Rapala Scatter Rap Crank Deep

Der nächste Wobbler aus der neuen Rapala-Range, den ich euch vorstellen will, ist der Scatter Rap Crank Deep. Wie alle seine Brüder und Schwestern aus der Scatter Rap-Familie imitiert auch der Deep Runner unter den Scatter Rap Cranks perfekt einen panisch flüchtenden Beutefisch (“Escaping Minnow Action”). Er dringt in die 3-bis-4m-Zone vor und eignet sich damit zum Power Fishing auf tiefer stehende Raubfische. Die nach innen gewöblte Scatter Lip sorgt dafür, dass er fast senkrecht abtaucht und seine Lauftiefe extrem schnell erreicht, so dass er schon nach ein paar Kurbelumdrehungen in der Kampfzone unterwegs ist.

Rapala-Scatter-Rap-Crank-Deep

Hier ein paar Scatter Rap Crank Deep-Videos:

 

 

Scatter Rap Crank Deep-Features:

  • Balsa-Body mit Scatter Lip
  • Voluminöses Crankbait-Profil
  • Schwimmender Tiefläufer
  • Scatter Lip-Bewegungsmuster imitiert flüchtenden Beutefisch
  • Unregelmäßiger Lauf
  • VMC Black Nickel Haken
  • Hand-Tuned und Tank-Tested
Diese Farbmuster gibt's als Scatter Rap Crank Shallow, Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Deep.

Diese Farbmuster gibt’s als Scatter Rap Crank Shallow, Scatter Rap Crank und Scatter Rap Crank Deep.

Rapala Ultra Light Crank

Nachdem ich euch vor ein paar Tagen den Shadow Rap und seinen tieflaufenden Kollegen Shadow Rap Deep vorgestellt habe, kommt jetzt ein Finesse Crank: Der Rapala Ultra Light Crank. Der Ultra Light Crank verkörpert maximale Action bei minimaler Größe. Dieser nur 3 Zentimeter kleine Crankbait taucht in kürzester Zeit auf Tiefen bis über 2 m hinab und legt da unten schon bei extrem langsamer Führung einen aufsehenerregenden Lauf hin, dem Barsche, Döbel oder Forellen nur schwer widerstehen können. Durch den großen Auftrieb des schwimmenden Körpers führt man den Ultra Light Crank leicht über Hindernisse hinweg, indem man den Einzug stoppt und ihn so nach oben kommen lässt. Durch die kompakte Form und sein relativ hohes Gewicht fliegt der Ultra Light Crank so weit, wie es normalerweise nur doppelt so große Köder tun. Ein auf die „Haut“ geprägtes Schuppenmuster und 3D Augen sorgen für ein natürliches Erscheinungsbild.

ultra-light-crank-solo

Führungstipp: Langsam einkurbeln und zusätzlich mit kleinen Twitches animieren!

Hier drei Ultra Light Crank-Videos:

Ultra Light Crank Features:

  • Heftige „Kicking Action“
  • Rasseln im Inneren
  • Schuppenmuster auf dem Körper
  • 3D Holographic Eye
  • Tieftauchschaufel
  • Weitwurf-Design
  • Schwimmend (starker Auftrieb)
  • VMC Black Nickel Hooks
  • Hand-Tuned und Tank-Tested

ultra-light-crank

Shadow Rap & Shadow Rap Deep

Der Rapala-Katalog braucht noch ein bisschen Zeit. Die Neuheiten sind aber teilwiese schon auf dem Weg an die Köderwände in den Fachgeschäften. Deshalb möchte ich euch schon mal ein paar Wobbler vorstellen, die mit Sicherheit eine Bereicherung für eure Köderboxen darstellen. Den Anfang machen die beiden Shadow Raps, also der Shadow Rap und der Shadow Rap Deep.

