Scatter Rap Countdown 5 cm PEL

Samstag, 12.9.2015. 16 Uhr. Raubtierfütterung: Shimano gibt dem Raubfischteam einen Schwung neuer Köder aus. Nacheinander darf sich jeder einen Köder aussuchen. Ich bin an Position 2 und heilfroh, dass sich die 1 (Tino Fullhouse) in der ersten Runde einen BX Minnow in 7 cm ausgesucht hat. Den hätte ich zwar auch gern (wäre meine zweite Wahl gewesen). Viel wichtiger für mich war es aber, den einen Scatter Rap Countdown in der neuen Farbe PEL und der neuen Größe 5 cm zu ergattern. Bingo!

PEL

Ich bin Countdown-Fan. Der 5 cm Coundown in S hat mir schon so viele gute Fische beschert, dass sich der schrullige Köder in meiner Barschwobbler-Top 5 festgesetzt hat. Und jetzt mit Scatter Lip und im lebensechten Barschdesign? Klar muss der zu mir!

Hier ein Video, in dem man den Unterschied zwischen Scatter Rap Countdown und klassischem Countdown erklärt bekommt:


Und natürlich muss ich den direkt austesten. Also rauf aufs Boot und ab an den Kanal. Erster Eindruck: Der normale Countdown macht mehr Druck. Dafür bricht der Scatter Countdown schön zur Seite aus, wenn man ihn beschleunigt. Die Köderführung ist also klar: Einigermaßen zügig führen und dann immer wieder beschleunigen, um nach ein paar Kurbelumdrehungen zur Ausgangsgeschwindigkeit zurückzukehren.

Das hat gut geklappt!

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Das war der erste 5 cm Scatter Countdown PEL-Barsch.

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Die Bisse kommen hammerhart.

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Meine Kombi: Poison Adrena UL (bis 6 Gramm), 1000er Rarenium, 6er Nanobraid (Sufix) und 20er Aspire FC.

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Abhaken. Weiterkurbeln!

Ich habe immer mal wieder den 5er Klassiker in S geworfen und gestern eindeutig besser auf den Scatter Rap PEL gefangen. Das kann am Beutespektrum gelegen haben. Oder aber am Lauf. Oder daran, dass ich gestern voll auf das Ding eingeschossen war nach einer Stunde fischen.

Jedenfalls hat der Köder einen Fan mehr und ich bin total happy, dass jetzt viel mehr Köder aus dem Rapala-Programm zu uns nach Europa rüberkommen. Da sind noch mehr Perlen zu entdecken. Es gibt also viel zu tun, angeln wir’s an!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Scatter Rappen und allem anderen, was ihr auf dem Wasser macht!

 

Johannes

Klassisch wobbeln mit dem Farbcode S

Gestern stand ich mit Jochen auf dem Boot. Als ich den Original Floater in der Farbe S montierte, hatte der Havelexperte Zweifel, dass S in seinem Hausgewässer funzt. Nicht wirklich lange, denn ich fing gleich ein paar ganz gute Barsche. Zumindest meine größten am gestrigen Tag.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

Echt kein Riese. Aber propper. Gebissen auf den durchgekurbelten 5cm-Floater in S.

 

Die Farbe S (Silver) gibt’s bei vielen Balsamodellen, z.B. bei denen hier:

Original Jointed

Original Jointed

Shad Rap Shallow

Shad Rap Shallow

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Shad

Scatter Rap Countdown

Scatter Rap Countdown

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 11 cm

Original Floater in 9 cm

Original Floater in 9 cm

Für mich sind der Countdown und der Original Floater in S DIE Klassiker unter den Klassikern. Dass ich S so gerne fische, liegt aber nicht nur am kultigen Vintage-Faktor, sondern daran, dass dieser einfache Farbcode (weißer Bauch, Silberflanke und dunkler Rücken) einfach richtig gut fängt.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Unscharfer Wobbler. Dafür ist der Haken umso schärfer.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Ordentlicher Spreebrummer auf den Scatter Rap Shad. War der erste Test. Ich würde sagen: Bestanden.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

Rapfen auf den 5 cm Countdown. Ein Bank zur Brutfischzeit.

