Die perfekte Bass-Rubber-Kombo

Heute nur ein gar kurzer Beitrag. Wie ihr bald sehen werdet, bzw. gesehen habt und auch schon merhfach lesen durftet, haben Dustin und ich auf Sardinien mit unterschiedlichem Erfolg mit Rubberjigs geangelt. Dustin hat das sehr gut gemacht. Ich kann mich über Bisse auch nicht beschweren. Nur meine Bissverwertung war unter aller Sau. Das kenne ich überhaupt nicht von mir und wenn ich ehrlich bin, hat das auch ein bisschen genervt. Wie gesagt: 3 Wochen Straflager. Rubber-Training. Auf Barsch bin ich da echt gut. Rubber-Jigs sind mit meine Lieblingsköder und haben mir schon viele schöne Flussbarsche gebracht. Mit T-Rig und Carolina auf Blackbass? Kein Problem! Aber die Kombo Rubber-Jig und Bass bereitet mir unerklärliche Probleme. Das Hagane-Video hätte ich z.B. auch noch mit einem guten Bass veredeln können. Leider habe ich kurz vor Drehschluss einen mächtigen Biss – den härtesten der ganzen Tour – versemmelt.

Wie wir gerubbert haben?

MH-Rute (beide mit der Expride 168MH2), Baitcaster (ich mit einer Metanium und Dustin?) und dickem Fluorocarbon (0,30er bis 0,40er). Die Kombo wird bei mir genau so gelassen und dann in Spanien so lange gefischt, bis alle Bass kleben bleiben, die meinem Rubber ins Maul nehmen und wegtragen wollen.

Ab und an habe auch ich einen Bass erwischt. Dustin hat am mindestens ein Drittel mehr Fische gefangen. Wenn das 3 Tage lang so geht, kann man da von einem Trend sprechen. Bzw. von einer kleinen Rubberkrise…

Ich melde mich, wenn es was Neues gibt, an der Rubberfront. Und bestimmt auch schon vorher.

Johannes

Vibrax Barsche

Hallo Leute,

ich hatte ja im letzten Jahr schon mal etwas über das Barschangeln mit dem Spinner geschrieben. Sie gehören seit einigen Jahren wieder in meine Köder-Box. An Tagen, wo die üblichen Methoden versagen, scheint der Spinner immer seine Vorzüge auszuspielen.  Vor allem wenn man nicht weiß, in welcher Tiefe sich die Barsche aufhalten, ist der Spinner eine gute Option. Denn mit dem Spinner lassen sich fast alle Wassertiefen abfischen. Besonders auch im flachen Wasser lassen sich Spinner effektiv anbieten. Und an verkrauteten Gewässern, an denen Gummifische im Kraut hängen, sobald man ihn zu tief absinken lässt, ist der Spinner extrem fängig – der Gegendruck hält ihn oben, wenn man ein bisschen schneller kurbelt.

Meiner Meinung nach ist das leichte Handling von Spinnern oft der Grund, warum man damit so erfolgreich angelt.

Mit dem Spinner lässt sich relativ schnell eine große Wasserfläche in verschiedenen Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox. Durch seinen tropfenförmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer!

Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

 

Zodias und die Aldebaran. Ein Traum zum Barschangeln…

Bernd mit seiner UL- Kombo

Wie Ihr auf den Bildern seht, verwenden wir unterschiedliche Kombos.

Ich verwende für Köder ab 8 Gr. aufwärts eine Zodias MH mit einem Wurfgewicht bis 18 Gr. gepaart mit einer 3000er Stradic. Als Hauptschnur eine 0,10 mm Kairiki.

Für kleine Köder und Finesse-Methoden beuntze ich eine Zodias LBSF bis 12 Gr. Wurfgewicht gepaart mit einer Aldebaran. Als Hauptschnur eine 0,06 mm Power Pro.

Mein Kumpel Bernd schwört auf seine Diaflash zum UltraLigth-Fischen.

Wenn man mit sehr leichten Ruten fischt, machen auch kleine Barsche viel Spaß. Die großen Barsche wollen ja leider nicht immer…

 

 

 

 

Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Fluorocarbon statt Geflochtener?

Es gibt ja immer mehr Angler, die– inspiriert von der internationalen Bass-Szene – von Geflecht auf Fluorocarbon umsteigen. Sowohl zum Finesseangeln als auch zum Wobbeln spulen sie sich die extraabriebfeste und fast unsichtbare Sehne auf die Baitcaster und Statios. Auch weil FC viel leiser ist als Geflochtene und man subtile Methoden so noch subtiler macht. Ich bin da selber auch immer wieder am Testen und habe beim Bassangeln auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich mit FC eine bessere Bissverwertung habe, z.B. wenn ich mit dem Texas- oder Carolina-Rig angreife. Auf der anderen Seite muss man sich echt erst mal dran gewöhnen, dass die Bisse relativ dumpf ankommen, wenn sie nicht gar nur über ein Schnurzucken an der Einstichstelle im Wasser manifestieren.

