Traumstart am Forellenbach

Am Samstag war Saisonauftakt am Brandenburger Truttenbach. Allerdings hatte der Hannes keine Zeit. Denn im Angelverein wurden die Boote zu Wasser gelassen. Einer der besten Termine im Jahr. Nicht nur weil er das nahende Ende der Barsch- und Hechtschonzeit ankündigt. Da wird dann auch immer ein Bier getrunken und angegrillt. Wobei ich kurz vor der Fleischausgabe abgehauen bin. Ich hatte noch einen zweiten Termin: Der fand auf meiner Couch statt. Abstiegskampf. Mein VfB musste in Augsburg ran. 1:0 verloren. Ein Gruselkick vom Feinsten. Der Finger war immer am Zapper. Nur schwer war’s zu ertragen, was die Roten da auf den Platz gezaubert haben. Sieht verdammt nach Relegation aus. Aber was interessiert euch das? So viele VfB-Fans wird’s hier nicht geben.

Nun ja. Ein bisschen was hat das Fußballspiel dann doch mit diesem Blog zu tun. Schließlich galt es, der emotionalen Schieflage entgegenzusteuern. Was ist da funktionaler als ein Spaziergang mit der Trutten-Flitsche? Und so sah ich mich am Sonntag zwischen 7 und 9 gezwungen, mein Forellentackle zusammenzusuchen, Spinner abzurüsten auf Einzel- und Doppelhaken, die Wobbler von einem Haken zu befreien etc. Schnur wollte ich auch noch umspulen. Aber erstmal ins Internet rein und das Wetter checken. Hmmmmm. Leichter Regen von jetzt bis mittags. Und dann auch noch Sonntag. An diesem zweiten Tag der Truttensaison sind bestimmt schon 150 Mann den Bach entlang gestiefelt. Mit Spinnern, Gummis und allem, was die Köderkisten hergeben. Und eigentlich wolltest Du doch Dir doch auch den Rücken freiarbeiten für nächste Woche, Alter!

Also die Truttenpläne ad acta gelegt, die entsprechenden Dokumente in Word aufgemacht und wieder Buchstaben und Zahlen in die Maschine geklopft. Dann ruft Jochen an. Die verkürzte Version eines 15-Minuten-Telefonats: „Wollte mich mal melden. War gestern Forellenangeln. Hatte nur 2. War aber erst nachmittgas da und habe gehört, dass morgens 50 Mann am Start waren. Es soll nicht mal mehr Parkplätze gegeben haben. Kein Wunder, dass da nix gebissen hat. Heute wird’s ähnlich sein. Habe trotzdem Bock. Kommste mit?“ „Ja. Klar. Wann?“ Um 15 Uhr waren wir am Bach, der eigentlich mehr ein Kanal ist.

Vorher habe ich mir noch kurz eine Frage beantwortet, die mich letzte Woche schon beschäftigt hat, die aber eigentlich keine Frage war: Baitcaster- oder Spinning-Gear? Ich habe so ne neue Aldebaran. Die hat noch keinen Wobbler geschmissen, geschweige denn einen Fisch gedrillt. Mit Schnur war sie schon bespult. Allerdings mit feiner Nanobraid. (Sieht nach 8er aus.) Und ich angel doch so gern mit Mono auf Forelle. Aber ich wollte auch sehen, wie leicht ich mit der Rolle und der Expride BFS werfen kann. Also das dünne Geflecht drauf lassen. Die Rute ist ja jetzt auch kein Besenstil.

Am Wasser angekommen die nächste Frage: Spinner, Gummi oder Wobbler? Klare Ansage: Countdown. Die ersten Würfe noch mit dem 7 cm-Modell. Das ging so gut, dass ich ein paar Würfe auf den 5er runtergegangen bin. Und dann Strecke machen. Immer schön stromauf werfen. Diagonal. Und nach 120 Metern war die Latte auf einmal krumm. Ein heftiger Drill. Kescher ausfahren. Einnetzen. Bingo!

trutte-countdown

Schrullig. Uraltes Konzept. Aber halt immer noch ein Bringer. Der 5 cm-Countdown in Gold-Schwarz mit dietelgetuntem Endeinzelhaken.

 

Nach dem Vermessen stand fest: Bachtrutten-Rekord mit 51 Zentimetern! Sensationell.

