Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

in den letzten Tagen waren ja die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch, so dass sich die Wassertemperaturen auch wieder langsam normalisiert haben. Leider konnte ich bei meinen letzten Angelausflügen nicht mehr an die Erfolge vom Juni und Juli anknüpfen. Genau deswegen bin ich in letzter Zeit auch viel unterwegs auf der Suche nach neuen Gewässern.

Gestern war ich wieder an einem neuen See in Mecklenburg unterwegs. Ein großer Vorteil an Mecklenburgischen Gewässern ist, dass diese oft von Fischern bewirtschaftet werden und diese auch Boote zum Angeln verleihen. Ein weiterer Vorteil ist das sich Fischer an Ihren Gewässern natürlich super auskennen. Die Fischer wissen eigentlich fast immer wo und wann die Fische am besten Beißen. Wenn man an einem Gewässer zum ersten Mal Fischt ist das ein enormer Vorteil wenn man Tipps aus erster Hand bekommt.

Als wir gestern am See ankamen, hatte der Fischer wirklich viele Tipps für uns. Da wir es auf Zander abgesehen hatten gab uns der Fischer einen Geheimtipp. Er verriet uns eine Stelle an der eine Muschelbank direkt vor dem Schilf in einem Meter Wassertiefe begann, und dann bis auf über acht Meter tiefe auslief. Er meinte wenn wir dort keine Zander fangen würden, bräuchten wir es erst gar nicht woanders probieren. Das war auf jeden Fall mal ne Ansage. Wir waren auf jeden Fall gespannt wie Flitzebogen. Auf dem Weg zum vermeintlichen Spot machten wir aber noch einen Zwischenstopp, da das Echolot uns ein paar super Signale (Sicheln) zeigte. Gleich im ersten Wurf hatte ich auch gleich einen Kontakt.

IMG_1355Die Biomaster hatte ganz schön zu tun..

IMG_1356mittlerweile waren schon über 15 Min vergangen….

IMG_1359mein Angelkollege legte schon mal den Landehandschuh an…

IMG_1377auweia, wir hatten fest mit einem Wels gerechnet. Der drill dauerte fast eine halbe Stunde. Dadurch das der Fisch im Rücken gehakt war, zog sich der Drill so enorm in die Länge.

IMG_1384Schade, vielleicht klappt es ja noch mit den Waller.  Der Fisch war auch der einzige an diesem Spot. Auf zum nächsten.

IMG_1343Der vermeintliche Hot Spot. Den hätten wir niemals ohne Hilfe gefunden. Leider hatten wir dort zu Beginn auch keine Kontakte, erst als wir es gegen abend dort nochmal Probierten konnten wir einige Zander überlisten.

gmjhmjmEs ist schon verrückt wie weit man zum Angeln fährt um ein paar Fische zu Fangen.

Hier noch mein Gerät:

IMG_1348IMG_1347 Am nächsten Wochenende soll es ja schon wieder so warm werden, mal sehen wo es diesmal hingeht. Ich werds berichten.

Bis bald.

Praxis-Tipps für die Vereinswanne

Hallo Leute,

Top-Zander-Köder ist der Gummifisch. Allerdings ist es nicht leicht, im Flachwasser zu jiggen. Schließlich fallen die Absinkphasen sehr kurz aus.

Tipp 1: Fischt leichte Bleiköpfe in Gewichten von 3 bis maximal 7 Gramm. Die leichten Jigs erschweren zwar die Köderkontrolle, weil man den Aufprall auf den Grund nicht spürt. Macht aber nichts!

Tipp 2: Verwendet eine dicke und farbige Geflochtene. Eine dicke Schnur verzögert nicht nur die Absinkphase ein wenig, sie ist gut sichtbar. Am Schnurverlauf seht ihr, ob euer Jig am Boden ist (schlaffe Schnur) oder noch absinkt (relativ straffe Schnur). Eine auffällige Schnurfarbe unterstützt die Köderkontrolle übers Auge zusätzlich.

Tipp 3: Fürs Flachwasser braucht ihr Gummis, die bereits an den leichten Bleiköpfen spielen. Hier kommen Twister ins Spiel. Eine Alternative sind schlanke Shads mit einer zarten Schwanzwurzel, deren Teller schon an leichten Jigs rotiert. Je weicher die Mischung, desto besser. Lange schon kein Geheimtipp mehr sind lange und dünne Gummifische. Sie haben oft ein sehr geringes Eigengewicht. Außerdem bleiben sie beim Aufprall auf den Gewässerboden kerzengrade stehen und senken sich langsam seitlich zum Boden. Genau das lieben die Zander an manchen tagen sehr. Wichtig dabei ist, das Ihr die Schnur im Auge behält. Die Bisse sind leider oft nicht zu spüren.

