Shadow Rap Shad: Rapfen-Aufrüstung

Noch ein ganz kurzer Nachtrag zum Shadow Rap Shadden auf Rapfen. Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass man die Drillinge auswechseln sollte. Über Facebook habe ich von Richard R. den Tipp bekommen, hierfür einen VMC-Haken zu verwenden, weil der stark ist, den Auftrieb aber nicht merklich mindert.

VMC 7554 - ein starker, scharfer und nicht allzu schwerer Haken. Genau richtig für die Shadow-Rapfen.

VMC 7554 – ein starker, scharfer und nicht allzu schwerer Haken. Genau richtig für die Shadow-Rapfen.

Zwar spielt der Auftrieb beim Rapfenangeln kaum eine Rolle, weil man meistens eh durchkurbelt. Aber der Haken gefällt mir so gut, dass ich ihn eh vorrätig hate. Emfohlene Größe: 8 – klingt klein. Aber der fällt groß aus.

Mein Rapfen-ans-Band-Bringer No. 1 ist derzeit der flachlaufende Shadow Rap Shad...

Mein Rapfen-ans-Band-Bringer No. 1 ist derzeit der flachlaufende Shadow Rap Shad…

... im Farbcode GHSH (Ghost Shiner).

… im Farbcode GHSH (Ghost Shiner).

Muss ich da heute wieder hin?

J.

I’m a Shadow Rapper!

Stop. Nicht ganz. Im Moment eher ein Shadow Rap Shadder. Seit der WPC habe ich ein paar Muster vom Shadow Rap. Dort habe ich schon einen wichtigen Barsch mit dem Flachläufer rausgetwitcht. Auch beim Stachelritter Cup kamen ein paar Fische auf den 9 cm langen und 12 Gramm schweren Twitchbait, der mir dieses Jahr noch viele Fische bringen wird – weil er genau das Mittel für den Herbstbarsch ist. Und auch beim anstehenden Spanientrip wird der oft im Karabiner hängen für den Blackbass-Zander-Flussbarsch-Mix. Im Moment fische ich aber auf Rapfen damit.

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Einfach genail, diese brachialen Einschläge. Man wundert sich echt bei jedem Biss über die Urgewalt, mit der die Silberblitze reinkrachen.

 

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Und dann hängen sie oft trotzdem ziemlich knapp.

Mal abgehen davon, dass man zum gezielten Rapfenangeln die feinen Haken gegen kräftigere auswechseln sollte,…

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

Wahnsinn. Wahrscheinlich biegen die Haken schon beim Biss auf. Zurückbiegen ist ein Mittel. Austauschen macht aber mehr Sinn.

…hat Rapala mit dem Ding einen Volltreffer für Rapfen-Fans gelandet. Obergeile Schimmerfarben.

Oben ein "frozen" Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Oben ein “frozen” Dekor, bei dem bewusst auf den Glitzer-Effekt verzichtet wurde. Unten ein Reflex-Shadow Rap Shad.

Genau die richtige Größe und ein perfektes Laufverhalten (kippt auch bei schnellem Einkurbeln relativ dezent von einer Seite auf die andere). Außerdem fliegt er gut.

Gefischt wird das Ding an der 18-Gramm-Zodias (270 MH). Auch dafür ist diese Rute einfach perfekt.

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Hechte, Barsche, Zander, Flundern, Klieschen, Schollen, T-Rig, Jig, Chebu, Jig-Spinner, Twitchbait, Crankbait, Dropshot, C-Rig und jetzt Speed-Twitchbait-Kurbeln auf Rapfen – meine 270 MH hat schon viel erlebt, seit wir zusammen sind. Das trifft erst recht auf die Rarenium aus der ersten Generation zu.

 

Viel Spaß beim Rappen, Rap Shadden oder mit all den anderen Ködern, mit denen ihr auf Rapfen fischt!

J.

Zander Wobbler

Immer wenn ich auf Händlermessen unterwegs bin, fragen mich viele Angler mit welchen Wobblern ich auf Zander fische. Ich habe eigentlich eine ganze Menge an Favoriten.