 

Müsst ihr mal probieren! Viel Spaß damit (und natürlich auch ohne)…

Johannes

Sommerbarsche

Hallo Leute,

gerade im Hochsommer gestaltet sich das Barschangeln äußerst schwierig. Erstens hat man mit den äußeren Bedingungen wie Sonne und Hitze zu kämpfen und zweitens mit der Fischsuche. Gerade der Barsch ist ein äußerst aktiver und umtriebiger Geselle. Er ist immer in kleinen Gruppen (je nach Größe der Fische) auf der Suche nach der nächsten Beute. Das Hauptproblem ist, dass sich im Sommer die Kleinfische ziemlich Oberflächen nah aufhalten, was das ganze nicht gerade erleichtert. Im Winter sind die Barsche am Grund des Gewässers, und somit relativ leicht mit Gummifischen am Jig zu befischen. Aber im Sommer sind, wie schon erwähnt, die ersten 2 bis 3 Meter unter der Wasseroberfläche die Strikezone. Um  diesen Bereich optimal zu befischen, bevorzuge ich sinkende Wobbler und Spinner. Um möglichst schnell und viel Wasserfläche abzusuchen, sollten die Köder nicht zu klein und zu leicht gewählt werden. Bei leichteren Ködern bleibt leider die Wurfweite auf der Strecke. Gerade  an sehr goßen und tiefen Seen wie z.B. die Müritz oder dem Edersee braucht man sonst ewig, um ein bisschen Strecke zurück zu legen.

Das sind meine Favoriten !!

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Von links nach rechts: Der Rapala Countdown  in 7 cm. Er wiegt 10g. und hat eine flatterternde Aktion während der Absinkphase . Das gleiche gilt auch für den AIR Ogre von Northcraft(Bildmitte). Der Air Ogre ist 7cm und Wiegt sensationelle 14,5 g. Der Dritte im Bunde ist der Storm So-Run Sinking Pencil in 8cm. Er wiegt 18 gr. und ist somit sehr schnell sinkend. Er hat einen relativ ruhigen Lauf mit einen gelegentlichen Ausbrechen zur Seite. Er läßt sich auch super während Absinkphase Twitchen, dadurch Blitzt er sehr verführerisch mit seinen Flanken.

Zu guter letzt die Vibrax – Spinner von Blue Fox.

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Ich bevorzuge die Größe 3 in 8 g.

Als Gerät dafür verwende ich eine Speedmaster BX in 2,40m mit einem Wurfgewicht  von 10 – 30 Gr. Eine 3000 er Technium passt super dazu.

IMG_1126IMG_1095IMG_1092Probiert die Köder einfach mal aus, Ihr werdet überrascht sein wieviele Barsche sich oft im Mittelwasser befinden.

Bis bald.

 

 

 

BFS-Mono-Scatter-Shallow-Cranking

Gestern war ja ein extrem spannender Tag für mich. Für meinen Club ging‘s um alles im Abstiegskampf. Wie schon in den letzten beiden Spielen hieß es für den VfB: „Sieg oder raus aus der Liga.“ Seit ich fünf Jahre alt bin, nimmt der Verein mit dem roten Brustring enorm viel Raum ein in meinem Leben. Eigentlich bescheuert, seine Befindlichkeit an eine Sache zu koppeln, die man selber nicht beeinflussen kann. Eigentlich würde es ja schon riechen, wenn man den Launen der Fische ausgeliefert ist. Ich kann’s aber leider nicht mehr ändern. Und so galt es gestern Morgen die Zeit bis zum Spiel sinnvoll zu überbrücken und meinem Club positive Signale zu senden. Also raus aufs Wasser. Ein schöner Barsch wäre doch ein gutes Omen.

Neben den Arashis und Countdowns hatte ich zum ersten Mal den Scatter Rap Crank Shallow dabei. Der ist 9 Gramm schwer und sieht ulkig aus: Nicht nur wegen des treudoofen Blicks. Primär wegen dieser ultrakurzen gewölbten Tauchschaufel. Ich hatte ihn mit mitgenommen, weil ich einen wirklich flach laufenden Crank brauche mit dem ich in „meinem Kanal“ die Bereiche zwischen 1 und 1,5 m abscannen kann. Außerdem hat’s ja letztes Mal mit den Arashis ganz gut geklappt. Gute Voraussetzungen, um einen „neuen“ Crank auszutesten.

scatter-crank-shallow

Den habe ich mit meiner Expride gepaart. Auf der sitzt wiederum eine Aldebaran. Und auf der eine 20er Mono mit wenig Stretch (Technium).

scatter-crank

Schon beim Probewerfen am Steg machte das einen sehr guten Eindruck. Durch die kleine Schaufel und die kompakte Form ist der Wobbler ein echtes Weitwurfgeschoss. Die Experide lädt sich mit den 9 Gramm super auf. Und wenn man bei der Alde zwei Pins aktiviert, fliegt der Scatter Crank über den ganzen Kanal. Und wenn man ihn dann einkurbelt, wandert er hin und her, zeigt seine Flanke und bricht immer wieder aus. Ganz von allein. Das muss man echt gesehen haben. So eine Aktion hat kein anderer Crank auf dem Markt.

Im Prinzip war’s klar, dass diese Kombi meinen Angeltag dominieren würde. Ich fange unheimlich gern auf neue Köder. Und wenn ich dann noch Stoff für eine neue Story zusammenangeln könnte, würde ich das als ein doppelt gutes Omen fürs Spiel werten.

