Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Superu Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder in der Uckermark unterwegs. Die Zander stellen sich bei den ganzen Wetterwechseln in den letzten Tagen an meinen Gewässern irgendwie quer. Diesmal sollte es an einen See gehen der im Gegensatz zu meinen Hausgewässern sehr tief war und Wassertemperaturen nicht so schnell schwanken. In den letzten Wochen konnte ich die meisten Zander  in einer Wassertiefe von ca. 1,5m überlisten. Genau das ist auch das Problem, im so flachen Wasser verändert sich die Wassertemperatur sehr schnell. Deswegen war der Plan diesmal an einem Gewässer zu Fischen in dem sich die Fische viel tiefer aufhalten und die Wassertemperaturen konstanter sind. Der Plan ging voll auf, wir fanden die Fischer in ca.5m Wassertiefe. Das machte die Suche nach den Fischen nicht gerade einfach. Wir fanden die Fische an Kanten die von 3 Meter auf ca. 8 Meter abfielen.

 

15

13

Die Erfolgsköder waren die Storm So-Run Superu Shads von Storm in 12,5 cm.

IMG_1890

IMG_1453-1024x768

Die Super Shads sind im Bauch und auf dem Rücken geschlitzt, so dass sie auch super am Texas und Carolina-Rig gefischt werden können. Ich hatte mit Ihnen in den letzten Wochen schon einige Sternstunden.

Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

20151213_144032

Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

5

Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

7

Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

IMG_1561

Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

IMG_1565

 

Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

 

 

Krautfische

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Bernd in der Uckermark unterwegs. Da die Zander sich in den letzten Tagen irgendwie quer stellen, sollte es diesmal auf Hechte und Barsche gehen. Als ich das letzte Mal an diesem See war konnten wir eigentlich im ganzen See verteilt überall Fische überlisten. So war es auch gestern, nur das diesmal die Fische mitten im Kraut standen. Das machte die Suche nach den Fischen auch sehr einfach. Da es gestern nahezu windstill war, konnten wir die Krautfelder auch ohne Echolot ausfindig machen. Die Köder warfen wir einfach mitten ins Kraut, und um nicht jedem Wurf kraut am Haken zu haben, führten wir die Köder sehr Oberflächen nah. Trotz einer Tiefe von fast drei Metern, störte es die Fische gar nicht das wir direkt über den Kraut fischten. Wenn man solche Krautfelder ein Weile ausgiebig befischt, findet man in der Regel auch schnell ein paar Lücken in denen man den Köder eine Etage tiefer führen kann. Meistens gab es an solchen Löchern auch sofort Hechtkontakte.

IMG_1388

Bernd mit dem ersten Barsch des Tages.

IMG_1396

Es gab leider nur halbstarke Hechte, dafür aber viele.

IMG_1389Als Köder verwendeten wir so genannte Stickbaits.

IMG_1407

Storm Fluttersticks in 10 cm.

IMG_1408

Storm So- Run sinking Pencils in 8cm und der Air Ogre von Northcraft in 6cm.

IMG_1409

Rapala Countdowns in 7 cm.

Als Gerät verwendete ich :

Rute: Speedmaster 2,40 CX WG. 7-28 Gr.

Rolle : Stradic FJ 3000.

Schnur: 0,13 mm Power Pro 8 Slick in Gelb.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

in den letzten Tagen waren ja die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch, so dass sich die Wassertemperaturen auch wieder langsam normalisiert haben. Leider konnte ich bei meinen letzten Angelausflügen nicht mehr an die Erfolge vom Juni und Juli anknüpfen. Genau deswegen bin ich in letzter Zeit auch viel unterwegs auf der Suche nach neuen Gewässern.

Gestern war ich wieder an einem neuen See in Mecklenburg unterwegs. Ein großer Vorteil an Mecklenburgischen Gewässern ist, dass diese oft von Fischern bewirtschaftet werden und diese auch Boote zum Angeln verleihen. Ein weiterer Vorteil ist das sich Fischer an Ihren Gewässern natürlich super auskennen. Die Fischer wissen eigentlich fast immer wo und wann die Fische am besten Beißen. Wenn man an einem Gewässer zum ersten Mal Fischt ist das ein enormer Vorteil wenn man Tipps aus erster Hand bekommt.

