Zodias 270 MH 5 – 18gr – „DIE Alleskönnerin“

Sicher denkt Ihr jetzt: och schon wieder ein Blog über diese Rute. Klar, meine Kollegen Johannes und Robert berichteten bereits über die Zodias. Aber sie ist in meinen Augen ein echtes Sahnestück im Shimano Rutenwald und darüber muss ich einfach und kurz was tippen.

Die Bezeichnungen „Alleskönnerin“ oder „Allrounder“, sind oftmals eine Gratwanderung in Bezug auf die tatsächlichen Verwendungsmöglichkeiten. In meinem kurzen Anglerleben hatte ich schon einige Ruten am Wasser, die als ebensolche beschrieben wurden. Kurzum. Nur wenige verdienten dieses Prädikat. Die Zodias 270 MH 5 – 18gr ist eben diese „Allrounderin“.

In den vergangenen Monaten schleppte ich diese Rute bei nahezu jedem Angeltrip mit an das Wasser. Ob an der Ostsee auf Plattfisch.

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Zum abendlichen Streetfishing an der Berliner Spree.

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Beim mittelschweren Angeln auf dicke Barsche.

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Oder zur Mission Zander auf Bodden oder heimischer Kiesgrube.

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Wenn sich die Gelegenheit ergab, wurde sie eingesetzt. Ohne Kompromisse. Dabei hatte ich stets ein sicheres Gefühl. Die Bissausbeute aufgrund ihrer schnellen Aktion ist optimal. Präzises werfen in allen Lagen und Situationen problemlos möglich. Ein optimierter starker Blank für harte Fluchten. Die Zodias ist ein Leichtgewicht für langes ermüdungsfreies Angeln. Sie ist für Hard- und Softbaits gleichermaßen geeignet. Meine favorisierten Einsatzgebiete sind das Jiggen mit Gummigrößen bis 12,5cm und Bleigewichten bis zirka 20gr. Gerne auch zum Leiern und Twitchen von Wobblern. Kompromisslos und zuverlässig bedient diese Rute ein breites Spektrum. Gut, wenn man zum Beispiel nicht mehrere Kombos an das Wasser schleppen möchte.

Die perfekt zur Zodias passende Rolle habe ich nun auch gefunden. Anfänglich angelte ich an ihr die Shimano Stradic Ci4+ FA. Anschließend kam die Shimano Rarenium Ci4+ FB zum Einsatz. Beide angelten sich top. Seit kurzem ist nun die neu Shimano Stradic CiA+ 2500 FB am Start. Für mich die optimale Ergänzung für die Zodias. Die neue Stradic ist ein Leichtgewicht und genau sowas muss auch an eine leichte straffe Rute. Für mich die perfekte Symbiose.

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Wer auf der Suche nach einer waschechten Allroundrute ist, sollte sich die Zodias 270 MH 5 – 18gr ansehen und wenn möglich, beim Shimano Händler die neue Stradic CiA+ 2500 FB dranschrauben und auf sich wirken lassen.

Euer Eric

Fireblood Zander

Hallo Leute,

endlich ist es soweit – auch ich konnte meine erste Firebloodrute einweihen. Da ich überwiegend auf  Zander  vom aus Boot fische, habe ich mich für 2 verschiedene Modelle in 2,40m entschieden. Die Firebloods sind einfach unglaublich und haben meine Erwartungen auch bei Weitem übertroffen. Die Modelle, die ich fische, haben ein Wurfgewicht von 10-35 Gr. und von 30-80 Gr. Die leichtere Rute bevorzuge ich zum Zanderangeln im Stillwasser (Naturseen). Da ich an  meinen Gewässern meistens Jigköpfe bis max. 15 Gr. benutzte und Gummifische in einer Länge von  max. 12cm, reicht ein Wurfgewicht von 35 Gr. völlig aus. Obwohl dieses Modell sehr feinfühlig ist, verfügt sie trotzdem über ausreichend Rückgrat, um einen Zanderbiss schnell zu parieren. Wie Jochen schon geschrieben hat: bei dieser Rute besteht absolute Suchtgefahr.

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Ein Fireblood-Special ist die flammenförmige Aussparung am Griff: Sie liegt perfekt in der Hand und man hat den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

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Zum zweiten Modell werde ich demnächst was schreiben.