Da die Bedingungen aber einfach zu unterschiedlich je nach Gewässer sind, ist nicht so einfach sich auf ein paar Modelle festzulegen. Da ich viel in Flüssen, Kanälen und flache Naturseen Fische, benutzte ich meistens Wobbler die nicht tiefer als 3,5m laufen, wobei ich doch meistens eher die Lauftiefe von ca. 1,5 cm bevorzuge. Selbst in sehr tiefen Gewässern kommen die Zander morgens und abends in sehr flache Gewässerbereiche, so dass tieflaufende Wobbler oft nicht nötig sind.

Ich hab mich am Anfang auch sehr schwer getan. Als ich vor einigen Jahren mit einem Kumpel auf der Havel zum Angeln unterwegs war, hat er mir richtig ein vorgeangelt. Wir hatten an einer Kante in ca. 7 m.  Wassertiefe geankert und mit unseren Ködern auf ca. 4 m. Wassertiefe geworfen. Wie gewohnt hatte ich mit einem typischen Zander Gummi in ca. 12cm gefischt und er mit einem Wobbler der ca. 1,5cm tief gelaufen ist.

Das Ergebnis war erschreckend, ich fing nicht einen Fisch. Er dagegen konnte 5 Fische überlisten und hatte auch noch eine Menge Fehlbisse. Spätesten seit diesem Erlebnis ist mir klar geworden, das Wobbler auch beim Zanderangeln immer mit dabei sein müssen. Leider ist es immer noch so, dass wenn man bei den meisten Zanderanglern in die Köderboxen guckt überwiegend nur Gummifische zu finden sind. Meiner Meinung nach sollte man den Wobblern öfter eine Chance geben, weil man sonst an viele Fische vorbeiangelt.

Hier einige meiner Lieblingsmodelle.

Rapala Husky Jerk in 12 und 14cm

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Jochen mit einem Elbe Zander

Der Husky Jerk von Rapala hat in den letzten Jahren grade unter den Zanderanglern viel für Furore gesorgt. Er besitzt alle Eigenschaften die einen guten Zanderwobbler ausmachen. Sein schlankes design gepaart mit einem Rasselsound machen ihm extrem attraktiv für die Zander. Durch seinen neutralen Auftrieb (Suspending) lässt er sich besonders gut über Hänger trächtigen stellen führen, da man ihn sehr langsam führen kann. Es gibt glaub ich keine Wobbler der sich so simpel anbieten lässt und trotzdem super fängig ist. Die besten Fangerfolge konnte ich mit ihm erzielen in dem ich einfach nur langsam ein Kurbel. Natürlich lässt er sich aus super als Twitchbait einsetzten, aber gerade die langsame Führung macht Ihn oft unschlagbar.

Der Rapala Shadow Rap in 11 cm

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Mit einer Lauftiefe von ca.  0,60m – 1,20m ist er optimal für flache Gewässerbereiche. Ihn benutze ich am liebsten wenn die Zander sehr aktiv sind in flachere Gewässerbereiche vordringen. Auch er ist ein sehr schlanker Wobbler, aber im Gegensatz zum Husky-Jerk besticht er durch sein quick-lebendigen lauf. Er wird einfach durch kurze Schläge (Twitchen) mit rutenspitze dazu animiert ein sterbenden Fisch zu imitieren (Dying minnow action).Ein weiteres Highlight ist das der Shadow Rap während den Twitch pausen kopfüber langsam absinkt.

Rapala X-Rap 10cm UV.

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An Tagen wo mit Rasselwobbler nichts zu machen ist weniger oft mehr. Der X-Rap Besticht nicht durch seinen Sound sondern eher durch die so genannte Slahbait Action. Diese kommt zum Vorschein wenn man ihn mit Kurzen Schlägen animiert. Und genau diese Aktion macht ihn an manchen Tagen so unverzichtbar. Auch er ist ein suspender (schwebend) der sich lautlos den Zandern annähert.

Rapala MaxRap Fat Minnow

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Einfach mal öfter ein Wobbler ran hängen, mit jedem Zander bekommt man mehr Vertrauen.

 

Bis bald..

 

Rapala Shadow Rap

Hallo Leute,

ich möchte euch ein Wobbler vorstellen, der mir in den letzten Wochen schon so manchen Angeltag gerettet hat. Gerade an Tagen an welchen ich mit Gummifischen nichts fing, war ein Wobbler fast unschlagbar.

