Crankbaiten auf sardische Schwarzbarsche

Hi Leude. Ich bin zurück aus Sardinien. Da war ich nicht das letzte Mal. Definitiv. Warum? Seht ihr schon in dieser Woche auf Youtube (BATV) und Shimnao haut auch noch ein Video raus, in dem ich meinen Hagane-Spirit (#confidence) erklären darf. Während meines Trips habe ich so ziemlich alles gefischt, was Bass bringen kann: Swimbait, Spinnerbait, Texas-Rig, Rubber-Jig, Twitchbait, Crankbait usw. Es hat nicht wirklich supertoll gebissen. Am ersten Tag (Samstag) hatte ich gerade mal 2 Bass und ein paar Aussteiger und Fehlbisse – ok, da war ich der dritte Mann im Boot und war beim Abdriften der Felswände derjenige, der seinen Köder durch doppelt abgefischtes Terrain ziehen durfte. Schlecht für die Statistik. War mir aber egal. Es sollten ja noch mehr Angeltage folgen. Gipfeln würde alles im Hagane-Dreh (Dienstag).

Während wir für BATV richtig krass abgerubbert haben (vor allem Dustin – ich hatte eine miserable Bissverwertung und muss im November deshalb zur Strafe ins Rubber-Bootcamp nach Spanien), hat das beim Shimano-Dreh nicht wirklich gut funktioniert. Zwar hatte ich gleich mit dem 2. Wurf einen schönen Bass, aber dann lief es zäh. Und wenn ich ehrlich bin: #confidence zeichnet mich wirklich aus. Ich bin immer zuversichtlich, dass was geht und dass ich einen Zugang zu den Fischen finde. Wenn Du aber nur einen Drehtag hast und von 9 bis 15 Uhr nur drei Fische im Boot sind, davon keiner wirklich groß, fängt auch der Hannes an zu wackeln. Ich hatte wieder alles probiert: Strom 360 GT, T-Rig, Rubber-Jig mit Krebs und Wurm, Shadow Rap usw., habe Wände, einzelne Felsen und flache Buchten abgefischt. Nix wollte so richtig zünden.

Dann kam etwas Wind auf. In der Hoffnung, dass der die Fische ein bisschen aktiviert und ich schneller fischen kann, habe ich einen kleinen Crankbait montiert. Genau gesagt einen Max Rap Fat Shad in Gelb mit orangem Bauch. Schon beim zweiten Wurf hatte ich einen Fehlbiss. Beim 4. einen Bass und dann lief es einigermaßen. Das könnt ihr euch dann selber anschauen, wenn es soweit ist. (Ich gebe den Link hier durch, sobald das Video fertig geschnitten und hochgeladen ist.)

Wie man in Sardinien auf Bass crankt? Bisse gab’s nur, wenn der Köder Hindernisskontakt hatte. Er musste von Felsen abprallen oder den Grund touchieren. Sonst keine Reaktion. Klassisches Cranken eben. Wie man das immer wieder von  den Amis hört, liest und auf Youtube vorgemacht bekommt.

Das stellt besondere Anforderungen an die Schnur. Normal crankt man ja am besten mit Mono. Aufgrund der extrem scharfkantigen Steine verwendet man in den sardischen Bergen aber lieber Fluorocarbon (mindestens 30er). Da läuft der Wobbler evtl. nicht ganz so schön (weil die Schnur so steif ist). Aber das macht nix. Entscheidend ist eh nur der erste Meter und da rattert er über die Steine.

Zwischen den Steinen stehen immer Bass – man muss nur den Schlüssel finden, sie zu aktivieren.

Damit er das tut, muss er tief laufen. Gerade an den Felswänden kommen nur Tiefläufer mit einer relativ langen Tauchschaufel zum Einsatz. In meinem Fall eben der Max Rap Fat Shad.

Gefangen hat der zweite von oben aus der rechten Reihe. Wer von euch hätte den dabei gehabt? Zumindest die Teilnehmer an einem der letztjährigen BA-Treffen (war’s am Möhnesee?) hätten die Chance gehabt. Da war er in einem Starterpaket.