Ich angle seit 3 Jahren im Schnitt 10 Tage auf Forelle. So ein schöner Fisch war mir bis dato nicht vergönnt. Ein Auftakt nach Maß...

Ein Auftakt nach Maß: Ich angle seit 3 Jahren im Schnitt 10 Tage auf Forelle. So ein schöner Fisch war mir bis dato nicht vergönnt. Perfekt.

 

Ich hatte eigentlich mit Nachläufern, Anschiebern und Fehlbissen gerechnet. Aber nicht mit so einem Fisch. Schließlich bekommen die Forellen an den ersten Tagen der Saison richtig auf die Mütze. Naja. Das sollte dann ja auch so kommen. Einen Fisch fing ich noch. Dann war Sense.

alde-trutte

Macht sich echt gut am Bach. Schon cool, wenn man nicht umklappen muss und der Köder mit dem Auftreffen direkt losläuft…

 

Ein paar hatte ich noch kurz dran. Ansonsten durfte ich mich über schöne Würfe freuen, frische Luft und sogar ein paar Sonnenstrahlen.

Es hätte schlechter losgehen können. Dementsprechend motiviert bin ich für die nächsten Ausflüge. Jetzt aber schnell das Dokument wechseln. Die Arbeit ruft…

Bis die Tage!

Johannes

Sustain SSUS19728

Hallo Leute,

Heute möchte ich euch meine Allround Rute vorstellen, die ich vom Boot oder zum Urbanen- Fischen benutzte.

Die Sustain (SSUS19728) mit einer Länge von 1,90 m und einem Wurfgewicht von 7-28 Gr.

Überall dort, wo es nicht auf die Distanz ankommt, deckt ihr mit dieser Rute so ziemlich alles mit ab was man zum leichten Spinnangeln benötigt.

Ob vom Angeln mit dem Jig oder zum Wobbeln, die Sustain ist ein wahrer Traum. Mit einem Gewicht von nur 110 Gr. ist sie ein absolutes Leichtgewicht. Der Blank ist sehr dünn und Kräftig und dennoch ist die Sustain sehr feinfühlig um auch mit leichteren Jigs oder Wobblern zu Fischen. Sogar zum Angeln auf Zander mit leichten Gummis und kleinen Wobblern benutze ich sie sehr gerne. Als optimal würde ich jigs ab 5 Gramm und Wobbler zwischen 6cm und 10cm bezeichnen. Obwohl der Blank hart ist, federt die feinfühlige Rutenspitze auch wunderbar Fluchten von kleineren Fischen ab. Die Bissübertragung ist einfach nur der Wahnsinn. Die Bisse machen süchtig.

Auffällig ist auch die kleine Beringung mit den 7 Fuji Alconite K-Type Ringen. Die Schnur saust gefühlt fast ungebremst durch die eng angelegten Ringe. Dadurch erzielt man genauere und weitere Würfe.

Hier ein paar Detailbilder:

g6666

grtgt

kleine und eng anliegende Fuji-K-Type-Ringe

ggzzz

Die Teilung der Rute ist am Griff.

ukkiki

Eine Aluminium Abschlusskappe.

CSUS21721_0001Geliefert wird die Rute in einem Neoprenfutteral.

CSUS21721_0004

gtgrtttt

An der Sustain machen auch kleine Barsche Spass.

Insgesamt sind 8 Spinnruten und eine Castingrute verfügbar. Alle mit einem leichtem und dünnen HPC200-Blank.

Schaut euch mal bei eurem Händler um, da wird bestimmt eine passende dabei sein.

 

Bis bald.

Scatter Rap Countdown 5 cm PEL

Samstag, 12.9.2015. 16 Uhr. Raubtierfütterung: Shimano gibt dem Raubfischteam einen Schwung neuer Köder aus. Nacheinander darf sich jeder einen Köder aussuchen. Ich bin an Position 2 und heilfroh, dass sich die 1 (Tino Fullhouse) in der ersten Runde einen BX Minnow in 7 cm ausgesucht hat. Den hätte ich zwar auch gern (wäre meine zweite Wahl gewesen). Viel wichtiger für mich war es aber, den einen Scatter Rap Countdown in der neuen Farbe PEL und der neuen Größe 5 cm zu ergattern. Bingo!