Als wir gestern am See ankamen, hatte der Fischer wirklich viele Tipps für uns. Da wir es auf Zander abgesehen hatten gab uns der Fischer einen Geheimtipp. Er verriet uns eine Stelle an der eine Muschelbank direkt vor dem Schilf in einem Meter Wassertiefe begann, und dann bis auf über acht Meter tiefe auslief. Er meinte wenn wir dort keine Zander fangen würden, bräuchten wir es erst gar nicht woanders probieren. Das war auf jeden Fall mal ne Ansage. Wir waren auf jeden Fall gespannt wie Flitzebogen. Auf dem Weg zum vermeintlichen Spot machten wir aber noch einen Zwischenstopp, da das Echolot uns ein paar super Signale (Sicheln) zeigte. Gleich im ersten Wurf hatte ich auch gleich einen Kontakt.

IMG_1355Die Biomaster hatte ganz schön zu tun..

IMG_1356mittlerweile waren schon über 15 Min vergangen….

IMG_1359mein Angelkollege legte schon mal den Landehandschuh an…

IMG_1377auweia, wir hatten fest mit einem Wels gerechnet. Der drill dauerte fast eine halbe Stunde. Dadurch das der Fisch im Rücken gehakt war, zog sich der Drill so enorm in die Länge.

IMG_1384Schade, vielleicht klappt es ja noch mit den Waller.  Der Fisch war auch der einzige an diesem Spot. Auf zum nächsten.

IMG_1343Der vermeintliche Hot Spot. Den hätten wir niemals ohne Hilfe gefunden. Leider hatten wir dort zu Beginn auch keine Kontakte, erst als wir es gegen abend dort nochmal Probierten konnten wir einige Zander überlisten.

gmjhmjmEs ist schon verrückt wie weit man zum Angeln fährt um ein paar Fische zu Fangen.

Hier noch mein Gerät:

IMG_1348IMG_1347 Am nächsten Wochenende soll es ja schon wieder so warm werden, mal sehen wo es diesmal hingeht. Ich werds berichten.

Bis bald.

Clackin‘ Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Ali an einem neuen See in der Uckermark unterwegs. Da an meinen Hausgewässern leider im Moment nicht wirklich mit viel Fisch zu rechnen ist, müssen wir leider im Moment immer ziemlich weit fahren, um ein paar Fische zu überlisten. Wenn man in Berlin wohnt gilt leider oft die Regel, je weiter man von Berlin rausfährt, umso besser werden die Gewässer. Wenn ich so die Zeit Revue passieren lasse und an früher denke, muss ich schon sagen, dass man damals gar nicht aus Berlin rausfahren musste, um gute Fische zu überlisten. Ob Spree, Havel oder die inneren Kanäle von Berlin. Überall haben wir immer gute Zander und viele Barsche fangen können.

Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr wieder einige Versuche starten, da auch eine weite Fahrt nicht immer eine Garantie für gute Fänge ist. So war es auch gestern. Wir hatten fast zehn Stunden gefischt und konnten nur drei Zander fangen. Obwohl wir teilweise sehr gute Fischanzeigen auf dem Echolot hatten – es war wie verhext. Die Zander wollten einfach nicht. Egal was wir probierten. Erst kurz bevor wir aufgaben und nach Hause fahren wollten, konnten wir direkt vor dem Bootsverleih noch eine paar Zander mit dem Wobbler überlisten.

Der Rapala Clackin Minnow in 11 cm war diesmal der Erfolgsköder. Mit einer Lauftiefe von ca.  1,20m – 1,50m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ein weiterer Vorteil vom Clackin Minnow ist seine kleine Klangkammer die für  einen guten Sound Unterwasser sorgt. Gerade beim Zanderangeln bin ich ein Fan von Wobblern mit Geräuschkapseln.

IMG_1325In den letzten Wochen und Monaten haben mir Wobbler schon oft den Tag gerettet. Wenn das so weiter geht, verschwinden bald meine ganzen Gummifische aus meinen Boxen. Es ist schon verrückt. In den letzten Jahren war das Angeln mit Wobbler auf Zander ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Es war nie wirklich erfolgreich. In diesem Jahr habe ich schon wirklich viele Zander auf Wobbler gefangen, das erklärt auch, warum ich in diesem Jahr viel mehr Zander als im letzten Jahr gefangen habe.

1Als Gerät verwndetet ich:

IMG_1333

Stradic in 2,15m mit einem Wurfgewicht von 15gr.-50gr.