Gefischt habe ich den Köder an einer perfekten Crank-Kombo, bestehend aus einer M-Rute und der Chronarch MGL. Absolut stressfrei. Und genau richtig. Auch das werdet ihr im Video sicher sehen.

Gecrankt wurde mit der Kombo in der Mitte. Chronarch MGL puls Poison Adrena 166M.

Bis die Tage – auf Youtube, am Wasser oder hier…

Johannes

PS: Jetzt habe ich euch heiß auf Videos gemacht und keins geliefert. Fies, nicht? Kann ich ja nicht machen. Hier eins zum Überbrücken:

Fireblood Barsche

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher,

Die Sonne hat uns in den vergangenen Tagen durchaus ihr Feuer geschickt! Während der gewaltigen Schwitzerei brachten aber die Barsche vor allem mein Blut in Wallung. Zeit für die neue Fireblood, ein paar gestreifte Räuber zu fangen.

Um es vorweg zu nehmen: die Zeiten, in denen ich ausschließlich mit kurzen Ruten um die zwei Meter auf Barsche angelte, sind schon seit einer Weile vorbei. Auch im vergangenen Jahr fischte ich mit der 2,40 m langen Aernos, der 2,55m Blue Romance Eging oder der Dialuna mit 2,59m Länge erfolgreich auf Barsche. Warum? Einige Köderführungsvarianten lassen sich einfach mit einen Plus an Länge deutlich vielfätiger gestalten. So habe ich auch dieses Modell (Wurfgwicht 3-15g, Länge 2,69m, zweiteilig) der für 2017 geplanten Neuauflage der Fireblood- Serie unter anderem für die gezielte Barsch-Angelei ausgesucht. Dabei dachte ich vor allem an die aggressive Variante des Dropshottings. Hatte ich ja schon meinem letzten Beitrag erwähnt.

Für diese Variante binde ich den Wide-Gap Haken bis zu 1,50m oberhalb des Bleigewichts ein. Diese Methode punktet vor allem, wenn die Barsche sehr aggresssiv vom Grund bis ins Mittelwasser hinein rauben. Mit ruckartigen Aufwärtsbewegungen jigge ich das Dropshot-Rig also bis zu 2,5m von Grund hoch. So mache ich richtig genau wie meine Zielfische richtig Strecke in der Vertikalen!

Die Bisseinschläge in das aggressive Dropshot-System machen schon mal gewaltig Spaß. Wenn ich aber selektiver die größeren Barsche erwischen will, lohnt sich in den meisten Fällen ein Wechsel auf tieflaufende Crankbaits und/oder Lipless Cranks. Erstmals hatte ich auch Erfolg mit Fransen-Jigs (Grüße an Johannes Dietel!), die aufgrund ihrer langsamen Fallgeschwindigkeit länger in der heißen Zone blieben und mir ein paar schöne Bisse brachten.

All das ließ sich wunderbar mit der Fireblood umsetzen, sie hat die perfekte Aktion dafür, genau in der Mitte zwischen filigran und kraftvoll. So bestand sie nach dem Forellentest im Frühling nun den sommerlichen Barschtest! Weiterschwitzen!

Euer Jochen Dieckmann

hart gejigtes Dropshot-Rig...

hart gejiggtes Dropshot-Rig…

hoch damit!

hoch damit!

Läuft!

Läuft!

gute Zeit für kleine Köder

gute Zeit für kleine Köder

Immer wieder ein Bringer: Rapala Max Rap Fat Shad

immer wieder ein Bringer: Rapala Max Rap Fat Shad

aggressiver gehts nicht: Rapala Rippin`Rap

aggressiver gehts nicht:
Rapala Rippin`Rap

DCIM110GOPRO

Fransenjigs waren bisher nicht mein Ding, jetzt schon!

DCIM110GOPRO

DCIM110GOPRO

Sustain SSUS19728

Hallo Leute,

Heute möchte ich euch meine Allround Rute vorstellen, die ich vom Boot oder zum Urbanen- Fischen benutzte.

