Baitcast Zander

Hallo Leute,

Am vergangenen Wochenede verabredete ich mich mit Eric um gemeinsam auf Zander zu Fischen. Leider waren die Zander nicht so richtig in fahrt. Wir konnten am ganzen Tag nur zwei Fische überlisten. Und der von Eric war auch noch ein Baby-Hecht. Auch wenn wir wenig Bisse hatten, so konnte ich wenigstens meine neue Baitcast-Kombo einweihen.

Zum Zanderangeln verwende ich eine Expride mit einem Wurfgewicht von 10-30 Gr. gepaart mit einer Scorpion 71 XG. Wer noch auf der Suche nach einer Zander – Baitcast- Kombo ist, sollte sich diese maal genauer anschauen.

Die Wurfweiten mit der Scorpion sind einfach nur genial.Durch die sehr hohe Übersetzung hat die Scorpion einen Schnureinzug von 82cm pro Kurbelumdrehung. Dadurch eignet sie sich super zum Faulenzen auf Zander.

 

Hier das genaue Gerät.

Rute: Expride 2,03m – WG: 10-30 Gr.

Rolle : Scorpion XG 71

Schnur: Power Pro 0,12mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,30mm

 

Mein Osterei

Um ehrlich zu sein: Ich weiß gar nicht, wann der Osterhase regulär auftritt. Am Freitag oder erst am Samstag? Für mich kam er letzten Mittwoch. Er hatte sich als GLS-Postmann getarnt und das Ei war auch im Tarnmodus unterwegs. Als Karton hat es sich verkleidet. Ich hab einmal kurz angeschüttelt und den Schwindel natürlich sofort aufgedeckt. Das hat genau nach dem geklungen, was ich beim Osterchef in Auftrag gegeben habe: Eine Rolle. Nämlich eine Chronarch MGL in der mittelschnellen Übersetzung. (Ok. Die hab ich beim Schütteln nicht erspürt).

Diese Rolle wolte ich unbedingt haben. Man hört so viel von ihr. Preislich deutlich unter der Metanium angesiedelt, soll sie superweit werfen. Auch relativ leichtes Zeug, weil sie eine sehr leichte Spule hat. Leicht ist sie (185 Gramm). Und schick.

Schick, oder?

 

Chronarch MGL-Features:

  • Micromodule Gear.
  • X-Ship.
  • Ci4+.
  • S3D-Spule.
  • S-ARB-Lager.
  • Super Free Spool.
  • Messing-Getriebe.

Die lag dann so rum. Insofern hielt sich die Suchaction in Grenzen. Ich konte gleich bespulen. Ich habe mich für eine 15er PowerPro in Gelb entschieden. Und dann habe ich ein paar Spinerbaits eingepackt, kleine Jerks und ein bisschen Gummi, um das Wurfspektrum zu cheken und um Hechte zu fangen. Ich will dieses Jahr ein bisschen mehr Hechtangeln. Macht Sinn bei uns.

Was ich nicht einkalkuliert hatte: Ostern. Und so stand ich erstmal im Stau auf der Autobahn. Irgendwann hat’s mir dann gestunken und ich bin runter. Am ersten DAV-Gewässer nach der Abfahrt habe ich dann den Wagen geparkt und habe eine Runde um den kleinen Tümpel gemacht mit meinem Köderarsenal.

Um es vorwegzunehmen: Interessanter als die Fische war das Spiel mit der Rolle. Zwar habe ich ziemlich schnell eine Flöte auf Spinnerbait gefangen. Das war’s dann aber auch.

Wirklich nicht groß. Aber immerhin mit Fisch eingeweiht. So mag ich das.

Vor dem Angeln stand die Einstellung. Ich habe hier drei Möglichkeiten, das Drehmoment der Rolle zu beeinflussen. Erstens die Spulenbremse links. Dann die Fliehkraftbremse und der rechten Seitenkappe (da sind ab Werk alle 4 Pins aktiviert. Also erstmal drei Pins festklicken).

Alle Pins locker – also aktiviert. Das ist natürlich too much.

Drei Pins festgeklickt. das müsste passen.

Und dann noch das Rädchen zu Feinjustierung der Fliehkraftbremse. Praktisch. Ich habe zum Schluss auf Stufe 2 gefischt.

Das kann man sehr fein einstellen. Es gibt Zwischenstufen ohne Ende.

