Mit der 8ter Fliegenrute auf Meerforellen

Liebe Besucherinnen und Besucher,

heute möchte ich noch einen kleinen Rückblick auf den Herbst machen, denn auch da schlug immer wieder die Stunde für die G.Loomis Pro4X Trout der AFTMA Klasse 8. In diesem Beitrag geht es um die Wat-Angelei auf Meerforellen. Wenn ich an der Küste bin, kombiniere ich gerne die Spinnangelei mit Blinkern und Wobblern mit der Streamerfischerei unter Benutzung einer Fliegenrute. Mittlerweile nutze ich die Fliegenrute mindestens zu 50% meiner Küstenangelstunden. Vom rein sportlichen Aspekt mal abgesehen, macht der Einsatz von Fliegenrute vor allem dann Sinn, wenn der Zielfisch Meerforelle eher auf z.B. Garnelen anspricht als auf Fischnahrung. Ich verwende als Köder neben Garnelenimitationen auch gern auffällige Fisch-Streamer (Muddler aus Rehhaar) mit Riesenaugen im Grundel-Look. Eine Rute der Klasse 8 läßt sich an der Küste prinzipiell immer fischen, ihr besonderer Vorteil liegt darin, daß auch größere Streamer zu Einsatz gebracht werden können.

Bei aller Kraft ist meine 8ter Pro4X Trout eine feinfühlige Rute, mit der mir das Werfen und Drillen riesigen Spaß macht. Sie 2,70m lang und hat eine für die Küste ideale schnelle und steife Aktion. Sie ist viergeteilt und wird mit einem schicken 80cm Transportrohr geliefert. So ist sie für den Rucksack- Outdoor- Transport genauso geeignet wie für den Koffer und Flugreisen. Als Rolle verwende ich die Shimano Biocraft  Fliegenrolle 7/8, als Schnur die 8ter schwimmende Version der Shimano Biocraft WF Fliegenschnur und als Vorfach ein ca. 2,5m langes durchgehendes 0,25 mm Shimano Aspire  Fluorocarbon.

Einen schönen 1. Advent wünscht Jochen Dieckmann

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Ein seltener Fang

Liebe BesucherInnen,

der Luftdruck war stark gefallen, ungünstig zum Angeln auf Barsche! Trotzdem war ich wieder auf dem ufernahen Krautfeld mit der 8er G.Loomis Pro4X, Schwimmschnur und Streamer aktiv. Die ersten beiden Würfe mit dem sonst so erfolgreichen Augenstreamer brachten keinen Barschkontakt. Enttäuscht wechselte ich auf einen deutlich kleineres Modell in Schock-Gelb. Schon im Wurf dachte ich: “Bescheuert, was willste denn mit der kleinen Fluse jetzt hier fangen?” In Gedanken fand ich mich schon mit dem Tages-Blank (= heute null Fische fangen) ab. Mitten in die negativen Gedanken hinein knallte ein krasser Biss in die Rute. Ohne Vorwarnung und ohne Anschlag- sie stand einfach von jetzt auf gleich zum Halbkreis. Der Fisch verlangte Schnur und bekam sie. Immer wieder schoß er davon, ich rechnete fest mit einem guten Rapfen. Ich liebe diese Art, erst recht an der Fliegenrute!

Als der Fisch das erste mal hoch kam, war ich ein wenig entäuscht. Dem Drill nach hatte ich mit einem 70er Rapfen gerechnet. Dieser Fisch war nur geschätzte 55cm lang, aber sehr kompakt gebaut und eine riesige Schwanzflosse. Ein schöner Aland! Nach der Landung war ich unsicher – doch ein Rapfen? Nach Sichtung der Fangfotos zu Hause entschied ich mich für Aland. Einge Wochen später las ich das Buch von Autor Florian Läufer – Rapfen-Jäger der Flüsse, und fand darin die Lösung. Bei meinem Fang handelte es sich um eine Hybride aus Rapfen und Aland – einem sogenannten Raland. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass zwischen diesen beiden Arten Kreuzungen möglich sind. Vielen Dank an Florian Läufer und an Euch alle die Empfehlung für ein tolles Buch.

Man lernt nie aus…. Grüße von Jochen Dieckmann

getsren noch super, heute abgemeldet der Augenstreamer für Barsche

gestern noch super, heute abgemeldet – der sonst so fängige Augenstreamer für Barsche

Köderwechsel und gleich darauf der krasse Biss

Köderwechsel und gleich darauf der krasse Biss

wow- das geht ab !

wow- das geht ab!

Richtungswechsel- er lässt nicht nach!

Richtungswechsel- er lässt nicht nach!

erster Kontakt mit der Oberfläche

erster Kontakt mit der Oberfläche

der Fisch hat ungewöhnlich viel Kraft

der Fisch hat ungewöhnlich viel Kraft

und nun kommt er zum Boot

und nun kommt er zum Boot

...achtet mal auf die überdimensionale Schwanzflosse...

…achtet mal auf die überdimensionale Schwanzflosse…

Merkmale von beiden Arten: Rapfen und Aland

Merkmale von beiden Arten: Rapfen und Aland

= Raland!

= Raland!

Stillwasser Streamern

Hallo BlogbesucherInnen,

unter den vielen Möglichkeiten, mit einer Angelrute Fische zu fangen, schätze ich immer mehr den Einsatz von Fliegenruten. In meinen Beiträgen habe ich hier schon einige Fliegenruten und unterschiedliche Einsatzbereiche vorgestellt. In diesem und in den nächsten Beiträgen möchte ich die G.Loomis Pro4X Trout in der AFTM-Klasse 8 vorstellen. Eine Rute in dieser Schnurklasse benutze ich dann, ich vorwiegend mit mittelgroßen Streamern auf Forelle, Barsche, Hechte oder Rapfen angeln möchte. Der Luftwiederstand eines auf Hakengröße 2-4 gebundenen Streamers erfordert einfach eine schwerere Schnur, um adäquat beschleunigt und auf Weite gebracht werden zu können. Im frühen Herbst standen die Barsche zunächst noch flach über den langsam zurückgehenden Krautfeldern, später wanderten sie ihren Beutefischen in die tiefen Rinnen hinterher. In beiden Situationen liessen sie sich sehr gut mit der Fliegenrute fangen.

Über dem Kraut war es wichtig, den Köder relativ flach zu führen.

Gern würde ich auch Euch zum Griff zur Fliegenrute animieren. Und nicht vergessen: Fliegenfischen ist auch nur Angeln und Fische fangen.

Mit freundlichen Grüßen,

Jochen Dieckmann

die Schnur ist raus, gleich beginne ich mit dem Einstrippen

die Schnur ist raus, gleich beginne ich mit dem Einstrippen

hier seht ihr den Schusskorb, in dem die eingegstrippte Fliegenschnur landet, darüber der "Augenstreamer" auf Hakengr.4

hier seht Ihr den Schusskorb, in dem die eingegstrippte Fliegenschnur landet, darüber der “Augenstreamer” auf Hakengr.4

Biocraft XT Large Arbour Fliegenrolle und der erste Biss

Biocraft XT Large Arbour Fliegenrolle und der erste Biss

Handarbeit auch im Drill, die Rute arbeitet sauber mit

Handarbeit auch im Drill, die Rute arbeitet sauber mit

es klatscht!

es klatscht!

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