Nachts auf Sund und Bodden

Diesmal war es kein Spontantrip, sondern eine länger geplante Urlaubswoche auf Rügen. Das neue Boot meines Angelbuddys Hannes war fit, einsatzbereit und sollte auf Herz und Nieren getestet werden.

Nach einem zähen ersten Angeltag und einigen Gesprächen mit „Kollegen“ schien klar, das derzeit zwar gute Frequenzen möglich sind, aber große Fische eher selten ans Band gingen. Uns war jedoch eher der Sinn nach krummen Ruten und kreischenden Bremsen.

Also Strategiewechsel. Mal das machen was mir schon längere Zeit unter den Nägeln brannte. Nachtspinnangeln. Nach meinen bisherigen Erfahrungen durchaus lohnenswert, da gerade in der Dunkelheit mitunter scheue Großfische auf Raubzug gehen. Dies gilt für Zander sowiso. Aber auch Hechte und Dickbarsche sind durchaus nachtaktiv.

Bei der Köderwahl zum Nachtangeln darf es gerne eine Nummer größer sein, da die Räuber sie schneller wahrnehmen. Uv-aktive Köder sind mitunter der „Joker“.

Bleibt noch die Entscheidung in Sachen Kombo. Normal nehme ich gern mehrere mit um zwischen Ködern, Montagen, Gewichten und so weiter schneller switchen zu können. Beim Nachtangeln erübrigt sich das, da weniger Köder und so weiter zum Einsatz kommen.

Ich wollte wenig „Gedöns“ mitnehmen und mich intensiv mit dem stundenlangen feuern und leiern großer Gummis beschäftigen. Dazu brauchte ich eine stabile und leichte Kombo. Die Rutenwahl fiel spontan auf die Shimano Technium STEC90XH in 2,74m. Eine sehr leichte Rute mit einem hammerharten Rückgrat, die obendrein ein echtes Weitwurfmonster ist.

Bei der Auswahl der Rolle war die Entscheidung einfach. Die Stunde meiner neuen Shimano Sustain 4000FI schlug. Schliesslich genau ihr Einsatzgebiet im leicht salzigen Bodden, wenn mit dicken Hechtdamen gerechnet werden muß.

Die Technium STEC90XH in Verbindung mit der Sustain 4000FI waren am Ende die optimale Wahl. Im Verlauf der Woche angelte ich fast auschliesslich mit dieser Kombo und hatte nie das Verlangen zu wechseln.

Unsere Taktik ging auf. Wir angelten fortan ausschliesslich nachts. Es gab zwar im Vergleich zum Tag viel weniger Bisse aber wenn es einschlug, dann war es oft ein stattliches Exemplar.

 

Zwischen den Hechten waren auch die Zander rege unterwegs. Bereits bei den sehr heftigen Bissen war sofort klar, wer sich den Köder einverleibt hatte.

 

Und zwischendurch? Da ließen es sich die Barsche nicht nehmen neben der Futterkonkurenz nach Beute zu suchen. Deren Bisse waren denen der Zander ähnlich.

Nacht für Nacht ging das so. Die Fluchten der Hechte und Zander waren deutlich heftiger als bei Tagesfängen. Vielleicht stehen sie bei nächtlichen Beutezügen stärker unter Adrenalin. Wie dem auch sei, die Sustain 4000FI machte durchweg einen super Job. Das oft gepriesene Bremssystem funktioniert perfekt. Gerade im Drill mit Großfischen zeigt sich deutlich wo die Qualitäten liegen. Das herunterreißen der Schnur von der Spule erfolgt absolut ruckfrei. Da hakt nichts selbst bei starker Belastung. Wichtig, weil dies mitunter der Moment des Schnurbruchs ist. Mit minimalem Drehen an der Stellschraube ist die Bremskraft fein dosierbar. Zudem ist sie mit ihren schlanken 280gr ein Leichtgewicht und ermüdungsfreiem angeln somit dienlich.

 

 

Die beschriebene Resistenz gegen Salzwasser und das wasserdichte Bremssystem kann ich nach dem Wocheneinsatz nur bestätigen. Alles trocken, funktionell und korrosionsfrei.

Bei Hannes schlug es auch derbe ein. Einige „Pbs“ fielen bei ihm im laufe der Nächte. So sehen glückliche Angler aus:

 

Keine Regel ohne Ausnahme. Ja ja, sorry, ich hatte mir vorgenommen nur Jigs zu leiern. Bis auf die letzte Nacht, da musste ich mit den Vorsätzen brechen. Nach den ganzen Hechten war mir der Sinn nach einem großen Abschlußzander. Der wurde dann sauber und fein gedropshottet.