Also raus auf die Stadtspree. Da gab’s auf den Scatter Crank und den Arashi aber nur Fehlbisse. Und mit dem Countdown fing ich viele aber kleine Barsche. Außerdem ist mir das Wasser zu klar. Bei Sonnenschein kann man in 2 Meter Tiefe jeden Stein am Boden sehen. Das ist neu im Mai. Unheimlich. Unschön. Also weg von hier und rüber in den Kanal. Da ist es zwar ähnlich klar. Dafür gibt’s aber mehr Einstände im Schatten. Die galt es auszuangeln.

Auf dem wg dahin holte ich mir noch einen Barsch mit dem feuergrünen Arashi ab.

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Im Kanal gab’s dann zunächst ein paar Fehlbisse auf die großen Cranks. Also mal ein Versuch mit dem Countdown. Der brachte dann auch gleich ein paar Fische.

countdown-barsch

Dann aber der Wechsel zurück auf den Scatter Rap Crank. Das sah einfach viel zu gut aus, hat sich viel zu schön geworfen und angefühlt, als dass man diesen Köder an dieser Kombo auf der Ersatzbank versauern lassen hätte können. Und dann kamen auch gleich die ersten Barsche. Darunter war auch der eine Barsch über 35 cm, den ich unbedingt fangen wollte, um für guten Spirit zu sorgen.

scatter-rap-crank-barsch scatter-crank3 scatter-crank2

Jetzt aber schnell nach Hause vor die Glotze!

homerun

Das Spiel lief dann erstmal schräg. 0:1 nach nicht mal 4 Minuten. Aber mit viel Einsatz haben „wir“ das dann ja noch gedreht und eine miese Saison zu einem versöhnlichen Ende gebracht.

jubel

Abstiegskampf ist echt brutal. Auch wenn’s unheimlich spannend war und jeder der letzten Samstage im wahrsten Sinne des Wortes voll gekickt hat, brauche ich nächstes Jahr nicht schon wieder. Ich werde mich im Mai, Juni, Juli und August anstrengen und viele fette Fische fangen, damit die Saison 2016/2017 unter einem guten Stern steht und wünsche den Jungs einen schönen Urlaub.

Trutten-Raps

Wenn man durch den Rapala-Katalog geht, stößt man auf fast jeder Seite auf einen Wobbler im Forellen-Design. Das Trutten-Dekor ist so interessant, weil sich die Großforellen zu einem guten Teil von ihrem Nachwuchs ernähren.

Rapala trägt dieser Tatsache mit mehreren Forellen-Farbcodes Rechnung:

TR (Brown Trout)

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RT (Rainbow Trout)

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GJTR (Gold Juvenile Trout)

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BJRT (Balsa Juvenile Rainbow Trout)

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Und jetzt arbeiten wir uns mal durch den Katalog. Auf Seite 3 geht‘s los.

 

Scatter Rap Minnow

Ein 11 cm langer Minnow. Floater. Dank Scatter Lip bricht er beim Einkurbeln unregelmäßig aus. Für meinen Zweck ein bisschen groß. Sicher ein guter Schleppwobbler. Gewicht: 6 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,7 m. Erhältlich in TR.

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Scatter Rap Countdown

Die Modifikation des Countdown mit der geschwungenen Tauchschaufel, die diesen Wobbler ausbrechen lässt. Größe 7 cm. Gewicht: 7 Gramm. Tauchtiefe variabel. Beim Durchkurbeln ca. 1,5 bis 2,5 m. Erhältlich in RT und RT.

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BX Jointed Shad

Zweiteiliger Realo-Wobbler. 7 Gramm leicht, 6 cm klein. Bucklig. Gewicht: 7 Gramm. Flachläufer: 1,2 bis 1,8 m. Erhältlich in RT und TR.

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BX Jointed Minnow

Der schlanke zweigeteilte BX Minnow ist 3 cm länger als der kleine Shad. Gewicht: 8 Gramm. Tauchtiefe: 1,5 bis 2,4 m. Erhältlich in TR und RT.

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BX Minnow

Mit einer Länge von 10 cm imitiert der BX Minnow eine heranwachsende Forelle. Gewicht: 12 Gramm. Tauchtiefe: 0,7 bis 1,5 m. Erhältlich in TR. BXM_TR

X-Rap

Ein schöner schlanker Twitchbait, den es in vier verschiedenen Größen gibt. Nämlich in 4 cm (Gewicht: 2 Gramm), 6 cm (Gewicht: 4 Gramm), 8 cm (Gewicht: 7 Gramm) und 10 cm (Gewicht: 13 Gramm). Für den Trutten-Spezi sind sicher die 6 cm- und die 8 cm-Version am interessantesten. Tauchtiefe: 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR.

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X-Rap Countdown

Die moderne Version des Countdown mit dem realistischen X-Rap-Finish ist einer meiner Lieblingswobbler geworden. Es gibt zwei Größen: 5 cm (Gewicht: 4 Gramm) und 7 cm (Gewicht: 10 Gramm). Erhältlich in TR und RT. Auch das design Muddler gehört in den Forellenbach.