PEL

Ich bin Countdown-Fan. Der 5 cm Coundown in S hat mir schon so viele gute Fische beschert, dass sich der schrullige Köder in meiner Barschwobbler-Top 5 festgesetzt hat. Und jetzt mit Scatter Lip und im lebensechten Barschdesign? Klar muss der zu mir!

Hier ein Video, in dem man den Unterschied zwischen Scatter Rap Countdown und klassischem Countdown erklärt bekommt:


Und natürlich muss ich den direkt austesten. Also rauf aufs Boot und ab an den Kanal. Erster Eindruck: Der normale Countdown macht mehr Druck. Dafür bricht der Scatter Countdown schön zur Seite aus, wenn man ihn beschleunigt. Die Köderführung ist also klar: Einigermaßen zügig führen und dann immer wieder beschleunigen, um nach ein paar Kurbelumdrehungen zur Ausgangsgeschwindigkeit zurückzukehren.

Das hat gut geklappt!

DCIM100GOPRO

Das war der erste 5 cm Scatter Countdown PEL-Barsch.

DCIM100GOPRO

Die Bisse kommen hammerhart.

DCIM100GOPRO

Meine Kombi: Poison Adrena UL (bis 6 Gramm), 1000er Rarenium, 6er Nanobraid (Sufix) und 20er Aspire FC.

DCIM100GOPRO

Abhaken. Weiterkurbeln!

Ich habe immer mal wieder den 5er Klassiker in S geworfen und gestern eindeutig besser auf den Scatter Rap PEL gefangen. Das kann am Beutespektrum gelegen haben. Oder aber am Lauf. Oder daran, dass ich gestern voll auf das Ding eingeschossen war nach einer Stunde fischen.

Jedenfalls hat der Köder einen Fan mehr und ich bin total happy, dass jetzt viel mehr Köder aus dem Rapala-Programm zu uns nach Europa rüberkommen. Da sind noch mehr Perlen zu entdecken. Es gibt also viel zu tun, angeln wir’s an!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Scatter Rappen und allem anderen, was ihr auf dem Wasser macht!

 

Johannes

Krautfische

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Bernd in der Uckermark unterwegs. Da die Zander sich in den letzten Tagen irgendwie quer stellen, sollte es diesmal auf Hechte und Barsche gehen. Als ich das letzte Mal an diesem See war konnten wir eigentlich im ganzen See verteilt überall Fische überlisten. So war es auch gestern, nur das diesmal die Fische mitten im Kraut standen. Das machte die Suche nach den Fischen auch sehr einfach. Da es gestern nahezu windstill war, konnten wir die Krautfelder auch ohne Echolot ausfindig machen. Die Köder warfen wir einfach mitten ins Kraut, und um nicht jedem Wurf kraut am Haken zu haben, führten wir die Köder sehr Oberflächen nah. Trotz einer Tiefe von fast drei Metern, störte es die Fische gar nicht das wir direkt über den Kraut fischten. Wenn man solche Krautfelder ein Weile ausgiebig befischt, findet man in der Regel auch schnell ein paar Lücken in denen man den Köder eine Etage tiefer führen kann. Meistens gab es an solchen Löchern auch sofort Hechtkontakte.

IMG_1388

Bernd mit dem ersten Barsch des Tages.

IMG_1396

Es gab leider nur halbstarke Hechte, dafür aber viele.

IMG_1389Als Köder verwendeten wir so genannte Stickbaits.

IMG_1407

Storm Fluttersticks in 10 cm.

IMG_1408

Storm So- Run sinking Pencils in 8cm und der Air Ogre von Northcraft in 6cm.

IMG_1409

Rapala Countdowns in 7 cm.

Als Gerät verwendete ich :

Rute: Speedmaster 2,40 CX WG. 7-28 Gr.

Rolle : Stradic FJ 3000.