In dem Fall mit der neuen Shimano Sustain Casting CSUSAX63M und einem Wurfgewicht von 14 – 35gr in Verbindung der mit der Shimano Curado 71XG. Eine tolle ausgwogene Baitcastkombo die sicher mit großen Gegnern fertig wird.

In diesem Sinne, falls es tagsüber einmal nicht optimal läuft und man die Möglichkeit hat auf die Nacht auszuweichen, dann macht das. Es kann sich lohnen.

Euer Eric

Lesath DX im Bodden-Light-Hecht-Test

Einem Staffelstab gleich habe ich gestern Veits Lesath DX weitergereicht an einen Hechtspezialisten. Namentlich an Matze Fuhrmann, bei dem ich jetzt zwei Tage war, um mit ihm und Fisch&Fang-Chefredakteur Henning Stühring Barsche zu fangen. (Es kam Stoff für ein schönes Video und eine coole Foto-Love-Story mit gestreiften Boddenbarschladies raus.)

Vorgestern auf dem Bodden. Schwäne soweit das Auge reicht.

Matze hat am zweiten Tag fast ausschließlich die Lesatz gefischt. Mit großen Cranks. Die Hechtfrequenz war einigermaßen niedrig. Wir hatten ca. 7 oder 8 Stück. Dafür umso mehr Barsche. Zielfischangeln vom Feinsten.

Insofern gibt’s jetzt nicht superviele Hechtbilder. Aber einen angedeuteten Sprung, einmal krummer Stock und einen Hechtstemmer habe ich schon für euch. Den Rest seht ihr dann irgendwann in der Fisch&Fang.

 

Weiterhin eine schöne Oktoberwoche wünscht

Johannes

Nachspielzeit aufm Bodden

Als Mathias und ich am Sonntag so beieinandersaßen und das letzte Bierchen im Kreise der Stachelritterfreunde genossen, haben wir uns über den Startschuss am nächsten Morgen unterhalten. Wann würde der denn fallen? Und vor allem: Wo würden wir fischen? Sollen wir echt den Ostseebarsch suchen? Zu zweit? 5 Ohrenpaare um uns rum wurden größer. „Also ich hab morgen frei!“, kommt von Alex aus München. „Ob wir morgen früh oder erst am Nachmittag nach Schwaben fahren, ist doch eigentlich egal.“, sagt Karlheinz aus Karlsruhe. „Ich wäre dabei!“ „Ich auch!“ Ich sowieso!“ Und so waren wir am Montag dann nicht zu zweit unterwegs, sondern zu fünft. In zwei Booten.

Schön. Sehr schön. Fast schon zu schön.

Im direkten Bootsvergleich scheint das Team Boddenhunter etwas besser abgeschnitten zu haben.

Karlheinz mit schönem Hecht.

Alex mit dickem Barsch.

Und Lars mit einem Zetti.

Da strahlen die Sonne, Kalle und Lars um die Wette.

Bei uns ging’s super los. Mathias Fuhrmann hatte gleich einen Ü40er dran, den aber vorm Keschern verloren, weil wir das nicht so richtig gut koordiniert haben. Dann kam bei mir ein ganz guter Fisch.

Da freut er sich doch mal wieder.

Und dann kamen noch ein paar kleinere Racker und dann Schwimmkraut. Wir also weiter. (Ach ja. Wir sind nicht auf die Ostsee. War uns zu lasch.) Und dann ein Biss. Hängt. Komischer Drill. Also ein Barsch ist das nicht. Zu schwer. Aber ein Hecht zieht doch ganz anders. Und dann? Brassen-PB? Glatte 60 hatte ich jedenfalls noch nicht so oft.

Die hat einen richtigen Biss gemacht. Auch die Brassen fahren sich jetzt die kleinen Heringe rein.

Sebastian hat noch eine ähnlich große Brasse gefangen. Die war aber nicht so schön und wurde nicht fotografiert. Fotografiert haben wir aber Hecht-Matzes Barsch.

Barschfreunde unter sich.

Mathias F. war voll dabei an diesem Tag. Er hat wohl am meisten gefangen. Die meisten großen Fische jedenfalls.

Drei Hechte und einen…

… Zander. Alles an der 21-Gramm Expride (MH). Macht Laune. Das sieht man, denke ich.