 

Wurfspektrum:

Spinnerbait in 14 Gramm mit 4 Inch-Trailer (14 Gramm plus X): Super.

Minijerkbait (X-Rap Twitchin Mullet – der läuft übrigens MEGA) in 13 Gramm: Supergeil.

4 Inch-Gummi am 7-Gramm-Jig (ca. 10 Gramm): Toll.

Das war der leichteste Köder der Versuchsreihe.

Mal schauen, ob ich einhändig vor den Baum komme…

… und dabei den Aufschlag fotografieren kann.

Hat geklappt. Im zweiten Versuch.

 

Jetzt ärgere ich mich ein bisschen, dass ich nix leichteres versucht habe. Aber ich hatte die Expride MH als Rute auserkoren. Und die hat ein WG ab 10 Gramm. Und mit 15er PowerPro bin ich hechttauglich unterwegs aber eine Kleinköderkombo ist das dann nicht.

Ich freue mich auf weitere Versuche. Ggf. probeire ich es auf der heimfahrt vom Familien-Event in Bayern ja nochmal aus mit den Hechten (natürlich nicht in Bayern, sondern dann in Brandenburg).

Jetzt wünsche ich euch aber erstmal frohe Ostern und einen guten Rutsch. Ach ne. Dicke Eier! Äh. Naja. Ihr wisst, wie ich das meine…

Johannes

PS: Auf Wunsch von Boris noch ein Größenvergleich von Metanium MGL und Chronarch MGL:

Zander on the Rocks

Hallo Leute,

in den letzten Wochen ist ja leider nicht ans Angeln zu denken, deshalb hier ein kleiner Rückblick aus dem Dezember. Der Dezember lief phasenweise echt sehr gut. Leider war  es oft sehr kalt, so dass ich nicht so oft ans Wasser konnte, wie ich wollte. Irgendwie habe ich den letzten Jahren an Tagen kurz bevor ein Gewässer zufriert immer gute Erfahrungen gemacht. Besonders beim  Zanderangeln. Es kommt  mir so vor, als ob sich die Zander jedes Mal auf eine lange Durststrecke vorbereiten.

Dadurch dass der See schon zum größten Teil zugefroren war, konnten wir eigentlich nur an den Stellen fischen, wo der See eisfrei war.

 

Zum Glück war das Eis nicht sehr dick.

 

Dort mussten wir hin.

Es war unglaublich, als ob sich die Zander unter dem eisfreien Bereich gestapelt hatten. Wir konnten wirklich viele Zander überlisten.

 

Fireblood + Stradic = die perfekte Zanderkombo

Im diesem Sinne bis bald (mit der Hoffnung auf wärmere Temperaturen).

 

Das Paranoia-Prinzip

Wer schon einmal auf Waller mit der Spinnrute gezielt geangelt hat, wird wissen, welch immense Kräfte diese Fische aufbringen können. Hier im europäischen Süßwasser ist der Wels unser kräftigster Gegner überhaupt. Stellt man ihm auch noch im Fluss und vom Ufer aus nach, kommt man mit seinem Angelgerät sehr schnell an dessen Grenzen. Weil eine meiner Leitlinien lautet „Wenn man glaubt, dass etwas ausreichend ist, mach es doppelt so stark und es reicht sicher.“, nennen mich meine Freunde auch „Paranoia-Dori“ In Zeiten von Billigbau und Rentabilität ist sowas nicht modern, aber wenn man sich mit dem Endgegner anlegt, sollte man nicht kleckern sondern klotzen.

Ich betreibe das Wallerspinnfischen nun schon viele Jahre und habe auch leider meine Lektionen lernen müssen. Ich will euch einige Tipps mitgeben, mit denen ihr beim Erstkontakt mit unserem größten Süßwasserräuber bessere Chancen auf eine erfolgreiche Landung habt. Gehen wir vom vielzitierten „worst case“ aus. (Wenn ihr auf solch eine Situation ausreichend vorbereitet seid, seid ihr auch auf alle anderen Situationen ausreichend vorbereitet.) Also: Man steht am Ufer eines stark strömenden Flusses und hat einen Waller an der Leine. Nun gilt es, richtig Dampf zu machen und den Fisch in eine Kehrstöhmung, einen Pool oder ruhiges Wasser zu bringen, um Kontrolle über den Fisch zu erlangen. Stellt sich ein Waller quer in der Strömung wird man selbst mit schwersten Gerät kaum mehr eine Chance haben, den Fisch aufzuhalten. Und kann man dann dem Fisch am Ufer nicht folgen, wird man ihn unweigerlich verlieren.