Die Sustain (SSUS19728) mit einer Länge von 1,90 m und einem Wurfgewicht von 7-28 Gr.

Überall dort, wo es nicht auf die Distanz ankommt, deckt ihr mit dieser Rute so ziemlich alles mit ab was man zum leichten Spinnangeln benötigt.

Ob vom Angeln mit dem Jig oder zum Wobbeln, die Sustain ist ein wahrer Traum. Mit einem Gewicht von nur 110 Gr. ist sie ein absolutes Leichtgewicht. Der Blank ist sehr dünn und Kräftig und dennoch ist die Sustain sehr feinfühlig um auch mit leichteren Jigs oder Wobblern zu Fischen. Sogar zum Angeln auf Zander mit leichten Gummis und kleinen Wobblern benutze ich sie sehr gerne. Als optimal würde ich jigs ab 5 Gramm und Wobbler zwischen 6cm und 10cm bezeichnen. Obwohl der Blank hart ist, federt die feinfühlige Rutenspitze auch wunderbar Fluchten von kleineren Fischen ab. Die Bissübertragung ist einfach nur der Wahnsinn. Die Bisse machen süchtig.

Auffällig ist auch die kleine Beringung mit den 7 Fuji Alconite K-Type Ringen. Die Schnur saust gefühlt fast ungebremst durch die eng angelegten Ringe. Dadurch erzielt man genauere und weitere Würfe.

Hier ein paar Detailbilder:

g6666

grtgt

kleine und eng anliegende Fuji-K-Type-Ringe

ggzzz

Die Teilung der Rute ist am Griff.

ukkiki

Eine Aluminium Abschlusskappe.

CSUS21721_0001Geliefert wird die Rute in einem Neoprenfutteral.

CSUS21721_0004

gtgrtttt

An der Sustain machen auch kleine Barsche Spass.

Insgesamt sind 8 Spinnruten und eine Castingrute verfügbar. Alle mit einem leichtem und dünnen HPC200-Blank.

Schaut euch mal bei eurem Händler um, da wird bestimmt eine passende dabei sein.

 

Bis bald.

Rapala Scatter Rap Crank Deep

Der nächste Wobbler aus der neuen Rapala-Range, den ich euch vorstellen will, ist der Scatter Rap Crank Deep. Wie alle seine Brüder und Schwestern aus der Scatter Rap-Familie imitiert auch der Deep Runner unter den Scatter Rap Cranks perfekt einen panisch flüchtenden Beutefisch („Escaping Minnow Action“). Er dringt in die 3-bis-4m-Zone vor und eignet sich damit zum Power Fishing auf tiefer stehende Raubfische. Die nach innen gewöblte Scatter Lip sorgt dafür, dass er fast senkrecht abtaucht und seine Lauftiefe extrem schnell erreicht, so dass er schon nach ein paar Kurbelumdrehungen in der Kampfzone unterwegs ist.

Rapala-Scatter-Rap-Crank-Deep

Hier ein paar Scatter Rap Crank Deep-Videos:

 

 

Scatter Rap Crank Deep-Features:

  • Balsa-Body mit Scatter Lip
  • Voluminöses Crankbait-Profil
  • Schwimmender Tiefläufer
  • Scatter Lip-Bewegungsmuster imitiert flüchtenden Beutefisch
  • Unregelmäßiger Lauf
  • VMC Black Nickel Haken
  • Hand-Tuned und Tank-Tested
Diese Farbmuster gibt's als Scatter Rap Crank Shallow, Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Deep.

Diese Farbmuster gibt’s als Scatter Rap Crank Shallow, Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Deep.