Das war ein schöner Abschluss des Stachelritter-Cups 2017.

Einen fischiges Wochenende wünscht

Johannes

Stachelritter-Cup beim Team Bodden-Angeln

Jedes Jahr veranstaltet das Team Boddenangeln mit Unterstützung von Shimano in der letzten Augustwoche den Stachelritter-Cup. Die Veranstaltung geht über 3 Tage. Die 18 Teilnehmer werden auf 6 Boote aufgeteilt, auf denen jeweils ein Kapitän steht. 5 Kapitäne sind ein Guide vom Team Bodden-Angeln. Ein Mietboot fahre ich. Und auch wenn ich nicht über die Platzkenntnis wie die Bodden-Angler verfüge, lassen sich die Menschen ganz gern von mir über den Bodden kutschieren. Die Barschfreunde müssen eigentlich gar nichts mitbringen – außer Stahlvorfächern und Fluorocarbon, weil Shimano immer ein großzügiges Köderpaket stellt, das Mathias Fuhrmann und ich „mit viel Liebe“ konfektioniere und jedes Boot mit Ruten und Rollen ausstatten.

Das diesjährige Starterpaket – eine Mischung aus Hard- und Softbaits plus Flitz-Jigs.

Auch diese wählen wir mit Bedacht aus. Es handelt sich um Barschgerät, mit dem man aber eben auch einen Hecht drillen können muss. Letztere Eigenschaft ist nicht ganz unwichtig. Denn Hechte gibt’s immer reichlich als Beifang. So auch in diesem Jahr. Da hatten die Techniums und Nascis ganz schön was zu tun.

Heiko mit einem Hecht auf den Starterpaket-Kombo aus Flitzjig und SoRun-Gummi (STORM).

Was Heiko kann, kann Timo auch. Wieder ein schöner Hecht auf den Set-GuFi.

Sandro hat hechttechnisch voll zugeschlagen.

Hechtmagnet Matze – wo der aufschlägt, gibt’s Zahnschmerzen.

Markus mit schönem Hecht bei Ententeich. das muss am Samstagmorgen gewesen sein.

Der Zielfisch ist aber nun einmal der Barsch. Von denen wurden wir an manchen Spots teilweise überrannt. Schöne Durchschnittsgrößen.

Waldemar lag die Besatzung am Samstag zu Füßen. Keiner fängt die Barsche schneller als er. Sein Rekord: 21 Würfe – 21 Barsche. Muss man erst mal nachmachen…

Prächtige Barsche, hinter denen man sich einigermaßen gut verstecken kann.

Barsch am STORM-Flitz-Jig mit Spike-Tail.

Sandro kann nicht nur Hecht, sondern auch 40er-Barsch!

Und zwar gleich zweimal.

Augsburg kann auch Barsch…

… und zwar bei Wind und spiegelglatter See.

Sonne im Gesicht. Prachtbarsch in der Hand. So muss es sein beim Stachelritter-Cup.

Jörg mit Sturmbarsch. War echt ganz schön windig größtenteils.

Der Vaddi hat auch mitgemacht. Die großen Fische haben diesmal aber die anderen erwischt. Es sei ihnen gegönnt.

Die besten Fische waren 47 und 46 Zentimeter lang.

War das der 47er von Timo? Den 46er von Sebastian hab ich nicht auf Bild. So viele Boote udn Fotografen – da geht schon mal das eine oder andere Bild unter…

Ihr seht schon – es hat gebissen, dass es kracht. davon zeugen auch diese Bilder hier:

Alex und Lars mit Doppelbarsch.

Matze und Sebastian mit besserem Doppelbarsch.

Karlheinz und Hecht-Matze mit Barschhecht.

Wir (Matze Fuhrmann, das Team Bodden-Angeln, Shimano und ich) bedanken uns bei allen Teilnehmern…

… und freuen uns schon auf den Stachelrittercup 2018!

