kanten mit felsigem Untergrund fischten, benutzten wir Köder die eine Etage tiefer liefen.

IMG_1759Die Storm Arashi Rattling Deep 7 cm und Rattling Flats in 5,5cm.

Dem Rattling Deep gibt es in 3 Ausführungen:

6,6cm mit eine Lauftiefe von ca. 3,30m in 16g.

7,0cm mit einer Lauftiefe vom ca. 5,50m in 22g.

9,0cm mit einer Lauftiefe von ca. 7,50m in 32g.

Den Ratling Fat gibt es nur in 5,5cm mit einer Lauftiefe von ca. 2,30m in 12,50g.

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Twitchbaits waren aber an manchen Tagen auch sehr gut. Der Rapala MaxRap Fat Minnow in 9cm sowie die Shadow Rap Deeps in 11cm.

 

Langsam geht es ja hier mit den Temperaturen auch wieder Bergauf, mal sehen auf welche Fische es dann hier geht. Ich werde Berichten.

bis bald.

 

Black-Bass-Tackle

Hallo Leute,

es sind ja schon ein paar Wochen vergangen seit ich aus Kuba wieder zurück bin.Und da ich in meinem letzten Blogeintrag nur was über das Schwarzbarschangeln auf Kuba geschrieben habe um den Rahmen nicht zu sprengen, kommt jetzt der Bericht mit dem passenden Gerät und Köder dazu.

Normalerweise kann man zum Schwarzbarschfischen das gleiche Gerät benutzten welches man hier auch zum Barschangeln benutzt. Aber da auf Kuba mit sehr großen Fischen gerechnet werden muss und  auf sehr engen Raum gedrillt wird, sollte das Gerät schon etwas stärker gewählt werden. Wie ich ja schon im ersten Blog erwähnt hatte macht die Art und Weise und Vielfallt an Methoden das Schwarzbarschfischen so interessant. Da ich nicht immer die Ruten umbauen wollte , habe ich mit drei verschieden Kombos gefischt.

Bass Kombo 1

Rute: Stradic 2,10 WG bis 50 Gr.

Rolle: Stradic 4000

Schnur: 15mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

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Eine leichte, steife Rute mit einer schnellen Spitzenaktion. Super ausbalanciert mit der passenden Stradic Rolle eine perfekte Kombo für alle Köder von mittlerer Größe, von Wobbler bis hin zu Spinnerbaits. Diese Rute war optimal um kapitale Schwarzbarsche aus dem Unterholz dirigieren zu können.

Bass Kombo 2

Rute: Speedmaster 2,10 WG bis 40 Gr.

Rolle: Technium 2500

Schnur: 13mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,030 mm.

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Diese Kombo war optimal wenn man nicht ganz so hart drillen musste und kleinere Köder benutzt wurden.

Bass Kombo 3

Rute: Bestmaster 2,10 WG bis 120 Gr.

Rolle: Rarenium 4000

Schnur: 19mm Powerpro 8 Slick Gelb.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

IMG_0420IMG_0418und mit dieser Kombo habe ich große und schwere Köder gefischt.

Und zu guter letzt noch ein paar Köder mit denen ich sehr erfolgreich war. Komischerweise konnte ich in diesem Jahr alle Schwarzbarsche ausnahmslos mit Wobbler überlisten. An manchen Tagen war die Ködergröße sehr entscheidend, von klein bis groß, von laut bis leise musste alles probiert werden.

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Rapala X-Rap Subwalk in 9cm

Durch die langsame Absinkphase waren die X- Raps optimal wenn wir in flachen Bereichen gefischt haben.

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Storm Doom Bell Familie

Durch die extrem lauten Rasseln konnten wir  wenn garnichts ging die Schwarzbarsche trotzdem überlisten. Warscheinlich weil sie einfach nur ihre ruhe haben wollten. Die Doom Bells waren mich die Überraschung schlechthin. Wenn die nur halb so gut hier funktioneren wie zum Schwarzbarschfischen, dann haben die Wobbler das Potenzial zum “Must Have Lure”.

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Rapala Deep Tail Dancer in 9cm und 11cm

Da der See in dem wir gefischt haben über 20 Meter tief war, brauchten wir auch Tielfläufer.

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Rippin Rap und Clackin Rap

mit diesen Geschossen konnten wir in sehr kurzer Zeit sehr schnell viel Wasserfläche absuchen.

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Die Crankbait Mafia. Rapala Clackin Crank, Storm Arashi und Jointed Shad Rap.