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Original Floater

Der Klassiker unter den Klassikern. Die schrullige Balsa-Fangmaschine ist auch nach einer gefühlten Amtszeit von einem halben Jahrhundert nicht aus dem Programm wegzudenken. Im Gegenteil. Jetzt gibt’s mit dem 13 cm langen Floater sogar eine neue Version. Die Größen: 3 cm (Gewicht: 2 Gramm), 5 cm (Gewicht: 3 Gramm), 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 5 Gramm), 11 cm (Gewicht: 6 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 7 Gramm). Am Bach kann man sicher mit dem 5er und dem 7er am meisten anfangen. Tauchtiefe jeweils 0,5 bis 1,5 m. Erhältlich in TR, RT und GJTR.

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Countdown

Ganz weit vorn in meinen Wobbler-Charts. Ist ein bisschen schwerer als der Floater und fliegt ein bisschen weiter. Sinkt. Und fängt. Die Größen: 2,5 cm (Gewicht: 2,7 Gramm). 3 cm (Gewicht: 4 Gramm), 5 cm (Gewicht: 5 Gramm), 7 cm (Gewicht: 8 Gramm), 9 cm (Gewicht: 12 Gramm) und 11 cm (Gewicht: 16 Gramm). Lauftiefe: Variabel. Man kann ihn ja fallen lassen und tief führen. Gegen die Strömung beim Durchkurbeln läuft der 5 cm lange Countdown ca. 0,8 bis 1,8 m tief. Erhältlich in TR, RT, GJTR und BJRT.

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Jointed

Der Jointed ist ebenfalls ein Klassiker. Den zweiteiligen Floater gibt’s in den Größen 7 cm (Gewicht: 4 Gramm), 9 cm (Gewicht: 7 Gramm), 11 cm (Gewicht: 9 Gramm) und 13 cm (Gewicht: 18 Gramm). Lauftiefe des 7 cm-Modells: 1 bis 1,8 m. Erhältlich in TR und RT.

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Ultra Light Minnow

Ein schlanker Kleinwobbler mit Minischaufel. Zwei Größen: 4 cm (Gewicht 3 Gramm) und 6 cm (Gewicht 4 Gramm). Extremer Flachläufer: 0,5 bis max. 1 m. Langsam sinkend. Erhältlich in RT und TR.

ULM_TR ULM_RT

Ein paar von diesen Modellen warten sehnsüchtig drauf, dass ich sie am Donnerstag mal wieder in den bach schmeiße:

rapala-trutten

Flashing Scatter Crank

Crankbaits dienen dazu, die Spots schnell auszufischen und die aktiven Fische zum Köder zu ziehen. Der bullige Körper und die breite Tauchschaufel sorgen für starke Druckwellen unter Wasser. Eine oder mehrerer Rasseln senden zudem noch Schallwellen aus. An manchen Cranks ist zusätzlich noch ein Propeller dran. Oder ein Spinnerblatt, damit auch noch Licht-Reflexe erzeugt werden.

Auf meinen Streifzügen durch die hausmesseveranstaltenden Angelläden habe ich derzeit einen getunten Scatter Rap dabei, der sehr gut ankommt, wenn ich ihn durch ein Testbecken ziehe. Er ist mit einem Spinnerblatt dekoriert, das hinter dem automatisch ausbrechenden Köder (zur Köderbeschreibung geht’s hier lang) rotiert.

Ich hab ihn noch nicht am Fisch getestet, könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass das Ding ein Abräumer ist. Und weil sich der eine oder andere derzeit mehr auf die Flachwasser-Saison im Frühjahr einstellt, als sich mit den Fischen und dem Wetter herumzuplagen, möchte ich euch die „Konstruktion“ hier mal kurz zeigen.

Man braucht dazu ein passendes Spinnerblatt, einen Wirbel, einen zusätzlichen Sprengring und einen Einzelhaken zum Nachrüsten.

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Und dann geht’s los: Drilling aus dem Sprengring drehen und im gleichen Atemzug den Wirbel eindrehen. Den zweiten Sprengring und das Spinnerblatt eindrehen. Auf die nach innen gewölbte Seite den Haken eindrehen.

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Fertig ist der Flashing Scatter Crank.

Ich werde den getunten Scatter Crank in allernächster Zeit testen und kann dann hoffentlich ein paar schöne Fangbilder anhefeten.

Viel Spaß beim Wobbler-Tunen!