Tipp 4: Auf den letzten Metern wird’s oft sehr flach. Aber auch hier stehen Zander. Anstatt die Gummis jetzt schnell rauszukurbeln, nehmt ihr die Rutenspitze hoch und kurbelt die Gummis langsam durch. Viele Bisse kommen kurz vor dem Herausheben. Überhaupt stellt das einfache Durchkurbeln oft eine der besten Gummi-Techniken dar. Kann man immer mal versuchen.

Tipp 5: Um auf Wurfweite zu kommen, braucht man nicht zwingend eine lange Rute. Wohl aber, um die Bisse zu verwandeln. Die optimale Zanderrute ist für mich 2,4 bis max 2,7 m lang.

Tipp 6: Oft sieht man Angler, die mit 30-Gramm-Ruten auf Zander fischen. Die können die hier beschriebenen Köder natürlich gut bewältigen. Dennoch rate ich auch am Vereinssee zu Ruten mit Wurfgewichten von 40 bis 60 Gramm, mit denen man den haken aufgrund des besseren Hebels sauber ins Zandermaul treiben kann.

Tipp 7: Mit einer Wathose seid ihr sehr flexibel und könnt oft den ganzen See befischen – auch die Stellen vor dem Schilf, wo sonst niemand angelt. Zander gehen dem Angeldruck gern aus dem Weg. Insofern sind oft genau die Stellen, an die man nicht so leicht hinkommt, die besten.

Hier noch mein Gerät welches ich dafür verwende.

Setup 1:

Rute: Biomaster 81 MH in 2,46m mit einem WG von 15-50 g.

Rolle: Rarenium 4000er.

Schnur: 15er Powerpro 8 Slick Gelb oder Blau.

Setup 2:

Rute: Yasei Pike Spinning in 2,50m mit einem WG von 20-60 g.

Rolle: Stradic Fj 4000er.

Schnur: 15er Powerpro Gelb.

Setup 3:

Rute: Yasei Red Spinning Pike in 2,50m mit einem Wg von 20-60 g.

Rolle : 4000er Aernos FB.

Schnur: 0,15 mm Powerpro Depthhunter.

Setup 4:

Rute: Scimitar AX in 2,40/ 2,70 mit einem WG von 15-60 g.

Rolle : Exage FD 4000er.

Schnur: 0,15 Powerpro Gelb.

Viel Erfolg!

Start in die Zandersaison mit der Biomaster S81MH

Hallo Leute, endlich, seit dem 01.06. die Schonzeit für Zander vorbei. Da ich fast sechs Monate nicht mehr auf Zander gefischt hatte, konnte ich es kaum erwarten, wieder die berühmten „Zandertocks“ in der Rute zu spüren. Letzte Woche war es wieder soweit. Ich fuhr mit meinem Kumpel Ali los, um in der Uckermark endlich wieder ein paar Zander zu überlisten. Das Wetter spielte uns voll in die Karten. Sonne pur und so gut wie kein Wind. Da der See, den wir befischten, nicht ganz so klein war, machte es das Angeln viel leichter. Im letzten Jahr hatten wir im Juni nicht so ein Glück mit dem Wetter, so das dass die Fangerfolge dementsprechend aussahen. Aber diesmal kam alles anders. Wenn man vom Boot aus fischt, ist man normalerweise lange auf der Suche nach den Zandern und verbringt wirklich viel Zeit mit der Beobachtung des Echolotes, bevor es losgeht.

So hatte der Tag auch angefangen. Nur war der Unterschied zu den letzten Malen, dass wir den ersten Spot, den wir anfuhren, gar nicht wechseln mussten. Wir befischten ein kleines Plateau welches in 4 Meter Wassertiefe lag. Dort fingen wir in den letzten Jahren immer wieder mal ein paar Zander und Barsche. Aber was an diesem Tag los war, war wirklich der Wahnsinn ! Wir standen sprichwörtlich im Fisch und hatten in Minutentakt Bisse. Wir fingen viele Zander und Barsche im Wechsel.

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Ali fischte auch mit einer Biomaster/Rarenium-Kombo.

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Meine neue JDM Polbrille

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Nicht zu hell und auch nicht zu dunkel. Die perfekte Brille für alle Situationen.

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Eine optisch sehr gelungene Brille. Ihr findet sie im neuen JDM Katalog.

Jetzt wieder zu den Fischen.

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Das war der größte Zander des Tages.