IMG_1334

Dazu passend ne 3000er Stradic mit ner 0,13 mm Power Pro 8 Slick

Bis bald und ein schönes Wochenende.

Endlich habe ich auch einen Rapfen gefangen..

Schon lange wollte ich einmal einen Rapfen oder Schied (so heißt der kampfstarke XXL-Süßwasserhering bei uns in Bayern) fangen. Aber weil diese Fischart in den Gewässern in meiner Nähe ganz fehlt oder nur in geringen Stückzahlen vorkommt, blieb mir bislang ein Erfolgserlebnis verwehrt. Ehrlich gesagt habe ich auch noch nie gezielt auf diese Fischart geangelt. Mit Glück alleine wollte es bis jetzt also noch nicht so recht klappen und so machte ich mich mit der Mission Rapfen und perfekt auf den Zielfisch ausgelegtem Gerät auf den Weg zur Donau.

Nachdem wir uns die Angelkarten besorgt hatten, machten wir uns auf den Weg zum ersten Spot. Leider konnten wir dort nichts fangen und so zogen wir weiter zum nächsten Platz. Da ich so gut wie das ganze Jahr über vom Boot aus fische, macht es mir besonderes viel Spass den Räubern vom Ufer aus nachzustellen.

Auf dem Weg zum nächsten Spot kamen uns zwei befreundete Angler entgegen, die uns noch einige Tipps mit auf den Weg gaben, wie man seine Chancen auf einen Schied verbessert. So gewappnet, machten wir unsere ersten Würfe und beobachteten die Wasseroberfläche. Man konnte immer wieder Fische sehen, die an der Oberfläche raubten, vermutlich Rapfen aber noch ausserhalb unserer Wurfweite.

Als dann in Wurfdistanz von mir wieder ein Rapfen raubte, konnte ich meinen  Wobbler punktgenau platzieren. Ein kurzer Ruck, Stop, wieder ein kurzer Ruck und wieder Stop und zack da war er. Ich wei? auf Rapfen führt man normal den Köder super schnell, ich weiß auch nicht warum ich den Köder trotzdem getwitcht habe, vermutlich habe ich diese Führungsweise beim Hechtfischen schon so verinnerlicht, dass ich nicht mehr davon los komme. Sei es wie es sei, vermutlich habe ich den einzigen dummen Rapfen in der Donau gefangen, den es gab. Aber es war mein erster Rapfen und ich war total begeistert.

IMG_8539

Mein Gerät:

DIALUNA  S906ML Spinning
EXSENCE Ci4+
POWER PRO Super8Slick 0,19mm

Barschtackle

Hallo Leute,

wenn ich auf Messen oder anderen Veranstaltungen unterwegs bin, sind die häufigsten Fragen immer welches Gerät ich für welche Fischarten verwende. Da es von Shimano für jede Fischart und in jeder Preisklasse mehrere Ruten im Sortiment gibt ist es oft auch nicht ganz so einfach immer gleich die passende Rute zu finden. Deswegen möchte ich euch heute mal mein Gerät vorstellen, welches ich für die Barschjagd zur Zeit benutze. Gerade die Angelei auf Barsche ist oft sehr abwechlungsreich da es so viele verschiedene erfolgreiche Angelmethoden gibt. Vom Dropshoten bis hin zum Angeln mit kleinen Twitchbaits machen diese Art der Fischerei so sehr interessant. Durch die Vielzahl an verschieden Methoden benutze ich auch mehrere unterschiedliche Ruten. Natürlich könnte man auch alles mit einer Rute abdecken, aber das andauernde umgebaue nervt. Außerdem benötigt man für manche Methoden eher sehr feinfühlige Ruten und für andere Methoden doch etwas stärkere Ruten.

IMG_1111

IMG_1105

Mein erstes Setup:

Speedmaster BX 210 MH + Technium 2500er

Diese Rute benutze ich überwiegend zum Angeln mit dem Jig ab 10 gr. aufwärts und wenn ich in Tiefen Gewässern fische. Diese Rute hat die nötige Kraft um einen Anhieb auch in über 5 Meter Wassertiefe durch zu bringen.