Johannes

Stachelrittercup 2016: Barsch satt…

… und ordentliche Hechte obendrauf! Mann, hatten wir ein Wetterglück diesmal. 2 1/2 Tage lang konnten die 18 Teilnehmer und ihre Stachelritter-Kapitäne unter Idealbedingungen fischen. Sonne, moderate Winde, kaum Krautgang – Idealbedingungen also. Und Barsch war auch ordentlich am Start im Kubitzer, Rassower und Schaproder Bodden. Meine Arme haben am Montagabend (ich bin aus Regenerationsgründen nicht gleich am Sonntag zurückgefahren) im Halbschlaf jedenfalls noch 3 mal gezuckt, weil ich vo Barschbiss geträumt habe. Das passiert mir nur, wenn’s richtig gerappelt hat in der Barschbude. Zwar konnten während des Events „nur“ acht 40er gelandet werden (die größten Barsche waren 46 und 44 Zentimeter lang). Dafür haben wir aber ohne Ende 30er bis 35er gefangen. Und die machen ja auch schon richtig Spaß. Bzw. rummsen die auch ordentlich rein in die Ruten.

Auf „meinem“ Boot hat’s fast so gut aufgehört wie es angefangen hat. Mit dem dritten Wurf am ersten Tag hatte Jörg einen 41er.

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Traumwetter -Traumbarsch.

 

Mit dem letzten Wurf am dritten Tag konnte Achim nochmal einen schönen 37er dingfest machen.

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Traumbarsch – Traumwetter.

 

Auf den anderen Booten sah es ähnlich aus. Bisse bis der Arzt kommt – natürlich unterbrochen von Suchphasen und Beisspausen.

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Schwäbisch-Bayrische Barschbande mit Triple.

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Matthias mit Zetti.

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Jaja. Wer Zetti wollte, bekam auch welche. Für die musste man aber weit fahren und konnte weniger angeln.

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Von der Sorte gab’s viele.

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Es hat geklingelt. Auf Wobbler, Blech oder Gummi.

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Blasser Boddenbarsch vor riesiger Wasserfläche.

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Uwe mit Durchschnittsbarsch.

 

Viel Lob gan’s fürs Köderpaket.

Perfekt ausgerüstet für einen ordentliche Bodden-Barsch-Sause.

Perfekt ausgerüstet für einen ordentliche Bodden-Barsch-Sause.

Kein Wunder. Es wurde ja ordentlich auf Max Rap, Rippin Rap, Makan und Co. gefangen.

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Jürgen mit Max rap Fat Shad-Barsch.

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Der Jakcke nach zu schließen, ging der Rippin-Rap-Barsch hier auf Achims Konto.

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Im Flachwasser brachte der Rippin Rap in Firetiger und Rot mit die besten Barsche.

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Rippin Rapper in Action: Achim mit dem größten Barsch.

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Volley genommen. Guter Barsch auf Max Rap Fat Mnnow in FSS.

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Der Max Rap kann auch Hecht. Sandro auch.

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Auf den gelben Makan von Storm kam auch viel Barsch und Hecht.

Noch ein Makan Barsch-Bomber. Wars der 44er von Achim?

Noch ein Makan Barsch-Bomber. Wars der 44er von Achim? Sieht fast so aus.

 

Neben den Barschen haben uns auch schöne Hechte die Ruten krumm gezogen.

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Stradic: KRUMM.

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Zodias: KRUMM.

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Zodias: BISSCHEN KRUMM.

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Yasei Player: RICHTIG KRUMM.

Die Krönung war Edwins Meterzweiundzwanzig.

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Boddengranate. Da müssen gleich zwei Mann ran.

Ein paar Metertiere gab’s obendrauf und dazu noch 90er, 80er und kleinere Boddenkrokos.

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Die schwäbischen Bayern haben voll zugeschlagen. Ein Traumhecht.

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Motoröl bringt nicht nur Barsch!

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Der kam auf einen ganz kleinen Jig-Spinner beim Driften.

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Vorne wird präsentiert, hinten gedrillt. So muss es laufen.

 

Die beste Barschstrecke hat übrigens Achim gefangen. Er hatte den 46er und auch den 44er und dazu halt noch den 37er im letzten Wurf. Das macht eine Gesamtlänge von 127 cm und einen Top-Barsch-Schnitt von 42,3 cm. Klasse gefischt! Petri, Achim!

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Granten-Bezwinger Achim mal unscharf…

War wirklich toll mit euch allen!!! Es geht nix über eine gute Zeit mit guten Leuten auf dem Wasser.

gruppenbild

Hier die ganze Barschbande auf einem Bild. Gar nicht so einfach – sind ja doch ein paar kapitale Typen dabei 😀

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern. War super lustig! Vielen Dank auch an die Guides Christian, Rocco, Johannes und Uwe für die vielen guten Tipps. Vielen Dank auch an Maritta, die das Ganze perfekt eingetaktet hat. Super Organisationsleistung wie immer!!! Ich spreche da auch im Namen von Matze F., dem Bodden-Baron, der das ganze Stachelritter-Ding ins Leben gerufen hat.