Der Rapala Sahdow Rap

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Der Shadow Rap wurde designt um perfekt die letzten Zuckungen eines sterbenden Beutefischs zu immitieren ( Dying Minnow Action). Beim Antwitchen hält der Shadow Rap einen engen Zick-Zack-Kurs, schaut zurück und taucht zitternd mit nach unten gerichteter Tauchschaufel in die Tiefe ab, wenn man ihn mit einen Twitchstop die Zeit dazu gibt. Außerdem lässt er sich mit kurzen Twitches fast auf dem Punkt gefischt werden, so dass er länger in der Strike-Zone bleibt.

Den Shadow Rap gibt es in 12 uneterschiedlichen Designs.

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Mit einer Länge von 11cm und 13 g läßt er sich auch super auswerfen. Die Lauftiefe liegt bei 0,60 bis 1,20m Wassertiefe.

Bis bald.

 

Ersterwurfhechtfluch

Es gibt Fußballer, die sich zuerst den linken Schuh zuschnüren. Andere betreten zuerst mit dem rechten Fuß das Feld. Sie tun das, um ein starkes Spiel abzuliefern. Sie glauben daran, dass ihnen ihr Ritual dabei hilft. Ich habe keine Rituale, die die Dinge positiv beeinflussen sollen. Ich glaube an mich und mein Gerät. Das muss ausreichen. Wenn ich aber mal einen richtig schlechten Angeltag hinlegen will, dann muss ich nur mit dem ersten Wurf einen Hecht fangen. Im Prinzip kann ich da dann schon heimfahren. Einfach umkehren. Gar nicht weitermachen. Aus. Ende. Tschüssikoswki Hannesowski. Gestern zum Beispiel wollte ich einfach mal testen, wie flach ich mit dem Shadow Rap Shallow angeln kann. Ich werfe aus, zupfe dreimal an. Peng.

ersterwurfhechtdrill

Natürlich hoffe ich auf einen dicken Barsch.

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War aber ein Hecht.

ersterwurfhecht

Im Verlauf des Tages fing ich exakt KEINEN Zander. Und auch nur recht wenige Barsche.

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Und das obwohl ich eigentlich sehr fleißig war, viel gerudert bin, die Kanten sauber abgefischt habe und eigentlich ziemlich viel richtig gemacht habe – für meinen Geschmack.

Der Tag gestern ist aber nur ein Beispiel von vielen. Neulich mit Paul zum Beispiel hat’s auch im ersten Wurf gleich einen Hecht gegeben. Es folgten endlose Stunden ohne einen Zupper. Die beste Erstewurfhechtgeschichte ist aber die: Ich habe mal Zanderguidings am Peenestrom angeboten. Es kommen zwei gemütliche Berliner, die nur bedingt Ahnung vom Gummifischangeln haben und die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Auf dem Weg zu Spot No. 1 erkläre ich ihnen wie es geht. Am Platz mache ich das Gerät zander- und hechtfein. Gast No. 1 bekommt seine Rute in die Hand. Ich erkläre das nochmal mit dem Ankurbeln und Fallenlassen. Er wirf aus. Der Köder prallt auf. Es knallt. Die Rute ist krumm. Anstelle eines Zanders marschiert ein ganz guter Hecht in die Maschen. Meine Gäste denken, sie sind im Paradies und haben den Teufel in Guideform mit an Bord. Klarer Fall von “DENKSTE!”. Es sollte der einzige Fisch des Tages bleiben.

ersterwurf-hecht

Ich greife heute wieder an. Diesmal schmeiße ich als erstes einen Miniköder rein. Da wird dann schon nicht gleich ein Hecht draufschroten… (Ihr merkt schon: Derzeit kommen wenig Erfolgsgeschichten. Bei mir ist grad der Wurm drin. Seit ich diese 53er Schleie auf den Gummiwurm gefangen habe, greife ich nur noch daneben. Vorgestern ist mir nach 6 h Dauerfeuer z.B. ein richtig großer Zetti im Drill verloren gegangen. Der hat sich einfach reingehängt. Ich konnte nicht anschlagen und habe ohne Stinger gefischt. Und dann fällt die Ratte kurz vorm Boot einfach ab. Brutal. Aber da kämpfe ich mich raus.)