Die Shadow Rap-Serie erweitert das ohnehin schon breit aufgestellte Angebot an Köderaktionen. Neben der original „Wounded Minnow Action“ (z.B. Original Floater) und der “Escaping Minnow Action“ (alle Scatter Raps) um eine „Dying Minnow Action“. Mit einem einfachen Twitch sticht der Köder zur Seite, dreht sich um, um seinem Verfolger in die Augen zu sehen und dann mit einem morbiden Zittern kopfvoran ins Tiefe abzutauchen. Diese perfekte Imitation eines angeschlagenen Kleinfisches appelliert an die Urinstinkte eines jedes Raubfisches und stellt den Schlüsselreiz zum Angriff dar.

Im Gegensatz zu anderen Jerkbaits bricht der Shadow Rap annähernd 180 Grad zur Seite aus, wenn man in die schlaffe Leine twitcht, so dass er fast auf dem Punkt gefischt werden kann. So hält man ihn lange im Blickfeld der Räuber und kann die Einstände so lange ausfischen, bis der Schnurbogen von einem harten Biss gerade gezogen wird.

Ich habe mal ein paar Viedos herausgesucht, die den Köder erklären und euch zeigen, wie man damit fängt.

 

Shadow Rap

ShadowRapDeep

Designt um perfekt die letzten Zuckungen eines strebenden Beutefisch zu imitieren („Dying Minnow Action“). Beim Antwichten hält der Shadow Rap einen engen Zickzack-Kurs, schaut zurück und taucht zitternd mit nach unten gerichteter Tauchschaufel in die Tiefe ab, wenn man ihm mit einem Twitchstop die Zeit dazu gibt. Kann mit kurzen Twitches fast auf dem Punk t gefischt werden, so dass er länger in der Strike Zone bleibt.

Shadow Rap Features:

  • Extrem „responsive“ (reagiert auf kleinste Rutenbewegungen)
  • Scharfe Turns, Jerbait-Action
  • Taucht in den Twitchpausen kopfüber mit einem Zittern ab
  • Imitiert einen strebenden Beutefisch
  • Metallisches Schimmern unter dem Plastik-Panzer
  • Natürliches Schuppenmuster
  • Durchschimmernde Holo-Muster und Gräten-Designs
  • Tungsten- und Stahl-Gewichte für perfekte Balance
  • 3 schwarze VMC Nickel-Haken

shadow-rap

Shadow Rap Deep

ShadowRap

Ideal für eine langsame aber aktionsgeladene Köderpräsentation in etwas größerer Tiefe als sich der Shadow Rap bewegt. Kann mit wenig Vorwärtsbewegung aber heftigen Darts von einer Seite auf die andere gefischt werden. Wenn man den Shadow Rap heftig antwicht und ihm dann an schlaffer Leine den Raum gibt, dreht er sich um fast 180 Grad um und schaut seinem Verfolger in die Augen bevor die Lichter ausgehen und er mit zitterndem Körper kopfüber „stirbt“.

Shadow Rap Deep Features:

  • Extrem „responsive“ (reagiert auf kleinste Rutenbewegungen)
  • Scharfe Turns, Jerbait-Action
  • Taucht in den Twitchpausen kopfüber mit einem Zittern ab
  • Imitiert einen strebenden Beutefisch
  • Metallisches Schimmern unter dem Plastik-Panzer
  • Natürliches Schuppenmuster
  • Durchschimmernde Holo-Muster und Gräten-Designs
  • Tungsten- und Stahl-Gewichte für perfekte Balance
  • 3 schwarze VMC Nickel-Haken

shadow-rap-deep

Scatter Rap Countdown 5 cm PEL

Samstag, 12.9.2015. 16 Uhr. Raubtierfütterung: Shimano gibt dem Raubfischteam einen Schwung neuer Köder aus. Nacheinander darf sich jeder einen Köder aussuchen. Ich bin an Position 2 und heilfroh, dass sich die 1 (Tino Fullhouse) in der ersten Runde einen BX Minnow in 7 cm ausgesucht hat. Den hätte ich zwar auch gern (wäre meine zweite Wahl gewesen). Viel wichtiger für mich war es aber, den einen Scatter Rap Countdown in der neuen Farbe PEL und der neuen Größe 5 cm zu ergattern. Bingo!

