Fangbericht: Großer Barsch mit Zodias BFS Casting

Hallo Besucherinnen und Besucher,

die Shimano Zodias Ruten-Serie erfreut sich einer großen Beliebtheit. Völlig zurecht! Nach dem letzten Fangbericht von einem großen Barsch, den ich mit dem Zodias ML Spinning Modell fangen konnte, möchte ich nun nachlegen. Den nächsten tollen Fisch fing ich zu Hause in der Havel mit dem “Schwestermodell” in der Casting- Version. Die technischen Details der Rute möchte ich zunächst auf einen späteren Bericht verschieben und mich hier auf den Fangbericht konzentrieren:

Es war ein richtig schöner Sommertag mit tollem und stabilem Hochdruckwetter. Ich angelte an einer Rinnenkante in einer Wassertiefe von 6-7m. Ich hatte schon einige mittlere Barsche auf den 10g Storm Gomoku Spin gefangen. Den barschfarben Spin-Jig hatte ich immer im Wechsel vom Grund in das Mittelwasser gekurbelt und wieder zum Grund zurück sinken lassen. Die meisten Bisse bekam ich in der “Aufzugphase” beim Hochkurbeln. Irgendwann setzte es einen sehr aggressiven Biss. Ich dachte zunächst eher an einen Hecht oder einen Rapfen, denn der Fisch ging sofort nach dem Anschlag in die Bremse. Die sehr filigrane Aktion meiner Rute war richtig gefordert, die Bremse der Metanium XG zum Glück perfekt eingestellt. Der Fisch zog immer wieder rasant in die Tiefe, drehte dabei eine komplette Runde um das Boot. Dieses Kampfverhalten konnte nur auf einen großen Barsch hindeuten. Und wirklich: nach langen und bangen Momenten tauchte einer der wirklich seltenen “Havel-Kirschen” auf. Er hatte wirklich ungewohnt stark gekämpft, es war bis zum letzten Moment absolut spannend. Ich kescherte den Fisch, um bei der Landung nichts mehr zu riskieren. Und so kann ich euch überglücklich einen weiteren tollen Barsch zeigen.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

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Hier stellt euch Johannes mal alle Zodias-Modelle vor, die ihr 2018 bei uns bekommt.

Manchmal muss er eben klein sein…

liebe BesucherInnen,

vor genau einem Jahr angelte ich fast ausschließlich mit Poppern und anderen Oberflächenködern auf Barsch und Rapfen (siehe Eintrag “Topwater Summer”). Das funktioniert leider in diesem Jahr nur begrenzt. Wenn ich nicht die neuen Storm Mini-Hardbaits hätte! Die Winzlinge bescherten mir beim Flachwasserangeln schon einige schöne Barschserien.

von oben nach unten: Gomoku Spin, Gomoku Minnow, Gomoku Bottom, Gomoku Popper

von oben nach unten: Gomoku Spin, Gomoku Minnow, Gomoku Bottom, Gomoku Popper

Alle vier Modelle fingen in unterschiedlichen Situationen schon richtig gut. Besonders die Farbe clear pink orange belly hat es den Barschen offenbar angetan. Gestern angelte ich über dichtem Kraut mit allen 4 Modellen, um am Ende beim Gomoku Popper zu landen. Und die Barsche akzeptierten ausschließlich diesen Oberflächenköder. So kam ich doch noch zu dem großen Spaß der Oberfächenangelei. Die teils heftigen und immer sichtbaren Attacken sind einfach Spannung und Action pur!

Da die Köder allesamt sehr leicht ( 2,5-6g) sind, empfehle ich vor allem eine sehr leichte Rute dazu, wie ich sie in ein paar vor kurzem geschriebenen Beiträgen vorstellte. Mit Rückenwind gelangen mir allerdings auch mit der Poison Adrena/ Metanium Cast-Kombo ausreichende weite Würfe.

Toll an den Mini-Hardbaits finde ich neben ihrer Fängigkeit auch ihre Haltbarkeit, denn sie sind nicht wie Gummi-Köder nach ein paar Räubern kaputt und verangelt. Ach ja, im Original sind die Gomokus mit kleinen Drillingen ausgestattet, die ich teilweise mit Einzelhaken ausgetauscht habe (siehe Fotos). Beides funktioniert.

Einmal mehr seht Ihr mich begeistert, viele Grüße von Jochen Dieckmann

Gomoku Spin, Yasei Red Perch, Spree-Barsch

Gomoku Spin, Yasei Red Perch, Spree-Barsch

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Gomoku Popper Farbcode clear, Sustain, Spreebarsch

Gomoku Minnow, Farbcode Clear Glow Orange Belly, Havelbarsch

Gomoku Minnow, Farbcode Clear Glow Orange Belly, Havelbarsch

nochmal !

der nächste Wurf!