IMG_1127

Speedmaster BX 210 MH

Das Wurfgewicht von 14 g bis 40 g scheint den ein oder anderen vielleicht etwas hoch zu erscheinen, aber wenn man mit Jigs ab 10 gr. aufwärts fischt macht sich diese Rute super. Da ich überwiegend vom Boot aus fische reicht mir eine länge von 2,10m völlig aus. Solltet Ihr in sehr tiefen Gewässern und öffters auch vom Ufer unterwegs sein, würde ich euch aber eher eine Rutenlänge von 2,40m oder länger empfehlen.

IMG_1126

Gepaart mit ner 2500 Technium + 0,08 mm Powerpro

Mein zweites Setup:

Stradic S61 L + 2500 Stradic FJ

Diese Rute benutze ich überwiegend zum Angeln mit kleinen Crankbaits und mit Spinner.

IMG_1134

Länge 1,85m mit einem Wurfgewicht von 3 -15 gr.

IMG_1133 Die Stradic S61 L ist eine relativ weiche Rute, aber genau das ist für Köder die man einfach nur einkurbelt optimal da der Fisch nicht gleich während des Bisses in die Aktion der Rute rennt. Das vermeidet Fehlbisse.

IMG_1131

gepaart mit ner 2500er Stradic FJ + 0,08 mm Sufix Nanobraid

Mein drittes Setup:

Sustain + 3000er Rarenium.

Diese Rute benutzte ich wenn ich kleine Wobbler aktiv führen will(Twitchen).

IMG_1137Auch hier erscheint das Wurfgewicht relativ hoch, aber nehmt diese Rute einfach mal beim nächsten Besuch im Angelladen in die Hand. Ich hatte noch nie eine so dünne und leichte Rute. Die Sustain ist 1,90m lang und wiegt sage und schreibe nur 110 gr.

IMG_1136

gepaart mit ner 3000er Rarenium+ 0,06 mm Powerpro

Mein viertes Setup.

Catana CX + Exage 2500er

Diese Rute benutze ich für alle Finesse – Methoden wie z.B. Drop -Shot, Carolina und Texas Rig.

IMG_1139

Länge 2,40m mit einem Wurfgewicht von 5-20 gr.

Das Besondere an dieser Rute ist die sehr feine Spitze.

IMG_1240

IMG_1138

gepaart mit ner 2500er Exage + 0,06 Sufix 832

Wenn Ihr noch auf der Suche nach ner Barschrute seit schaut euch die Ruten ruhig mal näher an. Wie oben schon erwähnt gibt es noch ein ganze Menge anderer Basrchkombos von Shimano. Doch diese hier alle auf zu listen würde glaube ich den Rahmen sprengen.

 

Bis bald.

 

 

Bachforellen Lautlos

Hallo Leute,

in den letzten Wochen komme ich kaum zum Angeln. Wenn überhaupt dann nur für ein paar Stunden. Zum Glück sind die Brandenburger Salmonidengewässer nicht ganz so weit weg, so dass sich auch ein Trip für ein paar Stunden immer lohnt. Leider werden die Forellen auch immer wählerischer. Da muss man schon öfters mal tief in die Trickkiste greifen. Sprichwörtlich fliegen den Forellen jeden Tag die Köder um die Ohren. Da ist das Geräusch von einem auf dem Wasser klatschenden Köder schon ein Warnsignal. Und da die Bachforellen sehr Strandorttreu sind bekommt nicht viele Möglichkeiten einen Spot an zu werfen. Ein Fehlwurf und der Spot ist gleich verbraten. Die Lösung ist den Köder lautlos zu präsentieren damit man mehrere Chancen hat den Spot an zu werfen und länger zu befischen. So lange bis der Köder optimal für die Forelle platziert wurde. Und genau dafür eignet sich ein schwimmender Wobbler. Des Weiteren kann man mit einen schwimmenden Wobbler Stellen befischen die sich nicht gut anwerfen lassen.

Den Wobbler braucht man einfach nur auf der Wasseroberfläche absetzten und nicht weit werfen. Man lässt ihn einfach mit der Strömung abtreiben.

IMG_0099

überhängende Bäume machen das Werfen nahezu unmöglich.

IMG_0092

auch hier kommt man mit dem Werfen nicht weit.

IMG_0635

der perfekte Kanal für schwimmende Wobbler.

IMG_0617

Ein Fehlwurf und der Köder hängt fest. Den Wobbler kann man einfach rantreiben lassen.

IMG_0675

Diesen Spot kann man nur mit einem schwimmenden Wobbler optimal befischen.