Schnur: 0,13 mm Power Pro 8 Slick in Gelb.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Klassisch wobbeln mit dem Farbcode S

Gestern stand ich mit Jochen auf dem Boot. Als ich den Original Floater in der Farbe S montierte, hatte der Havelexperte Zweifel, dass S in seinem Hausgewässer funzt. Nicht wirklich lange, denn ich fing gleich ein paar ganz gute Barsche. Zumindest meine größten am gestrigen Tag.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

 

Die Farbe S (Silver) gibt’s bei vielen Balsamodellen, z.B. bei denen hier:

Original Jointed

Original Jointed

Shad Rap Shallow

Shad Rap Shallow

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Countdown

Scatter Rap Countdown

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 9 cm

Original Floater in 9 cm

Für mich sind der Countdown und der Original Floater in S DIE Klassiker unter den Klassikern. Dass ich S so gerne fische, liegt aber nicht nur am kultigen Vintage-Faktor, sondern daran, dass dieser einfache Farbcode (weißer Bauch, Silberflanke und dunkler Rücken) einfach richtig gut fängt.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

 

Müsst ihr mal probieren! Viel Spaß damit (und natürlich auch ohne)…

Johannes

Countdown Barsche

Hallo Leute,

Da ich den letzten Wochen so viel auf Zander geangelt habe, wollte ich gestern mit meinem Kumpel Ali einen neuen See ausprobieren. Obwohl es in diesem See auch einen guten Zanderbestand gab, sollte diesmal der Zielfisch der Barsch sein. Da dieser See eine sehr unterschiedliche Unterwasserstruktur hat, war die Suche nach den Fischen ziemlich Zeitaufwendig. Mit insgesamt fünf Unterwasserbergen und unzähligen Sandbänken und Krautfeldern kann es schon mal eine Weile dauern bis man den ersten Fischkontakt hat. Außerdem hat man grade wenn man neue Gewässer befischt oft das Gefühl alles falsch zu machen wenn man nicht gleich ein paar Fische fängt. Wenn man dann noch die ganze Zeit aufs Echolot starrt und keinen Fisch findet, fängt man schnell an zu verzweifeln. Zum Glück war an diesem Gewässer das Befahren mit dem Verbrennungsmotor erlaubt. Dadurch konnten wir wirklich viele unterschiedliche Stellen ausprobieren. Wir versuchten es zuerst an den Bergen und Sandbänken, doch leider vergebens. An Stellen die tiefer als 2,50m waren bekamen wir nicht einen einzigen Biss. Die erfolgsversprechenden Stellen waren große Krautfelder. Da diese an diesem See extrem groß waren, stellten wir uns immer mitten rein und warfen in kleine Lücken zwischen dem Kraut. Zu Beginn versuchten wir es zuerst mit kleinen Gummifischen am Jigkopf, doch das war nicht wirklich die Lösung. Am besten fingen wir mit kleinen sinkenden Wobblern. Mit einem Jig konnten wir die Krautlücken nicht lange genug aus fischen. Die Jigs waren einfach zu schnell wieder am Boden. Nahmen wir leichtere Jjigs mussten wir uns zu nahe an die Krautlücken ran stellen. Das mochten die Barsch überhaupt nicht.

Rapala  X- Rap Coundowns in 5cm und 7cm waren perfekt. Der Köder schwimmt mit einer stark rollenden Aktion und  flattert während der Absinkphase. Genau das macht den Countdown so erfolgreich.

7

X-Style Finish mit holographischen 3D Augen.

Die Coundowns gibts in 12 Farben und 2 Größen. Der 5cm Countdown wiegt 4g und der 7cm soger 10g.

1

2

3

5

Speedmaster meets Technium. Ein super Barsch- Kombo.

4Auch wenn wir es nur auf Barsche abgesehen hatten. Die Zander konnten den kleinen Countdowns auch nicht wiederstehen.

6

Ihr solltet euch die Coundowns mal anschauen! Ich möchte sie nich mehr missen. Es gibt kaum einen Wobbler mit den man so aufreizend verschiedene Wasserschichten absuchen kann !

 

Danke fürs Vorbeischauen !

Sommerbarsche

Hallo Leute,

gerade im Hochsommer gestaltet sich das Barschangeln äußerst schwierig. Erstens hat man mit den äußeren Bedingungen wie Sonne und Hitze zu kämpfen und zweitens mit der Fischsuche. Gerade der Barsch ist ein äußerst aktiver und umtriebiger Geselle. Er ist immer in kleinen Gruppen (je nach Größe der Fische) auf der Suche nach der nächsten Beute. Das Hauptproblem ist, dass sich im Sommer die Kleinfische ziemlich Oberflächen nah aufhalten, was das ganze nicht gerade erleichtert. Im Winter sind die Barsche am Grund des Gewässers, und somit relativ leicht mit Gummifischen am Jig zu befischen. Aber im Sommer sind, wie schon erwähnt, die ersten 2 bis 3 Meter unter der Wasseroberfläche die Strikezone. Um  diesen Bereich optimal zu befischen, bevorzuge ich sinkende Wobbler und Spinner. Um möglichst schnell und viel Wasserfläche abzusuchen, sollten die Köder nicht zu klein und zu leicht gewählt werden. Bei leichteren Ködern bleibt leider die Wurfweite auf der Strecke. Gerade  an sehr goßen und tiefen Seen wie z.B. die Müritz oder dem Edersee braucht man sonst ewig, um ein bisschen Strecke zurück zu legen.

