4 Tage Dänemark

Unser nördliches Nachbarland ist in jeglicher Hinsicht ein Eldorado für Süss- und Salzwasserangler. Für meinen Angelbuddy Hannes und mich sollte es diesmal auf Plattfisch gehen. Unser Ziel war es, mit Ultra Light Tackle gezielt den „Flachmännern“ Scholle, Kliesche & Co. nachzustellen.

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Angefixt hatte mich mein Teamkollege Johannes mit seinen Erlebnissen auf Langeland. Tellergroße „Platten“ deren Bisse am UL Tackle süchtig machen…

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Bei der Frage,  was ich mit meinem Resturlaub machen werde, war dann auch ruck zuck klar: es geht mit Hannes nach Fynshavn an den kleinen Belt.

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Mit im Gepäck meine beiden super sensiblen Ultra Light Kombos.

Zum einen die Shimano Diaflash AX 2,25m und einem Wurfgewicht von 2-10gr. Für mich die perfekte Rute zum angeln im flachen Wasser. Abhängig von Wind und Strömung wurde bis 8m Tiefe mit dem Texas Rig gefischt. Bulletgewichte bis maximal 10gr in Verbindung mit einem 3 Inch beziehungsweise 4 Inch Gummiwurm bildeten die perfekte Symbiose.  Daran montierte ich die Stradic 1000 Hagane FK. Sie hat eine höhere Übersetzung wie zum Beispiel die 2500er Rarenium CI4+ FB.  Der Schnureinzug pro Kurbelumdrehung beträgt satte 79cm. Klein, handlich und kompakt. Genau das richtige um ermüdungsfrei stundenlang die Gummiköder über den Ostseegrund hüpfen zu lassen. Auf der Spule befindet sich eine Sufix Nanobraid in 0,06mm.

Manchmal schnappte sich auch der ein oder andere Hornfisch den Köder. Der Drill am UL Tackle mit diesen kampfstarken Gesellen macht natürlich jede Menge Spass.

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Meine zweite „Buttpeitsche“ ist die Shimano ForceMaster in 2,40m und einem Wurfgewicht von 5-20gr. Sie hält was sie verspricht und eignet sich gut zum angeln in größeren Tiefen mit höheren Gewichten von 10-25gr. Diese Rute besitzt eine perfekte Spitzenaktion. Bereits kurz hinter  der Rutenspitze beginnt das kraftvolle Rückgrat zu greifen. Mit ihr hat der Ultra Light Angler genug Power, um auch kampfstarke Fische in jeder Situation sicher drillen zu können. Ich fische die ForceMaster mit einer Shimano Sedona FE in der Größe 3000. Aufgespult habe ich eine 0,10er PowerPro.

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Leider blieb die Frequenz beim Plattfischangeln aus und wir fingen in 4 Tagen, bedingt durch starke Wetterkapriolen, genau 19 Platten. Nicht viel für zwei Angler. Aber um mir die selbst gestellte Frage zu beantworten:

JA das Angeln mit Ultra feinem Gerät auf Platte und Co macht riesigen Spaß. Das müsst ihr unbedingt probieren.

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Der nächste Trip ist geplant.

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bis dahin…

euer Eric

 

The early bird…

Der frühe Vogel fängt den Wurm – der frühe Hannes den dicken Barsch. So zumindest der Plan, den ich zweimal verfolgt habe in den letzten Tagen. Ich wollte der erste Angler auf den Spots sein. Ich wollte präsent sein, wenn die Dickbarsche ihr Frühstück einnehmen. Ich wollte ihnen mit dicken Scatter Cranks kommen und die abgescatterten Plätze dann mit kleinen Gummis ausangeln. Gefangen habe ich mir zwei dezente Backpfeifen. Wo die Mai-Barsche normalerweise regelmäßig und gut auf Cranks beißen und ich eigentlich immer ein paar schöne Fotofische fangen kann, ging fast nix. Einen Minibarsch habe ich rausgekurbelt mit dem kugeligen Hardbait.  Ein paar kamen auf Countdown – normalerweise ein Barsch-Magnet um diese Jahreszeit.