Bis bald.

Ci4+ macht Shimano-Rollen noch leichter und härter!

Die Shimano-Fans schätzen an den Ruten und Rollen, dass die Shimano-Ingenieure viel Energie dafür aufwenden, die Rollentechnologie voran zu bringen. Ein Ergebnis dieser Ingenieurkunst ist das Quick Response Concept: Leichte Rollen mit einem geringen Ankurbelwiderstand und einem seidenweichen Lauf verbessern die Bisserkennung und sorgen für ein ermüdungsfreies Angeln.

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Das Kernelement dieser Rollen ist Ci4+. Dieses Material wird beim Bau der Gehäuse und Rotoren eingesetzt. Es ist 2,5 mal härter als Ci4 und ermöglicht den Bau von Rollen mit äußerst geringen Toleranzen sowie die Herstellung von feinmechanischen Innenteilen. Zudem spart man mit Ci4+ ca. 25 Prozent Gewicht ein.

Ein Beispiel für dieses Concept ist die Stradic Ci4+. Da könnt ihr euch mal einen kleinen Videoclip anschauen.

Viel Spaß damit!

Euer Dori

Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

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Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

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Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

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Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

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Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

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Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

 

 

Was bedeutet eigentlich dieses „Ci4+“ in der Rollenbezeichnung?

Die Artikelbezeichung der Spinnrollenmodellen Vanquish F, Rarenium Ci4+ FB, Stradic Ci4+ FA, Aero Ci4+ FA und AR-C Aero Ci4+sowie der Chronarch Ci4+ (Baitcaster) eint der Begriff „Ci4+“. Was ist das eigentlich? Im Katalog steht dazu: „Ci4+ ist die Weiterentwicklung des revolutionären Materials Ci4. Es ist 2,5 mal härter als Ci4 und ermöglicht so den Bau von Rollen mit äußerst geringen Toleranzen sowie die Herstellung von feinmechnischen Innenteilen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks.“

Hört sich gut an. Aber allein weil es sich gut anhört, gehen die Stradic Ci4+ FA und die Rarenium  Ci4+ FB nicht wie geschnitten Brot über den Ladentisch. Neben den tollen Laufeigentschaften überzeugen die Ci4+ Rollen die Angler auch mit ihrem geringen Gewicht. So wiegt eine 1000er Rarenium Ci4+ FB gerade einmal 170 Gramm, eine 1000er Stradic Ci4+ FA sogar nur 164 Gramm.

Hier die Gewichte beider Modelle nach Größe:

1000er Rarenium Ci4+ FB: 170 Gr. / 1000er Stradic Ci4+ FA: 164 Gr. (1000er AML: 170 Gr.)
2500er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 2500er Stradic Ci4+ FA: 195 Gr.
3000er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 3000er Stradic Ci4+ FA: 198 Gr.
4000er Rarenium Ci4+ FB: 240 Gr. / 4000er Stradic Ci4+ FA: 255 Gr.

Das harte Material sorgt nicht nur für Präzision, sondern auch für einen besseren bzw. direkteren Kontakt zum Köder und hat somit auch Auswirkungen auf die Angelei an sich. Ci4+ ist ein wesentlicher Bestandteil des „Quick Response Concepts“: Leichte Rollen mit einem geringen Ankurbelwiderstand und einem seidenweichen Lauf verbessern die Bisserkennung und sorgen für ein ermüdungsfreies Angeln.

In Verbindung mit einer leichten Barschrute ist so eine Ci4+Rolle ein Gedicht. Dass die Rarenium noch ein bisschen überarbeitet wurde, hat sich ja sicher schon rumgesprochen. Ich fand schon, dass der Vorgänger der jetzigen Rarenium Ci4+ FB richtig gut ausgesehen hat an meinen weißen Stradic-Ruten.

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Der neue Look ist aber noch ein bisschen eleganter:

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Vor allen Dingen aber fühlen sich diese Rollen echt toll an. Und was die alten Rareniums und die Stradic Ci4+ angeht, kann  ich sagen: Auch nach einem Jahr im Dauereinsatz und vielen Salzwasser-Exkursionen drehen die Teile noch wie am ersten Tag.

