Nachts auf Sund und Bodden

Diesmal war es kein Spontantrip, sondern eine länger geplante Urlaubswoche auf Rügen. Das neue Boot meines Angelbuddys Hannes war fit, einsatzbereit und sollte auf Herz und Nieren getestet werden.

Nach einem zähen ersten Angeltag und einigen Gesprächen mit „Kollegen“ schien klar, das derzeit zwar gute Frequenzen möglich sind, aber große Fische eher selten ans Band gingen. Uns war jedoch eher der Sinn nach krummen Ruten und kreischenden Bremsen.

Also Strategiewechsel. Mal das machen was mir schon längere Zeit unter den Nägeln brannte. Nachtspinnangeln. Nach meinen bisherigen Erfahrungen durchaus lohnenswert, da gerade in der Dunkelheit mitunter scheue Großfische auf Raubzug gehen. Dies gilt für Zander sowiso. Aber auch Hechte und Dickbarsche sind durchaus nachtaktiv.

Bei der Köderwahl zum Nachtangeln darf es gerne eine Nummer größer sein, da die Räuber sie schneller wahrnehmen. Uv-aktive Köder sind mitunter der „Joker“.

Bleibt noch die Entscheidung in Sachen Kombo. Normal nehme ich gern mehrere mit um zwischen Ködern, Montagen, Gewichten und so weiter schneller switchen zu können. Beim Nachtangeln erübrigt sich das, da weniger Köder und so weiter zum Einsatz kommen.

Ich wollte wenig „Gedöns“ mitnehmen und mich intensiv mit dem stundenlangen feuern und leiern großer Gummis beschäftigen. Dazu brauchte ich eine stabile und leichte Kombo. Die Rutenwahl fiel spontan auf die Shimano Technium STEC90XH in 2,74m. Eine sehr leichte Rute mit einem hammerharten Rückgrat, die obendrein ein echtes Weitwurfmonster ist.

Bei der Auswahl der Rolle war die Entscheidung einfach. Die Stunde meiner neuen Shimano Sustain 4000FI schlug. Schliesslich genau ihr Einsatzgebiet im leicht salzigen Bodden, wenn mit dicken Hechtdamen gerechnet werden muß.

Die Technium STEC90XH in Verbindung mit der Sustain 4000FI waren am Ende die optimale Wahl. Im Verlauf der Woche angelte ich fast auschliesslich mit dieser Kombo und hatte nie das Verlangen zu wechseln.

Unsere Taktik ging auf. Wir angelten fortan ausschliesslich nachts. Es gab zwar im Vergleich zum Tag viel weniger Bisse aber wenn es einschlug, dann war es oft ein stattliches Exemplar.

 

Zwischen den Hechten waren auch die Zander rege unterwegs. Bereits bei den sehr heftigen Bissen war sofort klar, wer sich den Köder einverleibt hatte.

 

Und zwischendurch? Da ließen es sich die Barsche nicht nehmen neben der Futterkonkurenz nach Beute zu suchen. Deren Bisse waren denen der Zander ähnlich.

Nacht für Nacht ging das so. Die Fluchten der Hechte und Zander waren deutlich heftiger als bei Tagesfängen. Vielleicht stehen sie bei nächtlichen Beutezügen stärker unter Adrenalin. Wie dem auch sei, die Sustain 4000FI machte durchweg einen super Job. Das oft gepriesene Bremssystem funktioniert perfekt. Gerade im Drill mit Großfischen zeigt sich deutlich wo die Qualitäten liegen. Das herunterreißen der Schnur von der Spule erfolgt absolut ruckfrei. Da hakt nichts selbst bei starker Belastung. Wichtig, weil dies mitunter der Moment des Schnurbruchs ist. Mit minimalem Drehen an der Stellschraube ist die Bremskraft fein dosierbar. Zudem ist sie mit ihren schlanken 280gr ein Leichtgewicht und ermüdungsfreiem angeln somit dienlich.

 

 

Die beschriebene Resistenz gegen Salzwasser und das wasserdichte Bremssystem kann ich nach dem Wocheneinsatz nur bestätigen. Alles trocken, funktionell und korrosionsfrei.

Bei Hannes schlug es auch derbe ein. Einige „Pbs“ fielen bei ihm im laufe der Nächte. So sehen glückliche Angler aus:

 

Keine Regel ohne Ausnahme. Ja ja, sorry, ich hatte mir vorgenommen nur Jigs zu leiern. Bis auf die letzte Nacht, da musste ich mit den Vorsätzen brechen. Nach den ganzen Hechten war mir der Sinn nach einem großen Abschlußzander. Der wurde dann sauber und fein gedropshottet.

In dem Fall mit der neuen Shimano Sustain Casting CSUSAX63M und einem Wurfgewicht von 14 – 35gr in Verbindung der mit der Shimano Curado 71XG. Eine tolle ausgwogene Baitcastkombo die sicher mit großen Gegnern fertig wird.

In diesem Sinne, falls es tagsüber einmal nicht optimal läuft und man die Möglichkeit hat auf die Nacht auszuweichen, dann macht das. Es kann sich lohnen.

Euer Eric

Gummigeben mit Hannes

Der Herbst da. Die schönste Angelzeit des Jahres. Oft leider etwas kurz. Also Gas und Gummi geben. Die ersten Angeltage der dritten Jahreszeit liegen bereits hinter uns. Resümee: die Fische beißen echt gut.

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit meinem Freund Hannes auf Schlauchboottour. Mit diesen kleinen Booten ist ein schneller und flexibler Einsatz ohne viel Aufwand möglich. Da die Boote aufgebaut transportiert werden, ist man innerhalb kürzester Zeit nach der Ankunft am Wasser startklar.

Wir fischten mit Erfolg mehrere kleinere Gewässer in der Nähe ab.

Unsere Taktik für die Tage war stets die gleiche. Zunächst das Gewässer lesen und große  Futterfischschwärme im Freiwasser suchen. Diese beackerten wir anschließend mit großen Jig-Spinnern und Gummifischen am schweren Bleikopf im Mittelwasser. Die Entscheidung fiel bewußt auf schwere Köder, weil diese beim Einkurbeln sehr gut in tiefem Wasser geführt werden können. Viele Fische gingen in Tiefen um zirka 7 Meter ans Band.