Allerdings sind die Wasserpflanzen noch nicht so weit oben, dass sie den Barschen als Unterstand dienen können und Brutfisch ist auch noch keiner unterrwegs. Es hat sich alles ein bisschen verzögert an „meinem“ Kanalsystem.

Aber ich will mich nicht beschweren. So ein Ausritt am Morgen ist einfach herrlich. Hier ein paar Impressionen:

 

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Wer den Sonnenaufgang so einfangen will und erstmal von Neukölln nach Köpenick fahren muss, muss um 3.30 aufstehen.

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Macht man aber ja gerne. Da wars dann aber schon 5 Uhr ca. – ich hatte auch auf der Spree ein bisschen versucht, was rauszukitzeln im ersten Licht. Da lief aber mal wirklich gar nix.

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Naja. Also das entschädigt schon für ein paar ausgebliebene Bisse.

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Ich mags so gern, wenn der Nebel noch über dem Wasser liegt und langsam alles aufwacht.

 

Also ein paar schöne Stimmungsbilder konnte ich einfangen. Aber dicke Barsche? Echt nicht. Es gab mal nen kleinen Hecht. Mal eine Serie Kleinbarsche. Mal zwei Rapfennachläufer (sind ja eh geschont) und eine Brasse.

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Auch nix Besonderes mehr. Unser Brassenspezialist Veit Kazimiersch fängt die ja bei jedem Ausflug. Man merkt direkt, dass das anders drillt als Barsch und Co. Aber Spaß machen die auch – bis zum Abhaken.

 

Der schönste Barsch war der hier. Der kam relativ früh morgens gegen 6 Uhr am fünften Spot nach einem Fehlbiss. Da dachte ich, dass ich die Bande gefunden habe und es jetzt gleich ein paar gute Fische gibt. War aber nicht so. Trotzdem ein toller Fisch – farblich gesehen.

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Die Hoffnung estand, dass er kein Einzelgänger ist. Wenn dem so war, hat auf jeden Fall keiner mehr nachgegriffen. Kombo: Poison Adrena 264 Ul (WG 2-7 Gramm), 1000er Rarenium, 8er Nanobraid, 20er Sufix Fluorocarbon, Chebu und 3 Inch Gummiwurm.

 

Und wenn halt nicht mehr drin ist, kann man auch nicht mehr rausholen. Wobei ja immerhin noch die Möglichkeit besteht, dass ich schlecht gefischt habe. Das gilt’s in den nächsten Spreesessions rauszufinden. Allerdings werde ich den Seerosen und der Weißfisch- und Barschbrut noch ein bisschen Zeit zum Wachsen geben. Das nächste Berlin-Brandenburger-Barsch-Angeln findet für mich auf jeden Fall auf einem Waldsee statt. Allerdings habe ich am Sonntag eine Verabredung mit einer sehr großen Hechtdame. Mal sehen, ob sie auch bei schlechtem Wetter zum vereinbarten Treffpunkt kommt…

So long!

Johannes

Stationärollenbefüllung mit Nanobraid

Nachdem die Sufix Nanobraid jetzt schon länger auf dem Markt ist, möchte ich euch am Beispiel einer 0,06er zeigen, wie man Stationärrollen mit einer derart dünnen Schnur bespult. Schließlich sind auf einer Spule nur 100 m drauf. Auf eine 2500er, wie ich sie auch fürs feine Angeln gern benutze, passt aber deutlich mehr. Deshalb muss man erstmal unterfüttern.

Die Füllschnur sollte nicht zu dick sein, da sich sonst zu viel Nanobraid in den Ritzen zwischen der Mono verliert. Noch besser als ein Mono-Unterfutter ist eines aus geflochtener Schnur (Schnurreste oder alte Schnur verwenden). Die ist dünner und vor allem auch geschmeidiger, so dass die Windungen enger beieinander liegen und die Oberfläche schön eben ist.