Die perfekte UL-Gummi-Barsch-Kombo

Seit ich aus Holland zurück bin, muss ich mich mit einem „Notbesteck“ durch den Barschherbst kämpfen. Um die 80 Euro fürs Sperrgepäck zu sparen, habe ich mein mit den meisten meiner Lieblingsruten vollgestopftes Rutentransportrohr bei Dustin in Düsseldorf gelassen, um es von einem Logistikunternehmen abholen zu lassen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Dustins Praktikantin Eva gemacht, die dem Mann vom Paketdienst das mit Shimanoaufklebern dekorierte Abflussrohr verweigert hat. Eine Woche lang habe ich mich Tag für Tag drüber gewundert, dass mir niemand meine Ruten bringt. Bis mich Dustin gestern darüber benachrichtigt hat, dass das Rohr noch in der Abstellkammer seiner Firma steht. Konnte Eva aber auch nicht wissen. Es sei ihr also verziehen.

War auch nicht schlimm, weil ja noch ein paar Ruten in meinem Waffenschrank stehen. Die wurden jetzt ein bisschen intensiver gefischt, was ihnen erstens nicht schadet und mir zweitens evtl. sogar zu ein paar guten Barschen verholfen hat, die ich sonst nicht gefangen hätte. Denn zur Zeit läuft‘s recht gut auf UL-Jigs, die man am besten am allerfeinsten Geschirr anbietet.

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Bei fast jedem Barschbild wird mir klar, warum ich diese Fische so gern mag. Herrliche Farben.

Die einzelnen Komponenten habe ich hier schon mehrfach gepostet. Weil bei meiner UL-Taftec-Kombo aber jedes Rädchen so schön ins nächste greift, stelle ich heute mal das komplette Setup vor.

 

Rute: Expride 262 UL-S, Länge: 6‘ und 2‘‘ (1,88m), Gewicht: 90 g, WG: 2 – 6 g, Besonderheit: Taftec-Spitze (Solid Tip)

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Expride 262UL-S

 

Rolle: Stradic Ci4+, Größe: 1000, Gewicht: 164 g, Schnureinzug: 75 cm pro Kurbelumdrehung

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Die Stradic Ci4+ ist nicht nur leicht, sondern auch schnell. Und kurbelt sich erste Sahne. Wirklich ein seidenweicher Lauf.

 

Schnur: Sufix Nanobraid, Stärke: 0,06 mm, Tragkraft: 3,3 kg

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer...

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer…

 

Leader: Aspire Fluorocarbon, Stärke 0,20 mm, Tragkraft: 2,59 kg

Die neuen Spulen sind ein Traum - in allen Stärken.

Die neuen Spulen sind ein Traum – in allen Stärken.

Die Vorteile dieser Konfiguration: Durch die Taftec-Spitze, die nicht nur den Fischen beim Biss keinen Widerstand entgegensetzt, sondern auch die Spannungsspitze beim Anhieb wegnimmt, kann man sehr fein fischen. Dank des hohen Schnrueinzugs kurbelt man sich mit der 1000er Stradic nicht den Arm aus. Mit ihrem niedrigen Gewicht passt sie natürlich sehr gut zu der sehr leichten Rute. Die 6er Nanobraid ist extrem dünn. Dadurch kann man mit weniger Gewicht angeln und hat dennoch einen erstklassigen Kontakt zum Köder. Das Aspire FC steckt Muschelkontakte sehr gut weg (hohe Abriebfestigkeit) und ist auf einer extrem praktischen Spule aufgewickelt. Dadurch habe ich keinen überflüssigen Verschleiß.

Und was ganz wichtig ist: Barschdrills machen an der Kombo extrem viel Spaß!

Rute krumm. Der Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Rute krumm. Der Solid Tip-Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Also: Merci an Eva! Hast Du gut gemacht! Und viel Spaß weiterhin bei TBM!

Endlich habe ich auch einen Rapfen gefangen..

