Die perfekte Bass-Rubber-Kombo

Heute nur ein gar kurzer Beitrag. Wie ihr bald sehen werdet, bzw. gesehen habt und auch schon merhfach lesen durftet, haben Dustin und ich auf Sardinien mit unterschiedlichem Erfolg mit Rubberjigs geangelt. Dustin hat das sehr gut gemacht. Ich kann mich über Bisse auch nicht beschweren. Nur meine Bissverwertung war unter aller Sau. Das kenne ich überhaupt nicht von mir und wenn ich ehrlich bin, hat das auch ein bisschen genervt. Wie gesagt: 3 Wochen Straflager. Rubber-Training. Auf Barsch bin ich da echt gut. Rubber-Jigs sind mit meine Lieblingsköder und haben mir schon viele schöne Flussbarsche gebracht. Mit T-Rig und Carolina auf Blackbass? Kein Problem! Aber die Kombo Rubber-Jig und Bass bereitet mir unerklärliche Probleme. Das Hagane-Video hätte ich z.B. auch noch mit einem guten Bass veredeln können. Leider habe ich kurz vor Drehschluss einen mächtigen Biss – den härtesten der ganzen Tour – versemmelt.

Wie wir gerubbert haben?

MH-Rute (beide mit der Expride 168MH2), Baitcaster (ich mit einer Metanium und Dustin?) und dickem Fluorocarbon (0,30er bis 0,40er). Die Kombo wird bei mir genau so gelassen und dann in Spanien so lange gefischt, bis alle Bass kleben bleiben, die meinem Rubber ins Maul nehmen und wegtragen wollen.

Ab und an habe auch ich einen Bass erwischt. Dustin hat am mindestens ein Drittel mehr Fische gefangen. Wenn das 3 Tage lang so geht, kann man da von einem Trend sprechen. Bzw. von einer kleinen Rubberkrise…

Ich melde mich, wenn es was Neues gibt, an der Rubberfront. Und bestimmt auch schon vorher.

Johannes

Gummigeben mit Hannes

Der Herbst da. Die schönste Angelzeit des Jahres. Oft leider etwas kurz. Also Gas und Gummi geben. Die ersten Angeltage der dritten Jahreszeit liegen bereits hinter uns. Resümee: die Fische beißen echt gut.

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit meinem Freund Hannes auf Schlauchboottour. Mit diesen kleinen Booten ist ein schneller und flexibler Einsatz ohne viel Aufwand möglich. Da die Boote aufgebaut transportiert werden, ist man innerhalb kürzester Zeit nach der Ankunft am Wasser startklar.

Wir fischten mit Erfolg mehrere kleinere Gewässer in der Nähe ab.

Unsere Taktik für die Tage war stets die gleiche. Zunächst das Gewässer lesen und große  Futterfischschwärme im Freiwasser suchen. Diese beackerten wir anschließend mit großen Jig-Spinnern und Gummifischen am schweren Bleikopf im Mittelwasser. Die Entscheidung fiel bewußt auf schwere Köder, weil diese beim Einkurbeln sehr gut in tiefem Wasser geführt werden können. Viele Fische gingen in Tiefen um zirka 7 Meter ans Band.

Dabei nutzte ich direkt die Gunst der Stunde und weihte die neue Shimano Expride 272MH mit einem schönen Barsch ein. Jeder Einschlag in den Hi-Power Blank ist ein wahrer Genuss und im anschliessenden Drill zeigt sie souverän ihr Rückgrat.

Die neue Expride und ich scheint wohl Liebe am ersten Angeltag zu sein. Ich geb sie nicht mehr her…

PS: Das ich mich am Anfang des Jahres für das Black Boat 230 entschieden habe, war auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg. Man kommt mit nichts schneller und trockener zum Fangplatz. Gummi geben bringts…

Euer Eric

Expride-Fehler im aktuellen Blinker

Vor ca. einem Jahr habe ich für den Blinker einen Report über das perfekte Barschgerät verfasst, in dem ich mehrere Kombos für die verschiedenen Disziplinen beschrieben habe. Da wundert es dann, wahrscheinlich schon ein bisschen wenn ich den barschaffinen Lesern in der Oktober-Ausgabe eine Rute für alle Fälle vorstelle.