Das Füllschnur-Futter darf bis kurz vor den Spulenrand reichen. Die Nanobraid ist wirklich sehr dünn.

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Jetzt werden Füllschnur und Nanobraid mit einem dünnen Knoten verbunden. Bei monofilem Futter bieten sich der Albright oder der Slim Beauty an. Wer zwei Geflochtene miteinander verbindet, kann den doppelten Uni-Knoten verwenden.

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Nun wickle ich den Knoten so auf die Rolle, dass er mittig sitzt.

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Jetzt kommt ein Stück Tesafilm oder ein Schnipsel einer Einkaufstüte über den Knoten.

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So haben wir direkt eine glatte Oberfläche und brauchen nicht erst 40 Meter Nanobraid, um den Knoten einzuebnen.

Jetzt wird aufgespult. Erstmal ein paar Windungen, um den Tesafilm zu fixieren.

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Damit die Schnur nicht gleich verdrallt und fest auf der Rolle sitzt, lege ich sie in einen mit Wasser gefüllten Eimer…

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…und kurble so schnell, dass sich die Spule aufrichtet. Das kann ein bisschen spritzen.

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Fertig:

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Mit der 6er Schnur und der UL-Kombo angle ich übrigens – wer hätte es gedacht – auf Barsch. Und zwar mit dem T-Rig, C-Rig, DS-Rig, kleinen Rubberjigs und ab dem Frühjahr dann auch wieder mit Darter Heads. Alternativ habe ich noch eine 1000er Rarenium mit 0,04er bespult für die superultraleichte Angelei. Ich freu mich schon drauf!

Und ihr könnt euch auf eine weiche, glatte, extrem knoten- und reißfeste Schnur freuen, die sich auch farblich von allem abhebt, was ihr schon auf euren Spulen hattet!

Viel Spaß damit!

Johannes

Die perfekte UL-Gummi-Barsch-Kombo

Seit ich aus Holland zurück bin, muss ich mich mit einem „Notbesteck“ durch den Barschherbst kämpfen. Um die 80 Euro fürs Sperrgepäck zu sparen, habe ich mein mit den meisten meiner Lieblingsruten vollgestopftes Rutentransportrohr bei Dustin in Düsseldorf gelassen, um es von einem Logistikunternehmen abholen zu lassen. Da habe ich die Rechnung aber ohne Dustins Praktikantin Eva gemacht, die dem Mann vom Paketdienst das mit Shimanoaufklebern dekorierte Abflussrohr verweigert hat. Eine Woche lang habe ich mich Tag für Tag drüber gewundert, dass mir niemand meine Ruten bringt. Bis mich Dustin gestern darüber benachrichtigt hat, dass das Rohr noch in der Abstellkammer seiner Firma steht. Konnte Eva aber auch nicht wissen. Es sei ihr also verziehen.

War auch nicht schlimm, weil ja noch ein paar Ruten in meinem Waffenschrank stehen. Die wurden jetzt ein bisschen intensiver gefischt, was ihnen erstens nicht schadet und mir zweitens evtl. sogar zu ein paar guten Barschen verholfen hat, die ich sonst nicht gefangen hätte. Denn zur Zeit läuft‘s recht gut auf UL-Jigs, die man am besten am allerfeinsten Geschirr anbietet.

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Bei fast jedem Barschbild wird mir klar, warum ich diese Fische so gern mag. Herrliche Farben.

Die einzelnen Komponenten habe ich hier schon mehrfach gepostet. Weil bei meiner UL-Taftec-Kombo aber jedes Rädchen so schön ins nächste greift, stelle ich heute mal das komplette Setup vor.