Johannes

Barsche mit der Speedmaster SSMBX21MH

Hallo Leute, angeltechnisch gestaltet sich der Start ins neue Jahr momentan sehr schwierig.  Erstens spielt das Wetter nicht mit und zweitens haben wir in Berlin seit dem 01.01. Schonzeit für alle Raubfische. Meistens ist dadurch immer eine weite Anfahrt zum Angelgewässer erforderlich, um ein paar Fische zu fangen. Am Sonntag hat das Wetter wenigstens ein bisschen mitgespielt. Es ging für ein paar Stunden in den Süden von Berlin nach Brandenburg, um die Barsche ein bisschen zu ärgern.

Gerade wenn ich gezielt auf Barsche unterwegs bin und nicht weiß mit welchen Ködern es am besten funktioniert und welche Größe an Barschen mich erwartet, entscheide ich mich für eine Rute mit der man alle Angelarten abdecken kann. Vom Angeln mit bulligen Crankbaits bis hin zum feinfühligen Dropshotten. In diesem Fall benutze ich eine Shimano Speedmaster BX mit einer Länge von 2,10 m und einem Wurfgewicht von  14-40 Gr. Dem Einen oder Anderen mag dieses Wurfspektrum etwas hoch erscheinen, aber der Blank der Speedmaster BX ist sehr dünn, kräftig und sehr feinfühlig. Selbst Finesse-Methoden wie Dropshotten, Carolina Rig usw. funktionieren super. Gerade wenn man auf der Suche nach den Barschen ist, muss man oft tief in die Trickkiste greifen und viel probieren. Gestern war wieder so ein typischer Tag. Wir hatten alles probiert, aber die Barsche wollten einfach nicht so wie wir es gerne gehabt hätten. Wir waren kurz davor aufzugeben.

Dann versuchte es mein Kumpel mit kleinen bauchigen Wobblern (Crankbaits). Dies war der Schlüssel zum Erfolg. Die Tauchtiefe der Wobbler spielte dabei nicht mal eine Rolle. Am Wichtigsten war dabei den Wobbler in Zeitlupe zu führen und ihn immer mal ein paar Sekunden stehen zu lassen. Insgesamt fingen wir keine riesigen Barsche aber die Frequenz hat uns allemal entschädigt.

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Die Erfolgsköder

SONY DSCDie kleinen Rapalas: Scatter Rap, Scatter Rap Crank, Max Rap Fat shad und Clackin Crank.

SONY DSCTechnium meets Speedmaster. Ein Super-Kombo.

Mein Set-Up :

Rute:  Shimano Speedmaster BX 2,10m 14-40 Gr. Wurgewicht (SSMBX21MH)

Rolle: Shimano Technium 2500

Schnur: Sufix Nanobraid 0,08mm

Vorfach: Aspire Fluocarbon 0,20 mm.

So, und jetzt verabschiede ich mich für zwei Wochen. Am Mittwoch gehts nach Kuba. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Danke fürs Vorbeischauen!

Brutfisch-Barsch-Suche auf der Spree: Countdown vs. Vibrax

Den Tagen um den Vollmond sagt man ja nach, dass sie besonders gut sind. Vor allem Zander drehen durch, wenn ihnen der Mond nachts den Schlaf raubt. Aber auch Barsche sind oft besonders aktiv in diesem Zeitfenster. Und so bin ich in den letzten drei Tagen auf dem Wasser gewesen. Am Samstag auf einem kleinen Waldsee mit dem Ziel einen Megabarsch zu fangen: War nix. Am Sonntag wollte ich neue Zanderstellen auf der Dahme austesten: Nach dem 5. Wurf gab’s ein Gewitter, das mich zum Abbruch zwang. Gestern ein erneuter Versuch auf Zander: Kein Zupper.

Also nix wie weg und noch ein paar Würfe auf Barsche auf dem Heimweg: Und siehe da – zumindest die Barsche haben gebissen. Wie gut, dass ich immer meine Stradic SSTR61L dabei habe und eine Wobbler/Spinner-Box.

Denn mit der hatte ich gestern dann noch ein bisschen Spaß auf der Spree.

Ich mag‘s ja immer gern, wenn die Barsche Spinner attackieren. Die Bisse in die straffe Schnur werden ja meistens durch den kurzen Ausfall des Anzugwiderstands angekündigt, so dass man doppelt Freude hat. Außerdem haben die Barsche gestern sehr gut auf flach laufende Spinner (2er Vibrax in Trout) gebissen, so dass ich die Angriffe durch die Polbrille sehen konnte.

spinnerbarsch vibrax-barsch

Nicht zu toppen ist aber nach wie vor der 5 cm-Countdown in S oder G (wenn die Sonne scheint), den ich einfach nur durchkurble. Wenn auf den nichts beißt, weiß ich, dass kein Barsch am Platz ist.

