Shimano Yasei S.T.C Monster

Hallo Leute,

Da es heutzutage bei einigen Airlines sehr teuer, oder gar nicht erst möglich ist, einteilige- oder zweiteilige Ruten  mitzunehmen, beschränken sich viele auf Ruten, die in den Koffer passen.

Heute möchte ich einer meiner Lieblingsrute  Rute vorstellen, mit der Ihr auf euren Reisen viel Spaß haben werdet.  Die Yasei S.T.C Monster.  Das Attribut „ Monster“  ist vielleicht nicht ganz so passend gewählt, da ich der Rute Fische mit einem Gewicht von mehr als 20 Kg nicht mehr wirklich zutrauen würde.

Als optimales Köderspektrum würde ich Popper und Stickbaits mit einem Gewicht bis max. 70 Gramm  empfehlen. Die perfekte Rollengröße für diese Rute wäre meines Erachtens  zwischen 4000 und 6000 Rollen. Größer Rollen machen nicht wirklich sinn, da Ihr mit dieser Rute nicht den nötigen Druck aufbauen könnt um Fische zu bremsen.

Wer auf der Suche nach einer  allround oder ligthtackle Rute ist, wird mit der Rute die perfekte Reisbegleitung  haben.

4 geteilt und ein Hartfutteral inklusive.

Die Yasei gibt es in zwei Ausführungen:

1. in 2,40m mit einem Wurfgewicht 28-110 Gr.

2. in 3,15m mit einem Wurfgewicht 28- 110 Gr.

Die maximale Transportlänge liegt bei 69 cm.

Hier noch ein paar Fische die ich mit dieser Rute schon überlisten konnte.

 

 

Danke fürs Vorbeischauen.

Yasei S.T.C. Monster: Die Sperrgepäck-Versicherung.

Keine Sorge, ich will euch keine Versicherung verkaufen. Ich möchte euch aber eine Rute ans Herz legen, die ihr auf dem Zettel haben solltet, wenn ihr öfter mal mit dem Flugzeug zum Angeln wegfliegt.  Im Normalfall verstaut man die Ruten einfach in einem Transportrohr und gibt das Paket dann als Sperr-oder Sportgepäck auf.  Vielleicht habt ihr aber auch schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, z.B. dass am Zielflughafen die Ruten nicht oder erst sehr verspätet angekommen sind. Da bringt’s dann auch nix, wenn man die Rollen im Koffer dabei hat. Ohne Rute fischt es sich nun einmal schlecht. Super, endlich Urlaub aber ohne die eigenen Ruten und die Leihruten, falls es welche gibt, sind in einem schlechten Zustand oder einfach nur teuer.

Ich habe mich jetzt für solche Fälle nach einer Rute umgeschaut und bin fündig geworden.

Die Yasei S.T.C. Monster.

Die vier- oder fünfteilige STC Monster hat eine Transportlänge von unter 70 cm und sollte deshalb in den meisten Taschen oder Koffern Platz finden. Beide Versionen weisen ein WG von 28-110 Gramm auf und auch wenn man es kaum glauben mag, aber mit der STC Monster kann man auch Köder dieser Gewichtsklassen noch mehr als zufriedenstellend anbieten.

stc-monster

Einige werden sagen, eine vier-oder fünfteilige Rute wird sich doch wie eine Teleskoprute anfühlen, nichts für mich. Die Bedenken hatte ich auch. Als ich die Rute aber zum ersten Mal mit meinen Spanien-Gästen getestet habe, waren wir alle überrascht welch eine tolle Aktion eine geteilte Rute haben kann.

Ich habe die STC Monster bisher in Spanien zum Wallerspinnfischen und Zanderspinnfischen eingesetzt.

stc-monster-zander

Ich habe auf die STC Monster eine 5000 Rolle geschraubt, denke aber man könnte ohne weiteres eine kleinere oder auch größere Rolle verwenden.

