Zodias BFS B(arsch) Tube Wacky Casting

Hallo Leute,

in meinem letzten Blog hatte ich Euch ja schon die sehr amüsante Angelei auf Barsche im speziellen Wacky-Style geschrieben.

Die “loaded Tubes” werden mit einem Einzelhaken etwa 2-3mm vor dem Fransenrand mittig aufgezogen.

Diese äußerst simple Montage entfaltet im Wasser ein spektakuläres Köderspiel, welches die Barsche wahrscheinlich an einen panisch ruckartig flüchtenden Krebs erinnert. Auch die Köderführung habe ich schon im letzten Beitrag beschrieben.

Für diesen Beitrag war meine absolute Wacky- Favoritenrute am Start: das BFS-Casting Modell aus der beliebten Shimano Zodias Serie. Das Modell hat genau wie das Schwester-Spinning Modell 3-12g Wurfgewicht. Sie ist allerdings einteilig und hat dementsprechend eine noch feinfühligere Aktion, die extrem Spaß macht. Die gute “alte” Chronarch Ci4+ Baitcastrolle ist ein Super-Partner, weil absolut finessetauglich. Mindestens genauso gut, wahrscheinlich noch genialer passt zu diesem Angelstil die brandneue Shimano Aldebaran BFS XG. Diese Rolle ist genau für die ultraleichte Cast-Angelei konzipiert und nochmals, u.a. in ihrem Bremseinstellungssystem, verbessert worden. BFS ist übrigens die Abkürzung für Baitcast-Finesse. Krasses Teil, ich bin extrem gespannt auf B(arsch) Wacky damit, um mal ein wenig in die Zukunft zu schauen.

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Und jetzt wie immer ein paar Bilder:

Pikes on Storm

Liebe Blogbesucherinnen und -besucher,

nach den vorigen beiden eher theoretischen Beiträgen bei der Vortstellung des aktuellen Storm Predator Baits Programms für die gezielte Kunstköderangelei auf Hechte, möchte ich hier nun ein paar Praxis- Bilder nachreichen.

Zunächst aber noch ein kleine Ergänzung, denn  auch die Klassiker Wild Eye Seeker Shad und Suspending Wildeye Swim Shad sind von Storm erweitert worden:

Oben: Suspending Wild Tail Shad/ Farbcode Dark Hours, 15cm/44g, oder 20 cm/65g

Mitte: Giant Tail Seeker Shad / Farbcode Perch, 20cm/80g

Unten: Split Tail Seeker Shad / Farbcode Pink Aurora, 20cm/80g

Alle hier gezeigten Köder laufen etwa 1m tief und sind besonders gut für eine langsame Flachwasser-Köderführung geeignet, denn sie sind Suspender, die nur extrem langsam absinken. So kann man sie mit sehr ausgeprägten Spinnstops führen, das ist oft sehr fängig im kalten Wasser.

Ich würde sagen, mit dieser Auswahl an Storm- Hecht Ködern kann ich dem Ende der Schonzeit gespannt entgegenblicken, bzw. es fällt mir wirklich schwer, diese abzuwarten!

So, nun einfach noch ein paar Fotos aus 2016. Mein Hausgewässer, die Havel, ist nicht unbedingt ein ausgewiesenes Hecht-Paradies. Aber mit Geduld, den richtigen Ködern und dem richtigen Bootspartner kann es trotzdem klappen. Beste Grüße an Eric Korczakowski aus dem Shimano- Team und an Olli Trapp aus meinem Verein SAV Frühauf Wannsee. Danke für Eure Geduld, so konnten wir schöne Stunden auf dem Wasser verbringen und schöne Fische fangen. Einmal konnten wir sogar “metern”….

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

 

Edel abwaten ! X-Protect Wathose von Rapala

Hallo Besucherinnen und Besucher,

als überzeugter und begeisterter Meerforellenangler bin ich besonders von einem bestimmten Ausrüstungsgegenstand abhängig: Einer guten Wathose!

Die habe ich mit der X-Protect aus dem Hause Rapala nun gefunden. Beim herbstlichen Küstenwatangeln auf Meerforellen und Plattfische habe ich sie eingeweiht.

Grundsätzlich muss man sich beim Kauf einer Wathose für ein Modell aus Neopren oder aus Polyester entscheiden. Beide haben ihre Vorteile und Nachteile:

  • Eine Wathose aus Neopren ist vor allem dann zu empfehlen, wenn man sich gegen kaltes Wasser schützen muss und sich nicht allzu viel bewegt. Eine bis zu 5mm starke Neoprenwand hät wirklich sehr gut die Körperwärme. Bei viel Bewegung, z.B. durch weites Laufen zu den Angelstellen am Strand, bietet die “schwere Rüstung” allerdings nur eine begrenzte Bewegungsfreiheit. Außerdem gerät man leicht ins Schwitzen, dann wird die Hose von innen nass. Und das ist nicht gerade angenehm!
  • Eine sogenannte atmungsaktive Wathose aus Polyester trägt sich viel leichter und empfielt sich vor allem für Angler, die auch bei mittleren bis warmen Luft- und Wassertemperaturen unterwegs sind. Ich mache z.B. sehr gern häufige Standortwechsel, mit teils weiten Fußmärschen. Bei längerem Stand im kalten Wasser besteht allerdings die Gefahr des Auskühlens.

