Brutfisch-Barsch-Suche auf der Spree: Countdown vs. Vibrax

Den Tagen um den Vollmond sagt man ja nach, dass sie besonders gut sind. Vor allem Zander drehen durch, wenn ihnen der Mond nachts den Schlaf raubt. Aber auch Barsche sind oft besonders aktiv in diesem Zeitfenster. Und so bin ich in den letzten drei Tagen auf dem Wasser gewesen. Am Samstag auf einem kleinen Waldsee mit dem Ziel einen Megabarsch zu fangen: War nix. Am Sonntag wollte ich neue Zanderstellen auf der Dahme austesten: Nach dem 5. Wurf gab’s ein Gewitter, das mich zum Abbruch zwang. Gestern ein erneuter Versuch auf Zander: Kein Zupper.

Also nix wie weg und noch ein paar Würfe auf Barsche auf dem Heimweg: Und siehe da – zumindest die Barsche haben gebissen. Wie gut, dass ich immer meine Stradic SSTR61L dabei habe und eine Wobbler/Spinner-Box.

Denn mit der hatte ich gestern dann noch ein bisschen Spaß auf der Spree.

Ich mag‘s ja immer gern, wenn die Barsche Spinner attackieren. Die Bisse in die straffe Schnur werden ja meistens durch den kurzen Ausfall des Anzugwiderstands angekündigt, so dass man doppelt Freude hat. Außerdem haben die Barsche gestern sehr gut auf flach laufende Spinner (2er Vibrax in Trout) gebissen, so dass ich die Angriffe durch die Polbrille sehen konnte.

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Nicht zu toppen ist aber nach wie vor der 5 cm-Countdown in S oder G (wenn die Sonne scheint), den ich einfach nur durchkurble. Wenn auf den nichts beißt, weiß ich, dass kein Barsch am Platz ist.

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Wobei auch der 7er oft gut fängt (Zur Brutfischzeit allerdings nicht zwingend die größeren Fische)…

countdown-barsch… und auch der 7er Scatter Rap Countdown in S ist gut, wenn die Fische tiefer stehen. Allerdings muss man mit den beiden letztgenannten aufpassen, dass man nicht zu viele Brassen “häkelt”.

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Hier sieht man noch einmal schön, wie weich die Spitze der Stradic ist. Die geht schon bei diesen kleinen Fischen richtig mit. Umso schöner, wenn ein großer Barsch am Haken zappelt.

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Von den großen Spreebarschen gab’s gestern keinen. Aber das kann heute ja schon anders aussehen.

Viel Spaß auf dem Wasser und immer eine Handbreit Barsch im Kescher wünscht euch

Johannes

Operation “Gold-Barsch” – aus G werde GB

Ich bereite mich gerade ein bisschen auf das Barsch-Alarm-Treffen am Wandlitzsee vor, das an diesem Wochenende steigt. Shimano hat für jeden Teilnehmer einen Scatter-Rap gesponsert und noch eine Diaflash UL für den erfolgreichsten Scatter Rapper. Mit dem sprechen wir die Lauben-, Plötzen- und Maränen-Vernichter an. Da die Wandlitzer Barsche neben allerlei Silberfischen aber auch viel Barschbrut auf dem Speiseplan haben, ist es wichtig noch ein paar fängige Kleinstbarsch-Imitate in der Box zu führen.

Wie ihr ja inzwischen mitbekommen habt, bin ich seit den Fangerfolgen in den letzten Wochen ein großer Fan vom Rapala Countdown in 3 und 5 cm.

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Der muss also mit an den Wandlitzsee. Natürlich in Silber (S), aber auch als Barsch bzw. als Gold-Barsch. Warum die Barsche auf gold-schwarze Köder abfahren, kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich an sonnigen Tagen schon immer sehr gut auf Gold/Schwarz-Designs gefangen habe. Weil wir sehr schönes Wetter erwarten setze ich deshalb einige Hoffnung auf einen kapitalen Barsch in meinen getunten Rapala in der Farbe G.

 

Und so wird ein Gold-Barsch aus dem Countdown in G:

Einzelhaken-Tuning: Im Wandlitzsee sind sehr viele Barsche. Viele davon sind aber recht klein. Die will ich mit meinem kleinen Köder nicht verangeln. Und so kommt ein Einzelhaken in die Enddrillingsöse. Dieser wird mit Hot Orange-Crystal-Fäden dekoriert, um den Barschen das orangene Paddel eines Barsches vorzutäuschen.

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Ich glaube übrigens fest daran, dass diese hinter dem Köder her wackelnde Einzelhaken-Flosse fangentscheidend sein kann. Die gibt den Barschen oft den letzten Kick.

Gold-Barsch-Dekor: Um den Kannibalen im Barsch anzusprechen, bekommen die kleinen Countdowns noch ein paar schwarze Barsch-Streifen. Dazu verwende ich einfach einen Edding.

goldbarsch-eddinggoldbarsch-readyZusätzlicher Vorteil der Bestreifung ist, dass der Köder so einen Kontrast in sich hat und besser wahrgenommen werden kann.

Ich hoffe und glaube, dass ich mit dem Ding den einen oder anderen Großbarsch überlisten kann. Ich werde es euch wissen lassen!

Bis bald

Johannes

Zander: Open Season

Hallo Leute, noch wenige Tage dann ist für uns Berliner die Zandersaison wieder eröffnet.  Die Vorbereitungen laufen bei mir schon auf Hochtouren. Die Rollen sind neu bespult und die Boxen wurden um einige neue Köder ergänzt. In diesem Blog möchte ich euch mal mein Gerät, Köder usw. vorstellen.

Als erstes mein Ruten-Setup. Da ich auf Zander an verschieden Gewässern fische, benutzte ich auch unterschiedliche Ruten.

1. Shimano Biomaster (SBIO81MH)

Länge: 2,46 m / Wurfgewicht: 15-50 Gr.

Diese Rute fische ich am liebsten beim Angeln mit nicht allzu großen Ködern und wenn ich nicht tiefer als in 6 m Wassertiefe fische.

IMG_0002Markenzeichen sind ein hartes Rückgrad und eine sensible aber auch schnelle Spitze. Sie ist kein Brett, leitet die Bisse aber hervorragend weiter und bringt  die Anschläge ordentlich durch, was gerade beim Zanderangeln enorm wichtig ist. Ich fische die 160 Gramm  leichte Biomaster  sie mit einer 4000er Stradic FJ, die die Rute perfekt ausbalanciert und für mich und meine Kollegen aufgrund des hohen Schnureinzugs (Übersetzung 6,2:1) genau richtig zum  Faulenzen ist.

IMG_00044000er Stradic bespult mit 0,15mm Sufix Gravity in Orange. Diese Schnur ist von der Sichtigkeit her der Wahnsinn. Ich hatte bis jetzt noch keine Schnur, die man so gut sehen konnte. Gerade wenn man schwierige Bedingungen wie Strömung, Wind ect. hat, ist man auf eine gut sichtbare Schnur angewiesen.

2. Shimano Yasei Spinning Pike (SYAXHPI)

Länge:2,50m / Wurfgewicht: 40-120 Gr.

Diese Rute benutzte ich, wenn es mal ein etwas grösserer Köder sein muss oder ich mit starker Strömung und tiefem Wasser zu tun habe wie z.B am Strelasund oder Peenestrom. Mit nur 165 Gr. ist diese Rute ein Leichtgewicht. Sie verfügt über einen sehr dünnen und sehr starken Blank. Dank der klassischen Spitzenaktion ist diese Rute der absolute Zander-Traum.

IMG_0006(Es gibt die Spinning Pike noch in zwei weiteren Ausführungen. In 10-30 Gr. und 20-60 Gr in 2,50m.)

Auch diese Rute ist mit einer 4000er  Stradic perfekt ausbalanciert.

IMG_0007Stradic meets Power Pro Depth Hunter in 0,15 mm. Das besondere an diese Schnur ist das sie alle 10m eine andere Farbe hat. Von Blau, Orange, Weiß, Rot und Gelb ist alles dabei. Das kann vom Vorteil sein, wenn andauernd wechselnde Wetterbedingungen hat. Und ist auch zur genauen Bestimmung der Wurfweite sehr gut.

3.Shimano NASCI Bass.

Länge:1,89 / Wurfgewicht :1/8 oz (10gr.) bis 1 1/4 oz (35 Gr.)

Diese Rute benutzte ich überwiegend morgens und abends wenn ich mit Wobblern auf Zander fische.

IMG_0009Auch diese Rute verfügt über einen enormen dünnen Blank gepaart mit einer Spitzenaktion. Desweiteren ist diese Rute sehr kräftig, was gerade beim Fischen mit Wobblern ein enormer  Vorteil sein kann, da der Fisch beim Biss gleich in die Aktion der Rute rennt und sich selbst anschlägt.

IMG_0010Und wieder eine Stradic. Diesmal eine 2500er bespult mit ner 0,13mm Power Pro 8 Slick.

IMG_0012Nochmal alle Schnüre im Überblick. Als Vorfach verwende ich am liebsten das Aspire Fluocarbon in 0,35mm.

IMG_0013An Gewässern mit Hechtgefahr (wie z.b der Strelasund oder Peenestrom) verwende ich natürlich Stahl als Vorfach.

Gerade geflochten Schnüre lassen sich ja bekanntlich sehr schwierig durchneiden. Und genau dafür gibt es von Rapala eine Aluminiumzange mit super scharfen Schneideflächen.

IMG_0016Diese schneiden die Schnüre durch wie Butter. Kein Ausfransen der Schnüre mehr nachdem Schnitt.

Slop Hopper in 11cm und 14 cm sind genau das Richtige für Zander.

IMG_0018Harbaits in UV  Dekor sind ein Must Have !

IMG_0019Tagsüber verwende ichtieflaufende Wobbler wie die Rapala Maxrap Fat Minnows.

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und wenn es anfängt zu dämmern und dunkel wird, verwende ich überwiegend flachlaufende Wobbler, da die Zander jetzt zum Rauben in flacherer Gewässerbereiche ziehen.

IMG_0020Rapala X Raps, Storm Doombell und natürlich Husky Jerks!!

So der Countdown läuft…

 

Danke fürs Vorebeischauen !

Rapala Countdown – klassischer wobbelt’s nicht

Zugegeben, in Zeiten, in denen vor allem aus Japan immer realistischere Wobbler zu uns rüber kommen, mutet der Rapala Countdown ein bisschen oldschool an. Das macht aber auch seinen Charme aus. Und auch das Countdown-Konzept hat es durchaus in sich. Nicht umsonst zählt der Balsa-Klassiker noch immer zu den meistverkauften Wobblern weltweit.

Weil bei uns richtig viel Klein- und Kleinstfisch unterwegs ist, habe ich in den letzten beiden Tagen fast ausschließlich mit der kleinen Fangmaschine geangelt. Und jetzt hat der Oldschool-Rapala einen Fan mehr.

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Das Countdown-Konzept

Im Gegensatz zu den exakt gleich aussehenden Original Floatern sinkt der Countdown. Daher ja auch sein Name. Man kann ihn zu den Fischen herunterzählen. Also: Auswerfen, sinken lassen und auf dem Nivea, auf dem man die Fische vermutet, durchkurbeln. Wenn man tief angeln will, muss man allerdings sehr dünne Schnüre verwenden und darf auch nicht zu schnell kurbeln. Gelegentliche Spinnstops müssen dann auch sein. Natürlich kann man die Countdowns so sehr tief fischen. Gerade die großen Modelle (7 cm, 9 cm und 11 cm). Die kleinen Versionen (2,5 cm, 3 cm und 5 cm) sind dazu meines Erachtens aber nicht gemacht. Mit denen fischt man im Flachwasser und probiert hier aus, ob die Fische am Grund, im Mittelwasser oder unter der Oberfläche stehen. Am Forellenbach kann man sie auch sehr gut mit der Strömung angeln und kommt so auch in die Gumpen.

 

Die Countdown-Vorzüge

Neben der variablen Lauftiefe haben die Countdowns noch drei andere Eigenschaften, die den unscheinbaren Klassiker für seine Fans in die Liga der Spitzen-Wobbler hieven: Zum einen ist da das Laufverhalten zu nennen. Wenn man so einen kleinen Balsa-Wobbler durchs Wasser rennen sieht, muss man fast schon ein bisschen schmunzeln. „Agil“ ist da kein Ausdruck. Schon die kleinsten Countdowns lassen die Rutenspitze zittern, dass es eine wahre Freude ist. Mit dem hyperagilen Lauf paart sich ein Sinkverhalten, mit dem sich auch so mancher Japan-Wobbler brüstet: Die Countdowns flattern beim Absinken auf ihrer Längsachse, so dass sie auch in den Sinkphasen wie ein lebendiges Fischchen wirken. Und dann sind die Countdowns auch noch echte Weitenjäger. Obwohl sich während des Wurfes keine Tungsten-Kugeln im Wobblerbauch verlagern, um den Köder einseitig zu beschweren und ihn wie einen Dartpfeil auf sein Ziel zuschießen lassen, fliegen die Countdowns sensationell weit und landen auf dem Punkt genau. Apropos „keine Tungsten-Kugeln“ – die Countdowns sind completely „silent“, was in stark beangelten Gewässern ja teilweise wieder sehr gefragt ist.

Hier noch zwei Videos, in denen man die Laufeigenschaften gut sieht:

US-Countdown-Video-Clip

Countdown-auf-Spanisch

 

So. Jetzt reicht‘s dann aber auch mit der Lobhudelei. Lassen wir mal ein paar Bilder für den Köder sprechen. Wer bei uns in Berlin in der Spree angelt, weiß wie schwer es ist, hier vernünftige Barsche zu erwischen. Umso mehr habe ich mich über den Knapp-Vierziger hier gefreut.

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Dazu kamen noch ein paar andere schöne Barsche.

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Und auch wenn man sie nicht gezielt beangelt, kann man sich gegen den Quoten-Rapfen am Angeltag nicht wehren.

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Countdown-Gear

Ich fische mit dem 3 cm und 5 cm langen Countdown. Um die beiden Dinger richtig weit werfen zu können, muss man natürlich auch seine Hardware auf Kleinzeug ausrichten. Ich fische die Stradic SSTR61L (1,85 m) mit einem WG von 3 bis 15 Gramm, die sich auch bei leichten Gewichten schön auflädt und die auch genug Saft für einen ordentlichen Rapfen hat. Diese Rute habe ich mit einer 1000er Rarenium kombiniert, auf der bis vorgestern eine 0,06er Power Pro war, die ich durch eine 0,04er Nanobraid ausgetauscht habe, um noch den einen oder anderen Meter Wurfweite zu schinden.

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Hier die Countdown-Größen, -Farben, -Tauchtiefen und Gewichte

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Viel Erfolg beim Barsch-Countdown wünscht

Johannes

Scatter Rap-Family: Rapala-Klassiker riskieren eine dicke Lippe

Am letzten Freitag war ich zusammen mit fast dem kompletten Shimano-Team (Außendienst, Vertriebschef, Marketing und Firmenleitung) in Holland auf der Rapala-Roadshow. Dort hat uns Rapala-Direktor Jari Kokkonen schon einmal die Neuheiten für die Saison 2015 vorgestellt und uns viele Köderkonzepte erklärt und dazu ein paar rasante Videoclips vorgeführt. U.a. haben das Mike Iaconelli und Brandon Palaniuk den neuen Scatter Rap Crank Deep „performt“ (anders kann man die sehr amerikanische Art der Produktpräsentation echt nicht nennen) und Jari hat dann noch einmal betont, wie gut diese Wobbler in den USA laufen und dass er ganz fest daran glaubt, dass das Scatter Lip-Konzept auch in Europa einschlägt, wenn wir den Leuten da draußen die Vorzüge vor Augen führen. Schließlich handelt es sich um eine getunte Staffel von Rapala-Klassikern, die teilweise seit 20 Jahren zu den meistverkauften Wobblern der Welt gehören. Konkret wurden die Bodies vom Original Floater, vom Shad Rap, vom Countdown und das klassische Rapala Crankbait-Profil mit der neuen Tauchschaufel gepimpt.

Ziel der Übung war die Herstellung eines Wobblers, der beim bloßen Einkurbeln immer wieder aus seiner Bahn ausbricht, um den Verfolgern eine Fluchtbewegung vorzutäuschen. Die Wobblern sollen also dank einer eingebauten Ausbruchautomatik im Freiwasser das tun, was andere Köder nur mit Hinderniskontakten oder unter aktiver Ruten-Schwingerei hinbekommen. Erreicht wurde das mit dem auffälligen Lippendesign. Soweit zur Theorie. Praktisch hatte mir Jari 4 Modelle mitgegeben. Gestern dann der erste Einsatz am Wasser. Heute der Bericht.

 

Bevor ich auf den Verlauf eines mich nachhaltig erfreuenden Angelnachmittags zu sprechen komme, noch ein bisschen was aus Amerika. Dort wird zur Markteinführung eines Wobblers richtig Geld in die Hand genommen und ein ordentliches Marketing-Feuerwerk abgefackelt. Das sieht man u.a. an den schönen Werbeanzeigen in amerikanischen Angelmagazinen.

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Teil der Scatter-Rap-Promotion war aber auch z.B. die Scatter Rap Challenge, bei der 6 Angelprofis an 5 Tagen 100 Meilen auf dem Lake oft the Woods zurücklegten, um die verschiedensten Bereiche mit den Scatter Raps zu befischen.

 Scatter Rap Challenge – Part I

 Scatter Rap Challenge – Part II

Die gute Promotion und erfolgreiche Einsätze der Rapala-Pro’s auf den Turnieren haben dann zu Tumulten in den Angelläden geführt, wo sich die Leute um die letzten Scatter Raps im Regal geprügelt haben. Hier eine Dokumentation.

 Scatter Rap-Mania

Scatter Rap im Praxistest

Spaß beisteite. Jetzt wird’s ernst. Also: Ich gestern auf dem Wasser. Die erfolgreiche Helikopter-Leierei im Kopf. Aber auch noch geprägt vom Forellenfischen am Bach, wo ich ja sehr gut mit durchgekurbelten Rapala’s und Spinnern gefangen habe. Insofern sollte das mit dem Scatter-Rappen kein großes Problem sein. Zumal die ja echt schick aussehen.

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Erste Stelle. Erster Wurf mit dem Scatter Rap Shad. Erster Eindruck: Fliegt super. Da hat Jari Recht. Die Tauchschaufel ist aerodynamisch. Zweiter Eindruck: Wenn man sich die Einstichstelle der Schnur anschaut, muss es den Wobbler tatsächlich von einer Seite auf die andere drücken. Je schneller ich kurble, desto schneller springt die Schnur hin und her. Dritter Eindruck: Die Rutenspitze zittert leicht, der Wasserwiderstand ist recht gering. Vierter Eindruck: Hmm. Ob die Fische da drauf stehen? Fünfter Eindruck: Kein Fisch mit dem ersten Wurf. Schade eigentlich. So ein Fisch zum Auftakt zum Ausräumen aller Zweifel wäre nicht schlecht gewesen. Es folgten noch ein paar Würfe, die alle Eindrücke aus dem ersten Wurf bestätigten bzw. verstärkten. War hier kein Fisch? Also die Probe aufs Exempel gemacht, den Scatter Shad ausgeklinkt und gegen einen Gummifisch am Heli-Snap eingetauscht. Erster Wurf: Ein kleiner Zander. Dritter Wurf: ein Barsch.

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Siebter Wurf: ein etwas besserer Barsch.

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Dann noch ein Barsch im 12. Wurf oder so. Und dann nix mehr.

Ohoh. Das fängt ja gut an. Schöner Mist. Das ist ja mal wieder Teamanglertum in Reinkultur: Da will man sich von einem Köder überzeugen und die Fische spielen nicht mit. Und als ob das nicht genug wäre, fangen bewährte Systeme auch noch einigermaßen gut. Was also tun? “Ach komm. Du bist ja auch Angler und nicht nur Teamangler. Fang ein paar Fische, genieße Deine Hammer-BC-Kombo und die Sonne. Und irgendwann ist dann auch mal Scatter-Day.”

Und so habe ich mich dann durch den Kanal propellert und hier und da einen Barsch aufgesammelt. Besonders ergiebig war das aber alles nicht. Und irgendwann hat dann die Teamangler-Stimme zu mir gesprochen: „Was willste denn jetzt noch mit deinem Barsch-Heli? Du weißt doch, dass das Ding Fische fängt. KLEINE Fische, Johannes! Zumindest heute. Also bitte. Öffne Deine Tacklebox. Leg den Heli beiseite und greif Dir den nächsten Scatter Rap. Versuchs halt mal mit dem Crank.“ „Ok. Ok, liebe Stimme. Ich mach‘s ja.“

Also zum Scatter Crank gegriffen und ans Ufer geworfen. Der flog auch gut. Und da ist dann das passiert, was man als Kunstköderangler zum Vertrauensaufbau braucht: Ein Biss nach der dritten Kurbelumdrehung. Ebenfalls kein Riese. Aber ein einigermaßen vorzeigbarer Barsch.

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Sollte ich doch noch ein paar schöne Fische zusammenscattern können? Der Ehrgeiz war jedenfalls geweckt. Und nach dem zweiten Barsch stieg das Vertrauen ins Scatter-Lip-Konzept weiter an.

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„Mann, hier sind so viele Lauben unterwegs. Da muss doch dieser Shad in Silber mit schwarzem Rücken genau das Richtige sein.“ Und deshalb den eigentlich ja erfolgreichen Crank wieder gegen den Shad getauscht. Ein paar Würfe später kam dann der erste richtig schöne Barsch des Tages.

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Dann ein Rapfen.

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Dann hier ein Barsch.

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Und da ein Barsch.

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Und dann hat Einer eine ganz dicke Lippe riskiert.

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Und dort ein Hecht.

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Und noch ein schöner Barsch.

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Und so weiter und so fort. Den Shad habe ich natürlich nicht mehr aus dem Karabiner gelassen. Logo. Obwohl ich ja eigentlich eher der Twitchbait-Typ bin. Aber das Ding angelt sich so komfortabel, dass selbst der Dietel noch zum Cranker mutiert. Und so können sowohl der Teamangler als auch der Angler von einem sehr gelungenen Angeltag sprechen. Neben den Fisch- und Angel-Bildern im Kopf und auf der Festplatte bin ich wieder um eine Erfahrung und einen Top-Köder reicher.

Ist ja klar: Mein Job ist es, euch von den Ködern zu überzeugen. Ich würde es aber definitiv nicht versuchen, wenn ich es nicht selber wäre. Bin ich aber nunmal komplett und auf ganzer Linie. Wegen mir habt ihr jetzt also auf jeden Fall grünes Licht zum Scatter Rap-Testen. Zum Einstieg empfehle ich den Shad. In S (Silver).

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Hier noch einmal die einzelnen Scatter Rap-Modelle und deren Farbcodes:

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Tight lines und immer einen dicken Barsch an der Angel wünscht

Johannes

Bachforellen à la Finesse

Wer unsere Blogeinträge in den letzten Wochen verfolgt, hat sicherlich mitbekommen, dass Johannes und ich im Bachforellenfieber sind. Vom Wobbler bis hin zu Spinner hatten wir schon alles ausprobiert. Langsam wurde es auch immer schwieriger, die launischen Bachforellen zu überlisten. Deswegen haben wir in den letzten Tagen ein bisschen experimentiert und verschiedene Methoden ausprobiert. Dabei hat sich das Splitshot- Rig  als super Alternative zu den üblichen Methoden erwiesen. Beim Splitshotrig wird einfach ein Haken passend zur Ködergröße an das Vorfach gebunden und anschließend ein Spaltblei ca. 5cm bis 60cm auf die Schnur geklemmt. Der Abstand vom Blei zum Haken variiert je nach Laune der Fische. Im Forellenbach mit starker bis mäßiger Strömung sollte der Abstand nicht allzu groß sein, da der Köder sonst nicht kontrolliert werden kann, und es zu unnötigen Hängern kommt.

IMG_02565 cm Abstand zwischen Haken und Blei waren in den letzten Tagen am besten. Als Vorfach diente ein 0,20 mm Fluocarbon. Das Gewicht lag je nach Strömung und Tiefe zwischen 1 Gr. und 3 Gr.

 

 

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ymphenhaken in der Gr. 12 genau passend zur Trigger X Nymphe.

IMG_0259Die Trigger-X Nymphe ist der perfekte Köder für Forelle und Co. Diese Art der Nahrung wird von nahezu allen Fischen gerne gefressen und ist ganzjährlich verfügbar.

IMG_0162Ein weiterer Vorteil am Splitshot Rig ist die langsame und genaue Präsentation. Nach dem Auswerfen wird der Köder mit ganz kleinen Zupfern über den Spot geführt. Damit lassen sich die Forellen auch aus besonders heiklen Stellen kitzeln. Bei punktgenauen Würfen ließ der Erfolg oft nicht lange auf sich warten.

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Die aufreizenden Faltterbewegungen gepaart mit Trigger-X Pheromonen sorgen dafür, dass der Köder nicht lange unbeachtet bleibt. Die Nymphen gibt es in 4 verschiedenen Farben.

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Dank Trigger- X sind  Nymphen nicht mehr nur was für Fliegenfischer.

 

Danke fürs Vorbeischauen.

 

Forellenpirsch am Bach

Hallo,

wie Johannes in seinen Blogeinträgen bereits geschrieben hat, stand der April ganz im Zeichen der Forelle. Die Angelei auf Bachforellen fordert einem eine ganze Menge ab. Man muss wirklich sehr viel laufen und das auf teilweise extrem unzugänglichen Pfaden. Hängt die erste Forelle am Haken, sind die ganzen Strapazen meist ganz schnell vergessen.

IMG_0092IMG_0099IMG_0249IMG_0100Festes Schuhwerk ist extrem wichtig, aber auch das Gepäck muss passen.

IMG_0157Ein kleiner Rucksack und ein Klappkescher sind optimal für diese Fischerei.

IMG_0189Ein Klappkescher deswegen, weil man ihn in dichtem Gestrüpp zusammenklappen kann, so dass er nicht andauernd im Gebüsch hängen bleibt.

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Meine Spin-Kombo

Rute:              Stradic 1,85 cm WG. 3-15 Gr.
Rolle:             Stradic FJ 2500
Schnur:         Sufix Nanobraid, 0,10mm, Tragkraft bis 5,00 kg

Vofach :        Aspire Fluocarbon 0,25 mm, Tragkraft bis 4,8 kg

IMG_9039Als Köder benutzten wir Spinner und kleine Wobbler.

1. Vibrax Bullet

Durch sein längliches Spinnerblatt eignet er sich besonders für Stellen mit schneller Strömung.

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2. Vibrax UV, Shad und Flake.

IMG_0261IMG_01973.Rapala X-Rap Countdown.

IMG_0262muddlerAber auch andere Rapalas fingen ganz gut wie z.B. die kleinen Floater, MAX Raps, UL Minnows sowie die normalen Countdowns.

IMG_0264IMG_0266Alle Köder fingen relativ ausgeglichen, da die Spots so unterschiedlich waren und jeder Köder zum Einsatz kam. Die Orgianl Floater ließen wir Strom ab und unter über das Wasser hängende Büsche treiben. Die Countdown wenn es mal eine Etage tiefer gehen sollte. Oder die Ul Minnwos wenn es nicht sehr tief war. Die Spinner fingen eigentlich in allen Situationen gleich gut. Insgesamt konnte wir jedesmal Forellen bis 52 cm überlisten.  Zum Schluss noch ein paar Fischbilder.

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Danke fürs Vorbeischauen.

 

 

 

Rapala-Forellen-Wobbler-Special

In meinem letzten Eintrag über die Vorbereitungen auf die Forellen-Saison habe ich angekündigt, einen kleinen Bericht über meine Lieblings-Rapalas für die Trutten-Pirsch nachzuliefern. Dieser Ankündigung will ich nun Folge leisten.

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Vorab: Ich fische fast ausschließlich mit Forellen-Dekors. Zum einen glaube ich, dass auch in den Satzforellen-Genen (in Brandenburg leben die meisten Forellengewässer vom Besatz) ein Kannibalen-Gen hinterlegt ist. Das muss nach der Pellet-Fresserei in im ersten Lebensabschnitt zwar erstmal wieder aktiviert werden, aber schließlich handelt es sich um Forellen. Und wenn das nicht geschieht, bieten die Forellendesigns Punkte und Kontraste, die den Fischen gefallen sollten. Zumindest steht es außer Frage, dass die Forellendesign-Wobbler wahrgenommen werden. Die auffällige Färbung hat auch Vorteile für den Angler. Eine Polbrille vorausgesetzt kann man gerade das Bachforellen-Design unheimlich gut mit den Augen verfolgen. So weiß man nicht nur, wo der Köder ist, sondern auch was er macht. So fällt es leichter, seine Stärken zu entwickeln.

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Original Floater: Der Original Floater ist ein reinrassiger Balsa-Wobbler und deshalb absolut kein Wurfwunder. Dafür läuft er umso schöner. Außerdem kann man ihn hervorragend unter Brücken und überhängende Vegetation treiben lassen, um die Schatten-Forellen heraus zu kitzeln. Durch den hohen Auftrieb kann man ihn auch über alle Hindernisse hinweg laufen lassen, so dass er sich sehr gut in verkrauteten und vor allem auch verholzten Bächen macht. In meinen Lieblingsgrößen 5 cm und 7 cm läuft er maximal 1,5 m tief, lässt sich aber vor allem auch viel flacher präsentieren.

Rasselfaktor: 0 von 10 (silent)

CountDown: Er sieht zwar genauso aus, ist aber schwerer als der Original Floater. Zum Vergleich: Der Floater in 7 cm wiegt 4 Gramm. Der gleichlange CountDown bringt es auf 8 Gramm. Die Beschwerung lässt den CountDown nicht nur besser fliegen, sondern auch sinken. Auf dem Weg nach unten wackelt er auf der Horizontalebene. Das macht sich z.B. sehr gut, wenn man ihn in der Strömung hält.

Rasselfaktor: 0 von 10 (silent)

Die beiden Original’s gibt’s in 4 Forellen-Dekors  TR = Brown Trout, RT = Rainbow-Trout, BJRT = Balsa Juvenile Rainbow Trout und GJTR = Gold Juvenile Trout

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Jointed: Der Jointed ist ein schwimmender Zweiteiler im Original-Look. Er ist ein echter Klassiker, der wild ausschlägt und sehr agil durchs Wasser läuft. Ihn kann man auch einfach in der Strömung stehen lassen und darauf warten, dass er von den Forellen abgeholt wird. In 7 cm läuft er maximal 1,8 m tief- Tendenz: flacher.

Rasselfaktor: 0 von 10 (silent)

Die Jointeds gibt’s in RT und TR.

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Ultra Light Minnow: Der Ultra Light Minnow ist ein sinkender Minnow. Er sinkt allerdings sehr langsam, so dass man ihn am besten in langsam fließenden Gewässern quer zur Strömung wirft, um ihn von ebenjener unter gelegentlichen Schlägen oder kurzen Einkurbelphasen herumdrücken zu lassen. Beim Animieren steigt er kurz auf, um dann wieder abzusinken. Der 6 cm lange Ultra Light Minnow taucht so nicht viel tiefer als einen Meter ab.

Rasselfaktor: 5 von 10 (leiser Tieftöner)

Den Ultra Light Minnow gibt’s in 2 Forellen-Dekors. Nämlich in den Klassikern RT und TR.

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X-Rap: Der X-Rap ist ein Suspender, der es in 6 cm auf eine maximale Lauftiefe von 1,5 m bringt. Ihn kann man sehr schön gegen die Strömung kurbeln, weil er auch in starker Strömung nicht umkippt. Sehr gut eignet er sich aber auch zum Angeln quer zu einer leichten Strömung (wie der Ultra Light Minnow).

Rasselfaktor: 6 von 10 (Tieftöner)

Den X-Rap gibt’s in TR.

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X-Rap Countdown: Die sinkende Variante des X-Rap sinkt noch einmal schneller als der „normale“ CountDown (30 Prozent). Die 4 cm-Version ist so kompakt, dass man diesen kleinen Köder sehr gut und sehr genau werfen kann. Er arbeitet schon beim kleinsten Zug und flankt wild von einer Seite auf die andere. Deshalb kann man ihn sehr gut mit der Strömung fischen. Er arbeitet aber auch genau anders herum für den Angler: Wenn man ihn gegen die Strömung fischt, kann man ihn immer wieder stehen lassen. In leichter Strömung taumelt er dann ganz langsam in Richtung Gewässergrund und wackelt dabei noch intensiver auf der Horizontalachse wie der CountDown-Klassiker. Super funktioniert er auch, wenn man ihn quer zur Strömung fischt (leicht stromab werfen) und unter gelegentlichen Spinnstops einkurbelt oder einfach nur im Bogen zum Ufer herumtreiben lässt. Der kleine X-Rap Countdown läuft zwischen 60 cm und 1,2 m. Die 7 cm lange Version wiegt immerhin 10 Gramm und geht bis auf 1,5 m herunter. (Wobei man beide durch das Sinkverhalten temporär tiefer fischen kann.)

Rasselfaktor: 0 von 10 (silent)

Die beiden X-Rap Countdowns gibt’s in RT und TR. Interessant ist aber sicher auch der MD = Muddler.

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MaxRap: Der MaxRap ist ein Suspender mit einer extrem kurzen und steil angestellten Tauchschaufel. Er läuft deshalb wirklich sehr flach. Im Katalog ist er in den Größen 5 und 7 cm mit einer Tauchtiefe von 30 bis 90 cm angegeben. In echt läuft er noch flacher. Dabei hält er sich aber ausgezeichnet in der Strömung. Der MaxCast-Mechanismus befördert auch die kleinen Modelle weit hinaus, so dass er sich gut eignet, die Fische auf Distanz anzuwerfen.

Rasselfaktor: 7 von 10 Tieftöner (durchs Tungsten-Weitwurf-System)

Die beiden kleinen MaxRaps gibt’s im Forellen-Dekor FJTR = Flake Juvenile Brown Trout.

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Scatter Rap Countdown: Auch vom Scatter Rap gibt’s eine Countdown-Variante. Der Wobbler mit der dicken Lippe bricht immer wieder zur Seite aus. Er läuft außerdem tiefer als die beiden anderen Countdowns. Im Katalog wird die Lauftiefe mit 1,8 bis 2,7 m angegeben. Das macht ihn zum Gumpen-Renner.

Rasselfaktor: 0 von 10 (silent)

Den Scatter Rap Countdown gibt’s in den Klassikern RT und TR.
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BX Jointed Shad: Interessant ist auch die zweigeteilte Version aus der BX-Reihe (Balsa-Körper mit Hartplastik-Schale). Der bucklige BX Jointed Shad ist mit einer Länge von 6 cm sehr kompakt und bewegt sich sehr schön in der Strömung. Die Dekors sind nicht mega- sondern hyper-realistisch.

Rasselfaktor: An sich 0 von 10 (silent)silent, wobei durchs Gelenk sicher Geräusche entstehen. Also 1 von 10

Auch den BX Jointed Shad gibt’s in den Klassikern RT und TR.

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Hier noch ein paar Close-Ups von den verschiedenen Designs, die einen Eindruck von der Qualität der DFekors geben sollen:

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Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei der Forellen-Pirsch und verbleibe bis zum nächsten Blog mit wobbelnden Grüßen!

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