Rapala Ultra Light Crank

Nachdem ich euch vor ein paar Tagen den Shadow Rap und seinen tieflaufenden Kollegen Shadow Rap Deep vorgestellt habe, kommt jetzt ein Finesse Crank: Der Rapala Ultra Light Crank. Der Ultra Light Crank verkörpert maximale Action bei minimaler Größe. Dieser nur 3 Zentimeter kleine Crankbait taucht in kürzester Zeit auf Tiefen bis über 2 m hinab und legt da unten schon bei extrem langsamer Führung einen aufsehenerregenden Lauf hin, dem Barsche, Döbel oder Forellen nur schwer widerstehen können. Durch den großen Auftrieb des schwimmenden Körpers führt man den Ultra Light Crank leicht über Hindernisse hinweg, indem man den Einzug stoppt und ihn so nach oben kommen lässt. Durch die kompakte Form und sein relativ hohes Gewicht fliegt der Ultra Light Crank so weit, wie es normalerweise nur doppelt so große Köder tun. Ein auf die „Haut“ geprägtes Schuppenmuster und 3D Augen sorgen für ein natürliches Erscheinungsbild.

ultra-light-crank-solo

Führungstipp: Langsam einkurbeln und zusätzlich mit kleinen Twitches animieren!

Hier drei Ultra Light Crank-Videos:

Ultra Light Crank Features:

  • Heftige „Kicking Action“
  • Rasseln im Inneren
  • Schuppenmuster auf dem Körper
  • 3D Holographic Eye
  • Tieftauchschaufel
  • Weitwurf-Design
  • Schwimmend (starker Auftrieb)
  • VMC Black Nickel Hooks
  • Hand-Tuned und Tank-Tested

ultra-light-crank

Sommerbarsche

Hallo Leute,

gerade im Hochsommer gestaltet sich das Barschangeln äußerst schwierig. Erstens hat man mit den äußeren Bedingungen wie Sonne und Hitze zu kämpfen und zweitens mit der Fischsuche. Gerade der Barsch ist ein äußerst aktiver und umtriebiger Geselle. Er ist immer in kleinen Gruppen (je nach Größe der Fische) auf der Suche nach der nächsten Beute. Das Hauptproblem ist, dass sich im Sommer die Kleinfische ziemlich Oberflächen nah aufhalten, was das ganze nicht gerade erleichtert. Im Winter sind die Barsche am Grund des Gewässers, und somit relativ leicht mit Gummifischen am Jig zu befischen. Aber im Sommer sind, wie schon erwähnt, die ersten 2 bis 3 Meter unter der Wasseroberfläche die Strikezone. Um  diesen Bereich optimal zu befischen, bevorzuge ich sinkende Wobbler und Spinner. Um möglichst schnell und viel Wasserfläche abzusuchen, sollten die Köder nicht zu klein und zu leicht gewählt werden. Bei leichteren Ködern bleibt leider die Wurfweite auf der Strecke. Gerade  an sehr goßen und tiefen Seen wie z.B. die Müritz oder dem Edersee braucht man sonst ewig, um ein bisschen Strecke zurück zu legen.

Das sind meine Favoriten !!

IMG_1124

Von links nach rechts: Der Rapala Countdown  in 7 cm. Er wiegt 10g. und hat eine flatterternde Aktion während der Absinkphase . Das gleiche gilt auch für den AIR Ogre von Northcraft(Bildmitte). Der Air Ogre ist 7cm und Wiegt sensationelle 14,5 g. Der Dritte im Bunde ist der Storm So-Run Sinking Pencil in 8cm. Er wiegt 18 gr. und ist somit sehr schnell sinkend. Er hat einen relativ ruhigen Lauf mit einen gelegentlichen Ausbrechen zur Seite. Er läßt sich auch super während Absinkphase Twitchen, dadurch Blitzt er sehr verführerisch mit seinen Flanken.

Zu guter letzt die Vibrax – Spinner von Blue Fox.

IMG_1125

Ich bevorzuge die Größe 3 in 8 g.

Als Gerät dafür verwende ich eine Speedmaster BX in 2,40m mit einem Wurfgewicht  von 10 – 30 Gr. Eine 3000 er Technium passt super dazu.

IMG_1126IMG_1095IMG_1092Probiert die Köder einfach mal aus, Ihr werdet überrascht sein wieviele Barsche sich oft im Mittelwasser befinden.