Schönen Tag euch!

Johannes

Shadow Rap & Shadow Rap Deep

Der Rapala-Katalog braucht noch ein bisschen Zeit. Die Neuheiten sind aber teilwiese schon auf dem Weg an die Köderwände in den Fachgeschäften. Deshalb möchte ich euch schon mal ein paar Wobbler vorstellen, die mit Sicherheit eine Bereicherung für eure Köderboxen darstellen. Den Anfang machen die beiden Shadow Raps, also der Shadow Rap und der Shadow Rap Deep.

Die Shadow Rap-Serie erweitert das ohnehin schon breit aufgestellte Angebot an Köderaktionen. Neben der original „Wounded Minnow Action“ (z.B. Original Floater) und der “Escaping Minnow Action“ (alle Scatter Raps) um eine „Dying Minnow Action“. Mit einem einfachen Twitch sticht der Köder zur Seite, dreht sich um, um seinem Verfolger in die Augen zu sehen und dann mit einem morbiden Zittern kopfvoran ins Tiefe abzutauchen. Diese perfekte Imitation eines angeschlagenen Kleinfisches appelliert an die Urinstinkte eines jedes Raubfisches und stellt den Schlüsselreiz zum Angriff dar.

Im Gegensatz zu anderen Jerkbaits bricht der Shadow Rap annähernd 180 Grad zur Seite aus, wenn man in die schlaffe Leine twitcht, so dass er fast auf dem Punkt gefischt werden kann. So hält man ihn lange im Blickfeld der Räuber und kann die Einstände so lange ausfischen, bis der Schnurbogen von einem harten Biss gerade gezogen wird.

Ich habe mal ein paar Viedos herausgesucht, die den Köder erklären und euch zeigen, wie man damit fängt.

 

Shadow Rap

ShadowRapDeep

Designt um perfekt die letzten Zuckungen eines strebenden Beutefisch zu imitieren („Dying Minnow Action“). Beim Antwichten hält der Shadow Rap einen engen Zickzack-Kurs, schaut zurück und taucht zitternd mit nach unten gerichteter Tauchschaufel in die Tiefe ab, wenn man ihm mit einem Twitchstop die Zeit dazu gibt. Kann mit kurzen Twitches fast auf dem Punk t gefischt werden, so dass er länger in der Strike Zone bleibt.

Shadow Rap Features:

  • Extrem „responsive“ (reagiert auf kleinste Rutenbewegungen)
  • Scharfe Turns, Jerbait-Action
  • Taucht in den Twitchpausen kopfüber mit einem Zittern ab
  • Imitiert einen strebenden Beutefisch
  • Metallisches Schimmern unter dem Plastik-Panzer
  • Natürliches Schuppenmuster
  • Durchschimmernde Holo-Muster und Gräten-Designs
  • Tungsten- und Stahl-Gewichte für perfekte Balance
  • 3 schwarze VMC Nickel-Haken

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Shadow Rap Deep

ShadowRap

Ideal für eine langsame aber aktionsgeladene Köderpräsentation in etwas größerer Tiefe als sich der Shadow Rap bewegt. Kann mit wenig Vorwärtsbewegung aber heftigen Darts von einer Seite auf die andere gefischt werden. Wenn man den Shadow Rap heftig antwicht und ihm dann an schlaffer Leine den Raum gibt, dreht er sich um fast 180 Grad um und schaut seinem Verfolger in die Augen bevor die Lichter ausgehen und er mit zitterndem Körper kopfüber „stirbt“.

Shadow Rap Deep Features:

  • Extrem „responsive“ (reagiert auf kleinste Rutenbewegungen)
  • Scharfe Turns, Jerbait-Action
  • Taucht in den Twitchpausen kopfüber mit einem Zittern ab
  • Imitiert einen strebenden Beutefisch
  • Metallisches Schimmern unter dem Plastik-Panzer
  • Natürliches Schuppenmuster
  • Durchschimmernde Holo-Muster und Gräten-Designs
  • Tungsten- und Stahl-Gewichte für perfekte Balance
  • 3 schwarze VMC Nickel-Haken

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