Deshalb ist es gerade am Anfang des Drilles besonders wichtig, den Fisch zu überrumpeln. Das geht natürlich nicht immer, aber nur so hat man gute Karten, den Drill für sich zu entscheiden. Wer in der Zusammenstellung seines Gerätes Fehler macht, wird den Fisch beim brachialen Heranzerren unweigerlich verlieren.

Deshalb mache ich keine Kompromisse und habe mein Gerät auf die Maximalbelastung abgestimmt:

Rolle: 8000er Stella SW (Bremskraft max. 28 KG / Schnurfassung ca. 200 Meter 0,40mm)

Rute: Meine Rute für kurze Distanzen OCEA BB Heavy Game mit 150g WG und 239 cm Länge. Diese Rute ist aus unserem Salzwasserprogramm (sie ist übrigens dreiteilig und dürfte in so manche Reisetasche passen, was besonders beim Fliegen von Vorteil ist).

Schnur: Die Leine ist eigentlich die wichtigste Komponente. Ist hier der Durchmesser und die Tragkraft nicht ausreichend, hat man verloren – selbst mit Top-Rolle und Hyper-Rute! Deshalb kommt bei mir nur eine Schnur drauf, mit der ich auch Bäume fällen könnte, namentlich Power Pro Super 8 Slick mit einem Durchmesser von 0,41mm.

In Seen, ruhig strömendem Wasser und/oder vom Boot aus wird diese Schnurstärke immer locker ausreichen. Ich bin aber oft in richtig stark strömenden Flüssen unterwegs und will euch ja auch meine stärkste Kombo zeigen. Mit der 0,41mm Super 8 Slick haben meine Gäste Fische bis 254 cm gefangen. Da die Fische in Spanien zum Glück immer noch wachsen, werde ich mir für die nächste Tour eine 0,56 mm Power Pro auf meine Rolle spulen.

Paranoia-Dori, ich weiß. Aber lasst mich mal ein bisschen rechnen:

Tragkraft: ca. 75 kg
Tragkraftverlust durch Knoten: min.  25 % (ca.  19kg)
Verlust durch Gebrauchsschäden der Schnur im Laufe der Zeit: 0-20% (ca. 11kg)
Ergebnis: Es bleibt eine Tragkraft von ca. 45kg

Das ist immer noch fast doppelt so viel, wie die Bremskraft der Rolle.  Aber wenn ein Fisch im Drill dann mit der Schnur an irgendeinem Hindernis wie Baum, Felsen oder ähnlichen reibt, kann man den verbliebenen Durchmesser und die restliche Tragkraft der Schnur sehr gut gebrauchen.

Natürlich geht der große Durchmesser zu Lasten der Wurfweite und der noch angenehm zu befischenden Tiefe. Aber was macht es für einen Sinn, auf große Distanzen Fische an den Haken zu bekommen, die man angesichts der Starkströmung dann eh nicht landen kann, weil man den ersten Run nicht halten kann.

Soviel also zum Thema Paranoia-Dori und meinem Therapieansatz. Mich beruhigt es einfach, wenn ich weiß, dass ich hintenraus noch einen Puffer habe.  Ihr werden euer Gerät natürlich auf eure Gewässerbedinungen  anpassen müssen. Gegebenenfalls ja auch auf den Zielfisch. Denn das Paranoia-Prinzip ist durchaus übertragbar auf andere Angelarten und Zielfische.

Ich geh jetzt mal mein Wallertau aufspielen und verbleibe mit besten Grüßen!

Petri, Leute!
Dori

 

Spinner- Barsche

Hallo Leute,

gerade in der heutigen Zeit wo die meisten Angler nur noch Gummifischen und Wobbler angeln, sollte man alt bewährtes nicht aus den Augen verlieren.

Bei mir war es in den letzten Jahren leider auch nicht anders. Worauf ich hinaus möchte ist, dass meine Angelkariere vor über 20 Jahren begann und ich meine Barsche damals fast nur mit dem Spinner fing. Wenn man die Fangmeldungen von Barschen in den Angelzeitschriften  liest und auf die benutzten Köder achtet, wird man schnell feststellen die viele dieser Kapitalen Barsche auch mit einem Spinner überlistet wurden.