 

Rute: Expride 262 UL-S, Länge: 6‘ und 2‘‘ (1,88m), Gewicht: 90 g, WG: 2 – 6 g, Besonderheit: Taftec-Spitze (Solid Tip)

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Expride 262UL-S

 

Rolle: Stradic Ci4+, Größe: 1000, Gewicht: 164 g, Schnureinzug: 75 cm pro Kurbelumdrehung

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Die Stradic Ci4+ ist nicht nur leicht, sondern auch schnell. Und kurbelt sich erste Sahne. Wirklich ein seidenweicher Lauf.

 

Schnur: Sufix Nanobraid, Stärke: 0,06 mm, Tragkraft: 3,3 kg

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer...

Die 0,04er ist mir fast ein bisschen zu fein für die Berliner Barsch-Bomben. Aber als 0,06er ist sie immer noch sehr dünn und hat mit 3,3 kg eine Tragkraft, die kein Barsch in Gefahr bringt. Zumindest kein einheimischer…

 

Leader: Aspire Fluorocarbon, Stärke 0,20 mm, Tragkraft: 2,59 kg

Die neuen Spulen sind ein Traum - in allen Stärken.

Die neuen Spulen sind ein Traum – in allen Stärken.

Die Vorteile dieser Konfiguration: Durch die Taftec-Spitze, die nicht nur den Fischen beim Biss keinen Widerstand entgegensetzt, sondern auch die Spannungsspitze beim Anhieb wegnimmt, kann man sehr fein fischen. Dank des hohen Schnrueinzugs kurbelt man sich mit der 1000er Stradic nicht den Arm aus. Mit ihrem niedrigen Gewicht passt sie natürlich sehr gut zu der sehr leichten Rute. Die 6er Nanobraid ist extrem dünn. Dadurch kann man mit weniger Gewicht angeln und hat dennoch einen erstklassigen Kontakt zum Köder. Das Aspire FC steckt Muschelkontakte sehr gut weg (hohe Abriebfestigkeit) und ist auf einer extrem praktischen Spule aufgewickelt. Dadurch habe ich keinen überflüssigen Verschleiß.

Und was ganz wichtig ist: Barschdrills machen an der Kombo extrem viel Spaß!

Rute krumm. Der Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Rute krumm. Der Solid Tip-Insider erkennt: Das kann kein Riese sein. Sonst wäre die UL-Latte mal so richtig krumm.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Richtig erkannt. Es war nur eine kleine Nudel.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Die besseren Fische beißen oft erst kurz vor Dienstschluss.

Also: Merci an Eva! Hast Du gut gemacht! Und viel Spaß weiterhin bei TBM!

Scatter Rap Countdown 5 cm PEL

Samstag, 12.9.2015. 16 Uhr. Raubtierfütterung: Shimano gibt dem Raubfischteam einen Schwung neuer Köder aus. Nacheinander darf sich jeder einen Köder aussuchen. Ich bin an Position 2 und heilfroh, dass sich die 1 (Tino Fullhouse) in der ersten Runde einen BX Minnow in 7 cm ausgesucht hat. Den hätte ich zwar auch gern (wäre meine zweite Wahl gewesen). Viel wichtiger für mich war es aber, den einen Scatter Rap Countdown in der neuen Farbe PEL und der neuen Größe 5 cm zu ergattern. Bingo!

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Ich bin Countdown-Fan. Der 5 cm Coundown in S hat mir schon so viele gute Fische beschert, dass sich der schrullige Köder in meiner Barschwobbler-Top 5 festgesetzt hat. Und jetzt mit Scatter Lip und im lebensechten Barschdesign? Klar muss der zu mir!

Hier ein Video, in dem man den Unterschied zwischen Scatter Rap Countdown und klassischem Countdown erklärt bekommt:


Und natürlich muss ich den direkt austesten. Also rauf aufs Boot und ab an den Kanal. Erster Eindruck: Der normale Countdown macht mehr Druck. Dafür bricht der Scatter Countdown schön zur Seite aus, wenn man ihn beschleunigt. Die Köderführung ist also klar: Einigermaßen zügig führen und dann immer wieder beschleunigen, um nach ein paar Kurbelumdrehungen zur Ausgangsgeschwindigkeit zurückzukehren.