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Wir auf dem Bildern zu sehen haben Ali und ich beide mit ner Biomaster S81MH gefischt.

Hier noch ein paar Daten zur unseren Gerät.

Rute : Biomaster in 2,46 Wurfgewicht 15 – 50 Gr.

Rolle: Rarenium 4000.

Schnur: Power Pro 0,13 mm in Weiss und Gelb.

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,34 mm.

 

 

Ostsee Leoparden

Hallo Leute,

wie ich ja schon im letzten Blog erwähnt habe, sind die Schonzeiten bei uns hier sehr lang. Deswegen verschlägt es mich im Frühjahr immer wieder mal an die Ostsee zum Meerforellen oder Dorschangeln.

Gerade das Angeln auf die Ostseeleoparden macht wahnsinnigen Spaß, da das Dorschangeln die Vorzüge aller unserer heimischen Fischarten vereint. Hammerharte Bisse wie beim Zanderangeln, eine Bissfrequenz wie beim Barschangeln und zu guter Letzt noch die Kampfkraft der Dorsche.

Das sind jedes Jahr die Gründe, warum ich im Frühjahr an die Küste fahre. Die Zeiten, wo man für die Angelei auf Dorsche spezielle Köder und Gerät benötigt hat, sind schon lange vorbei.

Der 150 Gramm Pilker mitsamt entsprechender Rute wird – wenn überhaupt – nur noch für die Fischerei in Norwegen oder ähnliche Reviere benutzt. Da ich überwiegend vom Kleinboot und in Wassertiefen zwischen 4 m und 15m fische, benutze ich stattdessen mein Zander- und Hechtgerät. Die Fischerei mit einer leichteren Ausrüstung hat viele Vorteile: Man kann den Köder sehr präzise führen, den Grund genau abtasten und selbst zaghafte Bisse erkennen.

Als Köder dienen Gummifische oder Krebsimitate mit einer Länge vom 8 cm bis 15cm. Das Gewicht des Jigs richtet sich je nach Wassertiefe und Windstärke (Drift) und liegt zwischen 15 und 50 Gr. An manchen Tagen können es aber auch mal 70 Gr. sein. Da bleib ich aber lieber zu Hause! Die Angeltechnik ist eigentlich die selbe wie beim Zanderfischen. Man lässt den Köder bis auf den Grund absinken und führt ihn dann mit kleinen Sprüngen am Gewässergrund entlang. Und je nach Tagesform der Fische muss man mit der Länge der Absinkphasen variieren. An manchen Tagen ist weniger oft mehr.

Da reicht es, wenn man den Gummifisch einfach nur langsam über den Grund des Gewässers zupft. Das sind in der Regel solche Tage, wo die tote Rute mehr fängt als die Wurfrute !

Und an Tagen, wo man um jeden Fisch kämpfen muss, macht sich das richtige Angelgerät bezahlbar.

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Meine Yasei Pike Spinnings.

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Für die leichteren Jigs…

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… und etwas schwerer, wenn es windiger ist, oder die Köder größer gewählt werden.

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4000er Stradic FJ mit ner 15er Power Pro Depth-Hunter

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Die stärkere Rute mit ner 5000er Biomaster SW + 19er Power Pro in Blau.

Und wenn alles passt, dann klappt es auch mit den Dorschen.

IMG_0457dorch

 

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald!

After-Work-Zander – Lass‘ die Sonne rein!

Leider kam ich in den letzen Wochen  kaum zum angeln. Gestern konnte ich aber wieder ein paar freie Stunden nutzen, um mit meinem Kumpel Frank die Zander zu ärgern. Da der Herbst  ja bekanntlich eine der besten Jahreszeiten zum Angeln auf  Zander ist, lohnen sich auch Trips für ein bis zwei Stunden – zumal mein Hausgewässer von der Größe her relativ überschaubar ist. Hier braucht man oft gar nicht lange nach den Zandern zu suchen.

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Schöner Fisch – nur an der Größe muss noch geschraubt werden.

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Frank mit kerngesundem Zander.

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Auch wenn’s „nur“ Portionszander waren – Spaß machen die trotzdem!

Da der Frank auch oft einen sehr engen Terminplan hat, kommt er auch nicht so oft ans Wasser. Umso mehr hat er sich über die harten Tocks gefreut. Die Frequenz hat auf jeden Fall gestimmt. Wenn ich nicht schon wieder zwei Zander im Drill verloren hätte, wäre unsere Tagesausbeute zweistellig gewesen.

Da der Herbst bekanntlich auch eine sehr graue Jahreszeit ist, möchte ich euch noch eine coole Polbrille für trübe Tage vorstellen.