Diese ist keine ausgemachte Langstreckenwaffe. Sie ist nicht geeignet für schwere Spinnerbaits und dicke Crankbaits würde ich auch nicht zumuten wollen. Aber sie ist viel mehr als ein Kompromiss. Sie heißt im Bericht Expride 266 L und hat ein Wurfgewicht von 4 bis 12 Gramm.

Oh NEIN! Ausgerechnet mir passiert so ein Mist. Ich geh mit den Dingern schlafen und fische sie so oft. Und dann das. Es handelt sich natürlich um die 265 ML2, die 2015 noch eine 268 ML2 war und in der Weiterenticklung kürzer geworden ist.

Sie ist zweiteilig und 6 Fuß und 5 Inch lang (1,96 m). Der Blank ist schnell und straff, geht aber super mit im Drill. Obwohl sie in der ML-Klasse spielt (ML = Medium Light), hat sie mächtig Power und viele Reserve für große Gegner. Beim Einfischen konnte ich ihre Vorgängerin  Großfischtauglichkeit gleich an einem 1,10 m langen Hecht austesten.

Fette Galosche auf 10 cm No-Action-Shad. Das war ein spannender Drill an der Expride 265 ML2.

Test bestanden. Wenig später kamen dann die ersten Barsche. Auch meinen bisher größten Barsch habe ich mit dieser Rute gefangen. Einen 52er am Volkerak in Holland.

Endbarsch. Der ist nicht nur lang gewesen, sondern auch wirklich superschön.

Kein Wunder also, dass ich dieser Rute verfallen bin. Das wird jedem Angler genauso gehen, der den Stecken in die Hand nimmt und die ersten Fische damit fängt. Die etwas kürzere neue Version (fische ich inzwischen auch) ist fast noch einen Tick straffer.

Warum ich diese Rute empfehle? Der schnelle Blank prädestiniert sie zum Twitchen und Jiggen gleichermaßen. Mit einer Länge von knapp unter 2 m weist sie einen kurzen Hebel auf, der sich gut macht, wenn man den Köder minutiös bearbeiten will. Das mache ich beim Angeln mit dem Texas-Rig, ShakyHeads oder beim Dropshotten – Methoden also, wo man filigrane Köder oft möglichst lange am Spot halten will und nur mit minimalen Bewegungen aus dem Handgelenk animiert. Auch für kleine dickbauchige Wobbler und kleine Jig-Spinner (bis 10 Gramm) eignet sich die Rute ganz hervorragend. Auch Spinner der Größen 1 bis 3 lassen sich weit werfen und der Einzugswiderstand eines 3ers ist nicht zu viel. Überhaupt muss man sagen, dass das Wurfgewicht eher defensiv angegeben ist. Als Teamangler ist es eine meiner Aufgaben, die Grenzen des Geräts auszuloten. Das habe ich ausgiebig getan und auch mal mit 18-Gramm-Jigs losgeballert. Auch da hat sie nicht herumgezickt. Ideal ist es sicher nicht, aber wenn man einigermaßen flüssig wirft, kann man schon mal ein paar Gramm mehr schleudern, als auf dem Blank geschrieben steht.

Da sieht man evtl. den fetten Jig, wenn man ganz nah rangeht.

Ich hoffe, dass das möglichst viele Blinker-Leser lesen – oder dass sie nach dem Wurfgewicht gehen und nicht nach der Typenbezeichnung.

Mist! Schönes Wochenende euch.

Johannes

BarschInferno 0817

Der vergangene August hatte es derbe in sich. Im nachhinein ist es schwer zu sagen, woran es genau lag. Am durchwachsenen Wetter und den niedrigeren Wassertemperaturen, als in den Vorjahren? Etwa an den großen Niederschlagsmengen, die auch mehr Sauerstoff ins Wasser bringen? Vielleicht hatten diese Wetterkapriolen einen entscheidenden Anteil daran.

Auf jeden Fall wird der August 2017 mir immer in Erinnerung bleiben, als einer der erfolgreichsten Barschmonate ever. In punkto Durchschnittsgröße und auch Frequenz habe ich zuvor so etwas noch nicht erlebt. Keine „Schneidertage“ und die extreme Beisslaune der Barsche war zudem nicht nur auf bestimmte Gewässer beschränkt. Einige „Kollegen“ aus meiner Region machten ähnliche Erfahrungen. Die Vormittags- und Abendstunden erwiesen sich als die effektivsten.