Schon lange wollte ich einmal einen Rapfen oder Schied (so heißt der kampfstarke XXL-Süßwasserhering bei uns in Bayern) fangen. Aber weil diese Fischart in den Gewässern in meiner Nähe ganz fehlt oder nur in geringen Stückzahlen vorkommt, blieb mir bislang ein Erfolgserlebnis verwehrt. Ehrlich gesagt habe ich auch noch nie gezielt auf diese Fischart geangelt. Mit Glück alleine wollte es bis jetzt also noch nicht so recht klappen und so machte ich mich mit der Mission Rapfen und perfekt auf den Zielfisch ausgelegtem Gerät auf den Weg zur Donau.

Nachdem wir uns die Angelkarten besorgt hatten, machten wir uns auf den Weg zum ersten Spot. Leider konnten wir dort nichts fangen und so zogen wir weiter zum nächsten Platz. Da ich so gut wie das ganze Jahr über vom Boot aus fische, macht es mir besonderes viel Spass den Räubern vom Ufer aus nachzustellen.

Auf dem Weg zum nächsten Spot kamen uns zwei befreundete Angler entgegen, die uns noch einige Tipps mit auf den Weg gaben, wie man seine Chancen auf einen Schied verbessert. So gewappnet, machten wir unsere ersten Würfe und beobachteten die Wasseroberfläche. Man konnte immer wieder Fische sehen, die an der Oberfläche raubten, vermutlich Rapfen aber noch ausserhalb unserer Wurfweite.

Als dann in Wurfdistanz von mir wieder ein Rapfen raubte, konnte ich meinen  Wobbler punktgenau platzieren. Ein kurzer Ruck, Stop, wieder ein kurzer Ruck und wieder Stop und zack da war er. Ich wei? auf Rapfen führt man normal den Köder super schnell, ich weiß auch nicht warum ich den Köder trotzdem getwitcht habe, vermutlich habe ich diese Führungsweise beim Hechtfischen schon so verinnerlicht, dass ich nicht mehr davon los komme. Sei es wie es sei, vermutlich habe ich den einzigen dummen Rapfen in der Donau gefangen, den es gab. Aber es war mein erster Rapfen und ich war total begeistert.

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Mein Gerät:

DIALUNA  S906ML Spinning
EXSENCE Ci4+
POWER PRO Super8Slick 0,19mm

Start in die Zandersaison mit der Biomaster S81MH

Hallo Leute, endlich, seit dem 01.06. die Schonzeit für Zander vorbei. Da ich fast sechs Monate nicht mehr auf Zander gefischt hatte, konnte ich es kaum erwarten, wieder die berühmten „Zandertocks“ in der Rute zu spüren. Letzte Woche war es wieder soweit. Ich fuhr mit meinem Kumpel Ali los, um in der Uckermark endlich wieder ein paar Zander zu überlisten. Das Wetter spielte uns voll in die Karten. Sonne pur und so gut wie kein Wind. Da der See, den wir befischten, nicht ganz so klein war, machte es das Angeln viel leichter. Im letzten Jahr hatten wir im Juni nicht so ein Glück mit dem Wetter, so das dass die Fangerfolge dementsprechend aussahen. Aber diesmal kam alles anders. Wenn man vom Boot aus fischt, ist man normalerweise lange auf der Suche nach den Zandern und verbringt wirklich viel Zeit mit der Beobachtung des Echolotes, bevor es losgeht.

So hatte der Tag auch angefangen. Nur war der Unterschied zu den letzten Malen, dass wir den ersten Spot, den wir anfuhren, gar nicht wechseln mussten. Wir befischten ein kleines Plateau welches in 4 Meter Wassertiefe lag. Dort fingen wir in den letzten Jahren immer wieder mal ein paar Zander und Barsche. Aber was an diesem Tag los war, war wirklich der Wahnsinn ! Wir standen sprichwörtlich im Fisch und hatten in Minutentakt Bisse. Wir fingen viele Zander und Barsche im Wechsel.

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Ali fischte auch mit einer Biomaster/Rarenium-Kombo.

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Meine neue JDM Polbrille

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Nicht zu hell und auch nicht zu dunkel. Die perfekte Brille für alle Situationen.

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Eine optisch sehr gelungene Brille. Ihr findet sie im neuen JDM Katalog.

Jetzt wieder zu den Fischen.

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Das war der größte Zander des Tages.

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Wir auf dem Bildern zu sehen haben Ali und ich beide mit ner Biomaster S81MH gefischt.

Hier noch ein paar Daten zur unseren Gerät.

