Erwarte das Erhoffte!

Zugegeben. Die Überschrift klingt nach einem Schlau-Schlau-Spruch von irgendeinem dahergelaufenen Wald-und-Wiesen-Esotheriker. Den sollte man aber als Angler immer beherzigen!

Wenn man sich den eher kleineren Raubfischen widmet, sind in der Regel die einzelnen Komponenten der Ausrüstung zwar angemessen auf den Zielfischschwach aber nicht auf einen kapitalen Fisch ausgerichtet. Der kann aber immer kommen. Ich lege daher immer sehr viel Wert auf eine zuverlässige Rolle, deren Bremse sehr fein und gleichmässig Schnur freigibt. Gerade wenn ein großer Räuber den Köder genommen hat, muß die Bremse mit urplötzlichen Fluchten klar kommen. (Hechte geben vor dem Boot oft nocheinmal Gas – auch wenn sie schon geschlagen schienen.)
Gibt die Rolle nur ruckartig oder wiederwillig Schnur frei, wird man den Fisch wahrscheinlich verlieren oder – noch schlimmer – abreissen.

Und so sind wir schon bei einer weiteren wichtigen Komponente, der Schnur. Niemand angelt gezielt auf z.B. Barsch mit einer 0,30 mm Geflochtener. Schnurdurchmesser um 0,10 mm oder noch dünner sind da eher die Regel. Deshalb ist es wichtig bei besonders dünnen Schnurdurchmessern besonders viel Wert auf Qualität zu legen.

Natürlich darf sollte man die anderen Kleinteile wie Haken, Einhänger und Vorfächer auch nicht ausser Acht lassen, aber für mich sind eben zuerst die Rolle und die Schnur am wichtigsten.

Deshalb: Shimano Rollen+ Shimano Kairiki. Dann klappt’s beim Barschangeln auch mit den dicken Hechten.

Ci4+ macht Shimano-Rollen noch leichter und härter!

Die Shimano-Fans schätzen an den Ruten und Rollen, dass die Shimano-Ingenieure viel Energie dafür aufwenden, die Rollentechnologie voran zu bringen. Ein Ergebnis dieser Ingenieurkunst ist das Quick Response Concept: Leichte Rollen mit einem geringen Ankurbelwiderstand und einem seidenweichen Lauf verbessern die Bisserkennung und sorgen für ein ermüdungsfreies Angeln.

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Das Kernelement dieser Rollen ist Ci4+. Dieses Material wird beim Bau der Gehäuse und Rotoren eingesetzt. Es ist 2,5 mal härter als Ci4 und ermöglicht den Bau von Rollen mit äußerst geringen Toleranzen sowie die Herstellung von feinmechanischen Innenteilen. Zudem spart man mit Ci4+ ca. 25 Prozent Gewicht ein.

Ein Beispiel für dieses Concept ist die Stradic Ci4+. Da könnt ihr euch mal einen kleinen Videoclip anschauen.

Viel Spaß damit!

Euer Dori

Was bedeutet eigentlich dieses „Ci4+“ in der Rollenbezeichnung?

Die Artikelbezeichung der Spinnrollenmodellen Vanquish F, Rarenium Ci4+ FB, Stradic Ci4+ FA, Aero Ci4+ FA und AR-C Aero Ci4+sowie der Chronarch Ci4+ (Baitcaster) eint der Begriff „Ci4+“. Was ist das eigentlich? Im Katalog steht dazu: „Ci4+ ist die Weiterentwicklung des revolutionären Materials Ci4. Es ist 2,5 mal härter als Ci4 und ermöglicht so den Bau von Rollen mit äußerst geringen Toleranzen sowie die Herstellung von feinmechnischen Innenteilen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks.“

Hört sich gut an. Aber allein weil es sich gut anhört, gehen die Stradic Ci4+ FA und die Rarenium  Ci4+ FB nicht wie geschnitten Brot über den Ladentisch. Neben den tollen Laufeigentschaften überzeugen die Ci4+ Rollen die Angler auch mit ihrem geringen Gewicht. So wiegt eine 1000er Rarenium Ci4+ FB gerade einmal 170 Gramm, eine 1000er Stradic Ci4+ FA sogar nur 164 Gramm.

Hier die Gewichte beider Modelle nach Größe:

1000er Rarenium Ci4+ FB: 170 Gr. / 1000er Stradic Ci4+ FA: 164 Gr. (1000er AML: 170 Gr.)
2500er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 2500er Stradic Ci4+ FA: 195 Gr.
3000er Rarenium Ci4+ FB: 205 Gr. / 3000er Stradic Ci4+ FA: 198 Gr.
4000er Rarenium Ci4+ FB: 240 Gr. / 4000er Stradic Ci4+ FA: 255 Gr.