Gomoku Bottom, Farbcode Glow Candy, schnellgeführt, Havelbarsch

Gomoku Bottom, Farbcode Glow Candy, schnellgeführt, Havelbarsch

alles gut gelaufen bis jetzt, aber nun müssen die Gomoku Popper ran!

alles gut gelaufen bis jetzt, aber nun müssen die Gomoku Popper ran!

Farbcode Clear Glow Orange Belly war heute am fängisten

Farbcode Clear Glow Orange Belly war heute am fängisten

der richtige Köder für diesen Platz!

der richtige Köder für diesen Platz!

Storm-Neuheiten für 2015

Neben Rapala, vertreiben wir von Shimano auch die Marke Storm, von der so ziemlich jeder Hechtfan einen Seeker Shad oder einen Wildeye Suspending Shad in der Box hat. Für die Saison 2015 gibt’s richtig viele neue Strom-Köder. Ich bin mir sicher, dass sich ab jetzt auch viele Barsch-Angler für die Storm-Hardbaits erwärmen können. Schließlich hat bei der Entwicklung kein Geringerer die Hände im Spiel als Hiroshi Takahashi, der bei uns den Nippon-Wobbel-Stil groß gemacht hat.

Neben einer Überarbeitung des Suspending Wildeye Shad, der jetzt Suspending Wild Tail Shad heißt und mit einem flexiblen Schaufelschwanz aufwartet, gibt’s wie gesagt vor allem an der Hardbait-Front viele neue Serien zu bestaunen. In den USA haben die Arashi’s die Crankbait-Szene schon ordentlich durcheinandergewirbelt. Es ist davon auszugehen, dass euch die Dinger auch gefallen, denn Hiroshi ging mit der Vorgabe in die Entwicklung, den besten Crankbait der Welt zu bauen. Die ebenfalls von Hiroshi entwickelten SO-RUN‘s bringen Japan-Qualität zu fairen Preisen auf den Ladentisch. Für Streetfisher und Finesse-Freunde gibt’s mit den Gomokus eine Serie mit farbenfrohen Micro-Ködern.

Bevor es mit den Hardbaits losgeht, noch schnell ein Bild vom Suspending Wild Tail Shad.

storm-wild-tail-shad

Arashi-Serie

Die Arashi’s sind eine Takahashi-Entwicklung. Er hat lange getüftelt, bis er diesen Köder für die Serien-Produktion freigab. Auf den ersten Blick handelt es sich um einigermaßen normale Cranks und einen offensichtlich recht flach laufenden Twitchbait. Wenn man sich die Dinger aber ein bisschen genauer anschaut, entdeckt man eine Besonderheit an der Tauchschaufel: Die ist gelocht. Unter ihr läuft eine bewegliche Metallschiene in den Wobblerkörper, die in einem Gelenk sitzt. An dieser Schiene ist die Öse befestigt.

Bedeutet konkret: Ösen-Trouble war gestern. Diese Wobbler brechen niemals ungewollt aus und kommen mit dem Versprechen eines 100prozentig stabilen Köderlaufs aus der Verpackung. Außerdem wurde die Hakenöse um 90 Grad gedreht, so dass man die Cranks mit größeren Haken fischen kann, was vor allem Schwarzbarschangler interessiert. Alle Arashis sind als Weitwurf-Geschosse konzipiert worden und fliegen auch wirklich superweit. Dazu kommen griffige Farbdesigns und scharfe VMC Black Nickel-Haken. Die einzelnen Modelle:

storm-arashi-serie

Arashi Rattling Deep

Ein bulliger Tiefläufer mit entsprechend langer Tauchschaufel. Wie der Name schon sagt ist der Rattling Deep kein Leisetreter, sondern ein dröhnender Crank, der die Jungs und Mädels mit mehreren Kugeln im Bauch von weitem auf sich aufmerksam macht. Länge: 6 cm, Gewicht: 16 Gramm, Tauchtiefe: 3,3 m.

Hier ein Arashi Rattling Deep-Clip:

Arashi Silent Square

Im Gegensatz zum Rattling Deep ist der Silent Square nicht berasselt worden. Der flachlaufende Square Bill-Crank kommt als rein über die Vibration, die sich aus dem Zusammenspiel seines bulligem Körpers und der breiten Quadrat-Tauchschaufel ergibt. Länge: 5,5 cm, Gewicht: 14 Gramm, Tauchtiefe: 1 m.