Rute : Biomaster in 2,46 Wurfgewicht 15 – 50 Gr.

Rolle: Rarenium 4000.

Schnur: Power Pro 0,13 mm in Weiss und Gelb.

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,34 mm.

 

 

Wo „PERCH“ drauf steht, ist Barsch und Forelle drin!

In der vergangenen Woche bekam ich die Yasei Spinning Perch White (1,9m / WG: 3 – 15 Gramm). Schon als ich sie zum ersten Mal in die Hand nahm war klar, dass ich mit ihr so schnell wie möglich ans Wasser muss.

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Mein erster Eindruck

Mir fiel sofort das extrem geringe Gewicht der Rute auf. Mit einer 1000er Rarenium (auf der sitzt Power Pro in 0,08mm) bestückt, lag sie dann auch sehr gut ausbalanciert in der Hand.

Die Rutenspitze ist sehr flexibel und absolut sensibel. Zur optischen Bisserkennung und Verfolgung der Köderaktion ist die weiße Markierung unter dem Spitzenring, ein hilfreiches Gimmick.

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Auffällig ist auch die hochwertige Beringung mit den 7 Fuji Alconite K-Type Ringen. Die Schnur saust gefühlt fast ungebremst durch sie hindurch.

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Die Yasei Spinning Perch White ist ein Produkt der Biofibre Technologie. Diese ermöglichte es, den Blank der Rute so zu gestalten, dass der Blank nach der sensiblen Spitze an Straffheit gewinnt.

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Einer mag sie, einer nicht. Ich bin ein Freund der Hakenöse. Die Öse an der Yasei ist rund und ausreichend groß. Dadurch ist ein schnelles und fummelfreies Einhängen von Haken und Snaps möglich.

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Der hausgemachte Shimano Rollenhalter ist schlank und liegt gut in der Hand. Auch zaghafteste Zupfer von Minibarschen auf weite Distanz, wurden durch die Rute und den Rollenhalter, zuverlässig bis ins Handgelenk übertragen.

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„Back to the Roots“, so wurde an der Yasei Spinning Perch im Griffbereich auf EVA-Material verzichtet und stattdessen reichlich Power Kork verarbeitet. Mir gefällt das sehr gut und die Haptik kann man als griffig und angenehm samtig bezeichnen.


Wurfeigenschaften

Wenn es um die Wurfweite geht, spielen der sensible Spitzenbereich, die Alconite K-Type Beringung und der optimiert straffe Blank eine wichtige Rolle. Die Rute lädt sich nämlich perfekt auf und man kommt auch mit Ködern ab 3 Gramm auf beachtliche Weiten. Gerade im Ultralight-Bereich ist das für mich ein durchaus wichtiges Kriterium.

Einschätzung

Für mich gehört die Yasei eindeutig in den Ultralight Bereich. Das angegebene Wurfgewicht hat im unteren und oberen Bereich für mich aber noch Spielraum. Fest steht schon jetzt: sie ist eine verlässliche Rute zum Angeln auf Barsch und Forelle. Durch den stabilen Biofibre-Blank kommt sie bestimmt auch mit großen Fischen zurecht. Aber die wollten beim ersten Ausflug noch nicht beißen.

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Leider kann ich heute noch nichts zu den Drilleigenschaften oder über das mögliche Köder- und Gewichtsspektrum berichten. Die Barsche wollten an dem Angeltag einfach nicht so recht beißen. Von nun an begleitet mich die Yasei Spinning Perch White aber bei meinen nächsten Barsch- oder Forellentrips und ich werde Euch sicher bald ein paar Bilder mit Biegekurven und Fischen zeigen können.

Bis dahin!

Euer Eric

Dialuna S806ML – die vielleicht leichteste Zander-Peitsche der Welt…

Die Dialuna-Ruten sind eigentlich zum Wolfsbarschangeln entwickelt worden. In Japan zählt der schlanke und kampfstarke Seabass zu den beliebtesten Zielfischen überhaupt. Um ihn zu befischen, setzen die Angler auf lange Ruten mit einer Spitzenaktion und viel Rückgrad. Da sich solche Ruten auch zum Rapfen- und Mefoangeln eignen, hat Shimano beschlossen, einige Modelle der Dialuna-Serie zu uns rüberzuholen. Als ich diese Ruten bei der Produktvorstellung zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich aber auch gleich ans leichte Uferangeln auf Zander und vor allem auch an die Boddenangelei auf Barsch, wo ich oft große Flächen mit Jigs zwischen 10 und 25 Gramm absuchen muss. Dazu sollten diese Ruten doch ein geniales Werkzeug sein. In meinem Spanienurlaub konnte ich das jetzt testen.