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Vor dem Aufziehen, sah die Welt so aus.

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Mit der Curado Polbrille habt Ihr auch an trüben Tagen ein bisschen Sonne.

SONY DSCSONY DSCWer ein paar sonnige-gelbe Tage im Jahr mehr haben möchte, kann sich die Curado ja mal anschauen.

Beste Grüße

Veit

Ruten für Globetrotter

Wie Johannes bin auch ich seit einem Jahr (und ein paar Tage) bei Shimano und durfte unter anderem auf meinen Reisen einige unterschiedliche  Reiseruten auf Herz und Nieren testen.

Da es heutzutage bei einigen Airlines sehr teuer, oder gar nicht erst möglich ist, einteilige- oder zweiteilige Ruten  mitzunehmen, beschränke ich mich auf Ruten, die ich mit in den Koffer nehmen kann.

Hier eine Auswahl an Ruten mit denen man für (fast) jede Situation gut gewappnet ist.

Beastmaster Twin Tip:

Das Konzept dieser Ruten ist,  dass sich jedes Modell in zwei unterschiedlichen Längen und Wurfgewichten fischen lässt. Jede dieser Ruten besteht aus insgesamt sechs Teilen.

SONY DSCDiese Rute verwende ich zum Angeln auf Süsswasserfische und lässt sich  in folgenden Längen und Wurfgewichten fischen.

1.  2,00m / WG 14-40 G. und 2,50m / 7-21 G.  Die Tranportlänge beträgt:56 cm

23Von Amazonien Redtailwelsen in Thailand bis hin zu Schwarzbarschen in der Karibik- diese Rute ist immer ein zuverlässiger Partner.

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Die zweite Rute, die ich verwende, ist viel stärker und lässt sich in folgenden Längen und Wurfgewichten fischen.

1.  2,00m / WG 150- 300 G. und 2,50m / 40 -120 G. Transportlänge: 56 cm

SONY DSC8Der optimale Begleiter wenn man nicht weiß, welche Fischarten einen erwarten.

SONY DSC SONY DSCZu guter Letzt noch eine Rute speziell für schnelle- und starke Meeresräuber.

Yasei S.T.C Monster.

SONY DSCDiese gibt es in zwei Ausführungen:

1. in  2,40m  mit einem Wurfgewicht 28-110 Gr.

2. in 3,15m mit einem Wurfgewicht 28- 110 Gr.1312SONY DSC18Mit diesen Ruten im Gepäck kann der nächste Urlaub kommen.

Euer Veit

 

 

 

 

Kurztrips

Hallo Leute,

wie der Timo schon im letzten Blog geschrieben hat sollte man die letzten schönen Tage versuchen so oft wie möglich am Wasser zu verbringen. Leider ist es neben dem Beruf und den täglichen anderen Verpflichtungen oft nicht ganz so einfach. Gestern konnte ich aber wieder ein bisschen früher Feierabend machen und für ein paar Stunden ans Wasser. Da ich im Süden von Berlin wohne hab ich es nicht ganz so weit zum See.  Da ich überwiegend vom Boot aus fische beschränke ich auf ein Echolot und ein paar Gummifsche.

P1020280Meine Stradic-Kombo und eine Tasche.

P1020281Die Commercial Ködertasche bietet genug platz für Echolot und Köder.

P1020283Gerade wenn man wenig Zeit hat ist es um so wichtiger das man goldrichtig steht. Ohne Echolot war es nahezu unmöglich genau auf dem Spot zu stehen. Wenn dann auch noch Fischechos angezeigt werden,  ist die Rute ganz schnell krum.

IMG_0226Zu den Zandern gesellten sich auch immer wieder ein paar Barsche.

IMG_0225IMG_0234Und jetzt ran ans Wasser bevor es kalt wird.

 

 

Plano PLA23601-00: Kleinteile -Box deluxe

Wie Johannes schon im Blog geschrieben hat, ist die PLA23601-00 eine sehr flache Box, die gerade für kleine Köder optimal geeignet ist. Das Kleinzeug soll ja nicht andauernd hin und her klappern beim Transport. Im Gegensatz zu Johannes, der darin seine Barsch- und Forellen-Wobbler lagert, verwende ich diese Boxen zur Aufbewahrung von Haken und dem ganzen Zubehör zum Basteln von Texas Rigs usw..IMG_0007Auch wenn man auf Reisen ist, machen die flachen Boxen Sinn, da man mehrere in den Koffer bekommt.

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IMG_0001Danke fürs  Vorbeischauen !

 

 

TACKLETEST EXTREM – Unterwegs auf den Lakkadiven!