Seit einigen Jahren gehören Blinker und Spinner wieder in meine Köder Box.

Gerade an Tagen wo die üblichen Methoden versagten scheint der Spinner seine Vorzüge auszuspielen.  Meiner Meinung nach sind gerade das leichte Handling  von Spinnern oft der Grund warum man damit so erfolgreich angelt. Mit dem Spinner läßt sich relativ schnell eine große Wasserfläche und verschiedene Gewässertiefen abfischen.

Mein Lieblingsspinner  ist der Vibrax von Blue Fox , durch seinen tropfen förmigen Körper ist er ein echtes Wurfungeheuer! Den Vibrax gibt es in sechs verschiedenen Größen von 3gr. bis 18gr. und ca. 30 verschiedenen Dekors. Da sollte für jeden das passende Modell dabei sein.

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Ich bevorzuge die Größe 3 zum Barschangeln

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Ich würd sagen  Spinner sollten in jede gut Sortierte Köder Box gehören. Probiert es einfach mal aus. Ihr werdet überrascht sein wie fängig an manchen Tagen Spinner  sein können!

Fireblood Zander

Hallo Leute,

endlich ist es soweit – auch ich konnte meine erste Firebloodrute einweihen. Da ich überwiegend auf  Zander  vom aus Boot fische, habe ich mich für 2 verschiedene Modelle in 2,40m entschieden. Die Firebloods sind einfach unglaublich und haben meine Erwartungen auch bei Weitem übertroffen. Die Modelle, die ich fische, haben ein Wurfgewicht von 10-35 Gr. und von 30-80 Gr. Die leichtere Rute bevorzuge ich zum Zanderangeln im Stillwasser (Naturseen). Da ich an  meinen Gewässern meistens Jigköpfe bis max. 15 Gr. benutzte und Gummifische in einer Länge von  max. 12cm, reicht ein Wurfgewicht von 35 Gr. völlig aus. Obwohl dieses Modell sehr feinfühlig ist, verfügt sie trotzdem über ausreichend Rückgrat, um einen Zanderbiss schnell zu parieren. Wie Jochen schon geschrieben hat: bei dieser Rute besteht absolute Suchtgefahr.

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Ein Fireblood-Special ist die flammenförmige Aussparung am Griff: Sie liegt perfekt in der Hand und man hat den direkten Blank-Kontakt für eine optimale Bisserkennung.

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Zum zweiten Modell werde ich demnächst was schreiben.

Bis bald.

Grub Zander

Hallo Leute,

lang ist es her, dass ich hier was geschrieben habe. Leider hatte ich den ganzen November und Dezember kein Internet und war dazu auch noch im Januar für zwei Wochen in der Karibik zum Fischen unterwegs (Bericht folgt). Obwohl der November und Dezember hier in Berlin doch relativ mild ausfiel, bin ich nicht allzu oft ans Wasser gekommen. Doch bevor es richtig kalt wurde, war ich nochmal mit meinem Kumpel Bernd unterwegs, um die neuen Hypno Grubs von Storm zu testen.

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Ein typisches Herbstbild: Bernd mach das Boot startklar.

Als das Boot dann endlich startklar war, dauerte es auch nicht lange bis die ersten Fische im Boot waren.

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Die Frequenz konnte sich sehen lassen. Wir fingen gleich am ersten Spot ein paar schöne Zettis. Das ist das Schöne am Herbst. Oft hat man zwar nur kurze, aber dafür auch sehr heftige Beißphasen.

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Leider war Spuk nach einer halben Stunde auch wieder vorbei. In den restlichen 3 Stunden konnten wir leider keine Fische mehr überlisten. Ingesamt blieben aber 6 Fische hängen. Nicht schlecht für eine Halbtagestour.

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Der Storm Hypno- Grub.

In den letzten Jahren habe ich fast ausschließlich mit Gummifischen den Zandern nachgestellt, und so gut wie gar nicht mehr mit Twister gefischt. Dabei waren Twister am Anfang der 90er Jahre meine absoluten Lieblings Köder für Zander. Weil Storm jetzt auch mit einem kleinen Gummi-Programm aufwartet, habe ich seit Anfang September wieder Twister ind er Box.

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Mein Twister-Tackle für Barsche und Zander :

Rute: Antares MH 2,40m bis 40gr. WG.
Rolle: Stradic Ci4 3000er.
Schnur: PowerPro 8 Slick in, 0,13mm.
Vorfach: 0,35mm Aspire Fluocarbon.

Danke fürs Vorbeischauen und bis bald.

 

 

Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

in den letzten Tagen waren ja die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch, so dass sich die Wassertemperaturen auch wieder langsam normalisiert haben. Leider konnte ich bei meinen letzten Angelausflügen nicht mehr an die Erfolge vom Juni und Juli anknüpfen. Genau deswegen bin ich in letzter Zeit auch viel unterwegs auf der Suche nach neuen Gewässern.

Gestern war ich wieder an einem neuen See in Mecklenburg unterwegs. Ein großer Vorteil an Mecklenburgischen Gewässern ist, dass diese oft von Fischern bewirtschaftet werden und diese auch Boote zum Angeln verleihen. Ein weiterer Vorteil ist das sich Fischer an Ihren Gewässern natürlich super auskennen. Die Fischer wissen eigentlich fast immer wo und wann die Fische am besten Beißen. Wenn man an einem Gewässer zum ersten Mal Fischt ist das ein enormer Vorteil wenn man Tipps aus erster Hand bekommt.

Als wir gestern am See ankamen, hatte der Fischer wirklich viele Tipps für uns. Da wir es auf Zander abgesehen hatten gab uns der Fischer einen Geheimtipp. Er verriet uns eine Stelle an der eine Muschelbank direkt vor dem Schilf in einem Meter Wassertiefe begann, und dann bis auf über acht Meter tiefe auslief. Er meinte wenn wir dort keine Zander fangen würden, bräuchten wir es erst gar nicht woanders probieren. Das war auf jeden Fall mal ne Ansage. Wir waren auf jeden Fall gespannt wie Flitzebogen. Auf dem Weg zum vermeintlichen Spot machten wir aber noch einen Zwischenstopp, da das Echolot uns ein paar super Signale (Sicheln) zeigte. Gleich im ersten Wurf hatte ich auch gleich einen Kontakt.

IMG_1355Die Biomaster hatte ganz schön zu tun..

IMG_1356mittlerweile waren schon über 15 Min vergangen….

IMG_1359mein Angelkollege legte schon mal den Landehandschuh an…

IMG_1377auweia, wir hatten fest mit einem Wels gerechnet. Der drill dauerte fast eine halbe Stunde. Dadurch das der Fisch im Rücken gehakt war, zog sich der Drill so enorm in die Länge.

IMG_1384Schade, vielleicht klappt es ja noch mit den Waller.  Der Fisch war auch der einzige an diesem Spot. Auf zum nächsten.

IMG_1343Der vermeintliche Hot Spot. Den hätten wir niemals ohne Hilfe gefunden. Leider hatten wir dort zu Beginn auch keine Kontakte, erst als wir es gegen abend dort nochmal Probierten konnten wir einige Zander überlisten.

gmjhmjmEs ist schon verrückt wie weit man zum Angeln fährt um ein paar Fische zu Fangen.

Hier noch mein Gerät:

IMG_1348IMG_1347 Am nächsten Wochenende soll es ja schon wieder so warm werden, mal sehen wo es diesmal hingeht. Ich werds berichten.

Bis bald.

Clackin‘ Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Ali an einem neuen See in der Uckermark unterwegs. Da an meinen Hausgewässern leider im Moment nicht wirklich mit viel Fisch zu rechnen ist, müssen wir leider im Moment immer ziemlich weit fahren, um ein paar Fische zu überlisten. Wenn man in Berlin wohnt gilt leider oft die Regel, je weiter man von Berlin rausfährt, umso besser werden die Gewässer. Wenn ich so die Zeit Revue passieren lasse und an früher denke, muss ich schon sagen, dass man damals gar nicht aus Berlin rausfahren musste, um gute Fische zu überlisten. Ob Spree, Havel oder die inneren Kanäle von Berlin. Überall haben wir immer gute Zander und viele Barsche fangen können.

Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr wieder einige Versuche starten, da auch eine weite Fahrt nicht immer eine Garantie für gute Fänge ist. So war es auch gestern. Wir hatten fast zehn Stunden gefischt und konnten nur drei Zander fangen. Obwohl wir teilweise sehr gute Fischanzeigen auf dem Echolot hatten – es war wie verhext. Die Zander wollten einfach nicht. Egal was wir probierten. Erst kurz bevor wir aufgaben und nach Hause fahren wollten, konnten wir direkt vor dem Bootsverleih noch eine paar Zander mit dem Wobbler überlisten.