Dabei nutzte ich direkt die Gunst der Stunde und weihte die neue Shimano Expride 272MH mit einem schönen Barsch ein. Jeder Einschlag in den Hi-Power Blank ist ein wahrer Genuss und im anschliessenden Drill zeigt sie souverän ihr Rückgrat.

Die neue Expride und ich scheint wohl Liebe am ersten Angeltag zu sein. Ich geb sie nicht mehr her…

PS: Das ich mich am Anfang des Jahres für das Black Boat 230 entschieden habe, war auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg. Man kommt mit nichts schneller und trockener zum Fangplatz. Gummi geben bringts…

Euer Eric

ZZZZZZZZodias…

Wir haben hier und an anderer Stelle schon viel über die Zodias-Rutenserie gesprochen und werden das auch künftig tun. Heutemorgen lassen wir aber nur Bilder sprechen…

Veit mit brutalem Vibrax-Klopper an der 268ML.

Schon wieder so eine Granate! Diesmal aber an der LBFS mit der Aldebaran.

Jochen serviert kleine Rapala-Cranks mit der 268 ML.

Die LBFS im Barschdrill.

Hoppla. Barschgranate auf die LH.

Jig-Spinner (Gomoku Spin) mit der 268LH.

Eric mit Lipless Softvibe und Endbarsch an der 270 MH.

Natsch drillt eine Mefo an der 270 MH – ihr erster Fisch mit der Rute.

Da sind die beiden auch schon…

Zwei Spanier und eine 270 MH. Für den Lake Caspe ist das die ideale Rute. Barsch macht sie super. Zander kann sie aber auch.

Und Hecht? Sieht nach einem knackigen Drill aus. Man sieht sehr schön, dass die 270 MH bis zur Mitte mitgeht, wenn da was Ordentliches am Haken hängt.

Auf Jig-Spinner kommen eben auch immer wieder Hechte. Am Bodden und woanders auch. Da tut ein bisschen Extrapower gut.

ZZZZZZZZZZZZodiasZZZZZZZZZZetti.

Juhu! ZZZZZZZZZander.

Was die da oben können, kann der Eric auch.

Lesath DX im Bodden-Light-Hecht-Test

Einem Staffelstab gleich habe ich gestern Veits Lesath DX weitergereicht an einen Hechtspezialisten. Namentlich an Matze Fuhrmann, bei dem ich jetzt zwei Tage war, um mit ihm und Fisch&Fang-Chefredakteur Henning Stühring Barsche zu fangen. (Es kam Stoff für ein schönes Video und eine coole Foto-Love-Story mit gestreiften Boddenbarschladies raus.)

Vorgestern auf dem Bodden. Schwäne soweit das Auge reicht.

Matze hat am zweiten Tag fast ausschließlich die Lesatz gefischt. Mit großen Cranks. Die Hechtfrequenz war einigermaßen niedrig. Wir hatten ca. 7 oder 8 Stück. Dafür umso mehr Barsche. Zielfischangeln vom Feinsten.

Insofern gibt’s jetzt nicht superviele Hechtbilder. Aber einen angedeuteten Sprung, einmal krummer Stock und einen Hechtstemmer habe ich schon für euch. Den Rest seht ihr dann irgendwann in der Fisch&Fang.

 

Weiterhin eine schöne Oktoberwoche wünscht

Johannes

Traumstart in eine hoffnungsvolle Spinnanglerinnen-Karriere

Samstagmorgen in Stralsund. Eigentlich bin ich mit Dustin und einem Kameramann verabredet, um endlich mal wieder eine BATV-Folge zu drehen. Doch Dustin ist krank und hat mir mitten in der Nacht eine SMS geschrieben, die mir bedeutete, dass ich uns aufgrund seiner fiebrigen Erkältung allein auf dem von Daniel und Tony veranstalteten Großevent auf dem Strelasund vertreten muss. Erstmal: Danke an dieser Stelle für die SMS. Hat mich aufgeweckt und richtig eingeschlafen bin ich danach nicht mehr. Ich musste ja um 4 Uhr los, um rechtzeitig in Stralsund sein und ich bin ganz schlecht darin, gegen die Uhr zu schlafen. Allerdings hatte Dustins Ausbleiben auch ein paar positive Aspekte: Erstens konnte ich mich nicht anstecken. Zweitens musste man sich das Genöle nicht anhören, das aufgrund der frühen Anstoßzeit garantiert gewesen wäre. Drittens habe ich durch die Schöne-Absitnenz Deutschlands größte Nachwuchshoffnung am Frauenangelhimmel kennengelernt. Viertens war’s nicht nur lustig, sondern hochdramatisch.

Nach einem tollen Angeltag sah es zunächst einmal nicht aus. Da ich als einziger von meiner Crew (Dennis, Christian und seine Freundin Isabella) nennenswerte Sunderfahrung vorweisen konnte, hat man mich zum Kapitän ernannt. Oder war ich es selber? Wenn eine Frau an Bord ist, muss man das natürlich ausnützen. Und so folgten wir Bellas Intuition und ließen meine Sundkenntnisse in die Platzwahl mit einfließen. So nach dem Motto: „Nach rechts oder nach links?“ „Rechts.“ Ok. Da rechts eine ganze Weile nichts ging, fragte ich: „Hafen oder nach links hoch?“ „Hafen.“

Also Hafen. Und da hat es dann gescheppert. Ich habe leider keine Fotos. Das ist umso ärgerlicher, da ich mir für den Tag extra Veits Lesath ausgeliehen habe und ein paar schöne Drill- und Fischbilder herausgespringen hätten können, die es mir ermöglicht hätten, einen Blogbeitrag über diese Traumrute nachzuschießen. Ich wollte die jungen Leute aber nicht vom Fischen abhalten. Und das war auch gut so. Denn nachdem ich einen 38er und einen 40er Barsch gefangen hatte, verteilte ich Erfolgsköder und dann hat es mächtig geklappert.

Man muss dazu sagen, dass Bella erst seit Montag letzter Woche im Besitz eines Fischereischeins ist, bis zum Samstag noch keinen Raubfisch gefangen hat und vor diesem Hecht die Drillerfahrung von einem 28er Karpfen und einem 18er Barsch, der kurz vorher kam, aufweisen konnte. Dementsprechend spannend war der 7-minütige Fight auch. Der Fisch war dreimal „weg“ (keine Spannung auf der Schnur), schwamm ins Ankerseil und verursachte schon während der Auseinandersetzung Muskelkater. Letzten Endes konnten wir den Fisch aber landen und ein schönes Foto davon knipsen. Eins der schönsten in meinem Archiv, finde ich.

Strahlen in Stralsund. 114 cm verteilt auf Bella und ihren Assistenten.

Petri, Bella! Und schönen Start in die Woche euch allen!

Johannes

 

Lesath DX

Hallo Leute,

für die nächste Saison hat Shimano wieder einige neue Modelle am Start. Wie der Johannes schon geschrieben hat, hat Shimano eigene Werke, in denen die Ruten produziert werden. Die japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich  jedes Jahr ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren.  Besonders die Spiral X-  und High X Power-Technologie machen die Ruten immer dünner und kräftiger. Für die neue Saison wurde auch die Lesath  mit diesen Features ausgestattet.

Seit ein paar Wochen habe ich ein Modell der neuen Lesath-Ruten im Einsatz. Ich muss sagen, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes  jedes Mal geflasht bin, wenn ich die Rute in die Hand nehme. Extrem dünn und ein noch etwas schnellerer und vor allem steiferer Blank als beim alten Modell.

Wer die alte Lesath mit der neuen vergleicht, wird sofort merken, wie die Spiral X und High X Power Technologie den Rutenmarkt revolutioniert. Leider ist die Rutenserie nicht grade günstig. Deswegen muss ich davor warnen, die Ruten in die Hand nehmen bei euren Tackledealer. Ihr werdet euch sofort verlieben. Wer allerdings auf der Suche nach eine außergewöhnlichen Rute ist, findet in der Lesath ein Meisterwerk der Rutenbaukunst.

Die Sprial X Technologie gibt den Rutenblank ein unglaubliche Wurfperfomance.

Drillspaß und eine Mega Bisserkennung

Ich würde sagen, perfekt eingeweiht

Hier noch ein paar Details:

• Blank mit einer schnellen, progressiven Aktion
• Spiral X-Konstruktion gegen Blank-Twist und Hi-Power
X-Konstruktion gegen ein Verdrehen des Blank
• Starker, steifer und extrem leichter Blank mit unglaublicher
Wurfperformance (sowohl was die Distanz angeht als auch
die Genauigkeit)
• Leichtbau-Shimano Ci4+ Rollenhalter für einen perfekten
Halt der Rolle
• Ultra leichte Fuji Titanium Torzite Beringung
• Stofffutteral und ein stabiles Hartfutteral

Es gibt zehn unterschiedliche Modelle. Damit dürfte für alle Angelmethoden die richtige Lesath dabei sein.

SLEDX21M 2.10m 107cm 2 122g 7-28g
SLEDX24M 2.40m 124cm 2 127g 7-28g
SLEDX24MH 2.40m 124cm 2 140g 14-42g
SLEDX27ML 2.70m 139cm 2 152g 7-21g
SLEDX27M 2.70m 139cm 2 155g 7-28g
SLEDX27MH 2.70m 139cm 2 167g 14-42g
SLEDX27H 2.70m 139cm 2 172g 21-56g
SLEDX27XH 2.70m 139cm 2 – 42-84g
SLEDX30M 3.00m 154cm 2 170g 7-28g
SLEDX86XHINT 2.59m 133cm 2 – 45-135g

 

 

 

Barsch oder Maräne?

Übermorgen geht’s zum Barsch-Alarm-Treffen an den Möhnesee. Da wird sich die Frage stellen: „Barsch oder Raub-Maräne?“ Was meint ihr? Barsche fange ich ja das ganze Jahr. Maränen-Dropshotten geht nur am Möhnesee. Bzw. nur an Seen, an denen es große Maränen gibt. Am Möhnesee gibt’s die.

Angelkumpel MaxiMiMaxiMaMaxIsDa mit 54er Raubmaräne.

Man befischt die Teile pelagisch mit Dropshot, kleinem Gummifisch und einem Echolot. Das haben wir zum ersten Mal selber probiert. Und gleich nach einer halben Stunde schlug die Königsmaräne ein.

Jawollo! Da biegt sich die Dialuna mit der Taftec-Spitze (eigentlich ja meine Flunderrute) ordentlich durch.

Brutal kampfstark sind die biester und fühlen sich an wie Hechte. Komisch…

Es soll ja 70er Maränen da geben oder noch größere. Aber so ein Möhne-Meter ist zum Auftakt ja fast noch geiler.

Das Maränen-Shotten ist ein bisschen wie Computer-Zocken. Man schaut den ganzen Tag aufs Echolot, lässt den Köder runter, zieht ihn hoch, sieht die Fische mitkommen und irgendwann steigt dann ein Fisch ein.

Max mit Maräne No. 2

Kleine Action-Shads laufen am besten…

Eine neue Art des Angelns für mich entdeckt. Da kommt Freude auf.

Max landet an.

Ein Doppelschlag. So muss es laufen…

Ihr seht ja auf den Bildern, wie viel Spaß das gemacht hat. Da werden es die Barsche schwer haben. Bzw. müssen die echt mal richtig gut beißen, damit ich meinen diesjährigen Bootspartner Top Snyder nicht zum Maränen-Zocken verdonnere…

Schönen Tag euch!

Johannes

Erwarte das Erhoffte!

Zugegeben. Die Überschrift klingt nach einem Schlau-Schlau-Spruch von irgendeinem dahergelaufenen Wald-und-Wiesen-Esotheriker. Den sollte man aber als Angler immer beherzigen!

Wenn man sich den eher kleineren Raubfischen widmet, sind in der Regel die einzelnen Komponenten der Ausrüstung zwar angemessen auf den Zielfischschwach aber nicht auf einen kapitalen Fisch ausgerichtet. Der kann aber immer kommen. Ich lege daher immer sehr viel Wert auf eine zuverlässige Rolle, deren Bremse sehr fein und gleichmässig Schnur freigibt. Gerade wenn ein großer Räuber den Köder genommen hat, muß die Bremse mit urplötzlichen Fluchten klar kommen. (Hechte geben vor dem Boot oft nocheinmal Gas – auch wenn sie schon geschlagen schienen.)
Gibt die Rolle nur ruckartig oder wiederwillig Schnur frei, wird man den Fisch wahrscheinlich verlieren oder – noch schlimmer – abreissen.

Und so sind wir schon bei einer weiteren wichtigen Komponente, der Schnur. Niemand angelt gezielt auf z.B. Barsch mit einer 0,30 mm Geflochtener. Schnurdurchmesser um 0,10 mm oder noch dünner sind da eher die Regel. Deshalb ist es wichtig bei besonders dünnen Schnurdurchmessern besonders viel Wert auf Qualität zu legen.

Natürlich darf sollte man die anderen Kleinteile wie Haken, Einhänger und Vorfächer auch nicht ausser Acht lassen, aber für mich sind eben zuerst die Rolle und die Schnur am wichtigsten.

Deshalb: Shimano Rollen+ Shimano Kairiki. Dann klappt’s beim Barschangeln auch mit den dicken Hechten.

Die besten Gummifisch-Ruten 2018

Du bist auf der Suche nach der besten Gummifischrute? Dann musst Du natürlich erst einmal bei Shimano stöbern! Für die Saison 2018 hat Shimano ein riesiges Ruten-Programm am Start, das jeder Geldbeutelgröße gerecht wird. Wie in jedem Jahr haben wir in allen Preissegmenten tolle Serien mit vielen Modellen. Mal mit klassischen Korkgriffen, mal mit EVA-Handteilen, mal schrill und oft ganz klassisch. In vielen Serien gibt’s die selben Wurfgewichte in verschiedenen Längen, so dass Uferangler genauso ihren Traumstock zum Jiggen oder Faulenzen finden wie Bootsangler.

Da ist die Gummifischrute krumm? Zander? Hecht? Barsch? Nun ja. Es ist der Veit. Da ist die Zanderwahrscheinlichkeit recht groß…

Unsere Übersicht über die besten Gummifischruten 2018 soll vor allem auch Einsteigern helfen, die richtige Gummifisch-Rute für den entsprechenden Zielfisch und das entsprechende Gewässer zu finden. Gern könnt ihr über die Kommentar-Funktion Fragen stellen, die euch die Shimano-Raubfisch-Band schnellstmöglich beantwortet.

Japan-Features für Europa-Modelle

Shimano hat eigene Werke, in denen wir unsere Ruten produzieren lassen. Unsere japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren. Diese Technologien (Spiral X und High-Power X) sind ein Ausstattungsmerkmal der JDM-Serien (Expride, Zodias, Dialuna, Sephia). Was Wurfverhalten und Bissübertragung angeht, spielen die Modelle aus den JDM-Serien in einer eigenen Liga. Für 2018 hat Shimano diese Technologien auf „Euro-Serien“ übertragen. Das sind Rutenserien, die auf die hiesigen Verhältnisse angepasst sind. Konkret: Während man in Japan vorzugsweise mit kurzen Ruten auf Bass fischt und lange Ruten hauptsächlich zum Wolfsbarschangeln verwendet werden, brauchen wir hier oft längere Ruten zum Uferangeln auf Zander, Barsch, Hecht und so weiter. High-Power X und Spiral X-Blanks haben jetzt also auch die Lesath, Sustain, Diaflash und einige Modelle aus der Blue Romance Serie (z.B. die Ultra Softbait), die eigentlich zum Salzwasserangeln entwickelt wurde, sich aber auch sehr gut im Süßwasser macht. Achtet im Katalog einfach auf diese beiden Logos, wenn beim Biss maximal Strom durch eure Hände fließen soll:

Fireblood hilft bei der WPC

Unsere Flaggschiff-Serie unter den Gummifisch-Ruten ist neben der Lesath-Reihe die Fireblood-Range. Mit ihr haben Dustin Schöne und ich die WPC 2017 gewonnen. Supertolle Ruten mit einem hohen Wiedererkennungswert.

Rote Gefahr – das Shimano-Team steht auf die Fireblood.

Gute und günstige Gummifisch-Ruten

Wer nicht so viel Geld ausgeben mag, findet aber auch in den preiswerten Serien tolle Ruten. Hervorheben möchten wir da die Scimitar-Serie. Die wurde für 2018 noch einmal optisch aufgewertet. Die Blanks waren schon seit Serien-Stapellauf außergewöhnlich gut. Leicht und straff. Kaum zu glauben, dass man solche Ruten zu einem wirklich niedrigen Preis bekommt. Zusammen mit einer Sedona hat man für etwas mehr als 100 Euro eine Top-Kombo, die auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aussieht als eine Fireblood mit einer Stella.

Die beste Länge für eine Gummifisch-Rute

Die Wurfweite steht zwar in Abhängigkeit zur Rutenlänge. Allerdings weniger als man denkt. Eine 2,10 m lange Rute wirft nur ein paar Meter kürzer als eine 2,70er. Wenn’s aber wirklich auf jeden Meter ankommt, machen sich diese Mehr-Zentimeter bezahlt. Und wenn die Fische auf Distanz beißen, verwandelt man mit einer langen Rute die Bisse sicherer (Stichwort: Helbelwirkung). Beim Jiggen auf Distanz kann man den Gummifisch mit einer langen Rute besser vom Grund abheben. Auf der anderen Seite lassen sich Fische im Boot vor der Landung besser mit einer kurzen Rute dirigieren. Der kleine Hebel kurzer Ruten ist auch dienlich, wenn man die Köder auf engem Raum zackig präsentieren will. Auch am Bach ist eine kurze Rute von Vorteil, weil man mit ihr besser hantieren kann.

Das ideale Wurfgewicht einer Gummifisch-Rute

Dem Wurfgewicht kann man auch etwas über die Power einer Rute entnehmen. Eine Rute von 20-50 Gramm ist nicht unbedingt darauf ausgelegt, 50 Gramm zu fischen. Man kann das machen. Die Rute schafft das. Aber ideal ist das nicht – schon gar nicht zum Jiggen, weil man die Gummis am Bleikopf nur schwer beschleunigen kann, wenn die Rute überlastet ist. Wenn sie außerdem schon mit einem zu hohen Ködergewicht zu tun hat, kommen auch die Anhiebe nicht mehr so hart durch, wie sie das sollen. Man kann auch mal mit einer schweren Rute leichter fischen. Umgekehrt wird’s schwieriger. Je größer der Zielfisch, je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto größer sollte der Puffer sein. Eine Rute mit einem WG von 30-80 Gramm ist z.B. eine hervorragende Zanderrute – auch wenn man mal nur mit 10 Gramm fischen muss. Wenn man allerdings weiß, dass man meistens in einem flachen Gewässer fischt, in dem die Mehrzahl der Zander kaum größer als 60 cm wird, kann man runtergehen mit dem Wurfgewicht und sich rutentechnisch komplett auf diese Situation einstellen.

Im Folgenden habe ich die aktuellen Shimano-Gummifischruten nach Einsatzgebieten aufgeschlüsselt.

 

Ultralight-Jiggen

Es gibt Leute, die bevorzugt mit ganz kleinen Ködern angeln. Manche tun dies phasenweise (z.B. wenn sich die Räuber im Sommer voll auf die frische Brut konzentrieren), andere sind Überzeugungstäter und haben große Freude daran, mit kleinen Jigs auf alles zu fischen, was das Wasser hergibt. Denn mit kleinen Twistern und Mini-Shads tut sich ein riesiges Zielfischspektrum auf. Man kann eigentlich schon gar nicht mehr von „Zielfisch“ sprechen, weil auch Karpfen, Brassen, Rotaugen, Rotfedern, Schleien und sogar Lauben auf die kleinen Gummis losgehen, wenn man sie entsprechend fein präsentiert. Wer ultrafein fischen will, kommt nicht an Taftec-Ruten vorbei. Diese haben eine 15 bis 30 cm lange und extrem dünne Spitze aus Vollcarbon (Taftec-Spitze), die dann in einen recht straffen Blank übergeht. Damit lassen sich dann auch 1 Gramm leichte Köder ziemlich weit werfen. Die sensible Spitze puffert auch die erste Spannungsspitze beim Anhieb ab, so dass man mit extrem dünnen Schnüren (0,04 bis 0,08 mm) fischen kann. Beim Biss spüren die Fische keinen Widerstand. Der Köder wird ganz easy weggeblasen und deshalb gibt’s auch wenig Fehlbisse. Taftec-Ruten gibt’s in vielen verschiedenen Längen. Man findet sogar Modelle bis 2,70 m, mit denen man dann sehr weit werfen kann. Diese Ruten eigenen sich auch hervorragend zum Dropshotten, Texas-Rig-Angeln und für viele anderen Finesse-Methoden.

Diaflash & Co garantieren maximalen Angelspaß. Die Ruten wiegen nix, werfen kleines Zeug sehr weit und bringen dennoch jeden Fisch nach Hause.

Premium-Ruten: Dialuna XR S806 LS (Länge: 2,59 m, zweiteilig, WG 2-15 Gramm), Expride 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm),

Top-Ruten: Diaflash BX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,25 m/2,40 m, WGs: 1-7 Gramm/ 2-10 Gramm und 3-15 Gramm), Zodias 264 ULS (Länge: 1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm)

Low-Budget-Ruten: Force Master (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,40 m/2,70 m, WGs: 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm/ 7-28 Gramm), Catana DX (komplette Serie, zweiteilig, Längen: 2,10 m/2,40 m/2,70 m, WGs: 1-10 Gramm/ 3-15 Gramm/ 5-20 Gramm)

 

Forellentwist am Bach

Die Gummifischangelei am Bach zeichnet sich durch viele kurze Würfe aus. Man lässt die Gummis mit der Strömung in die Gumpen treiben, wirft Wurzeln an oder fischt Schüsse (Verschmälerungen, in denen das schneller fließende Wasser das Bachbett tiefer ausgräbt) und Rauschen ab. Oft kämpft man gegen überhängende Äste und anderen Urwald. Diese Angelei erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Präzision. Denn jeder Fehlwurf ist ein Hänger und weil man recht fein fischt, sind Hänger oft gleichbedeutend mit einem Köderverlust. Eine Bachrute muss kurz sein, damit man im Dickicht arbeiten kann. Unterhandwürfe und Seitwärtswürfe mit kurzen Ausholbewegungen dominieren das Wurfgeschehen. Auf die kurze Distanz kommen die Bisse in jedem Blank gut an – egal wie hart oder weich er ist. Man braucht auch keine Extrapower für den Anhieb. Die Jigs wiegen nicht mehr als 5 Gramm. Dementsprechend niedrig kann auch das Wurfgewicht ausfallen. Die Forellen springen gern aus dem Wasser und sind auch so agile Kämpfer. Hier machen sich Ruten gut, die mit den Fischen mitgehen.

Premiumruten: Expride 265 UL (1,96 m, einteilig, WG 2-10 Gramm), Expride 266 L2 (1,98 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Fireblood SFBL63110 (1,90 m, zweiteilig, WG 1-10 Gramm)

Top-Ruten:  Zodias 264 ULS (1,93 m, einteilig, WG 2-6 Gramm), Zodias 264 L2 (1,93 m, zweiteilig, WG 3-10 Gramm), Bassterra XT 262 ML (1,88 m, einteilig, WG 4-8 Gramm), Speedmaster CX 18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Beastmaster DX  18 L (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm), Technium 61 L (1,90 m, zweiteilig, 1-10 Gramm), Beastmaster EX (1,80 m, zweiteilig, 3-14 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm), NASCI BX 63 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-12 Gramm), Alivio DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Alivio 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm)

 

Barschjiggen mit kleinen Ködern vom Boot, Streetfishing, Waldsee, an Bootsanlegern etc.

Wenn es nicht darauf ankommt, große Distanzen zu erzielen, sondern kleinräumig geangelt wird und die Köder auch nicht schwerer als 10 bis max. 15 Gramm sind, eigenen sich die Forellenruten auch gut zum Barschangeln. Evtl. kann man jeweils noch ein bisschen was zugeben an Wurfgewicht, um ein bisschen mehr Wumms zu haben, weil im Barschsee, in den Hafenbecken der City bzw. an vielen unserer Flüssen ja auch immer mit Hechten und manchmal mit Zandern oder Rapfen zu rechnen ist. Die Ruten sollten schnell sein, eine gute Rückmeldung anbieten und die Köder mit zackigen Schnipsern einigermaßen weit werfen können, weil man ja oft wenig Platz zum Ausholen hat (z.B. in der City oder am Ufer von Waldseen).

Die Expride wurde überarbeitet und ist jetzt noch schneller.

Premiumruten: Fireblood 611315 (2,10 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Expride 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Blue Romance Ultra Light Game 761540 24MH (2,23 m, zweiteilig, WG 5-12 Gramm)

Top-Ruten:  Sustain AX 61 L (1,90 m, am Griff geteilt, WG 3-14 Gramm), Zodias 268 ML2 (2,03 m, zweiteilig, WG 4-12 Gramm), Bassterra XT 266 M (1,98 m, einteilig, WG 6-10 Gramm), Nasci 611 L (2,10 m, am Griff geteilt, WG 3-15 Gramm), Speedmaster CX 21ML (2,10 m, zweiteilig, 7-21 Gramm), Technium 611 ML (2,10 m, zweiteilig, 5-20 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 61 L (Länge: 2,08 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), NASCI 611 L MH (2,1 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Yasei Red Perch (1,9 m, zweiteilig, 3-12 Gramm),  Aernos 19520 (1,90 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Alivio EX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-15 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Vengeance BX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Catana DX 18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm), Force Master  18 L (Länge: 1,8 m, zweiteilig, WG 3-14 Gramm).

 

Dickbarschjiggen (Boot, Kleingewässer, strukturreiches Großgewässer)

Beim Angeln in Kanälen, an oder auf kleinen Waldseen oder auch beim Bootsangeln in Hafengebieten oder Seen mit vielen Barschbergen, Altholzzonen oder Steinhäufen kommt es weniger darauf an, weit zu werfen als den Köder ganz exakt zu führen. Das gelingt vielen Angeln mit einer relativ kurzen aber auch schnellen Rute am besten. Solche Ruten haben dann ein Wurfgewicht bis 20 oder 30 Gramm und sind ca. 2,10 m lang. Natürlich sollten auch diese Ruten schnell sein und Köderkontakte blitzschnell übertragen. Nicht nur um die Bisse zu erkennen, sondern auch um Hinderniskontakte sofort anzuzeigen. Oft kann man einen Holz- oder Steinhänger noch vermeiden, wenn man schnell reagiert und den Köder über den Ast oder Felsen lupft.

Premiumruten: Fireblood 611520 (2,10 m, zweiteilig, WG 5-20 Gramm), Expride 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Lesath DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 610 ML (2,10 m, am Griff geteilt, 7-21 Gramm), Zodias 270 MH (2,10 m, am Griff geteilt, WG 5-18 Gramm), Speedmaster CX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 7-28 Gramm), Technium 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Bassterra XT 268 MH (2,03 m, einteilig, WG 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: NASCI BX 611 M (2,10 m, zweiteilig, 7-28 Gramm), Scimitar BX 610 M (2,08 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Vengeance BX 21M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Alivio DX 21 M (2,10 m, zweiteilig, WG 10-30 Gramm), Catana EX 21M (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Force Master 21ML (Länge: 2,1 m, zweiteilig, WG 7-21 Gramm)

 

Barschjiggen (Ufer, Boot, Fluss, Großgewässer)

Wenn man große Wasserfläche befischt, einen Kanal vom Ufer auseinandernimmt oder sonstwo im Niemandsland nach Barschen fahndet, braucht man eine etwas längere Rute, die erstens große Wurfweiten ermöglicht, zweitens eine zackige Köderpräsentation ermöglicht und drittens  beim Anhieb richtig gut durchzieht. Jetzt müssen wir länger werden und uns in die 2,40 m-Region vorstoßen. Auch das Wurfgewicht wird nun ein bisschen größer. Die Obergrenze liegt bei 50 Gramm. Mindestens 35 Gramm sollten diese Peitschen aber auf jeden Fall haben. Schließlich brauchen wir manchmal richtige Murmeln, um ins Tiefe vorzudringen oder entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Je tiefer das Gewässer und je mehr Strömung, desto härter muss die Rute sein. Je mehr Zander und Hechte auf die Barschgummis ballern, desto mehr Power braucht der Rutenblank. Diese Ruten sind echte Allrounder und können dementsprechend auch zum feinen Hecht- und Zander-Jiggen mit schlanken Gummis bis 5 Inch eingesetzt werden. Deshalb wird man die eine oder andere weiter unten auch in dieser Kategorie finden.

Krumme Fireblood. So muss das sein.

Premiumruten: Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 710 MH (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Eging 801025 (2,44 m, zweiteilig, WG 10-25 Gramm), Speedmaster CX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Beastmaster EX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 10-35 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,34 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), NASCI 711 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm), Vengeance BX Shad 245 HMH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Vengeance BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Catana DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm), Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 MH (2,40 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Barsch (Distanzangeln vom Ufer)

Die Ruten zum Angeln auf lange Distanzen sind etwas länger als die Boots- und „Normalufer“-Ruten. Hier geht’s wirklich darum, den letzten Zentimeter zu schinden. Das geht nur über Länge und Schnellkraft. Und dann müssen diese Ruten auch die Bisse gut übertragen, was auf Distanz natürlich schwieriger ist und dann sollen sie auch noch den Anschlag durchbringen. Also unter 2,7 m geht nix. Und unter 40 Gramm Wurfgewicht auch nicht. Ganz wichtig ist dann auch, diese Ruten mit 4000er Rollen und Weitwurfschnur (wir empfehlen 12er Sufix Performance 8) zu kombinieren. Diese Ruten können nicht nur Barsch, sondern eigenen sich in einigermaßen flachen Stillgewässern und langsamen Fließgewässern auch ganz hervorragend zum Zanderfischen auf große Distanzen.

Weit werfen – gut fangen. Das ist oft die Barschlosung vom Ufer.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 9101042 (3,00 m, zweiteilig, WG 8-42 Gramm), Lesath 27 MH (2,74 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Technium 810 M (2,69 m, zweiteilig, 7-35 Gramm), Beastmaster EX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar AX 810 M (2,69 m, zweiteilig, WG 7-35 Gramm), NASCI 801MH (2,70 m, zweiteilig, WG 10-40 Gramm), Vengeance BX H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 30MH (3,00 m, zweiteilig, WG 14-40 Gramm)

 

Zander (Boot, flacher Zandersee)

Beim Zanderangeln in flachen Seen kommen ungefähr die selben Ruten zum Einsatz wie beim schweren Barschjiggen. Man wirft hier leichte Köder und braucht ein gutes Gefühl für den Köder. Natürlich kann man auch hier mit klassischen Zanderruten in der 60-80 Gramm-Klasse angreifen. Wenn man es aber mehrheitlich mit kleinen bis mittleren Zandern zu tun hat, macht die Angelei mit feinem Geschirr mehr Spaß. Es gibt Menschen, die hier wirklich ultrafein angreifen und auch auf die Rutenlänge pfeifen. All jenen seien die Dickbarsch-Jigruten (Boot, Kleingewässer) empfohlen. Wer die Anhiebe aber sicher durchbringen will, wird ein bisschen mehr an Rutenlänge zu schätzen wissen.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Fireblood 711035 (2,4 m, zweiteilig, WG 10-35 Gramm), Lesath  DX 24 MH (2,4 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Blue Romance Ultra Softbait 761540 24MH (2,28m, zweiteilig, WG 15-40 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 710 M (2,44 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Technium 710 MH (2,39 m, zweiteilig, 14-42 Gramm), Speedmaster CX 24 H (2,4 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 78 M (2,39 m, zweiteilig, WG 14-42 Gramm), Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), NASCI 711 H (2,40 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Catana DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Vengeance BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Catana DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 24 H (2,40 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

Zander (Ufer, flacher Zandersee)

Im Grunde sind das die selben Ruten wie die Bootsruten für den selben Gewässertyp. Gut sind natürlich ein paar Zentimeter mehr, weil man oft ein bisschen weiter werfen muss. Deshalb tut oft ein bisschen mehr Wurfgewicht gut.

Premiumruten: Fireblood 8101550 (2,70 m, zweiteilig, WG 15-50 Gramm), Lesath DX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 82 H (2,49 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), Sustain AX 90 H (2,7 m, zweiteilig, WG 14-56 Gramm), Sustain AX 910 H (3,0 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm),Technium 90H M (2,74 m, zweiteilig, 14-56 Gramm), Speedmaster CX 27 H (2,7 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 H (2,74 m, zweiteilig, WG 21-56 Gramm), NASCI 801H (2,70 m, zweiteilig, WG 15-60 Gramm),  Yasei Red Spinning Pike HPI (2,5 m, zweiteilig, 20-60 Gramm), Vengeance BX 27 H(2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Forcemaster BX 27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm), Alivio DX27 H (2,70 m, zweiteilig, WG 20-50 Gramm)

 

 

Großzander und „Normalhecht“ (Großzandergewässer, Bodden, Fluss mit Strömung, Hechtsee)

Starke Strömung, große Tiefen oder große Zander, welche mit großen Ködern befischt werden, stellen andere Anforderungen an die Ruten, als es Zander in flachen Stillgewässern tun. Diese Ruten brauchen richtig „Bumms“, damit wir die Haken der oft schweren Jigs zuverlässig durch die harte Gaumenplatte treiben können und die Fische sicher nach Hause bringen. Hier ist kein Platz für Kompromisse. Die ideale Rutenlänge liegt im Bereich von 2,4 m und 2,7 m. Die kürzeren Versionen fischen sich etwas angenehmer und sind in der Endphase des Drills praktischer. Die längeren Modelle warten mit einem größeren Hebel für härtere Anhiebe auf. Uferangler werden eher die längeren Modelle bevorzugen – vor allem dann, wenn sie die Steinpackungen und Buhnen großer Ströme befischen. Großzanderruten eignen sich natürlich auch perfekt zum Hechtfischen, wenn es nicht mit XXL-Ködern auf Ausnahmefische gehen soll.

Rute vergessen? Geht ja gar nicht…

Premiumruten: Fireblood 7113080 (2,4 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Fireblood 8103080 (2,7 m, zweiteilig, 30-80 Gramm), Lesath DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 90 XH 27 H (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Speedmaster CX 27XH (2,7 m, zweiteilig, 42-84 Gramm), Beastmaster EX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, 50-100), Beastmaster Mort Manie 2702 (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Beastmaster 24 XHP (2,4 m, zweiteilig, WG bis 120 Gramm), Technium 90XH (2,74 m, zweiteilig, 28-84 Gramm)

Medium-to-Low-Budget-Ruten: Scimitar BX 90 XH (2,74 m, zweiteilig, WG 28-84 Gramm), Vengeance BX Shad 275 HXH (2,7 m, zweiteilig, 50-100 Gramm), Scimitar 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 30-100 Gramm), Forcemaster BX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm), Alivio DX 27 XH (2,7 m, zweiteilig, WG 50-100 Gramm)

 

 

 Großhecht

Gewässerunabhängig stellen große Hechte die größte Herausforderung fürs Angelgerät dar. Wenn man sie gezielt befischt, müssen die Ruten entsprechend große und schwere Köder schleudern können und dann auch im Drill maximalen Widerstand leisten. Diese Ruten bracuen nicht nur wegen der teilweise heftigen Drills eine Extra-Dosis Power. Man muss ja auch größere Köder werfen, wenn man gezielt große Fische fangen möchte. Köder ab einem Gewicht von 100 Gramm muss man über den Hebel herauskatapultieren. Deshalb sind die Großhechtruten gewässerunabhängig relativ lang.

Gib Grossgummi! Aufm Bodden braucht man eine stabile Rute. Und nicht nur da…

Premiumruten: Lesath 86XHINT (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

Top-Ruten: Sustain AX 86XXHSS (2,59 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm), Biomaster Select Shad  (2,69 m, zweiteilig, WG 45-135 Gramm)

 

Hier nun die entsprechenden Seiten aus dem aktuellen Shimano-Katalog (2018):

 

Wem die Abbildungen hier zu klein sind, empfehle ich diesen Link hier zum Gesamtkatalog:

Wohl dem…

Prolog: Die WPC 2017 ging für mich mit einem Schocker los: mit dem Rutenbruch einer meiner Hauptruten. Und hätte Dustin nicht eine Fireblood in 2,4 m bis 80 Gramm UND würde der Kollege nicht eh viel lieber mit der Baitcaster werfen, hätte ich vielleicht einen oder zwei Fische weniger gefangen. Und dann wär’s nix geworden mit dem Titel „WPC Champion 2017“, (Ich kann’s gar nicht oft genug lesen und schreibe es deshalb immer mal wieder auf. Sorry…)

Einschub: Wer meine Blogs verfolgt und mich auf Facebook in der Freundesliste hat (leider voll – was ein Schwachsinn mit dieser 5000er-Beschränkung), weiß, dass ich meine Ruten auf Flügen in ein Abflussrohr presse. Da passen – bei guter Pressung – ca. 15 Ruten rein. Die nehme ich auch meistens mit. Man weiß ja nie…

Man sieht es dem Aufkleber an: Ein paar Flüge hat das Rohr schon hinter sich.