Die Eindrücke sind noch frisch und die einprägenden Erlebnisse der letzten Tour werden wohl noch ein wenig brauchen, bis sie sich gesetzt haben.

Obwohl wir in den ersten 3 Tagen mit viel Wind und durchwachsenem Wetter zu kämpfen hatten, konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Insgesamt konnten wir bei dieser Tour 132 Giant Trevallys landen, wovon 6 Fische teilweise deutlich über der 30-Kilo-Marke lagen. Mit an Bord war natürlich wieder jede Menge neues Tackle, welches unter diesen Umständen und von den gefangenen Fischen auf Herz und Nieren getestet wurde.

Denn erst in der Praxis -bei Drills im Grenzbereich und einer gewissen Dauerbelastung- lassen sich Rückschlüsse auf die Gerätequalität ziehen.

Speedcast Kaibutsu Longcast
Länge: 2,49 m
Wurfgewicht: 200 g

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Die ideale Allroundrute zum Popperfischen mit einem unglaublichen Preis-/Leistungsverhältnis. Wer einen preisgünstigen Einstieg in die Popperfischerei sucht, für den führt kein Weg an dieser Rute vorbei. Leicht, mit einer sensiblen Spitze und trotzdem genügend Power um einen großen Fisch vor der Flucht ins Riff abbremsen zu können. Popper bis 150 g und Stickbaits bis etwa 180 g lassen sich damit perfekt werfen und führen. Zahlreiche GTs mussten sich ihr geschlagen geben.

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Stradic 81HPG
Wurfgewicht: bis 300 g

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Nun im direkten Vergleich mit der Speedcast Kaibutsu entspricht hier die Wurfgewichtsangabe laut Katalog nicht ganz der Realität. Ich würde die Rute eher in der Kategorie bis 150 g Wurfgewicht ansiedeln, was sie zu einem perfekten Werkzeug im mittelschweren Bereich des Salzwasserspinnfischens macht. Über eine Stunde hielt sie dem Druck eines starken Gelbflossenthunfisches stand, bevor der sich dann leider durch Schnurbruch verabschiedete.

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Bis dahin hat sie eine gute Figur gemacht und sie wird auch in Zukunft meine Geräteauswahl auf meinen Reisen bereichern.

Stella SW-B 14000
Übersetzung: 6.2:1

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Nein, nicht nur optisch ist sie eine Augenweide sondern auch die inneren Werte überzeugen auf ganzer Länge. Genug Schnurfassung um etwa 250 m 80-100lbs Schnur auf die Spule zu bekommen und genügend Bremskraft um den starken Kämpfern Parali bieten zu können. Die 14000er ist eine ideale Zwischengrößen für all diejenigen, denen die 18000er bereits zu groß und schwer ist. Mit ihrer hohen Übersetzung lassen sich am besten sog. Oberflachenslider oder Pencilpopper schnell einholen.

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Saragosa 10000 SW
Übersetzung: 4.9:1

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Endlich ist diese verhältnismäßig preisgünstige Salzwasserrolle auch in Deutschland erhältlich. Beim Speedjiggen konnte dieses Arbeitstier zeigen was in Ihr steckt und von der Übersetzung her ist sie dafür perfekt geeignet. Bestückt mit etwa 300 m 0,36 mm starker PowerPro Depth Hunter IMG_0879001 machte sie einen perfekten Job und konnte neben Giant Trevallies, Jobfischen, Coral Trouts und Dogtooth Tunas auch Haie bis über 2 m Länge bezwingen.

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Die VORTEX Jigs von Williamson in 200 und 250 g waren in Wassertiefen von bis zu 120 m äußerst fängig und förderten so manche Überraschung zu Tage.

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Auch der Williamson Slick Jig in 40 g brachte beim Jigfischen am leichten Gerät jede Menge bunter Fische aus dem Riff mit hoch. Auch falls einmal raubende Bonitos o.ä. in der Nähe sein sollten, macht man mit solch einem kleinen Wurfpilker garantiert nichts falsch.

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Bei solchen Reisen bis an das andere Ende der Welt muss man sich in allen Lagen auf sein Gerät verlassen können, denn Ersatz ist meist gar nicht und wenn dann nur sehr schwierig zu beschaffen. Seit Jahren vertraue ich auf die Zuverlässigkeit made by Shimano und auch meine Gäste können bei Bedarf auf hochwertiges Leihgerät für solche Touren zurückgreifen. Die nächste Reise führt mich zum wiederholten Male nach Panama und ich bin schon äußerst gespannt, was mich dort dieses Mal erwartet.

Euer
Robert Balkow
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