Der Rapala Clackin Minnow in 11 cm war diesmal der Erfolgsköder. Mit einer Lauftiefe von ca.  1,20m – 1,50m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ein weiterer Vorteil vom Clackin Minnow ist seine kleine Klangkammer die für  einen guten Sound Unterwasser sorgt. Gerade beim Zanderangeln bin ich ein Fan von Wobblern mit Geräuschkapseln.

IMG_1325In den letzten Wochen und Monaten haben mir Wobbler schon oft den Tag gerettet. Wenn das so weiter geht, verschwinden bald meine ganzen Gummifische aus meinen Boxen. Es ist schon verrückt. In den letzten Jahren war das Angeln mit Wobbler auf Zander ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Es war nie wirklich erfolgreich. In diesem Jahr habe ich schon wirklich viele Zander auf Wobbler gefangen, das erklärt auch, warum ich in diesem Jahr viel mehr Zander als im letzten Jahr gefangen habe.

1Als Gerät verwndetet ich:

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Stradic in 2,15m mit einem Wurfgewicht von 15gr.-50gr.

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Dazu passend ne 3000er Stradic mit ner 0,13 mm Power Pro 8 Slick

Bis bald und ein schönes Wochenende.

Sommer Zander II

Hallo Leute, in den letzten Wochen jagt eine Hitzewelle die nächste. Trotz der schon fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen war ich oft am Wasser. Da durch die hohen Temperaturen auch die Wassertemperaturen immer mehr in die Höhe schnellen, beschränke ich mich bei der Gewässerwahl auf etwas größere und tiefere Gewässer. An großen Gewässern ist es gerade im Sommer oft sehr müheselig, die Fische zu finden. Da gute Zandergewässer in der Regel oft sehr trüb sind, fehlt es häufig auch an Pflanzenbewuchs. Dieser ist aber für den Sauerstoffgehalt des Gewässers sehr wichtig. Deswegen meide ich im Gegensatz zum Herbst und Winter bei der Suche nach den Zandern in meinen Gewässern die tiefen Gewässerbereiche, da dort die Sauerstoffarmut oft am größten ist. Am liebsten befische ich Unterwasserberge oder Plateaus, die nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche liegen. An manchen Gewässern sollte man aber auch die Schilfkanten nicht außeracht lassen. Wenn man dort noch eine Wassertiefe von ein bis zwei Meter vorfindet, sind das oft mit die besten Angelstellen. Um solche flachen Gewässerbereiche optimal abzufischen, benutze ich in Regel sehr leichte Jigköpfe bis max. 7 Gr. oder flachlaufende Wobbler. Für diese Art der Fischerei brauch man eine sehr feinfühlige aber trotzdem starke Rute.

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Speedmaster + Technium und Biomaster+Rarenium

Die Biomaster S81 MH (2,46m-WG 15-50 gr.) und die Speedmaster DX24MH (2,40m – WG 14-40 gr.) eignen sich super für diese Fischerei. Wenn man mit sehr wenig Gewicht fischt, ist Fingespitzengefühl angesagt. Umso wichtiger sind feinfühlige und leichte Ruten.

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Eine super Spitzenaktion.

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Nachdem wir gestern wieder den halben Tag mit der Suche nach den Fischen verplempert hatten, war es dann gegen Nachmittag endlich soweit. Wir fanden wieder ein Plateau auf de die Zander standen. Dort fingen wir zuerst nur mit Gummifischen am Jig, doch umso länger wir den Spot befischten, umso vorsichtiger wurden die Zander. Je später es wurde desto besser fingen wir mit Wobbler. Zum Schluss attackierten die Zander nur noch unsere Wobbler. Wir haben die Wobbler einfach nur im Zeitlupentempo ein gekurbelt. Ganz wichtig war, dass der Wobbler beim Einkurbeln immer wieder Bodenkontakt hatte. Wir fingen zwar keine Riesen, aber dafür wieder sehr viele.

107Zu guter Letzt noch die Erfolgswobbler.

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Storm Doombells

19

Rapala X- Rap

 

20

Rapala clackin Minnow, Storm Arashi Rattling Minnow und der Rapala Husky Jerk.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.