Das hat gut geklappt!

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Das war der erste 5 cm Scatter Countdown PEL-Barsch.

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Die Bisse kommen hammerhart.

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Meine Kombi: Poison Adrena UL (bis 6 Gramm), 1000er Rarenium, 6er Nanobraid (Sufix) und 20er Aspire FC.

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Abhaken. Weiterkurbeln!

Ich habe immer mal wieder den 5er Klassiker in S geworfen und gestern eindeutig besser auf den Scatter Rap PEL gefangen. Das kann am Beutespektrum gelegen haben. Oder aber am Lauf. Oder daran, dass ich gestern voll auf das Ding eingeschossen war nach einer Stunde fischen.

Jedenfalls hat der Köder einen Fan mehr und ich bin total happy, dass jetzt viel mehr Köder aus dem Rapala-Programm zu uns nach Europa rüberkommen. Da sind noch mehr Perlen zu entdecken. Es gibt also viel zu tun, angeln wir’s an!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Scatter Rappen und allem anderen, was ihr auf dem Wasser macht!

 

Johannes

Barschtackle

Hallo Leute,

wenn ich auf Messen oder anderen Veranstaltungen unterwegs bin, sind die häufigsten Fragen immer welches Gerät ich für welche Fischarten verwende. Da es von Shimano für jede Fischart und in jeder Preisklasse mehrere Ruten im Sortiment gibt ist es oft auch nicht ganz so einfach immer gleich die passende Rute zu finden. Deswegen möchte ich euch heute mal mein Gerät vorstellen, welches ich für die Barschjagd zur Zeit benutze. Gerade die Angelei auf Barsche ist oft sehr abwechlungsreich da es so viele verschiedene erfolgreiche Angelmethoden gibt. Vom Dropshoten bis hin zum Angeln mit kleinen Twitchbaits machen diese Art der Fischerei so sehr interessant. Durch die Vielzahl an verschieden Methoden benutze ich auch mehrere unterschiedliche Ruten. Natürlich könnte man auch alles mit einer Rute abdecken, aber das andauernde umgebaue nervt. Außerdem benötigt man für manche Methoden eher sehr feinfühlige Ruten und für andere Methoden doch etwas stärkere Ruten.

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Mein erstes Setup:

Speedmaster BX 210 MH + Technium 2500er

Diese Rute benutze ich überwiegend zum Angeln mit dem Jig ab 10 gr. aufwärts und wenn ich in Tiefen Gewässern fische. Diese Rute hat die nötige Kraft um einen Anhieb auch in über 5 Meter Wassertiefe durch zu bringen.

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Speedmaster BX 210 MH

Das Wurfgewicht von 14 g bis 40 g scheint den ein oder anderen vielleicht etwas hoch zu erscheinen, aber wenn man mit Jigs ab 10 gr. aufwärts fischt macht sich diese Rute super. Da ich überwiegend vom Boot aus fische reicht mir eine länge von 2,10m völlig aus. Solltet Ihr in sehr tiefen Gewässern und öffters auch vom Ufer unterwegs sein, würde ich euch aber eher eine Rutenlänge von 2,40m oder länger empfehlen.

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Gepaart mit ner 2500 Technium + 0,08 mm Powerpro

Mein zweites Setup:

Stradic S61 L + 2500 Stradic FJ

Diese Rute benutze ich überwiegend zum Angeln mit kleinen Crankbaits und mit Spinner.

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Länge 1,85m mit einem Wurfgewicht von 3 -15 gr.

IMG_1133 Die Stradic S61 L ist eine relativ weiche Rute, aber genau das ist für Köder die man einfach nur einkurbelt optimal da der Fisch nicht gleich während des Bisses in die Aktion der Rute rennt. Das vermeidet Fehlbisse.

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gepaart mit ner 2500er Stradic FJ + 0,08 mm Sufix Nanobraid

Mein drittes Setup:

Sustain + 3000er Rarenium.