Ich freu mich schon aufs nächste Mal!

Johannes

Bodden – die Zweite

Wenn man erst einmal mit dem Boddenvirus infiziert ist, hat man es echt schwer. So auch letzte Woche. Mein Kumpel Janik  kam mit der Idee um die Ecke, mit dem eigenen Boot nach Rügen zu düsen und dort zwei Tage den Boddenhechten nach zu stellen. Da kann man als „Infizierter“ einfach nicht nein sagen. Also in Windeseile alles zügig organisieren und packen, um Freitagabend nach der Arbeit in Richtung Insel abzudüsen.

Was uns erwartete? Allerfeinstes Sonnenanbeter- und Badewetter. Der große Planet schien den ganzen Tag nonstop. Prima. Nur eben nicht optimal zum angeln. War aber auch egal. Wir machten das Beste daraus. Genossen das Wetter. Fingen auch so einige Fische. Meine neue Kombo in Form der  Yasei Spinning Pike in 2,5m Länge und einem Wurfgewicht von 40gr bis 120gr und der Shimano Stradic Hagane 4000 XG FK, war natürlich mit an Bord. Mit ihrer Hilfe und großen Gummis konnte ich einige gute Hechte fangen. Nur halt nicht DEN Hecht.

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Mein Kumpel Janik langte allerdings richtig hin und schraubte an diesem Wochenende seinen Hecht PB ordentlich nach oben. Glückwunsch zum Boddenmeter! Toller Fisch, der einen klasse Drill hinlegte und selbst am Kescher noch für Dramatik sorgte. Das bleibt lange in Erinnerung.

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Heute habe ich einen Tipp in Sachen Schnur für Euch. Wenn ihr auf der Suche nach einer neuen Geflochtenen seid, dann schaut euch die Sufix Performance Pro 8 an. Ich fische auf der oben genannten Rolle die Variante Low- Vis Grün in einer Stärke von 0,21mm und einer Tragkraft von 17,5 kg. Diese Schnur ist super soft und man kann mit ihrer Hilfe sehr weit werfen. Der Grund dafür: die extrem feine Bindung der einzelnen Fasern.  Auf einen Zoll Schnur sind das sage und schreibe 28 Stück. Enorm. Insgesamt bildet dies eine feine und sehr glatte Oberfläche. Eben genau das, was eine gute Schnur für weite Würfe mitbringen muss.

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Absolut überzeugend, wie ich finde.

Die tollen Impressionen, die man zu sehen bekommt, sind oft beeindruckend und genau das richtige um einen schönen Angeltag ausklingen zu lassen.

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Hier ein kurzes Video zur Sufix:

 

Euer Eric

Spontaner Tag auf dem Bodden

Vor Kurzem stand ein Tagestrip zum Kubitzer Bodden auf dem Plan. Mit an Bord war meine neue Hechtrute. Die Yasei Spinning Pike in 2,5m Länge und einem Wurfgewicht von 40gr bis 120gr. Abgerundet habe ich die Kombo mit der Shimano Stradic Hagane 4000 XG FK. Das Kürzel XG steht für Extra High Gear. Heißt im Klartext: große Getriebeübersetzung. Genau das richtige wenn man pro Kurbelumdrehung mehr Schnur einholen möchte. Auf der Spule befindet sich die Sufix Performance Pro8 mit einem Durchmesser von 0,21mm. Eine sehr geschmeidige Schnur mit hervorragenden Wurfeigenschaften. Leider kann man nach nur einem Angeltag noch keine detaillierten Testberichte liefern. Im Laufe der Saison kommt also mehr über diese interessante Kombo. Ihr dürft gespannt sein.

Der Wetterbericht hielt, was er im Vorfeld versprach. Jede Menge böiger Wind aus wechselnden Richtungen im Mix mit Sonne und Regen. Einige schöne Hechte konnten wir dem Kubitzer entlocken. Wobei sich die Morgenstunden im Flachwasser am effektivsten erwiesen.

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Ein Köder entpuppte sich hier als besonders fängig. Sicher weil er perfekt die umherziehenden Heringe imitiert. Der Storm Gigant Tail Seeker Shad in der Farbe Joker Poke. Eine angenehm weiche Gummimischung mit richtig viel Glitzerpartikel und als „I-Tüpfelchen“ hat er noch einen Rasselkörper integriert. Die Hechte fanden ihn interessant.