Stets mit an Bord war die Shimano Expride 265ML2 bis 12gr Wurfgewicht in Verbindung mit der Shimano Stradic1000FK. Oder auch die Shimano Expride BFS war am Start, an die ich die neue Shimano Aldebaran schraubte.

Beide sind optimale Barschruten und trugen wesentlich zu meinem Erfolg bei. Denn zum Beispiel die Quote der auschgeschlitzten Barsche war sehr gering.
Ein fängiger Köder war unter anderem der Rapala Shadow Rap Shad Deep.

Agressiv getwitcht ist er eine Bank auf große Barsche.

Immer wieder ein Joker ist das Double Zulu Rig mit zwei Ködern. Sind die Barsche gierig, gibts einen Doppelschlag.

Übrigens auf den ganzen Bildern auch gut zu erkennen: mein Lieblings – Angelhoody 2017.

Jeder Barsch ist auf seine eigene Weise individuell. Dieser hier ist für mich einer der schönsten:

Schade, dass mir jetzt leider die Zeit fehlt, den August in den September zu verlängern.

Wenn ihr diesen Blog lest, werde ich bereits in Norwegen auf dem Atlantik sein.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Euer Eric

Die besten Gummifisch-Ruten 2018

Du bist auf der Suche nach der besten Gummifischrute? Dann musst Du natürlich erst einmal bei Shimano stöbern! Für die Saison 2018 hat Shimano ein riesiges Ruten-Programm am Start, das jeder Geldbeutelgröße gerecht wird. Wie in jedem Jahr haben wir in allen Preissegmenten tolle Serien mit vielen Modellen. Mal mit klassischen Korkgriffen, mal mit EVA-Handteilen, mal schrill und oft ganz klassisch. In vielen Serien gibt’s die selben Wurfgewichte in verschiedenen Längen, so dass Uferangler genauso ihren Traumstock zum Jiggen oder Faulenzen finden wie Bootsangler.

Da ist die Gummifischrute krumm? Zander? Hecht? Barsch? Nun ja. Es ist der Veit. Da ist die Zanderwahrscheinlichkeit recht groß…

Unsere Übersicht über die besten Gummifischruten 2018 soll vor allem auch Einsteigern helfen, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion Fragen stellen, die euch die Shimano-Raubfisch-Band schnellstmöglich beantwortet.

Japan-Features für Europa-Modelle

Shimano hat eigene Werke, in denen wir unsere Ruten produzieren lassen. Unsere japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren. Diese Technologien (Spiral X und High-Power X) sind ein Ausstattungsmerkmal der JDM-Serien (Expride, Zodias, Dialuna, Sephia). Was Wurfverhalten und Bissübertragung angeht, spielen die Modelle aus den JDM-Serien in einer eigenen Liga. Für 2018 hat Shimano diese Technologien auf „Euro-Serien“ übertragen. Das sind Rutenserien, die auf die hiesigen Verhältnisse angepasst sind. Konkret: Während man in Japan vorzugsweise mit kurzen Ruten auf Bass fischt und lange Ruten hauptsächlich zum Wolfsbarschangeln verwendet werden, brauchen wir hier oft längere Ruten zum Uferangeln auf Zander, Barsch, Hecht und so weiter. High-Power X und Spiral X-Blanks haben jetzt also auch die Lesath, Sustain, Diaflash und einige Modelle aus der Blue Romance Serie (z.B. die Ultra Softbait), die eigentlich zum Salzwasserangeln entwickelt wurde, sich aber auch sehr gut im Süßwasser macht. Achtet im Katalog einfach auf diese beiden Logos, wenn beim Biss maximal Strom durch eure Hände fließen soll:

Fireblood hilft bei der WPC

Unsere Flaggschiff-Serie unter den Gummifisch-Ruten ist neben der Lesath-Reihe die Fireblood-Range. Mit ihr haben Dustin Schöne und ich die WPC 2017 gewonnen. Supertolle Ruten mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Rote Gefahr – das Shimano-Team steht auf die Fireblood.