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Wobei auch der 7er oft gut fängt (Zur Brutfischzeit allerdings nicht zwingend die größeren Fische)…

countdown-barsch… und auch der 7er Scatter Rap Countdown in S ist gut, wenn die Fische tiefer stehen. Allerdings muss man mit den beiden letztgenannten aufpassen, dass man nicht zu viele Brassen „häkelt“.

countdown-silver
Hier sieht man noch einmal schön, wie weich die Spitze der Stradic ist. Die geht schon bei diesen kleinen Fischen richtig mit. Umso schöner, wenn ein großer Barsch am Haken zappelt.

stradic-drill
Von den großen Spreebarschen gab’s gestern keinen. Aber das kann heute ja schon anders aussehen.

Viel Spaß auf dem Wasser und immer eine Handbreit Barsch im Kescher wünscht euch

Johannes

Zander: Open Season

Hallo Leute, noch wenige Tage dann ist für uns Berliner die Zandersaison wieder eröffnet.  Die Vorbereitungen laufen bei mir schon auf Hochtouren. Die Rollen sind neu bespult und die Boxen wurden um einige neue Köder ergänzt. In diesem Blog möchte ich euch mal mein Gerät, Köder usw. vorstellen.

Als erstes mein Ruten-Setup. Da ich auf Zander an verschieden Gewässern fische, benutzte ich auch unterschiedliche Ruten.

1. Shimano Biomaster (SBIO81MH)

Länge: 2,46 m / Wurfgewicht: 15-50 Gr.

Diese Rute fische ich am liebsten beim Angeln mit nicht allzu großen Ködern und wenn ich nicht tiefer als in 6 m Wassertiefe fische.

IMG_0002Markenzeichen sind ein hartes Rückgrad und eine sensible aber auch schnelle Spitze. Sie ist kein Brett, leitet die Bisse aber hervorragend weiter und bringt  die Anschläge ordentlich durch, was gerade beim Zanderangeln enorm wichtig ist. Ich fische die 160 Gramm  leichte Biomaster  sie mit einer 4000er Stradic FJ, die die Rute perfekt ausbalanciert und für mich und meine Kollegen aufgrund des hohen Schnureinzugs (Übersetzung 6,2:1) genau richtig zum  Faulenzen ist.

IMG_00044000er Stradic bespult mit 0,15mm Sufix Gravity in Orange. Diese Schnur ist von der Sichtigkeit her der Wahnsinn. Ich hatte bis jetzt noch keine Schnur, die man so gut sehen konnte. Gerade wenn man schwierige Bedingungen wie Strömung, Wind ect. hat, ist man auf eine gut sichtbare Schnur angewiesen.

2. Shimano Yasei Spinning Pike (SYAXHPI)

Länge:2,50m / Wurfgewicht: 40-120 Gr.

Diese Rute benutzte ich, wenn es mal ein etwas grösserer Köder sein muss oder ich mit starker Strömung und tiefem Wasser zu tun habe wie z.B am Strelasund oder Peenestrom. Mit nur 165 Gr. ist diese Rute ein Leichtgewicht. Sie verfügt über einen sehr dünnen und sehr starken Blank. Dank der klassischen Spitzenaktion ist diese Rute der absolute Zander-Traum.

IMG_0006(Es gibt die Spinning Pike noch in zwei weiteren Ausführungen. In 10-30 Gr. und 20-60 Gr in 2,50m.)

Auch diese Rute ist mit einer 4000er  Stradic perfekt ausbalanciert.

IMG_0007Stradic meets Power Pro Depth Hunter in 0,15 mm. Das besondere an diese Schnur ist das sie alle 10m eine andere Farbe hat. Von Blau, Orange, Weiß, Rot und Gelb ist alles dabei. Das kann vom Vorteil sein, wenn andauernd wechselnde Wetterbedingungen hat. Und ist auch zur genauen Bestimmung der Wurfweite sehr gut.

3.Shimano NASCI Bass.

Länge:1,89 / Wurfgewicht :1/8 oz (10gr.) bis 1 1/4 oz (35 Gr.)

Diese Rute benutzte ich überwiegend morgens und abends wenn ich mit Wobblern auf Zander fische.

IMG_0009Auch diese Rute verfügt über einen enormen dünnen Blank gepaart mit einer Spitzenaktion. Desweiteren ist diese Rute sehr kräftig, was gerade beim Fischen mit Wobblern ein enormer  Vorteil sein kann, da der Fisch beim Biss gleich in die Aktion der Rute rennt und sich selbst anschlägt.

IMG_0010Und wieder eine Stradic. Diesmal eine 2500er bespult mit ner 0,13mm Power Pro 8 Slick.

IMG_0012Nochmal alle Schnüre im Überblick. Als Vorfach verwende ich am liebsten das Aspire Fluocarbon in 0,35mm.

IMG_0013An Gewässern mit Hechtgefahr (wie z.b der Strelasund oder Peenestrom) verwende ich natürlich Stahl als Vorfach.

Gerade geflochten Schnüre lassen sich ja bekanntlich sehr schwierig durchneiden. Und genau dafür gibt es von Rapala eine Aluminiumzange mit super scharfen Schneideflächen.