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Den sollte eigentlich jeder Boddenangler auf dem Plan haben. Bis die Tage!

Euer Eric

Rapala MaxRap Fat Minnow

Das Max vorm Rap steht für maximale Funktionalität und Premium-Komponenten wie das lasergravierte Schuppen-Muster oder den Max Cast Mechanismus.

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Der MaxRap Fat Minnow ist ein Twitchbait für große Fische. Er hat sich zum Beispiel bei den Stachelritter Cups am Bodden als Dickbarsch-Garant etabliert.

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Durch den patentierter MaxCast-Mechanismus fliegt das Teil zielgenau und extrem weit. Die speziell geformte Tauchschaufel führt ihn schnell auf seine Arbeitstiefe (2,4 bis 3 m) hinunter. Das bleibt er auch bis zum Schluss. Am Ende des Wurfes – also vor unseren Füßen – holt man den Köder fast vertikal nach oben, weil ihn  die Schaufel konsequent nach unten drückt. Heftige „Tail Kicking Action“ beim schnellen Einkurbeln. Aber auch sehr effektiv, wenn man ihn langsam twitcht. Langsam aufsteigend beim Spinstop – fast suspendend.

Hier der obligartorische MaxRap Fat Minnow-Clip aus den USA:

Herausragende Farben sind für mich die Farbodes FSS (Flake Silver Steel) und FAYU (Flake Ayu).

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MaxRap Fat Minnow-Features:

  • 9 cm / 13 Gramm
  • Lauftiefe: 2,4 bis 3 m
  • Aerodynamisches Profil für optimiertes Flugverhalten
  • Ausbalanciert mit Tungsten-Kugeln für erhöhte Wurfgenauigkeit
  • Ausgestattet mit dem patentierten Max Cast Mechanismus
  • Laser-graviertes Schuppenmuster unter dem Schutzmantel
  • Entwickelt für eine schnelle Präsentation
  • Langsam aufsteigend beim Spinnstop
  • Tiefliegende Premium 3D Holographic Eyes
  • Premium VMC Needle Sharp In-Line Haken
  • Hand-Tuned und Tank-Tested

Dialuna XR S906M: auch top zum Zandern

Mein Kollege Johannes hat ja neulich schon mal einen Blog rausgehauen, in dem er sich äußerst positiv über die Dialuna 806ML geäußert hat. Er hat sie in Spanien getestet und euch zum leichten Zander- und Barsch-Jiggen empfohlen. Ich fische ja das schwerere Modell. Und diese rute drängt sich erst recht als Zanderpeitsche auf. Mit einem Wurfgewicht von 42 Gramm sollte der straffe Stock ein bisschen schwerere Jigs und größere Gummis meistern als die ML (max Wurfgewicht: 28 Gramm).  Wenn ihr die Rute mal in der Hand haltet, werdet ihr verstehen, dass ich sie gleich zum Beginn der Bodden-Zander-Saison getestet habe. Das habe ich in meinem kleinen Mefo-Dialuna-Bericht ja auch angekündigt.

Dialuna M Zander-Praxistest

Ich habe mit einem 14 cm Gummifisch und 17g Bleikopf operiert. Die Wurfweiten sind auch mit Gummifischen enorm und das Rückgrat reicht um einen kräftigen Anhieb zu setzen. Meiner Meinung nach ist die Dialuna in Stillgewässern durchaus vom Ufer aus auf Zander einsetzbar. Jeder noch so zaghafte Anbiss wird zuverlässig übertragen und man spürt sauber den Grundkontakt.

Dialuna_XR_S906M_Zander

Fazit: Das macht Spaß!

Robert Balkow
Team Bodden-Angeln
GetAwayTours

 

Es ist Mai – Rügen ruft zum Watangeln!

Für viele ist der Mai der Monat, in welchem man endlich wieder seine Raubfischangeln aus dem Keller holen kann. So ist doch ziemlich einheitlich in den meisten Bundesländern nun die Raubfischschonzeit definitiv vorbei.

Mit ein paar Kumpels zusammen ist es für uns schon eine Tradition, Anfang Mai nach Rügen zu fahren, um hier die Raubfischsaison zu eröffnen. Früher ging es für mich hier ausschließlich vom Boot aus auf die Hechtjagd. Grundsätzlich auch keine schlechte Idee. Dennoch hat mich in den letzten Jahren mehr und mehr die Faszination Watangeln auf Hecht gepackt. Weiterlesen