Gute und günstige Gummifisch-Ruten

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet aber auch in den preiswerten Serien tolle Ruten. Hervorheben möchten wir da die Scimitar-Serie. Die wurde für 2018 noch einmal optisch aufgewertet. Die Blanks waren schon seit Serien-Stapellauf außergewöhnlich gut. Leicht und straff. Kaum zu glauben, dass man solche Ruten zu einem wirklich niedrigen Preis bekommt. Zusammen mit einer Sedona hat man für etwas mehr als 100 Euro eine Top-Kombo, die auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aussieht als eine Fireblood mit einer Stella.

Die beste Länge für eine Gummifisch-Rute

Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings weniger als man denkt. Eine 2,10 m lange Rute wirft nur ein paar Meter kürzer als eine 2,70er. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich diese Mehr-Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, verwandelt man mit einer langen Rute die Bisse sicherer (Stichwort: Helbelwirkung). Beim Jiggen auf Distanz kann man den Gummifisch mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

Das ideale Wurfgewicht einer Gummifisch-Rute

Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Im Folgenden habe ich die aktuellen Shimano-Gummifischruten nach Einsatzgebieten aufgeschlüsselt.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Diaflash & Co garantieren maximalen Angelspaß. Die Ruten wiegen nix, werfen kleines Zeug sehr weit und bringen dennoch jeden Fisch nach Hause.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 LS (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash BX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm und 3-15 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Expride 265 UL (1,96 m, einteilig, WG 2-10 Gramm), Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Fireblood SFBL63110 (1,90 m, zweiteilig, WG 1-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61 L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm), Beastmaster EX (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), NASCI BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Alivio 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm)

 

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Die Expride wurde überarbeitet und ist jetzt noch schneller.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Blue Romance Ultra Light Game 761540 24MH (2,23 m, zweiteilig, WG 5-12 Gramm)

Top-Ruten:  Sustain AX 61 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-14 Gramm), Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611 ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), NASCI 611 L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Premiumruten: Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 610 ML (2,10 m, am Griff geteilt, 7-21 Gramm), Zodias 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Bassterra XT 268 MH (2,03 m, einteilig, WG 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: NASCI BX 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Scimitar BX 610 M (2,08 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Catana EX 21M (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Force Master 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Krumme Fireblood. So muss das sein.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 710 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Eging 801025 (2,44 m, zweiteilig, WG 10-25 Gramm), Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster EX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,34 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Weit werfen – gut fangen. Das ist oft die Barschlosung vom Ufer.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Lesath 27 MH (2,74 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 7-35 Gramm), Beastmaster EX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 710 M (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 14-42 Gramm), Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Sustain AX 910 H (3,0 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm),Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 14-56 Gramm), Speedmaster CX 27 H (2,7 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 H (2,74 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Vengeance BX 27 H(2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

Rute vergessen? Geht ja gar nicht…

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 90 XH 27 H (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 28-84 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 XH (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Vengeance BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm), Alivio DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm)

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Gib Grossgummi! Aufm Bodden braucht man eine stabile Rute. Und nicht nur da…

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 86XXHSS (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm), Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

 

Hier nun die entsprechenden Seiten aus dem aktuellen Shimano-Katalog (2018):

 

Wem die Abbildungen hier zu klein sind, empfehle ich diesen Link hier zum Gesamtkatalog:

Nachspielzeit aufm Bodden

Als Mathias und ich am Sonntag so beieinandersaßen und das letzte Bierchen im Kreise der Stachelritterfreunde genossen, haben wir uns über den Startschuss am nächsten Morgen unterhalten. Wann würde der denn fallen? Und vor allem: Wo würden wir fischen? Sollen wir echt den Ostseebarsch suchen? Zu zweit? 5 Ohrenpaare um uns rum wurden größer. „Also ich hab morgen frei!“, kommt von Alex aus München. „Ob wir morgen früh oder erst am Nachmittag nach Schwaben fahren, ist doch eigentlich egal.“, sagt Karlheinz aus Karlsruhe. „Ich wäre dabei!“ „Ich auch!“ Ich sowieso!“ Und so waren wir am Montag dann nicht zu zweit unterwegs, sondern zu fünft. In zwei Booten.

Schön. Sehr schön. Fast schon zu schön.

Im direkten Bootsvergleich scheint das Team Boddenhunter etwas besser abgeschnitten zu haben.

Karlheinz mit schönem Hecht.

Alex mit dickem Barsch.