IMG_0016Diese schneiden die Schnüre durch wie Butter. Kein Ausfransen der Schnüre mehr nachdem Schnitt.

Slop Hopper in 11cm und 14 cm sind genau das Richtige für Zander.

IMG_0018Harbaits in UV  Dekor sind ein Must Have !

IMG_0019Tagsüber verwende ichtieflaufende Wobbler wie die Rapala Maxrap Fat Minnows.

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und wenn es anfängt zu dämmern und dunkel wird, verwende ich überwiegend flachlaufende Wobbler, da die Zander jetzt zum Rauben in flacherer Gewässerbereiche ziehen.

IMG_0020Rapala X Raps, Storm Doombell und natürlich Husky Jerks!!

So der Countdown läuft…

 

Danke fürs Vorebeischauen !

Scatter Rap-Family: Rapala-Klassiker riskieren eine dicke Lippe

Am letzten Freitag war ich zusammen mit fast dem kompletten Shimano-Team (Außendienst, Vertriebschef, Marketing und Firmenleitung) in Holland auf der Rapala-Roadshow. Dort hat uns Rapala-Direktor Jari Kokkonen schon einmal die Neuheiten für die Saison 2015 vorgestellt und uns viele Köderkonzepte erklärt und dazu ein paar rasante Videoclips vorgeführt. U.a. haben das Mike Iaconelli und Brandon Palaniuk den neuen Scatter Rap Crank Deep „performt“ (anders kann man die sehr amerikanische Art der Produktpräsentation echt nicht nennen) und Jari hat dann noch einmal betont, wie gut diese Wobbler in den USA laufen und dass er ganz fest daran glaubt, dass das Scatter Lip-Konzept auch in Europa einschlägt, wenn wir den Leuten da draußen die Vorzüge vor Augen führen. Schließlich handelt es sich um eine getunte Staffel von Rapala-Klassikern, die teilweise seit 20 Jahren zu den meistverkauften Wobblern der Welt gehören. Konkret wurden die Bodies vom Original Floater, vom Shad Rap, vom Countdown und das klassische Rapala Crankbait-Profil mit der neuen Tauchschaufel gepimpt.

Ziel der Übung war die Herstellung eines Wobblers, der beim bloßen Einkurbeln immer wieder aus seiner Bahn ausbricht, um den Verfolgern eine Fluchtbewegung vorzutäuschen. Die Wobblern sollen also dank einer eingebauten Ausbruchautomatik im Freiwasser das tun, was andere Köder nur mit Hinderniskontakten oder unter aktiver Ruten-Schwingerei hinbekommen. Erreicht wurde das mit dem auffälligen Lippendesign. Soweit zur Theorie. Praktisch hatte mir Jari 4 Modelle mitgegeben. Gestern dann der erste Einsatz am Wasser. Heute der Bericht.

 

Bevor ich auf den Verlauf eines mich nachhaltig erfreuenden Angelnachmittags zu sprechen komme, noch ein bisschen was aus Amerika. Dort wird zur Markteinführung eines Wobblers richtig Geld in die Hand genommen und ein ordentliches Marketing-Feuerwerk abgefackelt. Das sieht man u.a. an den schönen Werbeanzeigen in amerikanischen Angelmagazinen.

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Teil der Scatter-Rap-Promotion war aber auch z.B. die Scatter Rap Challenge, bei der 6 Angelprofis an 5 Tagen 100 Meilen auf dem Lake oft the Woods zurücklegten, um die verschiedensten Bereiche mit den Scatter Raps zu befischen.

 Scatter Rap Challenge – Part I

 Scatter Rap Challenge – Part II

Die gute Promotion und erfolgreiche Einsätze der Rapala-Pro’s auf den Turnieren haben dann zu Tumulten in den Angelläden geführt, wo sich die Leute um die letzten Scatter Raps im Regal geprügelt haben. Hier eine Dokumentation.

 Scatter Rap-Mania

Scatter Rap im Praxistest

Spaß beisteite. Jetzt wird’s ernst. Also: Ich gestern auf dem Wasser. Die erfolgreiche Helikopter-Leierei im Kopf. Aber auch noch geprägt vom Forellenfischen am Bach, wo ich ja sehr gut mit durchgekurbelten Rapala’s und Spinnern gefangen habe. Insofern sollte das mit dem Scatter-Rappen kein großes Problem sein. Zumal die ja echt schick aussehen.