PEL

Ich bin Countdown-Fan. Der 5 cm Coundown in S hat mir schon so viele gute Fische beschert, dass sich der schrullige Köder in meiner Barschwobbler-Top 5 festgesetzt hat. Und jetzt mit Scatter Lip und im lebensechten Barschdesign? Klar muss der zu mir!

Hier ein Video, in dem man den Unterschied zwischen Scatter Rap Countdown und klassischem Countdown erklärt bekommt:


Und natürlich muss ich den direkt austesten. Also rauf aufs Boot und ab an den Kanal. Erster Eindruck: Der normale Countdown macht mehr Druck. Dafür bricht der Scatter Countdown schön zur Seite aus, wenn man ihn beschleunigt. Die Köderführung ist also klar: Einigermaßen zügig führen und dann immer wieder beschleunigen, um nach ein paar Kurbelumdrehungen zur Ausgangsgeschwindigkeit zurückzukehren.

Das hat gut geklappt!

DCIM100GOPRO

Das war der erste 5 cm Scatter Countdown PEL-Barsch.

DCIM100GOPRO

Die Bisse kommen hammerhart.

DCIM100GOPRO

Meine Kombi: Poison Adrena UL (bis 6 Gramm), 1000er Rarenium, 6er Nanobraid (Sufix) und 20er Aspire FC.

DCIM100GOPRO

Abhaken. Weiterkurbeln!

Ich habe immer mal wieder den 5er Klassiker in S geworfen und gestern eindeutig besser auf den Scatter Rap PEL gefangen. Das kann am Beutespektrum gelegen haben. Oder aber am Lauf. Oder daran, dass ich gestern voll auf das Ding eingeschossen war nach einer Stunde fischen.

Jedenfalls hat der Köder einen Fan mehr und ich bin total happy, dass jetzt viel mehr Köder aus dem Rapala-Programm zu uns nach Europa rüberkommen. Da sind noch mehr Perlen zu entdecken. Es gibt also viel zu tun, angeln wir’s an!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Scatter Rappen und allem anderen, was ihr auf dem Wasser macht!

 

Johannes

Krautfische

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Bernd in der Uckermark unterwegs. Da die Zander sich in den letzten Tagen irgendwie quer stellen, sollte es diesmal auf Hechte und Barsche gehen. Als ich das letzte Mal an diesem See war konnten wir eigentlich im ganzen See verteilt überall Fische überlisten. So war es auch gestern, nur das diesmal die Fische mitten im Kraut standen. Das machte die Suche nach den Fischen auch sehr einfach. Da es gestern nahezu windstill war, konnten wir die Krautfelder auch ohne Echolot ausfindig machen. Die Köder warfen wir einfach mitten ins Kraut, und um nicht jedem Wurf kraut am Haken zu haben, führten wir die Köder sehr Oberflächen nah. Trotz einer Tiefe von fast drei Metern, störte es die Fische gar nicht das wir direkt über den Kraut fischten. Wenn man solche Krautfelder ein Weile ausgiebig befischt, findet man in der Regel auch schnell ein paar Lücken in denen man den Köder eine Etage tiefer führen kann. Meistens gab es an solchen Löchern auch sofort Hechtkontakte.

IMG_1388

Bernd mit dem ersten Barsch des Tages.

IMG_1396

Es gab leider nur halbstarke Hechte, dafür aber viele.

IMG_1389Als Köder verwendeten wir so genannte Stickbaits.

IMG_1407

Storm Fluttersticks in 10 cm.

IMG_1408

Storm So- Run sinking Pencils in 8cm und der Air Ogre von Northcraft in 6cm.

IMG_1409

Rapala Countdowns in 7 cm.