Bis bald.

 

 

 

UL-Vibes: Ultra Light-Rippin’-Adrena-Rap

Lipless Cranks sind extrem variabel einsetzbar. Man kann einen und den selben Köder über den Grund jiggen (vertikal und diagonal) oder durch alle Wasserschichten kurbeln. Je schwerer der Köder, desto tiefer kann man ihn anbieten. Insofern ist der Arbeitsbereich eines 5 Gramm Lipless Crank einigermaßen klar definiert. Viel tiefer als 4 Meter wird man damit nicht fischen – vom Eisangeln im Stillwasser einmal abgesehen.

Ich fische derzeit viel in einem recht flachen Kanal. Da geht’s selten weiter runter als 2 Meter. Im klaren Wasser wuchern Gras und Seerosen. Oft zeigen sich kleine Fische an der Oberfläche. Und so kann man es sich einfach machen und sich auf Köder konzentrieren, die ca. 1 m tief laufen. Je weiter sie fliegen, desto mehr Strecke kann man machen. Da hier Ankerpflicht herrscht, ist das Flugverhalten ein wichtiger Faktor.

Und da sind wir dann auch schon beim Lipless Crank. Genauer gesagt beim Ultra Light Rippin‘ Rap.

ul-rip-rap-hardware
Der finster dreinschauende Mini-Lipless-Crank sieht nicht nur drollig aus, sondern hat‘s auch richtig in sich. Und zwar ein Rassel-System, das einerseits die Barsche aggro macht, andererseits dazu beiträgt, dass man diesen 4 cm kleinen und immerhin 5 Gramm schweren Hardbait ultraweit schmeißen kann. Dazu trägt neben dem verhältnismäßig hohen Eigengewicht auch die kompakte Form bei. Sowie die Tatsache, dass die Tauschschaufel-Funktion von der vorderen Rückenpartie übernommen wird und dieser antiaerodynamische Fremdkörper einfach wegfällt.

ul-rip-raps

Hier könnt ihr euch mal anschauen, wie schön der Köder läuft:

Wenn man den Köder einfach durchkurbelt, rüttelt er ordentlich die Rute durch. Die hochfrequenten Vibrationen und das interne Rasselsoundsystem magnetisieren die Fische entweder zum Köder oder verscheuchen sie. Ignorieren können die Barsche den kleinen Vibe-Bait auf jeden Fall nicht.

ul-rip-rap-kurbeln

Die Rutenspitze einfach kurz übers Wasser halten und dann einkurbeln. Und nur nicht von den vorbeifahrenden Booten beeindrucken lassen. Dann klappt’s auch mit den Barschen.

Die Bisse sind fürchterlich hart. Oft tocken die Barsche ein bis zwei Mal vor, ehe sie das übellaunige Rasselmonster volley wegfetzen. Eine Zange mit langen Greifern gehört auf jeden Fall zu UL-Rassler-Ausrüstung dazu.

ul-rip-rap-barsch4 ul-rip-rap-barschloesen ul-rip-rap-barsch1 ul-rip-rap-barsch2 ul-rip-rap-barschzange ul-rip-rap-barsch-ok

Wenn’s Spaß machen soll, braucht man auch die passende Hardware-Konfiguration. Damit der Köder bei mittlerer Geschwindigkeit auf 1 m Wassertiefe läuft, braucht man eine feine Schnur. Im Moment habe ich eine 6er Nanobraid auf der 1000er Rarenium. Beim nächsten Mal will ich es aber mal mit 16er – 18er Fluorocarbon versuchen. Ich könnte mir vorstellen, dass man in dem klaren Wasser mit einer durchgehenden Transparent-Sehne noch ein paar Barsche mehr fängt.

ul-rip-rap-barschdrill ul-rip-rap-geschirr3

Ein Ultra Light-Köder verlangt natürlich auch nach einer UL-Rute. In meinem Fall ist das dann die Poison Adrena 264UL (Wurfgewicht: 2 – 7 Gramm). Mit der schnellen aber relativ weichen Spitze katapultiert sie nicht nur die kleinen Baits weit raus, sondern erleichtert den Barschen auch das Ansaugen des geradeaus schwimmenden und deshalb einem konstanten Zug ausgesetzten Köders.

ul-rip-rap-geschirr

Wenn ich das so schreibe, verspüre ich ein imaginäres Rucken im Handgelenk. Mal schauen, ob ich mir ein paar Stunden rauschinden kann an diesem windigen Tag. Das sind doch genau die richtigen Bedingungen für eine UL-Rippin‘-Rap-Adrena-Tour.