Diese Rute benutzte ich wenn ich kleine Wobbler aktiv führen will(Twitchen).

IMG_1137Auch hier erscheint das Wurfgewicht relativ hoch, aber nehmt diese Rute einfach mal beim nächsten Besuch im Angelladen in die Hand. Ich hatte noch nie eine so dünne und leichte Rute. Die Sustain ist 1,90m lang und wiegt sage und schreibe nur 110 gr.

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gepaart mit ner 3000er Rarenium+ 0,06 mm Powerpro

Mein viertes Setup.

Catana CX + Exage 2500er

Diese Rute benutze ich für alle Finesse – Methoden wie z.B. Drop -Shot, Carolina und Texas Rig.

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Länge 2,40m mit einem Wurfgewicht von 5-20 gr.

Das Besondere an dieser Rute ist die sehr feine Spitze.

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gepaart mit ner 2500er Exage + 0,06 Sufix 832

Wenn Ihr noch auf der Suche nach ner Barschrute seit schaut euch die Ruten ruhig mal näher an. Wie oben schon erwähnt gibt es noch ein ganze Menge anderer Basrchkombos von Shimano. Doch diese hier alle auf zu listen würde glaube ich den Rahmen sprengen.

 

Bis bald.

 

 

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 3

Nur noch ein paar Tage und dann startet das große Event. Die Spannung ist mittlerweile auf dem Höhepunkt. Jede Menge Fragen im Kopf. An alles gedacht? Fehlt noch was?

Folgende Rutenkombinationen werde ich in Holland fischen:

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Die Yasei Spinning Perch White mit einem Wurfgewicht von 3gr bis 15gr. Kombiniert habe ich sie mit einer 1000er Rarenium Ci4+. Auf der Spule befindet sich eine 0.08er NanoBraid. Das ist die perfekte Ultra Light-Weitwurfmaschine für kleine Spinner, Jigs und Wobbler.

Auch die Shimano Blue Romance Eging mit einer Länge von 2,55m und einem WG von 15gr bis 30gr wird nach Holland reisen. An sie schraube ich eine 2500er Rarenium Ci4+. Als Schnur verwende ich eine 13er PowerPro 8Slick. Die Blue Romance Eging ist zum Faulenzen und Jiggen auf Barsch und Zander gedacht. Genau die richtige Rute für Gummiköder in der Kategorie von 3 Inch bis 5 Inch. Die Bissübertragung dieser Rute finde ich echt genial. Auch der zaghafteste Zupfer wird zuverlässig in das Handgelenk übertragen.

Die dritte Rute im Bunde ist meine aktuelle Lieblings Ultra-Ultra Light Kombo für das Finesseangeln mit dem Drop-Shot-, Carolina- und Texasrig. An meiner Diaflash AX in der Länge 2,25m und einem Wurfgewicht von 2gr bis 10gr hängt auch eine leichte 1000er Rarenium Ci4. Bestückt mit einer 0,06er NanoBraid. Wie mein Kollege Johannes bereits in einigen Beiträgen erwähnt hat: das Angeln mit dieser leichten, sehr feinfühligen Rute macht selbst bei kleineren Fischen viel Spaß und auch die vorsichtigsten Bisse bleiben beim versetzten Anhieb hängen.

Auch eine Baitcastkombo werde ich mitnehmen. Allerdings habe ich mich noch nicht entschieden, welche es sein wird.

Am Ende muss ich mich für zwei Kombos entscheiden, da das Reglement nur zwei Ruten für den Wettbewerb pro Teilnehmer vorsieht.

Bei den Schnüren setze ich wie oben beschrieben auf Sufix NanoBraid und PowerPro. In Sachen Leader vertraue ich dem Shimano Ultegra- und Aspire-Fluorocarbon.

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Hier noch eine kleine Auswahl an Köder die ich in Holland angeln werde.