Das sind meine Favoriten !!

IMG_1124

Von links nach rechts: Der Rapala Countdown  in 7 cm. Er wiegt 10g. und hat eine flatterternde Aktion während der Absinkphase . Das gleiche gilt auch für den AIR Ogre von Northcraft(Bildmitte). Der Air Ogre ist 7cm und Wiegt sensationelle 14,5 g. Der Dritte im Bunde ist der Storm So-Run Sinking Pencil in 8cm. Er wiegt 18 gr. und ist somit sehr schnell sinkend. Er hat einen relativ ruhigen Lauf mit einen gelegentlichen Ausbrechen zur Seite. Er läßt sich auch super während Absinkphase Twitchen, dadurch Blitzt er sehr verführerisch mit seinen Flanken.

Zu guter letzt die Vibrax – Spinner von Blue Fox.

IMG_1125

Ich bevorzuge die Größe 3 in 8 g.

Als Gerät dafür verwende ich eine Speedmaster BX in 2,40m mit einem Wurfgewicht  von 10 – 30 Gr. Eine 3000 er Technium passt super dazu.

IMG_1126IMG_1095IMG_1092Probiert die Köder einfach mal aus, Ihr werdet überrascht sein wieviele Barsche sich oft im Mittelwasser befinden.

Bis bald.

 

 

 

Truttenjagd Part I

Hallo Leute,

morgen ist ja schon der erste Mai und somit die Schonzeit in Berlin für Barsch und Hecht vorbei. Wie ich aber schon in meinem letzten Blog erwähnt habe, ist seit dem 16 April die Bachforellensaison in Brandenburg eröffnet. Johannes und ich waren auch schon ziemlich erfolgreich und deswegen bleiben wir den Forellen auch noch ein paar Tage auf den Fersen. In diesem Jahr haben wir im Gegensatz zum letzten Jahr viele neue Salmoniedenstrecken ausprobiert. Da man an vielen Forellenbächen wirklich sehr viel laufen muss und das auf teilweise extrem unzugänglichen Pfäden, ist es wichtig, dass man nicht zu viel mit sich rumschleppt.

IMG_0618

Kescher, Rucksack und meine Stradic- Kombo.

IMG_0528

Hier riecht es doch förmlich nach Fisch.

Die erste Stecke, die wir in diesem Jahr befischten, war gleich ein Vollteffer. Schon im ersten Wurf war Rute die Rute krumm.

IMG_0529IMG_0530IMG_0531IMG_0537Um so weiter wir den Bachverlauf folgten, um so weniger Fischkontakte hatten wir.

IMG_0563IMG_0571

IMG_0625Dafür wurden die Forellen aber größer!

IMG_0606IMG_0605Und das waren die Erfolgsköder.

1. Blue Fox Vibrax Gr.3: mit ihm haben wir gefischt, wenn man eine freie Wurfbahn hatte oder relativ viel Wasserfläche schnell abgesucht werden musste.

2. Rapala Orginal Floater in 5 cm : mit ihm haben wir Stellen befischt, welche man schlecht anwerfen konnte oder wenn überhängende Äste im Weg waren. Dadurch dass er schwimmt, haben wir ihn einfach mit der Strömung abtreiben lassen. Wenn er den vermeintlichen Spot erreicht hatte, musste er nur langsam wieder eingeholt werden.

3: Rapala Coundown in 5cm. : er war optimal, wenn mal eine Etage tiefer gefischt werden musste. Mit seinen flatternden Absinkbewegungen konnten wir mit ihm so manche Forelle aus ihrem Gumpen locken.

IMG_0630

IMG_0591

Meine Stradic Truttenflitsche.