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Max RaP Fat Shad und Clackin Crank

aber vorsicht bei der Bentuzung dieser kleinen Cranks, mit denen wir das Angeln echt stressig. Ich hatte fast in jedem Wurf Bisse auf diese kleinen Stresser.

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Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Shallow, Sactter Rap Shad

und das Beste zum Schluss.

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Rapala MaxRap Fat Minnow

Die Fat Minnows waren der Wahnsinn. Einfach in Zeitlupe getwitcht waren sie unschlagbar. Selbst der Guide guckte nicht schlecht.

IMG_0069So Leute, das wars jetzt erstmal mit den Angeln auf irgendwelche Exoten. Ab jetzt geht es wieder auf unsere heimischen Fischarten.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

 

EL embalse de mis suenos

Hallo Leute.

Mitte Januar ging es für mich zum widerholten Male nach Kuba zum Fischen. Genauer gesagt ins Escambray Gebirge. Dort ein eingebettet zwischen den Hügeln liegt einer der schönsten Stauseen der Welt. Der Salto Hanabanila. Mitten in einer traumhaften Bergkulisse, umgeben von Wäldern und Felsen. Und unter Wasser sieht es genauso aus: Felsen und Baumkronen, die mitten aus dem See ragen. Mit einer Länge von über 20 km ist der See ein wahrer Gigant. Durch die relativ geringe Breite schlängelt sich der See sprichwörtlich durch das Gebirge. Es reihen sich hunderte von kleinen Buchten aneinander. Und eine ist schöner als die andere.

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Der Ausblick aus der Unterkunft.

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In jeder Bucht standen die Barsche.

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Vor lauter Hotspots weiß man gar nicht, wo man zuerst hinwerfen soll.

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Baumspitzen über…

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… und unter Wasser.

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Auch fischtechnisch hat der See einiges zu bieten, er beherbergt nur barschartige Räuber: Largemouth Bass, Smallmouth Bass, Sonnenbarsche, Tilapias und einige Barscharten, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt!

Viele werden sich jetzt fragen, warum man in die Karibik fährt, um im Süßwasser zu angeln. Die Antwort ist so einfach: Mein Kollege und Freund Johannes Dietel hat es mal das „schwarze Fieber“ genannt – die Sucht nach Schwarzbarschen! Ist man einmal infiziert, gibt es keine Rettung mehr. In Kuba wachsen diese Burschen zu wahren Riesen heran. Fische mit einer Länge von 60 cm gehören hier zur Tagesordnung. In Spinnanglerkreisen wird ein richtiger Hype um diese Fische gemacht. Meines Erachtens auch zu Recht, aber die Meinungen, warum das so ist, gehen sehr weit auseinander. Viele sind sich einig, dass die Kampfraft, das Aussehen und die List der Schwarzbarsche den besonderen Reiz ausmachen. Meiner Meinung nach ist es vielmehr die Art und Weise, wie man diesen Fisch überlistet, das Ausschlagebene. Von der Oberflächenangelei bis hin zum Weightless-Fischen zwischen versunkenen Bäumen oder das Wacky-Fischen etc. Es ist einfach der Wahnsinn, was man sich an manchen Tagen ausdenken muss, um diese so raffinierten Dinger an den Haken zu bekommen. Ich habe bis jetzt noch kein Fisch erlebt, der einen Köder aggressiver nimmt und ihn dann voll frisst. Das ist wirklich so: Wenn ein Schwarzbarsch den Köder attackiert, dann frisst er ihn in der Regel. Das lässt sich mit Worten fast gar nicht beschreiben, auf jeden Fall darf man einen Biss vom Schwarzbarsch nicht gleich parieren und anschlagen. Man sollte dem Fisch die Möglichkeit geben, den Köder auch vollständig fressen zu können, zumindest bis an den Punkt, an dem der Haken versteckt ist.