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Blue Fox Vibrax Spinner in verschiedenen Dekoren und Größen. Storm Gomoku Spin Jigs müssen unbedingt mit. Was hier Fisch bringt, sollte auch in Holland fangen. Gomoku Wobbler, Gomoku Popper und das für unsere Breiten recht neue Köderkonzept: Gomoku Bottom, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Brandenburger Barsche fanden das gut. Mal sehen was die Holländer dazu sagen.

Jetzt werden noch die Köderboxen geordnet und die Spulen frisch bespult. Am heutigen Mittwoch geht es dann los. Geplant sind zwei Tage Angeln und Gewässererkundung in und um Hellevoetsluis.

Drückt mir die Daumen.

Euer Eric

UL – Karpfenangeln mit JDM-Geschirr

Wer in Spanien mit Krebsimitaten angelt, muss mit allem rechnen. Ich habe in diesem Urlaub Welse, Zander und Barsche auf Craws am Shakyhead, Krebse auf dem Jigkopf und Rubberjigs gefangen. Letztere standen auch bei den Karpfen hoch im Kurs. Weil es mir am meisten Spaß gemacht hat, mit ganz leichtem Zeug auf die Großbarsche loszugehen, konnten meine Poison Adrena 264 UL und die 1000er Rarenium mal zeigen, was in ihnen steckt. Wenn so ein geschuppter D-Zug den Köder genommen hat, muss er sich erst einmal sammeln. Das dauert ca. eine halbe Sekunde. Und dann geht die Post ab.

Zwei Drills haben wir dokumentiert.

Adrena-Drill-Thriller No. 1:

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Adrena-Drill-Thriller No. 2:

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Schnur: 0,06er NanoBraid (Sufix). Vorfach: 0,25er Aspire FC. Köderführung: ganz langsam. Biss: Nicht wahrnehmbar. Drillzeit: nicht gemessen. Spannung: 100 Prozent. Warum? Es hätte ja jedesmal auch der Meterbarsch sein können.

Viele Grüße

Johannes

POISON ADRENA 166M CASTING

Im Katalog steht: Die 166M Casting ist eine der vielseitigsten Ruten innerhalb der Poison Adrena-Range. Mit einem Wurfgewicht von 10 bis 21 Gramm und einer Medium Fast Action ist sie eine geniale Rute zum Hardbait-Twitchen und zum Topwatern. Ein ideales Einsatzgebiet für die 166M ist auch das Angeln mit dem Texas-Rig auf Barsch und Zander.

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Das kann ich bestätigen. Ich muss das aber ein bisschen ergänzen. Also:

Ich habe diese Rute mit einer Metanium kombiniert. Auf der fische ich eine 12er NanoBraid. Mit dieser Kombo werfe ich derzeit 7 Gramm-Rubber-Jigs und ganz normale Gummi-Jig-Kombinationen (10 bis 18 Gramm). Zielfische sind Zander und Barsche.

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Jiggen mit der Baitcaster? Ich bin drei Wochen am Stück am Angeln. Jeden Tag 8 bis 10 Stunden. Da muss erstens mal ein bisschen Abwechslung ins Spiel. Zweitens kann man die Zeit nutzen, um ein bisschen an den Wurf-Skills zu arbeiten. Drittens entfällt das ständige Bügelumklappen. Der Angel-Komfort ist mit der Multi echt ein bisschen höher. Und viertens – und das ist für diesen kleinen Bericht am interessantesten – macht die Poison Adrena 166M genauso süchtig wie alle anderen Rennpferde aus dem Shimano Japan-Programm.

Die Rute lädt sich super auch und schleudert die Gummigeschosse fast so weit wie eine Spinnrute. Ein besserer Werfer würde evtl. sogar identische Wurfweiten herausholen. Wobei ich die Anschläge auf Superlangdistanz nicht alle durchbekomme und lieber öfter versetze, als dass ich ständig auf Maximalweite fische. Aber zurück zur 166M. Mit 110 Gramm ist die 166M ein Leichtgewicht. Damit kann ich auch 5 Wochen am Stück fischen, ohne dass mit der Arm wegfliegt. Die Bissübertragung ist überragend. Zarte Bisse nimmt man sehr gut wahr. Richtige Tocks gehen durch Mark und Bein. Das liegt unter anderem an der Griff-Technologie (Carbon Mono-Grip plus Ci4+ Rollenhalter).