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Während der Sturmtage am Embalse de Mequinenza habe ich mich sehr darüber gefreut, dass ich die Dialuna S 806 ML dabei hatte. Nicht nur weil ich mit ihr vom Boot trotz Gegen- oder Seitenwind weit werfen konnte.

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Sondern auch weil ich mit ihr eine perfekte Rute zum Uferangeln am Start hatte, mit der ich auch leichte Köder weit in die oft recht seichten Buchten schleudern konnte. Ich fischte sie mit Jigs von 5 bis 30 Gramm und fing schöne Barsche und die für diesen Stausee typischen Zander…

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… aber auch einen Karpfen, bei dem die Rute ein bisschen zeigen konnte, was sie abkann bzw. auch wie sie sich unter Belastung verhält. Man sieht hier schön die Spitzenaktion und das Rückgrad, das auch so einen kleinen Wildkarpfenbullen schnell platt macht.

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Der Dialuna-Blank

Die Dialunas haben eine ausgeprägte Spitzenaktion und dann kommt enorm viel Rückgrad. So nehmen sie beim Biss erst einmal Druck von der Sehne und erleichtern den Fischen auch das Einsaugen. Das bedeutet aber nicht, dass man es mit einer weichen Spitze zu tun hat. Die Dialuna S806ML steht wie eine Eins. Der auf Weitwürfe ausgelegte Blank ist Schnellkraft pur. Und jetzt der Knaller: Obwohl hier alles auf Power für die Fights mit extrem kampfstarken Fischen ausgelegt ist, wiegt die Dialuna S806ML bei einer Länge von 2,60 m nur 133 Gramm!

Katalogtext (das andere Modell aus dem Text heißt S900ML, hat das gleich Wurfgewicht, ist aber ein bisschen länger):

Die ultimativen Allrounder. In Längen von 2,59 m und 2,74 m sind diese beiden Ruten die perfekten Begleiter für Spinnangeltrips an die Küste, an Flussmündungen, an breite Ströme oder Seen. Mit einem Wurfgewicht von 6 – 28 Gramm meistern diese beiden Dialunas eine breite Köderrange und bieten eine Sensibilität und Schnellkraft, die man sonst nur bei deutlich kostenintensiveren Ruten findet. Wenn wir also über die reine Performance sprechen, spielen die Dialunas ganz weit vorne in der ersten Liga mit.

Ergänzung: Das Wurfgewicht kann man voll ausfischen. Die S806ML hat auf jeden Fall die Power, um 20 Gramm-Jigs plus Zandergummi zu beschleunigen. Wie gesagt – ich habe sie mit Jigs bis 30 Gramm gefischt.

Die passende Rolle

Wenn ich eine 2,60 m lange Zanderrute mit einer Rolle ausstatte, denke ich nicht lange nach und nehme eine 4000er. In diesem Fall habe ich eine 4000 Stradic Ci4+ gewählt, die die Rute ausbalancieren sollte. Nach dem ersten Ausflug stand für mich fest: Da muss ich noch einmal ran. Dieses Leichtgewicht unter den Weitwurfruten schreit nach einer leichten 2500er. Ich habe das Wehklagen der Rute erhört und umgeschraubt. Und tatsächlich: Mit einer 2500er Stadic Ci4+ fischt sie sich noch viel angenehmer.

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Für alle Freunde des Vorgreifens, ist der schlanke Rutengriff lang genug, um von der kompletten Rutenhand umfasst zu werden. Er ist ergonomisch gestaltet und liegt extrem gut in der Hand. Das ist nicht nur zum Durchleiern von Mefo-, Rapfen- oder Wolfsbarschködern komfortabel, sondern auch beim Zanderangeln von Vorteil, weil man so mehr Kraft in den Anhieb bekommt.

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