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Erste Stelle. Erster Wurf mit dem Scatter Rap Shad. Erster Eindruck: Fliegt super. Da hat Jari Recht. Die Tauchschaufel ist aerodynamisch. Zweiter Eindruck: Wenn man sich die Einstichstelle der Schnur anschaut, muss es den Wobbler tatsächlich von einer Seite auf die andere drücken. Je schneller ich kurble, desto schneller springt die Schnur hin und her. Dritter Eindruck: Die Rutenspitze zittert leicht, der Wasserwiderstand ist recht gering. Vierter Eindruck: Hmm. Ob die Fische da drauf stehen? Fünfter Eindruck: Kein Fisch mit dem ersten Wurf. Schade eigentlich. So ein Fisch zum Auftakt zum Ausräumen aller Zweifel wäre nicht schlecht gewesen. Es folgten noch ein paar Würfe, die alle Eindrücke aus dem ersten Wurf bestätigten bzw. verstärkten. War hier kein Fisch? Also die Probe aufs Exempel gemacht, den Scatter Shad ausgeklinkt und gegen einen Gummifisch am Heli-Snap eingetauscht. Erster Wurf: Ein kleiner Zander. Dritter Wurf: ein Barsch.

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Siebter Wurf: ein etwas besserer Barsch.

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Dann noch ein Barsch im 12. Wurf oder so. Und dann nix mehr.

Ohoh. Das fängt ja gut an. Schöner Mist. Das ist ja mal wieder Teamanglertum in Reinkultur: Da will man sich von einem Köder überzeugen und die Fische spielen nicht mit. Und als ob das nicht genug wäre, fangen bewährte Systeme auch noch einigermaßen gut. Was also tun? „Ach komm. Du bist ja auch Angler und nicht nur Teamangler. Fang ein paar Fische, genieße Deine Hammer-BC-Kombo und die Sonne. Und irgendwann ist dann auch mal Scatter-Day.“

Und so habe ich mich dann durch den Kanal propellert und hier und da einen Barsch aufgesammelt. Besonders ergiebig war das aber alles nicht. Und irgendwann hat dann die Teamangler-Stimme zu mir gesprochen: „Was willste denn jetzt noch mit deinem Barsch-Heli? Du weißt doch, dass das Ding Fische fängt. KLEINE Fische, Johannes! Zumindest heute. Also bitte. Öffne Deine Tacklebox. Leg den Heli beiseite und greif Dir den nächsten Scatter Rap. Versuchs halt mal mit dem Crank.“ „Ok. Ok, liebe Stimme. Ich mach‘s ja.“

Also zum Scatter Crank gegriffen und ans Ufer geworfen. Der flog auch gut. Und da ist dann das passiert, was man als Kunstköderangler zum Vertrauensaufbau braucht: Ein Biss nach der dritten Kurbelumdrehung. Ebenfalls kein Riese. Aber ein einigermaßen vorzeigbarer Barsch.

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Sollte ich doch noch ein paar schöne Fische zusammenscattern können? Der Ehrgeiz war jedenfalls geweckt. Und nach dem zweiten Barsch stieg das Vertrauen ins Scatter-Lip-Konzept weiter an.

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„Mann, hier sind so viele Lauben unterwegs. Da muss doch dieser Shad in Silber mit schwarzem Rücken genau das Richtige sein.“ Und deshalb den eigentlich ja erfolgreichen Crank wieder gegen den Shad getauscht. Ein paar Würfe später kam dann der erste richtig schöne Barsch des Tages.

 scatter_shad_barsch_no1

Dann ein Rapfen.

 scatter_shad_rapfen

Dann hier ein Barsch.

 more_lip_than_cam_can_take

Und da ein Barsch.

 scatter_shad_punk

Und dann hat Einer eine ganz dicke Lippe riskiert.

 scatter_rap_dicke_lippe

Und dort ein Hecht.

 scatter-shad-hecht

Und noch ein schöner Barsch.

 scatter_shad_barsch

scatter_shad_biggi
Und so weiter und so fort. Den Shad habe ich natürlich nicht mehr aus dem Karabiner gelassen. Logo. Obwohl ich ja eigentlich eher der Twitchbait-Typ bin. Aber das Ding angelt sich so komfortabel, dass selbst der Dietel noch zum Cranker mutiert. Und so können sowohl der Teamangler als auch der Angler von einem sehr gelungenen Angeltag sprechen. Neben den Fisch- und Angel-Bildern im Kopf und auf der Festplatte bin ich wieder um eine Erfahrung und einen Top-Köder reicher.

Ist ja klar: Mein Job ist es, euch von den Ködern zu überzeugen. Ich würde es aber definitiv nicht versuchen, wenn ich es nicht selber wäre. Bin ich aber nunmal komplett und auf ganzer Linie. Wegen mir habt ihr jetzt also auf jeden Fall grünes Licht zum Scatter Rap-Testen. Zum Einstieg empfehle ich den Shad. In S (Silver).

scatter-rap-shad

Hier noch einmal die einzelnen Scatter Rap-Modelle und deren Farbcodes:

scatter-rap-minnow-farben

scatter_rap_countdown-farbe
scatter-rap-shad-farben
scatter-rap-crank-farben

Tight lines und immer einen dicken Barsch an der Angel wünscht

Johannes