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adrena-166M-ci4plusIch kann’s eigentlich nicht leiden, wenn ich Blank-Eigenschaften mit Wörtern beschreiben soll. Man muss so eine Rute einfach mal in die Hand nehmen, um ein Gespür zu entwickeln. Ein Versuch: Der Blank ist nicht nur schnell und dynamisch, sondern auch ein erstklassiger Leiter mit einer sensiblen Spitze und viel Rückgrad.

Die Daten:

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Kurzum: Wegen mir könnte jetzt schon 9.30 sein. Dann geht’s mit meinen beiden Bremer Gästen aufs Wasser. Auf zu neuen Taten mit Poison Adrena 166M und ihren Kolleginnen aus der Expride-Serie.

Barsche mit der Speedmaster SSMBX21MH

Hallo Leute, angeltechnisch gestaltet sich der Start ins neue Jahr momentan sehr schwierig.  Erstens spielt das Wetter nicht mit und zweitens haben wir in Berlin seit dem 01.01. Schonzeit für alle Raubfische. Meistens ist dadurch immer eine weite Anfahrt zum Angelgewässer erforderlich, um ein paar Fische zu fangen. Am Sonntag hat das Wetter wenigstens ein bisschen mitgespielt. Es ging für ein paar Stunden in den Süden von Berlin nach Brandenburg, um die Barsche ein bisschen zu ärgern.

Gerade wenn ich gezielt auf Barsche unterwegs bin und nicht weiß mit welchen Ködern es am besten funktioniert und welche Größe an Barschen mich erwartet, entscheide ich mich für eine Rute mit der man alle Angelarten abdecken kann. Vom Angeln mit bulligen Crankbaits bis hin zum feinfühligen Dropshotten. In diesem Fall benutze ich eine Shimano Speedmaster BX mit einer Länge von 2,10 m und einem Wurfgewicht von  14-40 Gr. Dem Einen oder Anderen mag dieses Wurfspektrum etwas hoch erscheinen, aber der Blank der Speedmaster BX ist sehr dünn, kräftig und sehr feinfühlig. Selbst Finesse-Methoden wie Dropshotten, Carolina Rig usw. funktionieren super. Gerade wenn man auf der Suche nach den Barschen ist, muss man oft tief in die Trickkiste greifen und viel probieren. Gestern war wieder so ein typischer Tag. Wir hatten alles probiert, aber die Barsche wollten einfach nicht so wie wir es gerne gehabt hätten. Wir waren kurz davor aufzugeben.

Dann versuchte es mein Kumpel mit kleinen bauchigen Wobblern (Crankbaits). Dies war der Schlüssel zum Erfolg. Die Tauchtiefe der Wobbler spielte dabei nicht mal eine Rolle. Am Wichtigsten war dabei den Wobbler in Zeitlupe zu führen und ihn immer mal ein paar Sekunden stehen zu lassen. Insgesamt fingen wir keine riesigen Barsche aber die Frequenz hat uns allemal entschädigt.

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Die Erfolgsköder

SONY DSCDie kleinen Rapalas: Scatter Rap, Scatter Rap Crank, Max Rap Fat shad und Clackin Crank.

SONY DSCTechnium meets Speedmaster. Ein Super-Kombo.

Mein Set-Up :

Rute:  Shimano Speedmaster BX 2,10m 14-40 Gr. Wurgewicht (SSMBX21MH)

Rolle: Shimano Technium 2500

Schnur: Sufix Nanobraid 0,08mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,20 mm.

So, und jetzt verabschiede ich mich für zwei Wochen. Am Mittwoch gehts nach Kuba. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Danke fürs Vorbeischauen!