Als Gerät verwendete ich :

Rute: Speedmaster 2,40 CX WG. 7-28 Gr.

Rolle : Stradic FJ 3000.

Schnur: 0,13 mm Power Pro 8 Slick in Gelb.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Auf zu neuen Ufern

Hallo Leute,

in den letzten Tagen waren ja die Temperaturen nicht mehr ganz so hoch, so dass sich die Wassertemperaturen auch wieder langsam normalisiert haben. Leider konnte ich bei meinen letzten Angelausflügen nicht mehr an die Erfolge vom Juni und Juli anknüpfen. Genau deswegen bin ich in letzter Zeit auch viel unterwegs auf der Suche nach neuen Gewässern.

Gestern war ich wieder an einem neuen See in Mecklenburg unterwegs. Ein großer Vorteil an Mecklenburgischen Gewässern ist, dass diese oft von Fischern bewirtschaftet werden und diese auch Boote zum Angeln verleihen. Ein weiterer Vorteil ist das sich Fischer an Ihren Gewässern natürlich super auskennen. Die Fischer wissen eigentlich fast immer wo und wann die Fische am besten Beißen. Wenn man an einem Gewässer zum ersten Mal Fischt ist das ein enormer Vorteil wenn man Tipps aus erster Hand bekommt.

Als wir gestern am See ankamen, hatte der Fischer wirklich viele Tipps für uns. Da wir es auf Zander abgesehen hatten gab uns der Fischer einen Geheimtipp. Er verriet uns eine Stelle an der eine Muschelbank direkt vor dem Schilf in einem Meter Wassertiefe begann, und dann bis auf über acht Meter tiefe auslief. Er meinte wenn wir dort keine Zander fangen würden, bräuchten wir es erst gar nicht woanders probieren. Das war auf jeden Fall mal ne Ansage. Wir waren auf jeden Fall gespannt wie Flitzebogen. Auf dem Weg zum vermeintlichen Spot machten wir aber noch einen Zwischenstopp, da das Echolot uns ein paar super Signale (Sicheln) zeigte. Gleich im ersten Wurf hatte ich auch gleich einen Kontakt.

IMG_1355Die Biomaster hatte ganz schön zu tun..

IMG_1356mittlerweile waren schon über 15 Min vergangen….

IMG_1359mein Angelkollege legte schon mal den Landehandschuh an…

IMG_1377auweia, wir hatten fest mit einem Wels gerechnet. Der drill dauerte fast eine halbe Stunde. Dadurch das der Fisch im Rücken gehakt war, zog sich der Drill so enorm in die Länge.

IMG_1384Schade, vielleicht klappt es ja noch mit den Waller.  Der Fisch war auch der einzige an diesem Spot. Auf zum nächsten.

IMG_1343Der vermeintliche Hot Spot. Den hätten wir niemals ohne Hilfe gefunden. Leider hatten wir dort zu Beginn auch keine Kontakte, erst als wir es gegen abend dort nochmal Probierten konnten wir einige Zander überlisten.

gmjhmjmEs ist schon verrückt wie weit man zum Angeln fährt um ein paar Fische zu Fangen.

Hier noch mein Gerät:

IMG_1348IMG_1347 Am nächsten Wochenende soll es ja schon wieder so warm werden, mal sehen wo es diesmal hingeht. Ich werds berichten.

Bis bald.

Clackin’ Zander

Hallo Leute,

gestern war ich wieder mit meinem Kumpel Ali an einem neuen See in der Uckermark unterwegs. Da an meinen Hausgewässern leider im Moment nicht wirklich mit viel Fisch zu rechnen ist, müssen wir leider im Moment immer ziemlich weit fahren, um ein paar Fische zu überlisten. Wenn man in Berlin wohnt gilt leider oft die Regel, je weiter man von Berlin rausfährt, umso besser werden die Gewässer. Wenn ich so die Zeit Revue passieren lasse und an früher denke, muss ich schon sagen, dass man damals gar nicht aus Berlin rausfahren musste, um gute Fische zu überlisten. Ob Spree, Havel oder die inneren Kanäle von Berlin. Überall haben wir immer gute Zander und viele Barsche fangen können.

