Sephia auf Meerforelle

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher

Diese Shimano Rutenserie ist für mich zur Zeit ganz einfach d e r Allrounder im mittel-leichten Bereich des Spinnangelns. In den vergangenen Tagen angelte ich mit dieser Rute mit dem Dropshot Rig auf Barsche und auch das ging richtig gut! Aber davon später….

Im zeitigen Frühling angelte ich mit der Zauberrute auf Meerforellen an der Ostseeküste. Da ich dort bervorzugt mit kleinen Blinkern zwischen 5 und 18g fische, lag ich auch dort mit der Sephia Kombo goldrichtig. Kombo deshalb, denn ist gibt zu dieser Rute die optisch und technisch genau passenende Rolle ebenfalls namens Sephia BB. Bei dieser Stationärrolle handeltes sich um eine leichte Salzwasserrolle in einer 3000er Größe.

Als Schnur gibt es für mich seit Ihrem Erscheinen eigentlich nur noch die Shimano Kariki, in dieser Kombination habe ich sie in der Stärke 0,10mm aufgespult. So konnte ich meinen derzeitigen Küsten-Lieblingsköder, den grünen Gomuku Micro (“Green Sardine”) von Storm in 12g in allen Wetter- und Windlagen traumhaft weit und präzise werfen.

Und wenn alles stimmt, dann läßt sich auch meistens das Ostsee-Silber nicht lumpen…

Viele Grüße von Jochen Dieckmann

Sephia auf Forelle 2

Hallo Blogbesucherinnen und -besucher,

auch in meinem letzten Beitrag berichtete ich schon über diese spezielle Rute aus dem Shimano Programm. Bei der Durchsicht meiner Fotos fand ich noch einige Bilderserien, die Ihnen und mir zeigen, wieviel Spaß und Angelerfolge damit möglich sind. In meiner Angelei spielt sie jedenfalls eine sehr große Rolle sowohl bei im Süßwasser als auch im Salzwasser.

Das Bild oben zeigt das Vorgängermodell Sephia SSR, es unterscheidet sich nur unwesentlich von dem aktuellen Modell Sephia BB unten:

Das aktuelle Modell ist mit nur 92g auf der Länge von 2,52m wirklich aussergewöhnlich leicht. Das Gerät hat eine Handlichkeit, die einfach total begeistert, wirft leichte Kunstköder unglaublich weit und ist sehr vielseitig (siehe letzter Eintrag). Ihre Spezial-Eging-Aktion arbeitet im Drill geschmeidig, Fischverluste kommen fast nicht vor.

Gerade im Drill sind unsere Brandenburger Bachforellen nicht zu verachten, ausserdem produzieren sie beim Blinkern, Spinnern oder Wobbeln, ähnlich wie Meerforellen, teilweise sehr agressive Schockbisse. Die Rute muss dann “von jetzt auf gleich” sehr große Belastungen auffangen und die Schnur mit ihrer Biegung gegen drohenden Bruch stoßdämpfen. Auch dafür ist die Sephia ideal.

Jetzt ein paar Szenen aus dem Frühling 2017:

Noch ist alles ruhig, ein Wurf relativ weit stromauf, zusammen mit meinem Hund hoffe ich auf einen Biss…

Der kommt dann sehr kompomisslose und mit großer Gewalt…

Der Sephia-Blank fängt diese Energie perfekt auf, die Forelle zeigt sich in einiger Entfernung erstmals an der Oberfäche.

In einer anderen Situation sieht man, wie die Rute im Drill mit einer stark kämpfenden Bachforelle arbeitet:

Das macht echt Spaß! Und weil es so schön war, hier noch eine kleine Episode, es hat ordentlich geklatscht!

Alle kleinen Blinker, Wobbler oder Spinner, die ich am Bach benutzte, bekamen einen einzelnen Single-Haken verpasst. Das hier ist der geniale Storm Finnesse Wobbler Gomoku Flutter Slim:

Und nun noch ein paar Bafo-Portraits:

Ich hoffe, Sie hatten Spaß mit den Bildern!

Mit freundlichen Grüßen, Jochen Dieckmann

Sephia auf Forelle!

Hallo Besucherinnen und Besucher,

Ich  bin ein mittlerweile ein großer Fan der sogenannten “Eging-Ruten”. Das sind Angelruten mit einer speziellen Aktion für die Angelei auf Tintenfische mit speziellen Kunstködern: Egingköder sind sehr eigentümliche Imitationen von kleinen Fischen und Tintenfischen, die anstelle von Haken einen oder mehrere Dornenkränze haben, an denen der Tintenfisch nach Köderkontakt hängen bleibt. eging-lureDiese Köder haben im Verhältnis zu ihrem recht voluminösen Körpern nur sehr wenig Gewicht. Also braucht man für gutes Werfen eine Rute mit gleichzeitig wenig Wurfleistung und viel Kraft, um den großen Luftwiderstand des Köders zu überbrücken. Eine solche Rutenaktion ist keinesfall eine reine Spitzenaktion, sondern eher eine Spitzenaktion im Übergang in eine parabolische Aktion. Die Shimano Rutenentwickler und -bauer stellen also Ruten her, die zugleich 2 physikalische Anforderungen perfekt erfüllen: 1. die erforderliche Schnellkraft für Weitwürfe auch für leichte Köder und 2. die erforderliche Stoßdämpfer-Funktion für optimale Drills ohne Fischverluste auch bei sehr weichen Fischmäulern (Tintenfische=Mollusken=Weichtiere!) oder knapp gehakten Fischen.

Für meine Einsätze sind Eging-Ruten in vielen Bereich optimal, denn ich bin sehr oft als Forellenangler in Süß-und Salzwasser. mit Köder zwischen 5 und 20g unterwegs. Die Sephia BB/M aus dem aktuellen Shimano- Programm ist eine wundervolle leichte Salzwasserspinnrute. Ich habe allerdings noch das Vorgängermodell Sephia SS, die eigentlich identisch sind. Die Rute verwende ich gleichermaßen gerne zu Angeln auf Meerforellen, Bachforellen, Rapfen und Barsche einsetze. Perfekt kombiniert mit der gleichnamigen Sephia BB-Rolle habe ich schon viele tolle Momente und Fische mit ihr gehabt. Super zusammen arbeitet sie mit kleinen Blinkern, Spinnern oder Wobblern, aber auch als Dropshot-Rute macht sie einen richtig “schlanken Fuß”. Kein Wunder, das Ding bringt bei einer Länge von 2, 52 gerade mal 93g auf die Waage. Besser geht es derzeit einfach nicht. Bitte laßt Euch nicht von der angegebenen Wurfgewichtsangabe irritieren. Die für das M- Modell (medium) angezeigten 2,5-4g beziehen auf die Eging-Köder. Ich würde für mein Modell das tatsächliche Wurfgewicht mit 3-18g beziffern.

Im folgenden seht ihr die Sephia mi Live-Biss und Aktions-Studie am Bach bei der Angelei mit kleinen Blinkern und Löffeln. Am Bach kombiniere ich sie gerne mit einer kleinen 1000er Rolle, hier mit der Stradic 1000HG. Auch das passt super zusammen, vor allem weil ich hier sehr feine Schnur verwende (Kariki 0,07mm). Unbedingt mal anschauen das geniale Teil!

Viele Grüße von Jochen Dieckmann