Method Feeder Schleien

Hallo Leute,

in letzter Zeit stand bei mir das Angeln mit dem Method Feeder auf Schleie auf dem Programm.

Ich habe in den letzten Jahren ziemlich oft erfolgreich auf Schleien geangelt. Bis dato hatte ich es immer auf die konventionelle Art mit Pose und der Matchrute probiert. Aber das Angeln mit dem Method Feeder setzt ganz neue Maßstäbe. Es ist viel selektiver und viel erfolgreicher für kapitale Schleien. Dadurch dass ich beim Method Feeder auf Mini-Boilies bzw. Pop ups setzte, hat man relativ wenig Beifänge. Und wenn sich doch mal ein anderer Fisch an den Köder verirrt, ist er meistens auch ein Kapitaler. Ich konnte neben Schleien, Karpfen und Brassen sogar Hechte und Barsche mit dieser Methode überlisten.

Als erstes möchte ich euch auch mein Gerät vorstellen, welches ich für diese Angelmethode gewählt habe.

Meine faszinierende Kombi-Rute ist die Shimano Alivio Barbel Classic. Gerade wenn man sich nicht festlegen möchte, ob man mit der Pose oder dem Futterkorb fischen will, wird man von dieser Rute absolut überzeugt sein. Die Rute besteht aus einer Avonspitze zum Posen- oder Wagglerangeln in 1,5 lbs und aus einen Feederteil mit drei weißen Wechselspitzen auch in 1,5 lbs. Dadurch dass diese Rute ziemlich weich ist, lassen sich Karpfen und Schleien auch mit relativ dünnen Schnüren super drillen. Die Rute hat eine Länge von 3,60m und – wie schon beschrieben – zwei unterschiedliche Spitzenteile.

4000er Baitrunner mit ner 0,28 mm Technium

Drillspass pur an so weichen Ruten

Die Wahl des Futters entscheidet oft über Erfolg und Niederlage. Und bei der riesigen Auswahl an Fertiganfutter muss man auch erst mal durchblicken. Ein Futter war bei mir besonders erfolgreich.

Dynamite Green Lipped Mussel + Beatine Liqiud.

Normalerweise geize ich nicht mit Futterzusätzen, aber beim Method Feeder ist weniger oft besser. Das Futter läßt  sich sonst nicht gut in den Futterkorb pressen. Ein Handvoll Hanfkörner müssen aber sein. Es macht sich besser, wenn man Maden, Mais etc. mit der Futterschleuder nachfüttert.

Ein paar Tropfen Fish Gutz müssen auch noch ins Futter. Eines der besten Aromen, das ich bisher benutzt habe. Der Geruch erinnert ein bisschen an China-Imbiss.

Als Hakenköder nehme ich kleine Source Poppis oder Dumbells in 10mm. Aber auch die kleinen Nuggets waren sehr gut. Diese braucht man nicht zwingend aufs Haar ziehen.

Als Hakengröße verwende ich 10 bis 12 er von Carp Spirit. Als Vorfach 0,25mm bis 0,30 mm starkes Fluocarbon.

Eine ganz normale Boilie-Montage.

 

Die Fertige Montage. Die Vorfachlänge liegt zwischen 10 und 12 cm.

Zuerst befülle ich den Futterkorb mit Futter. Danach drücke ich den Köder leicht ins Futter.

Anschließend bedecke ich den Köder nochmal mit Futter. So läßt sich der Köder auch super im Kraut anbieten. Wenn sich das Futter nach ein paar Sekunden lockert, liegt er frei bzw. schwebt verführerisch über dem Futter.

 

Ihr müsst das Method Feeder umbedingt ausprobieren. Ich bin selbst überrascht, wie erfolgreich es ist.

 

Danke fürs Vorbeischauen

 

 

 

Dropshotten mit der Technium Monofilschnur

Hallo Besucherinnen und Besucher,

die meisten modernen Raubfischangler benutzen zum Angeln mit Kunstködern auf Hecht, Barsch und Co. mittlerweile auschließlich geflochtene Schnüre. Auch ich schätze die speziellen Eigenschaften von beispielsweise geflochtenen PowerPro Schnüren sehr. Heute möchte ich aber über eine klassische Monofilschnur schreiben. Die Technium-Mono von Shimano. Im Katalog wird sie vor allem zum Karpfenangeln empfohlen, aber es gibt sie auch in kleineren Durchmessern, wie ich sie zum Spinnangeln bevorzuge.

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Hier ein Überblick über die Schnurstärken und Tragkräfte:

0,16mm/2,60kg, 018mm/3,20kg, 0,20mm/3,80kg, 0,22mm/5,00kg, 0,25mm/6,10kg, 0,28mm/7,50mm, 0,30mm/8,50kg, 0,35mm/11,50kg, 0,40mm/14,00kg

Die Schnur ist dunkelgrau gefärbt, hat einen angenehm geringen Memory-Effekt (kringelt nicht) und läßt sich durch ihre superglatte Ummantelung hervorragend werfen. Für eine Mono hat sie eine verhältnismäßig geringe Dehnung.

Im Frühherbst setzte ich die 0,20mm Technium -Mono anstelle einer sonst von mir dafür genutzten 0,10mm PowerPro zum Dropshotten auf Barsche ein.

Das Rig knüpfte ich aus 0,22mm Aspire Fluorocarbon und verband es über den Verbindungs- (Jochen-)Knoten mit der Technium Hauptschnur. Zu dieser Zeit bissen die Barsche zum Teil sehr aggressiv auf den Köder. Ich versprach mir genau in dieser Situation eine höhere Bissausbeute, denn die im Vergleich zur geflochtenen Schnur deutlich höhere Dehnung der Mono bietet den Barschen natürlich auch einen deutlich geringeren Widerstand beim Biss. Ausserdem bedeutet der größere Durchmesser eine längere Absinkphase des Dropshot Rigs, auch das kann manchmal ein Vorteil sein! Ich war sehr gespannt.

Mein Fazit: dropshotten mit der monofilen Technium funktioniert wunderbar bei aggressiv beissenden Fischen! Die Austeigerqoute im Drill ging aufgrund der Dehnung gen Null. Supersache. Ich hatte jedenfalls viel Spaß bei dieser Angelei. Eben diesen wünsche ich Euch allen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Jochen Dieckmann

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