Aber man will ja mitreden können. Und so habe ich mir aktuell eine Fluorocarbon-Kur verschrieben. Das hat einige Konsequenzen:

  • Ich muss viel konzentrierter angeln, weil ich ständig auf der Hut sein muss, um keinen dieser subtilen „Schnurbisse“ zu verpassen.
  • Ich muss an meinem Anhieb arbeiten. Der muss erstens beim minimalsten Ruckler kommen und zweitens viel stärker werden. Mit meiner Geflecht-Biss-Verwertung bin ich superzufrieden. Da kommt ein ganz kurzer Impuls, der den Haken zuverlässig eintreibt. Der reicht aber nicht aus, um die FC-Dehnung zu kompensieren. Ich arbeite noch an der zu ir passenden Technik. Am Ende läuft es evtl. darauf hinaus, die Rutenspitze kurz abzusenken, anzukurbeln und voll durchzuziehen.
  • Das Hängerlösen wird zur Herausforderung. Ich fische derzeit 12 lb Fluorocarbon. Das ist superstark. Aber es dehnt sich, so dass der Schnipstrick nicht so gut funktioniert wie bei Geflochtener. Und wenn ein Jig dann mal festsitzt, hat man richtig zu tun, die Schnur zu reißen.

Ich denke, dass man sich das alles gut antrainieren kann.

fluo-barsch

Das haben ja auch andere geschafft. Und ein paar direkt erfahrbare Vorteile bringt FC ja auch mit:

  • Ich muss aufpassen, dass ich den Verbindungsknoten nicht verlerne. (Achtung: Scherz.) Schließlich reißt der Jig immer am Knoten und ich habe ja durchgehend FC drauf.
  • Ich bilde mir ein, weniger Hänger zu bekommen.
  • Die Drills machen nicht nur mehr Spaß, sondern hinterlassen auch weniger Spuren beim Gegner. Aussteiger sind so gut wie ausgeschlossen.

Ich mache dann mal weiter mit FC und freue mich schon auf die nächsten Basse oder Bisse…

blackbass

Hasta pronto!

Johannes

Zanderalarm

Hallo Leute,

wie der Eric ja schon vor ein paar Wochen geschrieben hat, sind die Zander im Moment  richtig in Fahrt. Am vergangenen Wochenende verabredete ich mich mit Eric, um gemeinsam ein neues Gewässer zu erkunden.

Wenn man ein Gewässer noch nie vorher befischt hat, ist es oft nicht ganz einfach gleich die richtigen Spots wie z. B  Unterwasserberge, Plateaus oder Sandbänke zu finden. In der Regel sucht man den ganzen Tag nach den vermeintlichen Spots und kommt kaum zum Angeln.

Wir hatten diesmal richtig Glück: wir waren gerade zwei  Minuten unterwegs, als uns das Echolot verdächtige Sicheln an einer kleiner Erhebung anzeigte. Gleich mit den ersten Würfen konnten wir ein paar schöne  Zander verhaften. Manchmal gehört auch ein bisschen Glück dazu, wenn man auf der Suche nach Spots ist.

Wir konnten in den ersten  zwei Stunden genau zehn Zander fangen.

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Nachdem wir keine Bisse mehr bekamen, versuchten wir es an verschiedenen erfolgsversprechenden Stellen. Leider ohne Erfolg – es war wie verhext. Wir bekamen in den nächsten Stunden keinen einzigen Biss mehr.

Erst als wir uns entschieden wieder den Erfolgsplatz anzufahren, bekamen wir wieder Bisse.  Kaum dort angekommen, waren die Fireblood-Ruten gleich wieder krumm.

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Insgesamt konnten wir zwanzig Zander fangen. Für das erste Mal an einem neuen Gewässer, extrem gut.

Seit ich im Besitz einer Fireblood-Rute bin, macht das Zanderangeln gleich doppelt so viel Spaß.

Zum Schluss noch das genaue Setup:

Rute: Frireblood 2,40 m WG 30-80 Gr.

Rolle: Stradic HG 4000er

Schnur: Power Pro 8 Slick 0,15mm

Vorfach : 0,35 mm Aspire Fluocarbon.