Auf jeden Fall werde ich in diesem Jahr wieder einige Versuche starten, da auch eine weite Fahrt nicht immer eine Garantie für gute Fänge ist. So war es auch gestern. Wir hatten fast zehn Stunden gefischt und konnten nur drei Zander fangen. Obwohl wir teilweise sehr gute Fischanzeigen auf dem Echolot hatten – es war wie verhext. Die Zander wollten einfach nicht. Egal was wir probierten. Erst kurz bevor wir aufgaben und nach Hause fahren wollten, konnten wir direkt vor dem Bootsverleih noch eine paar Zander mit dem Wobbler überlisten.

Der Rapala Clackin Minnow in 11 cm war diesmal der Erfolgsköder. Mit einer Lauftiefe von ca.  1,20m – 1,50m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ein weiterer Vorteil vom Clackin Minnow ist seine kleine Klangkammer die für  einen guten Sound Unterwasser sorgt. Gerade beim Zanderangeln bin ich ein Fan von Wobblern mit Geräuschkapseln.

IMG_1325In den letzten Wochen und Monaten haben mir Wobbler schon oft den Tag gerettet. Wenn das so weiter geht, verschwinden bald meine ganzen Gummifische aus meinen Boxen. Es ist schon verrückt. In den letzten Jahren war das Angeln mit Wobbler auf Zander ein Buch mit sieben Siegeln für mich. Es war nie wirklich erfolgreich. In diesem Jahr habe ich schon wirklich viele Zander auf Wobbler gefangen, das erklärt auch, warum ich in diesem Jahr viel mehr Zander als im letzten Jahr gefangen habe.

1Als Gerät verwndetet ich:

IMG_1333

Stradic in 2,15m mit einem Wurfgewicht von 15gr.-50gr.

IMG_1334

Dazu passend ne 3000er Stradic mit ner 0,13 mm Power Pro 8 Slick

Bis bald und ein schönes Wochenende.

Sommer Zander II

Hallo Leute, in den letzten Wochen jagt eine Hitzewelle die nächste. Trotz der schon fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen war ich oft am Wasser. Da durch die hohen Temperaturen auch die Wassertemperaturen immer mehr in die Höhe schnellen, beschränke ich mich bei der Gewässerwahl auf etwas größere und tiefere Gewässer. An großen Gewässern ist es gerade im Sommer oft sehr müheselig, die Fische zu finden. Da gute Zandergewässer in der Regel oft sehr trüb sind, fehlt es häufig auch an Pflanzenbewuchs. Dieser ist aber für den Sauerstoffgehalt des Gewässers sehr wichtig. Deswegen meide ich im Gegensatz zum Herbst und Winter bei der Suche nach den Zandern in meinen Gewässern die tiefen Gewässerbereiche, da dort die Sauerstoffarmut oft am größten ist. Am liebsten befische ich Unterwasserberge oder Plateaus, die nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche liegen. An manchen Gewässern sollte man aber auch die Schilfkanten nicht außeracht lassen. Wenn man dort noch eine Wassertiefe von ein bis zwei Meter vorfindet, sind das oft mit die besten Angelstellen. Um solche flachen Gewässerbereiche optimal abzufischen, benutze ich in Regel sehr leichte Jigköpfe bis max. 7 Gr. oder flachlaufende Wobbler. Für diese Art der Fischerei brauch man eine sehr feinfühlige aber trotzdem starke Rute.

17

Speedmaster + Technium und Biomaster+Rarenium

Die Biomaster S81 MH (2,46m-WG 15-50 gr.) und die Speedmaster DX24MH (2,40m – WG 14-40 gr.) eignen sich super für diese Fischerei. Wenn man mit sehr wenig Gewicht fischt, ist Fingespitzengefühl angesagt. Umso wichtiger sind feinfühlige und leichte Ruten.