Hier ein Arashi Silent-Square-Video:

 

Arashi Rattling Flat

Der Rattling Flat ist ein flacher rund hochrückiger Crank, der sich von seiner Aktion von anderen Cranks absetzt. (Das erklärt euch Brandon Palaniuk dann später im Video.) Seine Tauchschaufel führt ihn schnell in die gewünschte Tiefe. Ins Wooblerinnere eingelagerte Rasseln sorgen für Vibrations-Support. Länge: 5,5 cm, Gewicht: 12,5 Gramm, Tauchtiefe: 2,3 m.

Hier der Rattlin-Flat-Clip:

 

Arashi Rattlin Minnow

Der Arashi Rattlin‘ Minnow ist ein schwimmender Twitchbait, der seine Tauchtiefe schnell erreicht. Was auch nicht weiter schwer ist, da er nur 60 Zentimeter tief taucht. Abgefahren ist sein hohes Gewicht. Dadurch ist dieser Köder wirklch ein Megaweit-Wurfgeschoss. Länge: 11 cm, Gewicht: 37 Gramm, Tauchtiefe: 0,6 m.

Gomoku-Serie

Die Gomoku-Serie startet mit 4 kleinen Ködern, soll aber immer weiter ausgebaut werden. Es handelt sich um kleine Köder zum Finesse-Fischen, die ihre gute Flugeigenschaften miteinander verbindet. Wie man sieht, setzt man hier auf flashige Designs und teilweise flippige Formen.

Gomoku Botttom

Der Gomoku Botttom zum Beispiel ist ein ganz eigener Köder für sich. Der kann eingekurbelt oder über den Grund gezuppelt werden und soll ein Fischmagnet sein. Was noch zu beweisen ist. Im Video kommt der Kleine auf jeden Fall ganz überzeugend daher. (Im wahren leben würde ich auf jeden Fall mal den Mini-Drilling gegen einen größeren Einzelhaken austauschen.)

Gomoku-Bottom-Clip:

 

Gomoku Spin

Jig Spinner wie der Gomoku Spin (Länge: 4,5 cm bzw. 5 cm, Gewicht: 6 Gramm bzw. 10 Gramm) stehen bei Barschanglern derzeit hoch im Kurs.

Gomoku Spin-Clip:


Gomoku Minnow

Mini-Wobbler fangen manchmal auch große Fische. An entsprechndem Gerät macht das Ul-Wobbeln auch unheimlich Spaß. Die kleinen Gomokus sind Mini-Raketen mit einem kippeligen Lauf. Hier gibt’s kein offizielle Video. Aber die Pfauenbarsch-Action hier ist auch nicht schlecht.

Auf youtube liegt auch ein Gomoku Minnow-Clip zur Ansicht bereit.

 

Gomoku Popper

Besonders freuen könnt ihr Barsch-Fans euch aber über den kleinen Weitwurf-Popper (Länge: 4 cm, Gewicht: 3 Gramm), der richtig schön Rabatz macht.

Hier der Gomoku Popper-Clip:

SO-RUN-Serie

Aus der SO-RUN-Serie kommen 2 Hardbaits zu uns. Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich hier um hochwertig verarbeitete Köder, die Storm zu fairen Preisen auf den Markt bringt.

SO-RUN Minnow

Der schwimmende SO-RUN Minnow ist ein 9,5 cm langer und 11 Gramm schwerer Twitchbait. Aktion: Tight kicking action & strong body roll. Das sieht man sehr schön bei den Unterwasseraufnahmen.

SO-RUN Minnow-Clip:

 

SO-RUN Sinking Pencil

Der SO-RUN Sinking Pencil ist ein schnell sinkender Stickbait, der im Taumelflug auf der Längsachse rotiert. Viele Bisse kommen bei diesem Köder-Typ im Absinken. Man kann den 8 cm langen und 18 Gramm schweren SO-RUN Sinking Pencil langsam im Tiefen anbieten oder schnell über Flachwasserbereiche twitchen. Mit Sicherheit ist er einen Versuch auf Mefo wert. Zielfische im Süßwasser sind Salmoniden, Barsche, Rapfen…

SO-RUN Sinking Pencil-Clip:

 

Storm Z-Stick

Ein klassischer Topwater-Stickbait zum Oberflächenangeln auf Barsch, Rapfen und Hecht. Extrem laut. Klassische Farben. Da muss was gehen.

Z-Stick-Clip: