Rote Gefahr die Zweite

Hallo Leute,

Auch ür mich ist die Fireblood in der 80-Gramm Version die perfekte Rute, wenn es darum geht, auch mal einen größeren Raubfisch niederzuringen.

Ende Februar, kurz vor Beginn der Schonzeit, ging es für mich und drei Kumpels nochmal zum Boden, um es auf Hechte zu versuchen. Gerade am Bodden macht sich eine Rute, mit der man viele Köderspektren abfertigt, extrem gut. Wenn man mit 3 weiteren Personen im Boot zusammen angelt, muss man sich rutentechnisch ein wenig einschränken. Ich fische mit der Fireblood auf Zander und Hecht mit Gummifischen ab 14 cm aufwärts. Für mich ist die 80 -Gramm Version die eierlegende Wollmilchsau. Und deswegen habe ich sie eigentlich immer mit am Wasser.

Die Rote Gefahr im Hintergrund

 

 

 

Ein paar schöne Bodden-Krokos konnte ich mit der Fireblood bezwingen.

 

 

Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

In den letzten Wochen ist ja leider nicht ans Angeln zu denken, deshalb hier ein kleiner Rückblick aus dem Januar. Der Januar lief phasenweise echt sehr gut, da die Temperaturen ziemlich mild waren. Ich verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider Konnten wir keine Zander fangen, dafür aber zwei sehr interessante Seen ausprobieren an denen man die Zander auch vom Ufer aus nachstellen kann. Solche Gewässer brauche ich dringend, da das Wetter im letzten Jahr sehr unbeständig und windig war, so dass Bootsangeln oft nicht möglich war. Ich hoffe ich kann euch im diesem Jahr einige Fische von dort präsentieren. Leider konnten wir an diesem Tag nur zwei Fische überlisten.

Hier ein paar Fotos

Der einzigste Barsch des Tages

Der Fisch des Tages

Für das Angeln vom Ufer verwendete ich folgendes:

 

Rute: Fireblood 2,40 bis 35 Gr. Wurfgewicht

Rolle:Stradic CI4 4000er

Schnur: Kairiki 0,15 mm in Lime Green

Vorfach: Aspire Fluorocarbon in 0,35 mm

 

 

Günstige Allround-Gummi-Kombo

Aus aktuellem Anlass schreibe ich euch heute mal einen kleinen Beitrag über eine Allround-Gummi-Kombo aus dem gut&günstig-Segment von Shimano. Und zwar sind die Dori&Hannes-Spanien-Wochen im März 2018 so gut wie ausgebucht. Zwei Plätze sind noch frei in der Woche vom 3.3. bis 10.3.2018. Dann sind wir voll. Unsere Gäste sind jetzt schon heiß und wild am planen. Die Fahrgemeinschaften werden koordiniert. Die Flüge sind natürlich längst gebucht. Nur das mit dem Rutentransport ist noch so ein Ding. Und vor dem Transport steht natürlich noch die Frage an, was sie denn mitnehmen sollen. Die einen wollen auf Barsch fischen. Die anderen auf Zander. Die nächsten auf Schwarzbarsch. Andere auf alles. Vom Ufer. Vom Boot. Dropshot. Bleikopf. Carolina-Rig… Schwere Hechtruten sind vorhanden. Leichte Barschruten auch. Zanderruten teilweise nicht.

Ganz klare Ansage: Eine Zanderrute braucht ihr da! Und jetzt treffen wir uns mit allen Einsteigern ins Gummifischangeln. Allen Barschanglern, die auch gern mal auf Hecht und Zander fischen wollen. Allen, die zwar eine Hechtrute haben, aber eine Rute suchen, mit der man Hechte locker rausbekommt aber auch Barsche noch Spaß machen. Allen Junganglern, die eine Rute suchen, mit der sie dropshotten, jiggen, faulenzen und Carolina-Rigs schmeißen können. Sprich mit allen, die eine Allround-Kombo suchen, aber nicht gleich Unsummen auf den Tisch legen wollen.

Und da hab ich was Geiles für euch: Yasei Red Spinning Pike, Sedona und PowerPro.

Die Spinning Pike hat ein Wurfgewicht von 20 bis 60 Gramm.

Mit einer Länge von 2,5 m ist die Yasei Spinning Pike genau die richtige Allround-Rute. Die Spitze geht schön mit. danach kommt viel Power. Genau richtig für mich. Kein Besen. Kein Brett. Eine Rute mit Aktion. Aber schnell und hart genug, um das Aufsetzen des Jigs zu spüren, Bisse zu registrieren und den Haken zu setzen. Sehr toll: Sie wiegt nur 152 Gramm. Das ist ein sensationeller Wert für ene Rute, die ihr sehr günstig shoppen könnt.

Ich wollte sie anfangs mit einer 4000er Rolle kombinieren. Das war aber einfach zu viel für meinen Geschmack. Da die Spinning Pike so leicht ist und der Rollenhalter genau auf der richtigen Höhe sitzt, ist sie auch mit einer 2500er Rolle sauber ausbalanciert.

Als Rolle empfehle ich euch eine 2500er Sedona FI. Übersetzung: 5,0:1. Ich mag gern die niedrig übersetzten Versionen (es gibt eine HGFI mit einer 6,2:1er Übersetzung), weil die leichter anlaufen. Außerdem neigt man meines Erachtens eh oft dazu, zu schnell zu fischen. Ein Schnureinzug von 73 Zentimetern sollte gut ausreichen. Vor allem wenn man auch ein bisschen dropshotten und carolinieren will. (Das macht man meistens am besten eh langsam.)

Die Sedona sieht fast aus wie eine Stella, hat ein Hagnae-Getriebe, einen G FREE BODY, eine AR-C-Spule und Varispeed. Also viel Technik für einen sehr kleinen Preis. Kein Wunder, dass sie aktuell die meistverkaufte Shimano-Rolle ist.

Die Bremse ist fein einstellbar und auch groß. Da kommt man gut ran.

Als Schnur empfehle ich allen, die an Steinen angeln ganz klassische PowerPro. Keine 8fach geflochtene, sondern die oldschool 4fach geflochtene PowerPro. Die ist so unempfindlich, dass da auch mal ein Steinkontakt sein darf, ohne dass sie irgendwann reißt an dieser Stelle. 8fach geflochtene Schnüre sind zwar runder, weicher und leiser. Aber eben auch empfindlicher. Alle. Finde ich. Ich habe jedenfalls schon 8fach-Geflechte vieler Marken beim Auswerfen reißen sehen. (Ist das noch Deutsch? Ich bin mir gerade nicht sicher.) Deshalb also: Klassische PowerPro. Die ist ebenfalls verhältnismäßig günstig. Ist Kairiki auch. Wer lieber die rauftun will, hat natürlich meinen vorweihnachtlichen Segen.

Ich hab sie auf Großspulen. 13er und 15er. Eigentlich reicht die 13er. Aber wir haben da ja oft Welskontakte in Spanien und auch beim Zanderfischen hab ich gern eine dickere Schnur, damit ich mir keine Sorgen machen muss, wenn mal das Endkamel beißt. Wer auf Barsch fischt und vielleicht mal einen Zander oder Hecht dranbekommt, nimmt besser die 13er.

Und die PowerPro spule ich dann auf die Sedona.

Fertig: Zanderfein. Hechtfit. Barschready.

 

Und wie man die Schnur selber auf die Rolle zaubert, beschreibe ich in einem Extra-Beitrag. Jetzt wüsnche ich euch allen einen schönen 3. Advent. Und allen Spanien-Reise-Teilnehmern viel Spaß beim Planen!

Johannes

Nachts auf Sund und Bodden

Diesmal war es kein Spontantrip, sondern eine länger geplante Urlaubswoche auf Rügen. Das neue Boot meines Angelbuddys Hannes war fit, einsatzbereit und sollte auf Herz und Nieren getestet werden.

Nach einem zähen ersten Angeltag und einigen Gesprächen mit „Kollegen“ schien klar, das derzeit zwar gute Frequenzen möglich sind, aber große Fische eher selten ans Band gingen. Uns war jedoch eher der Sinn nach krummen Ruten und kreischenden Bremsen.

Also Strategiewechsel. Mal das machen was mir schon längere Zeit unter den Nägeln brannte. Nachtspinnangeln. Nach meinen bisherigen Erfahrungen durchaus lohnenswert, da gerade in der Dunkelheit mitunter scheue Großfische auf Raubzug gehen. Dies gilt für Zander sowiso. Aber auch Hechte und Dickbarsche sind durchaus nachtaktiv.

Bei der Köderwahl zum Nachtangeln darf es gerne eine Nummer größer sein, da die Räuber sie schneller wahrnehmen. Uv-aktive Köder sind mitunter der „Joker“.

Bleibt noch die Entscheidung in Sachen Kombo. Normal nehme ich gern mehrere mit um zwischen Ködern, Montagen, Gewichten und so weiter schneller switchen zu können. Beim Nachtangeln erübrigt sich das, da weniger Köder und so weiter zum Einsatz kommen.

Ich wollte wenig „Gedöns“ mitnehmen und mich intensiv mit dem stundenlangen feuern und leiern großer Gummis beschäftigen. Dazu brauchte ich eine stabile und leichte Kombo. Die Rutenwahl fiel spontan auf die Shimano Technium STEC90XH in 2,74m. Eine sehr leichte Rute mit einem hammerharten Rückgrat, die obendrein ein echtes Weitwurfmonster ist.

Bei der Auswahl der Rolle war die Entscheidung einfach. Die Stunde meiner neuen Shimano Sustain 4000FI schlug. Schliesslich genau ihr Einsatzgebiet im leicht salzigen Bodden, wenn mit dicken Hechtdamen gerechnet werden muß.

Die Technium STEC90XH in Verbindung mit der Sustain 4000FI waren am Ende die optimale Wahl. Im Verlauf der Woche angelte ich fast auschliesslich mit dieser Kombo und hatte nie das Verlangen zu wechseln.

Unsere Taktik ging auf. Wir angelten fortan ausschliesslich nachts. Es gab zwar im Vergleich zum Tag viel weniger Bisse aber wenn es einschlug, dann war es oft ein stattliches Exemplar.

 

Zwischen den Hechten waren auch die Zander rege unterwegs. Bereits bei den sehr heftigen Bissen war sofort klar, wer sich den Köder einverleibt hatte.

 

Und zwischendurch? Da ließen es sich die Barsche nicht nehmen neben der Futterkonkurenz nach Beute zu suchen. Deren Bisse waren denen der Zander ähnlich.

Nacht für Nacht ging das so. Die Fluchten der Hechte und Zander waren deutlich heftiger als bei Tagesfängen. Vielleicht stehen sie bei nächtlichen Beutezügen stärker unter Adrenalin. Wie dem auch sei, die Sustain 4000FI machte durchweg einen super Job. Das oft gepriesene Bremssystem funktioniert perfekt. Gerade im Drill mit Großfischen zeigt sich deutlich wo die Qualitäten liegen. Das herunterreißen der Schnur von der Spule erfolgt absolut ruckfrei. Da hakt nichts selbst bei starker Belastung. Wichtig, weil dies mitunter der Moment des Schnurbruchs ist. Mit minimalem Drehen an der Stellschraube ist die Bremskraft fein dosierbar. Zudem ist sie mit ihren schlanken 280gr ein Leichtgewicht und ermüdungsfreiem angeln somit dienlich.

 

 

Die beschriebene Resistenz gegen Salzwasser und das wasserdichte Bremssystem kann ich nach dem Wocheneinsatz nur bestätigen. Alles trocken, funktionell und korrosionsfrei.

Bei Hannes schlug es auch derbe ein. Einige „Pbs“ fielen bei ihm im laufe der Nächte. So sehen glückliche Angler aus:

 

Keine Regel ohne Ausnahme. Ja ja, sorry, ich hatte mir vorgenommen nur Jigs zu leiern. Bis auf die letzte Nacht, da musste ich mit den Vorsätzen brechen. Nach den ganzen Hechten war mir der Sinn nach einem großen Abschlußzander. Der wurde dann sauber und fein gedropshottet.

In dem Fall mit der neuen Shimano Sustain Casting CSUSAX63M und einem Wurfgewicht von 14 – 35gr in Verbindung der mit der Shimano Curado 71XG. Eine tolle ausgwogene Baitcastkombo die sicher mit großen Gegnern fertig wird.

In diesem Sinne, falls es tagsüber einmal nicht optimal läuft und man die Möglichkeit hat auf die Nacht auszuweichen, dann macht das. Es kann sich lohnen.

Euer Eric

Gummigeben mit Hannes

Der Herbst da. Die schönste Angelzeit des Jahres. Oft leider etwas kurz. Also Gas und Gummi geben. Die ersten Angeltage der dritten Jahreszeit liegen bereits hinter uns. Resümee: die Fische beißen echt gut.

Am letzten Wochenende ging es gemeinsam mit meinem Freund Hannes auf Schlauchboottour. Mit diesen kleinen Booten ist ein schneller und flexibler Einsatz ohne viel Aufwand möglich. Da die Boote aufgebaut transportiert werden, ist man innerhalb kürzester Zeit nach der Ankunft am Wasser startklar.

Wir fischten mit Erfolg mehrere kleinere Gewässer in der Nähe ab.

Unsere Taktik für die Tage war stets die gleiche. Zunächst das Gewässer lesen und große  Futterfischschwärme im Freiwasser suchen. Diese beackerten wir anschließend mit großen Jig-Spinnern und Gummifischen am schweren Bleikopf im Mittelwasser. Die Entscheidung fiel bewußt auf schwere Köder, weil diese beim Einkurbeln sehr gut in tiefem Wasser geführt werden können. Viele Fische gingen in Tiefen um zirka 7 Meter ans Band.

Dabei nutzte ich direkt die Gunst der Stunde und weihte die neue Shimano Expride 272MH mit einem schönen Barsch ein. Jeder Einschlag in den Hi-Power Blank ist ein wahrer Genuss und im anschliessenden Drill zeigt sie souverän ihr Rückgrat.

Die neue Expride und ich scheint wohl Liebe am ersten Angeltag zu sein. Ich geb sie nicht mehr her…

PS: Das ich mich am Anfang des Jahres für das Black Boat 230 entschieden habe, war auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg. Man kommt mit nichts schneller und trockener zum Fangplatz. Gummi geben bringts…

Euer Eric

ZZZZZZZZodias…

Wir haben hier und an anderer Stelle schon viel über die Zodias-Rutenserie gesprochen und werden das auch künftig tun. Heutemorgen lassen wir aber nur Bilder sprechen…

Veit mit brutalem Vibrax-Klopper an der 268ML.

Schon wieder so eine Granate! Diesmal aber an der LBFS mit der Aldebaran.

Jochen serviert kleine Rapala-Cranks mit der 268 ML.

Die LBFS im Barschdrill.

Hoppla. Barschgranate auf die LH.

Jig-Spinner (Gomoku Spin) mit der 268LH.

Eric mit Lipless Softvibe und Endbarsch an der 270 MH.

Natsch drillt eine Mefo an der 270 MH – ihr erster Fisch mit der Rute.

Da sind die beiden auch schon…

Zwei Spanier und eine 270 MH. Für den Lake Caspe ist das die ideale Rute. Barsch macht sie super. Zander kann sie aber auch.

Und Hecht? Sieht nach einem knackigen Drill aus. Man sieht sehr schön, dass die 270 MH bis zur Mitte mitgeht, wenn da was Ordentliches am Haken hängt.

Auf Jig-Spinner kommen eben auch immer wieder Hechte. Am Bodden und woanders auch. Da tut ein bisschen Extrapower gut.

ZZZZZZZZZZZZodiasZZZZZZZZZZetti.

Juhu! ZZZZZZZZZander.

Was die da oben können, kann der Eric auch.

Lesath DX im Bodden-Light-Hecht-Test

Einem Staffelstab gleich habe ich gestern Veits Lesath DX weitergereicht an einen Hechtspezialisten. Namentlich an Matze Fuhrmann, bei dem ich jetzt zwei Tage war, um mit ihm und Fisch&Fang-Chefredakteur Henning Stühring Barsche zu fangen. (Es kam Stoff für ein schönes Video und eine coole Foto-Love-Story mit gestreiften Boddenbarschladies raus.)

Vorgestern auf dem Bodden. Schwäne soweit das Auge reicht.

Matze hat am zweiten Tag fast ausschließlich die Lesatz gefischt. Mit großen Cranks. Die Hechtfrequenz war einigermaßen niedrig. Wir hatten ca. 7 oder 8 Stück. Dafür umso mehr Barsche. Zielfischangeln vom Feinsten.

Insofern gibt’s jetzt nicht superviele Hechtbilder. Aber einen angedeuteten Sprung, einmal krummer Stock und einen Hechtstemmer habe ich schon für euch. Den Rest seht ihr dann irgendwann in der Fisch&Fang.

 

Weiterhin eine schöne Oktoberwoche wünscht

Johannes

Traumstart in eine hoffnungsvolle Spinnanglerinnen-Karriere

Samstagmorgen in Stralsund. Eigentlich bin ich mit Dustin und einem Kameramann verabredet, um endlich mal wieder eine BATV-Folge zu drehen. Doch Dustin ist krank und hat mir mitten in der Nacht eine SMS geschrieben, die mir bedeutete, dass ich uns aufgrund seiner fiebrigen Erkältung allein auf dem von Daniel und Tony veranstalteten Großevent auf dem Strelasund vertreten muss. Erstmal: Danke an dieser Stelle für die SMS. Hat mich aufgeweckt und richtig eingeschlafen bin ich danach nicht mehr. Ich musste ja um 4 Uhr los, um rechtzeitig in Stralsund sein und ich bin ganz schlecht darin, gegen die Uhr zu schlafen. Allerdings hatte Dustins Ausbleiben auch ein paar positive Aspekte: Erstens konnte ich mich nicht anstecken. Zweitens musste man sich das Genöle nicht anhören, das aufgrund der frühen Anstoßzeit garantiert gewesen wäre. Drittens habe ich durch die Schöne-Absitnenz Deutschlands größte Nachwuchshoffnung am Frauenangelhimmel kennengelernt. Viertens war’s nicht nur lustig, sondern hochdramatisch.

Nach einem tollen Angeltag sah es zunächst einmal nicht aus. Da ich als einziger von meiner Crew (Dennis, Christian und seine Freundin Isabella) nennenswerte Sunderfahrung vorweisen konnte, hat man mich zum Kapitän ernannt. Oder war ich es selber? Wenn eine Frau an Bord ist, muss man das natürlich ausnützen. Und so folgten wir Bellas Intuition und ließen meine Sundkenntnisse in die Platzwahl mit einfließen. So nach dem Motto: „Nach rechts oder nach links?“ „Rechts.“ Ok. Da rechts eine ganze Weile nichts ging, fragte ich: „Hafen oder nach links hoch?“ „Hafen.“

Also Hafen. Und da hat es dann gescheppert. Ich habe leider keine Fotos. Das ist umso ärgerlicher, da ich mir für den Tag extra Veits Lesath ausgeliehen habe und ein paar schöne Drill- und Fischbilder herausgespringen hätten können, die es mir ermöglicht hätten, einen Blogbeitrag über diese Traumrute nachzuschießen. Ich wollte die jungen Leute aber nicht vom Fischen abhalten. Und das war auch gut so. Denn nachdem ich einen 38er und einen 40er Barsch gefangen hatte, verteilte ich Erfolgsköder und dann hat es mächtig geklappert.

Man muss dazu sagen, dass Bella erst seit Montag letzter Woche im Besitz eines Fischereischeins ist, bis zum Samstag noch keinen Raubfisch gefangen hat und vor diesem Hecht die Drillerfahrung von einem 28er Karpfen und einem 18er Barsch, der kurz vorher kam, aufweisen konnte. Dementsprechend spannend war der 7-minütige Fight auch. Der Fisch war dreimal „weg“ (keine Spannung auf der Schnur), schwamm ins Ankerseil und verursachte schon während der Auseinandersetzung Muskelkater. Letzten Endes konnten wir den Fisch aber landen und ein schönes Foto davon knipsen. Eins der schönsten in meinem Archiv, finde ich.

Strahlen in Stralsund. 114 cm verteilt auf Bella und ihren Assistenten.

Petri, Bella! Und schönen Start in die Woche euch allen!

Johannes

 

Lesath DX

Hallo Leute,

für die nächste Saison hat Shimano wieder einige neue Modelle am Start. Wie der Johannes schon geschrieben hat, hat Shimano eigene Werke, in denen die Ruten produziert werden. Die japanischen Rutenbau-Ingenieure legen sich  jedes Jahr ins Zeug, um immer leichtere, stabilere und schnellere Blanks zu produzieren.  Besonders die Spiral X-  und High X Power-Technologie machen die Ruten immer dünner und kräftiger. Für die neue Saison wurde auch die Lesath  mit diesen Features ausgestattet.

Seit ein paar Wochen habe ich ein Modell der neuen Lesath-Ruten im Einsatz. Ich muss sagen, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes  jedes Mal geflasht bin, wenn ich die Rute in die Hand nehme. Extrem dünn und ein noch etwas schnellerer und vor allem steiferer Blank als beim alten Modell.

Wer die alte Lesath mit der neuen vergleicht, wird sofort merken, wie die Spiral X und High X Power Technologie den Rutenmarkt revolutioniert. Leider ist die Rutenserie nicht grade günstig. Deswegen muss ich davor warnen, die Ruten in die Hand nehmen bei euren Tackledealer. Ihr werdet euch sofort verlieben. Wer allerdings auf der Suche nach eine außergewöhnlichen Rute ist, findet in der Lesath ein Meisterwerk der Rutenbaukunst.

Die Sprial X Technologie gibt den Rutenblank ein unglaubliche Wurfperfomance.

Drillspaß und eine Mega Bisserkennung

Ich würde sagen, perfekt eingeweiht

Hier noch ein paar Details:

• Blank mit einer schnellen, progressiven Aktion
• Spiral X-Konstruktion gegen Blank-Twist und Hi-Power
X-Konstruktion gegen ein Verdrehen des Blank
• Starker, steifer und extrem leichter Blank mit unglaublicher
Wurfperformance (sowohl was die Distanz angeht als auch
die Genauigkeit)
• Leichtbau-Shimano Ci4+ Rollenhalter für einen perfekten
Halt der Rolle
• Ultra leichte Fuji Titanium Torzite Beringung
• Stofffutteral und ein stabiles Hartfutteral

Es gibt zehn unterschiedliche Modelle. Damit dürfte für alle Angelmethoden die richtige Lesath dabei sein.

SLEDX21M 2.10m 107cm 2 122g 7-28g
SLEDX24M 2.40m 124cm 2 127g 7-28g
SLEDX24MH 2.40m 124cm 2 140g 14-42g
SLEDX27ML 2.70m 139cm 2 152g 7-21g
SLEDX27M 2.70m 139cm 2 155g 7-28g
SLEDX27MH 2.70m 139cm 2 167g 14-42g
SLEDX27H 2.70m 139cm 2 172g 21-56g
SLEDX27XH 2.70m 139cm 2 – 42-84g
SLEDX30M 3.00m 154cm 2 170g 7-28g
SLEDX86XHINT 2.59m 133cm 2 – 45-135g

 

 

 

Barsch oder Maräne?

Übermorgen geht’s zum Barsch-Alarm-Treffen an den Möhnesee. Da wird sich die Frage stellen: “Barsch oder Raub-Maräne?” Was meint ihr? Barsche fange ich ja das ganze Jahr. Maränen-Dropshotten geht nur am Möhnesee. Bzw. nur an Seen, an denen es große Maränen gibt. Am Möhnesee gibt’s die.

Angelkumpel MaxiMiMaxiMaMaxIsDa mit 54er Raubmaräne.

Man befischt die Teile pelagisch mit Dropshot, kleinem Gummifisch und einem Echolot. Das haben wir zum ersten Mal selber probiert. Und gleich nach einer halben Stunde schlug die Königsmaräne ein.

Jawollo! Da biegt sich die Dialuna mit der Taftec-Spitze (eigentlich ja meine Flunderrute) ordentlich durch.

Brutal kampfstark sind die biester und fühlen sich an wie Hechte. Komisch…

Es soll ja 70er Maränen da geben oder noch größere. Aber so ein Möhne-Meter ist zum Auftakt ja fast noch geiler.

Das Maränen-Shotten ist ein bisschen wie Computer-Zocken. Man schaut den ganzen Tag aufs Echolot, lässt den Köder runter, zieht ihn hoch, sieht die Fische mitkommen und irgendwann steigt dann ein Fisch ein.

Max mit Maräne No. 2

Kleine Action-Shads laufen am besten…

Eine neue Art des Angelns für mich entdeckt. Da kommt Freude auf.

Max landet an.

Ein Doppelschlag. So muss es laufen…

Ihr seht ja auf den Bildern, wie viel Spaß das gemacht hat. Da werden es die Barsche schwer haben. Bzw. müssen die echt mal richtig gut beißen, damit ich meinen diesjährigen Bootspartner Top Snyder nicht zum Maränen-Zocken verdonnere…

Schönen Tag euch!

Johannes