Mono-Wobbeln: Schnur-Transfer zur Raubfischsaison!

Es geht das Gerücht herum, dass man mit Twitchbaits nur fängt, wenn man sie richtig schnell durchs Wasser peitscht. Das kann während der Sommersaison richtig sein. Deshalb stelle ich meine Ruten für den Sommer auch nicht speziell auf „Wobbeln“ ein. Wenn es aber Herbst wird in Berlin, dann wird das dünne Geflecht, das meine Aldebaran zur warmen Jahreszeit ziert, auf eine andere Rolle gespult (ein einmaliges Umdrehen ist nach einem halben Jahr mit Einsätzen über Muscheln, am Holz und im Brackwasser eh nicht verkehrt). Und dann kommt da Monofile drauf – einer meiner wichtigsten Transfers für die englischen Wochen im Herbst und Frühwinter, die ja eine entscheidende Phase im Leben eines Raubfisch-Trainers darstellen.

Es soll Angler geben, die prinzipiell nix anderes mehr angeln und saisonübegreifend auf Fluorocarbon oder dehnungsarme Monofile setzen, weil diese beiden Schnurtypen weniger sichtbar und lautlos sind. Dafür dehnen sich FC (weniger) und Mono (ein bisschen mehr). Bis auf weiteres stehe ich auf den harten Kontakt zum Rubber-Jig oder Bullet – und fürs T-Riggen und Rubber-Jiggen nütze ich meine BFS-Kombo (Expride plus Aldebaran) neben dem Wobbeln eben auch hauptsächlich. Zum Wobbeln brauche ich den aber eigentlich nicht. X Rap & Co sprechen auch auf Schläge ins Fluorocarbon oder in die Monofile voll gut an, schlagen krasse Flanken und brechen auch schön auf die Flügel aus.

Seit ein paar Tagen habe ich mit Ultegra Invisitec eine Neuverpflichtung im Team. Feinstes japanisches Mono-Material von Shimano, das nicht nur aussieht wie Fluorocarbon, sondern – wie FC auch – weniger sichtig sein soll als eine herkömmliche Monofile und mit einer überragenden Abriebfestigkeit und sehr hohen Tragkraft aufwartet.

 

Punktzahl (von maximal 5)
Abriebfestigkeit +++++
Geringe Dehnung ++++
Knotenfestigkeit ++++
Weichheit ++++
Wenig Memory ++++

 

Liest sich gut. Ich war gespannt auf den ersten Praxiseinsatz. Der fand an der Spree statt. Vor vollem Publikum. Und vor allem nachdem ich den spektakulären Bericht über den Überkopfwurf mit der Metanium veröffentlicht hatte. Ich hatte wieder das selbe Darth-Vader- bzw. Batman-Kostüm an. Volle Montur. Schwarz von oben bis unten. Gekrönt mit der feshen Hagane-Kappe.

x-rapper

Ich also das Boot geparkt. Uferangler auf beiden Kanalseiten. Oh Gott. Wenn da jetzt einer den Bericht gelesen hat und ich jetzt nen Tüddel werfe… Dabei hab ich die Rolle noch nicht auf die dehnbare, fast doppelt so dicke dickere und steifere Schnur umgestellt – muss die optimale Auf- ähhh Einstellung ja erst noch testen. Und Shit. Ganz schön voll habe ich sie auch gemacht. Wenn das mal gut geht.

Ich ziehe also durch.

Ich ziehe also durch.

Und es kam, wie es kommen musste.

TÜDDEL!

TÜDDEL!

Ich muss lachen. Echt peinlich. Naja. Letztendlich interessiert man die Leute ja meistens weniger als man denkt. Und zweitens muss dann halt der zweite Wurf sitzen.

Also runter mit dem Vogelnest.

Also runter mit dem Vogelnest.

Ein bisschen zudrehen das Ganze. Zwei zusätzliche Pins aktivieren. Den Daumeneinsatz verstärken.

Durchziehen.

Durchziehen.

Zieeeeeeeeeeeeeeeeeeeh.

Zieeeeeeeeeeeeeeeeeeeh.

Gut gegangen.

Gut gegangen.

Ein kurzer Wurf zwar. Aber eigentlich hat sich das gut angefühlt. So jedenfalls, dass man die Bremse vorm nächsten Wurf wieder ein bisschen aufdrehen kann. Und zack.

Da ist auch schon der erste Barsch.

Da ist auch schon der erste Barsch.

Noch einmal nachjustieren und die Spulenbremse öffnen. Ich habe nun 4 von 8 Pins aktiviert. Durchziehen, Daumendruck wegnehmen. Ahhhhhhhhhhhh. Perfekt. Weiter werfe ich mit der Statio auch nicht.