Die wichtigsten Instrumente für diese Methode sind eine ausreichend lange Rute und ein nicht sinkendes Vorfach. Wenn das Vorfach nämlich sinkt, wird es von der Strömung erfasst. Dadurch bekommt man den Wobbler oft nicht dahin wo man ihn gern hin bekommen möchte, weil man einen Schnurbogen bekommt. Um das Vorfach vorm absinken zu hindern gibt es einen einfachen Trick. In den meisten Angelläden gibt im Fliegenfischerzubehör Schnurfett zu Kaufen. Einfach mit den Fingern das Vorfach einreiben und schon schwimmt es. Das ist ein großer Vorteil wenn man den Köder an der Oberfläche abtreiben lassen möchte. Gleichermaßen wichtig ist wie schon erwähnt die Rutenlänge. Da der Köder oft in der Strömung dirigiert werden muss oder das Ufer nicht sehr gut zugänglich ist sollte die Rute eine Länge von mindestens 2,40m haben.

IMG_0890

ich verwende für diese Art der Angelei eine Speedmaster DX in 2,40 mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr.

IMG_0889

gepaart mit ner 3000er Technium und ner 0,10mm Power Pro.

Als Köder hat sich ein Wobbler als besonder fängig erwiesen.

Der Orginal Floater von Rapala . Es gibt ihn in sechs verschieden Größen, von 3cm bis 13cm, wobei sich für die Forellenjagd am meisten die Modelle in 5cm und 7cm bewährt haben.

IMG_0887

Der OG Floater!

tntzntnz

So Leute, das war es jetzt erstmal mit den Bachforellen. Ab Montag ist die Zanderschonzeit vorbei.

 

Bis bald.

 

Feierabend Feedern

Hallo Leute,

in den letzten Wochen war ja ziemlich oft auf der Jagd nach Bachforellen. Wenn ich aber mal nur ein paar Stunden Zeit zum Fischen hab, ziehe ich auch schon mal los um den Friedfischen auf den Leib zu rücken. Gestern fuhr ich an einen kleinen See im Süden von Berlin um mit der Feederrute ein paar Brassen und Karpfen zu überlisten. Da ich an vielen verschiedenen Gewässern unterwegs bin, brauche eine Rute mit der so gut wie alles mit abdecken kann.  Ob auf Plötzen und Brassen im Fluss oder auf Karpfen und Schleien in Waldseen. Und Genau dafür hat sich die Beastmaster CX Feeder (BMCXMFDR) super bewährt. Mit einer Länge von 3,66m und einem Wurfgewicht von bis zu 100 Gr. ist sie perfekt für sämtliche Situationen.

IMG_0846

IMG_0847

IMG_0848

3 geteilt mit 3 Wechselspitzen. Das Packmaß beträgt 126 cm

 

IMG_0849

Drei unterschiedliche Spitzen.

Dazu noch die passende Rolle.

IMG_0837

Shimnao Aero Feeder

IMG_0835Der Clip eignet sich super um die Schnur ein zu hängen damit man immer wieder auf die selbe entfernung kommt. Vorsicht, nicht anwenden wenn mit kampstarken Fischen wie  Karpfen oder Barben zu rechnen ist. Mit einer Übersetzung von 5,8:1 ist Aero Feeder ausreichend schnell um den Futterkorb schnell ans Ufer zu bekommen.

IMG_0851

10er Power Pro meets Aero Feeder

165Mein Lieblingsfutter wenn es auf Karpfen und Schleie geht !

IMG_0804

Nachdem das Futter ausreichend befeuchtet wurde ist ganz wichtig es zu sieben, damit die Aromastoffe gleichmäßig verteilt werden und damit es sich gleichmäßig aus dem Futterkorb löst.

Gleich zu beginn des Angelns werfe ich erstmal 5 bis 10 gefüllte Körbe auf meinen Platz bevor ich den Haken beködere.

IMG_0808

Nach kurzer Zeit waren die ersten Fische auf den Spot.

IMG_0813Zu beginn gab es erst nur Brassen, aber als immer mehr Futter auf den Platz kam …..

IMG_0818

der ging in die Bremse

IMG_0823

Beastmaster in Aktion

IMG_0825

Satzkarpfen

Kein Riese, aber kleine Karpfen machen an der Feederrute richtig spaß.

Morgen gehts wieder auf Raubfische.

Danke fürs Vorbeischauen.

 

Bis bald.