13

Eine super Spitzenaktion.

11

1415

Nachdem wir gestern wieder den halben Tag mit der Suche nach den Fischen verplempert hatten, war es dann gegen Nachmittag endlich soweit. Wir fanden wieder ein Plateau auf de die Zander standen. Dort fingen wir zuerst nur mit Gummifischen am Jig, doch umso länger wir den Spot befischten, umso vorsichtiger wurden die Zander. Je später es wurde desto besser fingen wir mit Wobbler. Zum Schluss attackierten die Zander nur noch unsere Wobbler. Wir haben die Wobbler einfach nur im Zeitlupentempo ein gekurbelt. Ganz wichtig war, dass der Wobbler beim Einkurbeln immer wieder Bodenkontakt hatte. Wir fingen zwar keine Riesen, aber dafür wieder sehr viele.

107Zu guter Letzt noch die Erfolgswobbler.

18

Storm Doombells

19

Rapala X- Rap

 

20

Rapala clackin Minnow, Storm Arashi Rattling Minnow und der Rapala Husky Jerk.

Danke fürs Vorbeischauen, bis bald.

Klassisch wobbeln mit dem Farbcode S

Gestern stand ich mit Jochen auf dem Boot. Als ich den Original Floater in der Farbe S montierte, hatte der Havelexperte Zweifel, dass S in seinem Hausgewässer funzt. Nicht wirklich lange, denn ich fing gleich ein paar ganz gute Barsche. Zumindest meine größten am gestrigen Tag.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

 

Die Farbe S (Silver) gibt’s bei vielen Balsamodellen, z.B. bei denen hier:

Original Jointed

Original Jointed

Shad Rap Shallow

Shad Rap Shallow

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Countdown

Scatter Rap Countdown

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 9 cm

Original Floater in 9 cm

Für mich sind der Countdown und der Original Floater in S DIE Klassiker unter den Klassikern. Dass ich S so gerne fische, liegt aber nicht nur am kultigen Vintage-Faktor, sondern daran, dass dieser einfache Farbcode (weißer Bauch, Silberflanke und dunkler Rücken) einfach richtig gut fängt.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

 

Müsst ihr mal probieren! Viel Spaß damit (und natürlich auch ohne)…

Johannes

Extremangeln auf die Topgamefische Florida`s

Diesen Bericht habe ich über Facebook von Robin Melliger zugeschickt bekommen, der unseren Blog schon einmal um einen Report bereichert hat:

Ich war schon mal in Florida. Ich habe schon einmal auf starke Fische bis 35 Pfund gefischt. Aber sowas was ich diesen Sommer in Florida erlebt habe, habe ich mir nie vorgestellt. Ich hatte vor, 4 Captains zu buchen um einen Silver King (Tarpon) zu fangen, der länger und schwerer ist als mein bis dahin größter gefangener Fisch, welcher ein Permit (Carangidae Familie) mit 35 Pfund war.

Ausrüstung: Shimano Stella, eine Jigging Rute, Shimano Power Pro 60 lbs und 120 lbs Hardmono.

Tampa

Nach dem 10 Stunden langen Flug fing meine Tour in Tampa an. Mit Top Captain Chris Camps fuhr ich raus auf den schön flachen Golf von Mexiko. Die Tarponfischerei in Tampa versprach viel und eine große Menge an Tarpons. Chris „beichtete“ mir, dass eine Kaltfront das Wasser extrem abkühlen ließ, was schlechte Auswirkungen auf das Fressverhalten der Tarpon hatte.

Zuerst mal ein paar Fakten über diese prähistorischen Fische. Tarpon gehören zu den Knochenfischen und der Familie „Megalopidae“. Man unterscheidet den Atlantische Tarpon vom Indopazifischen Tarpon. Mein Ziel war es, einen Atlantischen Tarpon zu fangen. Sie verfügen über zwei extrem komplexe Augen. Der Captain, der früher Fischbiologie studierte und sich dem Tarpon widmete, erzählte mir, Tarpons hätten die besten Augen von allen Fischen. Sie können doppelt so viele Farben wahrnehmen wie der Mensch. In der Nacht sehen sie besser als Katzen und Vögel. Also habe ich es mit einem sehr schweren Gegner zu tun, bei dem alles stimmen muss!

Auch das Wetter, denn am ersten Tag in Tampa konnten wir keine Tarpons ausfindig machen.

Dann ging es weiter in den Osten, wo NASA ihre Raketen starten lässt. Der Besuch im Kennedy Space Center der Nasa ist sehr empfehlenswert! In Cape Canaveral konnte ich mit Captain Jim Ross und meiner Shimano Saragosa und einer handgemachten Rute Topwaterfischen der Extraklasse erleben. Wie konnten einen extrem großen Schwarm von Redfish mit mehreren Tausend Fischen ausfindig machen. Dieser Schwarm ist bekannt in Ostflorida und schwer zu finden. Wir hatten das Glück und fingen Redfish bis zu 115 cm und 32 Pfund auf Topwaterplugs von Rapala und Bucktailjigs.

redfish

Foto: Robin Melliger

Nach einigen Redfish konnte ich mit meinem Rapala Oberflächenköder einen sehr kapitalen Bonito Landen mit 15 lbs. Er hat den Köder komplett inhaliert und schnitt durch das Wasser wie ein Blindgänger einer Hochgeschwindigkeitsrakete!

bonito

Foto: Robin Melliger

Danach suchten wir nach großen Stachelrochen, um Cobias zu fangen, die sich in der Nähe großer Fische aufhalten. Wir konnten zwei schöne Fische landen, die wir mit Bucktailjigs in der Nähe des Rochens jiggen konnten.

cobia

Foto: Robin Melliger

Zuletzt fingen wir noch ein paar Barrakudas und einen Finetooth Shark auf Köderfisch. Auch hier konnten wir die Tarpons leider nicht finden.

bara

Foto: Robin Melliger

hai

Foto: Robin Melliger

 

Islamorada

Weiter ging‘s südlich nach Islamorada. Islamorada ist bekannt für sehr schönes Wasser und große Haie. Die will ich fangen! Ich konnte mit Deadbait mehrere schöner Haie mit Captain Russell Kleppinger bis zu 100 Pfund fangen! Den Ammenhai und den Zitronenhai konnte ich von meiner Bucketlist streichen.

isla1

Foto: Robin Melliger

lemon

Foto: Robin Melliger

shark

Foto: Robin Melliger

Besser kann es ja nicht kommen, dachte ich mir. Wie falsch ich lag!

 

Key West

Key West – das sind wunderschöne Flats mit vielen Fischen (auch Tarpons), kulturistische Altstadt und schöne Strände. Mit Captain und Fotograf Aaron Snell plante ich einen Halbtagestrip ausschließlich auf Tarpon. Meine letzte Chance!

Wir fuhren vor Sonnenaufgang auf das offene Meer hinaus. Nach 2 Kilometern stoppten wir. In der Ferne sah man noch das Licht des Leuchtturmes für die Schiffe. Ich fragte ihn was wir hier machen… mit einen Lächeln antwortete er mit „You`ll see.“.

Als die Sonne hinter dem Horizont erschien, wusste ich warum. Das Wasser war knapp 2 Meter tief. Und überall sah man rollende Tarpons! Das in mir hochkommende Gefühl war unbeschreiblich! Ich nahm meine mit einem 30cm langen Hogy Gummifisch am Einzelhaken vorbereitete Rute in die Hand und machte den ersten Wurf in Richtung der steigenden Fische. Tarpons haben dank ihrer sehr stark ausgeprägten Luftblase die Fähigkeit, Luft zu atmen. So gelangen sie an mehr Sauerstoff, um in sauerstoffarmen Gewässern Energie zu bekommen. Nach einigen Würfen plötzlich ein riesiger Schwall an der Oberfläche, 10 Meter von mir entfernt. Meine Rute riss es nach vorne und die Bremse meiner Stella begann zu schreien. „TARPON OOONNNN!!!!“, schrie ich.

Dann plötzlich legte der Fisch einen Gang zu und schoss mehrere Meter hoch aus dem Wasser. Der Köder landete vor meinen Füssen! Der war weg! Das passierte mir dann mit 10 anderen Tarpon bis geschätzte 100 Pfund auch.

Es ist sehr schwer in dem extrem knochigen Maul einen guten Hakensitz zu finden! Nach einer Stunde verschwanden die Fische. Frustration stieg in mir auf. Ich hatte meinen Traumfische 10 mal an der Angel! Doch es wollte einfach nicht klappen…

Doch Guide Aaron hatte noch eine Stelle für mich bereit. Nach 10 Minuten Fahrt gelangten wir an eine sehr schöne Stelle. Aron stellte den Motor ab und griff zu seinem 6 Meter langen Carbon-Stab, um uns in die richtige Position zu schieben, ohne jegliche Geräusche zu machen. Um uns herum knietiefe Grasflats. In der Mitte wunderschönes blaues Wasser. In dem 10 Meter breiten und 1,5 Meter tiefen und natürlichen Kanal, der durch diese Grasflats führte, sah ich einen Tarpon Luft holen.

Ich machte einen Wurf einen Meter vor den Fisch. Twitch… twitch… twich… BOOM!! Er hat meinen Hogy Wurm voll genommen. Und das alles auf Sicht!!! Danach schüttelte er seinen enormen Kopf an der Oberfläche. „Habe ich den am Haken???“, dachte ich mir. Mein Kommentar: „I‘m in big trouble“ ein weit über 100 Pfund schwerer Tarpon zieht uns und unser Boot mehrere 100 Meter den Kanal entlang. Mit enormen Fluchten brachte er meine Stella zum singen. „She`s a great singer, isn`t she?“ witzelte ich dem Captain zu. Zum Glück habe ich eine Bremse, in der ich voll vertrauen kann. Meine Rute für GT bog sich sehr stark! Nach 20 Minuten schien er endlich schwächer zu werden. Er kam nah ans Boot heran an die Oberfläche, nahm einen großen Atemzug an Sauerstoff, drehte und zog erneut ab.

Aaron erzählte mir, wenn der Tarpon einen Luftzug nimmt, geht der Kampf 10 Minuten länger und wenn er aus dem Wasser springt, fünf Minuten weniger lang. Zum Glück ist dieer Tarpon nie gesprungen. Das hätte das Aus sein können. Ungefähr 10 Minuten später spiegelte uns der Tarpon mit seinen großen silbernen Schuppen an. Er war bereit für die Landung. Der Tarpon hat uns erneut mehrere 100 Meter weitergezogen in knietiefes Wasser. Wir sprangen in das Wasser mit dem Fisch und machten den „Bassgriff“. Das Maul war sehr groß mit einem enorm starken und nach oben zeigenden Unterkiefer. Ich hatte meinen Fisch! Geschätzte 120 bis 130 Pfund lagen in meinen Armen. Ich konnte sehen, der Fisch war länger als ich! Geschätzte 180 bis 190 cm lang! Was für ein Fang!

tarpon1

Foto: Robin Melliger

tarpon2

Foto: Robin Melliger

Für die flachen Gewässer ist das ein sehr kapitaler Fisch, sagte mir Aaron. Nach ein paar Fotoaufnahmen ließ ich den Fisch wieder schwimmen. Ich habe es geschafft! Mit viel Geduld! Die ganze Reise hat sich gelohnt! Sichtfischerei der höchsten Klasse!

Robin Mellinger