Yasei Seabass – die Kurze zum Jiggen

Viele Angler – gerade Bootsangler – fischen auf Zander gern mit relativ kurzen, leichten aber brettharten Ruten mit denen sie die Gummis aus dem Handgelenk beschleunigen können.

Die Yasei Seabass (SYABA21MH) in 2,10 m Länge mit einem WG von 10 bis 50 Gramm konnte ich mir damals gut als  Zander-  und Dickbarsch-Stock vorstellen und war mir auch einigermaßen sicher, dass Dustin das ähnlich sehen würde. Schließlich wartet die kürzeste Rute aus der Seabass-Serie mit allem auf, was sich ein Jigger wünscht: Der dünne Blank steht wie eine Eins. Der zweigeteilte Griff aus schwarzem Moosgummi passt optisch perfekt zum Blank-Design und geht bis knapp zum Ellenbogen. Die Ringe liegen eng am Blank an und leiten jeder Zupper in den Stock weiter. Mit 145 Gramm ist die Rute auch sehr leicht. Und am Wasser stellte sich dann heraus, dass es sich tatsächlich um eine Wurfmaschine handelt, wie es im Katalog steht.

Zudem passt sie sehr gut zu Dustins alter Stradic mit der Doppelkurbel (die man mal wieder frisch bespulen könnte).

Seabass und 2500er Stradic - das passt.

Seabass und 2500er Stradic – das passt.

Und gefangen hat er damit auch ganz gut – wobei wir unter schweren Bedingungen fischen mussten. Zunächst einmal galt es einen Trailer-Schaden (Radlager) reparieren zu lassen. Dann ausgerissene Kabel (wir hatten die Anhängerkupplung abgekoppelt, aber nicht den Stecker gezogen) anzulöten, um dann gegen Wind und Kälte und beißfaule Zander ankämpfen zu müssen. War aber größtenteils trotzdem recht lustig.

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Seabass im Zanderdrill.

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Dustin mit einem seiner ersten Seabass-Zander.

Und noch ein Zander.

Und noch ein Zander.

Zugegebenermaßen waren's nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Zugegebenermaßen waren’s nicht die ganz großen Burschen. Aber wir waren froh, überhaupt ein paar Bisse zu bekommen.

Solltet ihr also auf der Suche nach einer kurzen Zander-, Großbarsch- oder leichten Hecht-Rute sein, lohnt es sich, mal in die Wolfsbarsch-Abteilung abzubiegen. Die Yasei Seabass wird euch sicher gut gefallen.

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WPC-Zwischenstände jederzeit abrufbar!

Wie ihr ja vielleicht mitbekommen habt, steigt an diesem Wochenende die WPC (World Predator Classic). In drei Disziplinen werden in den nächsten Tagen die besten Angler gesucht. Als da wären: Boot, Kayak und Streetfishing. Als Top-Sponsor der Veranstaltung hat Shimano da natürlich ein paar Eisen im Feuer. Unter anderem ein paar Protagonisten, die ihr aus der Angelzeitung und von unserem Blog hier kennt. Bei den Streetfishern ist z.B. unser Eric dabei. (Der startet am Samstag.) Seit heutemorgen sind Dustin und Jürgen bei der Boat-Competition am Start. Drückt mal alle die Daumen, dass die Jungs was rausholen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern haben die beiden nicht großartig trainiert und müssen sich mehr auf ihren Instinkt verlassen als auf detaillierte Gewässerkenntnis.

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Den aktuellen Zwischenstand könnt ihr euch hier reinziehen.

http://www.worldpredatorclassic.com/wpc-2015-leaderboard/

Es wird regelmäßig aktualisiert!

 

5 Tipps zum Cranken auf Groß-Barsch

Ich wohne ja inzwischen in Düsseldorf und bin deshalb genauso schnell  an den holländischen Topgewässern wie ein Berliner am Bodden. Ich angle gern in der Region um Rotterdam. Die Großgewässer dieser Region warten nämlich auch mit großen Fischen auf. Egal ob Barsch, Zander oder Hecht – da ist immer der Rekordfisch drin. Bei meinem letzten Aufenthalt mit Johannes habe ich z.B. einen 1,10 m langen Hecht gefangen.

Noch mehr Massel habe ich aber beim Barschangeln. In den letzten beiden Jahren konnte ich vier 50er fangen. Drei von den Brummern kamen auf Crankbaits. Ist ja klar, dass mich dieses positive Barsch-Feedback darin bestärkt, es immer wieder mit Cranks zu versuchen.

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Hier ein paar Tipps:

Bullige Cranks für Barschbullen!

Während die meisten Barschangler in Deutschland mit kleinen Crankbaits auf Barsch angeln, verwende ich nur die dicksten Dinger aus den Katalogen. Bullig müssen sie sein oder zumindest ein hohes Profil haben, damit sie für einen Großbarsch interessant sind.

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Der Rapala Clackin Crank in 7 cm wiegt 18 Gramm. Als Square Bill-Crank kommt er gut durchs Kraut. Die Barshe stehen auf Green Crawdad. Ich denke, sie halten den Wobbler für einen kleinen Barsch.

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Rein in den Dschungel!

Die dicken Barsche stehen oft auch sehr flach. Ich befische gern dichte Krautfelder, in denen der Wobbler alle paar Meter stecken bleibt. Die Bisse kommen oft in dem Moment, in dem man die Wobbler freischlägt – ganz wichtig also: Den Wobbler nicht einholen, wenn er Kraut gefangen hat, sondern versuchen, das Kraut vom Köder zu schlagen. (Heftig mit der Rucke rucken.)


Weiche Ruten sind fehl am Platz!

Reinrassige Crankbait-Ruten sind relativ weich, damit die Fische den auf einer Linie eingekurbelten Köder leichter ansaugen können. Solche Ruten können wir zum Dschungel-Cranken nicht gebrauchen. Wenn sich die Rute schon vom bloßen Einkurbeln eines großen Cranks biegt, fehlt ihr die Power, die man braucht, um den Köder vom Kraut frei zu schlagen. Das geht nur mit einer starken Rute wie meiner Loomis.


Auf jeden Fall Geflecht!

Die Power der Rute lässt sich nur durchsetzen, wenn die Schnur nicht nachgibt. Wenn viele Angler zum Cranken eine Monofile verwenden, mag das fürs Freiwasserangeln oder Bottom-Bouncen gehen. Für unsere Disziplin hier ist das nichts. Wir brauchen ZERO STRETCH! Eine 19er PowerPro rasiert die Halme und ist stark genug, die heftigen Belastungen durch die Schläge wegzustecken. Ich nehme gern grüne PowerPro, die in dem Dickicht da unten untergeht.


Schnell kurbeln!

Große Barsche sind nicht umsonst groß geworden. Es sind vorsichtige Burschen, denen man nicht lange Zeit geben darf, sich den Köder anzuschauen. Deshalb gebe ich richtig Gas mit dem Wobbler und bekomme dann auch richtig harte Bisse.

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Der hier hat auf einen tief laufenden Rapala-Crank gebissen.

Versucht’s mal! Ich wünsche euch viel Erfolg!

Dustin