Die STC Monster ist jetzt nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber wenn man auf sein Transportrohr vergeblich wartet, werden viele sehr froh sein, die STC Monster im Koffer dabei zu haben, sozusagen als Sperrgepäcks Versicherung.

monster-futteral

P.S. Ich konnte mit der STC Monster meinen bislang größten Barsch fangen, 52 cm!

monsterbarsch

Petri und Gruß,

Dori

Beastmaster CX 2730XH6 – eine Reiserute für Snooks & Jacks?

Das Internet bringt die Angler zusammen. Vor allem auf Facebook treiben sich viele von uns herum. Mit 5000 Spinnfischern bin ich befreundet. Ich werde regelmäßig angeschrieben, um Tacklefragen zu beantworten, damit sich die Jungs das richtige Material von den Online-Shops bestellen. Robin Melliger hatte eine Frage, die ich nur mit gefährlichem Halbwissen beantworten konnte. Erstens weil ich noch nicht jede Shimano-Rute kenne und zweitens, weil ich keine Ahnung vom Spinnfischen auf Snooks und Jacks habe. Aber Robin war von Anfang an sehr freundlich, hat beharrlich nachgehakt und so hat sich eine Konversation entwickelt, die allen von Teamanglerseite geäußerten Bedenken zum Trotz zu einem Rutenkauf führte.

Ein Auszug aus unserer Konversation vom 5. bis 10. April:

Robin: Hallo Johannes. Als erstes mal: Echt coole Videos machst du da mit guten Erklärungen! Ich würde mich extrem freuen, wenn du mir helfen könntest Was hälst du von der Exage BX STC Spin 270 XH zum Angeln auf Jacks (Salzwasserfische)? Grüße Robin
Ich: Hmmm. Die ist recht schwer. Aber sicher kannst Du damit auf Jacks angeln. Die werden dir die Schwere schon nicht gleich zerlegen.

Robin: Ah okay. Vielen Dank für die Antwort! Ich habe noch eine andere, teurere gefunden, die sich auch vom Ruf her besser ausgibt! Was hälst du von der Beastmaster CX STC mit einem Wurfgewicht von 50 – 100 Gramm?
Ich: Hmmm. Sicher noch etwas hochwertiger als die Exage. Aber ich kann nichts über Ruten sagen, die ich noch nicht gefischt habe. Generell haben die Beastmaster-Ruten eher eine parabolische Aktion. Wenn du drauf stehst, ist die was für dich!

Robin: Oh ja das klingt super! Das mag ich… Also wird so ein 10kg Jack Crevalle kein Problem sein mit der 50-100g?
Ich: Der wird die Rute sicher ganz schön belasten. Muss sie aber aushalten. Die Beastmaster bekommt man eigentlich nicht kaputt…

Robin: Darum „Beast“. Einer von Shimano Germany Fishing hat mir vor ein paar Tagen folgendes geschrieben. Weißt du, was er damit genau meint? „Hallo Robin. Also diese Rute ist nicht geeignet für deinen Zielfisch. Die “schwere” ist als Hechtrute geeignet, allerdings nicht für die Salzwasserfischerei auf Jacks. Am besten du gehst zu deinem Fachhändler- er kann dich da besser beraten und du kannst die Rute(n) auch in die Hand nehmen und dir selbst einen Eindruck machen. Beste Grüße.“
Ich: Kann schon sein… Wie gesagt: Ich hatte die Rute noch nicht in der Hand. Ich habe eh keinen Plan vom Warm-Salzwasser-Spinnfischen. Am ehesten noch der Veit Kazimiersch. Oder halt der Robert Balkow…

Robin: Super. Danke. Was meinst du mit „kriegt man nicht kaputt“?
Ich: Naja. Die ist so elastisch, dass der Blank kaum von einem Fisch gebrochen werden kann. Dafür hast Du dann aber auch etwas weniger Rückgrad…

Damit endete die Konversation und ich habe nichts mehr von Robin gehört. Ich hätte verstehen können, wenn er sich jetzt einen anderen Experten gesucht hätte und sich von dem eine andere Rute empfehlen lassen hätte. Zumal man ihm aus unserem Lager ja nicht gerade Mut gemacht hat, dass die 100-Gramm-Beastmaster etwas für bzw. gegen Jacks und Snooks ist.