Das harte Material sorgt nicht nur für Präzision, sondern auch für einen besseren bzw. direkteren Kontakt zum Köder und hat somit auch Auswirkungen auf die Angelei an sich. Ci4+ ist ein wesentlicher Bestandteil des „Quick Response Concepts“: Leichte Rollen mit einem geringen Ankurbelwiderstand und einem seidenweichen Lauf verbessern die Bisserkennung und sorgen für ein ermüdungsfreies Angeln.

In Verbindung mit einer leichten Barschrute ist so eine Ci4+Rolle ein Gedicht. Dass die Rarenium noch ein bisschen überarbeitet wurde, hat sich ja sicher schon rumgesprochen. Ich fand schon, dass der Vorgänger der jetzigen Rarenium Ci4+ FB richtig gut ausgesehen hat an meinen weißen Stradic-Ruten.

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Der neue Look ist aber noch ein bisschen eleganter:

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Vor allen Dingen aber fühlen sich diese Rollen echt toll an. Und was die alten Rareniums und die Stradic Ci4+ angeht, kann  ich sagen: Auch nach einem Jahr im Dauereinsatz und vielen Salzwasser-Exkursionen drehen die Teile noch wie am ersten Tag.

WPC Streetfishing Event – was nehme ich mit? Part 3

Nur noch ein paar Tage und dann startet das große Event. Die Spannung ist mittlerweile auf dem Höhepunkt. Jede Menge Fragen im Kopf. An alles gedacht? Fehlt noch was?

Folgende Rutenkombinationen werde ich in Holland fischen:

rutenrollen

Die Yasei Spinning Perch White mit einem Wurfgewicht von 3gr bis 15gr. Kombiniert habe ich sie mit einer 1000er Rarenium Ci4+. Auf der Spule befindet sich eine 0.08er NanoBraid. Das ist die perfekte Ultra Light-Weitwurfmaschine für kleine Spinner, Jigs und Wobbler.

Auch die Shimano Blue Romance Eging mit einer Länge von 2,55m und einem WG von 15gr bis 30gr wird nach Holland reisen. An sie schraube ich eine 2500er Rarenium Ci4+. Als Schnur verwende ich eine 13er PowerPro 8Slick. Die Blue Romance Eging ist zum Faulenzen und Jiggen auf Barsch und Zander gedacht. Genau die richtige Rute für Gummiköder in der Kategorie von 3 Inch bis 5 Inch. Die Bissübertragung dieser Rute finde ich echt genial. Auch der zaghafteste Zupfer wird zuverlässig in das Handgelenk übertragen.

Die dritte Rute im Bunde ist meine aktuelle Lieblings Ultra-Ultra Light Kombo für das Finesseangeln mit dem Drop-Shot-, Carolina- und Texasrig. An meiner Diaflash AX in der Länge 2,25m und einem Wurfgewicht von 2gr bis 10gr hängt auch eine leichte 1000er Rarenium Ci4. Bestückt mit einer 0,06er NanoBraid. Wie mein Kollege Johannes bereits in einigen Beiträgen erwähnt hat: das Angeln mit dieser leichten, sehr feinfühligen Rute macht selbst bei kleineren Fischen viel Spaß und auch die vorsichtigsten Bisse bleiben beim versetzten Anhieb hängen.

Auch eine Baitcastkombo werde ich mitnehmen. Allerdings habe ich mich noch nicht entschieden, welche es sein wird.

Am Ende muss ich mich für zwei Kombos entscheiden, da das Reglement nur zwei Ruten für den Wettbewerb pro Teilnehmer vorsieht.

Bei den Schnüren setze ich wie oben beschrieben auf Sufix NanoBraid und PowerPro. In Sachen Leader vertraue ich dem Shimano Ultegra- und Aspire-Fluorocarbon.

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Hier noch eine kleine Auswahl an Köder die ich in Holland angeln werde.

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Blue Fox Vibrax Spinner in verschiedenen Dekoren und Größen. Storm Gomoku Spin Jigs müssen unbedingt mit. Was hier Fisch bringt, sollte auch in Holland fangen. Gomoku Wobbler, Gomoku Popper und das für unsere Breiten recht neue Köderkonzept: Gomoku Bottom, dürfen natürlich nicht fehlen. Die Brandenburger Barsche fanden das gut. Mal sehen was die Holländer dazu sagen.

Jetzt werden noch die Köderboxen geordnet und die Spulen frisch bespult. Am heutigen Mittwoch geht es dann los. Geplant sind zwei Tage Angeln und Gewässererkundung in und um Hellevoetsluis.

Drückt mir die Daumen.

Euer Eric