Nächster Barsch.

Nächster Barsch.

Seitdem habe ich mich eingeworfen mit dem Setup. Ich fische X Raps (8 cm mit 7 Gramm) und den Shadow Rap Shad (9 cm und 13 Gramm). Letzterer ist das Maximum für die Kombo. Die Rute ist ja auf 12 Gramm ausgelegt. Durch den Mono-Puffer geht das aber gut.

Der 20er-Durchmesser ist einfach perfekt.

Der 20er-Durchmesser ist einfach perfekt.

 

Ich kann das Twitchen mit Ultegra Invisitec-Mono nur empfehlen. Denn:

  • Mono macht keinen Krach unter Wasser.
  • Die Fische sehen die Schnur nicht so gut wie Geflecht.
  • Die Dehnung beugt einem „Twitcharm“ (dem Pendant zum Tennisarm) vor.
  • Die Wobbler laufen natürlicher.
  • Die Bisserkennung ist absolut ok.
  • Die Wurfweiten sind super.
  • Und Ultegra ist echt geschmeidig. Tüddel gibt’s seit dem ersten Wurf nur, wenn der Wobbler gegen den Brückenpfeiler fliegt und das tut er erfreulicherweise nicht wirklich oft.

 

Und ansonsten? Der Kampf um die City-Zentimeter macht Laune!

Hat der schon über 25? Ich denke doch!

Hat der schon über 25? Ich denke doch!

Krass! Ein Ü30er!!! 35? Oder sogar mehr? Wir werden's nie erfahren...

Krass! Ein Ü30er!!! 35? Oder sogar mehr? Wir werden’s nie erfahren…

 

Vielleicht sieht man sich ja. Ihr erkennt mich bis auf weiters am schwarzen Trikot…

Johannes

Havel-Barsche

Hallo Leute,

am vergangenen Sonntag ging es mit meinem Kumpel Bernd endlich mal wieder auf die Havel zum Barschangeln. In den letzten Wochen wurden relativ viele und große Barsche in der Havel gefangen. Das Problem war nur, sie zu finden und gezielt zu befischen, da sich die Fische schon teilweise in sehr tiefes Wasser verzogen haben. Da größte Problem war aber, dass sich die Fische nicht direkt am Grund sondern ca. 2 m über den Grund aufhieten. Und bei einer Wassertiefe von fast 10 Metern war das Befsichen dann gar nicht so leicht. Um Köder in solch einer Wassertiefe am besten  kontrollieren zu können, sollte die Rute mindestens eine Länge von 2,40m haben. Ich verwende dafür eine Fireblood in 2,40 mit einem Wurfgewicht bis 35 Gr. Der Stock ist einfach nur der Wahnsinn!!

Als Köder  kann man natürlich normale Gummifische am Jig benutzen, aber wenn – wie im unseren Fall – auch noch eine sehr starke Strömung herrscht, sind Jigs nicht die beste Lösung . Durch den Strömungsdruck kommt man oft nicht schnell genug auf die gewünschte Tiefe. Und je länger der Köder nach unten braucht, desto weiter treibt er mit der Strömung ab. Natürlich könnte man den Jig einfach sehr schwer wählen, aber dadurch bekommt man sehr viele Fehlbisse. Deswegen eignen sich für diese Art der Fischerei am besten Köder die sehr klein und kompakt sind wie z.B.  Zocker, Zikaden usw.  Irgendwie komisch, in diesem Jahr hab ich mehr Barsche mit Metallködern wie Spinner, Blinker und Zocker gefangen als mit dem Gummifisch.

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Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Kanal Alande

Hallo Leute, ich komme in den letzten Wochen leider kaum zum Angeln, wenn überhaupt dann nur für ein paar Stunden. Am Wochenende war es wieder so super warm, so dass ich mich für einen kurzen Trip an den Teltowkanal entschieden habe. Dadurch dass der Kanal nur 5 min. von mir entfernt ist, lohnt sich auch ein Versuch für nur 2 Stunden am frühen Morgen oder Abend. In den letzten Jahren konnte ich an einigen Stellen im Hochsommer im wieder einige große Alande beobachten, leider konnte ich mit den üblichen Ködern bis jetzt noch nie einen überlisten. Der Plan war diesmal es mit der Fliegenrute zu Versuchen. Und funktionierte überraschenderweise sehr gut.

Es war extrem spannend da die Alande oft ganz nah Ufer waren und keine weiten Würfe erforderlich waren. Man brauchte den Köder einfach nur leicht in die Richtung der Fische schwenken.