Aber Robin hat einfach auf sein Gefühl gehört und mir vorhin ein paar Fotos geschickt mit dem Kommentar: „Ist perfekt gegangen mit der Beastmaster! Habe die 10kg plus Fische innerhalb von 10 Minuten ans Boot gebracht! Der schwerste wog 23 Pfund!“

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(Quelle Bilder: Robin Melliger 2014)

Und diesen Snook und viele Seatrouts habe ich auch noch auf die Rute gefangen:

snookseatrout2seatrout(Quelle Bilder: Robin Melliger 2014)

Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, nochmal was von Robin zu hören. Um so mehr hat mich diese Nachricht gefreut. Wenig später hatte er ein paar Fragen vorliegen, die er postwendend beantwortet hat. Hier ein kleines Interview, das sicher so manchem weiterhilft, der eine stabile Reiserute sucht.

Wohin genau bist Du geflogen?
Robin: Von Zürich aus kam ich nach gut 10 Stunden in der Grossstadt Miami an. Mit dem Mietauto fuhren wir 2 Stunden in den Norden nach Stuart! Stuart ist eine kleine Hafenstadt an der Ostküste Floridas.

Warst Du da schonmal?
Ich war schon mal in Fort Myers (Westküste), als ich 12 Jahre alt war! Dort war der größte Fisch, den ich fing, gute 3 kg schwer.

Was hattest Du alles an Angelgerät dabei?
Ich nahm die von Dir empfohlene Shimano Beastmaster mit 50-100g Wurfgewicht mit. In Amerika kaufte ich mir noch vor dem Angeln die Shimano Sustain in der 4000er Grösse mit 20 lbs PowerPro bespult.

Was waren die Zielfische?
Die Zielfische waren Jack Crevalles (in der Stachelmarkrelenfamilie) und Snook (Barschartige).

Mit welchen Ködern hast Du gefischt?
Ich angelte mit einem dort beliebten Hogy Lure. Der war etwa 25cm lang, weiss und aus Weichgummi an einem grossen Einzelhaken.

Wie hat sich die Rute gemacht beim Anhieb und im Drill?
Einen Anschlag musste ich nicht mal machen, weil die Jacks den Gummi mit einer sehr hohen Geschwindigkeit an der Oberfläche packten! Im Drill federte die Rute die harten Fluchten sehr schön und weich ab! Wenn der Fisch abtauchte, war das starke Rückgrat der Reiserute von großem Vorteil!

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(Quelle Bild: Robin Melliger 2014)

Kannst Du das Teil empfehlen? Würdest Du sagen, dass die Rute auch mit noch größeren Fischen klarkommt?
Ich hatte schon mal eine Reiserute, die dann leider brach bei einem kleineren Fisch! Doch ich war begeistert von der Power der Shimano Beastmaster Reiserute! Als wir auf Permit angelten, benutze ich zuerst meine leichte Beastmaster Rute! Ich hakte 3 Permit mit ihr, verlor aber leider alle! Das lag an meiner feinen Schnur, die schnell durchgescheuert wurde an Steinen und Sonstigem, wo der Permit sich zu verstecken versuchte! Also musste ich dann auf eine gröbere Rute vom Guide zurückgreifen mit einer 60 lbs Geflochtenen! Mit der konnte ich meinen PB-Permit von 35 Pfund fangen!

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(Quelle Bild: Robin Melliger 2014)

Also echt: Danke fürs Interview, Robin! Finde ich ja voll, gut, dass das alles so geklappt hat. Ist ja nicht immer leicht, die Leute schriftlich zu beraten. Toll auch, dass Du mir ein Feedback gegeben hast! Echt eine klasse Aktion!

Alle, die Lust auf ein paar Bewegtbilder von Robins Trip haben, können sich hier einen gut 10-minütigen Zusammenschnitt anschauen.

(Quelle Video: Robin Melliger 2014)