Bis die Tage!

Johannes

Black-Bass-Tackle

Hallo Leute,

es sind ja schon ein paar Wochen vergangen seit ich aus Kuba wieder zurück bin.Und da ich in meinem letzten Blogeintrag nur was über das Schwarzbarschangeln auf Kuba geschrieben habe um den Rahmen nicht zu sprengen, kommt jetzt der Bericht mit dem passenden Gerät und Köder dazu.

Normalerweise kann man zum Schwarzbarschfischen das gleiche Gerät benutzten welches man hier auch zum Barschangeln benutzt. Aber da auf Kuba mit sehr großen Fischen gerechnet werden muss und  auf sehr engen Raum gedrillt wird, sollte das Gerät schon etwas stärker gewählt werden. Wie ich ja schon im ersten Blog erwähnt hatte macht die Art und Weise und Vielfallt an Methoden das Schwarzbarschfischen so interessant. Da ich nicht immer die Ruten umbauen wollte , habe ich mit drei verschieden Kombos gefischt.

Bass Kombo 1

Rute: Stradic 2,10 WG bis 50 Gr.

Rolle: Stradic 4000

Schnur: 15mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

SONY DSCSONY DSC

Eine leichte, steife Rute mit einer schnellen Spitzenaktion. Super ausbalanciert mit der passenden Stradic Rolle eine perfekte Kombo für alle Köder von mittlerer Größe, von Wobbler bis hin zu Spinnerbaits. Diese Rute war optimal um kapitale Schwarzbarsche aus dem Unterholz dirigieren zu können.

Bass Kombo 2

Rute: Speedmaster 2,10 WG bis 40 Gr.

Rolle: Technium 2500

Schnur: 13mm Powerpro 8 Slick Blau.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,030 mm.

SONY DSCSONY DSCIMG_0283

Diese Kombo war optimal wenn man nicht ganz so hart drillen musste und kleinere Köder benutzt wurden.

Bass Kombo 3

Rute: Bestmaster 2,10 WG bis 120 Gr.

Rolle: Rarenium 4000

Schnur: 19mm Powerpro 8 Slick Gelb.

Vorfach: Aspire Fluocarbon ,035mm.

IMG_0420IMG_0418und mit dieser Kombo habe ich große und schwere Köder gefischt.

Und zu guter letzt noch ein paar Köder mit denen ich sehr erfolgreich war. Komischerweise konnte ich in diesem Jahr alle Schwarzbarsche ausnahmslos mit Wobbler überlisten. An manchen Tagen war die Ködergröße sehr entscheidend, von klein bis groß, von laut bis leise musste alles probiert werden.

IMG_0289

Rapala X-Rap Subwalk in 9cm

Durch die langsame Absinkphase waren die X- Raps optimal wenn wir in flachen Bereichen gefischt haben.

IMG_0290

Storm Doom Bell Familie

Durch die extrem lauten Rasseln konnten wir  wenn garnichts ging die Schwarzbarsche trotzdem überlisten. Warscheinlich weil sie einfach nur ihre ruhe haben wollten. Die Doom Bells waren mich die Überraschung schlechthin. Wenn die nur halb so gut hier funktioneren wie zum Schwarzbarschfischen, dann haben die Wobbler das Potenzial zum „Must Have Lure“.

IMG_0291

Rapala Deep Tail Dancer in 9cm und 11cm

Da der See in dem wir gefischt haben über 20 Meter tief war, brauchten wir auch Tielfläufer.