Bei der hier vorgestellten Wathose handelt es sich um ein Polyester-Modell mit einem wirklich begeisternden Tragekomfort. Schon beim Auspacken war ich über das unglaublich geringe Gewicht der Hose überrascht. Der Eindruck nach einer Woche Watangeln an der Ostseeküste bei überwiegend ungemütlichem Wetter bestätigte sich. Ich hatte noch nie eine bequemer und besser sitzende Wathose. Und der Wohlfühlfaktor spielt bei dieser Art der Angelei eine erhebliche Rolle…

Zu den Details:

  • Farbe: stahlgrau, Füßlinge und Träger schwarz;
  • Schulterträger elastisch, eine Kreuzverstärkung verteilt im hinteren Schulterbereich optimal den Druck;
  • bequeme Füßlinge aus warmhaltendem Neopren;
  • innere wasserdichte Tasche für Dokumente, Handy etc.
  • Aussentasche mit Reißverschluß für Zubehör;
  • Gummizug zum Überstülpen über den Watschuh sorgt für sicheren Halt und verhindern das Eindringen von Sand in die Watschuhe;
  • Größen/Schuhgrößen: S/8-9, M/9-10, L/10-11, XL 11-12, XXL 12-13.

Ich habe mit meiner Körpergröße von 1,90 das XXL Modell. Wichtig zu bedenken ist, dass man für so eine Wathose zusätzlich spezielle Watschuhe /(-stiefel) benötigt, die der Fachhandel für uns bereit hält. Diese Extra-Investition lohnt sich aber meiner Meinung nach sehr, denn so kombiniert man den hohen Komfort der Hose mit einem ebenfalls hohen Laufkomfort und optimaler Beweglichkeit.

Unter der Wathose kombinieren ich gerne je nach Temperatur spezielle Funktions-Winterunterwäsche mit einer dicken Jogginghose.

Zum Schluß noch ein wichtiger Tip: die Watschuhe müssen immer ein bis zwei Schuhgrößen größer sein als Eure normalen Schuhe. Denn die Neoprenfüßlinge brauchen im Schuh bedeutend mehr Platz als Strümpfe oder Socken.

Ich freue mich schon sehr auf die nächste Küstentour im Frühjahr, denn ich bin bestens gerüstet…

Pertri Heil wünscht Jochen Dieckmann

das Bild aus dem Rapala- Katalog

Modenschau an der Steilküste…

… ich glaube, ich muss den Catwalk noch ein wenig üben…

die Reissverschluß- Aussentasche

die sehr einfach nach aussen klappbare Innentasche

Klickverschluß- Träger

den Watkescher hänge ich in den Gürten ein und befestige ihn mit einer Schnur-Schlaufe daran

die Trägerquerverbindung sorgt für angenehmes Tragen

Watschuh mit noch hockgeklappter Stulpe direkt nach dem Anziehen

und mit heruntergezogener Stulpe als Sandschutz, vorn kann man sie mit einer Klammer an Schnürband einhängen und sicher befestigen

Hose dicht? Alles super! Die Forellen können kommen…

Fangbericht: Rapfen-Oberfläche-Fireblood

Liebe Besucherinnen und Besucher,

mit dem Sommerende kommt für viele Spinnfischer/Innen noch mal ein Saisonhöhepunkt. Unsere Räuberzielfische schlagen sich im übergroßen Nahrungsangebot zur Zeit so richtig die Bäuche voll. Damit werden sie für uns deutlich ausrechenbarer und wir können mit unserem Gerät und unseren Ködern sehr gezielt vorgehen.

Ein gutes Beispiel dafür ist die folgende Situation. Sie ergab sich vor ein paar Tagen zu Beginn der Abenddämmerung: ich steuerte mit dem Boot einen ufernahen Strandbereich mit reichlich Kraut an und verankerte es in einer Tiefe von ca. 1,5m. Um zu sehen, ob die Stelle Barsche hat warf ich eine Spin-Mad Zikade zwischen die Krautfahnen weit in Richtung Ufer. In diesem Fall war die Zodias ML Spinning 3/12g mein Suchgerät.

Sofort biss ein kleiner Barsch, der aber bei hereinkurbeln von einem stattlichen Rapfen begleitet wurde. Adrenalin! Nach zwei eher angedeuteten Attacken drehte der große zahnlose Räuber in einem Halbkreis wieder Richtung Kraut ab. Diesen Fisch wollte ich fangen!

Also wechselte ich von der Zodias auf die Fireblood 2,70/10-42g mit einem Stickbait- Köder im Barsch-Design. Den ersten Wurf fischte ich im typischen Topwater-Walk-the-Dog Lauf und bekam eine Fehlattacke. Den zweiten Wurf gestaltete ich völlig anders. Ich kurbelte den Stick einfach in hoher Geschwindigkeit ein. Und das fand der Rapfen gut! Er stürzte sich mit einem spektakulären Schwall auf den Köder. Mit der kräftigen Fireblood war der Drill natürlich kein Problem, aber umso mehr ein Genuss!

Zur Nachahmung empfohlen von Jochen Dieckmann

Ein schönes Wochenende!

DCIM116GOPRO

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