 

 

Saisonauftakt am Bach

Am 16 April endet die Schonzeit in Brandenburg für die Bachforellen. Da in Berlin alle Räuber noch mindestens bis zum 01.05.2015 geschont sind, widme ich den April ganz der Jagd auf die Rotgetupften. Mitte April sind Wassertemperaturen in der Regel noch so niedrig, dass Insekten und Larven noch Mangelwahre am Bach sind. Gerade deswegen ist die Jagd auf die Forellen zur Beginn der Saison mit Wobblern und Spinnern besonders erfolgsversprechend. Mit steigenden Wassertemperaturen kommt dann aber auch bei mir die Fliegenrute zum Einsatz. Wenn ich mit Wobbler und Spinner auf Salmoniden fische, werden von mir die Drillinge durch Einzelhaken ersetzt. Das hat viele Vorteile :

 

  1. Vermindertes Hängerrisiko
  2. Untermaßige Fische können unversehrter zurückgesetzt werden.
  3. Das Watangeln ist in Brandenburger Gewässer nicht gestattet, so dass alle Fische gekeschert werden müssen. Und Drillinge im Keschernetz machen sich bekanntermaßen auch nicht so gut.

 

IMG_0490

Sprengringe, Einzelhaken und Sprengringzange.

Ganz wichtig bei der Umrüstung auf Einzelhaken ist, dass man verschieden Hakengrößen verwendet. Wird der Bauchhaken zu groß gewählt kann es sein, dass er sich im Wurf über die Tauchschaufel legt oder sich mit dem hinteren Haken verheddert. Bei Köder mit einer länge von 5cm bis ca. 8cm haben sich die Größen 8, 6 und 4 am besten bewährt.

IMG_0523

Quartett im Forellendesign.

Von links nach rechts.

Rapala Countdown in 5 cm

Rapala Orginal Floater 5cm

Rapala Ultra Light Minnow in 6cm

Rapala Orginal Floater in 7 cm.

IMG_0524

und ein Quartett für die nicht Kannibalen

Beim Umrüsten der Spinner muss man den Drilling zuerst durch einen neuen Sprengring ersetzen. Dazu muss der Drilling mit einer Zange abgeknipst werden.

IMG_0495

IMG_0525

Blue Fox Quintett

Zur Aufbewahrung  eignet sich die flache Plano Box super.

IMG_0006

IMG_0499

Nachdem die Köder scharfgemacht wurden, bekommen meine Rollen auch ein kleines Upgrade.

IMG_0514

Sufix Nanobraid meets Aspire Fluocarbon als Vorfach

Für die Forellenpirsch unabdingbar sind auch Polarisationsbrillen!

IMG_0496

Purist (Gelbe Gläser) und Aspire Polbrille.

Gelbe Glässer eignen sich super für trübe Tage und schattige Stellen.

Und zum Transport noch ein kleiner Rucksack und dann kanns losgehen!

IMG_0516Zum Gerät komme ich dann im nächsten Blog. Übermorgen geht die Saison ja schon los.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

Trutten-Raps

Wenn man durch den Rapala-Katalog geht, stößt man auf fast jeder Seite auf einen Wobbler im Forellen-Design. Das Trutten-Dekor ist so interessant, weil sich die Großforellen zu einem guten Teil von ihrem Nachwuchs ernähren.

Rapala trägt dieser Tatsache mit mehreren Forellen-Farbcodes Rechnung:

TR (Brown Trout)

BXJM_TR

RT (Rainbow Trout)

ULM_RT

GJTR (Gold Juvenile Trout)

F_GJTR

BJRT (Balsa Juvenile Rainbow Trout)

CD_BJRT

Und jetzt arbeiten wir uns mal durch den Katalog. Auf Seite 3 geht‘s los.

 

Scatter Rap Minnow

Ein 11 cm langer Minnow. Floater. Dank Scatter Lip bricht er beim Einkurbeln unregelmäßig aus. Für meinen Zweck ein bisschen groß. Sicher ein guter Schleppwobbler. Gewicht: 6 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,7 m. Erhältlich in TR.

SCRM11_TR

Scatter Rap Countdown

Die Modifikation des Countdown mit der geschwungenen Tauchschaufel, die diesen Wobbler ausbrechen lässt. Größe 7 cm. Gewicht: 7 Gramm. Tauchtiefe variabel. Beim Durchkurbeln ca. 1,5 bis 2,5 m. Erhältlich in RT und RT.