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So aber jetzt zurück zum See: Da an diesem See auch ein enormer Angeldruck herrscht, ist hier auch nicht ganz so einfach, einen Kapitalen an den Haken zu bekommen. Mein Freund David hat hier ein ganz passendes Sprichwort für den See parat: „Was der Bauer nicht kennt, das funktioniert hier“. In Kuba sind die Möglichkeiten, Angelzubehör und Köder zu kaufen sehr begrenzt. Das, was die Kubaner hier fischen, ist entweder selbst gebastelt oder es wurde ihnen geschenkt. In Sachen Improvisation sind die Kubaner Weltmeister. Gummiwürmer werden z.B. aus alten Schuhsohlen gegossen. Was das Equipment angeht, hat man als Europäer einen kleinen Vorteil. Im Gegensatz zu den Kubanern setzen die Angel-Touristen die aber Fische wieder zurück. Nicht nur politisch scheint Kuba im Wandel zu sein. Seit einigen Jahren gibt es sogar ein 4 Wöchige Schonzeit für Schwarzbarsch, die auch eingehalten wird. Auf eigene Faust ist es fast unmöglich, an diesem See zu fischen. Da es aber an diesem See ein Hotel gibt, ist es eigentlich kein Problem, sich das hoteleigene Boot mit Guide zu mieten. Das Problem ist, dass es nur ein Boot gibt und somit ein spontanes Anreisen sehr problematisch werden kann. Ich habe in den letzten Jahren schon ein paar unterschiedliche Gewässer auf Kuba ausprobiert und es werden sicherlich noch einige dazu kommen. Aber der Salto Hanabanila ist bis jetzt das Maß aller Dinge.

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Das Hotel Hanabanila

Und wenn alles klappt, gibt’s große Schwarzbarsche.

SONY DSCSONY DSCSONY DSCZu den Ködern und dem Gerät komme ich in einem neuen Blog .

 

Danke fürs Vorbeischauen.

Kuba 2015 Part II

Nachdem wir uns an Tarpons sprichwörtlich satt geangelt hatten wechselten wir den Spot um es auf andere Räuber zu versuchen. Wie schon erwähnt, durch die geringe Tiefe der Mangrovenbereiche lassen sich große Fische und Fischschwärme oft schon vom weiten erspähen. Wir waren kaum losgefahren da machte der Guide schon wieder eine Vollbremsung und ruderte plötzlich ganz wilde mit den Armen rum. Er meinte dass wir mitten in einem Schwarm aus Jacks und Permits standen. Ich konnte zwar nicht wirklich welche entdecken. Ich warf mein Jig einfach dahin wo die ganze Zeit hingezeigt hatte. Kaum hatte der Jig die Wasseroberfläche berührt war auch schon die Rute Krumm.

SONY DSCSONY DSCDoppeldrills gehörten zur Tagesordnung. Egal ob auf Tarpon, Jack usw.

SONY DSCLeider hab ich meinen Permit nach ca. 30 Minuten Drill direkt am Boot verloren. Der Guide hatte ihn auf mindestens 40 Pfund geschätzt. Und wie sollte es anders sein. Kaum hatte sich mein Fisch im Drill verabschiedet, waren auf einmal alle Permits und Jacks wie vom Erdboden verschwunden. Wir versuchten es noch eine Weile mit Feederjigs, doch leider vergebens.  Jetzt versuchten wir es mit verschiedene Wobbler und Stickbaits.Das war auch genau die richtige Entscheidung. Nach ein paar Minuten hing schon wieder der nächste Räuber am Haken.

SONY DSCEin Cubera Snapper der einen Rapala Skitter Pop voll nahm.

SONY DSCDer Ultimative Cubera Snapper Hot Spot.

SONY DSCHier gabs leider keine Fischkontakte.

SONY DSCAuf Barrakudas ist hier immer verlass. Wenn wir mit Stickbaits an der Oberfläsche fischten dauerte es nicht sehr lange bis der erste Barrakuda den Köder attackierte.

Und das waren die Erfolgsköder :

IMG_0145Willamson Bucktail Jigs in 14 Gr. für Tarpon und Permit.

IMG_0138Wenn verschieden Wasserschichten abgesucht weden mussten fingen Wobbler mit Tauchschaufeln sehr gut.

Rapala X-Rap, X-Rap Saltwater,Floating Magnum und Countdown Magnum.

IMG_0140Besonders die neuen X-Raps mit UV-Beschichtung haben sehr viele Fische gebracht.

IMG_0141Und der war der Abräumer. Von Jacks und Barrakudas bis hin zu King Mackerels …

IMG_0143der Storm Z-Stick in 11,5 cm ein Typischer “Walk-The-Dog” Köder. Beim gleichmäßigen einholen gleitet er ausgiebig von einer Seite auf die andere Seite. Er war zusammen mit den Rapala Skitter Pop der erfolgreichste Köder.

So das wars jetzt vorerst vom Angeln im Meer.