Das Ganze hat aber schon ein bisschen negative Auswirkungen aufs Geschirr. Ich muss z.B. oft Ringe zurückbiegen. Einmal ist mir dabei ein Ring auch schon aus der Fassung gerutscht. Zwar stecke ich alle Ruten in Rod Gloves. Aber auf dem Flug und besonders beim Be- und Entladen des Fliegers werden die Teile sicher gut durchgeschüttelt und bekommen mal einen Schlag mit.

Hauptteil: Manche Schläge haben schlimme Folgen. Dieses Jahr in Spanien ist mir eine Zodias zerbrochen. Ärgerlich, weil es bis dahin meine Hauptrute war. Aber ich hatte ja reichlich Ersatz im M und MH-Bereich (7 bis 30 Gramm) dabei. Als ich bei der WPC vorm ersten Wettkampftag meine Fireblood aufgebaut habe, mit der ich auf Zander und Hecht fischen wollte, habe ich nochmal kurz am Köder gezogen, um mich an der Spitzenaktion zu erfreuen. Klack. 20 Zentimeter Spitze ab.

Noch ein Einschub: Man macht das nicht. Der Winkel ist dann brutal ungünstig. Das wird einem im Angelladen jeder Verkäufer sagen. Manchmal muss man Dinge erst selber erleben, um dran zu glauben. Bislang ging das immer gut.

Weiter im Hauptteil: Ausgerechnet jetzt bei der WPC nicht. Schock. Zwar propagiere ich auch immer mehr das Angeln mit der Baitcaster und ich hatte auch starke BC-Kombos dabei. Z.B. extra die Expride XH bis 56 Gramm, mit der ich noch viele Zander und Hechte fangen werde. Aber: Starker Wind (und daraus resultierende Schnurbögen), die Wettkampfsituation und die Tatsache, dass ich mit selbiger Rute bei der WPC einen 1,20er Hecht gefangen habe und damit WPC-Glück an der Fireblood klebt, sprachen dafür, die Fireblood als eine der 3 Ruten auszuwählen, die ständig griffbreit sein mussten. (Die anderen Kombos waren im geräumigen Rutenstauraum untergebracht.)

Letztes Jahr habe ich viel mit der Zodas MH gefischt. Als ich den Hecht hier im Kraut am Haken hatte, war ich froh, zur rechten Zeit auf die 80-Gramm-Rute umgestellt gehabt zu haben.

Schock. Aber keine Starre. Dustin war beim täglichen Captains-Briefing um dort über den Ablauf des Tages bzw. eventuelle Verschiebungen der Startzeit oder der Startlinie unterrichtet zu werden. Der Bootscheck (das Boot wird täglich auf Köderfische, Würmer oder andere verbotene Köder bzw. Montagen überprüft) war absolviert. Und im Rutenstauraum lag noch Dustins Fireblood mit dem selben WG. Allerdings mit einer 2500er Stradic (der weiße Klassiker mit Doppelkurbel) dran. Und ich wollte eine 4000er Rolle fischen und starke Schnur. Auf meiner Biomaster war 20er oder sogar 24er 832 drauf. Also: Meine Rolle von meiner Fireblood runter, Dustins Fireblood von der Stradic befreit, Biomaster auf Fireblood, Stahl dran, Köder dran. Fertig.

Als ich Dustin die Geschichte erzähle, ist der nicht so begeistert. Mein Vorschlag, die Rute zu teilen, traf auf gedämpfte Euphorie. Er mag halt die Stradic. Ich hingegen frage mich, wie man allen Ernstes eine 80-Gramm-Rute in 2,4 m mit einer 2500er Rolle fischen kann. Passt für mich gar nicht. Geschmackssache. Da wir uns aber auf dem Weg zum Start befanden, war ein Rückmontieren ausgeschlossen. Schließlich mussten wir auf dem Weg durch den Kanal ja auch noch mit Dustins Instagram-Followerschaft konferieren. Ich hab mich bei den Jungs erkundigt, zu welche Rute sie mir raten würden. Die einhellige Meinung: ‚Fireblood. Go big or go home!‘ Nun brauche ich normalerweise keine Beratung von Menschen, die selber noch nie auf dem Gewässer gefischt haben und gar nicht wissen können, was für Köder ich schmeißen will und wie ich da angeln möchte. Aber als wir am ersten Spot ankamen und ich vor der Frage stand: ‚Fireblood oder Expride (MH bis 21 Gramm)?‘, hat diese witzige Mini-Konferenz vielleicht sogar einen kleinen Einfluss darauf gehabt, dass sich die Wage zur Fireblood neigte.

Und das war wohl auch richtig so. Zwar gab’s auch viele Phasen, in denen ich andere Ruten gefischt habe. Aber im Verlauf der Competition kamen 8 von 11 Fischen auf die 80-Gramm-Rute. Darunter waren auch einige Fische auf volle Wurfdistanz. Nicht dass ich da mit der Expride nicht hingekommen wäre. Die ist ein Wurfmonster. Aber ob ich damit auch so gut wie jeden Biss verwandelt hätte?

Einen Biss weniger verwandelt – und nix wäre es gewesen.


Fazit:
Mit der fast 30 cm längeren Fireblood konnte 8 von 10 Bissen verwandeln. Ein Fehlbiss. Ein Aussteiger, an dem evtl. ein lascher Anhieb schuld war (ab und an hat man aber halt auch mal einen Aussteiger). Rutenwahltechnisch habe ich also alles richtig gemacht. Nur über die Behandlung meiner neuen 2,40er in Feuerrot muss ich mir Gedanken machen. In dieses Abflussrohr werden künftig nicht mehr als 10 Ruten gepresst. Den „Platz“ nutze ich für eine Schicht aus Luftkissen-Folie.

Schönen Sonntag bzw. einen guten Start in die neue Woche!

Johannes

PS: Ach ja. Die Überschrift muss noch ergänzt werden: … der einen Kumpel dabei hat, der einem eine Fireblood ausleiht, wenn’s drauf ankommt.

PSS: Das Video könnt ihr euch mal reinziehen. Gut gemacht!