Und Lars mit einem Zetti.

Da strahlen die Sonne, Kalle und Lars um die Wette.

Bei uns ging’s super los. Mathias Fuhrmann hatte gleich einen Ü40er dran, den aber vorm Keschern verloren, weil wir das nicht so richtig gut koordiniert haben. Dann kam bei mir ein ganz guter Fisch.

Da freut er sich doch mal wieder.

Und dann kamen noch ein paar kleinere Racker und dann Schwimmkraut. Wir also weiter. (Ach ja. Wir sind nicht auf die Ostsee. War uns zu lasch.) Und dann ein Biss. Hängt. Komischer Drill. Also ein Barsch ist das nicht. Zu schwer. Aber ein Hecht zieht doch ganz anders. Und dann? Brassen-PB? Glatte 60 hatte ich jedenfalls noch nicht so oft.

Die hat einen richtigen Biss gemacht. Auch die Brassen fahren sich jetzt die kleinen Heringe rein.

Sebastian hat noch eine ähnlich große Brasse gefangen. Die war aber nicht so schön und wurde nicht fotografiert. Fotografiert haben wir aber Hecht-Matzes Barsch.

Barschfreunde unter sich.

Mathias F. war voll dabei an diesem Tag. Er hat wohl am meisten gefangen. Die meisten großen Fische jedenfalls.

Drei Hechte und einen…

… Zander. Alles an der 21-Gramm Expride (MH). Macht Laune. Das sieht man, denke ich.

Das war ein schöner Abschluss des Stachelritter-Cups 2017.

Einen fischiges Wochenende wünscht

Johannes

Dinge, die manchmal untergehen…

Gerade habe ich für den Barsch-Alarm einen Bericht zum Thema Softjerken rausgehauen. Nahezu parallel packe ich meine Angelsachen für den Stachelritter-Cup am Bodden (zumindest im Kopf). Ich fahre da auf einem JDM-Boot mit und bin verantwortlich fürs Tackle-Management. Bedeutet konkret, dass ich die Leute mit Ruten und Rollen ausstatte. Eine Kombo, die auf jeden fall mit an Bord geht – oh Mann, die ist fast zu heilig zum verleihen – ist die neue Expride Spinning MH mit einem WG bis 21 Gramm. Ideal zum Jiggen und Jig-Spinnern. (Wehe, ihr behandelt die nicht pfleglich, Leute!) Kurz habe ich mich gefragt, ob ich mit der überhaupt schon einen Fisch gefangen habe (ich hab sie erst kurz vor der WPC bekommen).

Und jetzt schließt sich der Bogen zum BA-Artikel: Aber ja doch! Hab ich. Und zwar ganz wichtige Fische. Der erste Fisch war ein 48er Barsch. Ok. Es war kein 50er. Aber kann man eine Rute besser einweihen? Auf der Spree garantiert nicht.

So viel dazu! Die Rute beprechen wir ein andermal ausführlicher. So viel vorab: Viel besser geht’s nicht.

Schönes WE und fangt was! Ich hau jetzt an den Bodden ab. Juhu…

Johannes

Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Frühjahrsbarsche

Wenn die Wassertemperatur zwischen 6 und 9 Grad beträgt, heißt es für mich ab auf’s Bellyboat und Dickbarschangeln! Die Fische befinden sich zu der Jahreszeit sehr grundnah und sind nicht so leicht zu überlisten wie zu anderen Jahreszeiten bzw. bei anderen Wassertemperaturen. Köder mit wenig Action kommen hier zum Einsatz. Da mein ausgewähltes Gewässer bei dieser Wassertemperatur eine Algenblüte hat (normalerweise sehr klar) und das Wasser eingetrübt ist, wähle ich UV-aktive Köder. Auf einer Wassertiefe zwischen 5-7 Metern fische ich die Köder an der 7g-Cheburashka oder am Texas-Rig.

Die Köderlänge sollte ca. 4″ – 5″ (10cm-12,5g) betragen und der Offsetthaken müsste bei einer Größe von 2/0 bis 3/0 super passen. Die Beisphasen sind sehr kurz und man sollte nicht zu früh aufhören. Bei meinem letzten Ausflug gab es in 8 Stunden, bis auf 2 kleine Hechte, nichts nennenswertes, doch dann ging es richtig ab! In 45 Minuten konnte ich 4 Barsche von 40 bis 44cm fangen.

ACHTUNG: Bitte drillt die Fische langsam!! Und: Das Gerät ist sehr wichtig und muss passen!

Meine Rute ist die Shimano Expride 168MH-2. da die sehr kurzen, aggressiven Bisse sicher verwandelt werden müssen, muss die Rute extrem schnell sein. Ein zweites Mal beißen die misstrauischen Dickbarsche mit Sicherheit nicht…

Da in meinem Gewässer viel Holz, Bäume und Sträucher unter Wasser liegen, habe ich mich für eine MH-Rute (medium-heavy) entschieden, um eine Flucht in das Unterholz zu verhindern und gegen zu halten.

Eine Rolle mit hoher Übersetzung (7,4:1) ist zum Jiggen von Vorteil um mit ca. 2 Kurbelumdrehungen einen schönen Sprung des Köders unter Wasser zu erzeugen. Meine Bremse ist relativ fest eingestellt, damit beim raschen Anhieb der Haken auch gesetzt werden kann.

Wer lieber mit der Stationärrolle fischt, sollte vom Bellyboat eine Rute mit ca. 2,10m wählen. Ideal ist ein Wurfgewicht von ca. 7-21g. Eine 2500er Rolle ist für diese Angelei ausreichend. Ruten wie die Zodias 270MH  oder die Expride 166M kann ich wärmstens empfehlen.

Sehr wichtig ist auch die Schnur. Sie ist die direkte Verbindung zwischen Dir und dem Fisch! Die Schnur, die ich auf meiner Rolle fische, ist die Shimano Kairiki in 0,18mm. Bei der Schnur gehe ich lieber auf Nummer sicher und wenn man die 18er Kairiki mit anderen Schnüren in der Stärke vergleicht, fällt auf das die Kairiki deutlich dünner ist. Mir kommt die 18er vor wie eine 15er. Ich fische diese Stärke weil es proportional auch zu dem Fluorcarbonvorfach passt, welches ca. 0,33-0,35mm Durchmesser beträgt. Die Farbe Mantis Green ist zum Jiggen perfekt, da man es sehr deutlich erkennt, wenn der Köder den Grund erreicht und sie einen guten Kontrast zur Wasseroberfläche bildet.
Viel Erfolg am Wasser und allzeit straffe Schnüre 🙂

Joshi

Gummifisch-Ruten 2017

Auch für die Saison 2017 hat Shimano ein XXL-Ruten-Programm für jedes Geldbeute-Format auf die Beine gestellt. Weil es manche lieber ein bisschen weicher und andere gern richtig hart mögen und die einen kurz, die anderen lang, haben wir viele verschiedene Modelle am Start und in den einzelnen Serien auch viele Längen in verschiedenen Wurfgewichten. Da fällt es nicht nur Einsteigern schwer, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Dieser Gummiruten-Guide soll helfen.

Seit dem die Ruten im Handel sind, konnten meine Kollegen aus der Raubfisch-Band und ich schon so manches Modell testen. Ihr findet viele Ruten-Features im Blog, wenn ihr den Modellnahmen in die Suchmaske eingebt. Im Folgenden möchte ich mal versuchen, eine Komplettübersicht über die Shimano-Gummifischruten aufzustellen. Dabei konzentriere ich mich auf die Top-Modelle für die jeweilige Angelart. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion nach Alternativen fragen.

Also: Volle Konzentration, bitteschön! Hier zupft der Verfasser mit der Expride (18-Gramm-Modell) auf Großbarsch und Zander.

Zunächst einmal was Allgemeines zum Thema Rutenlänge: Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings wirft eine 2,10 m lange Rute auch schon recht weit, wenn man richtig durchlädt. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich die Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, wirkt sich positiv auf die Bissauswertung aus. Beim Jiggen auf Distanz zum Beispiel kann man den Köder mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

2,4 m lange Lesath im Wallerdrill. Je länger die Rute, desto besser ist es, wenn man einen Landegehilfen an Bord hat!

Und jetzt noch etwas übers Wurfgewicht: Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Die Dialuna ist eigentlich eine Wolfbarschrute, macht sich aber super beim Zanderfischen vom Ufer, weil man mi ihr extrem weit werfen kann.

Am meisten Sinn macht es, jetzt jede Disziplin durchzugehen, die Anforderungen an die Rute zu beschreiben und euch daraufhin eine oder mehr passende Ruten anzugeben. Ich differenziere das sehr fein aus. Dass man nicht für jede „Gewichtsklasse“ zwingend eine eigene Rute braucht, ist ja klar. Wenn ihr den Katalog durchgeht, werdet ihr verschiedene Modelle in etwas stärkeren, kürzeren oder längeren Versionen finden, die dann evtl. ganz genau den speziellen Bedingungen an euren Hausgewässern gerecht werden. Für alle, die keinen Zugriff auf unseren 2016er Katalog haben, hänge ich unten Scans der betreffenden Seiten an.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Barschangeln mit den kurzen JDM-Stöcken macht nicht nur in kurzen Hosen richtig Laune.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 L-S (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Poison Adrena 262 ULS (Länge: 1,88 m, einteilig, WG 1,5-5 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash AX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Poison Adrena 264 UL (1,98 m, einteilig, WG 3-10 Gramm), Poison Adrena 264 UL (1,93 m, einteilig, WG 2 -7 Gramm),  Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Sustain 19110 (1,90 m, am Griff geteilt, WG 1-10 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Nasci BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm) , Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 63L MH (1,9 m, zweiteilig, WG 3-12 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Feuer frei! Herbstbarscheln an der Spree.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Poison Adrena 266 ML (1,98 m, einteilig, WG 4-12 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Sustain 19115 (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 611L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Zodias oder Expride? Die Expride ist noch ein bisschen schneller. Die Zodias bietet ein überragendes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Premiumruten: Poison Adrena 270 M (2,13 m, zweiteilig (Griff abnehmbar), WG 5 -15 Gramm), Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Zodias 270MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Stradic 71M (2,15 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Antares DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Speedmaster CX 21 ML (2,10 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 21M(2,10 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm)Scimitar AX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 210 ML (2,10 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Catana DX 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm), Force Master  21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Watangeln auf Barsch mit der Dialuna – da muss man aufpassen. Auf maximale Wurfentfernung bekommt man den Anhieb nur mit Kraft durch. Das liegt an den brutalen Wurfweiten.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  CX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Antares DX 24 MH(2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Dialuna XR 806 ML (2,59 m, zweiteilig, WG 8-28 Gramm), sephia BB 803 M (2,52 m, zweiteilig, WG bis ca. 20 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Blue Romance Eging (2,55 m, zweiteilig, WG 15-30  Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Und nochmal die Dialuna im Einsatz. Anscheinend mag ich die zum Uferangeln.

Premiumruten: Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Antares 27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Sustain 271540 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Sustain 301540 (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 10-35 Gramm), Baestmaster EX27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX Shad 275HH (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H Catana DX 24 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Scimitar AX 27 MH (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Der Kollege Kazimiersch an der Speedmaster beim Boddenfischen. Eine geniale Rute zum Allroundangeln.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  Cx 24Mh (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm) , Antares DX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Biomaster 81 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Stradic 81 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Beastmaster DX 24 H (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Blue Romance Softbait (2,44 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 90MH (2,74 m, zweiteilig, 10-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 20- 50 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster 24 H (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Bassterra EV 80 MH (2,44 m, zweiteilig,  WG  15 – 60 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Dialuna 906 M (2,90 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain271540 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Sustain301540 (3,00 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Antares 27H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 10-50 Gramm)

Low-Budget-Ruten: NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Scimitar AX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

An der Beastmaster gefällt mir die parabolische Akion im Drill und eine Weitwurfmaschine ist sie auch.

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Antares 27XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm)

Top-Ruten: Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 30-80 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Vengenace BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 24 XH (2,4 m, zweiteilig, WG 50 – 100 Gramm),

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Großhecht geht auch mit der Barschrute. Es war der erste Fisch, den ich mit einer JDM-Rute gefangen habe. Und zwar mit der 12 Gramm-Expride.

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Vengeance BX Monster 30 XH (3,00 m, zweiteilig, 45-145 Gramm)

 

Ich habe euch die einzelnen Seiten zu den angesprochenen Modellen noch einmal aus dem neuen 2017er Katalog herauskopiert und hier alphabethisch geordnet. Viel Spaß beim Studieren!