Demnächst kommt hier ein Bericht zu dem warscheinlich besten Süßwassser See der Welt. Dort ging es auf Schwarzbarsche und welche die es gerne geworden wären.

 

Bis bald.

 

 

 

Schwarze Perlen der Karibik

Hallo Leute, in diesem Jahr ging es für mich wieder für ein paar Wochen in die Karibik zum Angeln. Genauer gesagt nach Kuba. Den Meisten dürfte ja schon bekannt sein,dass Kuba gerade zum Angeln auf Tarpon, Snook und sonstige Meeresfische ein  Paradies ist. Für mich ging es aber zuerst auf eine andere Fischart, die bei den meisten Spinnanglern weltweit sehr hoch im Kurs steht. Den Schwarzbarsch. Das Besondere an den kubanischen Schwarzbarschen ist die hier zu erwartende Größe der Fische. Barsche von über 60 cm mit einem Gewicht von über 8 Pfund sind an der Tagesordnung. Solche Fische in Europa gezielt zu Befischen, ist nahezu unmöglich. Da in Kuba nahezu kein Angeldruck herrscht, sind  50 Fische pro Boot auch keine Seltenheit. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es den US -Bürgern aufgrund  des noch andauernden Handelsembargos  untersagt ist, Kuba einen Besuch abzustatten.  Sollte dieser Wall irgendwann mal brechen, ist es mit der Ruhe ganz schnell vorbei.

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65 cm mit fast 9 Pfund.

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Das Gerät musste relativ grob gewählt werden, da die meisten Fische aus den Seerosen oder aus kleinen Schilflücken rausgekitzelt werden mussten.

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Mein Gerät bestand aus einer Stradic von 2,15m mit einem  Wurfgewicht von 50 Gr. und einer Biomaster SW 5000. Die Rolle war bewusst so groß gewählt, da man durch den größeren Spulenkopf noch schneller mehr Schnur auf die Rolle bekommt. Wie man im oberen Bild sieht war das ganz oft notwendig. Man konnte die Fische einfach nicht drillen, sie mussten mit aller Macht ins Boot. In der Kombination mit ner 0,24 mm Sufix 832 war das eine optimale Kombo. Das ganz wurde noch abgerundet mit einem 0,42 mm dicken Fluocarbon Vorfach.

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Da der See den wir befischten relativ flach (max 2 m tief) und sehr hängerträchtig war, fischten wir überwiegend mit dem Texasrig. Die Hakenspitze musste immer wieder kontrolliert werden um zu vermeiden, dass man andauernd Pflanzenreste am Haken hat oder mit der ganzen Montage irgendwo festhängt.

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Der Slop Hopper war auch auf Kuba eine Waffe!!

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Fische um die 50 cm waren absolute Standardfische.

Wie schon erwähnt noch ist Kuba ein absolutes Bassparadies welches sich nicht vor Mexico oder den USA verstecken braucht.

Eine weitere Fischart, die es mir auf Kuba besonders angetan hat, ist der Snook. Er wird im Gegensatz zum Schwarzbarsch im Meer oder den Mangroven befischt. Ganz wichtig, sollte jemand jemals in den Mangroven fischen auf keinen Fall Mückenschutz vergessen !! Die kleinen Scheißer bringen euch sonst um.

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Ein Mix aus Barbe, Zander und von Akrobatik her Meerforelle. Die Kampfkraft der Snooks ist unglaublich. Ruten mit mindestens 100 Gr. Wurfgewicht und ein 30er Geflecht sind in Kuba ein muss, da oft auf sehr engem Raum gedrillt werden muss. Snooks bis 30 Pfund sind immer möglich.

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Für diese Angelei wählte ich eine Lesath BX Power Game von 2,40m mit einem Wurfgewicht bis 120 Gr. Ich muss sagen, dass ist wahrscheinlich mit das Beste was man zum Angeln im Salzwasser kaufen kann. Die Rute hat einen sehr dünnen aber trotzdem extrem starken Blank.  Sie liegt super in der Hand und ist vom Gewicht her mit fast jeder starken Hechtrute zu vergleichen. Nur das man mit ihr bedenkenlos Tarpon, Jacks, Snooks und sonstige Lightgame Fische drillen kann.

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Als Rolle diente eine 6000er Saragosa bespult mit 0,36 mm Power Pro 8 Slick.  Ich muss sagen in der Kombination mit der Lesath ein absoluter Traum.

 

Danke fürs Vorbeischauen.

Bis bald