IMG_0292

Rippin Rap und Clackin Rap

mit diesen Geschossen konnten wir in sehr kurzer Zeit sehr schnell viel Wasserfläche absuchen.

IMG_0293

Die Crankbait Mafia. Rapala Clackin Crank, Storm Arashi und Jointed Shad Rap.

IMG_0294

Max RaP Fat Shad und Clackin Crank

aber vorsicht bei der Bentuzung dieser kleinen Cranks, mit denen wir das Angeln echt stressig. Ich hatte fast in jedem Wurf Bisse auf diese kleinen Stresser.

IMG_0296

Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Shallow, Sactter Rap Shad

und das Beste zum Schluss.

IMG_0297

Rapala MaxRap Fat Minnow

Die Fat Minnows waren der Wahnsinn. Einfach in Zeitlupe getwitcht waren sie unschlagbar. Selbst der Guide guckte nicht schlecht.

IMG_0069So Leute, das wars jetzt erstmal mit den Angeln auf irgendwelche Exoten. Ab jetzt geht es wieder auf unsere heimischen Fischarten.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

 

Barsche mit der Speedmaster SSMBX21MH

Hallo Leute, angeltechnisch gestaltet sich der Start ins neue Jahr momentan sehr schwierig.  Erstens spielt das Wetter nicht mit und zweitens haben wir in Berlin seit dem 01.01. Schonzeit für alle Raubfische. Meistens ist dadurch immer eine weite Anfahrt zum Angelgewässer erforderlich, um ein paar Fische zu fangen. Am Sonntag hat das Wetter wenigstens ein bisschen mitgespielt. Es ging für ein paar Stunden in den Süden von Berlin nach Brandenburg, um die Barsche ein bisschen zu ärgern.

Gerade wenn ich gezielt auf Barsche unterwegs bin und nicht weiß mit welchen Ködern es am besten funktioniert und welche Größe an Barschen mich erwartet, entscheide ich mich für eine Rute mit der man alle Angelarten abdecken kann. Vom Angeln mit bulligen Crankbaits bis hin zum feinfühligen Dropshotten. In diesem Fall benutze ich eine Shimano Speedmaster BX mit einer Länge von 2,10 m und einem Wurfgewicht von  14-40 Gr. Dem Einen oder Anderen mag dieses Wurfspektrum etwas hoch erscheinen, aber der Blank der Speedmaster BX ist sehr dünn, kräftig und sehr feinfühlig. Selbst Finesse-Methoden wie Dropshotten, Carolina Rig usw. funktionieren super. Gerade wenn man auf der Suche nach den Barschen ist, muss man oft tief in die Trickkiste greifen und viel probieren. Gestern war wieder so ein typischer Tag. Wir hatten alles probiert, aber die Barsche wollten einfach nicht so wie wir es gerne gehabt hätten. Wir waren kurz davor aufzugeben.

Dann versuchte es mein Kumpel mit kleinen bauchigen Wobblern (Crankbaits). Dies war der Schlüssel zum Erfolg. Die Tauchtiefe der Wobbler spielte dabei nicht mal eine Rolle. Am Wichtigsten war dabei den Wobbler in Zeitlupe zu führen und ihn immer mal ein paar Sekunden stehen zu lassen. Insgesamt fingen wir keine riesigen Barsche aber die Frequenz hat uns allemal entschädigt.

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Die Erfolgsköder

SONY DSCDie kleinen Rapalas: Scatter Rap, Scatter Rap Crank, Max Rap Fat shad und Clackin Crank.

SONY DSCTechnium meets Speedmaster. Ein Super-Kombo.

Mein Set-Up :

Rute:  Shimano Speedmaster BX 2,10m 14-40 Gr. Wurgewicht (SSMBX21MH)

Rolle: Shimano Technium 2500

Schnur: Sufix Nanobraid 0,08mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,20 mm.

So, und jetzt verabschiede ich mich für zwei Wochen. Am Mittwoch gehts nach Kuba. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Danke fürs Vorbeischauen!