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Da hatte die 4 er Biocraft ganz schön zu Kämpfen.

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Aber auch wenn die Alande nicht direkt am Ufer waren, konnten wir sie überlisten. Wir warfen die Köder in die Strömung  und ließen ihn mit der Strömung abtreiben. Dabei war wichtig das der Köder nicht zu tief geführt wurde,  da alle Bisse nah an der Oberfläche kamen.

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Henry mit einem schönen Kanal Aland

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Als Gerät verwendete ich:

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Shimano Biocraft 4-3

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dazu die passende Rolle

Hauptschnur : 4WF Biocraft

Voerfach: 18er Aspire Fluocarbon.

Die Erfolgsköder waren kleine Nymphen und Zuckmücken-Immitate die man eigentlich zum Renken-Fischen benutzt.

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Langsam wird der Teltowkanal zu meinem Lieblingsgewässer. Ich konnte in diesem Jahr schon einige schöne Fische dort überlisten. Nur mit den Zandern hats bis jetzt noch nicht geklappt.

Ich bleib aber am Ball, bis bald.

Aspire ist das famose FC aus der weichen Dose.

Nie wieder wird mir das FC von der Spule springen. Nie mehr werde ich mich über zerbrochene Spulen ärgern müssen.

Typische FC-Spulen. Bei der einen ist erst gar keine Klemmvorrichtung dabei und das widerspenstge Material springt von der Spule. Bei der anderen ist die Klemmvorrichtung abgebrochen. Beides uncool.

Typische FC-Spulen. Bei der einen ist erst gar keine Klemmvorrichtung dabei und das widerspenstge Material springt von der Spule. Bei der anderen ist die Klemmvorrichtung abgebrochen. Beides uncool.

Zumindest nicht, solange Shimano das Aspire Fluorocarbon auf in die neuen weichen Dosen rollt. Die sind erstens sehr flexibel und können nicht brechen.

aspire-fluorocarbon aufgeklappt seite

Zweitens befinden sich auf der Rückseite 12 kleine Ritzen, die in eine runde Aussparung münden.

rueckseite aussparung

Auf der Spule steht unter dem ASIREFLUOROCARBON-Logo „Extreme Power Mono Line.“

aspire-fluorocarbon

Wenn es die Oberflächenspannung im Wasserglas durchbrochen hat, sinkt es aber wie ein Stein.

sinktest

Es ist zudem härter als Mono und abriebfest. Außer dem Claim spricht also so ziemlich alles für Fluorocarbon.

Hinten auf der Verpackung hat Shimano eine Bewertung der einzelnen Schnurkriterien aufgedruckt.

aspire-punkte

Abriebfestigkeit: 5 Punkte. Geringe Dehnung: 5 Punkte. Kontenfestigkeit: 5 Punkte. Weichheit: 4 Punkte. Wenig Memory: 4 Punkte.

50 Meter sind auf einer Spule. Die 25er trägt 5,0 kg, die 35er 9,0 kg.

Ich mag kein anderes mehr benutzen. (Außer natürlich dünnere Aspire-FC-Durchmesser für Barsch, Forelle und Co.)

Schöne Grüße

Johannes

Spinner- Barsche

Hallo Leute,

gerade in der heutigen Zeit wo die meisten Angler nur noch Gummifischen und Wobbler angeln, sollte man alt bewährtes nicht aus den Augen verlieren.

Bei mir war es in den letzten Jahren leider auch nicht anders. Worauf ich hinaus möchte ist, dass meine Angelkariere vor über 20 Jahren begann und ich meine Barsche damals fast nur mit dem Spinner fing. Wenn man die Fangmeldungen von Barschen in den Angelzeitschriften  liest und auf die benutzten Köder achtet, wird man schnell feststellen die viele dieser Kapitalen Barsche auch mit einem Spinner überlistet wurden.

Seit einigen Jahren gehören Blinker und Spinner wieder in meine Köder Box.

Gerade an Tagen wo die üblichen Methoden versagten scheint der Spinner seine Vorzüge auszuspielen.  Meiner Meinung nach sind gerade das leichte Handling  von Spinnern oft der Grund warum man damit so erfolgreich angelt. Mit dem Spinner läßt sich relativ schnell eine große Wasserfläche und verschiedene Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox , durch seinen tropfen förmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer! Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

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Ich bevorzuge die Größe 3 zum Barschangeln

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Ich würd sagen  Spinner sollten in jede gut Sortierte Köder Box gehören. Probiert es einfach mal aus. Ihr werdet überrascht sein wie fängig an manchen Tagen Spinner  sein können!