SCRCD07_TR

SCRCD07_RT

BX Jointed Shad

Zweiteiliger Realo-Wobbler. 7 Gramm leicht, 6 cm klein. Bucklig. Gewicht: 7 Gramm. Flachläufer: 1,2 bis 1,8 m. Erhältlich in RT und TR.

BXJSD_TR BXJSD_RT

BX Jointed Minnow

Der schlanke zweigeteilte BX Minnow ist 3 cm länger als der kleine Shad. Gewicht: 8 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,4 m. Erhältlich in TR und RT.

BXJM_TR BXJM_RT

BX Minnow

Mit einer Länge von 10 cm imitiert der BX Minnow eine heranwachsende Forelle. Gewicht: 12 Gramm. Tauchtiefe: 0,7 bis 1,5 m. Erhältlich in TR. BXM_TR

X-Rap

Ein schöner schlanker Twitchbait, den es in vier verschiedenen Größen gibt. Nämlich in 4 cm (Gewicht: 2 Gramm), 6 cm (Gewicht: 4 Gramm), 8 cm (Gewicht: 7 Gramm) und 10 cm (Gewicht: 13 Gramm). Für den Trutten-Spezi sind sicher die 6 cm- und die 8 cm-Version am interessantesten. Tauchtiefe: 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR.

XR_TR

X-Rap Countdown

Die moderne Version des Countdown mit dem realistischen X-Rap-Finish ist einer meiner Lieblingswobbler geworden. Es gibt zwei Größen: 5 cm (Gewicht: 4 Gramm) und 7 cm (Gewicht: 10 Gramm). Erhältlich in TR und RT. Auch das design Muddler gehört in den Forellenbach.

XRCD_TR XRCD_RT XRCD_MD

Original Floater

Der Klassiker unter den Klassikern. Die schrullige Balsa-Fangmaschine ist auch nach einer gefühlten Amtszeit von einem halben Jahrhundert nicht aus dem Programm wegzudenken. Im Gegenteil. Jetzt gibt’s mit dem 13 cm langen Floater sogar eine neue Version. Die Größen: 3 cm (Gewicht: 2 Gramm), 5 cm (Gewicht: 3 Gramm), 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 5 Gramm), 11 cm (Gewicht: 6 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 7 Gramm). Am Bach kann man sicher mit dem 5er und dem 7er am meisten anfangen. Tauchtiefe jeweils 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR, RT und GJTR.

F_TR F_RT F_GJTR F_BJRT

Countdown

Ganz weit vorn in meinen Wobbler-Charts. Ist ein bisschen schwerer als der Floater und fliegt ein bisschen weiter. Sinkt. Und fängt. Die Größen: 2,5 cm (Gewicht: 2,7 Gramm). 3 cm (Gewicht: 4 Gramm), 5 cm (Gewicht: 5 Gramm), 7 cm (Gewicht: 8 Gramm), 9 cm (Gewicht: 12 Gramm) und 11 cm (Gewicht: 16 Gramm). Lauftiefe: Variabel. Man kann ihn ja fallen lassen und tief führen. Gegen die Strömung beim Durchkurbeln läuft der 5 cm lange Countdown ca. 0,8 bis 1,8 m tief. Erhältlich in TR, RT, GJTR und BJRT.

CD_RT CD_GJTR CD_BJRT CD_TR

Jointed

Der Jointed ist ebenfalls ein Klassiker. Den zweiteiligen Floater gibt’s in den Größen 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 7 Gramm), 11 cm (Gewicht: 9 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 18 Gramm). Lauftiefe des 7 cm-Modells: 1 bis 1,8 m. Erhältlich in TR und RT.

J_TR J_RT

Ultra Light Minnow

Ein schlanker Kleinwobbler mit Minischaufel. Zwei Größen: 4 cm (Gewicht 3 Gramm) und 6 cm (Gewicht 4 Gramm). Extremer Flachläufer: 0,5 bis max. 1 m. Langsam sinkend. Erhältlich in RT und TR.

ULM_TR ULM_RT

Ein paar von diesen Modellen warten sehnsüchtig drauf, dass ich sie am Donnerstag mal wieder in den bach schmeiße:

rapala-trutten